EPISODE · Jun 22, 2026 · 1H 9M
Fallkonzeption und Therapieplanung
from Therapie auf den Punkt · host Henning Lütje
Jede Therapieform lässt sich in zwei stets wiederkehrende Schritte aufgliedern: verstehen und intervenieren. Diese Schritte finden sich im Kleinen wieder (zuhören und fragen, beobachten und spiegeln), aber auch im Großen. Dann spricht man von Fallkonzeption (Woran leidet die Patientin und warum?) und Therapieplanung (Was müsste sie tun/denken/lernen/ändern, um weniger zu leiden?).Wir sehen uns gemeinsam an, wieso Diagnosen nicht hinreichend für ein adäquates Problemverständnis sind und Therapiemanuale nur für eine Teilmenge prototypischer Patienten gut funktionieren. Die Fallkonzeption ermöglicht einerseits eine individuell auf den Einzelfall zugeschnittene Therapieplanung, basiert aber andererseits auf allgemeinen empirisch fundierten Erkenntnissen über Denken, Fühlen und Handeln.Viel Erfolg!______________________________________Anleitung orientiert an Ubben: therapieaufdenpunkt.com/verhaltenstherapie/fallkonzeption-erstellenBuch von Ubben: hogrefe.com/de/shop/problemanalyse-und-therapieplanung-76397.htmlVerhaltenstherapie: Was sie kann und wie es geht: dgvt-verlag.de/shop/verhaltenstherapie-was-sie-kann-und-wie-es-geht/Persons - The case formulation approach to cbt: researchgate.net/publication/313557731_The_case_formulation_approach_to_cognitive-behavior_therapy______________________________________Inhalt:0:00 Einleitung2:30 Reicht die Diagnose nicht aus?20:35 Was ist mit Manualen?25:06 Die Logik der Fallkonzeption35:00 Vom Allgemeinen zum Individuellen37:44 Fallkonzeptionen sind auch für Patienten da40:56 Fallkonzeption als Grundlage der transdiagnostischen VT43:35 Aufbau Fallkonzeption1:00:44 Wie ergeben sich daraus Interventionen?1:03:35 Wie sammle ich die relevanten Infos?
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