EPISODE · Sep 12, 2022 · 24 MIN
Folge 2: Ewiges Eis - Klangkünstler Ludwig Berger im Gespräch mit Marilena Berends
from Art‘n‘Vielfalt. Der Podcast für Kunst und Natur des Museums Sinclair-Haus · host Museum Sinclair-Haus
Es gluckert, knirscht, knackt - aber woher kommen diese Geräusche? Aus dem Inneren eines Eisbergs. Um genau zu sein, aus dem Morteratschgletscher, der in den Schweizer Alpen liegt. Die inneren Geräusche der Gletscher, die dem menschlichen Ohr weitgehend unbekannt bleiben, hörbar zu machen, das war das Ziel und die Aufgabe von Ludwig Berger. Zwischen 2015 und 2018 reiste der Klangkünstler, gemeinsam mit Studierenden der ETH Zürich, zum Morteratschgletscher. Denn auch der ist, wie nahezu alle Alpengletscher, von der globalen Erwärmung betroffen: seit 1880 ist dieser um mehr als 3 km geschrumpft - ein Viertel seiner Länge. War es das also mit dem «ewigen Eis»? Während uns in der letzten Episode Fotograf Olaf Otto Becker mit seinen Bildern die Schönheit und den Wandel, dem das Eis unterliegt, visuell vor Augen geführt hat, lädt uns Ludwig Berger ein, das Eis mit unseren Ohren zu erkunden. Denn er glaubt: «Wenn man sich hörend verbindet, passiert etwas.» Klänge berühren uns. Sie können uns mit uns selbst, wie auch der Umgebung - seien es Gletscher, Gewässer oder Wälder - (wieder) in Verbindung bringen. Wie das gelingen kann und weshalb es sich lohnt, die Ohren zu spitzen, das hat Marilena Berends ihren heutigen Gast, Ludwig Berger, gefragt. Titelmotiv: Tiina Itkonen, Untitled (Icefjord), lulissat, Greenland Landscape Series, Fotografie, 2016 Tiina Itkonen
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Es gluckert, knirscht, knackt - aber woher kommen diese Geräusche? Aus dem Inneren eines Eisbergs. Um genau zu sein, aus dem Morteratschgletscher, der in den Schweizer Alpen liegt. Die inneren Geräusche der Gletscher, die dem menschlichen Ohr weitgehend unbekannt bleiben, hörbar zu machen, das war das Ziel und die Aufgabe von Ludwig Berger. Zwischen 2015 und 2018 reiste der Klangkünstler, gemeinsam mit Studierenden der ETH Zürich, zum Morteratschgletscher. Denn auch der ist, wie nahezu alle Alpengletscher, von der globalen Erwärmung betroffen: seit 1880 ist dieser um mehr als 3 km geschrumpft - ein Viertel seiner Länge. War es das also mit dem «ewigen Eis»? Während uns in der letzten Episode Fotograf Olaf Otto Becker mit seinen Bildern die Schönheit und den Wandel, dem das Eis unterliegt, visuell vor Augen geführt hat, lädt uns Ludwig Berger ein, das Eis mit unseren Ohren zu erkunden. Denn er glaubt: «Wenn man sich hörend verbindet, passiert etwas.» Klänge berühren uns. Sie können uns mit uns selbst, wie auch der Umgebung - seien es Gletscher, Gewässer oder Wälder - (wieder) in Verbindung bringen. Wie das gelingen kann und weshalb es sich lohnt, die Ohren zu spitzen, das hat Marilena Berends ihren heutigen Gast, Ludwig Berger, gefragt. Titelmotiv: Tiina Itkonen, Untitled (Icefjord), lulissat, Greenland Landscape Series, Fotografie, 2016 Tiina Itkonen
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Folge 2: Ewiges Eis - Klangkünstler Ludwig Berger im Gespräch mit Marilena Berends
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