EPISODE · Jun 11, 2026 · 32 MIN
Folge 48: Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen – Packende Zeitreise
from Förderbande – ein Podcast der NRW-Stiftung · host NRW-Stiftung / Marija Bakker und Cornelia Wegerhoff
Uiii-juiiii-juiiii-juiiiii! Als Karl Banghard bei uns im Studio zu Gast ist, kann er tatsächlich vorführen, wie es in der Steinzeit geklungen hat. Das müsst ihr euch anhören! In unserer neuen Förderbande-Folge dreht sich diesmal alles um die Vergangenheit. Wir besuchen das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen im Teutoburger Wald. Wir treffen wir Jäger und Sammler, eine echte Wikingerfamilie und den Mann, der einen „Knochenjob“ übernommen hat – auf überraschend kunstvolle Weise, wie sich zeigt. Und spätestens, wenn Jung und Alt in der Museumstasche den Feuerstein entdecken, springt echt der Funke über. Ehrenamtliche Kräfte mischen in Oerlinghausen auch ordentlich mit. Denn anders als sonst in Nordrhein-Westfalen üblich wird dieses Freilichtmuseum von einem Verein getragen. Eine Aufgabe mit historischer Verantwortung, denn das Archäologische Freilichtmuseum wurde 1936 als „Germanengehöft“ im Kontext nationalsozialistischer Propaganda gegründet. Sie vereinnahmte die Geschichte damals ideologisch. Das verklärte Bild vom „ewig kampfbereiten“ Germanen, der in blitzblanken, weiß getünchten Häusern lebte, ein vermeintliches Symbol der Reinheit, sei historisch schlichtweg falsch, stellt Museumsdirektor und Prähistoriker Karl Banghard klar. Und die Germanen hätten auch keine weiße Kleidung getragen, wie damals dargestellt. Sie hätten in ihren bunten Klamotten eher ausgesehen wie die „Fruchtzwerge“. Ideologien entlarven, Zeichen setzen und Geschichte auf wissenschaftlich fundierter Basis zum packenden Erlebnis machen – das unterstützt auch die NRW-Stiftung. Kommt mit auf Zeitreise! Host: Cornelia Wegerhoff Studiogast: Karl Banghard, Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen Aus der Vergangenheit vor Ort: Das Wikinger-Paar Alexandra und Tristan (Living-History-Gruppe „Hvergelmir“) Aus der Gegenwart vor Ort: Dirk Becker, Vorsitzender des Vereins Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen e. V. Diana, Andreas, Bruno und Henry von der ehrenamtlichen Lehmbau-Gruppe Roman Mahr, Museumspädagoge Söhnke Raimann, Museums- und Archäotechniker NRW-Stiftung: Markus Roos, Abteilung Heimat- und Kulturpflege Ein besonderer Dank geht an die Besucherfamilie von Linda und Andre. Produktion: Arnold Kaup, sounds fresh Tonstudio Website des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen: www.afm-oerlinghausen.de Das Freilichtmuseum ist von April bis Oktober geöffnet. Von November bis März sind nach Anmeldung Gruppenbesuche möglich. Literatur-Hinweis: Karl Banghard: Die wahre Geschichte der Germanen. Verlag Propyläen. Mehr Infos zur NRW-Stiftung: www.nrw-stiftung.de
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Uiii-juiiii-juiiii-juiiiii! Als Karl Banghard bei uns im Studio zu Gast ist, kann er tatsächlich vorführen, wie es in der Steinzeit geklungen hat. Das müsst ihr euch anhören! In unserer neuen Förderbande-Folge dreht sich diesmal alles um die Vergangenheit. Wir besuchen das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen im Teutoburger Wald. Wir treffen wir Jäger und Sammler, eine echte Wikingerfamilie und den Mann, der einen „Knochenjob“ übernommen hat – auf überraschend kunstvolle Weise, wie sich zeigt. Und spätestens, wenn Jung und Alt in der Museumstasche den Feuerstein entdecken, springt echt der Funke über. Ehrenamtliche Kräfte mischen in Oerlinghausen auch ordentlich mit. Denn anders als sonst in Nordrhein-Westfalen üblich wird dieses Freilichtmuseum von einem Verein getragen. Eine Aufgabe mit historischer Verantwortung, denn das Archäologische Freilichtmuseum wurde 1936 als „Germanengehöft“ im Kontext nationalsozialistischer Propaganda gegründet. Sie vereinnahmte die Geschichte damals ideologisch. Das verklärte Bild vom „ewig kampfbereiten“ Germanen, der in blitzblanken, weiß getünchten Häusern lebte, ein vermeintliches Symbol der Reinheit, sei historisch schlichtweg falsch, stellt Museumsdirektor und Prähistoriker Karl Banghard klar. Und die Germanen hätten auch keine weiße Kleidung getragen, wie damals dargestellt. Sie hätten in ihren bunten Klamotten eher ausgesehen wie die „Fruchtzwerge“. Ideologien entlarven, Zeichen setzen und Geschichte auf wissenschaftlich fundierter Basis zum packenden Erlebnis machen – das unterstützt auch die NRW-Stiftung. Kommt mit auf Zeitreise! Host: Cornelia Wegerhoff Studiogast: Karl Banghard, Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen Aus der Vergangenheit vor Ort: Das Wikinger-Paar Alexandra und Tristan (Living-History-Gruppe „Hvergelmir“) Aus der Gegenwart vor Ort: Dirk Becker, Vorsitzender des Vereins Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen e. V. Diana, Andreas, Bruno und Henry von der ehrenamtlichen Lehmbau-Gruppe Roman Mahr, Museumspädagoge Söhnke Raimann, Museums- und Archäotechniker NRW-Stiftung: Markus Roos, Abteilung Heimat- und Kulturpflege Ein besonderer Dank geht an die Besucherfamilie von Linda und Andre. Produktion: Arnold Kaup, sounds fresh Tonstudio Website des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen: www.afm-oerlinghausen.de Das Freilichtmuseum ist von April bis Oktober geöffnet. Von November bis März sind nach Anmeldung Gruppenbesuche möglich. Literatur-Hinweis: Karl Banghard: Die wahre Geschichte der Germanen. Verlag Propyläen. Mehr Infos zur NRW-Stiftung: www.nrw-stiftung.de
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Folge 48: Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen – Packende Zeitreise
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