EPISODE · Aug 20, 2026 · 36 MIN
Geld ist, was gilt. Gold ist, was bleibt (Episode 52)
from Glänzende Perspektiven · host A. Köhne und B. Summa
Was ist unser Geld noch wert? Auf dem 100-Euro-Schein steht dieselbe Zahl. Doch Anfang 2002 ließen sich dafür noch gut zehn Gramm Gold kaufen – heute nicht einmal mehr ein Gramm. Ist Gold nur teurer geworden? Oder zeigt der Vergleich, wie stark der Euro gegenüber Gold verloren hat? In dieser Folge von „Glänzende Perspektiven“ nehmen Benjamin Summa und Alexander Köhne die vier Funktionen des Geldes in den Check. Wie gut eignet sich der Euro als Zahlungsmittel, Recheneinheit, Investitionskapital und langfristiger Wertspeicher? Dabei wird deutlich: Im Alltag ist modernes Geld hocheffizient. Es erleichtert den Handel, macht Preise vergleichbar und ermöglicht Kredite, Investitionen und Wachstum. Seine Schwachstelle zeigt sich jedoch über längere Zeiträume: Inflation lässt die Kaufkraft schleichend sinken – selbst dann, wenn Zentralbanken von Preisstabilität sprechen. Die beiden Moderatoren wechseln deshalb die Perspektive. Statt nur zu fragen, wie viele Euro eine Unze Gold kostet, untersuchen sie, wie viel Gold sich für 100 Euro noch erwerben lässt. Sie erklären, warum das Edelmetall nach dem Ende des Goldstandards nicht bedeutungslos wurde, weshalb Zentralbanken weiterhin Goldreserven halten und welche Eigenschaften Gold als Wertspeicher besitzt. Außerdem erfahren Sie, weshalb Gold kein Ersatz für Euro, Aktien oder Anleihen ist, sondern eine strategische Ergänzung sein kann – als physische Reserve, zur Risikostreuung und als Absicherung gegen Währungsabwertung und Vertrauensverlust. Der Geldfunktions-Check liefert eine klare Antwort: Geld ist, was gilt. Gold ist, was bleibt.
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Geld ist, was gilt. Gold ist, was bleibt (Episode 52)
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