Gesund ist das nicht, was wir da machen, oder? episode artwork

EPISODE · Mar 11, 2020 · 13 MIN

Gesund ist das nicht, was wir da machen, oder?

from Der Einsatzleben-Podcast · host Hermann Zengeler

Jeder Mensch ist bestrebt gesund zu sein, zu bleiben oder gesund zu werden. Wenn wir einmal krank sind und das muss nicht mal ernsthaft sein, dann merken wir, was Gesundheit bedeutet. Sie ist essentiell und bestimmt jeden Lebensbereich. Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Also Grundvoraussetzung für ein gutes Leben. Da werden wir doch nichts tun, um dieses Grundelement unseres Daseins zu gefährden? Wieso gehen dann aber Menschen zum Paragliding, zum Rafting, fahren Extrem-Ski von mehreren tausend Meter hohen Bergen herunter und kloppen sich im Boxring richtig eine drauf? Warum trauen wir uns dann auf deutsche Autobahnen, wo doch Unfälle in einer Häufigkeit vorkommen, die zumindest abschreckend wirkt? Setzen wir uns also bewusst Gefahren aus? Klar tun wir das, denn das ist ja auch etwas das Salz in der Suppe. Gefahren sind im Leben ja normal, wenn sie kalkulierbar sind. Auf der Autobahn kann ich vorsichtig fahren und muss nicht rasen. Ein Phänomen, das man im zunehmenden Alter übrigens lernt. Wie ist das mit unserem Einsatzleben? Haben wir nicht extrem einen an der Klatsche? Einsätze sind doch wirklich gefährlich? Wiegen wir da unser Helfer sein gegen die Gefahren auf? Wir versuchen uns entsprechend zu schützen, da gibt es gutes Equipment, gute Kleidung und eine klasse Ausbildung. Die Grundsatz-Untersuchungen sind wichtige Parameter für die körperliche Fitness der Einsatzkräfte. Das sollten wir auch ernst nehmen. Aber trotzdem bleibt das ja gefährlich. Also was denn jetzt, sind wir bekloppt? Was als Risiko wahrgenommen wird, liegt mitunter im Auge des Betrachters und ist auch kulturellen Veränderungen unterlegen. Klettern galt früher als gefährlich, heute ist es Schulsport. Marathon war früher extrem, heute laufen zigtausende Menschen rund um den Globus jedes Wochenende Marathon. Gefahrstoffe sind heute weitaus besser erforscht, wie vor 100 Jahren. Wir können außerdem unterscheiden zwischen objektivem Risiko, das - unabhängig vom Mensch, der Einsatzkraft und seinen Herausforderungen innewohnt, und dem subjektiven Risiko, welches abhängig ist vom Wissens- und Könnensstand eines Menschen. Das subjektive Risiko kann also sehr unterschiedlich sein, je nach Erfahrungsstand einer Einsatzkraft. Ein Beispiel: Für ein Feuerwehrmitglied, welches jahrelang Einsätze gefahren hat, ist die Bewältigung eines bestimmten Einsatzes womöglich nicht ganz so riskant, weil er erfahren ist und vor allem seine Grenzen kennt. Weniger erfahrene Feuerwehrleute schätzen unter Umständen die eigene Leistungsfähigkeit und somit das Risiko falsch ein. Wir alle kennen jemanden, der noch einen zweiten oder gar dritten Einsatz unter PA hintereinander leisten will, weil er sich dazu in der Lage fühlt. Tja, aber ganz ohne Risiko wäre das Leben langweilig und von Stillstand geprägt. Risiken sind schon notwendig für die eigene Charakterentwicklung und wer Vorankommen will, muss sie eingehen. Dennoch kann an dieser Stelle Erfahrung durch nichts ersetzt werden. Jeder von uns muss also für sich eine gesunde Mitte finden und von den Erfahrungen der “Älteren” lernen. Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Mehr Infos unter www-brand-punkt.de

Jeder Mensch ist bestrebt gesund zu sein, zu bleiben oder gesund zu werden. Wenn wir einmal krank sind und das muss nicht mal ernsthaft sein, dann merken wir, was Gesundheit bedeutet. Sie ist essentiell und bestimmt jeden Lebensbereich. Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Also Grundvoraussetzung für ein gutes Leben. Da werden wir doch nichts tun, um dieses Grundelement unseres Daseins zu gefährden? Wieso gehen dann aber Menschen zum Paragliding, zum Rafting, fahren Extrem-Ski von mehreren tausend Meter hohen Bergen herunter und kloppen sich im Boxring richtig eine drauf? Warum trauen wir uns dann auf deutsche Autobahnen, wo doch Unfälle in einer Häufigkeit vorkommen, die zumindest abschreckend wirkt? Setzen wir uns also bewusst Gefahren aus? Klar tun wir das, denn das ist ja auch etwas das Salz in der Suppe. Gefahren sind im Leben ja normal, wenn sie kalkulierbar sind. Auf der Autobahn kann ich vorsichtig fahren und muss nicht rasen. Ein Phänomen, das man im zunehmenden Alter übrigens lernt. Wie ist das mit unserem Einsatzleben? Haben wir nicht extrem einen an der Klatsche? Einsätze sind doch wirklich gefährlich? Wiegen wir da unser Helfer sein gegen die Gefahren auf? Wir versuchen uns entsprechend zu schützen, da gibt es gutes Equipment, gute Kleidung und eine klasse Ausbildung. Die Grundsatz-Untersuchungen sind wichtige Parameter für die körperliche Fitness der Einsatzkräfte. Das sollten wir auch ernst nehmen. Aber trotzdem bleibt das ja gefährlich. Also was denn jetzt, sind wir bekloppt? Was als Risiko wahrgenommen wird, liegt mitunter im Auge des Betrachters und ist auch kulturellen Veränderungen unterlegen. Klettern galt früher als gefährlich, heute ist es Schulsport. Marathon war früher extrem, heute laufen zigtausende Menschen rund um den Globus jedes Wochenende Marathon. Gefahrstoffe sind heute weitaus besser erforscht, wie vor 100 Jahren. Wir können außerdem unterscheiden zwischen objektivem Risiko, das - unabhängig vom Mensch, der Einsatzkraft und seinen Herausforderungen innewohnt, und dem subjektiven Risiko, welches abhängig ist vom Wissens- und Könnensstand eines Menschen. Das subjektive Risiko kann also sehr unterschiedlich sein, je nach Erfahrungsstand einer Einsatzkraft. Ein Beispiel: Für ein Feuerwehrmitglied, welches jahrelang Einsätze gefahren hat, ist die Bewältigung eines bestimmten Einsatzes womöglich nicht ganz so riskant, weil er erfahren ist und vor allem seine Grenzen kennt. Weniger erfahrene Feuerwehrleute schätzen unter Umständen die eigene Leistungsfähigkeit und somit das Risiko falsch ein. Wir alle kennen jemanden, der noch einen zweiten oder gar dritten Einsatz unter PA hintereinander leisten will, weil er sich dazu in der Lage fühlt. Tja, aber ganz ohne Risiko wäre das Leben langweilig und von Stillstand geprägt. Risiken sind schon notwendig für die eigene Charakterentwicklung und wer Vorankommen will, muss sie eingehen. Dennoch kann an dieser Stelle Erfahrung durch nichts ersetzt werden. Jeder von uns muss also für sich eine gesunde Mitte finden und von den Erfahrungen der “Älteren” lernen. Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Mehr Infos unter www-brand-punkt.de

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That Hoarder: Overcome Compulsive Hoarding That Hoarder Hoarding disorder is stigmatised and people who hoard feel vast amounts of shame. This podcast began life as an audio diary, an anonymous outlet for somebody with this weird condition. That Hoarder speaks about her experiences living with compulsive hoarding, she interviews therapists, academics, researchers, children of hoarders, professional organisers and influencers, and she shares insight and tips for others with the problem. Listened to by people who hoard as well as those who love them and those who work with them, Overcome Compulsive Hoarding with That Hoarder aims to shatter the stigma, share the truth and speak openly and honestly to improve lives. Flottengeflüster ALD Automotive Österreich | LeasePlan Beim Flottengeflüster powered by ALD Automotive | LeasePlan präsentieren Jörg Janik und Peter Gutenbrunner alle zwei Wochen spannende Informationen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. Beide beschäftigen sich schon lange mit der Thematik und bringen umfangreiches Fachwissen mit. Sollten sie aber doch einmal nicht weiter wissen, werden unsere Expert*innen hinzugezogen, die ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. The Small Business Startup School – Business Notes | Financial Literacy | Retail Psychology – For Professionals & Entrepreneurs The Small Business Startup School Inc. Starting or buying a small business? While personal circumstances may vary, business patterns remain timeless. On The Small Business Startup School, we explore strategies, insights, and practical solutions to help entrepreneurs confidently navigate their journey.Hosted by Ola Williams—a retail entrepreneur, fintech founder, and financial coach with over two decades of experience—this podcast marries financial awareness and retail psychology with optimism to deliver actionable takeaways.Join us to learn, grow, and connect as we uncover the keys to business success.Let’s continue to learn together and be encouraged to keep on connecting! DIOSA. Carolina Sanper This podcast is a sacred space created by Carolina Sanper where you connect with your inner wisdom and embody your magnetic feminine power.It is the realization that the mystical realm is where you plant the seeds of your desired reality.It is a portal to your true essence: awareness, presence, and receiving with ease. Welcome home, DIOSA. 🖤

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Der Einsatzleben-Podcast?

This episode is 13 minutes long.

When was this Der Einsatzleben-Podcast episode published?

This episode was published on March 11, 2020.

What is this episode about?

Jeder Mensch ist bestrebt gesund zu sein, zu bleiben oder gesund zu werden. Wenn wir einmal krank sind und das muss nicht mal ernsthaft sein, dann merken wir, was Gesundheit bedeutet. Sie ist essentiell und bestimmt jeden Lebensbereich. Gesundheit...

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