EPISODE · Aug 3, 2025 · 58 MIN
Interview mit Raffi „Geht nicht, gibts nicht!“ / 085
from Der ACT-Podcast ! schoen_achtsam
Der Spruch „Geht nicht, gibt’s nicht“ klingt auf den ersten Blick kraftvoll und motivierend – doch er kann schnell zur Falle werden. Denn er suggeriert, dass alles möglich sein muss, wenn man sich nur genug anstrengt. Für viele Menschen bedeutet das: Versagen ist keine Option. Schwäche? Keine Zeit dafür. Doch was passiert, wenn es eben doch nicht geht? Wenn das Leben Grenzen setzt – durch Krankheit, Erschöpfung, Verluste oder Umstände, die sich nicht kontrollieren lassen? Genau hier setzt ACT an. Statt an einem rigiden Leistungsanspruch festzuhalten, lädt ACT dazu ein, eine neue Haltung zu entwickeln – eine, die auf Zuversicht, Akzeptanz und bewusster Steuerung des eigenen Verhaltens beruht. Zuversicht heißt nicht: „Alles wird gut.“ Es heißt: „Was auch kommt, ich kann einen nächsten wertvollen Schritt gehen.“ Akzeptanz heißt nicht: „Ich gebe auf.“ Sondern: „Ich höre auf, gegen das zu kämpfen, was ich nicht ändern kann – und richte meine Energie auf das, was mir wichtig ist.“ Und das Steuer in die Hand zu nehmen bedeutet nicht Kontrolle über alles, sondern Verantwortung für das, was in meinem Einfluss liegt – meine Haltung, meine Entscheidungen, mein Umgang mit mir selbst. Der Weg führt also nicht über ständige Selbstoptimierung, sondern über Selbstverbundenheit. Von „Geht nicht, gibt’s nicht“ hin zu: „Ich muss nicht alles schaffen. Aber ich kann mich entscheiden, in welche Richtung ich gehe – auch mit Angst, Zweifel oder Erschöpfung im Gepäck.“
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Der Spruch „Geht nicht, gibt’s nicht“ klingt auf den ersten Blick kraftvoll und motivierend – doch er kann schnell zur Falle werden. Denn er suggeriert, dass alles möglich sein muss, wenn man sich nur genug anstrengt. Für viele Menschen bedeutet das: Versagen ist keine Option. Schwäche? Keine Zeit dafür. Doch was passiert, wenn es eben doch nicht geht? Wenn das Leben Grenzen setzt – durch Krankheit, Erschöpfung, Verluste oder Umstände, die sich nicht kontrollieren lassen? Genau hier setzt ACT an. Statt an einem rigiden Leistungsanspruch festzuhalten, lädt ACT dazu ein, eine neue Haltung zu entwickeln – eine, die auf Zuversicht, Akzeptanz und bewusster Steuerung des eigenen Verhaltens beruht. Zuversicht heißt nicht: „Alles wird gut.“ Es heißt: „Was auch kommt, ich kann einen nächsten wertvollen Schritt gehen.“ Akzeptanz heißt nicht: „Ich gebe auf.“ Sondern: „Ich höre auf, gegen das zu kämpfen, was ich nicht ändern kann – und richte meine Energie auf das, was mir wichtig ist.“ Und das Steuer in die Hand zu nehmen bedeutet nicht Kontrolle über alles, sondern Verantwortung für das, was in meinem Einfluss liegt – meine Haltung, meine Entscheidungen, mein Umgang mit mir selbst. Der Weg führt also nicht über ständige Selbstoptimierung, sondern über Selbstverbundenheit. Von „Geht nicht, gibt’s nicht“ hin zu: „Ich muss nicht alles schaffen. Aber ich kann mich entscheiden, in welche Richtung ich gehe – auch mit Angst, Zweifel oder Erschöpfung im Gepäck.“
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Interview mit Raffi „Geht nicht, gibts nicht!“ / 085
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