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Der ACT-Podcast ! schoen_achtsam

Willkommen beim ACT-Podcast, deinem ultimativen Podcast für die Kunst der psychologischen Flexibilität! Tauche ein in die faszinierende Welt der Acceptance and Commitment Therapy (ACT), einer bahnbrechenden therapeutischen Methode, die dir hilft, ein erfüllteres und sinnerfülltes Leben zu führen.In jeder der mitreißenden Episoden erkunde ich die Grundprinzipien von ACT und zeige dir praktische Wege auf, wie du diese Prinzipien in dein tägliches Leben integrieren kannst. Von der Akzeptanz unangenehmer Gefühle bis zur Verfolgung deiner tiefsten Werte – ich biete dir wertvolle Einblicke, inspirierende Geschichten und wirkungsvolle Übungen, um deine psychologische Flexibilität zu stärken und Hindernisse zu überwinden.Der ACT-Podcast richtet sich an alle, die nach einem Weg suchen, um emotionale Widerstandsfähigkeit aufzubauen, persönliche Blockaden zu überwinden und ihre Lebensqualität zu steigern. Hier findest du wertvolle Erkenntnisse und praktische Tipps, um dein volles Potenzial zu e

  1. 115

    Interview mit Jonas - mit Unsicherheiten in eine neue Beziehung / 112

    In dieser ganz besonderen Episode unseres Podcasts habe ich einen mutigen Gast auf der Couch – bzw. am Mikrofon. Wir blicken gemeinsam hinter die Kulissen einer therapeutischen Reise, die zeigt, wie aus dem Versuch, Schmerz zu vermeiden, oft das größte Gefängnis entsteht. Schon früh in seiner Jugend begleiteten ihn tief sitzende Ängste und soziale Unsicherheiten. Sein damaliger Rettungsanker? Cannabiskonsum. Was anfangs als vermeintlich funktionale "Verdrängungsmaßnahme" half, um den inneren Sturm zu beruhigen, entpuppte sich im Laufe der Jahre als dysfunktionale Sackgasse. Der Nebel des Konsums betäubte zwar die Angst, aber er trennte ihn auch schleichend von dem, was ihm im Herzen eigentlich am wichtigsten war: echte Nähe und eine liebevolle Partnerschaft. Eine Folge voller verletzlicher Einblicke, Aha-Momente und praktischer ACT-Inspiration für jeden, der das Gefühl hat, festzustecken. Hört rein!

  2. 114

    Interview mit Christine - Ich bin nicht mein Gedanke / 111

    Manchmal verschmelzen wir mit unseren sich-aufdrängenden gedanken, dass wir uns bei Unsicherheiten immer wieder aufgefordert fühlen, wiederholt zu kontrollieren. Jedoch stellen wir fest, dass diese Unsicherheiten trotz mehrfacher Kontrollen nicht weggehen. Statt in diesem Teufelskreis zu verbleiben, hat Christine durch die Akzeptanz und Commitmenttherapie gelernt auch unangenehme Gedanken und das Gefühl der Unsicherheit zu akzeptieren, sich nicht mit den Gedanken zu identifizieren, um Freiheiten zu haben, sich ihren Werten und Bedürfnissen wieder etwas zu nähern. Hört in dieser Folge, wie es ihr gelungen war, und hört im Anschluss anders Interview, wie der aktuelle Stand in meiner psychotherapeutischen Praxis ist. Liebe Grüße, Christopher Schön

  3. 113

    Defusion - Benenn Deine Monster / 110

    Die Synergie zwischen kognitiver Defusion und Akzeptanz findet ihre phänomenologische Vollendung in der Metapher der Monster-Benennung. Wenn wir uns im Zustand der Fusion befinden, wirken unsere inneren Widerstände, Ängste und Selbstentwertungen wie übermächtige, Bedrohungen, die uns in eine defensive Lähmung oder in den Modus der Erlebnisvermeidung zwingen. Die Defusionstechnik bricht diese hypnotische Trance des Verstandes auf, indem sie Distanz zwischen das Erleben und den Erleber bringt. Wir hören auf, die Angst zu "sein", und beginnen, die Angst zu "beobachten". Das „Benennen der Monster“ ist hierbei ein Akt der radikalen Entmystifizierung. Indem wir einem diffusen Gefühl oder einem quälenden Gedanken einen Namen geben – etwa „Ah, da sind wieder das Angst-, Wut- oder Grübel-Monster“ –, transformieren wir die ontologische Qualität des Erlebnisses. Aus einer absoluten Wahrheit wird ein diskretes, beobachtbares mentales Ereignis. Diese sprachliche Umstrukturierung nimmt dem Monster die Macht, unser Verhalten zu diktieren. Wir begegnen ihm nicht mehr mit dem Schwert des Widerstands, was es nur stärken würde, sondern mit der Weite der Akzeptanz. Wir erlauben dem Monster, im Raum unseres Bewusstseins präsent zu sein, ohne ihm das Steuer unseres Lebensbusses zu überlassen. Der entscheidende Vorteil dieser Kombination liegt in der emotionalen Entlastung und der wiedergewonnenen Handlungsfreiheit. Akzeptanz ohne Defusion wäre ein bloßes Erdulden einer Übermacht; Defusion ohne Akzeptanz wäre ein intellektuelles Spiel, um den Schmerz wegzuschieben. Erst zusammen ermöglichen sie es uns, mit den Monstern an Bord in die Richtung unserer Werte zu steuern. Wir erkennen, dass diese inneren Dämonen oft nur Wächter unserer tiefsten Sehnsüchte sind, die durch die Benennung ihre bedrohliche Maske verlieren. In dieser wertfreien Beobachtung liegt die transzendente Kraft der ACT: Wir werden zum weiten Himmel, in dem die Monster wie vorüberziehende, teils skurrile Wolkenformationen erscheinen, während unser Wesenskern unversehrt bleibt. #defusion #akzeptanz #monsterbenennen #psychischewiderstandskraft #acttraining Mach Dir einen schönen Tag und bleiben Sie @schoen_achtsam. 🏄 Ihr, Christopher Schön

  4. 112

    Interview mit Molley - Wert der Nächstenliebe / 109

    In dieser Podcast-Folge tauchen wir tief in die Welt des Influencers Molley ein, der mit seinem markanten Slogan Liebeimmer weit mehr als nur ein griffiges Schlagwort geschaffen hat. Durch eine gezielte Analyse seiner Aussagen auf Instagram wird deutlich, dass hinter der sympathischen Fassade eine klare Werteorientierung steckt, die den Kern seiner Community-Arbeit bildet. Molley nutzt seine Plattform, um eine Botschaft der bedingungslosen annehmenden Grundeinstellung und Beständigkeit zu verbreiten, wobei der Begriff Liebeimmer als Kompass in einer oft schnelllebigen und oberflächlichen Social-Media-Landschaft fungiert. Die Beschreibung beleuchtet, wie er persönliche Überzeugungen mit unternehmerischem Handeln verknüpft und dabei Authentizität als oberstes Gebot bewahrt. Wir diskutieren, wie dieser eingängige Slogan als täglicher Reminder für seine Follower dient, Herausforderungen mit Herz und Offenheit zu begegnen, und warum eine feste Verankerung in eigenen Werten gerade in der jetzigen Welt einen entscheidenden Unterschied macht. Danke Molley.

  5. 111

    Sonderfolge: THERAPISSED!!! - Mein Umgang mit meinen inneren Monstern / 108

    In der derzeitigen Situation in der mir massive finanzielle Einbußen durch Einsparungen drohen, melden sich meine inneren Monster sehr laut. Bei allen Sorgen, Wut erleben und Unverständnis gilt es auch für mich, mein Commitment gemäß meiner Werte auszurichten. In der heutige Folge lass ich euch einen offenen Einblick in meine Innenwelt zukommen. Psychische Erkrankungen gehören bereits heute zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Gerade deshalb ist eine starke ambulante psychotherapeutische Versorgung entscheidend für die Stabilität unseres Gesundheitssystems und unserer Gesellschaft. Unsere Forderungen 1. Honorarkürzungen sofort zurücknehmen – Versorgung darf nicht kaputtgespart werden. 2. Keine Budgetierung von Psychotherapie – Ohne sichere Honorare sterben Praxen! 3. Zusätzliche Kassensitze schaffen – Der Bedarf ist lange bekannt – ausreichend umgesetzt wurde er nicht (2019 gab es ca. 800 Neuzulassungen – benötigt waren mind. 2400 laut BPtK). 4. Weiterbildung finanzieren durch Kostenübernahme von GKV und Bund – wie bei allen anderen Facharztgruppen auch. Ohne Nachwuchs keine Versorgung. 5. Faire Vergütung psychotherapeutischer Leistungen – Angleich zu anderen Facharztgruppen (wie vom BSG angeordnet): plus ca. 30 %; jährliche Anpassung bei steigenden Kosten. 6. Direkter Zugang zur Psychotherapie muss bleiben – Keine zusätzlichen Hürden für Patient*innen und keine Gefährdung des Therapieerfolgs durch mangelnde Passung. 7. Echte Therapie statt Ersatz durch Apps oder KI – Digitale Angebote können unterstützen, aber nicht behandeln. Bitte unterstützt unsere Bewegung. Vielen Dank. Christopher Schön

  6. 110

    Interview mit Michele - Den ersten Knopf meines Anzugs öffnen / 107

    Das verinnerlichte Korsett unserer Existenz besteht aus jenen subtilen, oft unbewussten Introjekten und rigiden Narrativen, die wir im Laufe unserer Sozialisation als vermeintlich unumstößliche Wahrheiten integriert haben. Diese psychische Einengung manifestiert sich in der Akzeptanz- und Commitment-Therapie vor allem als kognitive Fusion – ein Zustand, in dem wir mit unseren Gedanken verschmelzen und sie als absolute Realität missverstehen, anstatt sie als flüchtige mentale Ereignisse zu erkennen. Um dieses Korsett zu lockern, bedarf es einer konsequenten De-Konstruktion jener sprachlichen Strukturen, die unser Handeln durch imperativische Konzepte wie „ich muss“ oder „ich darf nicht“ einschränken. Der erste Schritt zur Befreiung liegt in der Kultivierung des beobachtenden Selbst, jener transzendenten Instanz, die jenseits des konzeptualisierten Selbst existiert. Indem wir den Fokus von den Inhalten unseres Denkens auf den Kontext des Erlebens verschieben, schaffen wir den notwendigen psychologischen Raum, in dem das Korsett an Spannung verliert. Wir praktizieren die Defusion, indem wir die Sprache entmystifizieren und unsere Gedanken als das benennen, was sie sind: auditive oder visuelle Repräsentationen in einem ständigen Fluss. Dies ermöglicht es uns, die konzeptuelle Rigidität durch eine flexible Antwortbereitschaft zu ersetzen, die sich nicht mehr an alten Skripten, sondern an der funktionalen Analyse der gegenwärtigen Situation orientiert. Die endgültige Ablösung vom verinnerlichten Korsett erfolgt durch die Hinwendung zum wertebasierten Handeln. Anstatt unsere Energie in den vergeblichen Versuch der emotionalen Kontrolle oder der Vermeidung von Unbehagen zu investieren, wählen wir bewusst Verhaltensweisen, die unseren tiefsten ontologischen Überzeugungen entsprechen. In diesem Moment transformiert sich das Korsett von einem Instrument der Unterdrückung in eine bloße historische Randnotiz unseres Bewusstseins. Wir entscheiden uns für die radikale Präsenz im Hier und Jetzt und akzeptieren die Fragilität, die mit der Aufgabe der alten Schutzmechanismen einhergeht, um eine Existenz zu führen, die nicht länger durch Angst begrenzt, sondern durch Sinnhaftigkeit geweitet wird.

  7. 109

    Interview mit Erik Nyberg - Mentale Gesundheit im Profi-Basketball / 107

    Erik Nyberg navigiert durch die Herausforderungen des Profisports und seines Berufs als Physiotherapeut mit einer bemerkenswerten inneren Haltung. In diesem Interview war ich beeindruckt, wie er emotionale Rückschläge nicht als Selbstwert-beeinträchtigende Faktoren gelten lässt, sondern mit Commitment seinen Werten näher gekommen war. Sein Selbstwert wird nicht durch Statistiken, sondern durch den erreichten Team Erfolg definiert. Sein Commitment hilft ihm bei seiner Doppelbelastung. Diesen Wert des Durchhaltevermögens,lebt er nicht nur selbst, sondern will dieses an jüngere Spieler weitergeben. Ich konnte lernen, wie er während des Spiels, insbesondere bei Freiwürfen, mit seinen Routinen einen funktionellen Umgang mit unangenehmen Störfaktoren (externe Reize oder Sorgen, Gedanken) findet. Ich bin dankbar für diesen offenen Austausch mit Einblick in seinen Alltag, Und es sind so viele Elemente der Akzeptanz und Commitmenttherapie enthalten, dass ich positiv beeindruckt war. Vielen Dank Erik.

  8. 108

    Interview mit Sebastian Gri - Therapeutische Allianz / 106

    Die therapeutische Allianz ist wie ein gemeinsames Navigationssystem: Der Therapeut mag die Karte lesen können, aber der Patient hält das Lenkrad fest in der Hand, während beide entscheiden, wohin die Reise gehen soll. In dem Interview mit Sebastian Gri, niedergelassener Physiotherapeut, gehen wir die Frage nach wie eine therapeutische Allianz mit den Patient*Innen aufgebaut werden kann. 1.  Akzeptanz und „Legitimierung der Erfahrung: In der ACT geht es darum, Raum für schwierige Empfindungen zu schaffen. 2.  Gegenwärtigkeit und „Kommunikation“: ACT betont die Verbindung zum Hier und Jetzt. In der therapeutischen Allianz wirkt Kommunikation als Katalysator, um diese Verbindung herzustellen 3.  Das beobachtende Selbst und der „therapeutische Raum“: Wir schaffen in der Therapie einen sicheren Ort, an dem sich die Patient*Innen entfalten können. 4.  Defusion und „Legitimierung des Biologischen“: So wie wir uns in der ACT von hilfreichen oder weniger hilfreichen Gedanken distanzieren, hilft Sebastian dabei, bisherige Überzeugungen neu zu konzeptualisieren 5.  Werte und „Die Reise teilen“: In der ACT definieren wir, was im Leben wirklich zählt. 6.  Engagiertes Handeln und „Förderung der Autonomie“: Der ACT-Prozess des Handelns spiegelt sich im Ziel der „Fostering autonomy“ wider.Es geht darum, dass durch Selbstreflexion und gesteigerte Selbstwirksamkeit gelernt wird, das Leben wieder eigenständig zu gestalten.

  9. 107

    Interview mit Dirk - Mein Umgang mit Unsicherheit / 105

    Die Beendigung einer psychotherapeutischen Behandlung markiert oft eine paradoxe Zäsur im menschlichen Erleben: Während die klinische Symptomatik substituiert wurde, verbleibt oft eine Verunsicherung. Diese Unsicherheit ist jedoch kein Indikator für ein Therapieversagen, sondern die natürliche Resonanz eines autonomen Lebens in einer kontingenten Welt. In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie begreifen wir dieses Gefühl nicht als ein zu eliminierendes Hindernis, sondern als Teil der psychischen Landschaft, die wir mit psychologischer Flexibilität durchwandern. Der entscheidende Wendepunkt liegt in der Werterarbeit. Während Ziele Endpunkte markieren, sind Werte wie eine konstante Himmelsrichtung – sie sind die intrinsisch gewählten Qualitäten unseres Handelns. Wenn die schützende Struktur der Therapie wegfällt, fungiert die Klärung der Werte als metaphysischer Kompass. Wir lernen, die Unsicherheit als Passagier auf unserem Lebensbus zu akzeptieren, während wir selbst das Steuer fest in der Hand halten, ausgerichtet auf das, was uns wahrhaftig etwas bedeutet. Es ist die bewusste Entscheidung, nicht auf die Abwesenheit von Angst zu warten, um zu handeln, sondern inmitten der Diffusion des Ungewissen wertgeleitete Schritte zu setzen. Diese Form des engagierten Handelns transformiert die Unsicherheit von einer bedrohlichen Leere in einen Raum der Möglichkeiten. Indem wir das beobachtende Selbst kultivieren, erkennen wir, dass wir der Kontext sind, in dem Unsicherheit stattfindet, aber nicht die Unsicherheit selbst. Wir navigieren durch das Leben, getragen von der Erkenntnis, dass ein sinnstiftendes Dasein nicht durch die Abwesenheit von Zweifeln definiert wird, sondern durch die Treue zu unseren tiefsten Überzeugungen trotz ihrer Präsenz. Die Freiheit liegt in der transzendenten Kapazität, ja zum Leben zu sagen, während die Knie noch zittern. Mach Dir einen schönen Tag und bleiben Sie @schoen_achtsam. 🏄 Ihr, Christopher Schön

  10. 106

    Interview mit Stefanie Bötsch "Akzeptanz, Wissensdurst und Werte in der Suchthilfe" / 104

    In der Suchthilfe sind viele Strukturen starr und mit Stigmata verknüpft. In der heutigen ACT-Podcastfolge bekommt Ihr einen Einblick in die Arbeit von Stefanie Bötsch, die in der Suchthilfe in einer akzeptierenden Haltung stigmafrei Offenheit gegenüber Betroffenen ihre Werte lebt. Persönlich verfolgt sie auch ihre Werte z.B. verfolgt sie u.a. als Podcasterin mit Neugier ihren Wissensdurst und bringt wissenschaftlich fundiert hervorragende Beiträge und somit Hilfestellungen für alle, die in das große Thema eintauchen wollen. Hört rein und verfolgt auch ihren Podcast, viel Spaß!

  11. 105

    Interview mit Mario - Mut zur Veränderung / 103

    Ängste und Panikattacken können das Leben stark einengen. Viele Betroffene, wie auch mein Interview-partner Mario, richten ihren Alltag zunehmend danach aus, Auslöser zu vermeiden und Kontrolle zu behalten. ACT schlägt einen anderen Weg vor: nicht den Kampf gegen Angst und Panik in den Mittelpunkt zu stellen, sondern den Mut, das eigene Leben wieder selbstbestimmt zu gestalten. In dieser Folge geht es darum, wie Akzeptanz- und Commitment-Therapie hilft, Angstgefühle und Panik als innere Erfahrungen wahrzunehmen, ohne sich von ihnen steuern zu lassen. Gedanken dürfen da sein, körperliche Symptome dürfen auftauchen – und trotzdem kann gehandelt werden. Schritt für Schritt, im eigenen Tempo, in Richtung dessen, was wirklich wichtig ist. ACT stärkt die Fähigkeit, trotz Angst Entscheidungen zu treffen, Grenzen zu erweitern und Verantwortung für das eigene Leben zurückzuholen. Nicht, weil die Angst verschwindet, sondern weil sie nicht mehr das letzte Wort hat. Diese Folge ist eine Einladung zu mehr Selbstbestimmung, psychologischer Flexibilität und einem Leben, das sich wieder größer anfühlt als die Angst.

  12. 104

    Interview mit Marcel "Motivation, weiter zu machen" / 102

    ACT zeigt einen hilfreichen Perspektivwechsel: Erfolg wird nicht allein am Wahlausgang gemessen, sondern daran, ob das eigene Handeln den persönlichen und politischen Werten entspricht. Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit, Dialog oder Gemeinwohl verlieren nicht an Bedeutung, nur weil ein Mandat verloren geht. Gerade nach Enttäuschungen können Werte wieder Orientierung geben. Sie helfen, Rückschläge anzunehmen, ohne sich mit ihnen zu identifizieren, und neue Formen des Engagements zu finden – im politischen Alltag, in der Opposition oder im zivilgesellschaftlichen Raum.

  13. 103

    ACT-Podcast-Relaunch 2026

    In dieser Folge geht es um Danke-sagen für die Rückmeldung der ersten 100 Folgen, wofür der ACT-Podcast steht und welche Neuerungen es für 2026 anstehen. Welche Abschichten verfolge ich mit der zweiten Staffel, was gibt es neben der "To-Do-Liste" noch und wie will ich sein? Und erfahre, was es mit dem Begriff "Homo sapiens sapiens" auf sich hat?

  14. 102

    ACT-Podcast finale Episode / 101

    Wie war mein persönlicher Verlauf nach insgesamt 5 1/2 Jahren meiner Tätigkeit als niedergelassener Psychotherapeut und nach 2 Jahren des Podcastens. Wie ging ich mit Unsicherheit um? Was wird von nun an folgen? "Ich habe einfach zu viele Ideen bei zu wenig Zeit" Whats next? Niederlassung plus Podcasts, Speaker-Tätigkeiten oder doch ein ACT-Buch schreiben? Passt auf Euch auf und bleibt @schoen_achtsam. Euer Christopher Schön

  15. 101

    Stoizismus und ACT – "Verlust eines geliebten Menschen" / 100

    Der Verlust eines nahestehenden Menschen gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die das Leben bereithält. Er kann Gefühle tiefster Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung auslösen und das gesamte emotionale Gleichgewicht erschüttern. Der Stoizismus erinnert daran, dass Vergänglichkeit ein Teil der Natur ist. Der Gedanke an die Endlichkeit aller Dinge soll nicht lähmen, sondern uns lehren, jeden Moment bewusst zu leben und Wertschätzung für das Gegebene zu entwickeln. ACT (Acceptance and Commitment Therapy) verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Trauer und Schmerz dürfen Raum einnehmen, müssen aber das Handeln nicht vollständig bestimmen. Durch wertegeleitetes Handeln – etwa durch die Pflege von Beziehungen, Erinnerungen oder persönlicher Selbstfürsorge – kann das Leben trotz Verlust weiter sinnvoll gestaltet werden.

  16. 100

    Stoizismus und ACT – "Prokrastination und Selbstzweifel" / 099

    Selbstzweifel und Aufschieberitis gehören zu den häufigsten Hindernissen im Alltag. Sie können das Gefühl erzeugen, handlungsunfähig zu sein, Aufgaben immer weiter aufzuschieben und die eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren. Der Stoizismus erinnert daran, dass nicht äußere Umstände uns blockieren, sondern unsere Bewertungen darüber. Oft sind es unsere eigenen Gedanken, die uns lähmen. Die Lösung liegt darin, ins Handeln zu kommen, auch wenn Unsicherheit oder Angst vorhanden ist. ACT (Acceptance and Commitment Therapy) verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Gedanken und Zweifel müssen nicht verschwinden, um aktiv zu werden. Entscheidend ist, bewusst kleine Schritte zu unternehmen, die mit den eigenen Werten übereinstimmen.

  17. 99

    Stoizismus und ACT – "Wut über gesellschaftliche Ungerechtigkeit" / 098

    Wut über Ungerechtigkeit, politische Missstände oder soziale Ungleichheit kann sehr intensiv sein. Sie kann uns motivieren, etwas zu verändern, aber auch lähmen, wenn sie überwältigend wird oder in destruktives Verhalten umschlägt. Der Stoizismus lehrt, dass äußere Umstände außerhalb unserer Kontrolle liegen, unsere Reaktionen darauf jedoch in unserer Macht stehen. Es geht darum, die Emotion zu erkennen, sie bewusst wahrzunehmen und in überlegtes, gerechtes Handeln umzuleiten. ACT verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Gefühle wie Wut werden als natürliche Signale anerkannt, die Informationen über Werte und Grenzen liefern. Entscheidend ist, dass diese Emotionen das Handeln nicht automatisch bestimmen, sondern gezielt genutzt werden, um wertebasiert zu handeln.

  18. 98

    Stoizismus und ACT - "Leben mit chronischer Krankheit" / 097

    Chronische Krankheiten oder körperliche Einschränkungen verändern das Leben oft tiefgreifend. Sie können die Selbstständigkeit, die Lebensplanung und das tägliche Wohlbefinden betreffen und führen häufig zu Frustration, Traurigkeit oder Angst. Der Stoizismus rät in solchen Situationen dazu, das Unvermeidliche zu akzeptieren und den Fokus auf das zu legen, was weiterhin möglich ist. Es geht nicht darum, den Schmerz zu leugnen, sondern das Beste aus der gegebenen Situation zu machen und ein tugendhaftes, sinnvolles Leben zu führen. ACT verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Die Realität wird anerkannt, Gefühle dürfen erlebt werden, und das Handeln wird an den persönlichen Werten ausgerichtet.

  19. 97

    Stoizismus und ACT "Wenn Liebe schmerzt" / 096

    Kaum eine Erfahrung trifft den Menschen so tief wie Zurückweisung oder Liebeskummer. Ob eine unerwiderte Liebe, eine plötzliche Trennung oder eine enttäuschte Beziehung – solche Erlebnisse rütteln an unserem Selbstwert, unserer Identität und unserem Vertrauen. Schnell entstehen Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich werde nie wieder jemanden finden“. Die stoische Philosophie erinnert daran, dass nicht das Ereignis selbst – also die Zurückweisung – uns erschüttert, sondern unsere Bewertung darüber. Es ist unsere Interpretation, die Schmerz verstärkt und Leid entstehen lässt. ACT verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Schmerz und Trauer sind natürliche menschliche Erfahrungen, sie müssen nicht bekämpft oder verdrängt werden. Entscheidend ist, wie wir auf sie reagieren und ob wir trotz dieser Gefühle weiter nach unseren Werten handeln können.

  20. 96

    Stoizismus und ACT - "Wenn die Angst vor Jobverlust lähmt" / 095

    Angst um den Arbeitsplatz gehört zu den tiefgreifendsten Sorgen moderner Arbeitswelten. Sie berührt nicht nur die Existenzgrundlage, sondern auch Selbstwertgefühl, Identität und Zukunftsvorstellungen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten kann schon ein Gerücht oder eine Umstrukturierung im Unternehmen genügen, um eine dauerhafte innere Anspannung auszulösen. Der Stoizismus rät in solchen Situationen dazu, die Energie nicht in Sorgen zu investieren, sondern sie auf das zu lenken, was wir tatsächlich beeinflussen können: gute Arbeit zu leisten, Fähigkeiten auszubauen und integer zu handeln. Alles andere entzieht sich unserem Einfluss. Auch die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) verfolgt diesen Weg, jedoch mit einem modernen psychologischen Ansatz: Angst ist keine Feindin, die bekämpft werden muss, sondern ein natürlicher Teil des menschlichen Erlebens. Sie darf da sein – entscheidend ist, dass sie nicht unser Verhalten bestimmt.

  21. 95

    ACT-Interview mit Kevin "Statt Schwarz-Weiß-sehen hinzu zu Grautönen" / 094

    Zu Beginn dominieren oft der innere Kritiker, das Impulsmonster oder das Schwarz-Weiß-Denken. Alles wirkt extrem: zu viel, zu wenig, richtig oder falsch. ACT zeigt, dass es auch einen anderen Weg gibt. Durch Achtsamkeit entsteht Raum, um innezuhalten und nicht sofort auf Impulse zu reagieren. Mit Defusion lernen wir, Selbstkritik als Gedanken zu erkennen, statt sie für absolute Wahrheiten zu halten. Und indem wir uns unseren Werten zuwenden, öffnen wir uns für die vielen Grautöne des Lebens. So entsteht Schritt für Schritt ein Leben, das weniger vom inneren Druck bestimmt ist, sondern mehr von Klarheit, Bedürfnissen und dem, was wirklich wichtig ist.

  22. 94

    ACT-Fachvortrag "Du musst was machen!" / 093

    Heute stelle ich meinen ACT-Fachvortrag „Du musst was machen!“ vor, den ich in der Beratungstelle für Drogenprobleme e.V. im Rahmen der Aktionswoche Sucht am 18. September 2025 gehalten habe. In dieser Podcastfolge stelle ich ein Fallbeispiel vor bei dem es darum geht, wie sich die Akzeptanz- und Commitment-Therapie von klassischen Ansätzen in der Suchtbehandlung unterscheidet. Während viele Methoden auf Kontrolle, Vermeidung und Abstinenzdruck setzen, zeigt ACT einen anderen Weg: Suchtdruck, Gedanken und Gefühle dürfen da sein, ohne dass sie das Verhalten bestimmen. Statt „Du musst aufhören“ geht es um Akzeptanz, Achtsamkeit, Abstand zu Gedanken und vor allem darum, den eigenen Werten zu folgen. So entsteht die Freiheit, auch mit inneren Widerständen Schritte in Richtung eines erfüllteren Lebens zu gehen.

  23. 93

    Was kann ich kontrollieren? / 092

    Der Schlüssel zu mehr Gelassenheit liegt darin, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich kontrollierbar ist – nämlich das eigene Verhalten und die eigenen Entscheidungen. Studien zeigen, dass Menschen, die diesen Ansatz verfolgen, resilienter gegenüber Stress sind und eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen.

  24. 92

    Wie hilft mir ACT beim Umgang mit Finanzsorgen? / 091

    Finanzsorgen können sehr belastend sein – sie wecken oft Ängste, Zukunftssorgen und Schuldgefühle. Der Verstand kreist dann schnell um Gedanken wie „Ich werde es nie schaffen“ oder „Ich bin gescheitert“. Diese Gedankenspiralen erzeugen noch mehr Druck, ohne dass sie das eigentliche Problem lösen. ACT lädt dazu ein, zwei Ebenen zu unterscheiden: Zum einen gibt es die ganz konkreten Handlungen, die finanziell sinnvoll sind (z. B. Ausgaben prüfen, Beratung in Anspruch nehmen, kleine Schritte zur Entlastung planen). Zum anderen gibt es die innere Ebene – den Umgang mit Gedanken und Gefühlen, die in solchen Situationen auftreten. Mit Akzeptanz kannst du anerkennen, dass Sorgen, Angst oder Scham auftauchen. Sie sind normale Begleiter, wenn es ums Geld geht. Mit Defusion kannst du üben, Gedanken wie „Ich bin wertlos, weil ich Schulden habe“ als genau das zu erkennen, was sie sind: Gedanken, keine Fakten. Achtsamkeitsübungen helfen, dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen, statt in Sorgen über die Zukunft zu versinken. Entscheidend ist die Werteorientierung: Welche Haltung möchtest du trotz finanzieller Schwierigkeiten leben? Vielleicht geht es um Verantwortung, Ehrlichkeit oder Fürsorge – auch für dich selbst. Dann kannst du kleine Schritte gehen, die nicht nur Zahlen betreffen, sondern auch deine Würde und Selbstachtung stärken. So wird der Umgang mit Finanzsorgen nicht nur zur Frage des Kontostands, sondern auch zu einer Chance, bewusst und klar zu handeln – im Einklang mit deinen Werten, auch wenn die Umstände schwierig sind.

  25. 91

    20 Fragen zur Akzeptanz- und Commitmenttherapie / 090

    Zu Beginn einer ACT-Therapie stellen viele Patientinnen und Patienten ganz alltägliche, aber sehr bedeutsame Fragen. Sie spiegeln häufig Unsicherheit, Neugier und den Wunsch nach Orientierung wider. Menschen kommen nicht mit dem Ziel, ein perfektes Leben ohne Probleme zu führen. Sie suchen vielmehr nach einem neuen Umgang mit dem, was sie belastet – und nach einem Weg, wieder handlungsfähiger, lebendiger und verbundener zu werden.

  26. 90

    Interview mit Celina "Mein Umgang mit Narkolepsie" / 089

    Mit Narkolepsie zu leben bedeutet, sich immer wieder mit den eigenen körperlichen Grenzen und unvorhersehbaren Symptomen auseinanderzusetzen. Es ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine emotionale und psychologische Herausforderung. Müdigkeit, plötzliche Schlafattacken und die ständige Wachsamkeit im Alltag können leicht zu Frustration, Selbstzweifeln oder dem Gefühl führen, eingeschränkt zu sein. ACT kann dabei helfen, einen konstruktiven Umgang zu entwickeln. Statt permanent gegen die Erkrankung anzukämpfen, lädt sie dazu ein, anzuerkennen, dass die Narkolepsie Teil der eigenen Lebensrealität ist – ohne dass sie die gesamte Identität bestimmt. Akzeptanz bedeutet hier nicht Resignation, sondern, die Energie auf das zu richten, was trotz der Erkrankung möglich ist. Psychologische Flexibilität spielt eine wichtige Rolle: Offen für die eigenen Empfindungen zu bleiben, den Umgang mit Müdigkeit oder Schwäche achtsam zu gestalten und bewusst zu wählen, wie man seine Zeit und Energie einsetzen möchte. Werteorientierung kann helfen, Prioritäten klar zu setzen – etwa, Beziehungen zu pflegen, Kreativität auszuleben oder berufliche Projekte in angepasstem Rahmen zu verfolgen. Selbstmitgefühl ist dabei essenziell. Sich Pausen zu erlauben, Unterstützung anzunehmen und kleine, realistische Schritte zu feiern, sind keine Schwächen, sondern Zeichen von Selbstfürsorge. Narkolepsie mag den Weg manchmal unberechenbar machen – doch es ist möglich, ihn so zu gestalten, dass er den eigenen Werten entspricht und das Leben trotz Einschränkungen bereichert.

  27. 89

    Interview mit Jan Nachtigall "Neue Wege gehen" / 088

    Neue Wege gehen bietet eine inspirierende und zugleich fundierte Anleitung für Menschen, die ihren inneren Ballast leichter bewältigen und ihr Leben wieder selbstbestimmt gestalten möchten. Mit einer gelungenen Kombination aus mind‑body‑Ansätzen (ACT + PEP) und einem lebensnahen Modell (Choice‑Point) eröffnet es kreative und nachhaltig wirkende Wege zu mehr Lebensqualität, Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

  28. 88

    Interview mit Marcel Gießwein "Wie folge ich meinen Werten?" / 087

    In der Lokalpolitik nach den eigenen Werten zu handeln bedeutet, nicht nur parteipolitische Linien oder kurzfristige Mehrheiten im Blick zu haben, sondern den inneren Kompass zu nutzen. Werte wie Empathie oder Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung können dabei als Orientierung dienen, gerade wenn der Druck hoch ist oder Entscheidungen unbequem sind. ACT betrachtet Werte als Richtungen, nicht als starr zu erreichende Ziele. Das heißt, du kannst dich jeden Tag fragen: Welche Entscheidung bringt mich – und meine Gemeinde – näher an das, was mir wichtig ist? Das kann heißen, auch in hitzigen Debatten respektvoll zu bleiben, Entscheidungen transparent zu erklären oder Projekte zu unterstützen, die langfristig dem Gemeinwohl dienen. Es erfordert psychologische Flexibilität, um in der Lokalpolitik sowohl standhaft als auch anpassungsfähig zu bleiben: offen für neue Perspektiven, ohne die eigenen Kernwerte zu verraten. Sich verankern hilft, mit Kritik, Frustration oder politischen Rückschlägen umzugehen, ohne den eigenen Weg zu verlieren.

  29. 87

    Interview mit Jens "Sei flexibel und hol Dir Hilfe" / 086

    Die Arbeit mit suchtkranken Menschen ist zutiefst menschlich, aber auch emotional fordernd. Sie bringt dich immer wieder mit deiner eigenen Innenwelt in Kontakt – mit Gefühlen wie Hilflosigkeit, Wut, Frustration, Mitgefühl, Traurigkeit oder auch Hoffnung. Um wirksam und präsent zu bleiben, ist es wichtig, dass du dir selbst genauso achtsam und mitfühlend begegnest wie den Menschen, die du begleitest. ACT bietet dir dafür einen stabilen inneren Rahmen: 1. Achtsame Selbstwahrnehmung: Nimm deine Reaktionen bewusst wahr. Welche Gedanken oder Emotionen steigen in dir auf, wenn jemand zum wiederholten Mal rückfällig wird? Wenn du Hoffnung spürst – oder Enttäuschung? Statt diese Gefühle zu verdrängen oder zu bewerten, erlaube dir, sie wahrzunehmen, ohne dich mit ihnen zu identifizieren. Du bist nicht dein Ärger, nicht deine Erschöpfung – du bist der Raum, der sie hält. 2. Defusion und Abstand zu inneren Geschichten: Gedanken wie „Ich komme nicht durch“ oder „Das bringt nichts“ können auftauchen – das ist normal. ACT lehrt dich, diese Gedanken nicht als absolute Wahrheiten zu sehen, sondern als Geschichten, die dein Verstand dir erzählt. Du kannst sie wahrnehmen und dennoch so handeln, wie es deinen beruflichen und menschlichen Werten entspricht. 3. Eigene Werte klären: Warum machst du diese Arbeit? Was ist dir wirklich wichtig im Kontakt mit deinen Klient\*innen – Mitgefühl, Würde, Hoffnung, Klarheit, Präsenz? Wenn du dich immer wieder mit deinen Werten verbindest, kannst du trotz Rückschlägen wirksam bleiben, weil du weißt, wofür du stehst. Auch wenn der Weg nicht linear verläuft, kannst du in deiner Haltung klar bleiben. 4. Psychologische Flexibilität bewahren: Menschen mit Suchterkrankungen schwanken häufig zwischen Nähe und Rückzug, Einsicht und Abwehr. Wenn du lernst, flexibel auf diese Dynamiken zu reagieren, ohne deinen eigenen inneren Halt zu verlieren, kannst du stabil begleiten. Das bedeutet nicht, immer alles aushalten zu müssen – sondern bewusst mitzugestalten, wann Nähe, wann Abgrenzung und wann Selbstfürsorge wichtig ist. 5. Verantwortung teilen, nicht übernehmen: ACT erinnert daran, dass Veränderung von innen kommt. Deine Aufgabe ist es, Räume zu schaffen, in denen Werteorientierung möglich wird – nicht, die Verantwortung für die Veränderung zu tragen. Du begleitest. Du unterstützt. Aber du trägst nicht allein. Fazit: Du bleibst wirksam, wenn du mit deiner Innenwelt in Kontakt bleibst, ohne dich von ihr überwältigen zu lassen. Wenn du flexibel bleibst, ohne dich zu verlieren. Und wenn du in deinen Werten verwurzelt bleibst – auch dann, wenn der Weg der anderen Menschen nicht geradlinig verläuft.

  30. 86

    Interview mit Raffi „Geht nicht, gibts nicht!“ / 085

    Der Spruch „Geht nicht, gibt’s nicht“ klingt auf den ersten Blick kraftvoll und motivierend – doch er kann schnell zur Falle werden. Denn er suggeriert, dass alles möglich sein muss, wenn man sich nur genug anstrengt. Für viele Menschen bedeutet das: Versagen ist keine Option. Schwäche? Keine Zeit dafür. Doch was passiert, wenn es eben doch nicht geht? Wenn das Leben Grenzen setzt – durch Krankheit, Erschöpfung, Verluste oder Umstände, die sich nicht kontrollieren lassen? Genau hier setzt ACT an. Statt an einem rigiden Leistungsanspruch festzuhalten, lädt ACT dazu ein, eine neue Haltung zu entwickeln – eine, die auf Zuversicht, Akzeptanz und bewusster Steuerung des eigenen Verhaltens beruht. Zuversicht heißt nicht: „Alles wird gut.“ Es heißt: „Was auch kommt, ich kann einen nächsten wertvollen Schritt gehen.“ Akzeptanz heißt nicht: „Ich gebe auf.“ Sondern: „Ich höre auf, gegen das zu kämpfen, was ich nicht ändern kann – und richte meine Energie auf das, was mir wichtig ist.“ Und das Steuer in die Hand zu nehmen bedeutet nicht Kontrolle über alles, sondern Verantwortung für das, was in meinem Einfluss liegt – meine Haltung, meine Entscheidungen, mein Umgang mit mir selbst. Der Weg führt also nicht über ständige Selbstoptimierung, sondern über Selbstverbundenheit. Von „Geht nicht, gibt’s nicht“ hin zu: „Ich muss nicht alles schaffen. Aber ich kann mich entscheiden, in welche Richtung ich gehe – auch mit Angst, Zweifel oder Erschöpfung im Gepäck.“

  31. 85

    Interview mit Sascha @medienmonolog "Aus dem Schlamm herausbewegen" / 084

    Das Interview mit Sascha hat mir persönlich viel in Richtung Umgang mit Ärger gebracht. Hör dir die Folge an und lerne aus seinen Erfahrungen und aus seiner Haltung. Der Umgang mit Andersartigkeit fordert uns heraus – besonders dann, wenn Meinungen, Lebensweisen oder Verhaltensweisen stark von unseren eigenen abweichen. Schnell entsteht innerer Widerstand, Ablehnung oder Rückzug. Doch ACT lädt uns ein, genau dort achtsam hinzusehen: Was in mir wird berührt? Welcher Gedanke, welche Angst, welches Bedürfnis liegt darunter? Anstatt Andersartigkeit reflexartig abzulehnen, können wir sie als Einladung sehen, unsere Werte zu leben. Das bedeutet nicht, alles gutzuheißen oder Grenzen aufzugeben. Es bedeutet, bewusste Entscheidungen zu treffen. Verantwortung übernehmen heißt in diesem Kontext: nicht nur für das eigene Handeln einzustehen, sondern auch dafür, wie wir mit Unterschieden umgehen. ACT hilft dabei, innezuhalten, sich innerlich zu sortieren und dann klar und werteorientiert zu handeln – auch (und gerade) dann, wenn es unbequem ist.

  32. 84

    Interview mit Yasemin "Ich darf meine Eltern nicht enttäuschen" / 083

    Ein einzelner Gedanke kann unglaublich mächtig werden – nicht, weil er objektiv wahr ist, sondern weil wir ihm Bedeutung geben und ihn oft ungeprüft glauben. Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Das darf nicht passieren“ wirken so überzeugend, dass sie Emotionen auslösen, körperliche Reaktionen aktivieren und unser Verhalten steuern. Plötzlich vermeiden wir Situationen, ziehen uns zurück oder geraten in Stress – alles nur, weil wir einem Satz im Kopf folgen, als wäre er ein unumstößliches Gesetz. ACT zeigt, dass Gedanken nicht kontrolliert werden müssen, sondern beobachtet werden dürfen. Ein Gedanke ist ein mentales Ereignis – ein Satz, ein Bild, ein innerer Ton – nicht die Realität selbst. Je mehr wir mit einem Gedanken verschmelzen, desto mehr Macht bekommt er. Defusionstechniken helfen, diese Verbindung zu lockern: Wir können lernen, Abstand zu gewinnen und zu entscheiden, ob wir diesem Gedanken folgen wollen oder nicht. Gedanken werden dann weniger mächtig, wenn wir ihnen nicht automatisch glauben, sondern sie als das sehen, was sie sind: Worte im Kopf – nicht mehr, nicht weniger.

  33. 83

    Wie kann ACT bei Marks Panik helfen? / 082

    ACT zeigt dir, wie du den Kampf gegen die Angst gewinnst – nicht, indem du sie besiegst, sondern indem du sie willkommen heißt und dein Leben trotzdem lebst.

  34. 82

    ACT im Alter / 81

    Die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) stellt einen innovativen therapeutischen Ansatz dar, der in der psychotherapeutischen Behandlung von älteren Patienten und pflegenden Angehörigen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dieser Ansatz fokussiert sich darauf, unveränderliche Aspekte des Lebens zu akzeptieren und gleichzeitig ein Leben in Übereinstimmung mit persönlich bedeutsamen Werten zu führen. In der Arbeit von Wilz et al. (2021) wird aufgezeigt, wie ACT helfen kann, mit den psychischen Belastungen des Alters und der Pflege umzugehen.

  35. 81

    Interview mit Ali "Ständig auf der Flucht" / 080

    Die Flucht vor der Angst zeigt sich oft in scheinbar harmlosen Verhaltensweisen – wie stundenlangem ziellosen Unterwegssein, nur um nicht zu Hause, nicht still, nicht mit sich selbst konfrontiert zu sein. Dieser ständige Drang, in Bewegung zu bleiben, kann ein Versuch sein, unangenehme Gefühle wie Angst, Leere oder Unruhe zu vermeiden. ACT lädt dazu ein, diesen Mechanismus nicht zu verurteilen, sondern neugierig zu erforschen. Was genau willst du gerade nicht fühlen? Welche Gedanken tauchen auf, wenn du zur Ruhe kommst? Der erste Schritt ist, achtsam wahrzunehmen, wann du dich im Fluchtmodus befindest – nicht um dich zu stoppen, sondern um zu verstehen. Statt der Angst auszuweichen, kannst du üben, ihr Raum zu geben. Sie darf da sein, ohne dass sie dein Verhalten steuert. Vielleicht stellst du dir die Frage: Was würde ich tun, wenn ich mich nicht von der Angst leiten lasse, sondern von dem, was mir wirklich wichtig ist? So entsteht ein neuer Umgang mit innerem Druck – nicht über Flucht, sondern über Verbindung: mit dir selbst, mit deinen Gefühlen, mit deinen Werten.

  36. 80

    Emails von Theresa „Im Stich gelassen“ / 79

    Diese E-Mails zeigen Theresas innere Zerrissenheit, ihre Ängste und ihre Suche nach Halt und Unterstützung.

  37. 79

    Meditation "Öffnen der Schmerzkiste" / 78

    Achtsamkeitsmeditation mit Raum geben für den Schmerz

  38. 78

    Die Reise zur Selbstannahme / 77

    Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie ACT dabei helfen kann, aus alten Überlebensmustern auszusteigen und sich selbst neu zu begegnen. Wer früh gelernt hat, zu funktionieren, um Anerkennung oder Sicherheit zu bekommen, verliert oft den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen. ACT ermutigt dazu, innezuhalten, Gedanken als Gedanken zu erkennen und nicht als Wahrheiten, und unangenehme Gefühle nicht zu vermeiden, sondern sie anzunehmen, ohne dass sie das eigene Verhalten bestimmen. Durch Achtsamkeit entsteht ein Moment der Wahl: Statt automatisch zu reagieren, kann bewusst entschieden werden, was in diesem Moment wirklich zählt. Wenn Werte wieder zur inneren Ausrichtung werden – nicht als Pflicht, sondern als Kraftquelle – entsteht ein neues Handeln, klarer, selbstfürsorglicher, authentischer. Es braucht Zeit, Übung und Mut, aber der Weg zurück zu sich selbst beginnt oft mit einem stillen Entschluss: Ich will mehr sein als nur Funktion. Ich darf mich achten. Ich darf menschlich sein.

  39. 77

    Burnout / 76

    Burnout ist ein Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung, der durch chronischen Stress, besonders im Arbeitsumfeld, verursacht wird. Der Begriff wurde erstmals in den 1970er Jahren von dem Psychologen Herbert Freudenberger geprägt. Burnout kann viele Formen annehmen, darunter emotionale Erschöpfung, Zynismus und eine verringerte Leistungsfähigkeit. Die WHO hat Burnout als „Berufsbedingte Erkrankung“ anerkannt und beschreibt ihn als Zustand „der Erschöpfung und dem Verlust von Energie“ (WHO, 2019).

  40. 76

    Jugendliche mit Spielsucht (Gaming oder Social Media) / 075

    Die Spielsucht bei Jugendlichen, speziell durch Online-Games oder Social Media, hat in den letzten Jahren zugenommen und stellt eine der größten Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit dar. Eine exzessive Nutzung dieser digitalen Plattformen kann tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung von Jugendlichen haben. Diese Form der Sucht zeichnet sich durch das Verlangen nach ständiger Nutzung von virtuellen Welten und sozialen Netzwerken aus, wobei die Grenzen zwischen der virtuellen und der realen Welt verschwimmen.

  41. 75

    Die Herausforderung des Wandels / 074

    In einer Zeit, in der Unterschiede oft betont werden, hilft ACT uns, die grundlegende menschliche Erfahrung zu erkennen, die uns alle verbindet: Wir alle haben Gedanken, kämpfen mit Emotionen, wollen dazugehören und ein sinnvolles Leben führen. Indem wir uns selbst mit Offenheit begegnen, schaffen wir den Raum, auch anderen in genau dieser Haltung zu begegnen – und stärken so aktiv unsere gemeinsame Menschlichkeit.

  42. 74

    Interview mit Jessica "Ich will doch nur ankommen" / 73

    Bei dem Gefühl der Hilflosigkeit und beim ständigen Kultivieren von Sorgengedanken, kann zwar das Surfen am Handy auf Social-media zwar übergangsweise eine Linderung hergestellt werden, kann jedoch in the long run zum Vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse führen. Lerne in dieser Folge, wie Du in der realen Welt in Richtung deiner Werte und Bedürfnisse sufen kannst.

  43. 73

    Achtsamkeit für unsere Hände / 072

    Lass uns diesen Moment nutzen, um unseren Händen ein wenig Wertschätzung zu schenken. In dieser Podcastfolge wollen wir uns connecten mit dem, was uns wichtig ist, um mehr im Hier und Jetzt zu sein.

  44. 72

    Buchvorstellung: „Eat Pray Love“ Elizabeth Gilbert / 071

    Nach einer tiefen persönlichen Krise wagt die Autorin Elizabeth Gilbert etwas, was viele nur träumen: Sie lässt ihr gewohntes Leben hinter sich und begibt sich auf eine einjährige Reise, um Antworten auf ihre inneren Fragen zu finden.

  45. 71

    Body shaming und Essen / 070

    Für viele beginnt das Thema Körperscham schon ziemlich früh. Vielleicht war es ein Kommentar auf dem Schulhof, ein Vergleich mit anderen oder die ständige Konfrontation mit perfekten Körpern in den Medien. Oft schleichen sich Unsicherheiten ein, und manchmal fangen wir an, unseren Körper als "Problem" zu sehen. Das kann sich dann auch auf unser Essverhalten auswirken – sei es durch emotionales Essen oder durch Schuldgefühle nach dem Essen. Körperscham hat aber nicht nur mit Essen zu tun. Sie kann auch unser Selbstbewusstsein einschränken, unsere Entscheidungen beeinflussen und verhindern, dass wir wirklich in unsere Kraft kommen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir hinschauen – mit Neugier, Mitgefühl und ohne Selbstverurteilung. Wenn wir beginnen, unsere Erfahrungen zu verstehen und achtsam mit ihnen umzugehen, entsteht Raum für Heilung. Und genau da setzt die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) an.

  46. 70

    Was ist die dritte Welle der VT? / 069

    Die Verhaltenstherapie hat sich von simplen Reiz-Reaktions-Modellen über die kognitive Umstrukturierung bis hin zu einem ganzheitlichen, akzeptanzbasierten Ansatz weiterentwickelt. Die Dritte Welle ist kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern eine Ergänzung und Weiterentwicklung. ✅ Von Veränderung zur Akzeptanz: Manchmal ist die beste Veränderung, den Kampf gegen sich selbst aufzugeben. ✅ Von Kontrolle zur Flexibilität: Gedanken müssen nicht kontrolliert werden – sie dürfen sein, ohne dass wir uns mit ihnen identifizieren. ✅ Von Problemen zu Werten: Therapie sollte nicht nur Symptome reduzieren, sondern Menschen helfen, ein sinnvolles Leben zu führen. “Die Wellen des Ozeans hören nie auf – doch wir können lernen, auf ihnen zu surfen.” (inspiriert von Jon Kabat-Zinn)

  47. 69

    Geschichte von Elif / 068

    Elif hatte in den letzten Jahren das Gefühl, dass ihr Leben aus den Fugen geraten war. Ihr Job als Grafikdesignerin war gut bezahlt, aber sie fühlte sich leer und entfremdet. Ihre Beziehung war von Routine und Missverständnissen geprägt, und ihre Ängste wuchsen. Jeden Tag wurde sie von Gedanken verfolgt, die sie in die Irre führten – „Ich bin nicht gut genug“, „Ich werde nie etwas erreichen“ – doch sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Doch eines Tages traf sie eine Entscheidung: Sie würde nicht länger von ihren Ängsten und Zweifeln beherrscht werden. Sie würde sich auf die Reise machen, um ihre wahre innere Stärke zu finden.

  48. 68

    Interview mit Patrick "Achtsam durch STOP" / 67

    Den Autopiloten auszuschalten bedeutet, bewusster zu handeln, anstatt automatisch auf äußere Reize oder innere Impulse zu reagieren. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) bietet verschiedene Methoden, um mehr Präsenz und Selbstbestimmung in dein Leben zu bringen. Hier sind einige wirkungsvolle Ansätze: 1. Achtsamkeit im Alltag integrieren Oft sind wir in Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft gefangen, ohne wirklich im Hier und Jetzt zu sein. Nimm dir bewusst Momente, um dich mit deiner Umgebung oder deinem Körper zu verbinden. Das kann so einfach sein wie ein achtsamer Atemzug, das Spüren des Bodens unter deinen Füßen oder das bewusste Wahrnehmen deiner Sinneseindrücke beim Essen oder Gehen. 2. Defusionstechniken nutzen Gedanken neigen dazu, uns automatisch zu lenken. Eine Möglichkeit, aus dem Autopiloten auszusteigen, ist, deine Gedanken mit Abstand zu betrachten, anstatt ihnen sofort zu folgen. Probiere es aus, indem du einen belastenden Gedanken laut aussprichst, ihn aufschreibst oder ihn bewusst in einer lustigen Stimme sagst. So kannst du erkennen: „Das ist nur ein Gedanke, nicht die Realität.“ 3. Akzeptanz üben Wenn unangenehme Emotionen auftauchen, neigen wir oft dazu, sie zu vermeiden oder gegen sie anzukämpfen – ein typischer Autopilot-Mechanismus. Stattdessen kannst du lernen, diese Emotionen wahrzunehmen, ohne von ihnen gesteuert zu werden. Begrüße sie innerlich wie einen vorübergehenden Gast: „Ah, da ist gerade Unsicherheit. Sie darf da sein.“ 4. **Bewusst nach Werten handeln** Frage dich regelmäßig: Handle ich gerade aus Gewohnheit oder aus Überzeugung? Welche Entscheidung bringt mich näher an das Leben, das ich führen möchte? Wenn du dich von deinen Werten statt von alten Mustern leiten lässt, wirst du merken, dass du bewusster und authentischer agierst. 5. Stop-Momente einbauen Setze dir im Alltag kleine Erinnerungen, um kurz innezuhalten. Das kann eine Uhrzeit sein, ein Post-it mit dem Wort „Pause“ oder eine bewusste tiefe Atemsequenz vor einer wichtigen Handlung. Diese kleinen Unterbrechungen helfen dir, aus dem Autopiloten auszusteigen und bewusster zu wählen, wie du reagieren möchtest.

  49. 67

    Folge deinem Wertekompass / 066

    Werte als Lebenskompass Das Coole an Werten: Sie sind immer für dich da, auch wenn alles andere chaotisch ist. Frag dich mal: Was sind deine Werte? Und wie kannst du sie täglich leben – nicht irgendwann, sondern jetzt? Du wirst merken: Wenn du aufhörst, dich darauf zu konzentrieren, was andere tun sollten, und stattdessen selbst nach deinen Werten lebst, fühlst du dich freier und entspannter. Es ist, als würdest du deinen inneren Kompass finden und auf einmal klar sehen, wo’s langgeht.

  50. 66

    Interview mit Meike "Such Dir Hilfe!" / 065

    In diesem sehr persönlichen Gespräch konnte ich erfahren, wie Meike mutig und engagiert entgegen ihrer Gedanken, ihren Werten und Bedürfnissen folgen konnte und somit einen Weg aus einer toxischen und gewalttätigen Beziehen fliehen konnte.

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Willkommen beim ACT-Podcast, deinem ultimativen Podcast für die Kunst der psychologischen Flexibilität! Tauche ein in die faszinierende Welt der Acceptance and Commitment Therapy (ACT), einer bahnbrechenden therapeutischen Methode, die dir hilft, ein erfüllteres und sinnerfülltes Leben zu führen.In jeder der mitreißenden Episoden erkunde ich die Grundprinzipien von ACT und zeige dir praktische Wege auf, wie du diese Prinzipien in dein tägliches Leben integrieren kannst. Von der Akzeptanz unangenehmer Gefühle bis zur Verfolgung deiner tiefsten Werte – ich biete dir wertvolle Einblicke, inspirierende Geschichten und wirkungsvolle Übungen, um deine psychologische Flexibilität zu stärken und Hindernisse zu überwinden.Der ACT-Podcast richtet sich an alle, die nach einem Weg suchen, um emotionale Widerstandsfähigkeit aufzubauen, persönliche Blockaden zu überwinden und ihre Lebensqualität zu steigern. Hier findest du wertvolle Erkenntnisse und praktische Tipps, um dein volles Potenzial zu e

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