EPISODE · Jan 17, 2025 · 51 MIN
Irgendwas mit Frauen und Islam - Plädoyer für einen liberalen Islam
from Irgendwas mit Podcast - der Vortragspodcast der Aktion 3. Welt Saar e. V. · host Aktion 3. Welt Saar e. V.
Saïda Keller-Messahli, (geb. 1957 in Tunis) wuchs in Tunesien und in der Schweiz auf. In ihrem tunesischen Elternhaus hat sie Gleichberechtigung und einen toleranten, liberalen Islam erlebt. Nach ihrem Abschluss auf einem französischen Gymnasium arbeitete sie zwei Jahre als Flugbegleiterin bei einer saudi-arabischen Airline, beobachtete, wie vollverschleierte Frauen in Riad ein- und in Paris im Minirock ausstiegen. Für sie gibt es kein simples „haram“ und „halal“, keine einfache Trennung in „erlaubt“ und „verboten“, sondern viele Grauschattierungen und den Menschen, der mündig abwägen muss. Sie tritt für eine geschlechtergerechte Auslegung des Islam ein, befürwortet ein Burkaverbot und lehnt ein Minarettverbot ab. In den Medien äußert sie sich wortstark und legt sich mit den mehrheitlich konservativen Islamverbänden und deren Funktionären an, die in ihren Augen nicht die Mehrheit der Muslime repräsentieren. In Berlin hat sie mit Seyran Ates, Abdel-Hakim Ourghi, die beide bereits Vortragsgäste der Aktion 3.Welt Saar e.V. waren, die liberale Ibn Rushd-Goethe-Moschee gegründet. 2016 wurde sie mit dem schweizerischen Menschenrechtspreis ausgezeichnet. MitarbeiterInnen des „Kompetenzzentrum Islamismus“, einem bundesweiten Projekt der Aktion 3.Welt Saar e.V., recherchieren zu Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islams und unterstützen Muslime, die für einen liberalen Islam eintreten.
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Saïda Keller-Messahli, (geb. 1957 in Tunis) wuchs in Tunesien und in der Schweiz auf. In ihrem tunesischen Elternhaus hat sie Gleichberechtigung und einen toleranten, liberalen Islam erlebt. Nach ihrem Abschluss auf einem französischen Gymnasium arbeitete sie zwei Jahre als Flugbegleiterin bei einer saudi-arabischen Airline, beobachtete, wie vollverschleierte Frauen in Riad ein- und in Paris im Minirock ausstiegen. Für sie gibt es kein simples „haram“ und „halal“, keine einfache Trennung in „erlaubt“ und „verboten“, sondern viele Grauschattierungen und den Menschen, der mündig abwägen muss. Sie tritt für eine geschlechtergerechte Auslegung des Islam ein, befürwortet ein Burkaverbot und lehnt ein Minarettverbot ab. In den Medien äußert sie sich wortstark und legt sich mit den mehrheitlich konservativen Islamverbänden und deren Funktionären an, die in ihren Augen nicht die Mehrheit der Muslime repräsentieren. In Berlin hat sie mit Seyran Ates, Abdel-Hakim Ourghi, die beide bereits Vortragsgäste der Aktion 3.Welt Saar e.V. waren, die liberale Ibn Rushd-Goethe-Moschee gegründet. 2016 wurde sie mit dem schweizerischen Menschenrechtspreis ausgezeichnet. MitarbeiterInnen des „Kompetenzzentrum Islamismus“, einem bundesweiten Projekt der Aktion 3.Welt Saar e.V., recherchieren zu Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islams und unterstützen Muslime, die für einen liberalen Islam eintreten.
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Irgendwas mit Frauen und Islam - Plädoyer für einen liberalen Islam
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