EPISODE · Feb 7, 2025 · 24 MIN
Mehr Innovation trotz Sparzwang: Strategien für 2025
from Innovation einfach machen. · host Bianca Prommer
Bianca Bommer [00:00:00]: Während der Finanzkrise 2008-2009 sanken die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft 10, 9 Prozent. Das hat eine Untersuchung von Christian Rammer damals vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Und auch die neuesten Zahlen zeigen, dass nach einem Anstieg der Innovationsausgaben im Jahr 2022 mittlerweile tatsächlich eine zunehmende Zurückhaltung bei den Unternehmen im deutschsprachigen Raum herrscht. Unternehmen planen kaum Steigerungen ihrer Innovationsbudgets aufgrund der Unsicherheiten, der hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten, die aktuell gerade vorherrschen. Und doch wissen wir, ganz ohne Innovation geht es halt auch nicht. Denn Innovation brauchen wir für die Zukunft. Innovation brauchen wir, Vorsprung gegenüber anderen zu haben und langfristig erfolgreich am Markt zu bleiben. Und daher teile ich in dieser aktuellen Podcast-Folge drei konkrete Gedankenimpulse, wie Innovation auch mit begrenztem Budget und Ressourcen gelingen kann. Bianca Bommer [00:01:14]: Lasst uns loslegen! Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge von Innovation einfach machen. Ich bin Bianca Brommer, die Gastgeberin dieses Podcasts und heute sprechen wir über ein Thema, das 2025 wichtiger denn je ist. Innovation in herausfordernden Zeiten. Ich habe es schon eingangs erwähnt, die wirtschaftlichen Prognosen sind auch aktuell noch nicht ganz so rosig. Steigende Kosten, angespannte Lieferketten, rückläufige Wirtschaft beziehungsweise schwach wachsende Wirtschaft und es zeigt sich, dass die Innovationsausgaben stagnieren bzw. Sogar rückläufig sind. Das Ganze hatten wir auch 2008, 2009 in der Wirtschaftskrise bereits und dasselbe Bild zeigt sich nun auch jetzt. Und das ist natürlich absolut nachvollziehbar. Bianca Bommer [00:02:05]: Es geht darum Arbeitsplätze zu sichern, Liquidität zu sichern und hier wirklich ein stabiles Unternehmen zu haben. Ich habe einen Kunden in der Baubranche, der gerade an einem neuen Geschäftsmodell arbeitet, weil die Baubranche natürlich sehr durchrüttelt wird, da gibt es viele Herausforderungen und er hat dann halt wirklich so gesagt, jetzt arbeiten wir an diesem neuen Geschäftsmodell und Wir wissen, wir brauchen dieses neue Geschäftsmodell für die Zukunft. Wir wissen, dass es ohne dieses neue Geschäftsmodell nicht gehen wird. Allerdings kostet dieses Geschäftsmodell gerade ganz, ganz viel Geld. Und Das alte Geschäftsmodell, das traditionelle Geschäftsmodell, das läuft halt gerade nicht so gut. Es mussten Mitarbeiter entlassen werden, es hat ganz, ganz viele Einsparungsmaßnahmen gegeben, Kosten-Senkungsprogramme gegeben. Und natürlich fragen sich dann auch die Mitarbeitenden, aber auch die Aufsichtsräte, Vorstandsmitglieder. Naja, warum investieren wir so viel Geld in das neue Geschäftsmodell, das uns nur was kostet, aber eben dann müssen wir auf der anderen Seite im Geschäft, das ja aktuell noch Geld bringt, hier auch wirklich Dinge wegnehmen, Dinge einsparen. Bianca Bommer [00:03:24]: Und das ist halt oftmals gar nicht so leicht, auch diesen Spagat hinzubringen zwischen, ich investiere in das Neue, das noch nichts bringt, und dieses Einsparen im Bestehen, das aktuell tatsächlich noch Geld bringt. Also das macht es natürlich gar nicht so einfach. Und er hat gesagt, diesen Spagat als Geschäftsführer da jetzt auch hinzubringen, das ist tatsächlich gar nicht so einfach, das auch gut zu verkaufen, gut zu erklären, aber er weiß halt, er muss auch in das neue Geschäftsmodell investieren, weil ansonsten wird es dieses Unternehmen einfach langfristig nicht am Markt geben. Und auf Basis von diesem Gespräch und auch vielen anderen Gesprächen in den letzten Wochen mit Führungskräften und Innovati...
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Bianca Bommer [00:00:00]: Während der Finanzkrise 2008-2009 sanken die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft 10, 9 Prozent. Das hat eine Untersuchung von Christian Rammer damals vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ergeben. Und auch die neuesten Zahlen zeigen, dass nach einem Anstieg der Innovationsausgaben im Jahr 2022 mittlerweile tatsächlich eine zunehmende Zurückhaltung bei den Unternehmen im deutschsprachigen Raum herrscht. Unternehmen planen kaum Steigerungen ihrer Innovationsbudgets aufgrund der Unsicherheiten, der hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten, die aktuell gerade vorherrschen. Und doch wissen wir, ganz ohne Innovation geht es halt auch nicht. Denn Innovation brauchen wir für die Zukunft. Innovation brauchen wir, Vorsprung gegenüber anderen zu haben und langfristig erfolgreich am Markt zu bleiben. Und daher teile ich in dieser aktuellen Podcast-Folge drei konkrete Gedankenimpulse, wie Innovation auch mit begrenztem Budget und Ressourcen gelingen kann. Bianca Bommer [00:01:14]: Lasst uns loslegen! Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge von Innovation einfach machen. Ich bin Bianca Brommer, die Gastgeberin dieses Podcasts und heute sprechen wir über ein Thema, das 2025 wichtiger denn je ist. Innovation in herausfordernden Zeiten. Ich habe es schon eingangs erwähnt, die wirtschaftlichen Prognosen sind auch aktuell noch nicht ganz so rosig. Steigende Kosten, angespannte Lieferketten, rückläufige Wirtschaft beziehungsweise schwach wachsende Wirtschaft und es zeigt sich, dass die Innovationsausgaben stagnieren bzw. Sogar rückläufig sind. Das Ganze hatten wir auch 2008, 2009 in der Wirtschaftskrise bereits und dasselbe Bild zeigt sich nun auch jetzt. Und das ist natürlich absolut nachvollziehbar. Bianca Bommer [00:02:05]: Es geht darum Arbeitsplätze zu sichern, Liquidität zu sichern und hier wirklich ein stabiles Unternehmen zu haben. Ich habe einen Kunden in der Baubranche, der gerade an einem neuen Geschäftsmodell arbeitet, weil die Baubranche natürlich sehr durchrüttelt wird, da gibt es viele Herausforderungen und er hat dann halt wirklich so gesagt, jetzt arbeiten wir an diesem neuen Geschäftsmodell und Wir wissen, wir brauchen dieses neue Geschäftsmodell für die Zukunft. Wir wissen, dass es ohne dieses neue Geschäftsmodell nicht gehen wird. Allerdings kostet dieses Geschäftsmodell gerade ganz, ganz viel Geld. Und Das alte Geschäftsmodell, das traditionelle Geschäftsmodell, das läuft halt gerade nicht so gut. Es mussten Mitarbeiter entlassen werden, es hat ganz, ganz viele Einsparungsmaßnahmen gegeben, Kosten-Senkungsprogramme gegeben. Und natürlich fragen sich dann auch die Mitarbeitenden, aber auch die Aufsichtsräte, Vorstandsmitglieder. Naja, warum investieren wir so viel Geld in das neue Geschäftsmodell, das uns nur was kostet, aber eben dann müssen wir auf der anderen Seite im Geschäft, das ja aktuell noch Geld bringt, hier auch wirklich Dinge wegnehmen, Dinge einsparen. Bianca Bommer [00:03:24]: Und das ist halt oftmals gar nicht so leicht, auch diesen Spagat hinzubringen zwischen, ich investiere in das Neue, das noch nichts bringt, und dieses Einsparen im Bestehen, das aktuell tatsächlich noch Geld bringt. Also das macht es natürlich gar nicht so einfach. Und er hat gesagt, diesen Spagat als Geschäftsführer da jetzt auch hinzubringen, das ist tatsächlich gar nicht so einfach, das auch gut zu verkaufen, gut zu erklären, aber er weiß halt, er muss auch in das neue Geschäftsmodell investieren, weil ansonsten wird es dieses Unternehmen einfach langfristig nicht am Markt geben. Und auf Basis von diesem Gespräch und auch vielen anderen Gesprächen in den letzten Wochen mit Führungskräften und Innovati...
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