PODCAST · business
Innovation einfach machen.
by Bianca Prommer
Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship. Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen. Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!
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Best of: Innovation trotz Vollauslastung: Eine Fallstudie in 5 Phasen
Das Tagesgeschäft gewinnt fast immer. Wie schaffst du es trotzdem, Innovation zu ermöglichen?Fachkräftemangel, steigende Kosten, volle Auftragsbücher – und mittendrin der Wunsch, innovativer zu werden. Klingt nach einer unlösbaren Gleichung. Ist es aber nicht. In dieser Folge zeigt Bianca anhand einer konkreten Fallstudie, wie es einem österreichischen Lebensmittelproduzenten mit rund 200 Mitarbeitenden gelungen ist, aus zufälliger Innovation eine kontinuierliche Innovationsversorgung zu machen.Der Geschäftsführer „Jens" wollte nicht länger warten, bis der Markt etwas fordert. Er wollte gestalten. Und genau das hat er getan – mit einem klaren 5-Phasen-Prozess, der nicht bei Methoden und Workshops anfängt, sondern bei der Frage: Wo stehen wir eigentlich?Denn Innovation ist immer auch Veränderung. Und ohne den richtigen Veränderungsprozess dahinter bleibt selbst der beste Ideen-Workshop wirkungslos.Du lernst in dieser Folge:Warum 71 % der deutschen Unternehmen den Fachkräftemangel als Innovationshemmnis Nummer 1 nennenWas die drei größten Hindernisse bei Jens waren – und wie sie überwunden wurdenDie 5 Phasen des Innovationsprozesses: von der Situationsanalyse bis zur nachhaltigen VerankerungWie Open Space Agility genutzt wurde, um fast 100 Mitarbeitende in die Innovationsreise einzubindenWas der Unterschied zwischen KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und KIV (kontinuierliche Innovationsversorgung) ist – und warum das entscheidend istDu möchtest mit mir Möglichkeiten ausloten, wie wir zusammenarbeiten können? Dann buch dir gerne ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch --> LINK
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Warum ich jetzt eine Führungsposition suche
Diese Folge ist anders. Und ja, sie ist sehr persönlich.Nach über zehn Jahren Selbstständigkeit hat Bianca eine Entscheidung getroffen: Sie sucht eine Festanstellung. In dieser Folge erzählt sie offen, warum – und was sie sich für den nächsten Schritt wünscht.Es geht nicht darum, dass die Selbstständigkeit gescheitert ist. Ganz im Gegenteil. Tolle Kunden, spannende Projekte, echter Impact. Aber es fehlt etwas: wirklich Teil eines Teams zu sein. Nicht die Externe, die irgendwann wieder geht. Sondern jemand, der bleibt, mitgestaltet und wirklich dazugehört.Du kennst jemanden oder hast einen Tipp? Dann melde dich gerne direkt bei mir per LinkedIn oder per E-Mail an [email protected]
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Wie disruptive Ideen entstehen: Die Observe and Learn Phase im Innovationsprozess
Wie entstehen wirklich disruptive Ideen? Ausgangspunkt ist eine Erfahrung mit einem innovationsverantwortlichen Team aus dem Engineering-Bereich, das vor der Herausforderung steht, Workshop-Ideen nicht nur weiterzuentwickeln, sondern komplett neu und radikal zu denken – abseits altbekannter Denkmuster. Bianca Prommer berichtet von der häufigen Problematik, dass Teams nur in ihren "Denkautobahnen" verharren und daher immer wieder ähnliche Ideen entwickeln.Um diesem Trend entgegenzuwirken, empfiehlt Bianca die sogenannte Observe and Learn-Phase – eine zentrale Komponente der FORTH Innovation Methode. Durch gezieltes Beobachten, Lernen und Inspirieren von externen Ansätzen und Lösungen wird der Horizont erweitert und der Weg für echte, innovative und disruptive Ideen geebnet. Mit konkreten Praxisbeispielen zeigt Bianca auf, wie diese Methode funktioniert und warum sie für jedes Unternehmen ein absolutes Must-have ist, wenn es darum geht, ausgetretene Pfade zu verlassen und echte Innovation zu ermöglichen.LinksFORTH Innovation: LINKErstgespräch vereinbaren: LINK
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21 Fragen, die dein Innovationsmanagement auf den Prüfstand stellen
Heute ist der 21. April – der UN Welttag der Innovation und Kreativität. Und das ist der perfekte Anlass für eine Sonderfolge.Keine Interviews, keine Studien, keine Frameworks. Sondern Fragen. 21 davon. Kritische, reflektierende und manchmal unbequeme Fragen rund um dein Innovationsmanagement. Fragen, die ich meinen Kunden und Kundinnen immer wieder stelle – und die ich heute dir mitgeben möchte.Denn bevor wir über Methoden, Tools und Prozesse sprechen, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf das, was wirklich los ist. In deinem Unternehmen. Im Alltag. Dort, wo Innovation entweder passiert oder eben nicht.Die 21 Fragen entlang der Innovation-einfach-machen-DNA:Die Fragen sind entlang der sechs Felder meiner Innovation-einfach-machen-DNA strukturiert:Innovation Assignment – Wofür innoviert euer Unternehmen eigentlich? Und wer hat diese Frage zuletzt wirklich beantwortet?Innovation Mindset – Was passiert konkret, wenn jemand mit einer Idee scheitert? Was sagt das über eure Innovationskultur aus?Innovation Leadership – Woran würden deine Mitarbeitenden erkennen, dass Führung Innovation wirklich ernst nimmt?Innovationskompetenz – Wie unterscheidet ihr zwischen einer Idee, einem Konzept und einer validierten Lösung?Innovationsprozess – Was passiert mit einer Idee, nachdem der Workshop vorbei ist?Innovationswirkung – Woran merken eure Kunden, dass euer Unternehmen innoviert?Meine Empfehlung in drei Schritten:Wähle die drei Fragen aus, bei denen du dich am unwohl gefühlt hastFühre ein Gespräch darüber – mit jemandem aus der Führungsebene oder aus dem TeamDefiniere einen konkreten nächsten Schritt für die nächsten vier WochenDu möchtest nicht alleine durch diese Fragen gehen? Dann buch dir ein kostenloses Erstgespräch – der Link ist in den Shownotes.🔗 Kostenloses Erstgespräch: LINKInnovation einfach machen – der Podcast für alle, die Innovation in ihrem Unternehmen vorantreiben und wirklich ins Tun kommen wollen.
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Von der Idee zur Umsetzung: Was KMU wirklich brauchen – Interview mit Sarah Winter
Ideen gibt es in Unternehmen mehr als genug. Das Problem ist selten der fehlende Einfall – das Problem ist die Umsetzung. Warum landen so viele gute Ideen in der Schublade, obwohl alle wissen, dass sie wichtig wären?Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Sarah Winter. Sie kommt aus der Konsumgüterbranche, bringt über 15 Jahre Erfahrung in Produktmanagement, Category Management und Supply Chain mit – und begleitet heute als selbstständige Projektpartnerin KMU dabei, Ideen wirklich in die Umsetzung zu bringen. Nicht als klassische Beraterin, die eine Strategie abliefert und wieder geht. Sondern als jemand, der die Ärmel hochkrempelt und aktiv mitarbeitet.Das lernst du in dieser Folge:Warum KMU kein Ideenproblem haben – sondern ein UmsetzungsproblemWeshalb fehlende Priorisierung und Projektsteuerung wichtiger sind als fehlende RessourcenWas passiert, wenn alle sich irgendwie zuständig fühlen, aber niemand wirklich verantwortlich istWarum jede Idee genau eine verantwortliche Person braucht – und wie das die Energie im Team sofort verändertWas Führung konkret tun muss, damit Innovationsprozesse wirklich zum Abschluss kommenWie Sarahs Projekt Reality Check funktioniert – und was er in vier Bereichen aufdecktWann es sinnvoll ist, sich externe Unterstützung auf Zeit zu holen – und warum das oft günstiger ist als gedachtÜber Sarah Winter: Sarah begleitet Konsumgüterprojekte von der Idee bis zur Umsetzung im Markt – über Produkt, Category, Beschaffung, Logistik und Marke hinweg. Als Projektpartnerin auf Zeit hilft sie KMU, Ideen endlich vom Papier in die Realität zu bringen.Homepage: https://www.winterpm.de/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sarah-winter-pm/Innovation einfach machen – der Podcast für alle, die Innovation in ihrem Unternehmen vorantreiben und wirklich ins Tun kommen wollen.
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Das Innovationsparadox: Wenn die eigene Innovationsabteilung zum Problem wird
Ein 5-köpfiges Innovationsteam. Ein klarer Auftrag von der Geschäftsführung. Hochmotivierte Menschen, die loslegen. Klingt gut, oder?Und trotzdem kann genau das der Moment sein, in dem Innovation im Unternehmen aufhört, wirklich zu passieren.In dieser Solo-Episode spreche ich über ein Paradox, das ich in meiner 14-jährigen Beratungspraxis immer wieder erlebe: Innovationsabteilungen, die gut gemeint sind – und trotzdem Innovation verhindern. Nicht weil die Menschen darin schlecht arbeiten. Sondern weil die Konstruktion selbst das Problem ist.Das lernst du in dieser Folge:Warum das Auslagern von Innovation in eine eigene Abteilung oft nach hinten losgehtDie 3 Hauptgründe, warum Innovationsabteilungen scheitern:Was eine Innovationsabteilung wirklich leisten soll und was nichtDer entscheidende Unterschied zwischen Produzent und KatalysatorWelche 3 Fragen du dir sofort stellen solltest, wenn du eine Innovationsabteilung hast oder gerade aufbaustLINKS Du möchtest eure Innovation-DNA systematisch analysieren und weiterentwickeln? Dann ist das Innovation DNA Assessment der ideale erste Schritt. Buch dir jetzt ein kostenloses Erstgespräch: LINK🔗 Bertelsmann Stiftung – Innovative Milieus 2026: LINK🔗 Fraunhofer German Innovation Spotlight 2026: LINK🔗 PwC Global CEO Survey: LINK
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Warum Innovatoren Scheitern, obwohl die Idee stimmt: Interview mit Thomas Gernbauer
Was passiert, wenn eine Idee ihrer Zeit zu weit voraus ist? Wenn du weißt, wohin der Markt geht – aber niemand dir glaubt? Und wenn das System, das Innovation fördern sollte, sie stattdessen bremst?Thomas Gernbauer kennt dieses Gefühl aus erster Hand. Der Entwickler, Autor und Serial Entrepreneur hat bereits 2001 ein Streaming-Media-Haus im Internet gründen wollen – zu einer Zeit, als selbst in Los Angeles niemand verstand, wovon er sprach. Heute hat er EduFyre entwickelt: eine KI-basierte Lernplattform, die Bildung radikal neu denkt. Adaptiv, individuell, für jeden zugänglich – vom Anfänger bis zum Meister, von Astrophysik bis Sprachen.In dieser Folge sprechen wir nicht nur über EduFyre und die Technologie dahinter. Wir sprechen auch über das, was Innovatoren wirklich brauchen – und was ihnen allzu oft im Weg steht. Das lernst du in dieser Folge:Was EduFyre ist und wie adaptives Lernen mit KI wirklich funktioniertWarum Thomas überzeugt ist: Jeder Mensch ist ein Genie – aber das Schulsystem verschüttet diese TalenteWie er EduFyre selbst programmiert hat – und was das über Innovatorengeist aussagtWarum Österreich ein Land der Ideen ist, aber kein Land der UmsetzungWas Fördergeber, Behörden und Investoren falsch machen – und was Growth Hacking als Lösung bedeutetWarum wir dringend mehr Gestalter und weniger Verwalter brauchenWas Thomas optimistisch stimmt – trotz allem Das Zitat dieser Folge: „Eine Innovation wird erst eine Innovation, wenn sie umgesetzt wird." – Thomas Gernbauer Über Thomas Gernbauer: Thomas ist Entwickler, Autor von über 30 Büchern und Serial Entrepreneur. Mit EduFyre hat er eine KI-basierte Lernplattform entwickelt, die Bildung für alle zugänglich macht – in Kooperation mit NASA, UNESCO und UNICEF.🔗 EduFyre: LINK 🔗 Buch „Agil im Kopf": LINK Innovation einfach machen – der Podcast für alle, die Innovation in ihrem Unternehmen vorantreiben und wirklich ins Tun kommen wollen.
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Die Innovation-DNA: 6 Stellschrauben, die entscheiden, ob dein Unternehmen in 10 Jahren noch existiert
37% der deutschen CEOs zweifeln daran, dass ihr Unternehmen bei unverändertem Kurs in 10 Jahren noch wirtschaftlich tragfähig ist. Ein Drittel der Unternehmensführung glaubt nicht, dass das eigene Unternehmen so überleben wird. Ist das Pessimismus – oder schon Realismus?In dieser Solo-Episode schauen wir uns gemeinsam an, was wirklich hinter dieser Zahl steckt – und vor allem, was du konkret tun kannst, damit dein Unternehmen auch in 10 Jahren noch innovativ und zukunftsfähig ist.Denn Innovation ist keine Frage des Talents. Auch keine Frage des Budgets. Innovation ist eine Frage der DNA.Das lernst du in dieser Folge:Was aktuelle Studien – von PwC, Bertelsmann Stiftung und Fraunhofer – über den Zustand der Innovationsfähigkeit in deutschen Unternehmen sagenWarum nur 5% der deutschen Unternehmen echte Technologieführer sind – und was die anderen 95% davon unterscheidetWas die Innovation-einfach-machen-DNA ist und wie sie aufgebaut istDie 6 Handlungsfelder, an denen du konkret ansetzen kannst:Für dich zum Reflektieren: Welches der 6 Handlungsfelder ist in deinem Unternehmen bereits stark ausgeprägt – und wo gibt es den größten Nachholbedarf?Du möchtest eure Innovation-DNA systematisch analysieren und weiterentwickeln? Dann ist das Innovation DNA Assessment der ideale erste Schritt. Buch dir jetzt ein kostenloses Erstgespräch: LINK 🔗 Bertelsmann Stiftung – Innovative Milieus 2026: LINK🔗 Fraunhofer German Innovation Spotlight 2026: LINK🔗 PwC Global CEO Survey: LINK
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Endlich Zeit für Innovation: Interview mit Blanka Vötsch
Der Kalender ist voll, das Tagesgeschäft übernimmt und für strategische Themen wie Innovation bleibt einfach keine Zeit. Aber was, wenn das Problem gar nicht die Zeit ist – sondern der fehlende Fokus?Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Blanka Vötsch, Zeitmanagement-Expertin und Trainerin aus dem deutschsprachigen Raum. Blanka kommt aus der Automobilindustrie und weiß aus eigener Erfahrung, wie stressig Deadlines, Projekte und das operative Tagesgeschäft sein können. Heute hilft sie Unternehmen und Führungskräften, produktiver – und entspannter – zu arbeiten.Das lernst du in dieser Folge:Warum „Ich habe keine Zeit" meistens die falsche Diagnose istWas das 3-P-Modell bedeutet: Priorisieren, Planen, Pausen machenWie du mit Fokuszeiten deine Produktivität um bis zu 60% steigern kannstWarum E-Mail-Benachrichtigungen dein größter Produktivitätskiller sind – und wie du das in 2 Minuten änderstWeshalb Pausen kein Luxus sind, sondern der Schlüssel zu echter LeistungsfähigkeitÜber Blanka Vötsch:Blanka ist Vortragende, Trainerin und Autorin des Buches „Endlich genug Zeit". Sie begleitet Unternehmen unterschiedlichster Branchen mit Keynotes, Inhouse-Trainings und Führungskräfteseminaren rund um Zeitmanagement und Produktivität.Und hier findest du sie:www.blankavoetsch.comhttps://www.youtube.com/@blankavotsch8245Buch: https://www.amazon.de/Endlich-genug-Zeit-Zeitmanagement-Lebensqualit%C3%A4t/dp/3658493518Social Media:https://www.linkedin.com/in/blanka-v%C3%B6tsch-zeitmanagement/https://www.instagram.com/blankavoetsch_zeitmanagement/https://www.facebook.com/blankavoetsch.zeitmanagementInnovation einfach machen – der Podcast für alle, die nicht nur über Innovation reden, sondern sie wirklich umsetzen wollen.
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Innovation ist ein People’s Game: Interview mit Hans Sailer
Innovation entsteht nicht im stillen Kämmerlein.Sie entsteht im Austausch.Im Hinterfragen.Im gemeinsamen Lernen.In dieser Folge spreche ich mit Hans Sailer, Gründer des inno·x·network, über die Macht von Netzwerken, Communities und Innovationsökosystemen.Seit über 25 Jahren beschäftigt sich Hans mit Innovation – als Vertriebschef, Strategieprozessleiter bei Telekom Austria, Berater, Hochschullehrender und Country Manager bei HYVE.Heute widmet er sich mit voller Energie seiner Community-Arbeit: dem branchenübergreifenden Austausch von über 1.500 Innovationsmanager:innen im deutschsprachigen Raum.Sein Leitgedanke:Innovation is a People’s Game.💡 In dieser Folge sprechen wir über:Warum Netzwerke Innovationsarbeit beschleunigenWas Cross-Industry-Austausch wirklich bringtDie größten aktuellen Herausforderungen für Innovationsmanager:innenAmbidextrie: Effizienz vs. ExplorationDie Rolle von KI im InnovationsprozessWarum Fehlerkultur kein Nice-to-have istWie Communities sich künftig von Austausch zu echter Co-Creation entwickeln🔗 Mehr über Hans Sailer & das inno·x·networkWebsite: www.innoxnetwork.comLinkedIn: Hans SailerDas inno·x·network vernetzt über 400 Unternehmen und mehr als 1.500 Innovationsmanager:innen im DACH-Raum und organisiert interaktive Formate, Kongresse, Innovationsreisen und Co-Creation-Programme.
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Leading Innovation heißt: die richtigen Fragen stellen
Kinder stellen bis zu 400 Fragen pro Tag.Erwachsene? Maximal 90 – inklusive „Wie geht’s dir?“.In dieser Episode spricht Bianca Prommer darüber, warum genau hier ein zentrales Innovationsproblem liegt – und weshalb gute Fragen oft wirksamer sind als gute Antworten.Viele Führungskräfte geben reflexartig Lösungen vor.Doch Innovation entsteht nicht durch Ratschläge, sondern dadurch, dass Mitarbeitende ihre eigenen Antworten finden.In dieser Folge erfährst du:warum Fragetechniken eine Kernfähigkeit für Innovation und Führung sind,weshalb Ratschläge häufig blockieren statt helfen,was es mit sogenannten Boomerang-Fragen auf sich hat – und warum sie Innovation verhindern,und welche drei konkreten Fragetechniken du sofort im Innovationsalltag einsetzen kannst.Die drei Fragetechniken im ÜberblickZirkuläre Fragen – um Perspektiven zu erweiternHypothetische Fragen – um Möglichkeitsräume zu öffnenLösungsorientierte Fragen – um Handlungsfähigkeit zu stärken🔗 Erwähnte Links & Empfehlungen🎤 TED Talk von Nathalie Starke bei TEDxGraz👉 LINK🎧 Frühere Podcast-Folge von Bianca Prommer zum Thema Fragetechniken👉LINK
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Innovation ohne Agilität? Geht nicht. Warum beides zusammengehört mit Frank Hampe
Agilität gilt für viele als „vorbei“.Zu oft wurde sie auf Frameworks reduziert – und dann als gescheitert abgestempelt.In dieser Folge spreche ich mit Frank Hampe, Agile Coach und Scrum Master. Wir räumen auf mit dem Mythos „Agilität ist tot“ – und schauen stattdessen auf das, was Agilität im Kern ist: die Fähigkeit, Antworten auf Fragen zu finden, auf die es noch keine eindeutige Antwort gibt.Und genau deshalb gehört Agilität so eng zur Innovation.Links zur Folge:Frank Hampe – Website: https://agilophil.de/Frank Hampe – LinkedIn: LINKFrank Hampes Podcast „Agilofil“: https://agilophil.de/podcasts/HinweisIm nächsten Mal geht’s weiter mit Fragetechniken, die Innovationsverantwortliche und Führungskräfte nutzen können, um Innovation möglich zu machen. Abonniere am besten den Podcast, damit du die Folge nicht verpasst.Wenn dir die Episode gefallen hat: Teile sie gerne mit Kolleg:innen oder poste deine wichtigste Erkenntnis auf LinkedIn – und tagge uns.Lass uns Innovation einfach machen.
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Warum Innovationsmanagement kein Nebenjob mehr sein darf
Warum Innovationsmanagement kein Nebenjob mehr sein darfViele Unternehmen investieren viel Geld in Innovation.Hackathons, Ideenplattformen, Workshops.Und trotzdem bleibt die Wirkung aus.In dieser Folge spreche ich darüber, warum Innovationsmanagement kein „Nebenbei-Thema“ mehr sein darf – und warum genau das einer der Hauptgründe ist, weshalb rund 90 % aller Innovationsinitiativen scheitern.Du erfährst in dieser Episode:warum Ad-hoc-Innovation und Aktionismus nicht ausreichenweshalb strukturierte Innovationsmanagementsysteme die Erfolgsquote deutlich erhöhenwas Kennzahlen wie Hitrate, Time-to-Market und ROI wirklich über deine Innovationsfähigkeit aussagenwelche Risiken entstehen, wenn Innovation keine klare Verantwortung und kein Mandat hatwarum Innovation Teil des Tagesgeschäfts werden muss – genau wie Vertrieb, Produktion oder FinanzenVertiefende Folgen & Links:🎧 Podcast-Folge: Innovationsmanagementsysteme & ISO 56001 (mit Dennis Böcker)🎧 Podcast-Folgen zu Innovations-KPIs, Hitrate & Messung von Innovation → LINK📘 Buch: Schluss mit Bullshit Innovation – So machen Sie echte Innovation zum Teil der Unternehmens-DNA → LINK👉 Du willst wissen, wo euer Innovationsmanagement heute wirklich steht?Dann buche dir ein unverbindliches Erstgespräch zum Innovationsmanagement-Assessment→ LINK
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Vom Innovationsprozess zum Innovationsmanagementsystem
Wie Unternehmen Innovation endlich steuerbar machenViele Unternehmen haben heute einen Innovationsprozess.Design Thinking, Sprints, Stage-Gates oder hybride Modelle.Und trotzdem bleibt der gewünschte Impact aus.In dieser Podcast-Folge sprechen Bianca Prommer und Dennis Böcker darüber, warum Innovation nicht am Prozess scheitert – sondern am fehlenden System dahinter.Anhand eines konkreten Praxisbeispiels aus dem Maschinenbau (KI-Use-Cases in Produkten, Services und Prozessen) zeigen sie Schritt für Schritt, wo Innovationsinitiativen ins Stocken geraten und was ein Innovationsmanagementsystem (IMS) leisten muss, damit Innovation Wirkung entfaltet.🔍 In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:Warum ein Innovationsprozess allein keine Innovationsleistung garantiertDen zentralen Unterschied zwischen Innovationsprozess und InnovationsmanagementsystemDie fünf Phasen eines generischen Innovationsprozesses – unabhängig von Methode oder ModellTypische Stolpersteine in der strategischen Ausrichtung, Ideengenerierung und BewertungWarum „Macht mal etwas mit KI“ kein Innovationsauftrag istDie Rolle von Führung, Planung und klaren Entscheidungswegen in InnovationWie ein Innovationsportfolio hilft, Unsicherheit zu managenWarum Innovation ohne Ressourcen, Zeit und klare Zuständigkeiten scheitertWeshalb gute Ideen oft im Unternehmen stecken bleibenWie ein IMS Innovation steuerbar, wirksam und lernfähig macht🎙️ Zu Gast: Dennis BöckerDennis Böcker ist Experte für Innovationsmanagementsysteme, ISO-zertifizierter Innovationsmanagementberater und langjährig in internationalen Innovations- und Transformationsprojekten tätig.Gemeinsam mit Bianca Prommer arbeitet er an internationalen ISO-Guidelines und begleitet Unternehmen dabei, Innovation systematisch, wirksam und skalierbar aufzubauen.Webseite Dennis Böcker. LINKLinkedIn Dennis Böcker: LINKEinen ausführlichen Beitrag findest du auf der Seite von Dennis Böcker: LINKWeitere LinksInnovation Assignment: LINK🔗 Buche dir hier dein kostenloses Erstgespräch: LINK
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Innovation Leadership: Wie Führung unbewusst jede Innovation blockiert
Was müsstest du als Führungskraft tun, damit Innovation ganz sicher nicht entsteht?In dieser Podcast-Folge gehe ich genau dieser unbequemen Frage nach. Nicht als Provokation um der Provokation willen, sondern als ehrlichen Spiegel für Führung im Innovationskontext.🎯 In dieser Folge erfährst du:warum paradoxe Fragen oft mehr Klarheit bringen als klassische Analysewelche vier Führungsgewohnheiten Innovation zuverlässig blockierenweshalb Motivation selten das Problem ist – und Strukturen fast immerwas Innovation Leadership wirklich ausmachtwie die sechs Handlungsfelder der Innovation Einfach Machen DNA Orientierung geben🔍 Reflexionsfragen aus der Folge:Wo verhindere ich in meinem Verantwortungsbereich – bewusst oder unbewusst – Innovation?Welche Entscheidung könnte ich in den nächsten 30 Tagen treffen, die ein klares Signal für Innovation sendet?Welches der sechs DNA-Handlungsfelder ist bei uns am schwächsten ausgeprägt – und welcher kleine erste Schritt wäre möglich?Links & Ressourcen:🔗 Buche dir hier dein kostenloses Erstgespräch: LINKInnovation Assessment: LINKInnovation Einfach Machen DNA: LINK
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Innovation braucht weniger Romantik und mehr Entscheidungen
Innovation scheitert selten an Ideen.Sie scheitert daran, dass wir sie romantisieren.Zu viele Projekte.Zu viele Piloten.Zu wenig klare Entscheidungen.In dieser Folge spreche ich über einen zentralen Denkfehler im Innovationsmanagement:Warum gute Stories oft wichtiger sind als gute Kriterien –und warum genau das Innovationsportfolios blockiert.Anhand eines Praxisbeispiels zeige ich, was nach Hackathons, Ideenplattformen und Wettbewerben oft fehlt: klare Entscheidungen, Ownership und Wirksamkeit.Du erfährst,woran du romantisierte Innovation erkennst,welche Denkfehler dahintersteckenund was es braucht, um Innovation wirksamer zu machen – mit Fokus, klaren Kriterien und dem Mut zur Exnovation.Diese Folge ist eine Einladung, Innovation weniger zu feiernund sie stattdessen besser zu führen.Links & Ressourcen:🔗 Buche dir hier dein kostenloses Erstgespräch: LINKFolge zur Exnovation: LINKInnovation Assignment: LINKInnovation messen Teil 1: LINKInnovation messen Teil 2: LINK
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Wenn du morgen alle Innovationsformate stoppst – was würde wirklich fehlen?
Wenn du morgen alle Innovationsformate stoppst – was würde wirklich fehlen? Was würde passieren, wenn morgen alle Innovationsformate in deinem Unternehmen gestoppt würden?Keine Workshops.Keine Hackathons.Keine Ideenwettbewerbe.Keine Labs. Würde wirklich etwas fehlen oder vielleicht sogar Erleichterung eintreten? In dieser Folge spreche ich über eine unbequeme, aber zentrale Frage im Innovationsmanagement:Warum frisst Innovation in vielen Organisationen so viel Energie, Zeit und Budget – und erzeugt trotzdem so wenig messbare Wirkung?Du erfährst, woran du Innovationserschöpfung erkennst, warum gut gemeinte Formate oft ins Leere laufen und was Innovation tatsächlich wirksam macht. Links & Ressourcen:🔗 Buche dir hier dein kostenloses Erstgespräch: LINK📎 Innovation Assignment – So legst du das richtige Sprint-Ziel fest: LINK
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5 Trends, die dein Innovationsmanagement 2026 verändern
Welche fünf Entwicklungen entscheiden darüber, ob dein Innovationssystem 2026 wirklich wirkt – oder nur gut aussieht?In dieser Episode zeige ich dir, welche Trends du jetzt kennen solltest.Mit konkreten Beispielen, Reflexionsfragen und einer Einladung, dein Innovationssystem weiterzuentwickeln. Konkrete InhalteWarum KI nicht nur ein Tool, sondern Co-Innovator wird – inkl. KIRA als digitale PersonaWie du echte Innovationsökosysteme aufbaust statt punktueller KooperationWarum Nachhaltigkeit kein Add-on mehr ist, sondern InnovationsmotorWie du Employee-Driven Innovation in Teams verankerst (inkl. Intrapreneurship-Beispiele)Was die ISO 56001 wirklich bedeutet – und warum sie dir mehr hilft als schadet Nützliche Links:📝 Blogartikel zur Folge: [LINK]🎧 Andere Episoden zum Thema ISO 56001: Gespräch mit Dennis Böcker [LINK]🤖 Kira Persona-KI – mehr zu KI im Sprint: LINK🔍 Schnell-Assessment für dein Innovationssystem: [LINK]📅 Webinar am 21. April 2026 – UN World Creativity and Innovation Day: Save the date!
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5 Trends, 5 Wahrheiten: Mein Rückblick auf das Innovationsjahr 2025
Bianca Prommer [00:00:00]: Welche Trends haben sich im Innovationsmanagement 2025 wirklich durchgesetzt? Darüber sprechen wir in der heutigen Podcast Folge. Lass uns direkt loslegen. Bianca Prommer [00:00:13]: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Innovation einfach machen. Schön, dass du heute wieder dabei bist, wenn es darum geht, einen kleinen Rückblick zu starten und zu schauen, welche der fünf von mir vorhergesagten Trends haben sich 2025 im Innovationsmanagement wirklich behauptet. Ich habe ja Anfang 25 also Anfang des Jahres, eine Podcast Folge und einen Blogbeitrag, verlinke ich dir auch gerne noch in meinen Shownotes, geteilt, wo ich fünf Trends für 2025 vorhergesagt habe. Also welche Trends werden das Innovationsmanagement 2025 prägen? Ich habe auch Trends für 2026, dazu dann in der nächsten Folge mehr, also abonniere dir unbedingt den Podcast, um diese Trends nicht zu versäumen. Und heute geht es wirklich um einen Rückblick. Welche dieser Trends haben sich hier entsprechend behauptet? Welcher dieser Trends ist hier auch entsprechend wahr geworden oder was habe ich vielleicht auch fehlinterpretiert damit? Lass uns gleich direkt einsteigen. Und zwar die erste Entwicklung, also Trend Nummer 1, den ich vorhergesagt habe, war die Demokratisierung der Innovation. Da steckt dahinter, dass ich vorhergesagt habe, dass Innovation nicht einfach nur mehr im Elfenbeinturm oder in der Innovationsabteilung, in der R D Abteilung stattfinden kann, in einer Vorentwicklung, sondern Innovation wirklich alle Mitarbeitenden innerhalb eines Unternehmens betrifft. Bianca Prommer [00:01:48]: Also dass es nicht mehr nur darum geht, dass Innovation in der Entwicklung entstehen darf, sondern Innovation kommunizieren größer gedacht wird, dass Innovation nicht mehr nur im Produkt oder Service gedacht wird, sondern vor allem auch in Prozessinnovation, Effizienzen, Kostenreduktionen und so weiter und so fort. Also Innovation hatte viele Gesichter, viele Facetten. Und einer dieser Trends war eben diese Demokratisierung der Innovation. Was ist da passiert? Was habe ich erlebt? Ich ja, es ist eigentlich so eingetreten. Also wenn ich mit Unternehmen spreche und die sich mit Innovation auseinandersetzen wollen, dann wird mittlerweile sehr, sehr häufig darüber nachgedacht, wie können wir alle Mitarbeitenden in die Innovation einbinden? Und dann werden halt ganz häufig Ideen Workshops gemacht, Ideen Plattformen, Ideenaufrufe gestartet. Das sind halt wirklich häufig so die ersten Dinge, dass man sagt, lass uns doch hier einfach mal einen Ideenaufruf machen und schauen, was dann passiert. Und es ist für mich ja nur ein Teil davon, Also dass man sagt, wirklich alle in die Ideenentwicklung einzubinden. Ich glaube, wichtig ist sie auch dann in die Ideenumsetzung einzubinden. Bianca Prommer [00:03:06]: Also nicht nur gebt uns eure Ideen und dann seid ihr wieder draußen, sondern vielmehr auch, wie können wir hier alle beteiligen und hier gemeinsam wirklich Innovation zu entwickeln. Und da ist es wirklich so, das passiert also vor allem in der Ideenentwicklung. Das darf jetzt dann auch noch ein bisschen stärker in der Ideenumsetzung sein. Da kommt dann halt leider sehr häufig wieder Silodenken dazu, Ressourcendenken, wo dann wirklich Führungskräfte sagen, naja, aber meine Mitarbeiterin darf da jetzt nicht mitarbeiten, weil ich habe keine Ressourcen. Auf welche Kostenstelle wird es dann gebucht? Wie schaut es aus? Da fehlen ja mir dann Ressourcen. Also das ist tatsächlich noch ein sehr schwieriger Teil. Wir sehen hier aber wirklich erste Anzeichen dafür, dass Innovation demokratisiert wird, dass Innovation hier wirklich über alle Unternehmensbereiche stattfinden darf. Und deshalb ist es wirklich sehr, sehr spannend. Bianca Prommer [00...
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Innovation beginnt mit einem Nein: Vier Schritte, die alles verändern
Bianca Prommer [00:00:00]: Das haben wir schon immer so gemacht und deshalb bekommst du ein Nein auf deine Idee. In der heutigen Folge möchte ich mit dir darüber sprechen, woher diese vielen Neins zu neuen Ideen kommen und wie du diese Neins abbauen kannst. Lass uns direkt einsteigen. Bianca Prommer [00:00:21]: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Innovation einfach machen. Heute geht es um vier Buchstaben. Bianca Prommer [00:00:31]: Die Kreativität im Keim ersticken. Und zwar das Wörtchen Nein. Nein, das geht nicht. Nein, das ist zu teuer. Nein, das funktioniert bei uns nicht. Nein, das haben wir schon immer so gemacht. Und dieses Wort Nein, das kann ganz, ganz viel zerstören. Und ich habe das selbst erlebt. Bianca Prommer [00:00:52]: Ich war ja lange Zeit in der Automobilindustrie und ich kann mich noch an einen Moment erinnern, mein Telefon klingelt. Und kennst du das auch, wenn du schon am Klingeln vom Telefon merkst oh, oh, da hat's was, Da passiert heute was? Mein Chef ist nicht gut drauf. Also mein Chef hat angerufen, ich heb ab und Ja, hallo, komm in mein Büro. OK, gut. Also ich ins Büro rein ins Büro. Die Assistentin schaut mich schon ganz verzweifelt an, also verdreht die Augen und ich hab gewusst oje, ich also ins Büro hinein. Er mach die Tür zu. Ich also Tür zu, hab mich hingesetzt, er baut sich vor mir auf und Bianca, ist dir langweilig? Bianca Prommer [00:01:48]: Wie Mir ist langweilig? Nein, mir ist nicht langweilig. Ich habe genug zu tun. Dann hör auf damit, so viele Ideen einzureichen. Kurz zur Erklä Ich habe damals berufsbegleitend Innovationsmanagement studiert und habe dann natürlich innerhalb dieser ganzen Projekte in den Lehrveranstaltungen die eine oder andere Idee für das Unternehmen. Bianca Prommer [00:02:10]: Entwickelt und habe die dann in unser Ideenmanagement eingereicht. So einfach nur so als Erklärung. Und er sagt dann zu Bianca, hör auf damit. Ich habe keine Zeit dafür. Dir ist anscheinend langweilig. Hör auf damit, Ideen einzureichen. Also in meinem Kopf sind ganz, ganz viele Gedanken rumgegangen, wie Ich soll aufhören damit Ideen einzureichen? Ideen, wie wir unsere Kundinnen und Kunden glücklicher machen, wie wir neue Geschäftsfelder erschließen. Er noch einmal nachdrücklich Bianca, hör auf damit. Bianca Prommer [00:02:46]: Was soll ich sagen? Ich habe aufgehört und zwar dort zu arbeiten. Und genau das passiert, wenn wir so oft Nein zu den Ideen von unseren Kolleginnen und Kollegen, von Mitarbeitenden sagen entweder sie kündigen innerlich und okay, dann bekommst du keine Idee mehr oder weniger wie in meinem Fall. Ich habe dann wirklich die Reißleine gezogen und habe dann auch entsprechend gekündigt. Bianca Prommer [00:03:16]: Ich habe mich dann selbstständig gemacht, mittlerweile vor 14 Jahren, bin dann ja Innovationsberaterin geworden und habe da natürlich auch viele Neins kassiert. Nein, das brauchen wir nicht. Nein, das ist zu teuer. Und bin dann in ein Verkaufsseminar gegangen. Und in diesem Verkaufsseminar hat der Trainer folgendes. Bianca Prommer [00:03:36]: Wenn du einen Einwand von einem Kunden bekommst, also von einem potenziellen Kunden und einen Einwand bringt, wie das ist zu teuer, dann bedeutet das nur, dass er noch nicht verstanden hat, was sein Nutzen ist. Also er hat noch nicht verstanden, worum es hier genau geht. Er kann sich noch nicht vorstellen. Es fehlen hier einfach noch Informationen. Bianca Prommer [00:04:00]: Und vielleicht kennt ihr auch diese Momente, wo es einfach so wirklich im Gehirn so macht, so richtig so die Glühbirne, die aufgeht und das war so ein Moment. Und dann habe ich mir gedacht, okay, wenn ich ein Nein bekom...
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Musik im Workshop: Kleine Impulse, große Wirkung
Bianca Prommer [00:00:00]: Eine Methode oder eine Technik, eine Inspiration, die in all meinen Workshops vorkommt. Und genau darum geht es in der heutigen Podcast Folge. Lass uns direkt loslegen. Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du auch heute wieder bei Innovation einfach machen dabei bist. Ich möchte heute mit dir eine Idee teilen, die ich in all meinen Workshops einsetze. Also ich moderiere viele Workshops, Teamklausuren, Strategieklausuren bis hin wirklich zu Innovations Workshops, Design Thinking Trees, also unterschiedlichste Methoden. Was ich aber wirklich immer einsetze, ist Musik. Bianca Prommer [00:00:43]: Und das klingt so banal, also bitte nicht abschalten. Ich gebe dir drei ganz konkrete Ideen mit. Warum Musik und in welcher Form Musik? Es ist nicht einfach nur Musik, sondern da stecken so ein paar kleinere Ideen dahinter. Und zwar Musik in Form einer Team Playlist. Ich habe letztes Jahr eine HR Klausur begleitet und wir haben im Vorfeld, habe ich alle Teilnehmenden gebeten, mir ihren Lieblingssong zu schicken. Es waren über 20 Teilnehmende mit über 20 Songs und daraus habe ich eine Playlist gestaltet und wir haben es dann einfach wirklich dafür genutzt, um dann immer wieder ein Lied zu spielen und zu raten, von wem das das Lieblingslied ist, so ein bisschen als Teambuilding Maßnahme. Das war total schön. Also die haben sich total gefreut, die haben echt riesen Lust auf die Playlist gehabt. Bianca Prommer [00:01:34]: Die haben die Playlist dann, wir haben die dann auch abgespeichert, die haben sie dann auch bekommen. Und dieses Jahr vor kurzem, also vor rund 3 Wochen, habe ich wieder die Klausur dort begleitet und habe die Playlist wieder mitgebracht und habe immer wieder so Lieder eingestreut und gespielt und die dann so ist das unser Playlist? Und die waren so positiv überrascht und es war einfach sofort ein Gut Energie da und das habe ich einfach schön gefunden. Also wirklich mal Musik als Team Playlist zu verwenden. Also wirklich so was sind unsere Lieblingslieder, was inspiriert uns und dann einfach nutzen. Idee Nummer 2, um Musik einzusetzen in den Pausen, aber nicht um in der Pause zu spielen, sondern ich nutze ein bestimmtes Lied, das mache ich mir mit dem Team vorher aus, dass ich am Ende der Pause spiele und wenn das Lied aus ist, heißt es jetzt geht es wieder weiter. Das heißt, dieses Lied zeigt an, dass die Pause vorbei ist und es funktioniert so großartig, weil oftmals so als Trainer, Facilitator, Moderator geht man dann 5 Minuten nach Pause, ist gleich vorbei, so spiele ich ein Lied und die wissen, wenn dieses Lied vorbei ist, dann ist auch die Pause vorbei. Und ein dritter Anwendungsfall und du siehst diese echt kurze Inspirationsfolge. Dritter Anwendungsfall ist natürlich in Arbeitsphasen. Bianca Prommer [00:03:01]: Also wenn die zum Beispiel Ideen entwickeln, wenn sie vielleicht auch einmal reflektieren sollen, dann spiele ich hier auch Musik. Also gerade so in Einzelarbeit, aber auch wenn sie so im Breakout sind, also wenn sie in Kleingruppen arbeiten. Da möchte ich dir aber Frag das Team, ob sie das wollen. Also manche wollen das, manche wollen es nicht. Manche arbeiten einfach oder leichter ohne Musik, andere wieder mit Musik. Das ist wirklich Geschmackssache. Ich sag den Teams auch immer wieder lasst uns einfach ausprobieren, schauen, ob es funktioniert. Wenn nicht, dann schalten wir es wieder ab. Bianca Prommer [00:03:37]: Also da würde ich wirklich mal schauen, was braucht denn das Team? Also Musik, Lieder, Playlist sind einfach wirklich eine ganz, ganz tolle Möglichkeit, um Workshops aufzupeppen, um Workshops motivierender zu gestalten. Musik bewirkt ja so viel und da eben wirklich nutz Playlists mit den Lieblingsliedern, Nutze ein bestimmtes Lied, um anzuzeigen, dass die Pause vorbeigeht und nutze Musik auch in Arbeits...
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Hinter den Kulissen von TEDxGraz – und was ich wirklich gelernt habe
Bianca Prommer [00:00:00]: Letzte Woche hat TEDx Graz stattgefunden und in dieser Folge möchte ich gerne ein paar Einblicke mit dir teilen, wie das Event so war, wie die Stimmung war und vor allem auch, was ich aus diesem Event mitnehme. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen in einer neuen Folge von Innovation einfach machen. Ja, heute möchte ich dir ein bisschen in diese TEDx Reise mitnehmen. Vielleicht hast du es ja mitbekommen und zwar hat am 19. November TEDx Graz stattgefunden. Also TEDx sind ja diese TED Talks, also diese wunderbaren, maximal 18 Minuten inspirierenden Keynotes und Geschichten, die man dann so auf YouTube findet. Und TEDx ist das unabhängige regionale Format, das heißt, da können sich Menschen zusammenfinden und und eine entsprechende Lizenz beantragen und dann eben TEDx Graz stattfinden lassen. Bianca Prommer [00:01:07]: Und da möchte ich einfach ein paar Learnings mit dir teil, dich ein bisschen mit hinter die Kulissen mitnehmen und einfach auch so, wie ist es da gelaufen, wie ist es mir auch damit gegangen, um dich da ein bisschen wirklich hinter die Kulissen von TEDx mitzunehmen, weil das ist schon sehr, sehr faszinierend. Das Ganze hat stattgefunden am 19. November und das war eigentlich gar nicht so viel Zeit zum vorbereiten und zwar TEDx kann man ja eine Lizenz beantragen und das hat in unserem Fall, also für TEDxGraz hat es die Carola Sakotnik gemacht, die ist die Lizenzhalterin und Ich selbst bin Co Organizer von TEDxGraz. Sie ist Initiatorin, Lizenzhalterin und Organizer und ich im Co Organizer. Wir haben dann im Frühjahr 2025 die Lizenz beantragt, dann musst du so rund sechs bis acht Wochen warten, bis du die Freigabe bekommst. Das war dann eben im zweiten Quartal irgendwann mal und dann hat es geheißen, ihr dürft TEDxGraz veranstalten und das war natürlich wunderbar, das war großartig und gleichzeitig haben wir gewusst, jetzt haben wir nicht mehr viel Zeit, weil das Event, also du musst, wenn du diese Lizenz beantragst, auch gleichzeitig sagen, wann dieses Event stattfinden soll und haben gesagt, passt 19.11. Und das war dann wirklich gar nicht mehr so viel Zeit rückblickend, weil natürlich ganz, ganz viel zu organisieren ist. Du brauchst Sponsoren für dieses Event, du brauchst eine Webseite, ein Ticketsystem, du musst das ganze bewerben, weil du musst dir auch Tickets verkaufen oder sollst Tickets verkaufen. Bianca Prommer [00:02:53]: Du brauchst Catering, du brauchst Location, du brauchst die ganze Technik rundherum und du brauchst natürlich Speaker und Speakerinnen, also wunderbare Menschen, die da was zum Teilen haben. Also das sind ganz ganz viele Dinge, die da einfach im Hintergrund passieren und TEDx ist auch sehr streng geregelt, was voll logisch ist, weil die natürlich auch ihre Marke schützen wollen und sicherstellen wollen, wenn da TEDx draufsteht, dass da auch TEDx drinnen ist. Und ich möchte zuerst gerne drei Learnings mit dir teilen, dann drei Dinge, für die ich dankbar bin und drei Dinge, die ich beim nächsten Mal anders machen würde. Und bitte, das sind wirklich meine persönlichen Punkte, die sind weder mit dem Team noch sonst abgestimmt. Das sind wirklich meine ganz ganz persönlichen Dinge. Lass uns mal mit den drei Learnings starten. Mein größtes Learning ist es definitiv, das TEDx bedeutet raus aus der Komfortzone zu gehen und einfach einmal machen. Es war schnell klar, dass wir als Organizer und auch Co Organizer natürlich keinen TED Talk halten, aber dass wir das Event moderieren und es ist so, dass ich natürlich ganz ganz viele Workshops moderiere, Open Spaces, Grossgruppenformate, selbst auch Vorträge halte, aber die Moderation von so einem Event dann doch noch einmal was anderes ist. Bianca Prommer [00:04:24]: Also bin es ü...
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Pub-Quiz im Team: So gehts
Bianca Prommer [00:00:00]: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge von Innovation einfach machen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin Host dieser Show. Und diese Show dreht sich rund um das Thema Innovation ermöglichen, Innovation einfach machen, aber eben vor allem auch Innovation einfach machen. Heute gibt es eine ganz kurze Folge und zwar direkt aus dem Hotel, deswegen auch mit dem Smartphone aufgezeichnet. Und zwar habe ich gerade ein Pub Quiz im Rahmen einer Teamklausur moderiert und möchte da einfach ein paar Impulse mitgeben, ein paar Ideen mitgeben, wie du so ein Pappquiz moderieren bzw. Vorbereiten kannst. Ich bin jetzt gerade in einer tägigen teamklausur mit einem HR Bereich und es ist so, dass wir hier 24 Teilnehmende haben. Diese 24 Teilnehmenden haben jetzt am ersten Tag inhaltlich gearbeitet. Bianca Prommer [00:01:04]: Es ist sehr viel reflektiert worden und heute Abend werden wir oder haben wir ein Pappquiz veranstaltet. Und dieses Pappquiz haben wir geheim gehalten. Es hat niemand gewusst, was sie erwartet. Sie haben gewusst, es wird ein Team Event geben. Letztes Jahr war es zum Beispiel Kegeln und heuer wollten wir irgendwas machen, wo eben das Team jetzt nicht das Hotel verlassen muss. Und da ist die Idee entstanden, warum nicht so eine Art Pubquiz zu machen. Und es muss man sagen, dass ich kaum Erfahrung mit Pub Quizzes habe. Also ja, ich war mal dabei, aber das war es auch schon. Bianca Prommer [00:01:41]: Und ich habe mich dann wirklich da vorbereitet, auch überlegt, wie können wir das Gut gestalten mit 24 Teilnehmenden, mit unterschiedlichen Teams und habe es dann so aufgebaut und das hat richtig gut funktioniert. Ich habe unterschiedliche Kategorien verwendet und zwar war es einfach nicht nur irgendwelche Fragen, sondern es waren unterschiedliche Arten von Quiz. Also wir haben zum Beispiel ganz klassisch Pubquiz. Da habe ich mir so ein Spiel gekauft, wo eben so Pappquiz drauf sind, die ich dann verwendet habe. Kann man natürlich auch mit KI generieren. Ich wollte es einfach mit so Kärtchen machen und das war so eine Kategorie. Eine zweite Kategorie, die habe ich im Urlaub selbst erlebt. Ich war ja vor kurzem auf Gran Canaria im Urlaub und da hat es im Hotel einen Quizabend gegeben und da ist viel Musik geraten worden. Bianca Prommer [00:02:37]: Ich habe das so charmant gefunden mit den unterschiedlichsten, unterschiedlichsten Liedern und dann einfach auch auf Schnelligkeit und habe dann eben eine Kategorie gemacht, Filmmusikraten, habe mir dann einfach ein paar Titel auf meine Playlist geladen und habe dann für diese Runde auch Buzzer organisiert, also richtig mit so Bäm, dass man draufhauen kann und es war richtig cool, da ist gute Stimmung aufgekommen. Das habe ich auch als erste Runde gemacht, die erste Spielkategorie, weil ich gewusst habe, der entsteht dann gleich mal Energie. Dann habe ich auch noch eine Kategorie gemacht, mehr oder weniger. Auch da gibt es Spielsets, Kartensets, die man kaufen kann, wo einfach so Fragen drinnen sind, wie braucht man mehr als 4 Liter Milch für 250 Gramm Butter zum Beispiel. Dann haben die Teams mehr oder weniger raten müssen. Da haben wir es dann so gemacht, dass sie das einfach auf ein Blatt Papier schreiben müssen und dann gleichzeitig nach einer bestimmten Zeit dann hochhalten müssen und dann hat es einfach Punkte gegeben. Also ich habe wirklich versucht, unterschiedliche Spielkategorien da reinzugeben und das hat echt super funktioniert. Zum Ablauf bzw. Bianca Prommer [00:03:55]: Zur Wir haben verschiedenste Teams gemacht, also insgesamt hat es vier Teams gegeben und das waren so Sitzinseln, wo die gesessen sind. Da hat es dann ganz, ganz viel Knabberzeug gegeben, Getränke hat es gegeben, also richtig wie in so einem Pub. War sehr, sehr nett gestaltet. Jedes Team hat sich dann einen Namen...
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Design Sprint oder FORTH? Welcher Innovation Sprint ist besser?
Bianca Prommer [00:00:00]: Was ist eigentlich ein Innovation Sprint und vor allem für wen sind Innovation Sprints geeignet? Worauf ist zu achten und wie führe ich Innovation Sprints aus? Genau diesen Fragen gehen wir in der heutigen Podcast Folge nach. Lass uns direkt einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Den Podcast für alle, die nicht nur Ideen sammeln, sondern echte Innovation mit Wirkung entwickeln wollen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin dein Host dieser Podcast-Folge. Heute schauen wir uns den Innovation Sprint an. Der Innovation Sprint findet mittlerweile in zahlreichen Organisationen Platz und ich möchte mit euch über Stärken, Vorteile als auch Herausforderungen und Nachteile des Innovation Sprint sprechen. Wir werden uns anschauen, welche Formen des Innovation Sprints es gibt und ich gebe euch dann eine spezielle Methodik mit, die ihr in einem Innovation Sprint auch anwenden könnt. Bianca Prommer [00:01:08]: Lass uns mal beginnen mit der Frage, was ist eigentlich ein Innovation Sprint? Der Innovation Sprint zusammengefasst ist eine ganz kurze, hochfokussierte Arbeitsphase, in denen ein interdisziplinäres Team zusammenkommt für wenige Tage, also wirklich kurz, wenige Tage, neue Ideen zu entwickeln, zu prototypen und zu testen. Also das ist immer so die kurze Zusammenfassung, was es ist. Also es geht hier darum, dass ein interdisziplinäres Team, also aus unterschiedlichen Fachbereichen, aus unterschiedlichen Bereichen 1 Unternehmens, für wenige Tage zusammenkommen. So ein Innovation Sprint kann von 2 Tagen bis 5 Tage, manches Mal vielleicht sogar 2 bis 3 Wochen dauern. Hängt ein bisschen davon ab, mit welcher Methodik wir arbeiten und wie wir diese Methodik in die Länge ziehen. Also führen wir die jetzt sofort innerhalb von 5 Tagen durch oder teilen wir die 5 Workshop-Tage auf 2 bis 3 Wochen aus. Also das hängt ein bisschen auch davon ab, was die Gegebenheiten sind, weil nicht jedes Unternehmen kann oder hat die Ressourcen, 5 Tage hintereinander in einen Workshop zu gehen. Da ist es vielleicht auch einfacher, 2 Tage in der Woche und 2 Tage in der nächsten Woche zum Beispiel zu machen. Bianca Prommer [00:02:47]: Und im Grunde ist der Innovation Sprint in der Ideation-Phase da, das heißt, wenn wir Ideen entwickeln, wenn wir wirklich hier neu, also wir haben ein Problem erkannt, Wir haben ein Bedürfnis erkannt und wir wollen jetzt neue Ideen dafür entwickeln. Wir wollen diese Ideen auch visualisieren, prototypen und dann vor allem auch schnell testen, dazu dann auch im Rückschlüsse ziehen zu können. In einem Innovation Sprint, man kann es unterschiedliche Methodiken verwenden, grundsätzlich baut ein Innovation Sprint auf den Elementen von Design Thinking auf. Das heißt, es geht Verstehen, die Empathiephase, es geht darum, Ideen zu entwickeln, Ideen zu finden, es geht darum, Prototypen zu bauen und dann auch zu testen und Feedback einzuholen. Und das aber nicht in einem langen Prozess, sondern in ganz, ganz komprimierter Form. Am Ende von einem Innovation Sprint sollten dann auch greifbare Prototypen und Konzepte vorhanden sein. Also das ist wirklich etwas, das Ergebnis 1 Ideen oder Innovation Sprints, ist es Ideen zu haben, für die Prototypen bestehen und die bei Usern, bei Kundinnen und Kunden getestet wurden. Es geht also hier nicht die Perfektion und den perfekten Prototypen zu haben, sondern es geht ganz, ganz klar hier wirklich schnell zu lernen, schnell mit Ideen rauszugehen, dann zu sehen, was lohnt sich jetzt auch in den Innovationsprozess hineinzubringen. Bianca Prommer [00:04:32]: Das heißt, wir sind hier wirklich am Fussy Frontend der Innovation angekommen. Das heißt, wirklich in der Ideation-Phase und dann wird entschieden, welche Ideen gehen jetzt weit...
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Warum ein Podcast allein keine Innovation schafft
Bianca Prommer [00:00:05]: Herzlich willkommen bei Innovation einfach machen, dem Podcast für alle, die Innovation in ihrem Unternehmen vorantreiben und dabei wirklich ins Tun kommen wollen. Ob Innovationsmanagement, Design Thinking, Entrepreneurship oder die Gestaltung 1 lebendigen Innovationskultur. In diesem Podcast dreht sich alles darum, wie du Innovation förderst und aktiv umsetzt. Du bekommst ganz konkrete Tipps, praxis- erprobte Methoden und inspirierende Impulse. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen. Los geht's! Hallo und herzlich willkommen bei Innovation einfach machen, deinem Podcast rund das Thema Innovation ermöglichen. In der heutigen Folge möchte ich ein Thema aufgreifen, das mir besonders am Herzen liegt und zwar warum ein Podcast, auch wenn er noch so inspirierend ist, allein nicht ausreicht, echte Innovation zu ermöglichen. Ja, ich liebe Podcasts. Bianca Prommer [00:01:12]: Nicht nur, weil ich selbst einen Podcast habe und mich gerne selbst sprechen höre. Nein, ich liebe Podcasts, ich höre viele Podcasts. Während ich im Fitnessstudio bin, höre ich Podcasts. Beim Zähneputzen höre ich Podcasts. Also ich höre täglich Podcasts. Wirklich jeden einzelnen Tag, auch am Wochenende. Und ich hole mir da ganz, ganz viel Inspiration. Ich hole mir da Tipps, ich hole mir da Methodenwissen, ich hole mir da einfach wirklich neue Blickwinkel, neue Perspektiven. Bianca Prommer [00:01:43]: Was ich allerdings dadurch nicht bekomme, ist das zu wissen, wie ich genau das umsetzen kann und wie ich genau das auch entsprechend für mich auch anwenden kann. Das heißt, Ich bin davon überzeugt, dass Podcasts wunderbar sind, etwas in Bewegung zu setzen, uns zu inspirieren, aber Podcasts alleine reichen nicht aus. Sie reichen nämlich deshalb nicht aus, weil wir damit nicht automatisch in die Umsetzung gehen. Und das gleiche ist bei Büchern, das gleiche ist bei Vorträgen, das heißt, wenn wir auf Konferenzen sind. Und das erlebe ich so häufig, dass sich Führungskräfte, mit denen ich dann arbeite oder auch InnovationsmanagerInnen, mit denen ich arbeite, erzählen, ja ich habe da dieses Buch gelesen und ich habe jenes Buch gelesen und dann lesen sie Bücher über irgendwelche Innovationsmethoden, sie lesen Bücher über Change Management, sie lesen Bücher über Organisationsentwicklungen, Sie haben wunderbare Magazine im Büro liegen, rund Organisationsentwicklung, Führung. Sie besuchen Konferenzen, Sie hören sich TED-Talks an, Sie holen sich ganz ganz viel Inspiration. Aber das ist Inspiration und das ist noch lange nicht die Umsetzung. Und darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Bianca Prommer [00:03:12]: Ich möchte da jetzt auch die Credits an eine Kollegin von mir weitergeben, und zwar an Silvia Agerschantl, denn sie hat vor kurzem eine ähnliche Podcast-Folge aufgenommen und die hat mich so angesprochen, dass ich mir gedacht habe, danke liebe Silvia, dass du das ansprichst, ich möchte auf jeden Fall auch darüber in meinem Podcast sprechen, weil ich das eben auch bei meinen Kundinnen und Kunden sehe, dass sie sich ganz intensiv mit Dingen beschäftigen, aber dann eben nicht in die Umsetzung kommen. Oder zumindest auch nicht in die richtige oder in die passende Umsetzung kommen. Und deshalb habe ich dieses Thema jetzt von der Silvia aufgegriffen. Ich verlinke dir ihren wunderbaren Podcast. Da geht es Verkaufen und Vertrieb. Sell like a Queen heißt dieser Podcast. Kann ich absolut empfehlen. Wunderbarer Podcast. Bianca Prommer [00:04:02]: Verlinke ich dir in den Show Notes. Und Mir ist es wichtig zu erwähnen, weil die Inspiration für die heutige Folge eben von der lieben Silvia gekommen ist. Ja, also lasst uns damit direkt einsteigen, was so m...
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So aktivierst du jede Gruppe: 5 Übungen, die wirklich funktionieren
Bianca Prommer [00:00:00]: 5 Aktivierungsspiele, die in jeder Gruppe funktionieren. Genau darum geht es in der heutigen Podcast-Folge. Lass uns direkt einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Deinem Podcast, wenn es darum geht, Innovation in Unternehmen möglich zu machen und vor allem auch zu begleiten. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin dein Host für die heutige Folge. Schön, dass du wieder dabei bist. Mir hat Lisa geschrieben. Bianca Prommer [00:00:33]: Lisa ist Innovationsmanagerin in einem Traditionsbetrieb Mittelstand und sie soll immer wieder halt auch Workshops moderieren, Workshops begleiten, Ideen-Workshops, wirklich auch Design-Thinking- Workshops als auch so Problemlösungs-Workshops und sie hat mir geschrieben, Bianca, irgendwie wenn ich so Aktivierungsspiele einbauen möchte, ich bin mir da so unsicher. Und zwar hat sie vor kurzem von 1 Führungskraft gehört, die auch sehr stark meinungsbildend im Unternehmen ist. Du hör doch bitte mit diesen Aktivierungsspielen auf. Die braucht niemand, die sind absolut sinnlos. Ich mag da nicht mitmachen und keiner mag da mitmachen. Abgesehen davon, dass da jetzt eine Generalisierung dahinter steckt, völlig egal. Es geht darum, dass die Lisa sich total verunsichert fühlt und es nicht weiß, ob sie weiterhin Aktivierungsspiele in ihren Workshops einbauen soll. Und sie hat mich dann gefragt, was kann ich tun, gibt es da vielleicht so die ein oder andere Aktivierung, die vielleicht auch eher in kritischen Gruppen funktioniert. Bianca Prommer [00:01:41]: Liebe Lisa, vielen Dank für deine Frage, die greife ich natürlich gerne auf. Und wenn du auch eine Frage hast, die ich in meinem Podcast beantworten soll, dann schreib mir gerne auf LinkedIn oder an promma at growth-factory.at, verlinke ich dir selbstverständlich auch noch in den Show Notes. Ja, diese Aktivierungsspiele. Ich persönlich, ich liebe sie ja, diese Aktivierungsspiele, aber ich kann es voll nachvollziehen, was da die Lisa auch erlebt hat. Bei uns war das vor kurzem auch in einem Workshop, wo eine Teilnehmerin gesagt hat, also das war so spielerisch, da waren so viele Spiele und Workshop-Spiele dabei, das braucht es nicht. Ja, wenn es eine Person sagt, vor allem wenn es dann auch noch eine meinungsbildende Führungskraft ist, dann kann das schon verunsichern. Und Wichtig ist an der Stelle zu sagen, zu überlegen, warum möchte ich überhaupt eine Aktivierung einbauen. Es geht ja nicht das Aktivierungsspiel per se, weil es halt so ist und weil man das in einem Training gelernt hat und weil das halt in jedem Workshop sein muss, sondern ich schaue schon, wann braucht es eine Aktivierung und auch in welcher Form. Bianca Prommer [00:02:54]: Das heißt, mir ist es schon wichtig Aktivierungsspiele dann einzusetzen, wenn sie auch Sinn machen. Also beispielsweise nach 1 Mittagspause. Wenn wir ohnehin gerade mit Kreativitätstechniken arbeiten, dann braucht es vielleicht nicht unmittelbar ist auch gleich noch eine Aktivierung in Form von irgendwas spielerischen, weil dann sind ja ohnehin die Kreativitätstechniken auch schon sehr aktivierend. Ich würde mal sagen, nach 1 Mittagspause macht es auf jeden Fall Sinn, vielleicht auch eine kurze Übung im Nachmittagstief, da kann das schon Sinn machen. Also der Zeitpunkt ist wichtig. Zweitens, was ich mitgeben möchte, ist natürlich, dass Aktivierungsübungen so gewählt werden sollen, dass sie auch einen bestimmten Zweck erfüllen. Was meine ich damit? Wenn ich merke, dass die Energie raus ist, dass die Luft raus ist, dass die Leute müde werden, dann braucht es aus meiner Sicht etwas, das wirklich aktiviert, also irgendwas mit Bewegung. Also das muss es bitte nicht tanzen sein, das kann auch einmal sein, einfach durch den Raum zu gehen, d...
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Mehr als ein Netzwerk: David Eder über den Aufbau des Innovationsökosystems an der Universität Bayreuth
Bianca Prommer: Was ist eigentlich ein Innovations-Ökosystem und wie funktioniert das in der Praxis? Genau darum geht es in der heutigen Folge von Innovation einfach machen. Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du dabei bist. Mein Name ist Bianca Brommer und Ich bin Expertin für Innovationsmanagement-Systeme in Unternehmen und Organisationen und begleite Unternehmen dabei, Strukturen zu schaffen, Räume zu schaffen, Innovation möglich zu machen. Und 1 dieser Räume sind Innovations-Ökosysteme. In den letzten Folgen haben wir bereits mehrfach darüber gesprochen, was ist überhaupt ein Innovationsökosystem, worauf kommt es an, wie geht man das auch an und was sind so wirklich Herausforderungen, Stolpersteine. Heute möchte ich mit einem Experten für Innovationsökosysteme aus der Praxis sprechen, denn er ist Transfer- und Innovationsmanager in einem Innovationsökosystem und zwar der Universität Bayreuth. Ich habe mir dazu David Eder eingeladen. Bianca Prommer: Wie gesagt, er ist wirklich ein Experte, wenn es darum geht, Innovationsökosysteme aufzubauen, auszubauen, zu skalieren und hier Initiativen zu starten, damit unterschiedliche Akteure zusammenkommen und gemeinsam Innovation ermöglichen. Wir steigen jetzt direkt in das Interview ein und ich freue mich sehr darauf. Lass uns direkt loslegen. Hallo David, schön, dass du heute in meinem Podcast Innovation einfach machen wirst. David Eder: Hallo Bianca, vielen Dank für die Einladung. Bianca Prommer: Ja, wir beide haben ja ein gemeinsames Thema, das uns beide sehr antreibt. Das sind Innovationsökosysteme. Und darüber werden wir uns jetzt gleich dann auch in der Tiefe beschäftigen und darüber unterhalten. Was mich jetzt natürlich interessiert und bestimmt auch unsere Hörerinnen und Hörer. Wer ist denn David Eder und warum hat er mit Innovations Ökosystemen zu tun? David Eder: Ja, David Eder mein Name. Ich bin vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Uni Bayreuth. Was mache ich dort? Ich kümmere mich die Planung und Durchführung von Innovationsprojekten mit unseren Unternehmen. Ich bin auch dabei, die strategische Weiterentwicklung der Universität in Bezug auf Transfer und Innovation mit zu beunterstützen und natürlich, und das ist der Grund, warum ich heute wahrscheinlich mit dabei bin, ich bin dabei, auch den Aufbau und Ausbau unseres regionalen Innovationsökosystems zu betreuen. Da sind viele verschiedene Themen mit dabei, unter anderem beispielsweise unsere vielen Netzwerkveranstaltungen, die wir machen mit Gründenden, Unternehmen und unseren Partnern im Innovationsökosystem. Und auf der anderen Seite natürlich auch die strategische Weiterentwicklung des Innovations- ökosystems aus Sicht der Uni Bayreuth. Bianca Prommer: Das ist ja so spannend, wir haben uns ja auch darüber kennengelernt. Ich habe einen Beitrag über Innovations- ökosysteme geschrieben, den hast du mich angeschrieben auf LinkedIn und dann haben wir uns mal ausgetauscht und das ist einfach so spannend auch gefunden, was ihr tut. Bevor wir da jetzt auch gleich noch darüber sprechen, wie euer Ökosystem funktioniert, wie das aufgebaut ist, was so Herausforderungen sind und auch Learnings sind, Eine Frage, die mir immer wieder wichtig ist, auch zu klären, ist, was ist denn überhaupt ein Innovationsökosystem? Ich glaube, da gibt es ganz viele Missverständnisse dahinter. Wie definiert ihr denn an der Universität Bayreuth und vor allem auch Buda natürlich Innovations-Ökosysteme? David Eder: Ja, ich glaube, zunächst ist es, glaube ich, ganz wichtig zu verstehen, oder das war jetzt auch in der Reise, die wir jetzt angetreten sind, zu verstehen, d...
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Wie startet man ein Innovationsökosystem? Teil 4
Bianca Prommer [00:00:00]: Überlegst ein Innovations-Ökosystem zu starten, weißt aber noch nicht so richtig, wie das Ganze funktioniert, dann ist diese Podcast-Folge genau richtig für dich, inklusive Voraussetzungen, konkreten Fahrplan und was funktioniert und was funktioniert nicht. Lass uns direkt in das Thema einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Ich freue mich, dass du auch heute wieder dabei bist, wenn es Teil 4 ist, rund Innovationsökosysteme. Wir haben in den letzten Folgen schon über Innovationsökosysteme gesprochen. Wir haben darüber gesprochen, was es überhaupt ist, welche Modelle es hier gibt, was einfach im Hintergrund einfach da sein muss und heute geht es die Frage, wie starten wir eigentlich ein Innovationsökosystem? Und ich stecke da ja mitten in diesem Prozess drinnen, wenn diese Folge jetzt online geht, dann ist auch tatsächlich der Förderantrag draußen. Dann haben wir es tatsächlich geschafft, pünktlich zum 15. Oktober den Förderantrag abzugeben, weil es innerhalb der EU ein tolles Förderprogramm für Innovationsökosysteme gibt und der Call jetzt war bis 15. Bianca Prommer [00:01:21]: Oktober und da haben wir wirklich jetzt mit Hochtouren daran gearbeitet, das auch richtig noch durchzubringen. Und dann möchte ich es auch ein bisschen so einen Einblick geben, was braucht es denn eigentlich, wenn du sagst, ich würde echt gerne so ein Ökosystem starten, weil ich glaube, das macht voll Sinn. Ich glaube, das ist wirklich etwas, was total wichtig ist. Und ich habe da einfach so 3 Punkte für dich mitgebracht. Das erste ist, ich möchte mal auf Voraussetzungen eingehen. Das zweite ist ein bisschen ein Vorgehen, ein Vorgehensmodell, ein Plan, wie du hier vorgehen kannst. Und das dritte ist, Ich möchte noch ein bisschen mitgeben, was funktioniert und was funktioniert nicht. Also, lasst uns da gleich direkt einsteigen rund das Thema, was sind denn so Voraussetzungen. Bianca Prommer [00:02:12]: Voraussetzung Nummer 1, wenn du sagst, ich möchte ein Innovationsökosystem aufbauen, dann ist es ganz ganz wichtig, dass es hier ein ganz spezielles Thema gibt. Also du brauchst einen scharfen Fokus, eine scharfe Vision, einen scharfen Purpose. Also so was wie zum Beispiel smarte Mobilität für Pendler und Pendlerinnen oder KI-gestützte Pflegepfade. Das heißt, es braucht hier einfach eine klare Zielsetzung, wofür soll dieses Innovationsökosystem Innovation entwickeln. Wer ist die Zielgruppe und wer sind hier einfach ganz ganz wichtige Player, Akteure, die da mit dabei sind. Und das ist einfach wichtig, weil das zieht natürlich dann zukünftige Akteure, also zukünftige Partner in dieses Ökosystem. Je klarer wir haben, worum es in diesem Thema, in diesem Ökosystem gehen soll, Für wen es sein soll, desto einfacher wird es. Und da gibt es wirklich Beispiele, die zeigen, dass erfolgreiche Innovationsökosysteme sehr fokussiert starten. Bianca Prommer [00:03:33]: Es gibt zum Beispiel in Abu Dhabi ein Web 3 Spezial Ökosystem und das ist der Hub 71 Plus Digital Assets und der ist zum Beispiel mit über 2 Milliarden US Dollar zugesagten Kapital plus Regulierungspartner gestartet. Also das habe ich sehr spannend gefunden, weil das einfach ganz ganz speziell war, die haben wirklich einen klaren Fokus gehabt und das ist aus meiner Sicht auch eine Grundvoraussetzung. Bei uns war es auch so, wir haben eine ganz klare Zielgruppe gehabt, eine ganz klare Vorstellung, auch ganz klare Ziele, sind damit dann auf bestimmte Partner, mögliche Partner zugegangen, haben gesagt, habt ihr denn Lust mit uns das zu starten, mit uns hier auch diesen Förderantrag einzureichen und die waren dann dabei, weil sie eben den Mehrwert erkan...
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Wie funktioniert das Zusammenspiel im Innovationsökosystem?
Bianca Prommer [00:00:00]: Stell dir vor, du bist Teil 1 Innovationsnetzwerks aus Startups, Forschungseinrichtungen, großen Unternehmen, Politik und ja, vielleicht sogar Privatpersonen. Alle haben natürlich gute Ideen, Sie haben Wissen, Ressourcen und alle wollen vorankommen und Innovation entwickeln. Aber ohne gemeinsame Spielregeln, ja da kann es ganz schnell chaotisch werden und auch, ja ich würde mal sagen, ein Stück weit kommt dann vielleicht auch die Neidkultur hervor, weil ich habe mehr eingebracht als du und das wollen wir nicht, wenn es Innovationsökosysteme geht. Und genau aus diesem Grund schauen wir uns in der heutigen Folge an, wie funktioniert denn eigentlich das Zusammenspiel in einem Innovations- ökosystem und welche Strukturen braucht es, damit aus vielen Akteuren Innovation entstehen kann. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Heute mit dem dritten Teil der kleinen Serie rund Innovations- ökosysteme. Wir haben uns in den letzten beiden Folgen bereits damit auseinandergesetzt, was ist überhaupt ein Innovationsökosystem und auch welche verschiedenen Modelle des Ökosystems gibt es. Bianca Prommer [00:01:30]: Da haben wir auch unter anderem über das quadruple helix modell gesprochen, wo es ja darum geht, dass verschiedene player aus verschiedenen perspektiven hier gemeinsam zusammenkommen, Innovation möglich zu machen. Im Quadruple Helix Modell sind es unter anderem Unternehmen, Forschung, also Universitäten, Forschungseinrichtungen, dann das ganze Thema Politik und auch Privatpersonen. Und je mehr Menschen da ist natürlich zusammenkommen, je mehr unterschiedliche Unternehmen, Forschungseinrichtungen zusammenkommen, desto komplexer wird das Ganze natürlich. Weil jedes Unternehmen, ich stelle vor, es arbeiten 3 verschiedene Unternehmen zusammen. Dann hat jedes Unternehmen eine andere Kultur, jedes Unternehmen hat vielleicht einen eigenen Innovationsprozess, jedes Unternehmen hat verschiedene Rahmenbedingungen und jetzt soll plötzlich etwas gemeinsam gemacht werden, gemeinsam Innovation entwickelt werden und das macht es natürlich nicht wenig komplex. Warum beschäftige ich mich gerade sehr intensiv mit Innovations- ökosystemen? Das sind 2 Punkte, warum ich gerade so ganz, ganz tief in diesem Thema drin stecke. Einerseits bin ich ja Teil 1 Expertinnen-Netzwerkes rund Innovations-Ökosysteme und der ISO 56.012, das ist eine ISO-Guidance rund Innovationsökosysteme, die wir jetzt gerade entwickeln. Und der zweite Aspekt, und das ist noch so viel spannender, da ist es so, dass ich gemeinsam mit einem Kunden einen Förderantrag schreibe. Bianca Prommer [00:03:20]: Wir sind gerade mittendrin, aber wenn diese Folge online geht, dann haben wir noch genau eine Woche Zeit, diesen Förderantrag zu schreiben, weil am 15.10. Diese Förderung, dieser Call ausläuft. Und da sind wir jetzt gerade mittendrin und wir haben jetzt wirklich schon ganz, ganz tolle Partner dafür gefunden, die mit uns gemeinsam einreichen. Und auch da merkt man schon, wie wichtig es ist, miteinander zusammenzuarbeiten. Also Auch an diesem Förderantrag, da kommen jetzt unterschiedliche Organisationen aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen zusammen und auch da merken wir schon, wie wichtig es ist, hier klar zu sein, klar in der Kommunikation zu sein, klar einfach auch in der Zusammenarbeit zu sein. Und es geht natürlich weiter, je mehr wir in diesem Ökosystem voranschreiten, je weiter wir voranschreiten und desto mehr wir hier wirklich in das gemeinsame Arbeiten kommen. Und genau deshalb möchte ich wirklich mit dir heute auch darüber sprechen, was so diese unsichtbare Architektur hinter einem Ökosystem ist. Also Mechanismen, die dafür sorgen, dass...
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So baust du ein funktionierendes Innovationsökosystem: Triple, Quadruple und Quintuple Helix
Bianca Prommer [00:00:00]: Wenn es Innovation geht, dann tauchen immer wieder Begriffe wie Triple Helix, Quadruple Helix oder sogar die Quintuple Helix auf. Das klingt jetzt einmal vielleicht nach Biologie, aber das sind Denkmodelle für das Zusammenspiel von Stakeholdern in einem Innovationsökosystem. Was dahinter steckt, was entscheidend ist und wen du brauchst für ein funktionierendes Innovationsökosystem, genau darum geht es in der heutigen Podcastfolge. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovationen einfach machen. So schön, dass du heute wieder dabei bist zu Teil 2 unserer Innovations-Ökosystem Serie. Wenn du dich jetzt fragst, oh mein Gott, was ist überhaupt ein Innovationsökosystem, dann hör dir die Folge von der letzten Woche an. Da erkläre ich nämlich ganz genau, was ein Innovationsökosystem ist, gebe dir ganz konkrete Beispiele und auch, warum du dich überhaupt mit Innovationsökosystemen auseinandersetzen solltest. Heute möchte ich ein bisschen tiefer gehen, also wenn du jetzt entschieden hast, ja ich möchte so ein Innovations- ökosystem, dann solltest du für dich auch wissen, nach welchen Denkmodellen baue ich mir ein funktionierendes Innovationsökosystem auf? Ich habe es eingangs schon erwähnt, es gibt sowas wie die Triple Helix, die Quadruple Helix und die Quintuple Helix. Bianca Prommer [00:01:30]: Und da werden wir jetzt gleich einsteigen, was das heißt, was es bedeutet und wen du hier wirklich brauchst. Denn ein Innovationsökosystem funktioniert nur dann, wenn du ganzheitlich denkst, wenn du wirklich schaust, wen brauche ich hier wirklich und hier unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Es geht nicht darum, dass du weiterhin im gleichen Saft bratest und immer mit den gleichen Playern, Stakeholdern arbeitest, sondern hier neue Erkenntnisse, neues Wissen, neue Technologien reinholst. Und das kann es sein, dass du mal startest, okay wir schauen, welche Startups sind denn da. Ja, das ist ein Baustein, aber es gibt noch viel mehr. Und deshalb möchte ich mit dir heute genau in diese 3 Denkmodelle rein. Lass uns doch gleich mit dem ersten starten. Das ist das Modell Triple Helix. Bianca Prommer [00:02:24]: Das ist eigentlich die klassische Basis. Das ist so wirklich das, womit man mal starten kann. Im Grunde geht es darum, dass in einem Innovationsökosystem, das sich auf dieser Triple Helix aufbaut, 3 Stakeholdergruppen zusammentun, Innovation zu entwickeln, umzusetzen und dann auch natürlich erfolgreich auf den Markt zu bringen. Und diese 3 Player sind Universität, Industrie und Staat. Also beispielsweise die Universität liefert Wissen, Grundlagenforschung, Forschungsergebnisse und auch junge Talente. Die Industrie bringt natürlich Zugang zum Markt, die bringt Kapital ein, Ressourcen wie Produktionsmaschinen ein, Die hat auch diese Umsetzungskraft, die weiß ganz genau, wie man hier vorgeht, bestimmte Dinge zu erreichen. Und den Staat hat man hier mit dabei, bestimmte Rahmenbedingungen zu setzen, Förderungen zu geben, vielleicht sogar mal auch Wagen ins Kapital zu geben. Also da ist wirklich auch so ein bisschen diese Finanzierung Rahmenbedingungssache. Bianca Prommer [00:03:40]: Und es gibt zum Beispiel, nur so als Beispiel 1 Triple Helix, ist das Bayh-Dole-Act in den USA. Dort ist es so, dass Universitäten zum Beispiel Forschungsergebnisse patentieren dürfen und ausgründen dürfen. Das heißt, es gibt hier diesen Act, diese Rahmenbedingungen, die eben wirklich erlaubt, wenn du an 1 Universität studierst, dann kannst du deine Forschungsergebnisse patentieren und daraus dann auch ausgründen. Das hat natürlich dazu geführt, dass es ganz, ganz viele Spin-offs gegeben hat, dass es ganz, ganz viel Technologietransfer gegeben hat. Es hat den Tra...
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Was ist ein Innovationsökosystem - Teil 1
Bianca Prommer [00:00:00]: Was ist eigentlich ein Innovationsökosystem? Stell dir folgende Situation vor. Du möchtest ein richtig gutes Orchester zusammenstellen. Da reicht es halt nicht einfach nur die besten Geigerinnen zu haben oder die besten Schlagzeugspielerinnen, die besten Dirigenten zu haben, sondern es geht das Zusammenspiel. Das ist wie im Fußball, da hilft es auch nicht, wenn ich die besten Einzelspieler habe. Ich brauche eine Gesamtheit, ich brauche dieses Zusammenspiel, damit hier Erfolg passieren kann. Und genau so ist es auch mit Innovationen. Da ist es einfach wirklich so, dass diese Einzelkämpferinnen schnell an ihre Grenzen stoßen Und deshalb sprechen heute bereits viele über Innovationsökosysteme. Was das genau ist und warum auch du dich damit beschäftigen solltest, darum geht es in der heutigen Folge. Bianca Prommer [00:01:00]: Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Heute dreht sich alles Innovations Ökosysteme und weil das so ein komplexes Thema ist, gibt es nicht nur die heutige Folge dazu, sondern ein paar weitere Folgen. Also insgesamt werden es so 4, 5 Folgen sein, wo ich verschiedene Aspekte 1 Innovations-Ökosystems beleuchten möchte. Wenn du wissen möchtest, was ein Innovationssystem, Ökosystem überhaupt ist, was dahinter steckt, warum es eigentlich heute notwendig ist, erfolgreich innovieren zu können und vor allem auch, wie du jetzt als Innovationsverantwortliche davon profitieren kannst. Damit werden wir in der heutigen Folge des Teil 1 dieser Serie starten. Wir schauen uns ein bisschen so die Theorie an, wir schauen uns auch spannende Beispiele an und ich werde wirklich darauf eingehen, was ist das jetzt ganz konkret, was bedeutet es auch und was sind so auch die Vorteile. Warum beschäftige ich mich gerade damit? Ich war schon öfters Teil 1 Innovationsökosystems, egal ob es in der Automobilindustrie, wo wir sehr stark mit Universitäten als auch mit Startups kooperiert haben. Ich war Teil der Startup-Welt, wo wir auch wirklich mit Startups, Gründerinnen, KMUs und Forschungseinrichtungen gearbeitet haben. Bianca Prommer [00:02:26]: Und jetzt ist es wirklich so, dass 2 Dinge dazu führen, dass ich mich ganz, ganz intensiv damit beschäftige. Das erste ist, dass ich ja Teil 1 ISO-Expertinnen-Gremiums bin, das sich ja mit der 56.000-Namen-Familie auseinandersetzt, wo es Innovationsmanagement-Systeme geht. Und seit ein paar Wochen beschäftigt sich eine kleine Kerngruppe mit 1 neuen ISO-Guideline, und zwar der 56.012, wo es eine Guideline für Innovationsökosysteme geht. Und da bin ich Teil davon, habe da auch einen Team-Lead übernommen, das heißt mein Team und ich, wir schreiben diese Guideline rund das Thema Operation, also Operating the Innovation Ecosystem und was es hier wirklich auf der operativen Ebene braucht, damit Innovation in einem Innovationsökosystem passieren kann. Das heißt, da beschäftige ich mich wirklich mit Expertinnen, Experten aus unterschiedlichsten Ländern dieser Welt, also von Amerika bis nach China sind da wirklich ganz ganz viele Expertinnen und Experten mit drinnen und wir schreiben da jetzt gerade diese Guidelines. Finde ich super spannend, weil natürlich das Schreiben 1 solchen ISO-Guideline noch etwas anderes ist, als wenn ich es so im Podcast drüber spreche oder am Blogartikel drüber schreibe. Finde es aber echt spannend, mit welch großartigen Menschen ich da jetzt gerade zusammenarbeiten darf und hier wirklich einen Beitrag leisten darf. Na ja, seit ich mich so intensiv mit diesen Innovations-Ökosystemen auseinandersetze, spreche ich natürlich auch mit meinen Kundinnen und Kunden über das Thema. Bianca Prommer [00:04:15]: Und plötzlich ist es so, dass ich in 2 konkreten Horiz...
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Dominique Giger: Innovation braucht psychologische Sicherheit
Bianca Prommer [00:00:04]: Hallo Dominique, schön, dass du heute in meinem Podcast Innovation einfach machen wirst. Dominique Giger [00:00:10]: Ja, hallo Bianca, es freut mich sehr, dass ich bei dir Gast sein darf. Bianca Prommer [00:00:14]: Ich freue mich ja schon sehr auf unser Gespräch heute, denn es geht ein ganz, ganz wichtiges Thema in der Innovation, psychologische Sicherheit. Jetzt aber mal die erste Frage für alle, die dich noch nicht kennen. Was soll denn unser Publikum, egal ob per Video oder im Podcast, Was soll unser Publikum über dich wissen? Dominique Giger [00:00:36]: Ja, also ich bin, hallo, ich bin Dominique Giger. Ich habe einen Master in Informatik und über 18 Jahre Erfahrung im internationalen Projektmanagement, im Change Management. Und ich habe lange auch Lean Management gemacht und dort Führungskräfte gecoacht. Und das ist eigentlich auch das, was ich heute sehr gerne mache. Ich begleite Firmen und Führungskräfte durch die Transformation, aber auch wie man mit Teams zusammenarbeiten kann, die Zusammenarbeit, also auch, dass die Führungskräfte ihre Teammitglieder besser coachen und besser führen können. Und Da ist natürlich psychologische Sicherheit ein Kernthema. Bianca Prommer [00:01:20]: Und du bist ja aus der Schweiz, oder? Dominique Giger [00:01:22]: Genau, ich bin aus der Schweiz. Bianca Prommer [00:01:24]: Mein erster Gast aus der Schweiz, das freut mich doch sehr. Also bis jetzt immer Deutschland, Österreich und jetzt machen wir den Dachraum komplett. Das ist schön. Dominique Giger [00:01:34]: Das freut mich auch sehr, dass ich da mit beitragen darf. Bianca Prommer [00:01:40]: Du hast es schon psychologische Sicherheit gesagt. Lass uns da vielleicht mal ein bisschen mehr Fleisch rangeben. Psychologische Sicherheit ist ja auch schon so ein Schlagwort geworden, das ganz häufig vorkommt, egal ob auf LinkedIn oder in Büchern, in Artikeln. Aber Was bedeutet denn psychologische Sicherheit? Was bedeutet es für dich auch? Dominique Giger [00:02:04]: Ja, also danke für die Frage, weil ich finde es auch extrem wichtig, weil es ist nur Mode oder Trendwort und jeder versteht dann unter was anderes. Und für mich bedeutet psychologische Sicherheit, dass du klare Regeln hast, also wirklich auch Klarheit, eben genau nachfragen, was es bedeutet, aber auch die Sicherheit im Team, dass man alles aussprechen darf, dass man Fehler machen darf, also dass man versteht auf der einen Seite, wie wollen wir zusammenarbeiten? Wir als Team stellen klare Regeln und Teamnormen auf, was ist erwünscht, was nicht, aber auch, dass man Fehler machen darf. Ich glaube, das ist wirklich wichtig. Und gerade da kann die Führungskraft extrem viel dazu beitragen. Weil wenn eine Kultur herrscht, wo Angst ist, das ist nicht psychologische Sicherheit. Also ich meine, jeder der arbeitet und der Verantwortung übernimmt, macht auch viel. Das gehört zum Menschsein dazu. Und das Wichtige ist ja, dass man darüber spricht und daraus lernt. Dominique Giger [00:03:09]: Und auch gemeinsam daraus lernt, das machen wir das nächste Mal besser. Und das bedeutet für mich psychologische Sicherheit. Bianca Prommer [00:03:17]: Zu mir hat mal 1 gesagt, das war eine Führungskraft in der Automobilindustrie, der hat zu mir gesagt, Bianca, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und das sagte genau das eigentlich aus. Ja, du hast es gerade gesagt, dort wo gearbeitet wird, wo jemand Verantwortung übernimmt, ja, da passieren auch mal Fehler. Und dann kommt es darauf an, traue ich mich darüber zu sprechen oder beginne ich meine fehler zu vertuschen und das erlebe ich ja auch immer wieder du wahrscheinlich das auch scho...
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Braucht Innovation wirklich eine Norm? Die Wahrheit über ISO 56000 & 56001
Bianca Prommer [00:00:00]: In der heutigen Folge sprechen wir über die ISO 56000 Familie. Das ist ein aktuelles dynamisch wachsendes Normensystem rund das Innovationsmanagement. Was es genau ist, was da dazu gehört, wer es braucht, wer es auch nicht braucht und welche Kritikpunkte es dazu gibt, das erfährst du in der heutigen Podcast-Folge rund die ISO 56000. Lass uns direkt loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Schön, dass du auch heute dabei bist, wenn es die ISO 56.000 geht. Ja, ich habe bereits Ende letzten Jahres, also Ende 2024, Anfang 2025, eine Podcast-Folge aufgenommen mit den 5 Trends im Innovationsmanagement. Und einen Trend, den ich dort vorgestellt habe, und ich verlinke dir die Folge in den Shownotes, ist die ISO 56001. Bianca Prommer [00:01:04]: Und über diese ISO 56001 ist eine zertifizierbare Innovationsmanagement-Norm, also da wird das gesamte Innovationsmanagement-System in einem Unternehmen zertifiziert. Gibt es erst seit kurzem, da sage ich gleich noch was dazu. Da habe ich schon gesagt, dass das sich durchsetzen wird. Wir stehen hier wirklich noch am Anfang und es gibt eine ganz wunderbare Podcast Folge mit dem Dennis Böcker, die ich dir auch in die Shownotes gebe, der da wirklich ganz genau erklärt, was steckt denn auch hinter dieser ISO 56001. Die ISO 56001 ist eine Norm innerhalb dieser ISO 56001 Familie. Und natürlich ist es berechtigterweise, stellt sich bei vielen die Frage, Bianca, braucht Innovation denn wirklich eine Norm? Ist es nicht ein Widerspruch? Norm hat so viel mit Bürokratie zu tun, so mit Starrheit und so viel Struktur und so. Und Innovation ist eigentlich genau das Gegenteil. War auch ein LinkedIn-Beitrag, den ich vor kurzem geteilt habe mit dieser Frage. Bianca Prommer [00:02:21]: Und es ist so spannend, weil es so unterschiedliche Sichtweisen gibt. Die einen, die sagen, ja, es ist ganz gut, so einen Leitfaden zu haben. Die anderen sagen, na ja, aber dadurch wird doch Genialität auch entsprechend ein bisschen eingeschränkt. Also wirklich diese Kreativität, die ja für Innovation notwendig ist. Und deshalb glaube ich, ist es einfach einmal gut, da einen Blick drauf zu werfen, was ist das überhaupt, was kann es, für wen ist es überhaupt und was sind denn wirklich so Kritikpunkte. Und deshalb habe ich mir gedacht, nehme ich doch da eine Folge dazu auf. Jetzt möchte ich auch noch dazu sagen, dass ich seit kurzem, aber eigentlich mittlerweile schon fast ein Jahr, tatsächlich Teil 1 Expertinnenrunde bin, die sich mit den Normen innerhalb dieser ISO 56000 Familie beschäftigt. Also es gibt hier einen technischen Ausschuss, den ISO TC 279 und das ist ein Ausschuss der Internationalen Organisation für Normung, also der ISO. Bianca Prommer [00:03:32]: Und da sind ganz ganz viele Expertinnen und Experten, also Expertinnen und Experten aus über 78 Nationen dabei und da bin auch ich dabei, hier Feedback auf neue Normen zu geben und vor allem ganz aktiv mitzugestalten. Und deshalb habe ich da auch ganz, ganz viele Einblicke in diese ISO-Normen, wie das entsteht, was da dahinter steckt, wie viel Expertise da dahinter steckt. Und das Schöne ist, wir arbeiten da in so einem internationalen Team und die sind so unterschiedlich. Also da sind ja wirklich welche aus Forschung und Wissenschaft dabei, da sind aber auch wirklich Leute aus den Unternehmen dabei, da sind Menschen dabei, die sich wie ich eher aus der Beraterinnenbrille damit beschäftigen. Das heißt, es sind so ganz ganz viele unterschiedliche Blickwinkelperspektiven, die zusammenkommen, hier ihre Expertise einbringen, damit hier Leitplanken und einen Leitfaden zur Verfügung zu stellen. Die ISO 56000, also diese Familie nennt man das, also Es gibt ja nicht nur die ISO 56000, sondern es gibt dann die 1001 und die...
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Neugier führt: Interview mit Eva Novak
Bianca Prommer [00:00:01]: Hallo Eva, schön, dass du heute in meinem Podcast bist. Eva Novak [00:00:04]: Guten Morgen, ich freue mich auch sehr. Bianca Prommer [00:00:07]: Eva, wir kennen uns ja, ich würde sagen, ein halbes, dreiviertel Jahr über den New Work Wirbel, den wir ja dann gemeinsam auch im April dann veranstaltet haben und irgendwie sind wir dann auch so zum Quatschen gekommen, vor allem bei dem UBIT-Fest, also für uns Unternehmensberaterinnen und Berater. Und dann habe ich mir gedacht, naja, die Eva, die ist doch ganz spannend, die lade ich mir doch jetzt einfach mal den Podcast ein, weil du noch einmal einen ganz anderen Zugang auch zum Thema Innovation, Innovation möglich machen, Teamarbeit hast und darüber möchte ich ja heute mit dir sprechen. Aber bevor wir da ist gleich direkt einsteigen, Eva, Was sollten denn unsere Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen? Eva Novak [00:00:51]: Ja, danke für die Einladung auf alle Fälle. Ich freue mich, dass ich heute mit dir darüber sprechen kann, was so in Teams abgehen kann. Ich selber bin Unternehmensberaterin, spezialisiert auf Fragen rund Personal und Organisation und was man vielleicht wirklich wissen sollte ist, aus meinem Werdegang heraus, Ich setze dort an, wo es Wirksamkeit im Arbeitsalltag geht. Das ist mir ganz wichtig, dass es darum geht, wie können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut und mit Freude leisten? Was braucht es dazu? Und von dem weg ergeben sich dann eigentlich die tatsächlichen Fragen. Geht es Teamentwicklung? Geht es die Organisation? Was braucht es? Wie ist das Mindset? Wie ist die Kultur da, gut arbeiten zu können? Und das macht mir richtig viel Freude. Bianca Prommer [00:01:44]: Was ist eine typische Fragestellung, mit dem jetzt Unternehmen auf dich zukommen, damit ich mir das besser vorstellen kann? Eva Novak [00:01:53]: Genau. Ja, ganz klassisch dort, wo der Schuh drückt. Wir würden uns als Vorberaterseite ja oft wünschen, dass es auch von der anderen Seite kommt. Wo können wir positiv hingehen? Aber natürlich ganz verständlich. Teams arbeiten nicht gut zusammen. Das ist die erste Frage. Was heißt gut? Es kommen keine Ergebnisse raus. Oder es ist so konfliktträchtig. Eva Novak [00:02:18]: Sie verstehen sich nicht. Die Arbeitsatmosphäre passt nicht. Was können wir hier tun? Und leider oder aus der betrieblichen Praxis heraus auch ganz oft sehr plakativ einfach, die tun nicht oder es funktioniert nicht, was auch immer dann. Und da gibt es dann hinzugreifen und zu schauen, was steht denn eigentlich wirklich dahinter. Bianca Prommer [00:02:44]: Und was steckt da häufig? Gibt es da etwas, was häufig dahinter steckt oder ist es sehr individuell? Eva Novak [00:02:51]: Nein, das ist auch genau das, was mir so viel Freude an diesem Job eigentlich macht und wo ich so auch ein bisschen meine Mission sehe. Ich habe jetzt auch, weil ich ja selber auch aus der Praxis komme, selber im Personalmanagement auch tätig war, es zeigt sich sehr oft, dass es völlig klar ist, wenn dann Konflikte da sind, dass komplette emotionale Überlagerung schon da ist. Und dass sehr vieles in einem ersten Schritt schon aufgeräumt werden kann, dass es oft an Wissen fehlt. Ja? Warum? Und da sagen wir schon, warum ist es emotional? Aus welchen Gründen welche Situation wo ist. Oft auch Theoriewissen fehlt, was für Fakten, für Daten dahinter stehen und das zweite auch ganz oft, dann ist oft auch einfach schlicht und ergreifend, das ist eben nicht so schlicht, an der Methodik fehlt. Wie kommuniziere ich? Wir werden uns zunehmend nicht aussuchen können, mit wem wir zusammen, als ganz normal, dass wir auch mit Personen zusammenarbeiten, die uns jetzt vielleicht...
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SCAMPER: So bringst du frische Ideen in bestehende Produkte, Prozesse und Services
Bianca Prommer [00:00:00]: Scamper, eine meiner absoluten Lieblings-Kreativitätstechniken zur Weiterentwicklung bestehender Produkte, Services und Prozesse. Und in der heutigen Folge teile ich mit dir, wie Scamper funktioniert und wie du Scamper auch in der Moderation gezielt anwenden kannst und welche Stolpersteine du hier vermeiden kannst. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Ja heute ist es wieder mal Zeit eine Kreativitätstechnik zu teilen und wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du ja, wie gern ich mit den verschiedensten Kreativitätstechniken arbeite. Und eine dieser Techniken ist Scamper. Scamper ist ein Akronym und jedes dieser Buchstaben steht für eine bestimmte Aufgabe, eine bestimmte Fragestellung. Und da gehe ich jetzt gleich noch darauf ein. Bianca Prommer [00:01:02]: Doch bevor wir da jetzt gleich tiefer reingehen, vielleicht noch einmal ganz kurz, wofür Scamper geeignet ist. Scamper benötigt, und du wirst es jetzt gleich sehen, wenn wir auf die Fragen eingehen, immer ein bestehendes Produkt, ein bestehendes Service, einen bestehenden Prozess, also irgendwas, was besteht, es neu zu denken oder besser zu machen. Das heißt, also beispielsweise du sagst, ich möchte unseren Innovationsprozess neu denken. Dann kannst du dazu Scamper verwenden oder ein Kunde von mir, die stellen Produkte her im Endkundensegment, so im Bereich Lebensmittel und dort haben sie immer wieder so Aufsteller, die an den Supermarktkassen stehen und den wollten sie neu denken. Oder ein anderer Kunde von mir wollte seinen Messestand neu denken und auch dazu ist Scamper großartig geeignet. Also immer dann, wenn du etwas Bestehendes neu denken möchtest. Und was ist Scamper jetzt? Scamper, wie gesagt, ist ein Akronym Und jeder Buchstabe steht für eine andere Denkrichtung. Also da stecken Fragestellungen dahinter, so kleine Leitfragen und sie helfen dir damit einfach eine neue Denkrichtung aufzumachen und dann wirklich neu zu kombinieren, neu zu denken. Bianca Prommer [00:02:34]: Und da möchte ich jetzt ein bisschen reingehen, wofür diese einzelnen Fragen stehen. Das S von Scamper steht für Substitute, also ersetzen. Da steckt die Frage dahinter, was können wir ersetzen? Was könnte man stattdessen nutzen? Wer kann stattdessen eingebunden werden? Welchen Prozess könnte man stattdessen nutzen? Welches andere Material könnte man nutzen? Machen wir ein ganz ein einfaches Beispiel. Stellt euch vor, die Fragestellung lautet, wie könnte man einen Einkaufswagen neu denken? Du siehst hier schon, wir starten mit 1 sogenannten How-Might-We-Frage. Wie könnten wir einen Einkaufswagen neu denken, neu gestalten? Und wenn wir Substitute, also Ersetzen, verwenden, dann könnten wir uns überlegen, gut, was könnte man mit einem Einkaufswagen ersetzen? Das Material, der ist klassischerweise irgendwie aus Metall. Naja, vielleicht könnte man den ja ersetzen durch ein anderes Material. Kunststoff, Holz, Glas. Also welches Material könnte man hier stattdessen verwenden? Du kannst aber auch einzelne Bauteile ersetzen. Bianca Prommer [00:03:50]: Beispielsweise könntest du die Räder des Einkaufswagens ersetzen. Naja, wie? Das könnte irgendwie eine Art Hoverboard sein oder über ein Schienensystem sein oder es schwebt. Also da gibt es unterschiedliche Ansätze, was man hier ersetzen kann. Also das S steht für Substitute. Das C steht für Combine, also kombinieren. Was lässt sich kombinieren? Was kann kombiniert werden? Was kann man miteinander mischen? Welche Teile kann man miteinander verbinden? Oder auch welche Zwecke könnte man kombinieren? Gut, bleiben wir beim Einkaufswagen. Also der Einkaufswagen, was könnte man hier kombinieren? Man kö...
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Führung als Innovationsmotor: Interview mit René Veuc
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie gelingt eigentlich Innovation in Unternehmen wirklich? In dieser Folge spreche ich mit Führungskräfte-Coach und Wirtschaftspiloten René Wehutz. Er selbst war viele Jahre Führungskraft in verschiedensten Unternehmen, verschiedensten Branchen und wir schauen wirklich heute in dieser Folge gemeinsam darauf, welche zentrale Rolle Führungskräfte im Innovationsprozess haben. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, deinem Podcast rund Innovation ermöglichen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin Host und Gastgeberin dieser Show. Heute habe ich einen ganz ganz besonderen Gast hier in meinem Podcast und zwar René Wehus. René war viele viele Jahre Führungskraft in den verschiedensten Branchen vom Anlagenbau, Großhandel, Automotive, also wirklich ganz ganz unterschiedliche Branchen und war dort auch in verschiedenen Führungsrollen und Führungspositionen. Und wir sprechen heute darüber, wie Führung Innovation einerseits möglich machen kann, aber eben auch verhindern kann. Speaker A [00:01:20]: Lass uns direkt in das heutige Interview reinsteigen. Hallo René, schön, dass du heute in meinem Podcast Innovation einfach machen wirst. Speaker B [00:01:30]: Servus Bianca, es freut mich sehr, dass du mich eingeladen hast. Speaker A [00:01:34]: René, am Anfang immer, was sollten die Hörerinnen und Hörer über dich wissen? Also wer ist denn der René? Rene Veuc [00:01:44]: Also ich bin René Vejuz, Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Töchter, lebe und arbeite wieder in Graz, wieder deswegen, weil ich beruflich sehr viel unterwegs war. Von der Ausbildung her habe ich Maschinenbauwirtschaft gemacht und bin jetzt nach über 30 Jahren in der Wirtschaft selbstständig geworden. Speaker A [00:02:11]: Da werden wir auch gleich noch sprechen. Warum ich dich eingeladen habe, ist ein Thema und das finde ich total spannend. Du warst auch lange Zeit Führungskraft und Führung ist ja, wenn wir über Innovation sprechen, ja schon sehr sehr wichtig. Also Führung kommt auch als eigener Punkt zum Beispiel in der neuen ISO-Norm der 56001 für Innovationsmanagement-Systeme als ganz ganz wesentlicher Punkt heraus, also Leadership. Und du warst ja viele Jahre Führungskraft. Magst du uns da vielleicht einmal ein bisschen mitnehmen, welche Art von Führungskraft, in welchen Rollen warst du denn da? Speaker B [00:02:48]: Ja, sehr gerne. Ich denke, ich gehe da am besten chronologisch vor. Ich habe nach der Ausbildung begonnen, in einem kleinen, aber feinen technischen Büro zu arbeiten. Wir waren damals zuständig und verantwortlich für das Konzeptionieren und Realisieren von Biomasseheizkraftwerken. Das war in den 1990ern, denke ich, ein ziemlich innovatives Thema. Vor allem aber auch was technische Innovationen anlangt und ich habe dort im Kontext mit dem Projektmanagement im Anlagenbau den ersten Kontakt eigentlich mit dem Thema Führen bekommen. Das waren im Projekt nicht immer disziplinäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern temporäre. Aber Projektmanagement, wissen wir vor allem bei Realisierungsprojekten, da lernt man recht viel. Speaker B [00:03:50]: Vor allem als junger Techniker im Anlagenbau. Ich habe dann später, nach einigen Jahren, die Chance erhalten und ergriffen für ein größeres Grazer Unternehmen zu arbeiten, das im Bereich Forschung und Entwicklung im Automotive-Segment tätig ist. Dieses Unternehmen, ich glaube, man kann es nennen die AVL, hat Innovation in ihren Genen drinnen. Speaker A [00:04:20]: Da haben ja auch immer die meisten Patentanmeldunge...
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FORTH in Action: Wie ein Traditionsunternehmen KI-Innovationen realisiert
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie genau funktioniert eigentlich die FORTH Innovationsmethode? Darüber sprechen wir in der heutigen Podcast-Folge und zwar anhand 1 ganz konkreten Fallbeispieles. Es geht das Finden von KI-Anwendungsfällen für ein Unternehmen, für einen Traditionsbetrieb mit der FORTH Innovationsmethode. Lass uns direkt in diese Folge einsteigen und schauen, wie genau das funktioniert. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin dein Host der heutigen Folge. Ich bin zertifizierte Forth Innovations Facilitator und Expertin, wenn es ganzheitliche Innovationsmanagement Systeme geht. Denn worum es bei mir geht, ist es Innovation einfach zu machen und Innovation einfach zu machen. Und genau deshalb geht es in der heutigen Folge darum, wie die Forth Innovationsmethode genau funktioniert. Bianca Prommer [00:01:00]: In den letzten Wochen hast du mich vielleicht schon einmal so das ein oder andere Mal über meine Reise nach Mailand sprechen können. Mittlerweile ist es ja über 2 Monate her, dass ich wieder aus Mailand zurück bin und ich war ja eine Woche dort und habe mit internationalen Teilnehmenden gemeinsam von Chase von Wülfen gelernt, wie die FORTH Innovationsmethode funktioniert. Und FORTH steht im Grunde für 5 Inseln, also wir durchreisen als Team 5 verschiedene Inseln. Das F steht für Full Steam Ahead, das O steht für Observe and Learn, das R steht für Raise Ideas, das T steht für Test Ideas und das H steht für Homecoming. Da gibt es auch eine ausführliche Podcast Folge, die verlinke ich dir selbstverständlich in den Shownotes. Worum es mir heute geht, ich möchte dir wirklich zeigen und erklären, wie FORTH ganz ganz konkret ausschaut. Und zwar anhand 1 Fallbeispieles. Es geht hier einen Traditionsbetrieb aus dem Maschinenbau mit rund 1000 Mitarbeitenden. Bianca Prommer [00:02:13]: Das Beispiel ist ein bisschen anonymisiert, weil es nicht freigegeben worden ist, es so offen zu kommunizieren. Das, was ich heute teile, das ist abgestimmt, das ist freigegeben, aber wie gesagt, ich kann jetzt nicht ins Detail gehen. Also, so viel kann ich sagen. Ein Traditionsbetrieb seit über 100 Jahren auf dem Markt im Bereich Maschinenbau rund 1000 Mitarbeitende, die zum Großteil am Standort, am Hauptstandort arbeiten. Das Ziel des Unternehmens war es KI ins Unternehmen zu bringen. Das heißt, die Aufgabe ist es, wie könnte KI bei uns im Unternehmen verwendet werden. Das war so diese Fragestellung, die hier vom Unternehmen, vor allem von Unternehmensleitung gekommen ist. Und das war so die Ausgangssituation. Bianca Prommer [00:03:04]: Also wirklich so, wie kann man das machen? Es ist dann überlegt worden, das Ganze mit Design Thinking zu machen, weil natürlich Design Thinking großartig ist. Es ist Kunden-Menschen zentriert und dann habe ich gesagt, nein, lass uns aber überlegen, wir wollen einen Schritt weiter gehen und ja auch schauen, welche neuen Geschäftsmodelle könnten denn daraus entstehen. Also lasst uns da wirklich ein bisschen größer denken und nicht nur Anwendungsfälle finden, sondern auch, was ergibt sich denn durch KI vielleicht für neue Möglichkeiten. Und der Vorstand war dann sofort dabei und hat gesagt, wenn wir uns schon die Arbeit antun, dann machen wir es gleich richtig und wir haben uns dann wirklich auf FORTH geeinigt und zwar FORTH im Sinne von diese Kombination aus Design Thinking und Business Thinking, Damit am Ende und das ist der große große Vorteil von der FORTH Innovationsmethode, dass am Ende auch wirklich validierte Business Cases rauskommen. Ich möchte es mit dir wirklich ins Detail gehen, damit du dir vorstellen kannst, wie das Ganze ausgeschaut hat. Begonnen haben wir das Ganze mit...
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HR als Innovationsmotor – Interview mit Natascha Dockal
Bianca Prommer [00:00:01]: Hallo Natascha, so schön, dass du heute in meinem Podcast bist. Natascha [00:00:06]: Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr. Bianca Prommer [00:00:10]: Und ja, wir beide kennen uns ja eigentlich, glaube ich, jetzt nicht einmal noch ein Jahr. Es ist ja noch gar nicht so lange her, ich habe wirklich nachgedacht in der Vorbereitung für den Podcast und habe dann gedacht, naja, wir kennen uns aus dieser HR-Management-Veranstaltung und ich glaube, die war im September letzten Jahres. Die ist noch gar nicht so lange her. Also wir kennen uns noch gar nicht so lange und trotzdem habe ich das Gefühl, wir kennen uns schon ewig, weil wir doch in vielen Arbeitsgruppen miteinander arbeiten. Aber da wirst du vielleicht gleich ein bisschen was erzählen, was du so machst, wer du bist und Du bist ja engagiert ohne Ende, das ist ja wahnsinnig. Aber stell dich doch mal kurz vor, was sollten unsere Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen? Natascha [00:00:56]: Also nochmal vielen, vielen Dank, liebe Bianca. Ich freue mich sehr und mir kommt es auch schon vor, als ob wir uns sehr lange kennen und ein sehr intensives Jahr zumindest, ich bin HR-Expertin und Wegbereiterin für Unternehmen, die sich mit dem Thema Sinn und Engagement im Unternehmen beschäftigen möchten, also die eben ihre Menschen befähigen, beflügeln und stärken möchten, also gerade die Stärken stärken und eben nachhaltig zur Arbeitgeberattraktivität und Unternehmenserfolg beitragen möchten. Danke für die Blumen, dass ich so engagiert bin. Also ich bin eben Sprecherin des Steirischen Arbeitskreises HR für die WKO, für die Fachgruppe UBIT, wo du ja auch ein sehr wertvoller Teil bist. Ich habe die Employer Excellence Boutique mit 1 Kollegin, mit der Nina Bayerl, ins Leben gerufen, wo wir uns auch mit HR-Verantwortlichen zusammentun und die eben gezielt fördern, bei Herausforderungen und Krisen unterstützen und sie auch befähigen, in ihrer Position als HR-Verantwortliche gesehen und wertgeschätzt zu werden. Also das ist auch so ein bisschen Thema von heute. Ja, jetzt haben wir die Art of not knowing ins Leben gerufen, gemeinsam mit 2 weiteren, 3 weiteren Kolleginnen. Auch da wird sehr Spannendes auf uns zukommen, wo wir uns mit Zukunftsmut und Neugier und Ausprobieren beschäftigen. Natascha [00:02:16]: Ja, also uns wird nicht fad, wir beschäftigen uns viel mit der Zukunft, wir sind dann neugierig und leben eben genau das vor, was wir uns auch in den Unternehmen wünschen. Bianca Prommer [00:02:25]: Ja, und weil das jetzt gerade angesprochen ist, machen wir gleich noch einmal einen Werbeblock. Ich finde es nämlich wichtig, wir haben ja ein gemeinsames Event aus dem HR-Management heraus, aus dieser Expertengruppe. Magst du da vielleicht noch was sagen, weil die Podcast-Folge kommt ja rechtzeitig raus, das heißt, wir können da jetzt gleich ein bisschen Werbung machen. Natascha [00:02:43]: Perfekt, Und zwar herzliche Einladung zum Open Space und Future Lab Format unter dem Titel Künstlich, Intelligent, Menschlich. Wir beschäftigen uns also mit KI oder mit HR im Spannungsfeld von KI und Menschlichkeit, von Agilität und Struktur, von Sinn und Performance oder Wirtschaftlichkeit. Das heißt Open Space. Die Agenda entsteht live im TUN. Es gibt einen kurzen Impuls von unserem sehr wertgeschätzten Kooperationspartner, dem LKH-Universitätsklinikum Graz. Die Veranstaltung wird auch direkt dort stattfinden. Am 17. September 14 Uhr geht es los. Natascha [00:03:25]: Wie gesagt, es geht ums Mitgestalten. Jeder kann Themen mitbringen, jedes herzlich eingeladen, was beizutragen, ob es wirklich eine Fragestellung ist, die man bearbeiten möchte oder...
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Punktbewertung in Innovationsworkshops – so funktioniert sie wirklich
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie funktioniert eigentlich die Punktbewertung in Innovationsworkshops? Genau dieser Frage gehe ich in der heutigen kurzen Podcast Folge nach und habe hier den ein oder anderen Trick dabei, den ich anwende und du vielleicht noch nicht kennst und lass uns direkt mit dieser Folge starten. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Schön, dass du heute wieder dabei bist, wenn es ein Tool geht, das glaube ich in nahezu allen Ideen-Workshops vorkommt. Das wird dort einfach verwendet. Die Punktbewertung. Ganz einfach, simple Technik. Es werden Punkte geklebt oder auch immer mit einem Stift gemacht, wenn man keine Klebepunkte hat, aber das ist 1 der Werkzeuge, das wirklich in, ja, also ich habe jetzt keine Studie dazu gemacht, aber wahrscheinlich in 80 bis 90 Prozent aller Ideen-Workshops, wo es eine Bewertung und Auswahl geht, auch wirklich vorkommt, weil es eben so einfach ist. Dabei hat aber aus meiner Sicht die Punktbewertung auch ein paar Stolperfallen. Bianca Prommer [00:01:13]: Und vielleicht hast du das schon einmal erlebt, es werden Punkte gegeben, die Stürmer, alle Teilnehmenden quasi zu den Ideen fangen an Punkte zu vergeben, dann sind die meisten fertig und auf einen wird noch gewartet. Und diese eine Person hat dann noch so Einen oder 2 von 3 bis 4 Punkten. Und ja, man merkt dann richtig, wie da so ein bisschen Druck da ist. Und dann wird der Punkt einfach irgendwo hingeklebt. Ja, so quasi so ist es egal. Oder man sieht dann, wie viele Punkte schon auf 1 Idee sind, geht dann halt dorthin, wo schon so viele Punkte drauf sind, weil man halt doch ein bisschen so, ja, ein bisschen den Gruppenzwang schon fast spürt. Oder man sagt, okay, ich klebe den Punkt jetzt einfach irgendwo hin auf eine Idee, die völlig egal ist, weil die hat noch keinen Punkt und damit ohnehin aus dem Rennen scheidet und ich habe auch schon einmal erlebt, dass da jemand gesagt hat, nein dann lasse ich den Punkt halt. Und das wollen wir ja nicht. Bianca Prommer [00:02:10]: Wir wollen ja schon die Punktbewertung verwenden, damit dann nach der Punktbewertung eine Idee ausgewählt wird, die gut ist und ihr da einfach ein gutes Bild bekommen. Und das braucht jetzt ein paar so Kniffe, damit die Punktbewertung hier wirklich gut funktioniert. Und lass uns diese Kniffe einfach mal anschauen. Tipp Nummer 1, den ich dir mitgeben möchte, ist bitte setze klare Bewertungskriterien. Also wofür werden jetzt Ideen ausgewählt? Und ich verwende dazu das sogenannte Innovation Assignment. Dazu gibt es auch eine eigene Podcast Folge, die verlinke ich dir selbstverständlich in den Show Notes. Das Innovation Assignment, kurz gesagt, ist einfach, was ist der Auftrag in diesem Workshop? Oftmals hat man halt so was wie eine How-Might-We-Frage oder ein Zielstatement. Das Innovation Assignment geht da definitiv weiter, ist ganz präsent im Raum aufgehängt, am besten groß ausgedruckt in A1, A0, damit es wirklich präsent ist. Bianca Prommer [00:03:21]: Das wird dann, also wir lesen das dann im Workshop noch einmal laut vor und dann gehen wir in die Punktbewertung, damit dieses Innovation Assignment im Kopf ist und auf Basis dieses Innovation Assignments dann auch wirklich hier entsprechend bewertet wird. Also Tipp Nummer 1. Tipp Nummer 2. Die Anzahl der Punkte. Da werde ich oftmals so in meinen Trainings gefragt, du Bianca, wie viele Punkte und da habe ich eine ganz einfache Rechenregel für dich mitgebracht und zwar die Anzahl der Punkte ergibt sich aus der Anzahl der Ideen, die es zu bewerten gibt, durch 4, aber maximal 10 Punkte. Also was heißt das? Stell dir vor, du hast 100 Ideen in einem Brainstorming gesammelt, dann werden das 100 durch 4, werden in dem Fall 25, damit ich mir das nicht ganz öffentlich verrechne, 25 Ideen, also 25 Punkte besser gesagt und diese 25 Punkte w&aum...
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Neurodiversität als Innovationsmotor – im Gespräch mit Julie Simstich
Bianca Prommer [00:00:00]: Was wäre, wenn genau die Menschen, die nicht in klassische Strukturen passen, deine größten Innovationstreiber wären? In dieser Folge erfährst du, warum Neurodiversität kein Hindernis ist, sondern ein Vorteil und vor allem ein Innovationsmotor. Lass uns direkt in die Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Podcast-Folge. Heute mit dem Thema Neurodiversität als Innovationsmotor. Egal ob ADHS, Autismus, Hochsensibilität, Es wird häufig als Krankheit wahrgenommen, als Schwierigkeit, als Herausforderung wahrgenommen, doch dabei ist es vielleicht auch eine andere Art zu denken. Wenn wir Innovation wollen, wenn wir neue Ideen wollen, dann hilft uns das ja genau, neu zu denken, anders zu denken. Also warum nicht Neurodiversität als Innovationsmotor sehen? Da ich selbst überhaupt keine Expertin in Neurodiversität bin, habe ich mir eine Expertin in die heutige Folge eingeladen und zwar Juli Simstich. Juli ist Expertin für Neurodiversität und sie hat eine ganz wunderbare Reihe auf LinkedIn veröffentlicht rund das Thema Innovationsmotor, also Neurodiversität als Innovationsmotor und mir ist es total wichtig dieses Thema einfach hier in den Podcast zu bringen. Bianca Prommer [00:01:23]: Und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Juli heute mein Gast ist und wir steigen auch direkt in das Interview ein. Hallo Juli, schön, dass du heute in meinem Podcast bist. Julie Simstich [00:01:34]: Hallo Bianca und ich freue mich, dass ich da sein darf. Bianca Prommer [00:01:38]: Juli, was sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer über dich wissen? Wer bist du denn? Julie Simstich [00:01:44]: Wer ich bin? Ja, so, jetzt muss ich kurz überlegen, wo ich anfange, weil wir beide kennen uns ja. Aber für all die Leute, die mich nicht kennen, ich bin die Julie Simpstich. Ähm, ich bin seit über 10 Jahren jetzt so ein Beraterwesen praktisch. So hier Graz, Steiermark, Österreich und eigentlich auch mittlerweile europaweit unterwegs und mit den Schwerpunkten Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Organisationsentwicklung, Change, Begleitung, solche Themen auch dann so diese klassischen Baggerl sozusagen, die dann so dranhängen, Coaching, Training, Moderation, all diese Bereiche. Und komm eigentlich, und das ist vielleicht das Wichtige von der Arbeitspsychologie und von der differenziellen Psychologie, Also das waren so Waren und sind so Leidenschaften von mir und dadurch eben auch ganz viel Sachen zum Thema Psychologie, 360 Grad, Feedbacks, all diese Themen oder Growth Mindset oder halt so diese psychologischen Buzzwords, psychologische Sicherheit, Training und so weiter, was man da halt irgendwas ein bisschen mit verbindet und das Ganze für große Kunden, für kleine Kunden, also groß wie Magna-Konzern oder die Andrits oder so was, kleine Kunden wie so eine kleine Fernwärme oder so was mit 10 Mitarbeitern und von öffentlichen Unternehmen wie die Uni-Bibliothek oder die Stadt Graz bis hin halt zu Start-up-Szene wie Nuki oder Probando oder, wen haben wir denn noch gehabt, Nice Shops zum Beispiel. Also so eigentlich total in die Breite, weil ich die Breite so gerne mag. Bianca Prommer [00:03:26]: Spannende Unternehmen, die du da begleitest. Jetzt kennen wir uns ja schon zumindest ein paar Monate. Wir sind ja auch in New Work Wirbel gesehen, kennengelernt. Und dann habe ich bei dir eine LinkedIn-Serie entdeckt und zwar Neurodiversität als Innovationsmotor. Und da habe ich mir gedacht, die Juli, die muss in dem Podcast Innovation einfach machen, mit diesem Thema Neurodiversität, weil das tatsächlich noch gar nicht Thema hier war im Podcast. Und ich aber diese Serie auf LinkedIn so spannend gefunden habe, da wirklich auch einen anderen B...
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Ideen testen ohne Prototyp: So geht’s mit dem Ideenkonzept
Bianca Prommer [00:00:00]: Warum ich zukünftig nicht mehr Prototypen im Design Thinking erstelle, sondern hier mit Ideenkonzepten arbeite, darüber sprechen wir in der heutigen Podcast Folge. Wenn du also eine neue Möglichkeit finden möchtest, Ideen schnell zu testen, dann bleib unbedingt in dieser Podcast-Folge dran. Lass uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen bei 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, deinem Podcast für pragmatische Wege in der Innovationsarbeit. Ja, Heute möchte ich dir von einem meiner aktuellen Innovationsprojekte erzählen. Und zwar ein Innovationsprojekt, wo wir jetzt ganz bewusst umgestiegen sind vom Prototyping, das heißt wirklich dieses schnelle Visualisieren, das schnelle Zurverfügungstellen von Ideen in irgendeiner 3D-Form, visualisieren, das Schnelle zur Verfügung stellen von Ideen in irgendeiner 3D-Form, sei es in Form von Moodboards, Zeichnungen, aber auch in Form von gebastelten Werken sozusagen und wie wir da jetzt umgestiegen sind auf Ideen, Konzepte und ich erkläre das ganz genau noch gleich. Es ist wirklich ein Case, der jetzt gerade stattfindet. Also wir arbeiten jetzt seit Januar an 1 Sozialinnovation, ein super spannendes Projekt und haben mit Design Thinking begonnen. Bianca Prommer [00:01:21]: Also das Projekt ist ein Förderprojekt und es geht jetzt bis Anfang 2026 und wir haben mit Design Thinking gestartet und haben da wirklich auch alles durchlebt. Also wir haben Interviews durchgeführt, wir haben alles gemacht, was man so im Design Thinking macht, haben großartige Ideen entwickelt und jetzt war gerade der Punkt, wo es eigentlich ins Prototyping gegangen wäre und dann ins Testing. Also dass wir uns wirklich überlegen, wie stellen wir diese Ideen vor und wie holen wir uns dann Feedback ein. Und ich war ja vor kurzem in Mailand, das habe ich euch schon ein paar mal erzählt in diesem Podcast und in Mailand habe ich mich ja ausbilden lassen zur zertifizierten FORTH Facilitator, also zu 1 Workshop-Moderatorin für die Methode FORTH Innovation. Und FORTH ist eine Innovations-Expedition, die Design Thinking mit Business Thinking verbindet. Also ist nicht nur in Prototypen und Ideen denkt, sondern auch in validierten, getesteten Business Cases. Und wenn dich das näher interessiert, da gibt es eine eigene Podcast Folge dazu, wo ich das ganz im Detail erkläre, was FORF überhaupt ist, wie das funktioniert. Also hör da unbedingt rein, verlinke ich in den Show Notes. Bianca Prommer [00:02:34]: Und wir waren jetzt wirklich in diesem Innovationsprojekt mittendrin in diesem Übergang vom Prototyping ins Testing, im Design Thinking und dann war eben diese Ausbildung und dann hat mir das dort so gut gefallen, dass man sagt, reduziere doch einmal diesen Aufwand im Prototypen zu denken und arbeite mit sogenannten Ideenkonzepten. Und ich erkläre das gleich noch ganz genau, was ein Ideenkonzept ist und wie so ein Ideenkonzept aufgebaut ist. Was mir dort halt so wirklich gut gefallen hat, ist, dass ich schon öfter mal gedacht habe, lohnt sich das überhaupt in Prototypen zu denken, lohnt es sich überhaupt Prototypen zu bauen, Prototypen überhaupt zu visualisieren, weil natürlich Prototypen schon auch Meinungen beeinflussen können. Es ist ja meine Unternehmensfarbe Pink. Wenn ich es an Prototypen erstellen würde, dann wäre er in irgendeiner Art und Weise wahrscheinlich Pink. Jetzt stell dir vor, du magst Pink aber nicht und sollst diese Idee feedbacken. Also mir Feedback auf eine Idee geben und dieses Pink zum Beispiel, in Pink dargestellt. Es kann sein, dass deine Abneigung gegenüber der Farbe Pink auch dein Feedback beeinflusst und damit das Feedback entsprechend vielleicht negativer ausfällt, als es eigentlich für die Idee notwendig wäre. Bianca Prommer [00:03:56...
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Vom Wunsch zur Wirklichkeit: Mein Weg zu TEDx Graz
Bianca Prommer [00:00:00]: TEDx kommt nach Graz. In der heutigen kurzen Folge erzähle ich dir, warum ich mir diesen Traum verwirkliche und was dich am 19. November beim ersten TEDx Graz erwarten wird und warum vielleicht gerade jetzt der Zeitpunkt ist, dich als Speaker beziehungsweise Speakerin für einen TEDx Talk zu bewerben. Also lass uns direkt in diese Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu dieser ganz besonderen Folge. Diese Folge ist mir ganz, ganz wichtig, weil ich schon ganz lange tatsächlich davon träume, einen TED-Talk zu halten. Also vielleicht kennst du ja TED Talks. TED Talks sind ja diese Kurzformate von außergewöhnlichen Menschen, die ihre Idee in die Welt tragen wollen. Bianca Prommer [00:00:59]: Also TED hat ja sozusagen diesen Spruch, Ideas worth spreading. Also es geht darum, welche Idee ist so einzigartig und soll andere Menschen ja inspirieren, den Perspektivwechsel fördern. Und TEDx hat halt wirklich da diesen ganz konkreten Ansatz entsprechend hier Menschen auf die Bühne zu holen und das sind dann diese rund 18 minütigen Talks, die sehr persönlich sind, die Geschichten sind, die super inspirierend sind, wo dann so ein toller Schriftzug im Hintergrund ist, in rot gehalten, das ist TED. Und TEDx sind die regionalen Vertretungen, die man in verschiedensten Städten machen kann. Und in Graz hat es bis jetzt den TEDxMitUni Graz gegeben, aber eben noch nicht den TEDxGraz. Und ja, was soll ich sagen, am 19. November gibt es den ersten TEDxGraz und da bin ich eine der Mitorganisatorinnen. Warum? Also bei mir war halt wirklich schon lange diese Idee, ich würde so gerne einen TED-Talk halten, ich würde so gerne eine meiner Ideen einfach in die breite Masse hinausgeben, also wirklich in die ganze Welt hinaustragen. Bianca Prommer [00:02:19]: Und das steht halt wirklich schon ganz lang auf meinem, auf dieser Bucketlist. Also etwas, was ich unbedingt einmal in meinem Leben erreicht haben möchte. Ich selbst höre mir ganz gerne TED-Talks an. Es gibt so tolle Liste an TED-Talks. Zum Beispiel, wenn wir jetzt über Innovation sprechen, und ich verlinke dann auch meine Lieblings-TED-Talks in den Show-Notes. Also 1 davon ist zum Beispiel Do Skills Kill Creativity von Ken Robinson. Dort ist wirklich, das ist 1 der meistgesehensten TED-Talks aller Zeiten und er hinterfragt im Grunde, wie das Bildungssystem Kreativität und Neugierde unterdrückt. Oder was mir auch super gut gefällt ist zum Beispiel der TEDx Talk Was uns ein Schrottplatz in Ghana über Innovation lernen kann. Bianca Prommer [00:03:13]: Auch der super spannend. Oder Simon Sinek kennst du vielleicht Oder Simon Sinek mit Start with Why. Oder Brene Brown, super bekannt mit der Kraft der Verletzlichkeit. Also es gibt ganz ganz tolle TED-Talks und TEDx-Talks und das war halt wirklich schon immer so bei ich möchte es auch, ich möchte auf diese Bühne, ich möchte dort quasi auch bekannt werden, natürlich geht es auch ums bekannter werden, aber wirklich mal so in 18 Minuten eine Idee runterbrechen. Und im Dezember letzten Jahres hat es uns eine kleine Weihnachtsfeier gegeben mit ein paar Kolleginnen von mir, die alle irgendwie auf der Bühne stehen und da sind wir dann irgendwie auf Ted-Talks gekommen und dann hat die Carola gesagt, naja sie würde auch so gerne einen TED-Talk halten. Ich habe auch gesagt, naja, ich würde auch gerne machen. Und ja, was soll ich sagen, wir haben dann, ich glaube, am 27. Dezember, also zwischen den Feiertagen lang miteinander telefoniert und haben gesagt, naja, weißt du was, Warum organisieren wir nicht unseren eigenen TED-Talk? Und jetzt kann man keinen TED-Talk veranstalten, aber man kann TEDx veranstalten, also diese regionale, dieser regionale Ableger. Bianca Prommer [00:04:28]: Und dann ist diese Idee ein...
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Fragetechniken, die Innovation wirklich möglich machen
Bianca Prommer [00:00:00]: Was ist eigentlich die wichtigste Technik, wenn wir Innovation im Unternehmen möglich machen wollen? Diese Frage bekomme ich immer wieder von meinen Kundinnen und Kunden und darauf habe ich eine ganz einfache Antwort. Und das erfährst du in der heutigen Podcast-Folge. Lass uns direkt loslegen. Hallo und herzlich willkommen bei Innovation einfach machen, deinem Podcast für mutige Gedanken, klare Impulse und ganz ganz viele Praxiserfahrungen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich begleite dich als Innovationsermöglicherin hin zu mehr Innovation im Unternehmen. Und heute geht es ein Thema, das wirklich unterschätzt wird. Ich werde immer wieder gefragt, was ist denn die wichtigste Technik? Bianca, was ist deine Lieblingstechnik? Bianca, was brauche ich? Welche weitere Ausbildung brauche ich? Und da gibt es genau eine einzige Antwort. Ich bin der Meinung, dass es nicht die Methode gibt oder die Technik gibt, aber was immer funktioniert sind, und jetzt kommt's, Fragetechniken. Bianca Prommer [00:01:12]: Ja, du hast richtig gehört, Fragetechniken. Total langweiliges Thema, total einfaches Thema und so wirkungsvoll. Ich war mal in einem Design Thinking Workshop und da sind Ideen entwickelt worden in 1 kleinen Gruppe und über Nacht hat man dann Feedback auf diese Ideen bekommen und die Gruppe hat ziemlich schlechtes Feedback bekommen und hat festgestellt, oh, vielleicht sind wir da in eine falsche Richtung gegangen, vielleicht war das doch nicht so das Passende. Und die sind dann wirklich total demotiviert gewesen, wollten dann die Idee nicht loslassen, haben dann versucht, die Idee besser zu machen, obwohl wir gewusst haben, wir müssen zu 1 komplett neuen Idee. Und das Einzige, was ich dann gemacht habe, war einfach eine Frage zu stellen. Und ganz eine einfache Frage tatsächlich in dem Fall. Und ich habe gesagt, okay, mit dem Wissen von heute, mit dem Feedback, das ihr bekommen habt, würdet ihr da euer eigenes Geld in diese Idee investieren? Es war eigentlich sogar eine Ja-Nein-Frage, eine geschlossene Frage, aber ich wollte, dass sie zu 1 Entscheidung kommen, deswegen auch eine geschlossene Frage. Und dann ist einstimmig gekommen, nein, nein, wir würden hier kein privates Geld investieren, weil es gibt keinen Kundenbedarf. Bianca Prommer [00:02:29]: Und damit war klar, ja, wir müssen uns noch einmal zurückbesinnen, noch einmal auf die Probleme der Kundinnen und Kunden eingehen und dann eine neue Idee entwickeln. Und das war so spannend, da hat mir keine Technik geholfen, sondern da hat einfach nur eine Frage geholfen. Und das ist wirklich etwas, wir brauchen bessere Fragen. Es hat schon immer geheißen, wer fragt, der führt. Es geht hier also darum, egal ob wir Führungskraft sind, egal ob wir Workshops begleiten, egal ob wir Innovationsprozesse, Innovationsteams begleiten, Das Werkzeug, das wir brauchen, ist aus meiner Sicht Fragetechniken. Fragetechniken sind das A und O. Fragetechniken sind das, was ich meinen Studierenden beibringe. Die erwarten sich dann auch immer die fancy Methoden, wenn wir über Change sprechen, wenn wir über Innovation sprechen und sie bekommen immer wieder die Fragetechniken, die Basics, denn wenn die nicht da sind, dann werden wir keine Innovation möglich machen, dann werden wir keinen Change durchführen können. Bianca Prommer [00:03:31]: Und das ist auch der Grund, warum Fragetechniken beispielsweise in meiner neuen Ausbildung einen ganz ganz hohen Stellenwert haben. Und zwar findet im Oktober der Certified Innovation Enabler statt. Es ist eine Ausbildung zum Innovationscoach und Transformationsbegleiter und du hast dann auch noch die Möglichkeit 1 ISO-Zertifizierung zum Agile Transformation Coach. Das heißt, Du machst zunächst mal den Lehrgang des Certified Innovation Enablers, lernst dort, wie...
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Innovation Assignment: Wenn du weißt, dass du was tun musst – aber nicht was
Bianca Prommer [00:00:00]: Wir müssen irgendwas für KI tun. Wir müssen irgendwas für die Nachhaltigkeit tun. Wir müssen irgendwas im Bereich der Kundenzentrierung tun. Wir müssen irgendwas im Bereich der Innovation machen. Wenn du dieses irgendwas immer wieder hörst, dann ist es Zeit, ein sogenanntes Innovation Assignment zu erstellen und wie das geht und was das ist, das erfährst du in der heutigen Podcast Folge. Hallo und herzlich willkommen zu 1 weiteren Folge von Innovation einfach machen. Ich bin Bianca Brommer, dein Host und Innovationsermöglicherin. Und heute geht es ein Thema, das mir ganz, ganz wichtig ist, und zwar Klarheit im Innovationsauftrag. Bianca Prommer [00:00:48]: Und dafür nutze ich seit kurzem das sogenannte Innovation Assignment. Das Innovation Assignment habe ich kennengelernt vor kurzem in Mailand und zwar bin ich ja die erste zertifizierte FORTH-Facilitäterin in Österreich. FORTH ist eine Innovationsmethode, die ja schon seit über 20 Jahren weltweit eingesetzt wird, aber eben noch nicht in Österreich und auch kaum in Deutschland. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass es bisher hauptsächlich auf Englisch und in vielen anderen Sprachen verfügbar war, aber eben nicht auf Deutsch. Und das werden wir auch ändern. Wir sind jetzt gerade dabei, ich arbeite auch mit dem Entwickler der Methode zusammen mit Ches von Wülfen und da sind wir auch gerade dabei einen Verlag zu finden, der dieses Buch auf Deutsch übersetzt, damit wir hier diese Methode einfach gut bekannt machen. Wenn du dich jetzt fragst, was ist denn FORTH eigentlich, dann spring in die Folge von vor 2 Wochen zurück. Ich verlinke sie dir auch in den Show Notes, denn da erkläre ich dir ganz genau, was FORTH ist. Bianca Prommer [00:01:56]: Heute soll es aber nicht FORTH gehen, sondern es geht das Innovation Assignment. Und das Innovation Assignment ist ein Werkzeug zum Start der Innovations Expedition mit FORTH. Und zwar höre ich immer wieder, ja wir haben ehrenauftrag, wir haben eine HMI-Frage formuliert, wir haben ein klares Zielstatement. Und wenn man dann aber genauer hinschaut, dann ist es oftmals gar nicht so klar, was ist denn wirklich das Ziel. Beispielsweise war ich vor kurzem in Wien und habe dort FORTH vorgestellt. Da waren 11 verschiedene Unternehmen vertreten aus ganz Österreich und da waren Innovationsmanagerinnen, Innovationsmanager dabei und auch dort haben wir dieses Innovation Assignment angewandt und eine Person war dabei, die hat es für ein bestehendes Projekt verwendet, für ein bestehendes Innovationsprojekt, einfach für sich mal diese Technik zu lernen. Und die hat dann gesagt, das war so spannend, weil sie gedacht hat, sie weiß ohnehin schon alles über dieses Projekt und weiß ganz genau, wohin es gehen soll, was die Kriterien sind. Aber indem sie dann dieses Innovation Assignment formuliert hat, hat sie gemerkt, dass es gar nicht so klar ist und sie hat für sich mitgenommen, dass sie jetzt dieses Innovation Assignment, diese Technik noch einmal mit der Geschäftsführung beziehungsweise auch dem Head of Innovation umsetzen wird und anwenden wird, einfach noch mehr Klarheit reinzubringen. Bianca Prommer [00:03:25]: Das Innovation Assignment ist immer dann gut, wenn ich höre, wir müssen irgendwas im Bereich XY machen. Also beispielsweise hat es vor kurzem erst jemand gesagt, wir müssen irgendwas mit KI machen. KI kommt, wir wissen aber gar nicht, was wir tun sollen. Oder ich habe gehört, ein Kunde von mir hat gesagt, naja, wir müssen was im Bereich Nachhaltigkeit tun, haben aber gar keine Ahnung, was, wo wir anfangen sollen, wie das Ganze ausschauen soll. Oder eine weitere Kundin hat zum Beispiel vor kurzem gesagt, naja, wir müssen irgendwas im Bereich Kundenzentrierung, also Custom...
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Kreatives Denken ist lernbar. So trainierst du deinen kreativen Muskel.
Bianca Prommer [00:00:00]: Kreativität ist kein Talent, das man entweder hat oder nicht hat. Kreativität bzw. Kreatives Denken ist eine Fähigkeit, die trainierbar ist. Und in der heutigen Folge möchte ich dir Impulse mitgeben, wie du kreatives Denken trainierst. Bei dir, in deinem Team und deiner ganzen Organisation. Lass uns direkt mit dieser Folge loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, dem Podcast für Menschen die Innovation ermöglichen. Ich bin Bianca Brommer, Innovationsermöglicherin und Innovation Facilitator und Host dieses Podcast. Bianca Prommer [00:00:39]: Heute geht es eine Fähigkeit, die aus meiner Sicht in keinem Lebenslauf mehr fehlen sollte und fehlen darf. Kreatives Denken. Ich nehme dich einerseits mit in meine eigene Geschichte, zeige dir, was Studien über kreatives Denken sagen und warum kreatives Denken, Kreativität heute wichtiger ist denn je. Und du bekommst ganz, ganz konkrete Tipps und Workhacks, wie du deinen kreativen Muskel trainieren kannst. Ja, warum heute, warum jetzt, dieses Thema beschäftigt mich. Ich habe letzte Woche eine Podcast-Folge zum kreativen Denken im Rahmen 1 Innovationsprozesses mit der FORTH Innovationsmethode veröffentlicht. Kreatives Denken ist für mich so die Basis, damit Innovation überhaupt entstehen kann. Innovation braucht ja Ideen und Ideen braucht Kreativität. Bianca Prommer [00:01:36]: Vor allem, damit wir auf neue Ideen kommen, die jetzt nicht jeder schon im Kopf hat, sondern man wirklich was Neues hat. Also wirklich außerhalb der Denkautobahn und dieses kreative Denken ist einfach für mich ein ganz ganz zentraler Aspekt. Und ich habe vor vielen Jahren regelmäßig in Schulen Kreativitätstrainings gehalten. Und da war so die Einstiegsfrage immer wieder, wer von euch ist den Kreativ Hand hoch. Und da waren dann, wenn man so 30 Schülerinnen und Schüler vor sich hat, dann waren da vielleicht so ein, 2 Hände, die hochgekommen sind. Dann habe ich so nachgedacht, was du machst. Wenn du sagst, du bist kreativ, dann kommen ja, ich zeichne gerne oder ich schreibe gerne. 1 hat einmal gesagt, ich spiele total kreativ Fußball, habe da ganz viele Tricks drauf. Bianca Prommer [00:02:27]: Und ja, das ist eine Form der Kreativität Und ich habe auch lange gedacht, kreativ zu sein bedeutet, dass ich gut zeichnen kann und gut im Schreiben bin, musizieren bin. Und das bin ich definitiv nicht. Also wenn du schon einmal Flipcharts von mir gesehen hast oder Zeichnungen von mir gesehen hast, Ja, ich bin nicht kreativ, wenn es darum geht. Aber das ist auch nur eine Form der Kreativität, und zwar die ästhetische Kreativität. Gleichzeitig gibt es auch noch die problemlösende Kreativität, und die ist nochmal grundsätzlich in jedem Einzelnen von uns drinnen. Gesunde Menschen werden mit dieser Kreativität geboren. 98 Prozent der Kleinkinder sind kreativ. Das baut sich dann leider ins Erwachsenenalter bis zu 2 Prozent ab. Bianca Prommer [00:03:21]: Nur 2 Prozent der Erwachsenen sind noch kreativ, haben diese kreative Fähigkeit in sich. Und das lässt sich aber wieder trainieren, Weil diese problemlösende Kreativität ist nichts anderes wie eine zielgerichtete Fähigkeit, Neues zu entwickeln oder bewährtes Neue zu kombinieren. Andererseits kann man Kreativität dafür nutzen, wirklich komplett neue Ideen zu entwickeln oder auch bewährtes miteinander zu kombinieren. Also vielleicht kennst du diese Taschen, die vorne drauf so Solarpanele haben, damit man das Smartphone laden kann. Das ist eine Kombination aus 2 Dingen, eine Tasche und Solarpaneele zum Laden und daraus ist ein neues Produkt entstanden. Also das wäre jetzt auch unter Kreativität zu verstehen. Wenn wir kreat...
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In 20 Wochen zur Innovation: FORTH macht’s möglich
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie werden aus Ideen, Rohideen, echte Innovationen? Wie schafft man es also, wirklich diesen Wunsch nach Innovation innerhalb 1 Organisation umzusetzen? Und das vor allem schnell, effizient und möglichst sicher. Heute geht es die FORTH Innovationsmethode im Detail. Ich erkläre dir, was FORTH ist, wie du es nutzen kannst und vor allem, welche Ergebnisse damit möglich sind. Lass uns direkt in die Podcast-Folge einsteigen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Mein Name ist Bianca Brommer, ich bin Gastgeberin dieses Podcasts und unterstütze Innovationsermöglicherinnen und Innovationsermöglicher dabei mit klugen Methoden, Werkzeugen und Vorgehensweisen Innovation in Unternehmen einfach zu machen. Heute geht es die FORTH Innovationsmethode. Warum heute? Ich bin gerade in Mailand, direkt bei meiner Zertifizierungsausbildung zur Forth Innovation Facilitator. Bianca Prommer [00:01:12]: Das heißt, ich mache gerade diese Weiterbildung. Ich bin jetzt seit Samstag mittlerweile in Mailand. Wir sind seit Sonntag im Workshopraum, also von Sonntag bis heute Freitag, jeden einzelnen Tag von 8 oder 30 bis 20 Uhr und die große Herausforderung das Ganze dann auch noch auf Englisch. Und es ist kein Berieselungstraining, sondern wir sind mitten im Moderieren. Wir moderieren hier ganz ganz viel entlang der forth innovations methode und ich finde es so spannend dass ich diese gelegenheit habe da wirklich mit dem Erfinder der Methode mit Chase von Wülfen zu arbeiten. Chase war ja schon mal Gast in meinem Podcast, verlinke ich dir in den Shownotes. Super spannend das mal anzuhören und es ist so inspirierend mit jemanden zu arbeiten, der seit so so vielen Jahren so vielen Unternehmen dabei hilft, Innovationen möglich zu machen und das natürlich weltweit. Und wenn du sagst, hey ich möchte den Chase und auch mich kennenlernen, dann habe ich noch eine Einladung, die ist jetzt noch gültig und zwar für den 17. Bianca Prommer [00:02:18]: Juni in Wien. Chase kommt nämlich nach Österreich und gemeinsam mit ihm veranstalte ich ein fourth Innovationstraining, das kostenlos ist für Unternehmensinterne, Innovationsermöglicherinnen und Innovationsermöglicher. Also wenn du sagst, hey ich bin Innovationsmanager, ich bin Business Development, Product Management, ich bin verantwortlich für Innovation in unserem Unternehmen, dann ist diese Einladung für dich. Am 17.6. Kostenlose Event von 9 bis 12 vor 30 in Wien im Design Thinking Space. Großartige Location. Ich stelle dir den Link zur Anmeldung mal direkt in die Show Notes. Findet am 17.06. Bianca Prommer [00:02:59]: Statt. Ja, also ich bin jetzt gerade in Mailand. Heute ist der letzte Tag dieses Trainings. Ich fliege am Abend dann auch wieder zurück nach Österreich und freue mich dann auch wirklich direkt mit FORTH loslegen zu können. Und ich möchte jetzt einfach mal einen kurzen Überblick geben, was ist FORTH überhaupt und was ist damit möglich und vielleicht auch noch, warum jetzt diese Podcast-Folge. Nicht nur, weil ich eben gerade in Mailand bin, sondern vor allem auch, weil jetzt die Zeit ist, wo wir schnell innovieren müssen. Österreich, es wird gerade höchstwahrscheinlich ja auch dieses Defizitverfahren gegen Österreich eingereicht, sozusagen von der EU. Wir haben nach wie vor einen Wirtschaftsrückgang in Österreich. Bianca Prommer [00:03:47]: Firmen sind wahnsinnig vorsichtig in ihren Investitionen, was natürlich nachvollziehbar ist. Es geht darum, Mitarbeitende zu halten, es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern. Und gleichzeitig geht es aber auch darum, also nicht nur effizienter zu werden, sondern auch innovativer zu werden. Also ich glaube, das eine darf das andere nicht au...
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ISO 56001: Innovation systematisch managen – Interview mit Dennis Böcker
Bianca Prommer [00:00:00]: Hast du schon einmal von der ISO 56001 gehört? Nein? Dann wird es Zeit, denn diese neue Norm soll nicht weniger als Innovation endlich systematisch möglich machen, statt sie dem Zufall zu überlassen. In der heutigen Folge erfährst du, was hinter der ISO 56001 steckt, warum Struktur kein Innovationskiller ist und wie du Innovation wie jemand verankern kannst. Lass uns direkt loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Heute geht es die Frage, die ganz viele umtreiben. Braucht die Innovationsstruktur und wenn ja, wie sieht die aus? Dazu habe ich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen, Dennis Böcker. Dennis ist erfahrener Strategie- und Innovationsberater. Er begleitet Startups bei der Skalierung und entwickelt für Konzerne Strategien für Innovation und Partnerschaften, branchenübergreifend und praxisnah. Bianca Prommer [00:00:56]: Zuvor war er in leitenden Rollen bei Bosch tätig, unter anderem als CEO America, globaler IoT Innovation Lead und Programmmanager. Er hat Innovationenetzwerke aufgebaut, intrapreneursche Programme konzipiert und Prototypingstrukturen skaliert. Heute bringt er all das in seine Arbeit rund die ISO 56001 sein. Kertifizierter Berater, Mitglied im Team und Share Advisor für den zuständigen ISO Standardisierung Service. Dein Motto ohne Innovation kein nachhaltiges Wachstum, aber ohne Struktur keine Innovation. Was genau die ISO 56001 bringt, wie sie Innovationen stattverhindert und was das alles mit Unternehmensstrategie zu tun hat, das erfährst du in der heutigen Folge und ich freue mich, dass Dennis heute da ist. Hallo Dennis, schön, dass du da bist. Dennis Böcker [00:01:52]: Hallo Bianca, danke, dass ich hier sein darf. Bianca Prommer [00:01:56]: Wir beide haben ja ein ganz, ganz wunderbares Gesprächsthema heute, das eigentlich noch recht neu ist. Also viele meiner Kundinnen und Kunden haben eigentlich noch gar nichts davon gehört und zwar von der ISO 56001 oder 56001, ja, die haben da tatsächlich noch nichts davon gehört. Jetzt bist du mir in diesem Zusammenhang auch empfohlen worden und es würde mich doch mal interessieren, was ist denn das eigentlich, diese ISO? Dennis Böcker [00:02:29]: Die Geschichte der ISO 56000 geht so ein Stück weit zurück, das Jahr, ich glaube, 2014, 2015, da haben sich internationale Experten zusammengetan und gesagt, eigentlich müssen wir eine gemeinsame Sprache entwickeln und gemeinsame Werte zum Thema Innovationsmanagement, Weil wir feststellen, dass wir eigentlich auch dort, genau wie in anderen Standards, so zum Thema Qualitätsmanagement, Projektmanagement etc., wir feststellen, dass Innovation noch nicht so effizient und nicht so Outcome getrieben funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Da haben sich eben international die Experten zusammengetan und gesagt, wie können wir das am geschicktesten machen und haben dann gesagt, okay, es gibt da für die Management-Systeme eigentlich ein Umfeld, in dem sowas gut funktioniert und das ist die ISO. Da gibt es auch die entsprechenden Strukturen, in denen man das dann einklinken kann. Und daraufhin ist dann die Initiative entstanden, dass man doch eine Innovationsmanagement-Norm entwickelt, gemeinschaftlich als Expertengremium. Die Nummerierung, kann ich nicht genau sagen, wie es zu der Nummerierung gekommen ist, das wird immer fortlaufend irgendwie hochgesetzt. Und so ist dann die Arbeit begonnen worden und 2019 ist dann das erste Set dieser Normenfamilie veröffentlicht worden mit dem Guiding-Standard mit der 56002, mit der 56000, wo so die grundsätzlichen Begrifflichkeiten geklärt werden, und dann sind so Schritt für Schritt weitere dazugekommen, und genau das, was du jetzt sagst, die 56001 oder 56001 ist jetzt im September 24 d...
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Innovationskultur sichtbar machen mit dem Innovationskultur Kompass
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie funktioniert Innovationskultur? Ja, das ist eine Frage, die ich ganz, ganz häufig bekomme. Und wir werden heute in dieser Podcast-Folge die Frage klären, welche Innovationskultur habt ihr denn aktuell? Welche wollt ihr zukünftig haben? Und wie kommt ihr dorthin? Lasst uns direkt einsteigen, lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, dem Podcast für alle, die Zukunft gestalten wollen, Innovationen ermöglichen wollen und Spaß daran haben, mutig zu sein und innovativ zu sein. Ja, heute geht es das Thema Innovationskultur. Das ist ein Thema, das ganz, ganz häufig diskutiert wird. Ich höre immer wieder in Unternehmen, wir brauchen eine bessere Innovationskultur, wir haben keine Innovationskultur. Und da liegt dir schon die erste Fehler. Jedes Unternehmen hat eine Innovationskultur. Bianca Prommer [00:00:56]: Es gibt nicht keine Innovationskultur. Wir haben immer eine Innovationskultur. Und darüber möchte ich mit dir heute sprechen. Also einerseits, warum brauchen wir überhaupt Innovationskultur, was ist das überhaupt und dann werde ich dir ein Framework in die Hand geben, mit dem du deine aktuelle Innovationskultur herausfindest und wie du dann einfach in eine möglicherweise andere, vielleicht sogar bessere Innovationskultur kommen kannst. Ich selbst beschäftige mich jetzt schon sehr sehr lange und sehr sehr intensiv mit Innovationskultur und habe da auch das Innovation Culture Canvas entwickelt. Das ist ja meine Methode, Innovationskultur zu ermöglichen, also Innovationskultur wirklich Schritt für Schritt zu adaptieren, anzupassen. Es geht es nicht, wir können die Kultur nicht managen, Wir können aber Maßnahmen setzen, wir können Experimente durchführen, wenn wir wissen, wo wir stehen und wohin wir wollen. Und genau darum geht es heute. Bianca Prommer [00:01:58]: Warum ist Innovationskultur jetzt überhaupt wichtig? Es gibt da einige Zahlen, die ich dir gerne präsentieren möchte, die ich einfach ganz, ganz spannend finde und zwar zeigen aktuelle Untersuchungen, dass Innovationskultur in ganz, ganz vielen Unternehmen weltweit ganz oben auf der Agenda stehen. Warum? 80 Prozent der Führungskräfte sagen, sie haben eine Innovationsstrategie, aber, und jetzt kommt es, nur 20 Prozent finden diese Strategie klar definiert oder gut kommuniziert. Also ja, 80 Prozent haben es, aber nur 20 Prozent davon sagen, eigentlich ist sie klar definiert und gut kommuniziert und auch das gehört zur Innovationskultur. Wissen wir, was Innovation überhaupt ist, wissen wir, wofür wir das machen, Wissen wir eigentlich, was wir hier entwickeln wollen? Es gibt auch noch weitere sehr, sehr spannende Daten und Zahlen. Zum Beispiel wurde herausgefunden, es ist zwar Nordamerika, aber ich sehe das auch hier im europäischen Raum sehr stark. 96 Prozent der nordamerikanischen Executives sehen Innovation als wichtigsten Wachstumstreiber. Ja, klar, aber nur 21 Prozent erreichen tatsächlich die Innovationsziele. Wahnsinn, oder? Spannend. Bianca Prommer [00:03:26]: 96 Prozent sagen, Innovation ist wichtig, aber nur 21 Prozent sagen, wir erreichen die Innovationsziele. Das heißt, es gibt einfach eine große Lücke zwischen, ja wir wollen innovativ sein und wir sind es wirklich und sind auch wirklich zufrieden. Und auch Mitarbeiter erleben diese Diskrepanz. Zum Beispiel hat Bertelsmann, also die Bertelsmann Stiftung, eine Umfrage erstellt und durchgeführt, wo zwar über 40 Prozent der Mitarbeitenden sagen, dass Ideen im Unternehmen willkommen sind, also dass sie Ideen entwickeln dürfen, aber Fast 20 Prozent geben dem Unternehmen in Bezug auf die gelebte Innovationskultur die Schulnote 5 oder 6. Das hat die Bertelsmann Stiftung zum Beispiel herau...
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Zukunft managen? So geht’s – Ein Gespräch mit Foresight-Experte Michael Deckner
Bianca Prommer [00:00:00]: Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, aber gestalten. Das sagen zahlreiche Vorzeit- und Zukunftsexperten und Expertinnen. Was genau bedeutet es aber und genau darüber werden wir in der heutigen Folge mit Vorzeit-Experten Michael Deckner sprechen. Lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Heute geht es ein Thema, das mir persönlich sehr, sehr im Herzen liegt und zwar Foresight beziehungsweise Zukunftsmanagement. Weil Innovation ja nicht einfach so entsteht, sondern hier aus Entwicklungen, aus Trends, neuen Technologien, neuen Bedürfnissen entsteht. Und deshalb braucht es auch diesen Blick nach vorne, Also nicht diesen kurzfristigen Blick, was passiert in den nächsten ein, 2 Jahren, sondern was passiert in den nächsten 5 bis 10 Jahren oder vielleicht sogar darüber hinaus. Bianca Prommer [00:00:55]: Wir werden heute über Foresight sprechen, wir werden über Zukunftsmanagement und über Zukunfte sprechen. Mein heutiger Gast ist Experte für Vorseit und zeigt uns, wie wir mit einfachen, aber ganz ganz wirkungsvollen Methoden Zukunfte entwickeln, schwache Signale erkennen und damit neue Innovationen entwickeln können. Ja, als pathologisch neugierig ist mein heutiger Gast bereits von einem Kollegen beschrieben worden. Und wie für meinen Gast Michael Deckner Neugier und das heutige Thema Vorsight zusammenhängen, das werden wir im Laufe dieses Podcast besprechen. Vielleicht noch ein paar kurze Worte zu Michael Deckner. Als Naturwissenschaftler bezeichnet er sich selbst als Spätberufener für Innovation. Während er in einem Startup tätig war, hat er mit Wissensmanagement begonnen. Er hat dann Wissensmanagement in Eisenstadt studiert und hat sich dann zum Innovationsmanager weiterentwickelt und zwar bei der Firma Baxalter. Bianca Prommer [00:02:04]: Er hat dann einen Zwischenstopp als Führungskraft eingelegt und seit mittlerweile über 10 Jahren beschäftigt er sich nun mit Innovationen und all den verwandten Themen, wie ihm auch vorseit. Freue dich auf ein sehr, sehr spannendes Interview mit Michael Deckner. Hallo Michael, schön, dass du heute da bist. Michael Deckner [00:02:25]: Hallo Bianca, danke für die Einladung. Bianca Prommer [00:02:28]: Ja, total spannend, weil wir kennen uns ja eigentlich auch schon seit ein paar Jährchen tatsächlich. Immer wieder so lockerer Austausch auf LinkedIn. Und dann bin ich ja über das Thema Foresight Zukunftsmanagement jetzt vor kurzem wieder über dich gestolpert, weil du auf LinkedIn eine ganz, ganz spannende Newsletter-Artikelreihe gestartet hast rund das Thema Foresight. Und da habe ich mir gedacht, es wäre doch mal spannend, dieses Thema in den Podcast zu holen und deshalb freue ich mich natürlich umso mehr, dass du heute da bist, Michael. Ich möchte mit dir gleich einmal direkt loslegen. Was ist denn eigentlich Foresight bzw. Zukunftsmanagement? Ist es das Gleiche? Kann man das gleichsetzen? Wie definierst du es denn? Michael Deckner [00:03:15]: Definitionen gibt es da glaube ich mehrere, aber mein Zugang ist halt der, dass wenn man jetzt darüber nachdenkt, dass sich sehr viel sehr schnell bewegt, dass sehr viel komplex ist, sehr viel zusammenhängt, dieser kurzfristige Blick einfach nicht mehr ausreicht, ausreichend mit dieser Situation umzugehen. Deswegen zahlt es sich durchaus aus, ein bisschen weiter nach vorne zu denken und auch mit Möglichkeiten zu arbeiten. Also nicht jetzt wie man es klassisch in der Prognose macht, dass wird das und das genau so passieren, sondern wirklich auch mit unterschiedlichen Szenarien auch spielt und die dann auch in weiterer Folge eigentlich nutzt, Strategien zu entwickeln, die optimalerweise für alle Szenarien funktioni...
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Innovation messbar machen – Teil 2: Oslo Manual & Copenhagen Manual im Praxistest
Bianca Prommer [00:00:00]: Wie messe ich eigentlich den Erfolg neuer Innovationen? Wie kann ich überhaupt messen, ob wir vom guten Weg mit unseren Innovationen sind, dann vielleicht auch entsprechende Maßnahmen abzuleiten und vor allem auch Entscheidungen zu treffen? In dieser Folge sprechen wir über 2 Innovationswerkzeuge, schon fast Anleitungen, man nennt sie auch die Manuals und da möchte ich einfach wirklich hier im Detail darauf eingehen, die dir nämlich dabei helfen Innovationsmetriken abzuleiten, klug zu wählen und damit natürlich auch die Wirkung von Innovation zu messen. Also, lasst uns gleich loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen, deinem Podcast rund Intrapreneurship, Innovationskultur und Innovationsentwicklung. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin Host von dieser Show. Ich freue mich, dass du auch heute wieder dabei bist, wenn ich dir 2 Methoden, 2 Manuals mitgeben möchte, mit denen du Innovationskennzahlen, also Innovationsmetriken festlegen kannst. Vor circa 2 oder 3 Wochen habe ich bereits eine Folge dazu veröffentlicht, wo ich über verschiedene Innovationskennzahlen gesprochen habe und ich habe bereits 2 Manuals angekündigt. Und zwar einerseits das Oslo Manual und das zweite ist das Kopenhagen Manual. Beide Manuals helfen dir dabei die richtigen Fragen zu stellen und die Wirkung von Innovation wirklich messbar zu machen. Bianca Prommer [00:01:41]: In der Folge vor circa 3 Wochen habe ich dir ganz konkrete Innovationskennzahlen bereits mitgegeben und vor allem auch, dass ich seit einiger Zeit auch mit Wirksamkeitsmessung arbeite und da gibt es so diese Wirkungstreppe und die basiert zum Teil auch auf diesen Manuals und da habe ich mir gedacht, lass uns doch diese Manuals noch einmal in 1 eigenen Podcast-Folge ein bisschen ins Detail reinschauen. Weil wenn ich zu Kunden komme, dann fragen mich die ganz häufig, welche Kernzeichen gibt es da, wie können wir Innovationen messbar machen, wie können wir dann auch entsprechende Maßnahmen ableiten, wie können wir da vielleicht auch entsprechende Entscheidungen treffen. Und wenn ich dann das Oslo Manual oder das Kopenhagen Manual ins Spiel bringe, dann sind die überrascht, dass es da eigentlich schon was gibt. Und deshalb habe ich mir gedacht, da wird es doch mal Zeit darüber nachzudenken und mal tiefer reinzutauchen. Lass uns mit dem ersten Manual beginnen und zwar mit dem Oslo Manual. Das Oslo Manual ist quasi ein internationaler Standard zur Innovationsmessung. Es ist quasi so etwas wie der Goldstandard. Es ist absolut State of the Art und liefert statistisch vergleichbare Innovationskennzahlen. Bianca Prommer [00:03:04]: Das Oslo Manual wurde von der OECD und Eurostat entwickelt und richtet sich einerseits an Unternehmen als auch an politische Entscheidungsträger. Also egal ob du jetzt in 1 Sozialeinrichtung bist, in 1 Behörde bist oder eben in einem Unternehmen bist, das OSLO Manual gibt dir einfach hier wirklich einen internationalen Standard zur Messung von Innovationen. Mittlerweile in der vierten Auflage verfügbar. Das Ziel des Oslo Manuals ist es einfach eine einheitliche Definition und vor allem auch Methoden für Innovationsstatistiken, damit Innovation einerseits gemessen werden kann und dann sogar vergleichbar erfasst werden kann. Also dass man da wirklich auch sagen kann, ein Benchmark betreiben kann zu anderen Unternehmen und deshalb ist einfach wirklich ganz ganz klar definiert, welche Metriken eignen sich denn und welche Metriken sind denn da spannend. Das Schöne ist, dass dieses Oslo Manual Innovation ganzheitlich denkt und auch Innovation ganzheitlich definiert. Also es geht jetzt nicht nur eine neue Technologie, ein neues Produkt, eine neue Technik, sondern auch wirklich soziale, organisatorische oder auch Marketing-Innovationen. Und dies...
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Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship. Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen. Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!
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Bianca Prommer
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