EPISODE · Oct 3, 2025 · 12 MIN
So baust du ein funktionierendes Innovationsökosystem: Triple, Quadruple und Quintuple Helix
from Innovation einfach machen. · host Bianca Prommer
Bianca Prommer [00:00:00]: Wenn es Innovation geht, dann tauchen immer wieder Begriffe wie Triple Helix, Quadruple Helix oder sogar die Quintuple Helix auf. Das klingt jetzt einmal vielleicht nach Biologie, aber das sind Denkmodelle für das Zusammenspiel von Stakeholdern in einem Innovationsökosystem. Was dahinter steckt, was entscheidend ist und wen du brauchst für ein funktionierendes Innovationsökosystem, genau darum geht es in der heutigen Podcastfolge. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovationen einfach machen. So schön, dass du heute wieder dabei bist zu Teil 2 unserer Innovations-Ökosystem Serie. Wenn du dich jetzt fragst, oh mein Gott, was ist überhaupt ein Innovationsökosystem, dann hör dir die Folge von der letzten Woche an. Da erkläre ich nämlich ganz genau, was ein Innovationsökosystem ist, gebe dir ganz konkrete Beispiele und auch, warum du dich überhaupt mit Innovationsökosystemen auseinandersetzen solltest. Heute möchte ich ein bisschen tiefer gehen, also wenn du jetzt entschieden hast, ja ich möchte so ein Innovations- ökosystem, dann solltest du für dich auch wissen, nach welchen Denkmodellen baue ich mir ein funktionierendes Innovationsökosystem auf? Ich habe es eingangs schon erwähnt, es gibt sowas wie die Triple Helix, die Quadruple Helix und die Quintuple Helix. Bianca Prommer [00:01:30]: Und da werden wir jetzt gleich einsteigen, was das heißt, was es bedeutet und wen du hier wirklich brauchst. Denn ein Innovationsökosystem funktioniert nur dann, wenn du ganzheitlich denkst, wenn du wirklich schaust, wen brauche ich hier wirklich und hier unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Es geht nicht darum, dass du weiterhin im gleichen Saft bratest und immer mit den gleichen Playern, Stakeholdern arbeitest, sondern hier neue Erkenntnisse, neues Wissen, neue Technologien reinholst. Und das kann es sein, dass du mal startest, okay wir schauen, welche Startups sind denn da. Ja, das ist ein Baustein, aber es gibt noch viel mehr. Und deshalb möchte ich mit dir heute genau in diese 3 Denkmodelle rein. Lass uns doch gleich mit dem ersten starten. Das ist das Modell Triple Helix. Bianca Prommer [00:02:24]: Das ist eigentlich die klassische Basis. Das ist so wirklich das, womit man mal starten kann. Im Grunde geht es darum, dass in einem Innovationsökosystem, das sich auf dieser Triple Helix aufbaut, 3 Stakeholdergruppen zusammentun, Innovation zu entwickeln, umzusetzen und dann auch natürlich erfolgreich auf den Markt zu bringen. Und diese 3 Player sind Universität, Industrie und Staat. Also beispielsweise die Universität liefert Wissen, Grundlagenforschung, Forschungsergebnisse und auch junge Talente. Die Industrie bringt natürlich Zugang zum Markt, die bringt Kapital ein, Ressourcen wie Produktionsmaschinen ein, Die hat auch diese Umsetzungskraft, die weiß ganz genau, wie man hier vorgeht, bestimmte Dinge zu erreichen. Und den Staat hat man hier mit dabei, bestimmte Rahmenbedingungen zu setzen, Förderungen zu geben, vielleicht sogar mal auch Wagen ins Kapital zu geben. Also da ist wirklich auch so ein bisschen diese Finanzierung Rahmenbedingungssache. Bianca Prommer [00:03:40]: Und es gibt zum Beispiel, nur so als Beispiel 1 Triple Helix, ist das Bayh-Dole-Act in den USA. Dort ist es so, dass Universitäten zum Beispiel Forschungsergebnisse patentieren dürfen und ausgründen dürfen. Das heißt, es gibt hier diesen Act, diese Rahmenbedingungen, die eben wirklich erlaubt, wenn du an 1 Universität studierst, dann kannst du deine Forschungsergebnisse patentieren und daraus dann auch ausgründen. Das hat natürlich dazu geführt, dass es ganz, ganz viele Spin-offs gegeben hat, dass es ganz, ganz viel Technologietransfer gegeben hat. Es hat den Tra...
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Bianca Prommer [00:00:00]: Wenn es Innovation geht, dann tauchen immer wieder Begriffe wie Triple Helix, Quadruple Helix oder sogar die Quintuple Helix auf. Das klingt jetzt einmal vielleicht nach Biologie, aber das sind Denkmodelle für das Zusammenspiel von Stakeholdern in einem Innovationsökosystem. Was dahinter steckt, was entscheidend ist und wen du brauchst für ein funktionierendes Innovationsökosystem, genau darum geht es in der heutigen Podcastfolge. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovationen einfach machen. So schön, dass du heute wieder dabei bist zu Teil 2 unserer Innovations-Ökosystem Serie. Wenn du dich jetzt fragst, oh mein Gott, was ist überhaupt ein Innovationsökosystem, dann hör dir die Folge von der letzten Woche an. Da erkläre ich nämlich ganz genau, was ein Innovationsökosystem ist, gebe dir ganz konkrete Beispiele und auch, warum du dich überhaupt mit Innovationsökosystemen auseinandersetzen solltest. Heute möchte ich ein bisschen tiefer gehen, also wenn du jetzt entschieden hast, ja ich möchte so ein Innovations- ökosystem, dann solltest du für dich auch wissen, nach welchen Denkmodellen baue ich mir ein funktionierendes Innovationsökosystem auf? Ich habe es eingangs schon erwähnt, es gibt sowas wie die Triple Helix, die Quadruple Helix und die Quintuple Helix. Bianca Prommer [00:01:30]: Und da werden wir jetzt gleich einsteigen, was das heißt, was es bedeutet und wen du hier wirklich brauchst. Denn ein Innovationsökosystem funktioniert nur dann, wenn du ganzheitlich denkst, wenn du wirklich schaust, wen brauche ich hier wirklich und hier unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Es geht nicht darum, dass du weiterhin im gleichen Saft bratest und immer mit den gleichen Playern, Stakeholdern arbeitest, sondern hier neue Erkenntnisse, neues Wissen, neue Technologien reinholst. Und das kann es sein, dass du mal startest, okay wir schauen, welche Startups sind denn da. Ja, das ist ein Baustein, aber es gibt noch viel mehr. Und deshalb möchte ich mit dir heute genau in diese 3 Denkmodelle rein. Lass uns doch gleich mit dem ersten starten. Das ist das Modell Triple Helix. Bianca Prommer [00:02:24]: Das ist eigentlich die klassische Basis. Das ist so wirklich das, womit man mal starten kann. Im Grunde geht es darum, dass in einem Innovationsökosystem, das sich auf dieser Triple Helix aufbaut, 3 Stakeholdergruppen zusammentun, Innovation zu entwickeln, umzusetzen und dann auch natürlich erfolgreich auf den Markt zu bringen. Und diese 3 Player sind Universität, Industrie und Staat. Also beispielsweise die Universität liefert Wissen, Grundlagenforschung, Forschungsergebnisse und auch junge Talente. Die Industrie bringt natürlich Zugang zum Markt, die bringt Kapital ein, Ressourcen wie Produktionsmaschinen ein, Die hat auch diese Umsetzungskraft, die weiß ganz genau, wie man hier vorgeht, bestimmte Dinge zu erreichen. Und den Staat hat man hier mit dabei, bestimmte Rahmenbedingungen zu setzen, Förderungen zu geben, vielleicht sogar mal auch Wagen ins Kapital zu geben. Also da ist wirklich auch so ein bisschen diese Finanzierung Rahmenbedingungssache. Bianca Prommer [00:03:40]: Und es gibt zum Beispiel, nur so als Beispiel 1 Triple Helix, ist das Bayh-Dole-Act in den USA. Dort ist es so, dass Universitäten zum Beispiel Forschungsergebnisse patentieren dürfen und ausgründen dürfen. Das heißt, es gibt hier diesen Act, diese Rahmenbedingungen, die eben wirklich erlaubt, wenn du an 1 Universität studierst, dann kannst du deine Forschungsergebnisse patentieren und daraus dann auch ausgründen. Das hat natürlich dazu geführt, dass es ganz, ganz viele Spin-offs gegeben hat, dass es ganz, ganz viel Technologietransfer gegeben hat. Es hat den Tra...
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So baust du ein funktionierendes Innovationsökosystem: Triple, Quadruple und Quintuple Helix
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