EPISODE · Sep 20, 2024 · 17 MIN
Sprich Klartext in Retros: Entdecke die Macht der Emotional Response Cards
from Innovation einfach machen. · host Bianca Prommer
Bianca Prommer [00:00:00]: Retrospektiven sind ein zentraler Bestandteil in agilen Teams. Die einen, naja, die mögen Retrospektiven und die anderen, sagen wir mal, die hassen sie. Und manche lassen sie auch gleich mal ausfallen, weil bringt ja ohnehin nichts. Das ist halt deswegen, weil ganz ganz häufig an der Oberfläche gekratzt wird und nicht über echte Emotionen und Gedanken gesprochen wird. Und heute möchte ich ein Tool mit dir teilen, mehr in die Tiefe zu kommen und das auch, wenn man vielleicht nicht so gerne über Emotionen und die eigenen Gedanken spricht. Also lass uns mit dieser Folge loslegen. Hallo und herzlich willkommen im Podcast Veränderung einfach machen. Das ist dein Podcast für alles rund Agilität, Veränderung, Transformation und Innovation. Bianca Prommer [00:00:54]: Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin deine Gastgeberin in diesem Podcast und heute sprechen wir über Retrospektiven. Und keine Sorge, ich gehe jetzt da nicht auf die klassischen Werkzeuge in den Retrospektiven ein, wie Starfish oder Keep it, Stop it, start it oder irgendwas in diese Richtung, sondern ich möchte mit dir heute ein ganz konkretes Tool teilen, damit in der Retrospektive über echte Emotionen und Gedanken gesprochen wird. Denn Ich erlebe das immer wieder, höre das auch von meinen Kundinnen und Kunden, dass die Retrospektiven so ein bisschen larifari sind. Bedeutet, dass nicht ganz so häufig über die echten Gedanken und Emotionen gesprochen wird, dass es eher an der Oberfläche ist, dass man so das Gefühl hat, da wird vieles unter den Teppich gekehrt, ja die Harmonie zu haben, sie zu behalten und es nicht so richtig in die Tiefe kommt. Also dass man eher an der Oberfläche bleibt, aber nicht in die Tiefe kommt. Und deswegen habe ich mir gedacht, was kann man da tun und habe da einiges ausprobiert aus meinem Coaching-Werkzeugkoffer, aus verschiedenen Retrospektiven und bin dabei auf eine Technik gestoßen und zwar kommt diese Technik aus dem Design Thinking und du weißt ja, ich liebe es ja Design Thinking in Veränderungsprozesse zu bringen, weil ich ja davon überzeugt bin, dass unsere Mitarbeitenden die Kundinnen und Kunden der Veränderung sind. Also wenn wir Mitarbeiter, unsere Teammitglieder, Kolleginnen und Kollegen in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen, dann gelingt es uns hier Veränderung so zu gestalten, dass sie mitgehen können, dass sie mitgehen wollen und dass sie hier auch mit uns gemeinsam gestalten. Und das erlebe ich in ganz, ganz vielen Veränderungsprozessen. Bianca Prommer [00:03:00]: Und da ist wirklich Design Thinking für mich so eine zentrale Haltung als auch ein zentraler Werkzeugkoffer, Veränderung zu bewirken. Und deswegen hat dann diese Technik sozusagen in meine Retrospektiven tatsächlich gefunden, weil ich hier davon überzeugt bin, dass uns diese Technik helfen wird, über Gedanken, Emotionen, Gefühle zu sprechen. Zunächst mal, bevor wir jetzt gleich auf diese Technik kommen, möchte ich vielleicht noch ganz kurz für jene, die jetzt noch nicht in diesem Thema Agilität so drinnen sind, einfach noch einmal ganz kurz umreißen, was eine Retrospektive überhaupt ist. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig. Denn Retrospektiven sind eine agile Praktik, die Teams dazu einlädt, regelmäßig in die Reflexion zu gehen. Eines der agilen Prinzipien ist ja Inspect and Adapt, also dieses Überprüfen und Anpassen, dieses sich kontinuierlich weiterentwickeln, aus etwas lernen und für die Zukunft dann neu planen, wirklich zu schauen, was können wir besser machen, was kann auch verstärkt werden, was dürfen wir auch loslassen. Und in dieser Retrospektive wird quasi die Zusammenarbeit in unserem Team oder in einem Team auf den Prü...
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Bianca Prommer [00:00:00]: Retrospektiven sind ein zentraler Bestandteil in agilen Teams. Die einen, naja, die mögen Retrospektiven und die anderen, sagen wir mal, die hassen sie. Und manche lassen sie auch gleich mal ausfallen, weil bringt ja ohnehin nichts. Das ist halt deswegen, weil ganz ganz häufig an der Oberfläche gekratzt wird und nicht über echte Emotionen und Gedanken gesprochen wird. Und heute möchte ich ein Tool mit dir teilen, mehr in die Tiefe zu kommen und das auch, wenn man vielleicht nicht so gerne über Emotionen und die eigenen Gedanken spricht. Also lass uns mit dieser Folge loslegen. Hallo und herzlich willkommen im Podcast Veränderung einfach machen. Das ist dein Podcast für alles rund Agilität, Veränderung, Transformation und Innovation. Bianca Prommer [00:00:54]: Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin deine Gastgeberin in diesem Podcast und heute sprechen wir über Retrospektiven. Und keine Sorge, ich gehe jetzt da nicht auf die klassischen Werkzeuge in den Retrospektiven ein, wie Starfish oder Keep it, Stop it, start it oder irgendwas in diese Richtung, sondern ich möchte mit dir heute ein ganz konkretes Tool teilen, damit in der Retrospektive über echte Emotionen und Gedanken gesprochen wird. Denn Ich erlebe das immer wieder, höre das auch von meinen Kundinnen und Kunden, dass die Retrospektiven so ein bisschen larifari sind. Bedeutet, dass nicht ganz so häufig über die echten Gedanken und Emotionen gesprochen wird, dass es eher an der Oberfläche ist, dass man so das Gefühl hat, da wird vieles unter den Teppich gekehrt, ja die Harmonie zu haben, sie zu behalten und es nicht so richtig in die Tiefe kommt. Also dass man eher an der Oberfläche bleibt, aber nicht in die Tiefe kommt. Und deswegen habe ich mir gedacht, was kann man da tun und habe da einiges ausprobiert aus meinem Coaching-Werkzeugkoffer, aus verschiedenen Retrospektiven und bin dabei auf eine Technik gestoßen und zwar kommt diese Technik aus dem Design Thinking und du weißt ja, ich liebe es ja Design Thinking in Veränderungsprozesse zu bringen, weil ich ja davon überzeugt bin, dass unsere Mitarbeitenden die Kundinnen und Kunden der Veränderung sind. Also wenn wir Mitarbeiter, unsere Teammitglieder, Kolleginnen und Kollegen in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen, dann gelingt es uns hier Veränderung so zu gestalten, dass sie mitgehen können, dass sie mitgehen wollen und dass sie hier auch mit uns gemeinsam gestalten. Und das erlebe ich in ganz, ganz vielen Veränderungsprozessen. Bianca Prommer [00:03:00]: Und da ist wirklich Design Thinking für mich so eine zentrale Haltung als auch ein zentraler Werkzeugkoffer, Veränderung zu bewirken. Und deswegen hat dann diese Technik sozusagen in meine Retrospektiven tatsächlich gefunden, weil ich hier davon überzeugt bin, dass uns diese Technik helfen wird, über Gedanken, Emotionen, Gefühle zu sprechen. Zunächst mal, bevor wir jetzt gleich auf diese Technik kommen, möchte ich vielleicht noch ganz kurz für jene, die jetzt noch nicht in diesem Thema Agilität so drinnen sind, einfach noch einmal ganz kurz umreißen, was eine Retrospektive überhaupt ist. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig. Denn Retrospektiven sind eine agile Praktik, die Teams dazu einlädt, regelmäßig in die Reflexion zu gehen. Eines der agilen Prinzipien ist ja Inspect and Adapt, also dieses Überprüfen und Anpassen, dieses sich kontinuierlich weiterentwickeln, aus etwas lernen und für die Zukunft dann neu planen, wirklich zu schauen, was können wir besser machen, was kann auch verstärkt werden, was dürfen wir auch loslassen. Und in dieser Retrospektive wird quasi die Zusammenarbeit in unserem Team oder in einem Team auf den Prü...
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