EPISODE · May 31, 2026 · 10 MIN
Sucht bringt Milliarden – aber Hilfe bleibt Mangelware
from Sucht | Drogen | Hilfe | Kostenlos | Substanzen | Angehörige | Psyche | Betroffene | Tabus
Deutschland nimmt Milliarden durch Tabak, Alkohol, Glücksspiel und andere Risikomärkte ein. Gleichzeitig kämpfen Prävention, Suchthilfe, Angehörigenhilfe, Doppeldiagnose-Versorgung, Drug Checking und Jugend-Suchtkliniken oft um vergleichsweise kleine Beträge.In dieser Folge geht es um die Frage:Wenn der Staat an Suchtmitteln, Risikomärkten, Aufmerksamkeit, Werbung und Folgebehandlungen mitverdient – warum fließt dann kein sichtbarer, verbindlicher Anteil in Prävention und Hilfe zurück?Wir sprechen über:- Tabaksteuer, Alkoholsteuer, Biersteuer, Schaumweinsteuer und Glücksspielsteuer- die 0,09-%-Rechnung im Vergleich zu Bundesmitteln für Suchtaufklärung und Modellprojekte- indirekte Einnahmen über Social Media, Pharma, Cannabis-Telemedizin und Werbung- Folgekosten durch Alkohol und Tabak- Zuckersteuer, Glücksspiel, Legal Highs und digitale Sucht- Kraftstoffabgaben, Entwicklungszusammenarbeit, Verteidigung und Prioritätenfragen- Hendrik Streeck nach einem Jahr als Drogenbeauftragter- warum Warnungen nicht reichen- warum Deutschland einen echten Suchtpräventions- und Behandlungsfonds brauchtDie zentrale These:Wenn der Staat an Risiko verdient, muss ein Teil dieses Geldes sichtbar in Schutz, Prävention, Behandlung und Angehörigenhilfe zurückfließen.Den vollständigen Artikel findest du auf anonym-suchthilfe.de.
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