EPISODE · Feb 28, 2024 · 25 MIN
Was ist intuitives Essen?
from Körperakzeptanz - Dein Podcast für Trauma-sensibles Yoga, intuitives Essen und Selbstliebe · host Doris Müllner
Intuitives Essen klingt für viele Menschen erst einmal nach Freiheit:Essen, worauf man Lust hat, dem Körper vertrauen und keine Diäten mehr machen.Keine Verbote und kein schlechtes Gewissen.Und gleichzeitig tauchen oft sofort Zweifel auf:„Wenn ich alles essen darf, höre ich doch nie wieder auf.“„Ich spüre Hunger und Sättigung gar nicht richtig.“„Bei mir funktioniert intuitives Essen bestimmt nicht.“„Ist das nicht einfach nur Essen ohne Grenzen?“In dieser Folge sprechen wir darüber, was intuitives Essen wirklich bedeutet – und was nicht.Denn intuitives Essen ist keine neue Diät. Es ist keine Methode, um möglichst unauffällig doch abzunehmen. Und es ist auch kein neues Regelwerk, bei dem du nur noch essen darfst, wenn du perfekten Hunger spürst und sofort aufhören musst, sobald du satt bist.Intuitives Essen ist vielmehr ein Ansatz, der dabei helfen kann, die Beziehung zu Essen, Körper und Bedürfnissen zu verändern. Weg von Kontrolle, Schuld und starren Regeln und hin zu mehr Körperwahrnehmung, Selbstfürsorge, Genuss, Zufriedenheit und Vertrauen.In dieser Folge geht es darum, warum viele Menschen verlernt haben, ihrem Körper beim Essen zu vertrauen. Diäten, Ernährungstrends, Schönheitsideale und Gesundheitsdruck vermitteln uns oft, dass Essen gefährlich ist und der Körper kontrolliert werden muss. Wir lernen, Lebensmittel in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen, Hunger zu ignorieren, Appetit zu misstrauen und Essen an Bedingungen zu knüpfen.Intuitives Essen stellt diese Muster infrage. Es fragt nicht: „Wie kann ich möglichst wenig essen?“Sondern: „Was brauche ich gerade? Bin ich versorgt? Bin ich zufrieden? Welche Regeln bestimmen meine Entscheidung? Kommt diese Entscheidung aus Fürsorge – oder aus Angst?“Wir sprechen über Hunger und Sättigung, aber auch darüber, warum diese Signale nicht zu neuen Regeln werden sollten. Hunger ist wichtig, aber Hunger ist nicht der einzige Grund zu essen. Essen ist auch Genuss, Kultur, Verbindung, Alltag, Erinnerung und manchmal Trost. Außerdem geht es um emotionales Essen. Viele Menschen haben Angst davor, aus Gefühlen heraus zu essen. Dabei ist emotionales Essen nicht automatisch problematisch. Menschen essen seit jeher in emotionalen, sozialen und kulturellen Zusammenhängen. Problematisch wird es eher dann, wenn Essen die einzige Strategie wird, um mit schwierigen Gefühlen umzugehen – oder wenn danach starke Schuld und Scham entstehen.Diese Folge ist für dich, wenn du wissen möchtest, was intuitives Essen wirklich ist – jenseits von Social-Media-Mythen, Hunger-Sättigungs-Regeln und Diätmentalität im neuen Gewand.Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen: Meine Self Care Journey für 0€ → hier geht's langHier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: Hier ausmachenMehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: @foodfreedomflowMein YouTube-Kanal🎶 Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)
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