EPISODE · Dec 15, 2009
Wirtschaftsnews vom 15. Dezember2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 15. Dezember 2009: Themen heute: D&B, staatseigene Holding Dubai World, Statistisches Bundesamtes, Stiftung "Sicherheit im Skisport". Techniker Krankenkasse (TK). 1. D&B hat den Risikoindikator des Emirats Dubai um ein Quartil - von DB2a auf DB2b - mit schlechter Prognose herabgesetzt. Nachdem die staatseigene Holding Dubai World Ende November unerwartet einen sechsmonatigen Aufschub für die Tilgung von Anleihen im Wert von 5,25 Milliarden US-Dollar ersuchte, entschied sich D&B für die Herabstufung. Obwohl D&B die Zahlungsschwierigkeiten Dubais nur als vorübergehend ansieht, hat dennoch ein Zahlungsverzug stattgefunden. Dieser hat zu einem drastischen Rückgang der Aktienpreise in der Region und zu einem Anstieg der Ausfallversicherung auf den CDS-Märkten (sogenannte Credit Default Swaps oder Kreditderivate) geführt. Die Situation hat Dubais Ansehen eindeutig geschadet. So stieg das Risiko von Verlusten bei Anleiheinvestitionen, ebenso die Unsicherheit unter jenen mit Engagements bei Unternehmen, die Verbindungen zum Staat haben. Zudem werden dadurch künftige Schuldenabwälzungen auf vergleichbare Unternehmen Dubais in Frage gestellt. Derzeit sieht D&B jedoch keine ausgewachsene Krise, wie sie beispielsweise Island getroffen hat. 2. Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2008 mehr als jeder fünfte (22,2%) in Bremen armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg (10,2%) und Bayern (10,8%) hatte dagegen nur ungefähr jeder zehnte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko. Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung auskommen müssen. 3. Rund 50.000 der etwa vier Millionen aktiven Skisportler in Deutschland müssen sich jährlich wegen eines Unfalls auf der Piste ärztlich behandeln lassen. Für etwa 7.000 Skifahrer endet der Wintersport sogar im Krankenbett, so eine Auswertung der Stiftung "Sicherheit im Skisport". Vor allem wenn Skiläufer untrainiert und erschöpft sind, steigt nach Einschätzung des Sportwissenschaftlers Thomas Jasinski von der Techniker Krankenkasse (TK) die Verletzungsgefahr. "Alpine Skifahrer sollten sich deshalb rechtzeitig und gut auf die Piste vorbereiten." Dazu gehört, frühzeitig mit der Wintersportgymnastik zu beginnen und sich am besten das ganze Jahr - beispielsweise durch Joggen, Radfahren oder Schwimmen - konditionell fit zu halten. Diesen Beitrag können Sie nachhören unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20091215.mp3
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