EPISODE · Feb 16, 2010
Wirtschaftsnews vom 16. Februar 2010
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 16. Februar 2010: Themen heute: Versicherer bieten laut FinanceScout24 kaum günstige Tarife für Ökoautos, Statistisches Bundesamt: Mehr alkoholbedingte Unfalle an Karneval (Helau und Alaaf!); BearingPoint und Multi-M/IT Studie: Autohersteller nutzen Internetanfragen nur eingeschränkt! 1. Die Autohersteller erkennen die Zeichen der Zeit: Sie investieren kräftig in die Entwicklung schadstoffarmer Fahrzeuge, die mit Elektrizität und Biokraftstoffen bewegt werden. Nur die Autoversicherer reagieren auf diesen Trend noch zögerlich. Das hat jetzt eine Analyse des Verbraucher- und Vergleichsportals FinanceScout24 ergeben: Nicht einmal jeder zweite Versicherer lockt umweltbewusste Kunden mit speziellen Ökotarifen. Und diese sind keineswegs immer günstiger als die Standardtarife der günstigsten Anbieter. Anders zum Beispiel in der Schweiz: Dort gewähren einige Autoversicherungen bis zu 25 Prozent Prämien-Abschlag auf die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung für Hybridfahrzeuge. Auch Halter von Autos mit Biotreibstoff (Biogas, Erdgas, Ethanol 85) werden mit ähnlich hohen Rabatten belohnt. Für reine Elektroautos gibt es einer Analyse des Vergleichsportals comparis.ch zufolge sogar bis zu 50 Prozent Abschlag. In Deutschland dagegen haben nur knapp die Hälfte der von FinanceScout24 befragten Versicherungen Öko-Rabatte im Angebot. 2. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der alkoholbedingten Unfälle in den Tagen von Weiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag höher als im Durchschnitt des Jahres. Wenn ich ausnahmsweise mal dazu meinen Kommentar geben darf. Alles andere hätte mich gewundert! In den närrischen sechs Tagen des Jahres 2009 ereigneten sich - nach vorläufigen Zahlen - 893 solche Unfälle, das waren im Durchschnitt 149 Unfälle täglich. 3. Die europäische Automobilindustrie zeigt deutliche Schwächen bei der Betreuung potenzieller Neuwagenkäufer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint ( www.bearingpoint.de ) und des IT-Dienstleisters Multi-M/IT. Für die Studie wurden im November 2009 auf den Internetseiten von 19 Autoherstellern in 2.500 Stichproben Infomaterialien und Probefahrten angefordert. In 48 Prozent aller Fälle mussten die Interessenten länger als sieben Tage auf die Zusendung der Materialien warten. Noch drastischer das Ergebnis bei den angefragten Probefahrten: 63 Prozent der Tester hatten nach vier Tagen noch keine Antwort. 42 Prozent blieben selbst nach Abschluss des 14-tägigen Untersuchungszeitraums unbeantwortet. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20100216.mp3
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