EPISODE · Dec 18, 2009
Wirtschaftsnews vom 18. Dezember2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 18. Dezember 2009: Themen heute: EnBW Erneuerbare Energien GmbH, PNE WIND AG, Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), Pro Generika, BKK Bundesverband 1. Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH, kurz EEE, hat die Verträge zum Erwerb von sieben Onshore-Windparks mit insgesamt 53 Megawatt (MW) und 38 Windenergieanlagen mit der PNE WIND AG abgeschlossen. Die Windparks entstehen in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und sollen bis Mitte 2010 in Betrieb gehen. Die prognostizierte durchschnittliche Jahresstromproduktion der sieben Onshore-Windparks liegt bei rund 117.000 Megawattstunden. Damit können in einem Jahr rund 59.000 Tonnen CO2 eingespart und rund 33.000 Haushalte versorgt werden. "Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie im Bereich Erneuerbare Energien bauen wir auch den Bereich Windkraft Onshore systematisch aus. Und dies mit großem Erfolg: Insgesamt hat die EnBW ihre Onshore Kapazitäten in 2009 mehr als vervierfacht. Durch den Kauf der Windparks kommen wir unserem Ziel ein weiteres Stück näher, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen", erklärt Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EEE. 2. Von Januar bis Oktober 2009 hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nach Auskunft des Marktdatenservice von Pro Generika für die Arzneimittelversorgung netto, d. h. nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen, rund 23,657 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht einem Zuwachs von 4,4% gegenüber der Vorjahresperiode. Dabei stieg der Umsatz der patentgeschützten Arzneimittel sowie der patentfreien Arzneimittel ohne Generikakonkurrenz gegenüber den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 um 9,4% an. Dagegen schrumpfte der Umsatz im generikafähigen Markt um 2,0%. 3. Die Zeiten extrem geringer Krankenstände sind vorüber: Seit 2007 steigen die krankheitsbedingten Fehlzeiten nach Aussage des BKK Bundesverband leicht, aber kontinuierlich an. Von Januar bis Oktober 2009 lag der Krankenstand bei 4,0 Prozent, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 3,8 Prozent (2007: 3,7 Prozent). Diesen Beitrag können Sie nachhören unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20091218.mp3
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