EPISODE · Nov 18, 2009
Wirtschaftsnews vom 18. November2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 18. November 2009: Das Ansehen der Banken hat durch die Finanzkrise stark gelitten. Der Praxistest von S.W.I. FINANCE beweist, dass die Verbraucher nicht ernst genommen werden. Nur jede zweite Beschwerde wird als solche von den Instituten erkannt. "Die Banken zeigen mit dieser Verhaltensweise, wie wenig sie ihre Kunden wirklich wertschätzen." sagt Marcus Schad, Geschäftsführer des unabhängigen Marktforschungsinstituts S.W.I. FINANCE. Mehr als 450 Beschwerdefälle wurden von Testkunden per Brief, E-Mail und telefonisch an die Finanzinstitute herangetragen. Je nach Kommunikationskanal schwankte der Anteil der unerkannten Beschwerden stark. Bei schriftlichen Beschwerden wurde jede fünfte nicht bearbeitet. Bei E-Mail-Beschwerden blieben sogar 60 Prozent unerkannt. Bei telefonischen Beschwerden reagierten über 50 Prozent der Kundenbetreuer unangemessen. Wenn das neue Jahr beginnt, bittet die Wirtschafts- und Finanzpresse Analysten und Finanzexperten regelmäßig um ihre Jahresprognose: Wo steht der DAX am Jahresende? Wo steht der Dollar? Der Autor Thomas Grüner weist in seinem Buch „Die acht größten Fallen für Geldanleger. Und wie man sie vermeidet“ nach, dass die sich daraus ergebende Mehrheitsmeinung fast immer falsch lag. Anleger sollten diesen Prognosen nie trauen, erst recht nicht, wenn sich die Experten einig sind. Denn wenn es um Geldanlage geht, entwickeln sich die sogenannten Experten in den Medien zu wahren Märchenerzählern. Die gleichen Zahlen werden heute so, morgen so interpretiert. Und gleichzeitig laufen alle wie Lemminge hinter der Mehrheitsmeinung her. So tappen viele Anleger immer wieder in selbst gestellte Fallen bei ihren Investitionsentscheidungen, so Thomas Grüner! Im September 2009 gaben die deutschen Apotheken bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln in 62 von 100 Fällen Generika an Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Mit einem Verordnungsanteil von knapp zwei Dritteln des GKV-Gesamtmarktes decken Generika somit die Grundlast der Arzneimittelversorgung von etwa 90 Prozent der Bevölkerung unseres Landes ab. Die Versorgung mit Generika ist bewährt und darüber hinaus preisgünstig. Für Generika, d. h. für fast zwei Drittel der verordneten und abgegebenen Arzneimittel müssen die Krankenkassen nach Listenpreisen noch nicht einmal ein Drittel (28 Prozent) ihrer Arzneimittelausgaben aufwenden. Dies geht aus dem Marktdatenservice von Pro Generika hervor. Die Daten basieren auf Berechnungen der unabhängigen Marktforschungsinstitute IMS HEALTH und INSIGHT Health.
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Wirtschaftsnews vom 18. November2009
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