EPISODE · Oct 22, 2009
Wirtschaftsnews vom 22. Oktober 2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsthemen heute: 1. „Wenn es der zukünftigen Koalition ernst damit ist, Anreize für Wirtschaftswachstum zu schaffen und den Mittelstand zu fördern, müssen die steuerlichen Benachteiligungen für Leasing-Gesellschaften endlich abgeschafft werden", appelliert Martin Mudersbach, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Denn die Leasing-Wirtschaft habe sich in den vergangenen 47 Jahren beispiellos als erfolgreicher Investitionsmotor erwiesen und in Krisenphasen als Partner des Mittelstandes bewährt. Inzwischen werden rund ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen über Leasing realisiert. Zurzeit werde die Branche jedoch in ihrer Funktion stark behindert. Die im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008 neuen gewerbesteuerlichen Hinzurechnungsregeln führen zu einer Doppelbesteuerung des Finanzierungsaufwands von Leasing-Investitionen sowohl beim Leasing-Nehmer als auch bei den Leasing-Unternehmen. Die Politik hatte die Problematik der Doppelbelastung erkannt und eine schnelle Korrektur versprochen. 2. Von den etwa 93 Millionen Girokonten in Deutschland werden nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken inzwischen fast 40 Millionen online geführt. Davon entfallen 15,2 Millionen auf die privaten Banken. An zweiter Stelle stehen die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen Online-Konten. Bei den Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken sind es insgesamt 10,3 Millionen. 3. Die amerikanische Tochtergesellschaft des ARAG Konzerns gehört in den USA zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Versicherungsindustrie: Sie ist eins von insgesamt 33 Unternehmen, die in einer landesweiten Untersuchung als "Best Places to Work in Insurance" ausgezeichnet wurden. 4. Viele Riester-Sparer verschenken die staatliche Förderung ihrer privaten Altersvorsorge. Das hat eine Auswertung von Union Investment ergeben, dem größten Anbieter von Riester-Verträgen. Per Ende September 2009 hatten von den 1,5 Millionen Anlegern der UniProfiRente, die im Jahr 2007 einen Riester-Vertrag abgeschlossen hatten, fast 27 Prozent noch keinen Zulagenantrag gestellt. Das sind zwei Prozent mehr als im Herbst des vergangenen Jahres. Die Zulagen können höchstens zwei Jahre rückwirkend beantragt werden, danach verfallen die Ansprüche des Anlegers. Für das Jahr 2007 läuft diese Frist am 31. Dezember 2009 ab.
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Wirtschaftsnews vom 22. Oktober 2009
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