EPISODE · Feb 26, 2010
Wirtschaftsnews vom 26.Februar 2010
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 26. Februar 2010: Themen heute: Pro Generika kritisiert BKK-Gemeinschaftsunternehmen spectrum|K ; UmweltBank begibt neues Genussrecht; Union Investment erinnert Riester-Sparer an Zulagenantrag 1. Apotheken haben sich leidvoll daran gewöhnen müssen, dass die Umsetzung der Arzneimittelrabattverträge mit erheblichem bürokratischem Mehraufwand verbunden ist. Nun legte das BKK-Gemeinschaftsunternehmen spectrum|K noch die berühmte "Schippe drauf". In einem Fax forderte es die Apotheken auf, "vorrangig das rabattierte Arzneimittel abzugeben, welches von dem wirtschaftlichsten Rabattvertragspartner angeboten wird." Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, hat für diese Vorgehensweise nur einen Kommentar: "Letztlich macht spectrum|K damit die Grundidee seiner eigenen Rabattverträge zur Farce!" Das BKK-Unternehmen hatte sich vor der Ausschreibung damit gerühmt, im Gegensatz zur AOK pro Gebietslos und Wirkstoff Verträge mit vier Partnern abzuschließen. Mit den nun einseitig aufgestellten Verfahrensregeln rudert spectrum|K wieder zurück. Für die Versicherten der 79 Betriebskrankenkassen, für die die Ausschreibung durchgeführt wurde, soll es nach Willen des Unternehmens trotz der möglichen Auswahl aus vier Produkten immer nur ein Arzneimittel geben: nämlich das Billigste. 2. Die UmweltBank begibt zur weiteren Unterlegung ihres erfolgreichen Wachstums ein neues Genussrecht mit einem Volumen von rund 5,5 Mio. Euro. Die Verzinsung des Genussrechts beträgt 4,5 Prozent p.a., der anfängliche Verkaufskurs liegt bei 100 Prozent. Der Erwerb und die Verwahrung erfolgen gebührenfrei. Die UmweltBank bietet eine attraktive Möglichkeit, sich direkt am erfolgreichen Geschäftsmodell der ökologischen Förderbank zu beteiligen. Das Genussrechtskapital stärkt die Eigenkapitalbasis und trägt so dazu bei, weitere zukunftsfähige Projekte zu finanzieren, die zum Klimaschutz beitragen. 3. Riester-Sparer belohnt der Staat mit jährlichen Zulagen von bis zu 300 Euro pro Person und eventuell zusätzlichen Steuervorteilen. Mit der Steuererklärung wird die Bescheinigung nach § 10 a EStG eingereicht, in der der Anbieter die geleisteten Altersvorsorgebeiträge ausweist. Voraussetzung für den Erhalt der Zulagen ist der Dauerzulagenantrag. Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei der Fondsgesellschaft Union Investment ". Jeder Kunde sollte einen Dauerzulagenantrag ausfüllen. Denn ist dieser einmal eingereicht, beantragt der Anbieter in Zukunft die Förderung automatisch. Ohne Zulagen verliert der Sparer bares Geld". Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20100226.mp3
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