EPISODE · Oct 26, 2009
Wirtschaftsnews vom 26. Oktober 2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsthemen heute: 1. Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind allgegenwärtig, die Verunsicherung bei Anlegern groß. 2008 war das schlechteste Anlagejahr seit 1931. Selbst zahlreiche Vermögende, die sich als Kunden von Vermögensverwaltern und Privatbanken vermeintlich bestens beraten fühlten, waren die Leidtragenden. So verwundert es kaum, dass auch renommierte Bankhäuser mit Vertrauensverlust zu kämpfen haben. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) untersuchte zum dritten Mal in Folge Top-Vermögensverwalter in Deutschland. Im Rahmen einer umfassenden Analyse wurden 28 Spezialisten hinsichtlich ihrer Beratungskompetenz im persönlichen Gespräch auf Herz und Nieren getestet. Unterstützt vom Institut für Quantitative Finanzanalyse (IQFin) wurden zudem die Qualität und Ganzheitlichkeit der eingereichten Anlagevorschläge unter die Lupe genommen. Bester Vermögensverwalter 2009 wurde Hauck & Aufhäuser Privatbankiers mit dem insgesamt besten Ergebnis beim Service und im Anlagevorschlag. HSBC Trinkaus & Burkhardt erzielte Rang zwei und bot wie im Vorjahr das beste Portfolio. Die Berenberg Bank auf Rang drei überzeugte mit dem besten Beratungsgespräch. Die Fürst Fugger Privatbank, der Vorjahressieger, verfehlte knapp die Medaillenränge. Auf Rang fünf folgte die Weberbank, die den besten Anlagevorschlag unterbreitete. 2. "In den nächsten Jahren wird der Markt für bankenunabhängige Vermögensverwalter deutlich wachsen und hervorragende Jobperspektiven bieten." Davon ist Jens Hagemann, Vorstand der V-Bank AG ( www.v-bank.com ), fest überzeugt. Um Geschäftspartner bei der Suche nach neuen Beratern für den Wachstumsschub zu unterstützen, schaltet die Münchner Bank der Vermögensverwalter in den kommenden Monaten in unterschiedlichen Medien Stellenanzeigen. 3. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe hat die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Markteinführung von Benzin mit zehn Prozent Bioethanol (E 10) begrüßt. Die Einigung sei ein entscheidender Schritt, um das Hin und Her bei E 10 endlich zu beenden. Mit der zehnprozentigen Beimischung würden das CO2-Einsparungspotenzial von Bioethanol besser ausgeschöpft und die EU-Klimaschutzziele für den Straßenverkehr effizienter verwirklicht, erklärte BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein.
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Wirtschaftsnews vom 26. Oktober 2009
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