EPISODE · Nov 27, 2009
Wirtschaftsnews vom 27. November2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 27. November 2009: 1. Es ist kaum zu glauben. Die Frankfurter Sparkasse bietet ihren Kunden, die bei ihr Zertifikate von Lehman Brothers gekauft haben, den Rückkauf dieser Papiere zu 50 Prozent des Nominalwertes an. Die Lehman-Zertifikateinhaber konnten - im Gegensatz zu anderen Bürgern - nicht von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für den Finanzsektor profitieren. Die Sparkasse hat sich deshalb unabhängig von ihrer Rechtsposition zu diesem Schritt entschlossen. "Wir können unseren Kunden die Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt nicht abnehmen. Aber es ist uns wichtig, die Vertrauensbeziehung zwischen Kunden und Sparkasse zu stärken. Als regional orientiertes Unternehmen wollen wir unsere Kunden langfristig begleiten und ihnen als Partner in Geldfragen zur Seite stehen", begründet Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands, das Angebot. Die rund 5.000 betroffenen Kunden erhalten in den nächsten Tagen eine schriftliche Nachricht. Die Sparkasse bietet ihnen an, die Zertifikate für 50 Prozent des Nominalwertes zu kaufen. Diese Offerte richtet sich auch an diejenigen Kunden, die bislang noch keine Ansprüche geltend gemacht haben oder die eine Kulanzzahlung von bisher unter 50 Prozent des Nominalwertes angenommen haben. Das Angebot ist bis zum 22. Dezember 2009 befristet. Die Frankfurter Sparkasse hat hierfür ein Budget in Höhe von 44 Mio. Euro bereitgestellt. 2. Jeder zweite Finanzdienstleister in Deutschland bewertet Outsourcing-Projekte als vielversprechend. Vor allem Banken gehen davon aus, dass die Auslagerungen von Dienstleistungen und Produkten - auch in ferne Länder wie Indien, China oder Brasilien - zunehmen werden. Der Grund: So können die Kreditinstitute Kosten senken und sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Das sind Ergebnisse der Studie "Erfolgsmodelle im Outsourcing 2009" von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung erstellt wurde. 3. Ski-Unfälle gehören nicht nur zu den häufigsten Unfällen im Winter, sie können auch zu besonders schweren Verletzungen führen. Wie eine Studie der Basler Versicherungen unter mehr als 4.000 Wintersportlern zeigt, ist die Unfallursache meist auf eine Fehleinschätzung des Skifahrers oder Snowboarders über das eigene Können zurückzuführen. Diesen Beitrag können Sie auch nachhören unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20091127.mp3
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