EPISODE · Oct 29, 2009
Wirtschaftsnews vom 29. Oktober 2009
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsthemen heute: 1. Es ist gar nicht so einfach zu wissen, worauf es beim Eigenheimerwerb wirklich ankommt. Nach Ansicht der Interhyp AG ist die richtige Zusammensetzung von drei Maßgrößen entscheidend: Laufzeit, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. Lange Laufzeiten bei den gegenwärtigen Zinssätzen schützen gegen Zinsanstiege. Die gesparten Zinsen sollte man in eine höhere Tilgung investieren. Wer beispielsweise statt der oft üblichen einprozentigen Tilgung zwei Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 12 Jahre. Dazu gibt es noch Fördermöglichkeiten wie Wohn-Riester-Produkte oder auch zinsgünstigen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die richtige Zusammenstellung aller Faktoren garantiert also den optimalen Weg. 2. Die Hella KGaA Hueck & Co., führender Automobilzulieferer sowie eines der größten Handelsunternehmen für Kfz-Teile und -Zubehör, verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen. Aufgrund der dauerhaft veränderten Marktbedingungen in der weltweiten Automobilindustrie hatte das Unternehmen im Frühjahr ein notwendiges Abbaupotenzial von insgesamt circa 800 Stellen an seinen deutschen Standorten aufgezeigt und entsprechende Strukturmaßnahmen eingeleitet. Über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm konnte seitdem für mehr als 650 Stellen eine sozialverträgliche Regelung gefunden werden. Betriebsbedingte Kündigungen wurden bisher nicht ausgesprochen. 3. Das Wachstum bei Riesterverträgen ist auch in der Finanzkrise ungebrochen, wenn auch etwas gebremst. Aktuell gibt es rund 12,5 Millionen Riesterverträge. Wo Kunden bei diesem komplexen Altersvorsorgeprodukt am besten aufgehoben sind, untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv bei 30 Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen. Große Defizite zeigten sich bei Filialbanken und Filialversicherungen in der persönlichen Beratung, besonders bei der Bedarfsanalyse. 40 Prozent der Beratungsgespräche erfolgten nicht individuell genug, häufig wurde die finanzielle Situation der Testkunden nicht ausreichend berücksichtigt. In jeder dritten Beratung haperte es an der inhaltlichen Verständlichkeit der Kundenberater und bei lediglich 50 Prozent der Gespräche wurden Nebenkosten und Gebührenstrukturen auf Anhieb verständlich dargestellt.
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Wirtschaftsnews vom 29. Oktober 2009
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