EPISODE · Mar 30, 2010
Wirtschaftsnews vom 30.März 2010
from Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland · host Michael Weyland
Die Wirtschaftsnachrichten vom 30. März 2010: Themen heute: Neue Rabattverträge der Techniker Krankenkasse für Generika – Versicherungsvertreter unbeliebtester Job – Inflationssorge steigt bei Deutschen 1. Am 1. April treten die neuen Rabattverträge der Techniker Krankenkasse (TK) für Medikamente mit abgelaufenem Patentschutz, so genannte Generika, in Kraft. Für insgesamt 89 Wirkstoffe hat die TK entsprechende Verträge mit 23 Arzneimittel-Herstellern geschlossen. Die Rabattverträge umfassen über 900 Präparate zum Beispiel gegen Bluthochdruck, Depressionen oder Infektionskrankheiten. Nach Ansicht der TK haben sich die Generika-Rabattverträge als ein wirksames Instrument erwiesen, mit dem die stetig steigenden Kosten für Medikamente zumindest gedämpft werden können. Das Einsparpotenzial durch die Rabattverträge belaufe sich für die TK auf bis zu 100 Millionen Euro. Die ausgeschriebenen Wirkstoffe deckten ein Drittel aller Medikamenten-Packungen ab, die TK-Versicherte in Apotheken erhalten. In vielen Fällen sparen auch die Versicherten der TK durch die Generika-Rabattverträge. Etwa 70 Prozent der Packungen, die in der Apotheke abgegeben werden, sind von der Zuzahlung befreit. Die Ärzte wiederum profitieren von der so genannten TK-Preisgarantie, wenn sie direkt ein Rabattvertrags-Arzneimittel verordnen oder die Abgabe in der Apotheke zulassen. 2. Das Verkaufen von Versicherungen steht bei den Deutschen ganz oben auf der Liste der unbeliebtesten Jobs. Fast jeder zweite Bundesbürger (45 Prozent) kann sich unter keinen Umständen vorstellen, als Versicherungsvertreter zu arbeiten. Grund für das schlechte Abschneiden ist das geringe Ansehen der Policen-Vermittler: Nur drei Prozent der Bürger bringen diesem Beruf viel Achtung entgegen. Deutlich besser sieht es im übrigen Finanzgewerbe aus. Trotz Finanzkrise ist die Arbeit als Bankkaufmann nur für 15 Prozent der Deutschen ein gänzlich unattraktives Berufsfeld. Für weitere 30 Prozent der Bürger wäre eine politische Laufbahn völlig ausgeschlossen, das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. 3. Bis zu zehn Prozent Inflation ab 2011: Prognosen wie diese vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) lösen bei der Mehrheit der Deutschen Fluchtreflexe aus. Der verstärkte Kauf von Immobilien als sicherer Hafen gegen Inflationsrisiken bestätigt diesen Trend. Das zeigen aktuelle Marktbeobachtungen der unabhängigen Vermögensbetreuer Packenius, Mademann und Partner. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:http://www.was-audio.de/aanews/News20100330.mp3
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