EPISODE · Nov 2, 2025 · 1H 35M
Zweifelhafte Aufträge: Zum Umgang mit NS-Propagandafotografie am Beispiel Ruth Hallensleben
from seeing by ear. Essener Gespräche zur Fotografie · host Zentrum für Fotografie Essen
Thomas Dupke (Fotoarchiv des Ruhr Museums) im Gespräch mit Simone Förster (Stiftung Ann und Jürgen Wilde), Michael Kempf (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg), Ulrich Prehn (Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) und Rolf Sachsse (Fotograf und Fotohistoriker). Mit einer Einführung von Mira Anneli Naß. Auftragsfotografien stellen Museen und Archive oft vor große Herausforderungen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn diese Aufträge mit Organisationen des Nationalsozialismus zusammenhängen. Auch im Werk der Industrie- und Landschaftsfotografin Ruth Hallensleben, deren Nachlass das Fotoarchiv des Ruhr Museums übernommen hat, finden sich neben augenscheinlich unpolitischen Auftragswerken Fotografien, die für NS-Propaganda angefertigt und genutzt wurden. Für die Ausstellung „Fotografien im Auftrag – RuthHallensleben“ beleuchtete das Ruhr Museum 2025 auch diesen Teil ihres Werkes neu. Die teils aufgearbeiteten, teils noch immer offenen Fragen stellte das Haus öffentlich zur Diskussion. Die Vorgehensweisen und Hinweise aus ganzunterschiedlichen Museen, Gedenkstätten und Archiven können Sie in dieser Folge nachhören. Sie wurde im Rahmen der Tagung „Ruth Hallensleben:Auftragsfotografie im Kontext von Sammlungen, Politik und Frauenforschung“ am 23. Mai 2025 im Ruhr Museum aufgezeichnet.
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Thomas Dupke (Fotoarchiv des Ruhr Museums) im Gespräch mit Simone Förster (Stiftung Ann und Jürgen Wilde), Michael Kempf (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg), Ulrich Prehn (Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) und Rolf Sachsse (Fotograf und Fotohistoriker). Mit einer Einführung von Mira Anneli Naß. Auftragsfotografien stellen Museen und Archive oft vor große Herausforderungen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn diese Aufträge mit Organisationen des Nationalsozialismus zusammenhängen. Auch im Werk der Industrie- und Landschaftsfotografin Ruth Hallensleben, deren Nachlass das Fotoarchiv des Ruhr Museums übernommen hat, finden sich neben augenscheinlich unpolitischen Auftragswerken Fotografien, die für NS-Propaganda angefertigt und genutzt wurden. Für die Ausstellung „Fotografien im Auftrag – RuthHallensleben“ beleuchtete das Ruhr Museum 2025 auch diesen Teil ihres Werkes neu. Die teils aufgearbeiteten, teils noch immer offenen Fragen stellte das Haus öffentlich zur Diskussion. Die Vorgehensweisen und Hinweise aus ganzunterschiedlichen Museen, Gedenkstätten und Archiven können Sie in dieser Folge nachhören. Sie wurde im Rahmen der Tagung „Ruth Hallensleben:Auftragsfotografie im Kontext von Sammlungen, Politik und Frauenforschung“ am 23. Mai 2025 im Ruhr Museum aufgezeichnet.
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Zweifelhafte Aufträge: Zum Umgang mit NS-Propagandafotografie am Beispiel Ruth Hallensleben
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