PODCAST · society
Allgemein - Bartocast
by Sebastian Bartoschek
System ist Chaos - Chaos als System
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Vom Kriegspferd zum Pferdemädchen: Die Geschichte der Pferde
Warum Pferde keine Maschinen sind, weshalb Reiten militärische Wurzeln hat und was ein berühmtes rechnendes Pferd über Wissenschaft verrät.Sebastian Bartoschek hat wenig Pferdeerfahrung: Pferdesauerbraten, ein unangenehmer Pony-Ausritt und viele Klischees. Eva-Maria Flick von EQUIconfide hat dafür umso mehr zu erzählen. In dieser Folge geht es um Pferde, Pferdemythen und die Frage, warum ein Tier, das jahrtausendelang Transportmittel, Arbeitskraft und Kriegsgerät gewesen ist, heute im Alltag oft als Thema von Mädchen und Frauen gilt. Eva erklärt, wie stark Reitsportarten wie Dressur, Springreiten, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren historisch mit dem Militär verbunden sind. Außerdem geht es um Domestikation und Zähmung, um Pferde in Amerika, Przewalski-Pferde, Mustangs, Hufe, Bodenarbeit, Gelassenheitstraining und die Frage, ob Pferde eigentlich klug sind. Besonders spannend wird es beim klugen Hans: einem Pferd, das scheinbar rechnen konnte, tatsächlich aber feinste menschliche Signale las. Ein klassisches Beispiel für den Versuchsleitereffekt – und ein guter Hinweis darauf, dass Pferde vielleicht nicht so denken wie Menschen, aber keineswegs dumm sind. The post Vom Kriegspferd zum Pferdemädchen: Die Geschichte der Pferde first appeared on Bartocast.
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Polens Kampf gegen PiS: Was Deutschland daraus lernen kann – mit Martin Adam
Polen war acht Jahre lang ein europäisches Labor des Rechtspopulismus. Martin Adam hat als ARD-Korrespondent in Warszawa miterlebt, wie die PiS-Partei Medien, Justiz und politische Kultur umbaute – und wie Donald Tusk mit einer breiten Anti-PiS-Koalition an die Macht zurückkehrte. In dieser Folge geht es um katholischen Nationalismus, Sozialpolitik, Propaganda, Smolensk, Grenzkontrollen, die Rolle der EU und den hohen Preis, den eine Demokratie zahlt, wenn Populisten erst einmal regieren. Eine Folge über Polen, aber auch über Deutschland. The post Polens Kampf gegen PiS: Was Deutschland daraus lernen kann – mit Martin Adam first appeared on Bartocast.
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What’s in the box (WITB) 2: Illuminatengold, falsche Rolex und der Wert der Dinge
mit Ali Hackalife, aus unserer „What’s in the box“-Reihe Ein Stück „Illuminatengold“ aus dem Internet führt Sebastian und Ali tief hinein in die Frage, warum Dinge überhaupt wertvoll sind. Ist Gold wertvoll, weil es selten ist? Weil es schön aussieht? Weil ein Stempel draufsteht? Oder weil genug Menschen gemeinsam daran glauben? Von Adam Weishaupt, Illuminaten und Freimaurern geht es über Diamanten, Fake-Luxus, Rolex-Zertifikate und Balenciaga bis hin zu Karl Marx, Bettelscheinen, Germanen, Orcas, Mammuts und der Frage, ob Benjamin Franklin wirklich noch als cooler Typ durchgeht. Eine Folge über Echtheit, Konvention, Geld, Status, absurde Markenlogik und das beruhigende Wissen: Vielleicht finanzieren sich die Illuminaten tatsächlich über eBay. (Credit Foto Gold: Malin Kondring) The post What’s in the box (WITB) 2: Illuminatengold, falsche Rolex und der Wert der Dinge first appeared on Bartocast.
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Liminal Spaces: Wenn vertraute Räume plötzlich falsch wirken
(Fotos auf Homepage und YouTube). Ein leerer U-Bahn-Bereich, ein langer Flur, eine große Halle. Nichts daran ist spektakulär. Und trotzdem wirken solche Orte seltsam, fast unheimlich. In dieser Folge geht es um den Begriff Liminal Spaces: woher er kommt, warum das Internet daraus eine eigene Bildsprache gemacht hat und weshalb uns gerade vertraute Übergangsräume so stark irritieren können. Es geht um Schwellenzustände, leere Architektur, das Unheimliche im Alltäglichen und die Frage, warum es oft gar kein Monster braucht. Es reicht schon, wenn die Menschen fehlen. The post Liminal Spaces: Wenn vertraute Räume plötzlich falsch wirken first appeared on Bartocast.
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Carola-Brücke, Kreuzreliquien und Schalke-Rasen – warum Objekte für Menschen heilig werden (mit Ali Hackalife)
Ein Stück eingestürzte Brücke auf dem Tisch – und plötzlich geht es um weit mehr als Beton. Ali bringt ein zertifiziertes Fragment der Dresdner Carola-Brücke mit, Sebastian denkt laut über Materialermüdung, ostdeutsche Infrastruktur und die seltsame Faszination nach, die von echten Überresten ausgeht. Von dort führt das Gespräch zu Kreuzreliquien, dem Grabtuch von Turin, Stonehenge, Fußballrasen mit Reliquiencharakter und der Frage, warum Menschen Dingen Bedeutung verleihen, die objektiv oft nur Schutt, Holz oder Gras sind. Eine Folge über Glauben, Identität, Gruppengefühl, Symbole und darüber, warum manche Menschen in Ritualen aufgehen, während andere immer Beobachter bleiben. The post Carola-Brücke, Kreuzreliquien und Schalke-Rasen – warum Objekte für Menschen heilig werden (mit Ali Hackalife) first appeared on Bartocast.
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Doomscrolling: Betreibst du Missbrauch nach schlechten Nachrichten?
Nur kurz aufs Handy schauen. Nachts. Im Bett. Und plötzlich ist es vier Uhr. Krieg, Krise, Gewalt, Eskalation, Warnungen: Man wischt weiter, obwohl es nicht guttut. Genau dafür gibt es inzwischen ein Wort: Doomscrolling. In dieser Folge geht es darum, warum schlechte Nachrichten unsere Aufmerksamkeit so zuverlässig kapern, was Plattformen daraus machen und weshalb sich dieser Kontrollverlust oft sogar noch vernünftig anfühlt. Es geht um Psychologie, Algorithmen, Pandemie-Folgen und die Frage, ab wann Informiertsein in Überforderung kippt. Oder kürzer: Warum der Wunsch nach Orientierung heute so leicht im digitalen Alarmraum endet. The post Doomscrolling: Betreibst du Missbrauch nach schlechten Nachrichten? first appeared on Bartocast.
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Osteraufstand Dublin – wie jung ist die Revolution wirklich?
Dublin, Ostermontag 1916: Bewaffnete Aufständische besetzen das Hauptpostamt und rufen die irische Republik aus. Der Osteraufstand beginnt – und scheitert wenige Tage später militärisch. Doch die Geschichte endet nicht dort. Diese Folge schaut genauer hin: auf die Menschen hinter dem Aufstand. James Connolly war 47, Thomas Clarke 58. Keine jugendliche Revolte, sondern ein Aufstand mit langen politischen Biografien. Von dort aus stellt sich eine größere Frage: Warum wirken Revolutionen nach außen jung, während ihre prägenden Figuren oft deutlich älter sind? Und was bedeutet das für unser Verständnis von Geschichte? The post Osteraufstand Dublin – wie jung ist die Revolution wirklich? first appeared on Bartocast.
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