PODCAST · religion
Bibelperspektiven
by Klaus Dripke
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefste Tiefe unseres Menschseins hinein wirksam wird. Dieser Podcast will dabei helfen, Perspektiven dieser "anderen Welt" zu fördern, indem unsere alltäglichen Erfahrungen mit uns selbst und mit anderen als Einstieg verwendet werden, um Aspekte eines ausgewählten Bibeltextes so direkt wie möglich als Zugang zu einer Wahrheit zu nutzen, die alles durchdringt und trägt und unser Denken, Fühlen, Empfinde
Episodes
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"... dass ihr meidet die Unzucht ..."
Was ist das eigentlich - "Unzucht"? Und warum wird die Unzucht in einem Thessalonicher-Brief fast in einem Atemzug mit der Habsucht genannt?
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"Ich bin der HERR, dein Gott ..."
Haben wir mit dem ersten der Zehn Gebote noch etwas zu schaffen? Eine Vielgötterei gibt es in unserem Kulturkreis doch gar nicht, oder? Ein genauerer Blick zeigt, dass das erste Gebot für uns so aktuell ist wie eh und je.
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"... einen fröhlichen Geber hat Gott lieb."
Aus freiem Herzen geben, ohne im Gegenzug eine Gegenleistung zu erwarten ... das scheint schwer zu sein. In seinem 2. Korintherbrief gibt Paulus Hinweise, wie man wirklich zu einem "fröhlichen Geber" werden kann.
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"Herr, ich glaube."
"Glaubst du an Gott?" - so fragt man sich wechselseitig und antwortet mit "Ja" oder "Nein". Jesus hatte einen blindgeborenen Mann geheilt und ihm eine viel weitergehende Frage gestellt: "Glaubst du an den Menschensohn?"
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"Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben."
Inmitten der Herausforderungen und Ungewissheiten des Lebens auf Gott zu vertrauen und ihm zu glauben, das ist der eindringliche Rat des Hebräerbriefes. Und ist das nicht auch, angesichts der Alternativen, das Allerbeste?
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"So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!"
Abraham wird unter den Sternenhimmel geführt und hört zum wiederholten Male eine unglaubliche Verheißung Gottes. Eine Bibelstelle, aus der wir viel über Vertrauen, aber auch über Vertrauenswürdigkeit erfahren können.
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"... er hat sich herrlich bewiesen."
Gern würde man sich der Dankbarkeit und Freude anschließen, die sich in einer Bibelstelle im Jesajabuch ausdrücken, wenn da nicht das Wörtchen vom "Zorn" Gottes wäre. Eine nähere Betrachtung zeigt auf, dass unsere üblichen Vorstellungen von "Zorn" hier nicht zutreffen.
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"... ich kenne eure Frevel ..."
Der Prophet Amos soll dem Volk Israel gegenüber eine dringende Warnung aussprechen, die heute genauso aktuell ist wie damals.
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"... Niemand kommt zum Vater denn durch mich."
Seltsam: Jesus vermittelt keinen Weg und keine Wahrheit, er zeigt uns keinen Weg und keine Wahrheit, sondern er sagt: Ich BIN der Weg, und die Wahrheit und das Leben. Diesen Satz muss man auf sich wirken lassen ...
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"Und er macht's, wie er will."
"Mit Gott rechten" - das macht auf eindrückliche Weise Hiob vor: der Mann des Alten Testaments, der alles verloren hatte. Wir begleiten ihn ein Stück in seinem Hader über Gott, und können mit ihm daraus lernen.
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"... so wird ganz Israel gerettet werden ..."
Seit die christliche Kirche existiert, hat es immer wieder irrige Annahmen über die Bedeutung der Kirche, über ihr Verhältnis zu Gott und das Verhältnis des Volkes Israel zu Gott gegeben. Paulus klärt in einer Stelle aus dem Römerbrief über die Zusammenhänge auf.
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"... ein weises und verständiges Herz ..."
Wie wäre es, wenn wir genauso wie König Salomo von Gott einen Wunsch frei bekämen? Was würden wir uns wünschen? Oder vielleicht viel wichtiger: Aus welcher Motivation würden wir uns das von ihm wünschen?
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"... das verkündigt auf den Dächern."
In manchen sozialen Situationen kann einem der eigene Glaube peinlich sein. Man schweigt, schwächt ab, oder verleugnet sogar. Im Matthäusevangelium spricht Jesus genau über solche Situationen.
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"Gebt ihr ihnen zu essen."
Durch eine wundersame Brotvermehrung, so erzählen es alle vier Evangelien, wurden mehrere tausend Menschen satt. Unabhängig von dieser Wohltat - welche Botschaft wollte Jesus seinen Jüngern mit dieser Begebenheit nahe bringen?
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„… wende deinen Fuß vom Bösen.“
In einem Teil der sogenannten "Weisheitsliteratur" des Alten Testaments findet sich ein Abschnitt mit Lebensratschlägen, die - in unsere heutige Sprache übertragen - nichts an Aktualität eingebüßt haben.
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"Und sie fürchteten sich sehr ..."
Ein Volk, gerade der Sklaverei entkommen, ist erneut einer massiven Bedrohung ausgesetzt. Diese Situation, wie sie im 2. Mosebuch beschrieben wird, ist ein Sinnbild dafür, dass die Erringung von Freiheit häufig mit einer Reihe von Bedrängnissen einhergeht.
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"... nicht die Weisheit, die von oben herabkommt ..."
Wo im Umgang unter Menschen noch Neid und Streit vorherrschen, regiert eine "irdische Weisheit", so Jakobus in seinem Brief. Die wahre Weisheit, die "Weisheit von oben" lässt sich an ganz anderen Merkmalen erkennen.
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"... Sünden in die Tiefen des Meeres werfen."
Wieso muss es überhaupt den "Zorn Gottes" geben, wenn - wie im Buch des Propheten Micha beschrieben- derselbe Gott die Sünden später vergibt? Im Grunde ist uns eine solche Entwicklung sehr vertraut, beispielsweise im Umgang mit Suchterkrankungen.
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"Da wird sein Heulen und Zähneklappern."
Ein Gleichnis Jesu wirft Fragen auf: Wieso wird so streng mit denen umgegangen, die einer Einladung nicht nachkommen und die auf einem Fest nicht richtig gekleidet sind? Wen betrifft dieses Gleichnis? Nur diejenigen, die von Jesus nichts wissen wollen? Oder - alle ...?
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"... sie kamen scharf aneinander ..."
Sollte es nicht unter Christinnen und Christen möglich sein, sich zu einigen und Kompromisse zu finden? In manchen Situationen gibt es aber unvereinbare Standpunkte, so wie in einem heftigen Streit zwischen Paulus und Barnabas, von dem die Apostelgeschichte berichtet.
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"... und gebe dir Frieden."
Manchmal will ein Vorhaben nicht glücken und es scheint geradezu ein "Fluch" darauf zu liegen. Und manchmal gelingt etwas so gut, dass es uns irgendwie "gesegnet" erscheint. Diese alltäglichen Erfahrungen helfen beim Verständnis des bekannten "Aaronitischen Segens".
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"Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod ..."
Sich ärgern über etwas, das anders läuft, als man es sich in den Kopf gesetzt hat - mit dieser alltäglichsten aller alltäglichen Reaktionen beginnt etwas, was Paulus im Römerbrief "fleischlich" nennt und was einen kleinen, meist unbeachteten "Tod" nach sich zieht. Paulus wirbt für ein…
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"Hütet euch aber vor den Menschen ..."
Wenn Jesus seine Jünger "wie Schafe mitten unter die Wölfe" senden will, dann klingt das recht bedrohlich und nicht gerade attraktiv. Wenn wir diesen Auftrag aber annehmen wollen, dann sollten wir auch den zweiten Satz verstehen, in dem er rät, dabei "klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie…
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"... jedermanns Kehricht ..."
Paulus bereitet seine Gemeinde in Korinth darauf vor, dass das Leben in der Nachfolge Jesu Hass und Widerstand hervorrufen wird. Er selbst ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass er sich von diesem Hass nicht anstecken ließ und niemals mit Rache antwortete.
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"... das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen."
Es gibt Worte der biblischen Sprache, zu denen uns heute eigentlich jeder Zugang fehlt. Wir benötigen dann einen ganz anderen Zugang, der von den Erfahrungen unseres jetzigen Lebens ausgeht. Dies ist auch nötig bei einer ganz zentralen Aussage am Anfang des Markusevangeliums.
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"Darum harrt der HERR darauf, dass er euch gnädig sei ..."
Warum "harrt" der Herr darauf, dass er uns gnädig sei? Wenn er helfen möchte, worauf wartet er dann noch? Diese Aussage eines Jesaja-Textes muss einmal genauer beleuchtet werden.
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"... sitzen auf zwölf Thronen ..."
Unsere Abhängigkeit davon, "belohnt" werden zu wollen, reicht bis in unser innerstes Glaubensleben hinein. Das zeigt sich an der Frage von Petrus nach dem Lohn für den Einsatz der Jünger und an der tiefgründigen Antwort von Jesus.
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"... nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit ..."
Paulus rät der Gemeinde in Korinth, tatkräftig aus sich herauszuschaffen, was sie lähmt und gefangennimmt. Wie genau meint er das? Können wir das überhaupt: das Schlechte aus uns herausschaffen?
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"... und lud auf sich unsere Schmerzen."
Worte aus dem Jesajabuch, Jahrhunderte vor der Geburt Jesu aufgeschrieben, kündigen einen "Knecht" an, der um unsretwillen Schmerzen und Leid auf sich nimmt und sein Leben für uns dahingibt. Die Worte Jesajas geben eine Ahnung von dem unermesslichen und radikalen Engagement Christi für die...
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"... die Gemeinschaft des Blutes Christi?"
Eine Gemeinschaft, in der die Individualität eines jeden gewahrt bleibt und gleichzeitig alle von demselben Geist durchströmt und getragen werden - gibt es das? Ja, unter Christinnen und Christen kann es dies geben, so erklärt das der 1. Korintherbrief; und die Erfahrung dieser Gemeinschaft geht...
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"... damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut ..."
Eine Stelle des Hebräerbriefes fordert dazu auf, dass wir uns zusammen mit Jesus "vor das Tor", "vor das Lager" begeben. Was ist mit dieser Aufforderung gemeint? Was hat das mit unserem Leben zu tun?
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"... satt trinken an den Brüsten ihres Trostes."
Im Buch Jesaja wird die Haltung Gottes uns Menschen gegenüber wie ein Strom mütterlicher Fürsorge beschrieben. Wenn wir ehrlich sind, spüren wir dies in unserem Leben allenfalls in bestimmten Augenblicken. Können wir der Beschreibung dieser Fürsorge dennoch trauen?
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"... der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams."
Ein kleiner Mann klettert auf einen Maulbeerbaum, um Jesus zu sehen, und Jesus kehrt kurz darauf in seinem Haus ein. Diese biblische Geschichte ist ein praktisches Beispiel für das, was im Epheserbrief in abstrakterer Form beschrieben ist: Jesus kennt unsere Abgründe, aber auch unser...
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"... werdet ihr sterben in euren Sünden ..."
"Wer bist du denn?" - wird Jesus von kritischen Pharisäern gefragt. Fragen wir nicht häufig so, und meinen dabei nicht den Menschen, sondern sein Amt, seine Rolle, seinen Status? Damals wie heute: Das Eigentliche unseres Gegenübers bleibt uns mit dieser Frage verschlossen.
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"… von seiner eigenen Begierde gereizt und verlockt."
Was ist "Sünde"? Sind das bestimmte Taten, die wir tun? Ist es eine bestimmte innere Haltung? Warum warnt Jakobus in seinem Brief so dringend vor der Sünde und ihren Folgen?
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"... wenn ihr tut, was ich euch gebiete."
Vor seiner Gefangennahme gibt Jesus seinen Jüngern einen wesentlichen Rat mit auf den Weg. Seine eindringliche Empfehlung klingt wie eine Beschreibung dessen, was Jesus selbst tun wird und was unmittelbar vor ihm liegt. Können wir ihm folgen?
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"... denn sie sind ein Haus des Widerspruchs."
"Das bringt doch nichts." - "Das ist doch sinnlos." - So argumentieren wir häufig, wenn es darum geht, jemandem etwas zu sagen, was derjenige vermutlich nicht hören will. Der Prophet Hesekiel wird aufgefordert, in diesem Fall dennoch zu sprechen. Wir auch?
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"… Ich bin das Licht der Welt."
Helen Keller erlebte als taubblindes Mädchen einen Moment, in dem es in ihr "hell" wurde. Vergleichbare beglückende Momente kann jeder von uns erleben. Von dem Licht, das dieses Hell-Werden bewirkt, spricht ein einzelner Vers aus dem Johannesevangelium.
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"... die Haut seines Angesichts glänzte ..."
Wir sprechen von "Ausstrahlung" und beobachten in seltenen Momenten, dass ein Gesicht von innen heraus "strahlen" kann. Die Israeliten sahen dies bei Mose. Was ist die Bedingung für ein solches Strahlen? Kann es dauerhaft bestehen bleiben?
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"... eine Kraft Gottes, die selig macht ..."
Mit geradezu euphorischen Worten spricht Paulus vom Evangelium. Über Worte aus seinem Römerbrief können wir uns Schritt für Schritt in seine Erfahrungswelt mit hineinnehmen lassen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was er erfahren hatte und wovon er jedem weitererzählen wollte.
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"... kein Mensch wird leben, der mich sieht."
Kann man Gott begegnen? Mose war eine solche Erfahrung vergönnt; so berichtet es uns das Alte Testament. Die Beschreibung dieser Erfahrung gibt einen tiefen Einblick in das Verhältnis Gottes zu uns Menschen.
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"Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut ..."
Was hat drei ältere Männer bewogen, aufgrund einer Sternenkonstellation die Strapazen einer weiten Reise auf sich zu nehmen? Drei Männer, die doch eigentlich ihr Auskommen hatten, da sie zur Oberschicht gehörten? Und was hat das mit uns zu tun?
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"... mein Heil bleibt ewiglich ..."
In unseren Ohren klingen "Recht" und "Gesetz" nach trockener Bürokratie. Ungewöhnlich erscheint es da, wenn in einem Jesaja-Text euphorisch ein göttliches Recht beschrieben wird, das zum "Licht der Völker" werden wird. Lässt sich das nachvollziehen?
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"... die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig ..."
"Philosophie" ist doch eine harmlose, für viele sogar sehr reizvolle, anspruchsvolle und interessante Wissenschaft. Was hat dann Paulus im Sinn, wenn er seine Gemeinde vor den Fängen der Philosophie warnt?
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"Er wird die Lämmer in seinem Arm sammeln ..."
Ein merkwürdiges Bild verwendet der Prophet Jesaja: Täler sollen erhöht und Berge sollen erniedrigt werden, um dem kommenden Herrn den Weg zu bahnen. Dieses Bild hat mehr mit uns zu tun als wir vermutlich ahnen.
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"... und dann wird das Ende kommen."
Am Ende des Matthäusevangeliums prophezeit Jesus eine kommende "Endzeit". Ungeachtet der Umbrüche, die sich dann ereignen sollen, scheint Jesus vor allem ein Rat an seine Jünger wichtig zu sein: Wie sollen sie, wie sollen wir uns in dieser Zeit verhalten?
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"... ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel."
Einmal wird eine Zeit kommen, in der die Kriegsbogen zerbrochen werden. Kann man dieser Vision des Propheten Sacharja Glauben schenken? Wie kann Frieden werden?
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"Gott ist nicht ein Gott der Toten ..."
Werden wir nach unserem Tod weiterleben? Schon zur Zeit Jesu gab es Gruppierungen, die allein ein diesseitiges Leben für möglich hielten. Was hatte Jesus ihnen zu sagen?
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"... weil sie mir so viel Mühe macht ..."
Schwierigkeiten und Belastungen können das Vertrauen in Gott erschüttern. Der eigene Glaube beginnt dann "brüchig" zu werden. Es scheint so, als wolle Jesus uns mithilfe eines drastischen Gleichnisses genau davor bewahren.
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"... tut wohl denen, die euch hassen ..."
"Liebt eure Feinde" - dies scheint der schwerste Rat zu sein, den Jesus uns gegeben hat. Aber wer sind eigentlich unsere Feinde? Ist es das feindselige Verhalten, das einen Menschen zum Feind macht? Oder beginnt das "Feind-Sein" schon viel früher?
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