PODCAST · society
DAHoam im Landkreis
by Laurin Schütz-Guth & Korbinian Urban
DAHoam im Landkreis ist der Podcast für alle, die den Landkreis Dachau und die Region dahinter wirklich kennenlernen wollen – jenseits von Klischees und Hochglanz. Die Hosts Laurin Schütz-Guth und Korbinan Urban, treffen Menschen, die hier leben, arbeiten, Verantwortung übernehmen und Dinge anstoßen: Unternehmer:innen, Vereine, Macher:innen, Kreative und Persönlichkeiten, die den Landkreis prägen.Im Mittelpunkt stehen nicht Pressetexte oder perfekte Erfolgsgeschichten, sondern die Reise dahinter: Was treibt Menschen an? Was waren die Umwege, Zweifel und Wendepunkte? Was bedeutet „dahoam“ – und warum bleiben manche, während andere zurückkommen? Die gelben Stühle sind dabei ein Ort für ehrlichen Austausch auf Augenhöhe: regional, direkt, ungeschönt und nah dran.DAHoam im Landkreis ist atmosphärisch produziert, mit viel Gefühl für Sound und Bild – und macht Lust, die Region neu zu entdecken: ihre Orte, ihre Geschichten und vor allem die Menschen, die sie lebenswert machen.
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#008 - Vom Greifen und Loslassen - Die Angst umzukehren und das Über-sich-Hinauswachsen
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich auf weichem Boden – nämlich mitten im Boulderraum der Kletterhalle Dachau. Zu Gast ist Pablo, der hier als Geschäftsführer eigentlich alles macht: Buchhaltung, Einkauf, Kurse, Rezeption. „Ein-Mann-Unternehmen" wäre trotzdem falsch – rund 45 Kolleginnen und Kollegen halten den Laden am Laufen. Pablo ist gebürtiger Brandenburger, „Randbolette" aus der Gegend um Berlin, seit zwei Jahren in Dachau. Und er bringt eine Geschichte mit, die weit über Griffe und Routen hinausgeht.Angefangen hat alles mit einem Kreuzbandriss mit 19 – aus dem Fußballer wurde ein Kletterer. In Berlin fing er 2007 an der Rezeption einer Kletterhalle an, wurde Trainer, Cheftrainer, Routenbauchef und schließlich Geschäftsführer. Nebenbei promovierte er als Chemiker. Doch der eigentliche rote Faden der Folge ist die Angst. Pablo erzählt offen, dass er die ersten Jahre kaum sieben Meter hochkam – und wie er sich über Hunderte Touren an seine Höhenangst herangearbeitet hat. „Du siehst nicht, dass ich Angst habe", sagt er über sich am Fels. Von außen wirkt er cool, innen läuft ein ganz anderer Film. Dazu erklärt er sein Zonen-Modell aus dem Coaching – Komfortzone, Lernzone, Panikzone – und warum echtes Weiterkommen nur außerhalb der Komfortzone passiert.Es geht aber um mehr als Klettern. Pablo spricht über Stolz und darüber, wie schwer es ist, am Berg umzukehren, wenn der Kopf „weitermachen" schreit – und warum die richtige Entscheidung manchmal heißt: lieber leben als den Gipfel. Er redet über Herkunft und Identität – als „Ossi", als Halbperuaner, als Weltbürger – und über die immer gleiche Frage „Wo kommst du eigentlich her?", die er sein Leben lang beantworten muss. Mit trockenem Humor erzählt er vom Weißwurst-Äquator und seinem legendären Brezn-Deal mit den Kollegen. Und wenn er über den Kids Cup, den sozialen Tarif und das Miteinander in Dachau spricht, fangen seine Augen an zu leuchten: Es geht ihm nicht um Wettkampf, es geht um Gemeinschaft. Ein Gedanke, der am Ende alles zusammenhält – so wie sein schönstes Bild: „Klettern verbindet."Eine Folge über Angst und Mut, über Umkehren und Weitermachen, über Herkunft, Vielfalt und Gemeinschaft – und über einen, der am Plastik groß geworden ist und in Dachau angekommen ist.Ihr wollt selbst mal an die Wand? Dann schaut in der Kletterhalle Dachau vorbei – für Kinder ab vier bis zu erfahrenen Kletterern ist alles dabei.📍 Kletterhalle DachauFeedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/
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#007 - Tante Frieda: Zwei Frauen, ein Zelt auf dem Dachauer Volksfest
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi mittendrin im Aufbau – genauer gesagt bei Tante Frieda, dem Zelt auf dem Dachauer Volksfest. Tante Frieda selbst ist nicht da (die gab es aber wirklich – dazu später), dafür stehen hinter dem Tresen Annika und Jennifer, die beiden Betreiberinnen. Am Freitag vor dem Volksfest, zwischen zweitem Kühlwagen, Siebträgermaschine und den letzten Handgriffen, nehmen sie sich Zeit für einen Blick hinter die Kulissen.Beide sind Quereinsteigerinnen in der Gastro: Jennifer hat Sportwissenschaften studiert und ist über einen Essensstand mit vier selbstgemachten Couscous-Soßen in die Kulinarik gerutscht, Annika kommt über Veranstaltungsmanagement und den gemeinnützigen Verein „Wir sind Paul". Mit dem Verein haben sie 2017 das White-Paper-Festival auf dem alten MD-Papierfabrik-Gelände gestemmt – zwei Tage, mehrere tausend Besucher, ehrenamtlich und mit vollem privaten Risiko. Ein Ding, das man laut den beiden „nur einmal macht" – aber aus dem alles Weitere gewachsen ist.Daraus wurde 2019 das Café Samstagskinder, ein Ort, an dem sie sieben Jahre lang „Momente zum Glücklichsein" geschaffen haben – bis die Familiensituation (inzwischen drei Kinder zu zweit) den ehrlichen Schnitt nötig machte. Statt es bis zum Knall auszureizen, haben sie bewusst zu einem würdigen Ende gebracht. Was bleibt, ist die Tante Frieda: benannt nach Frieda Trinkel, die einst in Etzenhausen einen Kramerladen führte – ein Ort, an dem man nicht nur das Mehl bekam, sondern das Rezept dazu und die halbe Nachbarschaft gleich mit. Genau dieses Gefühl wollen die beiden im Zelt schaffen.Es geht aber um mehr als Disco-Schorle (Gin, Holundersirup, Prosecco, Zitrone), Bavesen und die heiß begehrten Zimtschnecken. Annika und Jennifer erzählen, warum ihr Konzept ohne klassische Hierarchie funktioniert, wie wertvoll ihr Netzwerk im Landkreis ist, wenn mal etwas kaputtgeht, und warum sie auf dem Volksfest immer noch als „die Revoluzzerinnen" gelten – schließlich fragen manche zuerst, „wo denn der Chef ist". Sie sprechen über Frauennetzwerke wie „Frauen wirken", über Regionalität von Amperbräu bis zum Firefighter Gin aus Indersdorf – und darüber, dass Erfahrung manchmal mehr wert ist als Umsatz.Eine Folge über zwei Frauen, die Räume schaffen statt Ansagen machen, über den Mut, einfach loszulegen, auch wenn es mal schiefgeht – und über einen Kramerladen, der als Bierzelt weiterlebt.📍 Tante Frieda – Dachauer VolksfestSamstagskinder Website: https://samstagskinder.com/Instagram - Tante Frieda: https://www.instagram.com/_tantefrieda_/Instagram - DAHoam im Landkreis: https://www.instagram.com/podcast.dahoam/Feedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/
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#006 - Durch Blick(en)? Das Leben mit und durch die Brillen von Chris Tannek
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis sitzen Laurin und Korbi buchstäblich im Bach – und mit ihnen: Chris Tannek. Gemeinsam mit seinem Bruder Frank führt er seit über 22 Jahren Optik Tannek in Dachau, eines der renommiertesten Optikhäuser im Landkreis. Doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig.Chris erzählt, wie er eigentlich nie ins elterliche Geschäft wollte, stattdessen eine kaufmännische Ausbildung bei der Allianz in München genoss – mit bester Aussicht aufs Siegestor und direktem Anschluss ans Nachtleben. Dann rief der Bruder. Und Blut ist eben dicker als Wasser. Was folgte, waren Jahre des Lernens im kalten Wasser: Als 19-Jähriger im Anzug vor Mitarbeiter:innen stehen, die ihn noch als Kind kannten, kein Fachwissen, keine Erfahrung in Mitarbeiterführung – aber jede Menge Mut und den unbedingten Willen, es besser zu machen. Heute beschäftigt Optik Tannek fast doppelt so viele Kolleg:innen wie damals, bei weniger Filialen – ein klares Zeichen dafür, dass Service und Qualität vor Quantität stehen. Ob TAKIPA, das legendäre Tannek-Kinderbrillen-Paket, das auf einem Bierdeckel entstand, oder der exklusive Glasses Club mit Brillen-Präsentationen im Dachauer Schloss – Chris und sein Bruder haben den Laden konsequent zu ihrer eigenen Version von Erfolg geformt.Doch der Abend im Bach dreht sich um mehr als Optik. Chris spricht über das unsichtbare Netzwerk Dachaus, das er tief in sich trägt – und das er auch als einer der Gründer von "Dachau hilft" in der Corona-Zeit erlebt hat. Er erzählt, was ihn zweimal auf den Jakobsweg trieb, warum Laufen für ihn die beste Therapie ist und was es bedeutet, auf einem 1000 Jahre alten Pfad in Asturien plötzlich ganz klein mit Hut zu sein. Und dann ist da noch sein Herzensthema: Als freier Redner begleitet er Menschen bei Hochzeiten und Trauerfeiern – nicht weil er es geplant hat, sondern weil ihm jemand einfach gesagt hat: "Du bist Trauredner." Hochzeit Nummer 132 war letzten Samstag. Passt.Eine Folge über Familienzusammenhalt, den Mut loszulaufen, regionale Verbundenheit – und einen Mann, der einfach nur der Chris sein will.
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#005 - Zwischen den Büchern - Vom Suchen und Finden und warum wir alle mehr lesen sollten.
Was passiert, wenn zwei leidenschaftliche Buchmenschen mitten in einer Pandemie eine Buchhandlung eröffnen? Im Subtext am Sparkassenplatz in Dachau sind Sebastian von Gerstorf und Corinna Hegener genau das gelungen – und dieser Laden ist längst weit mehr als nur ein Ort, an dem man Bücher kaufen kann.Sebastian hat mit 21 Jahren seine Ausbildung bei der ältesten Buchhandlung Münchens begonnen, der Buchhandlung Lentner am Marienplatz. Seitdem hat er den Buchhandel nie wirklich losgelassen – auch wenn er es manchmal versucht hat. Corinna ist einen ganz anderen Weg gegangen: Germanistik, Soziologie, Heilpraktikerin – und irgendwann, über einen glücklichen Umweg, im Buchhandel gelandet. Heute führen die beiden gemeinsam den Subtext und haben damit Dachau einen Ort gegeben, der in der Stadt gefehlt hat.In dieser Folge sprechen Laurin und Kobi mit Sebastian und Corinna über die Kunst, das richtige Buch zur richtigen Person zu bringen, über das 80/20-Prinzip im Buchhandel, über Herzbluttitel neben Bestsellern und darüber, warum eine inhabergeführte Buchhandlung so viel mehr ist als ein Lager mit Regalen. Sie erzählen, wie es war, mitten in Corona zu eröffnen – mit fast leeren Regalen, überwältigender Dankbarkeit und dem Mut, einfach anzufangen.Ihr wohnt im Landkreis Dachau und habt den Subtext noch nicht besucht? Dann wird's Zeit! Schaut mal rein, lasst euch beraten – und entdeckt euer nächstes Lieblingsbuch.📍 Subtext Dachau – Sparkassenplatz, DachauFeedback, Anfragen & Episodenwünsche: Meldet euch gerne bei uns!🌐 Website: https://schurth.de/projekte/unterhaltung/dahoam-im-landkreis/
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#004 - Mit Herz und Schoki - Wie Isabel Seeber die Welt mit Pralinen lebenswerter macht
Pralinen, Leidenschaft & ganz viel Herz 💛In dieser Folge sind Laurin und Korbi zu Gast bei Isabel Seeber – der Frau hinter der Dachauer Candisserie. Zwischen feinster Schokolade, kreativen Geschmacksexplosionen und einem Tablett voller Pralinen geht’s um viel mehr als nur Süßes: Unternehmertum, Nachhaltigkeit, Ehrenamt und echte Menschlichkeit.🍫 Darum geht’s in der FolgeIsabel erzählt, wie aus einer spontanen Idee ein erfolgreiches Pralinen-Business wurde – und warum ihre Produkte nicht nur gut schmecken, sondern auch Gutes bewirken.Von nachhaltigem Kakaoanbau über eigene Produktion bis hin zu sozialen Projekten im Landkreis: Diese Folge zeigt, wie Genuss und Verantwortung zusammengehen können.👤 Zu Gast: Isabel SeeberInhaberin der Candisserie Dachau (seit fast 30 Jahren)Eigene Pralinenproduktion in DachauVorsitzende von Dachau handeltEngagiert im Deutschen SüßwarenverbandInitiatorin des Dachauer Wunschbaums✨ Highlights aus der FolgeVon der Fotografin zur Chocolatière Wie eine spontane Idee (inkl. Wein 🍷) zum eigenen Geschäft führtePralinen als Kunstwerke Warum jede einzelne Praline ein Erlebnis ist – von Sensorik bis GeschmackskompositionNachhaltigkeit im Kakaoanbau Faire Produktion, direkte Beziehungen zu Bauern und echte Einblicke vor Ort (Kolumbien & Madagaskar)Soziales Engagement mit Herz Der Dachauer Wunschbaum: 700+ Geschenke für Bedürftige jedes Jahr 🎄Krisen als Chance Wie aus der Corona-Zeit die Initiative Dachau handelt entstanden istEinzelhandel der Zukunft Warum Erlebnisse wichtiger sind als Produkte – und was Online nie ersetzen kann💡 Starke Zitate„Wenn du mit Schokolade ein bisschen Welt retten kannst, ist das schon cool.“„Du kaufst nicht nur die Praline – du kaufst das Erlebnis.“„Man muss wissen, wer etwas am besten kann – man muss nicht alles selbst machen.“📍 DAHoam-GefühlIsabel lebt seit 2006 in Dachau und sagt klar:👉 „Ich würde hier nicht mehr weg wollen.“Zwischen Amper-Radweg, starkem Netzwerk und echtem Miteinander zeigt sich, was „DAHoam im Landkreis“ wirklich bedeutet.🚀 AusblickUmzug der Kandisserie in größere Räumlichkeiten (Münchner Straße)Ausbau der Produktion & neue IdeenWeiterentwicklung von Dachau handelt im gesamten Landkreis🎧 Hör rein!Eine Folge voller Geschmack, Inspiration und echter Geschichten aus dem Landkreis. Perfekt für alle, die wissen wollen, was hinter den Kulissen passiert – und warum ein Stück Schokolade manchmal viel mehr bedeutet.👉 Gast-Empfehlung von Isabel: Hoftheater Bergkirchen 🎭Link: https://hoftheater-bergkirchen.de/Weitere Links:Candisserie Dachau: https://candisserie.de/Dachau handelt: https://www.dachau-handelt.de/Dachau handelt – Gutscheine & Jobkarten: https://www.dachau-handelt.de/gutschein-und-jobkartensystemUnd zum Schluss - Alles über Uns:https://schurth.de/dahoam-im-landkreis/
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#003 - Therapie Brunner: Zwei Brüder, fünf Standorte und ein ganzheitlicher Ansatz
Zwei Brüder, ein Familienbetrieb – und fünf Standorte im Landkreis: Max und Phil von Therapie Brunner erzählen, wie sie das Unternehmen in 2. Generation führen, warum Physiotherapie mehr als „Massage“ ist und wieso ihr Kraftraum-Konzept die Therapie nach der Behandlung wirklich nachhaltig macht.GästePhil Brunner – Osteopath, Physiotherapeut & sektoraler Heilpraktiker; leitet u. a. den Standort SchwabhausenMax Brunner – Standortleitung Dachau; führt das Familienunternehmen in 2. Generation mitHighlights & Learnings (Kurz & knackig)Therapie Brunner ist inzwischen an 5 Standorten aktiv – mit Physiotherapie, Osteopathie und neuen ganzheitlichen Bausteinen.Kraftraum-Konzept: Nach der Behandlung nicht „allein ins Fitnessstudio“, sondern begleitet stabilisieren, richtig trainieren, Rückfälle vermeiden.Ernährungsberatung als nächster Schritt: nicht aus „Optik“-Gründen, sondern als Teil der Ursachenarbeit (Entzündungen, Magen-Darm, Regeneration).Familienunternehmen ohne Drama: klare Zuständigkeiten (u. a. Dachau vs. Schwabhausen), Entscheidungen gemeinsam – und der Vater ist weiterhin aktiv dabei.Klare Einordnung: Physiotherapie ist nicht Massagetherapie – aktive Stabilisierung und funktionelles Arbeiten stehen im Fokus.Wachstum bringt neue Realität: Mit ~40 Mitarbeitenden wird es schwieriger, gleichzeitig voll zu therapieren und das Unternehmen zu führen.Wenn du nach der Behandlung nicht wieder bei „0“ starten willst: Schau dir das Kraftraum-/Reha-Konzept von Therapie Brunner an und frag gezielt nach einem Plan, wie du den Therapieerfolg langfristig stabilisierst.Website:https://physioteam-brunner.de/
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#002 – Kleinkunstbühne Leierkasten Dachau: Ehrenamt, Bühne & Kultur mit Herz
In dieser Folge von DAHoam im Landkreis nehmen euch die Hosts mit auf die Bühne – zu Gast sind Steffi und Florian vom ehrenamtlichen Team der Kleinkunstbühne Leierkasten in Dachau. Die beiden erzählen, wie der Leierkasten aus einer Jugendgruppe heraus entstanden ist, warum das Ehrenamt für sie mehr als „nur Unterstützung“ ist und was die familiäre Atmosphäre hinter den Kulissen so besonders macht – inklusive gemeinsamer Essen mit den Künstler:innen vor jeder Show. Außerdem geht’s um Locations (Friedenskirche, Thomahaus & Co.), den Aufwand hinter Technik, Booking, PR und Finanzierung (Tickets, Stadt-Zuschuss, Sponsorings) sowie darum, wie sich Kultur und Vorverkauf seit Corona verändert haben.Zum Abschluss geben Steffi und Florian noch einen kleinen Ausblick aufs Programm: Dallahan (irische Musik) spielen am 16.04.2026 um 20:00 Uhr im Thomahaus, und im Kinderprogramm steht „Bär hat es schwer“ am 18.04.2026 an. Außerdem kündigt Steffi ein besonderes Kinderstück zur „Langen Nacht der Demokratie“ am 02.10.2026 an. Alle Infos, Newsletter und Tickets findet ihr unter www.leierkasten-dachau.de.
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#001 - Matthias Glück - Foto Glück in Dachau: Warum Beratung, Prints & Community wieder zählen
Erste Folge, erster Gast, erster Blick hinter die Ladentheke: Matthias Glück hat in Dachau gerade ein neues Fotofachgeschäft eröffnet. Wir sprechen über „Dahoam“, Feuerwehr, Einzelhandel vs. Online und warum echte Beratung, Prints und Begegnung mehr sind als nur „Click“.In der allerersten Folge von „Dahoam im Landkreis“ sind Laurin und Korbi zu Gast bei Matthias Glück – direkt in seinem neuen Laden Foto Glück in Dachau, aufgenommen im Schaufenster. Matthias erzählt, warum „Dahoam“ für ihn Dachau ist, wie sehr Feuerwehr und Gemeinschaften prägen, und wie aus dem Ende von Foto Sessner ein Neuanfang wurde. Dazu geht’s um Fotografie-Trends (analog vs. „schlechte“ Digitalkameras), nachhaltigeres Drucken und den Wert von guter Beratung im Einzelhandel.Highlights & Learnings„Dahoam“ heißt für Matthias: Dachau, Freundeskreis, Feuerwehr und kurze Wege.Heimat neu entdecken: Auch wenn man „eh schon immer da ist“, gibt’s ständig neue Ecken im Landkreis.Kindheit damals vs. heute: mehr Freiheit, weniger „Tracking“ und die Diskussion um Smartwatches.Werdegang: Von Schreiner (abgebrochen) über Optiker zu Fotografie/Einzelhandel – inkl. Blockunterricht in Kiel.Neustart: Warum Foto Sessner schließen musste und wie daraus Foto Glück entstanden ist.Einzelhandel hat Zukunft, wenn er Haltung hat: Beratung, Erfahrung, Austausch und Community statt „nur Preis“.Print & Rahmen als kreativer Prozess: Vom Foto bis zum Bild an der Wand, inkl. Passepartout, Rahmen, Wirkung im Raum.Nachhaltigkeit beim Drucken: Kritik an Sofortdruck-Systemen wegen Plastikverbrauch.Trends: Analog-Fotografie als Hype, aber teuer geworden. Gleichzeitig: Video/Content wird professioneller.
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HOSTED BY
Laurin Schütz-Guth & Korbinian Urban
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