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Die philosophische Morgentoilette

GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00 Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus dem psychologischen Umfeld.

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  1. 58

    071 | Schönheit

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Schönheit und deren Funktion als Protest gegen die gesellschaftliche Destruktivität. Inspiriert durch eine Ausstellung in Venedig betrachtet er Schönheit als einen Zustand, der das Herz beruhigt und eine tiefe Verbundenheit mit dem eigenen Selbst herstellt. Er thematisiert dabei auch die Scham, die oft mit dem Nicht-Schönen verbunden ist, und regt an, diese Aspekte solidarisch mit Menschen zu betrachten, die mit Verunstaltungen leben müssen. Zudem warnt er vor der Eitelkeit, die er als übertriebene Versklavung an das vermeintlich Schöne definiert, und plädiert dafür, die Schönheit einfach gelten zu lassen. Abschließend argumentiert er, dass das Destruktive und das Schöne sich komplementär bedingen, um die Sehnsucht nach dem Schönen im Leben wachzuhalten.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  2. 57

    070 | Träume

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Funktion und Bedeutung von Träumen. Er erklärt, dass das Gehirn im Schlaf Erlebnisse verarbeitet, vergleicht dies mit dem Abarbeiten von Rechnungen und beschreibt Träume als Projektionen in die Zukunft sowie als Mechanismus zur Konsolidierung oder Löschung von Erinnerungen. Lehofer unterscheidet dabei zwischen der Bewusstseinskompression im Wachzustand und der Dekompression im Traum, die es erlaubt, gesellschaftliche Repressionen abzulegen und authentischer zu sein. Er geht zudem auf Albträume ein, die er als Zeichen von Überlastung deutet, und rät zur Schaffung von Ordnung im Wachleben, um diese zu reduzieren. Abschließend verweist er auf Sigmund Freuds Traumdeutung und betont, dass Träume als metaphorische Inspiration dienen, um sich selbst und andere besser zu verstehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  3. 56

    069 | Vorurteile

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie sich Vorurteile von fundierten Urteilen unterscheiden und welche Last sie auf uns ausüben. Anhand einer persönlichen Begegnung mit dem Werk Peter Handkes und einem Vortrag eines Franziskanerpaters zeigt er, wie ein tief sitzendes negatives Bild durch neue Einsichten bröckeln kann. Lehofer erläutert, dass Vorurteile oft mit einer starken emotionalen Verteidigungshaltung verbunden sind, während echte Urteile ruhiger vertreten werden. Durch das Loslassen dieser starren Muster entsteht eine spürbare innere Leichtigkeit und Freiheit. Der Podcast lädt dazu ein, die eigenen Vorurteile zu identifizieren und sich von der Notwendigkeit zu befreien, sie aus Leibeskräften zu verteidigen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  4. 55

    068 | Autonomie

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Autonomie in Partnerschaften gelebt werden kann. Anhand eines Beispiels aus der Polyamorie hinterfragt er die Annahme, dass das Öffnen einer Beziehung automatisch mehr Freiheit bedeutet. Er argumentiert stattdessen, dass wahre Autonomie darin besteht, gut mit sich selbst allein zurechtzukommen, ohne die Partnerschaft als existenzielle Notwendigkeit zu betrachten. Lehofer betont, dass das Bewusstsein der eigenen Selbstständigkeit die Voraussetzung dafür ist, dem Partner frei die Hand zu reichen. Eine funktionierende Beziehung erfordert demnach sowohl das Gefühl der Bindung als auch den Raum für individuelle Freiheit. Letztlich geht es darum, die eigene Autonomie zu wahren und diese auch dem Gegenüber zuzugestehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  5. 54

    067 | Sich selbst zumuten

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Konflikte in Beziehungen konstruktiv ausgetragen werden können, um deren Lebendigkeit zu erhalten. Er argumentiert, dass die Fähigkeit zur empathischen Kommunikation und das Austragen von Differenzen Grundvoraussetzungen sind, um Beziehungen vor dem Verstummen zu bewahren. Lehofer plädiert dafür, sich selbst zuzumuten, da das Unterdrücken von Bedürfnissen langfristig zu einem untragbaren Druck und schließlich zum Abbruch der Verbindung führt. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Fähigkeit, adäquat Nein zu sagen, was er als Liebesbeweis und notwendigen Platzanspruch für beide Partner deutet. Nur wer seinen eigenen Platz in der Beziehung verteidigt, kann eine echte Verbindung aufrechterhalten, in der beide Seiten Raum finden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  6. 53

    066 | Eifersucht

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der dysfunktionalen Angstform der Eifersucht, die oft das Gegenteil dessen bewirkt, was sie vermeiden soll. Am Beispiel eines Patienten verdeutlicht er, wie unbegründete Eifersucht nicht als Schutz, sondern als Signal fehlender Bindungssicherheit wirkt. Lehofer argumentiert, dass Eifersucht im Grunde eine Art Selbstverlassen ist, da sie dem Partner mitteilt, dass die Liebe nicht gespürt wird. Dieser Mechanismus führt typischerweise dazu, dass genau die Angst vor dem Verlassenwerden durch das eigene Verhalten realisiert wird. Der Podcast regt dazu an, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und vorsorgliche Maßnahmen nur dann zu ergreifen, wenn eine reale Gefahr erkennbar ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  7. 52

    065 | Philosophisch leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man mit den unerwarteten Wendungen des Lebens umgehen kann, ohne in starren Konzepten gefangen zu bleiben. Er berichtet von einem Gespräch mit einem Mann, der seine Ehe durch eine Krise rettete, indem er geduldig abwartete, statt sofort auf eine Affäre seiner Frau zu reagieren. Als Kontrast dazu dient die Geschichte einer Philosophin und ihres Mannes, die nach einer ähnlichen Situation einen ungewöhnlichen gemeinsamen Lebensweg wählten. Beide Beispiele verdeutlichen, dass Leidensdruck oft nicht von den äußeren Umständen, sondern von der eigenen Unflexibilität im Denken herrührt. Lehofer argumentiert, dass das Relativieren festgefahrener Vorstellungen der Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander mit dem eigenen Leben ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  8. 51

    064 | Die Liebe ist größer

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Geschichte eines Mannes, der nach einer Phase des oberflächlichen Erfolgs und materiellen Überflusses eine innere Leere verspürt und sein Leben radikal verändert. Durch einen zufälligen Zugkontakt trifft er auf eine Frau, die nicht seinem bisherigen Typus entspricht, doch in dieser unerwarteten Begegnung findet er eine tiefe, innige Verbindung, die ihn überraschend in die Liebe führt. Lehofer nutzt diese Anekdote, um zu verdeutlichen, dass die Liebe oft ein anderes Gesicht hat, als wir es uns vorstellen, und dass unsere starren Vorstellungen das Leben oft unnötig verkleinern. Er plädiert dafür, sich nicht an diesen Bildern zu klammern, sondern sich vom Leben verzaubern und überraschen zu lassen. Denn wenn wir die Magie der Zufälle zulassen, wird die Erfahrung des Daseins fülliger und größer, als es unsere begrenzten Erwartungen je vermuten ließen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  9. 50

    063 | Selbstwertschätzung

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Selbstwertschätzung und unterscheidet es deutlich von der oft narzisstisch gefärbten Selbstbewunderung. Er argumentiert, dass wahre Wertschätzung darauf beruht, sich im eigenen Wert erkannt zu fühlen, was eine innere Reflexion voraussetzt, bevor man von außen Bestätigung erwartet. Lehofer kritisiert die moderne Kultur der Selbstoptimierung, die implizit vermittelt, man sei nicht in Ordnung, und schlägt stattdessen eine tägliche Praxis vor, bei der man sich bewusst auf die eigenen positiven Eigenschaften konzentriert. Diese innere Haltung wird als fundamentale Voraussetzung für eine gesunde Beziehungsfähigkeit dargestellt, da sie es ermöglicht, Wertschätzung von anderen auch tatsächlich wahrzunehmen. Durch das Definieren eigener Werte soll ein nachhaltiges Selbstbewusstsein entstehen, das nicht von ständiger äußerer Bestätigung abhängig ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  10. 49

    062 | Glück ist eine Entscheidung

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man auch aus den kleinen Dingen des Lebens viel gewinnen kann. Er betrachtet die Haltung verbitterter Menschen, die negative Erfahrungen oft ein Leben lang nachtragen, während positive Geschenke schnell vergessen werden. Lehofer erläutert, dass Verbitterung eine bewusste Haltung ist, die durch die bewusste Wahrnehmung vorhandener Ressourcen wie Gesundheit, Freunde oder Natur verändert werden kann. Anhand der Metapher eines bitteren Kaffees, der durch Zucker und Milch genussvoll wird, zeigt er auf, dass Einschränkungen nie das gesamte Leben ausfüllen. Der Philosoph betont, dass Glück keine Bedingungen kennt, sondern eine aktive Entscheidung darstellt, die unabhängig von der aktuellen Lebenssituation getroffen werden kann.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  11. 48

    061 | Die Quelle unseres Handelns

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was uns antreibt, etwas Besonderes zu werden, und untersucht dabei die Rolle von erlebten Benachteiligungen in der Kindheit. Er stellt fest, dass das Gefühl des Zurückgestelltseins oft zu einem lebenslangen Kompensationsstreben führt, das als enorme Schaffenskraft wirken kann, aber auch in destruktive Aggression umschlagen kann. Lehofer reflektiert zudem, wie eine übermäßige positive Bestärkung von Kindern heute möglicherweise den notwendigen Antrieb zur Weiterentwicklung hemmt und warnt davor, dass das Gefühl der Minderwertigkeit selbst bei großem Erfolg bestehen bleiben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gefahr, dass Betroffene ihre Nachteile als Mittel zur Erpressung oder Schuldzuschreibung gegenüber anderen nutzen, was er als latente Machtausübung kritisiert. Schließlich betont er, dass der Umgang mit Benachteiligung auch eine persönliche Entscheidung ist und man aus dem Defizit in eine eigene Größe hineinwachsen kann, anstatt sich dauerhaft als Opfer zu sehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  12. 47

    060 | Geduld

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Geduld und analysiert, warum Ungeduld oft fälschlicherweise als Zeichen von Leistungswillen in Bewerbungsgesprächen inszeniert wird. Er argumentiert, dass Ungeduld eigentlich eine Form des Egoismus darstellt, die den natürlichen Entwicklungsprozess von Situationen unterbricht und zu erpresserischem Verhalten führt. Anhand der Briefe von Rainer Maria Rilke an einen jungen Dichter erläutert er die Notwendigkeit, ungelöste Fragen zu ertragen, anstatt vorschnell nach Antworten zu suchen. Lehofer verbindet diese Gedanken mit dem Begriff der Ambiguitätstoleranz, der die Fähigkeit beschreibt, mit dem Ungelösten im Leben umzugehen. Er warnt davor, dass ungeduldige Führungskräfte ihre Organisation negativ beeinflussen, da sich ihre Haltung auf das gesamte Team überträgt und Schaden anrichtet.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  13. 46

    059 | Optimal leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was es bedeutet, ein optimales Leben zu führen. Er kritisiert die Haltung vieler Menschen, ihr Leben primär als Vermeidung von Versagen und Unbehagen zu inszenieren, anstatt ihre Möglichkeiten aktiv auszuloten. Am Beispiel des Sprungs in kaltes Wasser verdeutlicht er, dass der Ausstieg aus der Behaglichkeit notwendig ist, um Selbstüberwindung zu erfahren. Lehofer argumentiert, dass wahres Versagen nicht in der Niederlage besteht, sondern darin, aus Angst vor Fehlern keine Risiken einzugehen. Er rät dazu, sich mit dem Versagen anzufreunden, da es ein Zeichen dafür ist, dass man auf dem richtigen Pfad der Lebensentfaltung ist. Wer sich nicht traut, zu scheitern, verpasst die Chance, wirklich gut zu sein, und bleibt in einer künstlichen Sicherheit stecken.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  14. 45

    058 | Erfolg !!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Erfolg und dessen untrennbarem Zusammenhang mit dem Misserfolg. Er erläutert, dass beide Begriffe sprachlich auf das Wort Folge verweisen und somit als Ergebnis bestimmter Umstände zu verstehen sind. Anhand seiner eigenen Erfahrungen beim Tango Argentino zeigt er auf, wie ein zu starkes Festhalten am Erfolg dazu führen kann, den natürlichen Rhythmus des Lebens zu verlieren. Lehofer plädiert dafür, sowohl Erfolge als auch Misserfolge nicht als Endstationen zu betrachten, sondern als Lernchancen, die es erfordern, einfach weiterzutänzen. Der Misserfolg wird dabei als notwendige Grundlage für zukünftige Erfolge dargestellt, die es zu reflektieren gilt. Wichtig ist es, innerlich die Schülerhaftigkeit zu bewahren und sich nicht durch äußeren Erfolg aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  15. 44

    057 | Resonanz hat wirklich Sinn II

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer einem ungewöhnlichen Projekt einer Bronzegussfirma, die einen exemplarischen Friedhof ohne Bestattete errichtet hat, um die veränderte Kultur des Umgangs mit dem Tod neu zu denken. Er beschreibt, wie dieser Ort als Resonanzraum für Trauernde konzipiert wurde, der nicht dem Verstorbenen, sondern den Hinterbliebenen dient und soziale Begegnungen durch Elemente wie einen großen Tisch oder einen Spielplatz ermöglicht. Lehofer kontrastiert diese visionäre Idee, die auf die Förderung von Menschlichkeit abzielt, mit der Geschichte eines Multimillionärs, der sich ein isoliertes Refugium in Neuseeland baut, um im Ernstfall zu überleben. Dabei argumentiert er, dass wahres Leben erst beginnt, wenn das reine Überleben endet, und dass Investitionen in die Humanität einen größeren Wert darstellen als der bloße Erhalt des eigenen Daseins in Einsamkeit. Die Sendung plädiert dafür, im eigenen Leben mehr Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und berühren lassen können.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  16. 43

    056 | Freude als Lebensweiser

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Gedanken des radikalen Konstruktivisten Ernst von Glasersfeld, der seine Eltern dafür dankte, dass sie ihn nicht in dem unterstützten, was er wollte, sondern in dem, was ihn freute. Lehofer unterscheidet dabei sorgfältig zwischen dem oft von äußeren Erwartungen oder falschen Hoffnungen geprägten Wollen und der unmittelbaren Freude als Resonanz des eigenen Innersten mit der erlebten Realität. Anhand eines Beispiels aus dem Leben eines Freundes zeigt er, wie der Druck, einen sicheren Beruf zu ergreifen, der eigentlichen Begabung und Motivation entgegenstehen kann. Die Freude wird hier als ein objektiverer Kompass verstanden, der auf den tatsächlichen Ressourcen und Kompetenzen einer Person basiert, während das Wollen häufig in Sackgassen führt. Lehofer ermutigt die Zuhörer, sich und andere daran zu orientieren, was wirklich Freude bereitet, anstatt das Leben mit Dingen zu verplempern, die nur gewollt werden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  17. 42

    055 | Resonanz hat wirklich Sinn!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Begegnung mit dem Berliner Bestatter Erik Frede und dessen ungewöhnlichem Weg vom DJ zum Trauerbegleiter. Anhand des Dokumentarfilms über Frede, der den Tod nicht als Objekt, sondern als Subjekt behandelt, wird die Bedeutung einer zärtlichen und respektvollen Haltung gegenüber Verstorbenen und Angehörigen herausgearbeitet. Lehofer kritisiert die zunehmende Funktionalisierung des Menschen in der modernen Gesellschaft und plädiert dafür, einander stets als Subjekte zu begegnen, um eine tiefe Resonanz zu ermöglichen. Dabei wird auch auf die Gefahr der Selbstoptimierung eingegangen, die dazu führt, dass wir uns selbst nur noch als verbesserungsfähige Objekte betrachten. Die Reflexion mündet in die Aufforderung, den eigenen Beruf und das eigene Dasein als Ausdruck der eigenen Identität zu begreifen und sich nicht von äußeren Erwartungen definieren zu lassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  18. 41

    054 | Liebe als Lösungsmittel

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Konzept der Liebe als Lösungsmittel für tiefe emotionale Verstrickungen. Er beschreibt, wie Menschen, die in ihrer Kindheit keine ausreichende Resonanz von ihren Eltern erfahren haben, oft ein Leben lang nach dieser fehlenden Liebe suchen und sich in toxische Bindungen begeben. Lehofer argumentiert, dass wahre Liebe nicht zu Abhängigkeit führt, sondern durch die Internalisierung von Zuneigung Selbstliebe erzeugt und den Einzelnen unabhängig macht. Diese Freiheit ermöglicht es, Beziehungen nicht mehr aus dem Bedürfnis nach Verstrickung, sondern aus Dankbarkeit zu gestalten. Der Philosoph erläutert, dass das Reifestadium der Liebe darin besteht, einander nicht zu brauchen, aber dennoch tief verbunden zu sein, da man sich das Leben selbst zugesprochen hat.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  19. 40

    053 | Kommunikation ist Leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Phänomen des Kommunikationsabbruchs aufgrund von Kränkungen und beleuchtet die Rolle der Kommunikation als essenzielles Lebensmittel für das menschliche Selbstverständnis. Er analysiert, wie die eigene narzisstische Verletzlichkeit dazu führt, dass Beleidigungen oft als Grund für ein endgültiges Beziehungsbeenden missverstanden werden, obwohl sie häufig auf der Unsicherheit des anderen beruhen. Lehofer plädiert dafür, die Erwartung an perfekte Eltern oder Freunde aufzugeben und stattdessen zu akzeptieren, dass andere Menschen versagen können, ohne dass dies eine Trennung rechtfertigt. Als Alternative zum radikalen Kontaktabbruch schlägt er vor, Beziehungen entweder auf ein Minimum zu reduzieren, um außerhalb der emotionalen Reichweite zu bleiben, oder sie bewusst von einer Freundschaft in eine formale Bekanntschaft umzudeuten. Durch die Reduktion von Erwartungen und das Zulassen menschlicher Schwächen kann man vermeiden, anderen durch den Abbruch selbst die größtmögliche Kränkung zuzufügen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  20. 39

    052 | Man selbst sein

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was es bedeutet, sich wirklich für sich selbst zu entscheiden. Anhand eines Essays von Tiziano Terzani aus den letzten Lebenstagen zeigt er auf, wie alltägliche Entscheidungen vor dem Hintergrund des Todes an Bedeutung verlieren und die Wahl für das eigene Wesen als die wichtigste überhaupt hervortritt. Lehofer erläutert, dass diese Entscheidung kein Akt des Egoismus ist, sondern die Anerkennung und Treue gegenüber dem kreativen und wachstumsfähigen Kern in jedem Menschen. Er argumentiert, dass nur durch das Heilig-Halten dieses Wesentlichen innere Stabilität entsteht, die es erlaubt, flexibel auf andere einzugehen, ohne sich selbst zu verraten. Die Folge plädiert dafür, das Eigene nicht zur Disposition zu stellen und gleichzeitig das Wesentliche in anderen zu respektieren, um eine solide Grundlage für alle weiteren Lebensentscheidungen zu schaffen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  21. 38

    050 | Lösungen

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette erzählt Michael Lehofer am Ostermontag die Geschichte der Emmaus-Jünger – und was sie uns über den Umgang mit Krisen lehrt. Die beiden Jünger sind in ihrer Trauer gefangen, bis der auferstandene Jesus ihnen eine neue Deutung ihrer Wirklichkeit eröffnet. Daraus leitet Lehofer eine zentrale Erkenntnis ab: Wir verstricken uns oft in unserer Problemtrance und übersehen dabei, dass jeder Verlust auch Raum für Neues öffnet. Lernen Sie, den Blick von der Katastrophe auf die Lösung zu richten – und sich mit einer neuen, heiteren Wirklichkeit anzufreunden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  22. 37

    048 | Wie wir Frieden finden

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette geht es darum, die Angst vor Konflikten zu verlieren und sie stattdessen als notwendiges Werkzeug für echte Nähe und inneren Frieden zu begreifen. Ob in der Partnerschaft, im Beruf oder in Freundschaften – Konflikte sind die einzige Möglichkeit, zwischenmenschliche Probleme nachhaltig zu klären und aus der Trennung wieder in eine tiefere Gemeinschaft zu finden. Erfahren Sie, warum die Differenzierungsphase nach dem Verliebtsein so entscheidend ist und wie Sie durch eine respektvolle Konfliktkultur mit Ich-Botschaften, Verlangsamung der Kommunikation und Verhandlungsbereitschaft eine neue Ebene der Geborgenheit in Ihren Beziehungen erreichen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  23. 36

    047 | Gedanken lesen

    In dieser Ausgabe der philosophischen Morgentoilette widmen wir uns dem Thema Gedankenlesen – ganz bodenständig und ohne Esoterik. Es geht darum, die innere Lautstärke oder die magische Gedankenruhe unserer Mitmenschen wahrzunehmen, sei es in beruflichen Sitzungen, bei Vorträgen oder in der Zweisamkeit. Ich lade euch ein zu entdecken, wie man spürt, ob jemand wirklich zuhört oder in inneren Selbstgesprächen gefangen ist. Wenn wir es schaffen, unsere ständigen Gedanken ruhen zu lassen und diese gemeinsame innere Stille zuzulassen, entstehen tief verbundene Momente der Geborgenheit, aus denen wir wunderbar neue Energie schöpfen können.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  24. 35

    046 | Das Leben - ein Fest

    Oft verstecken wir uns hinter gesellschaftlichen Rollen und übertriebener Vorsicht. Doch echte Freude und Selbstvergessenheit entstehen nur, wenn wir authentisch und offenherzig sind. Lasst uns die Masken ablegen, die Verklemmtheit überwinden und wieder mutig durchs Leben tanzen.Ich wünsche euch eine großartige, offenherzige Woche und freue mich auf das nächste Mal!– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  25. 34

    045 | Zuversicht

    Während Hoffnung oft an eine konkrete Erwartung oder Bedingung für die Zukunft geknüpft ist, beschreibt Zuversicht die grundlegende Haltung und das tiefe Vertrauen, dass das Leben gut weitergeht – auch wenn wir noch gar nicht wissen, wie. Anhand von Beispielen aus zwischenmenschlichen Beziehungen und einer treffenden Metapher über das Treibenlassen im Meerwasser besprechen wir, wie Angst uns einengt und dadurch oft genau das anzieht, wovor wir uns fürchten.Erfahre in diesem Video, warum es besonders in unkontrollierbaren Lebenssituationen so wichtig ist, das Experiment zu wagen und sich einfach vom Leben tragen zu lassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  26. 33

    044 | Sich vom Leben informieren lassen

    Heute sprechen wir über ein Thema, das mir persönlich sehr wichtig ist: Warum wir uns nicht ausschließlich an unseren eigenen Zielen und Plänen orientieren sollten. Es ist essenziell, dass wir den Mut aufbringen, uns von den unerwarteten Begegnungen unseres Lebens berühren und verändern zu lassen. Oftmals erleben wir solche Zusammentreffen als überzufällig. Ob dahinter nun eine höhere Macht oder lediglich unsere eigene Wahrnehmungsfokussierung steckt, ist dabei gar nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass wir der Magie des Lebens – diesem großen Orchester – unsere Aufmerksamkeit schenken.Um dies zu veranschaulichen, teile ich heute eine inspirierende Geschichte des Bestsellerautors Paulo Coelho. Sie erzählt von seiner anfänglichen starken Abneigung gegenüber der heiligen Therese von Lisieux. Erst nachdem er immer wieder zufällig mit ihr konfrontiert wurde, erkannte er, dass ihre Botschaft genau der Puzzlestein war, der ihm für seine eigene persönliche Entwicklung noch fehlte. Wir neigen oft dazu, Erfahrungen wegzuschieben, die wir eigentlich nicht machen wollen. Doch wir sollten den Mut haben, sie als wichtigen Teil unseres Lebens anzuerkennen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  27. 32

    043 | Die Fülle des Lebens nutzen

    In dieser Ausgabe der philosophischen Morgentoilette geht es um den Umgang mit belastenden Situationen, in denen wir nicht wissen, wie es weitergehen soll – etwa nach einer Kündigung oder dem Verlust eines geliebten Menschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir unsere Ambiguitätstoleranz stärken und auch in Zeiten von Unsicherheit und Trauer Zuversicht bewahren können.Anhand einer bewegenden Geschichte über den Schriftsteller Henry Miller wird deutlich, wie Trauerarbeit gelingen kann. Nach einem schmerzhaften Verlust versinkt er zunächst in tiefer Niedergeschlagenheit, findet jedoch durch einen unerwartet einfachen Impuls Schritt für Schritt zurück ins Leben. Die Erzählung zeigt: Jeder Verlust trägt auch neue Möglichkeiten in sich – selbst wenn es Zeit braucht, sie zu erkennen.Eine Einladung zur seelischen Erfrischung am Morgen und zur bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Widerstandskraft.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  28. 31

    042 | Seelenverwandtschaft

    In dieser Ausgabe der philosophischen Morgentoilette geht es um das Phänomen der Seelenverwandtschaft. Warum fühlen wir uns manchen Menschen außergewöhnlich nahe? Was unterscheidet Sympathie, Antipathie und tiefe Verbundenheit? Anhand psychologischer und neurobiologischer Zusammenhänge wird erklärt, wie Empathie, Liebe und Bindung entstehen, warum wir uns durch andere selbst besser verstehen und wie Missverständnisse das Gegenteil von Seelenverwandtschaft darstellen. Eine ruhige, nachdenkliche Einladung zur Pflege der eigenen Seele.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  29. 30

    041 | Nicht fördern - nicht hemmen

    In dieser philosophischen Morgentoilette geht es um das Prinzip des „Nicht Förderns und Nicht Hemmens“. Anhand persönlicher Erfahrungen aus Beziehungen und dem Berufsleben wird gezeigt, wie unser Drang zu handeln oft Entscheidungen blockiert. Das Video führt in die taoistische Weisheit des Wu Wei ein – das nicht handelnde Handeln – und lädt dazu ein, Unbehaglichkeit auszuhalten, um Klarheit über den nächsten Schritt zu gewinnen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  30. 29

    040 | Über das gute Streiten

    In dieser philosophischen Morgentoilette geht es um das gute Streiten. Streit ist zwischen Menschen kaum zu vermeiden, weil unterschiedliche Persönlichkeiten und Interessen aufeinandertreffen – und genau darin kann auch eine Chance liegen: Konflikte können uns „dehnen“, also wachsen lassen und unsere Sicht auf uns selbst und die Welt erweitern.Damit Streit nicht verletzend wird, braucht es eine bewusste Streitkultur: erst wirklich verstehen, was der andere meint und warum er es sagt, dann erst die eigene Position einbringen. Entscheidend sind dabei langsameres, klareres Kommunizieren, Nachfragen, ob man richtig verstanden hat, sowie das Ausdrücken der eigenen Beweggründe und Gefühle. So können Streitigkeiten zur Entwicklung der Beziehung beitragen – statt sie zu zerstören.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  31. 28

    039 | Selbstoptimierung

    In dieser philosophischen Morgentoilette geht es um Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und den Umgang mit sich selbst in Zeiten sozialer Medien. Das Video lädt dazu ein, den ständigen Drang zur Optimierung zu hinterfragen und stattdessen aus einer inneren Beziehung heraus optimal zu handeln. Eine Reflexion über Selbstannahme, Ziele, Versagen und die Frage, wie echte Veränderung entstehen kann.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  32. 27

    038 | Berührung

    In diesem Video spreche ich über das Thema Berührung und warum sie für uns Menschen ein existenzielles Lebensbedürfnis ist. Ausgehend von psychologischen Erkenntnissen und persönlichen Erfahrungen beleuchte ich, welche Folgen Berührungsmangel haben kann – von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Ich gehe auf die Situation vieler Singles ein, auf innere Ambivalenzen, auf Nähe, Sexualität und darauf, warum Berührung weit mehr ist als ein nettes Extra. Dieses Video lädt dazu ein, Berührung bewusster wahrzunehmen und ihr im eigenen Leben wieder mehr Raum zu geben.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  33. 26

    037 | Träume

    In diesem Video teile ich meine Gedanken über Träume und ihre Bedeutung. Ich spreche darüber, wie Träume entstehen, warum sie oft bizarr sind und welche Rolle sie bei der Verarbeitung unserer Ängste, Wünsche und Lebenserfahrungen spielen. Es geht um die Verbindung zwischen Unbewusstem, Alltag und dem Mut, vom reinen Überleben wieder ins wirkliche Leben zu kommen. Ich lade euch ein, Träume als Perspektiven auf das zu sehen, was möglich ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  34. 25

    036 | Vorsätze

    In diesem Video teile ich eine philosophische Morgenbetrachtung zum Thema Vorsätze. Ich spreche darüber, warum Neujahrsvorsätze oft scheitern, welche inneren Konflikte dahinterstehen und weshalb echte Veränderung nicht durch Vorsätze, sondern durch Klarheit entsteht. Es geht um Bequemlichkeit, Bewegung, Selbstverständnis und die Frage, wie wir authentisch leben können. Ein ruhiger Impuls für den Tages- oder Jahresbeginn.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  35. 24

    035 | Ochs und Esel in der Weihnachtskrippe

    In diesem Video lade ich euch zu einer besonderen philosophischen Morgentoilette ein – der letzten vor Weihnachten. Ich gehe der Frage nach, warum Ochs und Esel in der Weihnachtskrippe stehen und was ihre Bedeutung jenseits der biblischen Überlieferung ist. Anhand einer einfachen Geschichte zeige ich, warum gerade der Ochs für eine kindliche, unverstellte Wahrnehmung steht und was wir daraus für unser eigenes Leben lernen können. Es geht um Unvoreingenommenheit, Freiheit des Denkens, einen neuen Blick auf die Zeit und darum, dem Leben jeden Tag neu zu begegnen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  36. 23

    034 | Ruhe

    In diesem Video mit dem Titel „Ruhe“ spreche ich über ein zentrales Thema unserer Zeit: den inneren Stress, den wir uns selbst machen. Ich lade dazu ein, den ständigen inneren Kritiker wahrzunehmen und den Mut zu finden, sich selbst in Ruhe zu lassen. Es geht um Selbstakzeptanz, Herzensfrieden und die Frage, warum echte Ruhe erst dann entstehen kann, wenn wir aufhören, uns permanent optimieren zu wollen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  37. 22

    033 | Stress

    In diesem Video spreche ich über die Bedeutung von Stress, besonders in der Vorweihnachtszeit. Ich erkläre, wie Belastung, Angst und Erwartungsdruck zusammenwirken und warum Stress unsere Sensibilität und Empathie reduziert. Außerdem beleuchte ich, wie sich das auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirkt und warum es wichtig ist, die eigenen Ansprüche zu reduzieren, um mehr Raum für Mitgefühl und Miteinander zu schaffen.Ein Impuls für eine ruhigere, bewusstere Adventszeit.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  38. 21

    032 | Stille

    In diesem Video geht es um die Bedeutung und das Wesen der Stille – besonders in einer Zeit, die eigentlich ruhig sein sollte, aber für viele zur lautesten Phase des Jahres geworden ist. Es wird darüber gesprochen, warum Stille uns oft beunruhigt, weshalb wir ihr ausweichen und wie wir lernen können, sie als Quelle von Geborgenheit und innerer Kraft zu erleben. Eine Einladung, die Adventszeit bewusst zu nutzen, um der Stille zu begegnen und Frieden in sich selbst zu finden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  39. 20

    031 | STRESS-Reduktion

    In diesem Video reflektieren wir darüber, was wir von Menschen mit Panikstörungen über den Umgang mit Stress lernen können. Anhand philosophischer Gedanken wird gezeigt, wie Erwartungsangst unseren Alltag beeinflusst und warum sie oft belastender ist als die tatsächliche Situation. Erfahre, wie eine gelassenere Haltung im vorweihnachtlichen Trubel zu mehr Ruhe, Lebensfreude und innerer Stärke führen kann.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  40. 19

    030 | Beziehungen

    Hier geht’s um Beziehungen – kurz, klar, philosophisch. Warum gelingen manche Partnerschaften und andere nicht? Der Fokus: Energie-Kompatibilität. Anhand alltagsnaher Beispiele (Paare, „Hund & Herrl“, Firmenkultur) zeigt das Video, wie unterschiedliche Energiemuster aufeinandertreffen, warum wir einander oft missverstehen und wieso Respekt, Würdigung und bewusster Umgang mit der eigenen wie der fremden Energie der halbe Weg zum Gelingen sind.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  41. 18

    029 | Sich öffnen

    Sich öffnen – eine kleine philosophische Morgentoilette über Verletzlichkeit, Bedürftigkeit und den Mut, sich dem Leben (wieder) zu öffnen. Ausgehend von einem Satz des Tanztherapeuten Kerry Rick – „Was am Du entstanden ist und am Du verletzt wurde, muss auch am Du genesen.“ – geht es um die Gefahr und Schönheit der Öffnung, das Erkennen eigener Bedürftigkeit und wie wir negative Erfahrungen durch neue, gute Begegnungen heilen und „reframen“ können.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  42. 17

    028 | Bewältigung von Krisen

    In dieser Folge der Philosophischen Morgentoilette geht es um die Kunst, Krisen zu bewältigen – im Alltag, im Denken und im Fühlen. Auf humorvolle und zugleich tiefgründige Weise wird beleuchtet, wie wir mit Herausforderungen umgehen können, ohne den Kopf zu verlieren. Ein philosophischer Blick auf innere Stärke, Gelassenheit und das Finden von Sinn in schwierigen Zeiten.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  43. 16

    027 | Freiheit

    In dieser Folge von „Die philosophische Morgentoilette“ dreht sich alles um das große Thema Freiheit – und wie sie sich in den kleinen Momenten des Alltags zeigt. Zwischen Zahnpasta und Spiegelbild, zwischen Routine und Reflexion fragt sich der Erzähler: Bin ich wirklich frei, wenn jeder Handgriff vorgegeben scheint? Oder entsteht Freiheit gerade dann, wenn ich meine Gedanken bewusst durch die Stille des Morgens fließen lasse?Mit einem Augenzwinkern verbindet diese Episode alltägliche Beobachtungen mit tiefgründigen Überlegungen – über Selbstbestimmung, Verantwortung und das Loslassen. Ein philosophischer Start in den Tag, der uns daran erinnert: Freiheit beginnt nicht draußen, sondern im Kopf.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  44. 15

    026 | Disziplin

    In dieser Folge der „philosophischen Morgentoilette“ geht es um die spannende Beziehung zwischen Disziplin und Freiheit. Anhand des Beispiels von Picasso wird gezeigt, wie tägliche Selbstdisziplin nicht einengt, sondern Räume für Kreativität und Freiheit eröffnet. Wir beleuchten, warum sowohl Kinder als auch Erwachsene klare Strukturen brauchen, um echte Freiheit zu erfahren, und wie Selbstdisziplin zu innerer Meisterschaft und Lebendigkeit führt.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  45. 14

    025 | Beziehungsformen

    In dieser Folge der „Philosophischen Morgentoilette“ geht es um traditionelle Beziehungsformen und Partnerschaften. Es wird beleuchtet, wie Nähe, Verletzungen und Distanz in Beziehungen entstehen, welche Rolle Familie, Freundeskreise und gesellschaftliche Strukturen spielen und warum viele Partnerschaften trotz innerer Distanz stabil bleiben. Ein ehrlicher Blick auf die Realität bürgerlicher Arrangements und deren soziale Dynamik.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  46. 13

    024 | Wunder

    Hier geht es um die „philosophische Morgentoilette“: Wir sprechen über die Kunst, Wunder zu bewirken – inspiriert von einer Erzählung aus dem Neuen Testament, in der Freunde einen Gelähmten durchs Dach zu Jesus lassen. Was bedeutet „Sünden vergeben“ jenseits religiöser Vorstellungen? Handeln gegen die Liebe vs. Handeln aus Liebe – und warum Wunder nicht planbar sind, wir sie aber begünstigen können, indem wir „nicht ganz dicht“ denken, aus Liebe handeln und das Staunen zulassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  47. 12

    023 | TREUE

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette geht es um das Thema Treue. Was bedeutet es, einem Menschen treu zu sein – und warum beginnt wahre Treue immer bei uns selbst? Anhand von Beispielen aus Beziehungen und religiösen Traditionen beleuchten wir, wie ein bewusstes „Ja“ zur Liebe und zur Verbundenheit verstanden werden kann – ohne in starre Versprechen oder fundamentalistische Deutungen zu verfallen.Ein Impuls zum Nachdenken über Treue, Selbsttreue und echte Verbundenheit.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  48. 11

    022 |

    Hier geht’s um den feinen Unterschied zwischen Müdigkeit und Erschöpftheit: Warum Kinder selten „müde“ sind, wie mangelndes Interesse (nicht nur Schlafmangel) Müdigkeit erzeugt und weshalb neue Begegnungen, Dissonanz und Herausforderungen uns wach und lebendig halten. Eine kurze „philosophische Morgentoilette“ über Neugier, Aufmerksamkeit und das Vermeiden der „müden Persönlichkeit“. Viel Freude beim Zuhören!– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  49. 10

    021 | Intuition

    Hier geht’s um Intuition: In dieser Folge der „philosophischen Morgentoilette“ spreche ich darüber, warum rein emotionale oder rein rationale Entscheidungen oft zu kurz greifen – und wie Intuition als Gefühl der Verbundenheit hilft, komplexe Fragen zu klären. Wir schauen kurz in die Neurobiologie, erklären rational-emotionale Abwägungen und warum innere Ruhe ein starkes Signal sein kann. Zum Schluss: Ermutigung, die leise Stimme des Herzens ernst zu nehmen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  50. 9

    020 | Unbehagen

    Hier geht’s um das leise Unbehagen – das „unruhige Herz“, das uns zeigt, wenn etwas nicht passt. Warum starke Gefühle uns zwar antreiben, Entscheidungen aber von der Intuition plausibilisiert werden sollten, und weshalb es sich lohnt, diesem feinen Warnsignal zu folgen, um stimmige Wege zu finden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

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GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00 Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus dem psychologischen Umfeld.

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