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Die philosophische Morgentoilette (Video)

GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00 Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus dem psychologischen Umfeld.

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  1. 58

    071 | Schönheit

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Schönheit und deren Funktion als Protest gegen die gesellschaftliche Destruktivität. Inspiriert durch eine Ausstellung in Venedig betrachtet er Schönheit als einen Zustand, der das Herz beruhigt und eine tiefe Verbundenheit mit dem eigenen Selbst herstellt. Er thematisiert dabei auch die Scham, die oft mit dem Nicht-Schönen verbunden ist, und regt an, diese Aspekte solidarisch mit Menschen zu betrachten, die mit Verunstaltungen leben müssen. Zudem warnt er vor der Eitelkeit, die er als übertriebene Versklavung an das vermeintlich Schöne definiert, und plädiert dafür, die Schönheit einfach gelten zu lassen. Abschließend argumentiert er, dass das Destruktive und das Schöne sich komplementär bedingen, um die Sehnsucht nach dem Schönen im Leben wachzuhalten.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  2. 57

    070 | Träume

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Funktion und Bedeutung von Träumen. Er erklärt, dass das Gehirn im Schlaf Erlebnisse verarbeitet, vergleicht dies mit dem Abarbeiten von Rechnungen und beschreibt Träume als Projektionen in die Zukunft sowie als Mechanismus zur Konsolidierung oder Löschung von Erinnerungen. Lehofer unterscheidet dabei zwischen der Bewusstseinskompression im Wachzustand und der Dekompression im Traum, die es erlaubt, gesellschaftliche Repressionen abzulegen und authentischer zu sein. Er geht zudem auf Albträume ein, die er als Zeichen von Überlastung deutet, und rät zur Schaffung von Ordnung im Wachleben, um diese zu reduzieren. Abschließend verweist er auf Sigmund Freuds Traumdeutung und betont, dass Träume als metaphorische Inspiration dienen, um sich selbst und andere besser zu verstehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  3. 56

    069 | Vorurteile

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie sich Vorurteile von fundierten Urteilen unterscheiden und welche Last sie auf uns ausüben. Anhand einer persönlichen Begegnung mit dem Werk Peter Handkes und einem Vortrag eines Franziskanerpaters zeigt er, wie ein tief sitzendes negatives Bild durch neue Einsichten bröckeln kann. Lehofer erläutert, dass Vorurteile oft mit einer starken emotionalen Verteidigungshaltung verbunden sind, während echte Urteile ruhiger vertreten werden. Durch das Loslassen dieser starren Muster entsteht eine spürbare innere Leichtigkeit und Freiheit. Der Podcast lädt dazu ein, die eigenen Vorurteile zu identifizieren und sich von der Notwendigkeit zu befreien, sie aus Leibeskräften zu verteidigen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  4. 55

    068 | Autonomie

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Autonomie in Partnerschaften gelebt werden kann. Anhand eines Beispiels aus der Polyamorie hinterfragt er die Annahme, dass das Öffnen einer Beziehung automatisch mehr Freiheit bedeutet. Er argumentiert stattdessen, dass wahre Autonomie darin besteht, gut mit sich selbst allein zurechtzukommen, ohne die Partnerschaft als existenzielle Notwendigkeit zu betrachten. Lehofer betont, dass das Bewusstsein der eigenen Selbstständigkeit die Voraussetzung dafür ist, dem Partner frei die Hand zu reichen. Eine funktionierende Beziehung erfordert demnach sowohl das Gefühl der Bindung als auch den Raum für individuelle Freiheit. Letztlich geht es darum, die eigene Autonomie zu wahren und diese auch dem Gegenüber zuzugestehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  5. 54

    067 | Sich selbst zumuten

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie Konflikte in Beziehungen konstruktiv ausgetragen werden können, um deren Lebendigkeit zu erhalten. Er argumentiert, dass die Fähigkeit zur empathischen Kommunikation und das Austragen von Differenzen Grundvoraussetzungen sind, um Beziehungen vor dem Verstummen zu bewahren. Lehofer plädiert dafür, sich selbst zuzumuten, da das Unterdrücken von Bedürfnissen langfristig zu einem untragbaren Druck und schließlich zum Abbruch der Verbindung führt. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Fähigkeit, adäquat Nein zu sagen, was er als Liebesbeweis und notwendigen Platzanspruch für beide Partner deutet. Nur wer seinen eigenen Platz in der Beziehung verteidigt, kann eine echte Verbindung aufrechterhalten, in der beide Seiten Raum finden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  6. 53

    066 | Eifersucht

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der dysfunktionalen Angstform der Eifersucht, die oft das Gegenteil dessen bewirkt, was sie vermeiden soll. Am Beispiel eines Patienten verdeutlicht er, wie unbegründete Eifersucht nicht als Schutz, sondern als Signal fehlender Bindungssicherheit wirkt. Lehofer argumentiert, dass Eifersucht im Grunde eine Art Selbstverlassen ist, da sie dem Partner mitteilt, dass die Liebe nicht gespürt wird. Dieser Mechanismus führt typischerweise dazu, dass genau die Angst vor dem Verlassenwerden durch das eigene Verhalten realisiert wird. Der Podcast regt dazu an, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und vorsorgliche Maßnahmen nur dann zu ergreifen, wenn eine reale Gefahr erkennbar ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  7. 52

    065 | Philosophisch leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man mit den unerwarteten Wendungen des Lebens umgehen kann, ohne in starren Konzepten gefangen zu bleiben. Er berichtet von einem Gespräch mit einem Mann, der seine Ehe durch eine Krise rettete, indem er geduldig abwartete, statt sofort auf eine Affäre seiner Frau zu reagieren. Als Kontrast dazu dient die Geschichte einer Philosophin und ihres Mannes, die nach einer ähnlichen Situation einen ungewöhnlichen gemeinsamen Lebensweg wählten. Beide Beispiele verdeutlichen, dass Leidensdruck oft nicht von den äußeren Umständen, sondern von der eigenen Unflexibilität im Denken herrührt. Lehofer argumentiert, dass das Relativieren festgefahrener Vorstellungen der Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander mit dem eigenen Leben ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  8. 51

    064 | Die Liebe ist größer

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Geschichte eines Mannes, der nach einer Phase des oberflächlichen Erfolgs und materiellen Überflusses eine innere Leere verspürt und sein Leben radikal verändert. Durch einen zufälligen Zugkontakt trifft er auf eine Frau, die nicht seinem bisherigen Typus entspricht, doch in dieser unerwarteten Begegnung findet er eine tiefe, innige Verbindung, die ihn überraschend in die Liebe führt. Lehofer nutzt diese Anekdote, um zu verdeutlichen, dass die Liebe oft ein anderes Gesicht hat, als wir es uns vorstellen, und dass unsere starren Vorstellungen das Leben oft unnötig verkleinern. Er plädiert dafür, sich nicht an diesen Bildern zu klammern, sondern sich vom Leben verzaubern und überraschen zu lassen. Denn wenn wir die Magie der Zufälle zulassen, wird die Erfahrung des Daseins fülliger und größer, als es unsere begrenzten Erwartungen je vermuten ließen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  9. 50

    063 | Selbstwertschätzung

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Selbstwertschätzung und unterscheidet es deutlich von der oft narzisstisch gefärbten Selbstbewunderung. Er argumentiert, dass wahre Wertschätzung darauf beruht, sich im eigenen Wert erkannt zu fühlen, was eine innere Reflexion voraussetzt, bevor man von außen Bestätigung erwartet. Lehofer kritisiert die moderne Kultur der Selbstoptimierung, die implizit vermittelt, man sei nicht in Ordnung, und schlägt stattdessen eine tägliche Praxis vor, bei der man sich bewusst auf die eigenen positiven Eigenschaften konzentriert. Diese innere Haltung wird als fundamentale Voraussetzung für eine gesunde Beziehungsfähigkeit dargestellt, da sie es ermöglicht, Wertschätzung von anderen auch tatsächlich wahrzunehmen. Durch das Definieren eigener Werte soll ein nachhaltiges Selbstbewusstsein entstehen, das nicht von ständiger äußerer Bestätigung abhängig ist.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  10. 49

    062 | Glück ist eine Entscheidung

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man auch aus den kleinen Dingen des Lebens viel gewinnen kann. Er betrachtet die Haltung verbitterter Menschen, die negative Erfahrungen oft ein Leben lang nachtragen, während positive Geschenke schnell vergessen werden. Lehofer erläutert, dass Verbitterung eine bewusste Haltung ist, die durch die bewusste Wahrnehmung vorhandener Ressourcen wie Gesundheit, Freunde oder Natur verändert werden kann. Anhand der Metapher eines bitteren Kaffees, der durch Zucker und Milch genussvoll wird, zeigt er auf, dass Einschränkungen nie das gesamte Leben ausfüllen. Der Philosoph betont, dass Glück keine Bedingungen kennt, sondern eine aktive Entscheidung darstellt, die unabhängig von der aktuellen Lebenssituation getroffen werden kann.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  11. 48

    061 | Die Quelle unseres Handelns

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was uns antreibt, etwas Besonderes zu werden, und untersucht dabei die Rolle von erlebten Benachteiligungen in der Kindheit. Er stellt fest, dass das Gefühl des Zurückgestelltseins oft zu einem lebenslangen Kompensationsstreben führt, das als enorme Schaffenskraft wirken kann, aber auch in destruktive Aggression umschlagen kann. Lehofer reflektiert zudem, wie eine übermäßige positive Bestärkung von Kindern heute möglicherweise den notwendigen Antrieb zur Weiterentwicklung hemmt und warnt davor, dass das Gefühl der Minderwertigkeit selbst bei großem Erfolg bestehen bleiben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gefahr, dass Betroffene ihre Nachteile als Mittel zur Erpressung oder Schuldzuschreibung gegenüber anderen nutzen, was er als latente Machtausübung kritisiert. Schließlich betont er, dass der Umgang mit Benachteiligung auch eine persönliche Entscheidung ist und man aus dem Defizit in eine eigene Größe hineinwachsen kann, anstatt sich dauerhaft als Opfer zu sehen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  12. 47

    060 | Geduld

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Geduld und analysiert, warum Ungeduld oft fälschlicherweise als Zeichen von Leistungswillen in Bewerbungsgesprächen inszeniert wird. Er argumentiert, dass Ungeduld eigentlich eine Form des Egoismus darstellt, die den natürlichen Entwicklungsprozess von Situationen unterbricht und zu erpresserischem Verhalten führt. Anhand der Briefe von Rainer Maria Rilke an einen jungen Dichter erläutert er die Notwendigkeit, ungelöste Fragen zu ertragen, anstatt vorschnell nach Antworten zu suchen. Lehofer verbindet diese Gedanken mit dem Begriff der Ambiguitätstoleranz, der die Fähigkeit beschreibt, mit dem Ungelösten im Leben umzugehen. Er warnt davor, dass ungeduldige Führungskräfte ihre Organisation negativ beeinflussen, da sich ihre Haltung auf das gesamte Team überträgt und Schaden anrichtet.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  13. 46

    059 | Optimal leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was es bedeutet, ein optimales Leben zu führen. Er kritisiert die Haltung vieler Menschen, ihr Leben primär als Vermeidung von Versagen und Unbehagen zu inszenieren, anstatt ihre Möglichkeiten aktiv auszuloten. Am Beispiel des Sprungs in kaltes Wasser verdeutlicht er, dass der Ausstieg aus der Behaglichkeit notwendig ist, um Selbstüberwindung zu erfahren. Lehofer argumentiert, dass wahres Versagen nicht in der Niederlage besteht, sondern darin, aus Angst vor Fehlern keine Risiken einzugehen. Er rät dazu, sich mit dem Versagen anzufreunden, da es ein Zeichen dafür ist, dass man auf dem richtigen Pfad der Lebensentfaltung ist. Wer sich nicht traut, zu scheitern, verpasst die Chance, wirklich gut zu sein, und bleibt in einer künstlichen Sicherheit stecken.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  14. 45

    058 | Erfolg !!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Erfolg und dessen untrennbarem Zusammenhang mit dem Misserfolg. Er erläutert, dass beide Begriffe sprachlich auf das Wort Folge verweisen und somit als Ergebnis bestimmter Umstände zu verstehen sind. Anhand seiner eigenen Erfahrungen beim Tango Argentino zeigt er auf, wie ein zu starkes Festhalten am Erfolg dazu führen kann, den natürlichen Rhythmus des Lebens zu verlieren. Lehofer plädiert dafür, sowohl Erfolge als auch Misserfolge nicht als Endstationen zu betrachten, sondern als Lernchancen, die es erfordern, einfach weiterzutänzen. Der Misserfolg wird dabei als notwendige Grundlage für zukünftige Erfolge dargestellt, die es zu reflektieren gilt. Wichtig ist es, innerlich die Schülerhaftigkeit zu bewahren und sich nicht durch äußeren Erfolg aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  15. 44

    057 | Resonanz hat wirklich Sinn II

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer einem ungewöhnlichen Projekt einer Bronzegussfirma, die einen exemplarischen Friedhof ohne Bestattete errichtet hat, um die veränderte Kultur des Umgangs mit dem Tod neu zu denken. Er beschreibt, wie dieser Ort als Resonanzraum für Trauernde konzipiert wurde, der nicht dem Verstorbenen, sondern den Hinterbliebenen dient und soziale Begegnungen durch Elemente wie einen großen Tisch oder einen Spielplatz ermöglicht. Lehofer kontrastiert diese visionäre Idee, die auf die Förderung von Menschlichkeit abzielt, mit der Geschichte eines Multimillionärs, der sich ein isoliertes Refugium in Neuseeland baut, um im Ernstfall zu überleben. Dabei argumentiert er, dass wahres Leben erst beginnt, wenn das reine Überleben endet, und dass Investitionen in die Humanität einen größeren Wert darstellen als der bloße Erhalt des eigenen Daseins in Einsamkeit. Die Sendung plädiert dafür, im eigenen Leben mehr Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und berühren lassen können.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  16. 43

    056 | Freude als Lebensweiser

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Gedanken des radikalen Konstruktivisten Ernst von Glasersfeld, der seine Eltern dafür dankte, dass sie ihn nicht in dem unterstützten, was er wollte, sondern in dem, was ihn freute. Lehofer unterscheidet dabei sorgfältig zwischen dem oft von äußeren Erwartungen oder falschen Hoffnungen geprägten Wollen und der unmittelbaren Freude als Resonanz des eigenen Innersten mit der erlebten Realität. Anhand eines Beispiels aus dem Leben eines Freundes zeigt er, wie der Druck, einen sicheren Beruf zu ergreifen, der eigentlichen Begabung und Motivation entgegenstehen kann. Die Freude wird hier als ein objektiverer Kompass verstanden, der auf den tatsächlichen Ressourcen und Kompetenzen einer Person basiert, während das Wollen häufig in Sackgassen führt. Lehofer ermutigt die Zuhörer, sich und andere daran zu orientieren, was wirklich Freude bereitet, anstatt das Leben mit Dingen zu verplempern, die nur gewollt werden.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  17. 42

    055 | Resonanz hat wirklich Sinn!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Begegnung mit dem Berliner Bestatter Erik Frede und dessen ungewöhnlichem Weg vom DJ zum Trauerbegleiter. Anhand des Dokumentarfilms über Frede, der den Tod nicht als Objekt, sondern als Subjekt behandelt, wird die Bedeutung einer zärtlichen und respektvollen Haltung gegenüber Verstorbenen und Angehörigen herausgearbeitet. Lehofer kritisiert die zunehmende Funktionalisierung des Menschen in der modernen Gesellschaft und plädiert dafür, einander stets als Subjekte zu begegnen, um eine tiefe Resonanz zu ermöglichen. Dabei wird auch auf die Gefahr der Selbstoptimierung eingegangen, die dazu führt, dass wir uns selbst nur noch als verbesserungsfähige Objekte betrachten. Die Reflexion mündet in die Aufforderung, den eigenen Beruf und das eigene Dasein als Ausdruck der eigenen Identität zu begreifen und sich nicht von äußeren Erwartungen definieren zu lassen.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

  18. 41

    054 | Liebe als Lösungsmittel

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Konzept der Liebe als Lösungsmittel für tiefe emotionale Verstrickungen. Er beschreibt, wie Menschen, die in ihrer Kindheit keine ausreichende Resonanz von ihren Eltern erfahren haben, oft ein Leben lang nach dieser fehlenden Liebe suchen und sich in toxische Bindungen begeben. Lehofer argumentiert, dass wahre Liebe nicht zu Abhängigkeit führt, sondern durch die Internalisierung von Zuneigung Selbstliebe erzeugt und den Einzelnen unabhängig macht. Diese Freiheit ermöglicht es, Beziehungen nicht mehr aus dem Bedürfnis nach Verstrickung, sondern aus Dankbarkeit zu gestalten. Der Philosoph erläutert, dass das Reifestadium der Liebe darin besteht, einander nicht zu brauchen, aber dennoch tief verbunden zu sein, da man sich das Leben selbst zugesprochen hat.– Michael Lehofer📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

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Michael Lehofer

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