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Gedanken zum Tag

Inspiration für den Alltag. Momente, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Die "Gedanken zum Tag" laden zum Meditieren ein. Texte von Autorinnen und Autoren, voller Lebensweisheit und Spiritualität. Jetzt als Podcast abonnieren!

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  1. 6

    Menschliches Erleben

    Jeder Mensch, der uns fasziniert, spricht etwas in unserer Psyche an, was dann ins Leben hereingeholt werden kann. Entnommen aus: Verena Kast "Leben ist Beziehung. Vom Selbst zur Welt", ausgewählt und herausgegeben von Christiane Neuen, Patmos Verlag, Ostfildern 2023

  2. 5

    Ideen kommen aus dem Nichts

    Die Idee kommt aus dem Nichts. Plötzlich ist sie da. »Hier bin ich!«, ruft sie uns zu und schaut uns erwartungsvoll entgegen. Entnommen aus: Christoph Merker "Ein Mann. Ein Werk. Kleine Philosophie des Selbermachens", Ludwig Verlag, München 2022

  3. 4

    Erwartungen

    Der römische Philosoph Seneca gibt in seinen Schriften viele praktische Anweisungen, wie wir uns in die Lebenskunst der Stoa einüben können. Entnommen aus: Yves Bossart "Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern. Philosophische Gedankenspiele", Wilhelm Heyne Verlag, München 2018

  4. 3

    Das Leben zu akzeptieren wie es ist

    "Leben annehmen, wie es ist" heißt, alles Leben zu akzeptieren, das erwünschte ebenso wie das unerwünschte. Entnommen aus: Uwe Böschemeyer "Das Leben ist besser als sein Ruf. Von erfreulichen Möglichkeiten und was man daraus machen kann", Tyrolia Verlag, Innsbruck 2025

  5. 2

    Gute Wünsche

    Warum können einen gute Wünsche tief berühren? Bei mir geschieht es, weil mich die Macht der Bilder anrührt. Entnommen aus: Georg Magirius "Gute Wünsche aus der Bibel", Herder Verlag, Freiburg 2016

  6. 1

    Bergsteigen ist eine Übung

    Bergsteigen ist Askese - sowohl im ursprünglich-griechischen Sinn des Wortes wie auch im heute geläufigen. Bergsteigen ist eine Übung, eine Selbstschulung. Entnommen aus: Günter Seubold "Bergsteigen. Eine Philosophie des Lebens", Tyrolia Verlag, Innsbruck 2025

  7. 0

    Liebe und Freundlichkeit für uns selbst

    Wir alle sehnen uns nach Liebe. Nach einer friedlichen Welt, einem freundlichen Miteinander. Warum sieht es nur oft ganz anders aus, im fordernden Alltag? Caroline Ebner / unveröffentlichter Text

  8. -1

    Freude ist eine Emotion

    Freude ist eine Emotion; und bekanntlich leben Gefühle von ihrer Gegenwärtigkeit. Ist es von daher nicht unangemessen, über Freude zu reden oder nachzudenken? Entnommen aus: Werner Thiede "Himmlische Freude - Vom tiefen Glück des Glaubens", Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2024

  9. -2

    Kein Blatt vor dem Mund

    In Diskussionen gleicher Meinung zu sein ödet mich maßlos an. Prallen die Meinungen aufeinander, verärgert oder beleidigt mich das keineswegs. Entnommen aus: Michel de Montaigne "Von der Kunst, das Leben zu lieben", übersetzt, ausgewählt und herausgegeben von Hans Stilett, Eichborn Verlag, Frankfurt 2005

  10. -3

    Selbstwertgefühl

    Wenn Sie über ein gesundes Selbstwertgefühl verfügen, dann müssen Sie niemandem etwas beweisen. Entnommen aus: Ajahn Brahm "Der Elefant, der das Glück vergaß. Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden", Lotos Verlag, München 2015

  11. -4

    Echte Freude

    Himmlisch" - strahlt nicht dieses Wort allein schon Freude aus? Sollte nicht überhaupt echte Freude mit dem Himmel, mit einer Berührung des Ewigen zu tun haben? Entnommen aus: Werner Thiede "Himmlische Freude - Vom tiefen Glück des Glaubens", Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2024

  12. -5

    Traumata

    Wir alle haben in der Vergangenheit mehr oder weniger große Verletzungen und Traumata erlitten, die uns geprägt und beeinflusst haben. Entnommen aus: Stefan Limmer "Himmlisch Lieben und göttlich vögeln", Arkana Verlag, München 2016

  13. -6

    Hingabe

    Warum Hingabe? (...) Hingabe scheint als Wort vertraut und wohlklingend dazu. Gefühle wie Rührung oder Bewunderung schwingen mit, wenn jemand als hingebungsvoll beschrieben wird. Entnommen aus: Martin Scherer "Hingabe. Versuch der Verschwendung", Zu Klampen Verlag, Springe 2021

  14. -7

    Was bedeutet scheitern?

    Was bedeutet Scheitern? Was heißt Erfolg? Scheitern bedeutet zunächst einmal, dass etwas misslingt, fehlschlägt, anders endet als geplant. Entnommen aus: Albert Kitzler / Jan Liepold "Der Pudel und der Kern. Philosophie für den Alltag und ein gutes Leben", Finanzbuch Verlag, München 2024

  15. -8

    Positive Resonanz

    Glücklicherweise müssen wir Menschen nicht nur auf unangenehme Reize reagieren, um in Bewegung zu kommen. Entnommen aus: Sandra Dundler / Alexandra Hageman "30 Minuten Empowerment", Gabal Verlag, Offenbach 2024

  16. -9

    Die Tage zerrinnen

    Die Tage zerrinnen uns oft zwischen den Fingern. Sie gehen an uns vorüber, ein Tag nach dem anderen. Entnommen aus: Anselm Grün "50 Rituale für das Leben", Herder Verlag, Freiburg 2008

  17. -10

    Verantwortungsbewusstsein

    Vielleicht misst du dem Begriff "etwas loslassen" eine negative Bedeutung bei. Auf halbem Weg etwas nicht zu Ende bringen. Entnommen aus: Shunmyo Masuno "Lass los, das Leben darf leicht sein. 99 Impulse eines Zen-Mönchs", Lotos Verlag, München 2025

  18. -11

    Das Miteinander stärken

    Wer bewusst lebt, kann nahezu jeden Augenblick erfahren, wie sehr wir auf andere angewiesen sind, um gut zu leben, ja um überhaupt zu leben. Entnommen aus: Anselm Grün "Kein Mensch lebt nur für sich allein", hrsg. von Rudolf Walter, Herder, Freiburg 2023

  19. -12

    Gegenwart und Zukunft

    Man fragt sich, was die Zeit wohl sei, von der es heißt, dass mit ihr alles gleitet und vorüberrinnt (...). Existiert die Vergangenheit? Nein, denn sie ist schon dahin. Entnommen aus: Jean Améry "Über das Altern", Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1968

  20. -13

    Unser Gehirn

    Ein erholtes Gehirn ist ein mächtiges Werkzeug. An seinem Höhepunkt ist es ein Schöpfer von Träumen und Ideen, ein Katalysator von Kreativität und Problemlösungen. Entnommen aus: Joseph Jebelli "The Brain at Rest", Piper Verlag, München 2025

  21. -14

    Raus aus dem Funktionsmodus

    Wenn wir in der Lage sind, zu funktionieren, dann bedeutet das in der Regel, dass wir in der Lage sind, auch unter widrigen Umständen das zu tun, was getan werden muss. Entnommen aus: Kathleen Kunze "Raus aus dem Funktionsmodus", mvg Verlag, München 2025

  22. -15

    Lachen ist Fühlen

    In schwierigen Zeiten haftet dem Lachen und dem Leichten der Ruf des Oberflächlichen an. Dabei zählt genau das Gegenteil. Entnommen aus: Irmtraud Tarr "Humor - der Schwimmring im Fluss des Lebens", Patmos Verlag, Ostfildern 2024

  23. -16

    Anspannung und Entspannung

    Anspannung und Entspannung sind aufeinander bezogen. Es gibt Bereiche, wo man mit Spannung nicht weiterkommt, Zeiten kreativer Ruhe: Zeiten, wo man sich anderen zuwendet. Entnommen aus: Notker Wolf "Gönn dir Zeit", Herder Verlag, Freiburg 2009

  24. -17

    Qualität einzelner Momente

    Wenn wir es schaffen, die Qualität eines einzelnen Moments zu erkennen und zu spüren, werden wir aufhören, permanent nach sofortiger Befriedigung zu gieren. Entnommen aus: Bianca Heinicke "Wie man Geschichte schreibt", Next-Level-Verlag, Gräfelfing 2026

  25. -18

    Gegenwärtige Momente

    Bewusst zu atmen ist ein wunderbarer Weg, die Knoten des Bedauerns zu lösen und zum Leben im gegenwärtigen Moment zurückzukehren. Entnommen aus: Thich Nhat Hanh "Einfach präsent", aus dem Englischen von Ursula Richard, O. W. Barth Verlag, München 2022

  26. -19

    Lotterie der Herkunft

    Unser Dasein fußt nur teilweise auf eigenen Leistungen oder persönlichem Versagen. Zu einem erheblichen Teil entzieht sich unser Dasein unserer Kontrolle. Entnommen aus: Franz Josef Wetz "Das Glück", Philipp Reclam jun. Verlag, Ditzingen 2024

  27. -20

    Radikale Einschnitte

    Wenn wir uns genau beobachten, dann sind wir mit unseren Gedanken entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Entnommen aus: Anselm Grün "Was im Alltag guttut", Hrsg. von Rudolf Walter, Herder Verlag, Freiburg 2021

  28. -21

    Das Alphabet der Hoffnung

    Hoffnung hängt nicht nur davon ab, ob Mächtige dieses und jenes tun. Hoffnung hängt davon ab, mit welchen Hoffnungskräften ich selbst in Verbindung bin. Entnommen aus: Stefan Seidel "Durch die Angst gehen", Claudius Verlag, München 2026

  29. -22

    Tagträumereien

    Wenn du kurz innehältst, bei dem was du gerade machst, und stattdessen in die Luft starrst und darauf achtest, welche Gedanken dir im Kopf herumschwirren. Entnommen aus: Joseph Jebelli "The Brain at Rest", Piper Verlag, München 2025

  30. -23

    Eigensinn

    Eigensinn ist der Weg zur Resilienz. Wenn wir in der Lage sind, eigensinnig zu denken und zu handeln, dann schaffen wir uns jenes flexible Bungeeband..... Entnommen aus: Ursula Nuber "Eigensinn", S. Fischer Verlag, Frankfurt 2016

  31. -24

    Ende und Anfang

    Wo etwas zu Ende geht, beginnt auch etwas Neues. Das ist ein Gesetz des Lebens. Die entscheidende Frage ist, wie wir das Neue empfangen und gestalten. Entnommen aus: Jan Frerichs "Anarchie des Herzens", Herder Verlag, Freiburg 2026

  32. -25

    Genießen

    "Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar" sagt ein Sprichwort. Das deutsche Wort "genießen" kommt eigentlich von "fangen, ergreifen" Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch vom guten Leben", Hrsg. von Anton Lichtenauer, Herder Verlag, Freiburg 2005

  33. -26

    Warum Lesen uns so glücklich macht

    Würde man mir eine Pistole auf die Brust setzen und verlangen, dass ich in einem Satz den Sinn des Lesens erkläre, würde ich sagen: Finden, was man nicht gesucht hat. Entnommen aus: Meike Winnemuth "Eine Seite noch", Penguin Verlag, München 2026

  34. -27

    Ja sagen

    Ja sagen ist leicht - andere Leute mögen es, wenn man zu den Dingen, die sie wollen oder brauchen, ja sagt. Nein sagen dagegen ist schwieriger. Entnommen aus: Meera Lester "Ein Stückchen Glück für jeden Tag", Anaconda Verlag, München 2026

  35. -28

    Betüdelt werden

    Was Menschen genießen, während sie eine stärkende Suppe zu sich nehmen, ist das Betüdeltwerden. Sie schmecken die Zärtlichkeit. Entnommen aus: Michael Norton "Rituale, die dein Leben verändern", HarperCollins Verlag, Hamburg 2024

  36. -29

    Unser Leben in der Hand zu haben

    Wenn wir uns die spirituellen Traditionen ansehen, können wir zwei wichtige Aspekte unseres menschlichen "Selbstverständnisses" immer wieder beobachten. Entnommen aus: Steve Heitzer "Hellwach am Leben", Tyrolia Verlag, Innsbruck 2024

  37. -30

    Franz Schubert

    Als Sechzehnjähriger war er Hilfslehrer an der Schule seines autoritären Vaters gewesen, das war der einzige Job, den er jemals hatte. Entnommen aus: Philipp Blom "Hoffnung. Über ein kluges Verhältnis zur Welt", Hanser Verlag, München 2024

  38. -31

    Missgeschicke

    Wenn mir ein Fehler passiert, kann ich mich selbst beschimpfen und mich ärgern. Oder ich kann voller Nachsicht sagen: "Manchmal geschieht einfach ein Missgeschick." Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Zuversicht", Herder Verlag, Freiburg 2026

  39. -32

    Das beschwerliche Alter

    Dass das Alter beschwerlich ist - Nur den Göttern ist des Alters Bürde fremd, wusste Sophokles bereits -, dass zu altern, keinem in den Schoß fällt. Entnommen aus: Gerd B. Achenbach "Vom Richtigen im Falschen", Herder Verlag, Freiburg 2003

  40. -33

    Das Faultier

    Das Faultier erscheint dem Menschen wie ein Affront der Evolution. Alfed Brehm, Tierbeobachter, notierte: "Die Faultiere machen einen wahrhaft kläglichen Eindruck". Entnommen aus: Hanne Tügel "Wege zur Weisheit", S. Fischer Verlag, Frankfurt 2013

  41. -34

    Geduldsmuskel

    Wer seinen Geduldsmuskel trainieren möchte, um grundsätzlich gelassener zu werden, sollte die Technik der kognitiven Umdeutung kennen. Entnommen aus: Leon Windscheid "Besser fühlen. Eine Reise zur Gelassenheit", Rowohlt Verlag, Köln 2021

  42. -35

    Veränderung zum Besseren

    Hoffnung sucht die Spalten und Risse, Lücken und Löcher in den Gegebenheiten, durch die eine Veränderung zum Besseren möglich werden könnte. Entnommen aus: Stefan Seidel "Durch die Angst gehen", Claudius Verlag, München 2026

  43. -36

    Was ist Langeweile?

    Die Erfahrungen, die Menschen machen, sind gemächlich, weil wir uns die Dinge genauer als gewöhnlich ansehen Entnommen aus: Insa Katharina Uphoff "Was ist Langeweile? In: Ausgesetzte Zeiten. Nachdenken über den Lauf der Dinge", wbg Theiss, Darmstadt 2022

  44. -37

    Humor als Lebenshaltung

    Das erzählte jemand von seinem Großvater, der im Alter von sich sagte: "Gut hören, das kann ich schlecht. Aber schlecht sehen, das kann ich gut." Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Zuversicht", Herder Verlag, Freiburg 2026

  45. -38

    Fußball

    Niemand ist schwach, der den Wunsch nach Anlehnung verspürt. Künstler, Manager, große Persönlichkeiten haben Ratgeber. Und Sportler einen Trainer. Entnommen aus: Georg Magirius "Die Fußball-Apotheke. Fromme Pillen für Fans", Echter Verlag, Würzburg 2010

  46. -39

    Furcht und Angst

    Sinn erwarten und suchen wir eher in Mut und Hoffnung, in Freude und Sorglosigkeit als in Furcht und Angst. Entnommen aus: Lukas Niederberger "Sinn findet uns, wo wir ihn nicht suchen", Patmos, Ostfildern 2026

  47. -40

    Eifersucht

    Wenn wir eifersüchtig sind, fürchten wir uns vor dem Vergleich mit anderen Menschen, die stärker geliebt sein könnten oder mehr besitzen könnten als wir. Entnommen aus: Lukas Niederberger "Sinn findet uns, wo wir ihn nicht suchen", Patmos, Ostfildern2026

  48. -41

    Nordische Rituale

    In der finnischen Tradition wird geschätzt, wer aufwacht, bevor die Vögel oder Hähne zu singen beziehungsweise zu krähen beginnen. Entnommen aus: Reetta Ranta "Die Magie nordischer Rituale", Goldmann Verlag, München 2025

  49. -42

    Über Sinn, Zweifel und das Wagnis

    Es gibt weder eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Weltganzen noch auf die Frage nach dem Sinn eines Menschenlebens, also danach, wozu wir überhaupt leben. Entnommen aus: Uwe Böschemeyer "Und wenn Gott wäre", Tyrolia Verlag, Innsbruck 2026

  50. -43

    Jeder ist ein Einzelner

    Jeder ist ein Einzelner. Aber nicht jeder ist damit einverstanden und bereit, etwas daraus zu machen. Es kommt stets darauf an, wie der Einzelne die Probleme annimmt. Entnommen aus: Rüdiger Safranski "Einzeln sein", Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2023

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