PODCAST · business
#Markfragtnach - der persönliche B2B Marketing Podcast
by Mark Herten
In loser Abfolge spricht Mark Herten, Geschäftsführer Deutschland der B2B Content Marketing Agentur Publitek, mit Experten aus der Branche über Trends, Grundlegendes und Praxistipps aus dem Bereich B2B-Marketing für Industrie- und Techunternehmen. Der deutschsprachige Podcast richtet sich vornehmlich an Marketingverantwortliche in Industrie- und Techunternehmen sowie B2B-Marketingexperten/-innen. Die Inhalte spiegeln die persönliche Meinung des Hosts und seiner Gäste wider.
-
97
Aus der Wissenschaft: Fragen zum BviK Trendpaper und der Rolle des Marketings
Wie strategisch ist das B2B Marketing in Industrieunternehmen? Diese und weitere Fragen des BviK Trendpapers diskutiere ich mit Seon-Su Kim, Professor für Marketing und Service Management an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, im Podcast.Immer wieder zeigen sich in der Budgetstudie und im Trendpaper des Bundesverband der Industriekommunikation Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung der Marketer und der Wirklichkeit in den Unternehmen. Das war auch im diesjährigen Trendpaper wieder der Fall. Grund genug, mal beim Studienleiter Su nachzufragen. Im Podcast diskutieren wir folgende Fragen:- Wie erklärst du dir immer wieder die Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in den Trendpapern?- Sind wir aktuell überfordert von der Menge und Geschwindigkeit der Veränderungen?- Marketing als strategische Führungsrolle scheint in vielen Unternehmen weiterhin mehr Wunsch als Wirklichkeit zu sein. Warum können Marketer die Rolle des Marketings intern nicht adäquat verkaufen?- Besteht die Gefahr, dass Marketing "nur noch" zum technischen Handlanger oder Vorbereiter für Sales wird?- Nahezu alle Marketer sehen KI als zentral für die Zukunft an. Bei der strukturellen Implementierung und beim Thema Training ist aber noch gehörig Sand im Getriebe. Wie erklärst du dir das? - Auch das Thema Daten wird vielerorts weiterhin stiefmütterlich behandelt. Fehlt es an der entsprechenden Kompetenz, oder hat das Marketing einfach keine Hoheit über die Daten im Unternehmen?- Welche Rolle spielt der Marketer noch bei all der Technisierung und Automatisierung? Stürzt uns die KI in eine Art Identitätskrise?- Ich beobachte gerade einen Gegentrend zur Technisierung, dass menschliche Emotionen, echte Erlebnisse und Authentizität wieder wichtiger werden. Siehst du das auch so?Außerdem erfahrt ihr, warum Su glaubt, dass wir schneller sein müssen bei der Implementierung von KI, warum er mittlerweile skeptisch ist bezüglich der strategischen Rolle des B2B Marketings und, warum für ihn der Mensch zum entscheidenden Faktor werden könnte.Anmerkung: Leider gab es technische Probleme bei der Aufnahme meiner Tonspur, sodass meine Parts leider nicht die gewohnte Audioqualität haben. Da der Inhalt aber noch gut verständlich ist, hoffe ich, dass ihr mir das verzeihen könnt. Ihr werdet durch inhaltlich sehr spannenden und akkustisch einwandfreien Content von Su belohnt.
-
96
Augmented Reality im B2B-Kontext - was die Technologie für Unternehmen leisten kann
Welche Rolle kann Augmented Reality im B2B-Kontext spielen? Diese Frage diskutiere ich mit Gerhard Schröder, Geschäftsführer bei viSales.Viele von uns denken bei Augmented Reality (AR) im B2B-Kontext vor allem an Messe-Exponate oder AR-Brillen. Dabei kann man mit der Technologie heute so viel mehr machen, wenn man sie sinnvoll einsetzt und im größeren Unternehmenskontext begreift. Das hat das Gespräch mit Gerhard deutlich gemacht. Zudem wurde deutlich: Ähnlich wie beim Thema KI spielen auch bei AR strukturierte Daten eine wichtige Rolle. Und wenn man das Thema Customer Journey betrachtet, könnte AR ein wichtiger Baustein der nächsten Evolutionsstufe von Websites sein. Aber hört selbst. Folgende Fragen diskutieren wir:1) Du meinst: Guter Vertrieb braucht Vorbereitung und Orientierung. Wie meinst du das?2) Die heutige Customer Journey ist sehr nutzergetrieben und nicht mehr linear. Was bedeutet das für die Gestaltung der Touchpoints?3) Welche Rolle kann Augmented Reality in diesem Kontext spielen?4) Was ist der große Vorteil von AR, gerade im technischen B2B-Umfeld?5) Was sind sinnvolle bzw. typische Einsatzszenarien für AR im Kontext von B2B-Marketing und -Vertrieb?6) Du empfiehlst, man solle AR im Kontext denken, nicht als Einzellösung. Wie bettet man AR sinnvoll in seine Kommunikationsstrategie ein?7) Siehst du durch die niedrigeren Einstiegshürden webbasierter Lösungen, dass AR sich jetzt noch mehr durchsetzen wird?8) Ganz entscheidend für eine breitere Nutzung ist auch die Datenstruktur im Hintergrund, Stichwort OpenUSD. Kannst du erklären, was es damit auf sich hat?9) Wie sieht in diesem Kontext die Zukunft von Websites aus , also 2D/HTML vs. 3D/OpenUSD? Steht uns hier die nächste Entwicklungsstufe des Internets bevor?Außerdem erfahrt ihr, ob Websites im 0-Click-Zeitalter überflüssig werden, was AR mit Toy Story zu tun hat und, welche Rolle der digitale Produktpass beim Thema AR spielt.
-
95
B2B Marketing zwischen Technologie und Menschlichkeit
"KI ist Enabler, nicht Selbstzweck", sagt Martin Philipp, CEO von Evalanche, in meinem Podcast zu aktuellen Veränderungen in Buyer Journey und B2B Marketing.Das B2B Marketing wird aktuell komplett getrieben von KI und MarTech. Alles dreht sich um die neuen Tools und Möglichkeiten, die sich jeden Tag auftun. Wir haben alle das Gefühl, kaum hinterherzukommen. Gleichzeitig gibt es aber auch eine Art Gegenbewegung. Menschen sehnen sich nach menschlichen Emotionen und Authentizität. Was dieses Spannungsfeld für das Marketing und die Customer Journey bedeutet, diskutiere ich mit "Wiesn-Wirt" und Tech-Enthusiast Martin. Folgene Fragen besprechen wir: - Wird 2026 zum "Jahr der Warheit" in Sachen KI?- Mit wachsendem KI-Reifegrad treten Themen wie AI Governance, die Qualität der Trainingsdaten und Effizienzgewinne durch KI-Agenten in den Vordergrund. Worauf kommt es jetzt an?- Ähnlich wie bei KI wurden der Automatisierung im Marketing über viele Jahre signifikante Effizienzgewinne zugesprochen. Bislang gibt es aber nur wenige Unternehmen, die dieses Ziel wirklich erreicht haben. Woran hapert es aus deiner Sicht, und was ist zu tun?- Das vielseits zitierte "Smarketing" wird zunehmend zu Revenue & Operations (RevOps). Warum gibt es diese Entwicklung, und was beutet sie?- Personalisierung ist einer der ganz großen Trends im B2B Marketing, natürlich auch wegen der KI. Für wirklich personalisierte Erlebnisse benötige ich jedoch ein tiefes Wissen über den Kunden. Wie baue ich dieses Wissen auf, und wir kann ich es für mich nutzen?- Die Bedeutung von First-Party-Data nimmt seit Jahren zu. Wie siehst du diese Entwicklung und, was rätst du Unternehmen?- Die B2B Buyer Journey wird immer komplexer und Käufer-bestimmter. Wie schaffe ich es als Unternehmen, B2B-Entscheider zum passenden Zeitpunkt mit der richtigen Botschaft über den bevorzugten Kanal zu erreichen?- Im Zero-Click-Zeitalter könnten Branding und PR eine Art Revival feiern. Oder, wie siehst du das?- Du stellst sagst, dass es im Marketing künftig weniger um Masse, sondern um kontextbasierte Relevanz und Wirksamkeit gehen wird. Was meinst du damit genau?- Das Marketing wird, auch durch Unternehmen wie Euch, immer technischer, KI-gestützter und datengetriebener. Wo ist die Grenze dieser Entwicklung bzw. siehst du als Gegenpol eine Sehnsucht nach mehr Emotionalität und Authentizität? Wie kriegt man da eine Balance hin? Außerdem erfahrt ihr, warum First Party Data ein absolutes Muss sind, was es mit "Little Life Moments" auf sich hat, und, was das alles mit Jogginghosen zu tun hat.
-
94
Framework - wie ich Strategie in meine Kampagnen bringe
Woran es im B2B Marketing häufig fehlt: Strategie. Wie man diese effektiv für sich nutzt, diskutiere ich im Podcast mit Ida Mariotti, Marketing Managerin bei den Pfalzwerken.Im Marketingalltag ist es oft schwer, Zeit für Strategie zu finden und die richtigen Prioritäten zu setzen. Auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit scheiter oft an internen Silos. Viel zu häufig ist die Marketingabteilung vor allem im Feuerwehrmodus und versucht, verzweifelt alle Aufgaben abzuarbeiten. Genau aus diesem Schmerz heraus hat Ida ein strategisches Kampagnen-Framework entwickelt, über das ich mit ihr im Podcast spreche. Gemeinsam diskutieren wir:1) Warum entfaltet das Marketing in vielen B2B-Unternehmen noch nicht die große Wirkung?2) Oft ist der Marketingalltag durch Einzelaktionen und interne Silos geprägt. Woran liegt das, und, wie lässt sich das ändern?3) Wie setzt man eine Kampagne von Anfang an strategisch und integriert auf?4) Was ist der Nutzen solcher Kampagnen?5) Du hast ein Framework für integrierte B2B-Kampagnen entwickelt. Was sind in Kürze die zentralen Punkte?7) Wie komme ich als Marketingorganisation in einen agilen Modus, statt des klassischen "Launch and forget"?8) Wie balanciere ich vorbildliche Strategie/Aufwand mit Zwang zu kurzfristigen Erfolgen und Geschwindigkeit?Außerdem erfahrt ihr, warum Strategie wenig mit Power Point zu tun hat, warum man bei neuartigen Kampagnen immer klein anfangen sollte, warum wir Mut zu Fehlern brauchen, und, was die größte Herausforderung im Alltag eines B2B-Marketers ist.
-
93
Was Journalisten wollen - wie funktioniert gute PR?
Was wollen Journalist:innen? Diese Frage diskutiere ich mit Marike Frick, Gründerin von Presserockstars, in meinem Podcast.Die Pressearbeit und die Medienlandschaft sind derzeit tief greifenden Veränderungen unterworfen. Da stellt man sich als Kommunikationsprofi natürlich die Frage: Welche Rolle spielt PR heute in Zeiten von KI, Social Media und verkleinerten Redaktionen? Und, welche Inhalte funktionieren bei Journalist:innen? Eine, die es wissen muss, ist Marike. Schließlich ist sie ehemalige Journalistin und inzwischen selbständige Beraterin, die Unternehmen im richtigen Umgang mit den Medien schult. Gemeinsam diskutieren wir folgende Fragen:1) Braucht man heute noch Pressearbeit, wo man doch alles über die owned Channels und Social Media machen kann?2) Warum sind PR-Veröffentlichungen so wertvoll?3) Wie schätzt du den Einfluss von KI auf die Medienlandschaft ein?4) Was sind die wichtigsten Zutaten für gute PR?5) Frage an die Journalistin: Welche Stories funktionieren in den Medien? Was wollen Journalisten?6) Was gibt es handwerklich zu beachten?7) Wie finde ich heraus, welche Medien für mich am relevantesten sind?8) Wie messe ich den Erfolg von PR?9) Was sagtst du dem CEO, der unbedingt ins Handelsblatt will?10) Zum Abschluss: Wie siehst du die Zukunft der PR? Außerdem erfahrt ihr, warum man immer mehrgleisig fahren sollte, warum Marike auf ein Revival des Qualitätsjournalismus hofft, warum die Betreffzeile so wichtig ist, und, was gute PR mit Guerilla-Marketing zu tun hat. Liebe Marike, ich danke dir sehr für das spannende Gespräch.
-
92
Marke im Maschinenbau - eine unterschätzte Kraft?
Ist "Hidden Champion" ein Qualitätssiegel, oder Ausdruck eines ausbaufähigen Marketingverständnisses? Ein Podcast mit Kim Busch, Marketingexpertin für den Mittelstand, zu Marke im Maschinenbau.Der industrielle Mittelstand ist ein wichtiger Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Es gibt hierzulande unzählige Markt- und Technologieführer, die technisch auf Top-Niveau unterwegs sind, die aber außerhalb des Firmensitzes oder der eigenen Nische kaum einer kennt. Bislang basierte der Erfolg dieser Unternehmen vor allem auf der Prdoktqualität. Doch die Zeiten haben sich geändert. Ohne eine starke Marke haben es viele Mittelständler im globalen Wettbewerb inzwischen schwer. Grund genug, mit Kim über das Thema Marke im Maschinenbau zu diskutieren. Folgende Fragen besprechen wir im Podcast:- Welche Rolle sollte oder kann Marke in einem industriellen KMU spielen?- Welche Bedeutung hat die emotionale Dimension einer Marke? Müssen Maschinenbauer lernen, nicht nur über Technik zu reden?- Wie erarbeite ich einen emotionalen USP im Vergleich zum Wettbewerb? - Eine Marke ist mehr als nur ein Logo oder eine Website. Wie schaffe ich es, dass eine Marke gelebt und gespürt wird?- Oft fehlt dem Marketing im Maschinenbau intern das Standing. Woran liegt das aus deiner Sicht, und wie lässt sich das ändern?- Wie muss das Marketing intern aufgestellt sein, damit es wirklich Wirkung entfalten kann?- Du beobachtest, dass Marketing im Maschinenbau oft wenig mit Strategie zu tun hat. Woran liegt das aus deiner Sicht, und wie lässt sich das besser machen?- Gerade kleine und mittlere Maschinenbauer haben oft nur eine Mini-Marketingabteilung, häufig sogar nur eine “one-Man” oder “One-Women-Show”. Wie gelingt es, unter diesen Voraussetzungen dennoch gutes Marketing zu machen?- Eine lebendige Marke spiegelt auch den Wandel eines Unternehmens wider. Dennoch sehen wir selten dynamische Marken im Maschinenbau. Steckt in vielen Unternehmen also eine tief sitzende Angst vor Veränderung? - Welche sind aus deiner Sicht die 3 wichtigsten Eigenschaften einer guten Marketingleitung im Maschinenbau?Außerdem erfahrt ihr, wie es ist als Frau im Maschinenbau, warum internes Netzwerken so wichtig ist, und, was Kommunikation im Maschinenbau mit dem Schweinezyklus zu tun hat.
-
91
Praxis Case - Sales Excellence bei Schunk
Wie man als Industrieunternehmen im Vertrieb die PS auf die Straße bekommt, diskutiere ich mit Ramona Richert, Director Sales Excellence bei Schunk, in meinem Podcast.Die B2B Buyer Journey ist extrem im Wandel. Traditionelle Methoden stoßen an ihre Grenzen. Und die schwierige wirtschaftliche Lage erhöht den Druck. Wie schön wäre es da, wenn Marketing und Vertrieb gemeinsam an einem Strang ziehen würden, um gemeinsam Wirksamkeit zu erzeugen und den Geschäftserfolg zu steigern. Ein Unternehmen, das genau daran arbeitet ist Schunk. Grund genug, um mit Ramona als Verantwortliche für Sales Excellence zu besprechen, an welchen Stellschrauben das Unternehmen dreht, um im Vertrieb die Kundenzentrierung weiter auszubauen und die Effizienz zu steigern. Mit Ramona diskutiere ich unter anderem folgende Fragen: - Was bedeutet Sales Excellence für dich persönlich?- Ihr baut seit 2023 unter deiner Leitung ein Sales Excellence Team bei Schunk auf. Was wollt Ihr damit erreichen?- Was sind die Hauptaufgabenfelder deines Teams?- Was sind für dich die wichtigsten Werte bzw. Grundlagen von Sales Excellence?- Natürlich ist Customer Experience eine zentrale Säule. Was bedeutet das für Schunk?- Für erfolgreichen Vertrieb ist auch die interne Effizienz entscheidend. Was macht ihr, um die internen Prozesse zu optimieren?- Viele Industrieunternehmen tun sich noch schwer mit der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, insbesondere zwischen Vertrieb und Marketing. Was tut ihr, um die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern?- Welche Rolle spielen dabei Lead Management und CRM?- Welche Bedeutung haben Customer und Market Insights für den Vertriebserfolg?- Die Achillesferse von Sales Excellence ist oft die Datenqualität. Wie geht ihr dieses Thema an?Außerdem erfahrt ihr, auf welche Fortschritte Ramona besonders stolz ist, warum man beim Thema Sales Excellence häufig vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt und, warum bei aller Prozessgetriebenheit Ausnahmen im globalen B2B-Kontext wichtig sind.
-
90
Voraussetzung für Exzellenz - worauf es bei der Organisation des Marketings ankommt
Viele gute B2B Marketer scheitern an den internen Strukturen. Mit Organisationsberaterin Stefanie Marx spreche ich in meinem Podcast darüber, worauf es bei der Organisation des Marketings ankommt.Nicht nur Liebe wird aus Mut gemacht, sondern auch gutes B2B Marketing. Damit sich Mut, Kreativität und Wirksamkeit entfalten können, braucht es allerdings auch die organisatorischen Voraussetzungen dafür. Gerade in unseren unsicheren, schnelllebigen Zeiten ist es von entscheidender Bedeutung, das Marketing agil, innovativ und kundenzentriert aufzustellen. Wie das gelingen kann, bespreche ich mit Organisationsberaterin Stefanie. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen:- Dein Unternehmen heißt “better be brave”. Wie viel Mut siehst du im Marketing deutscher B2B-Unternehmen? - Woran hapert es aus deiner Erfahrung am meisten in der Marketingstruktur und -organisation?- Warum ist Exzellenz im Marketing in unseren dynamischen Zeiten wichtiger denn je?- Du nennst das Marketing gerne “Business Enabler”. Welche sind dabei für dich die wichtigsten Wirkebenen im Marketing?- Marketingteams im Mittelstand haben ja jede Menge Handlungsfelder und Herausforderungen. Wie schafft man es da, die richtigen Prioritäten zu setzen und Wirksamkeit zu erzeugen?- Wie baut man eine optimale Marketingstruktur im Unternehmen auf?- Welche Rollen und Skills sind Must-Haves im heutigen Marketingteam?- Neben der richtigen Organisationsstruktur ist der effektive Einsatz von Technologie heute unabdingbar. Wie schaffe ich es, aus der überwältigenden Menge an Tools und Möglichkeiten, die richtigen Elemente für mein Unternehmen herauszufiltern?- Welches Mindset brauche ich als B2B-Marketer, um in dem dynamischen Umfeld zu bestehen?- Wenn du nur 3 Dinge empfehlen könntest, was sollte jedes Marketingteam, das mehr Wirksamkeit erzielen will, tun?Außerdem erfahrt ihr, warum Marketing in B2B-Unternehmen häufig ein Image- und Zielgruppenproblem hat, warum das Thema Marke wieder wichtiger wird und, was Steffi's Mission ist.
-
89
Go-to-Market: Von der Erfindung zum erfolgreichen Markteintritt
"Ein Produkt zu haben, ist noch kein Geschäftsmodell", sagt Claudia Becker, Gründerin der Beratung Edgize, in meinem Podcast zum Thema Innovation und Marketing.Deutschland ist bekannt als Land der Ingenieure und weltweit geschätzt für "Made in Germany". Deutsche Industrieunternehmen sind in vielen Technologiebereichen führend und halten zahlreiche Patente. Doch der Markt hat sich verändert. Maschinenbau ist nicht mehr nur Hardware, und Marketing nicht mehr nur physische Messe. Viele Industrieunternehmen tun sich noch schwer damit, die Bedeutung von Marketing und Innovation anzuerkennen. Mit Claudia diskutiere ich darüber, warum Deutschland so gut im erfinden ist, aber nicht so gut im innovieren. Folgende Fragen besprechen wir:- Warum fällt es deutschen Industrieunternehmen so schwer, vom entwickelten Produkt zum erfolgreichen Markteintritt zu kommen?- Du meintest im Vorgespräch, dass man den Unternehmen teilweise “Technik beibringen” müsse. Aber sind Industrieunternehmen nicht Technik-Unternehmen?- Wenn Unternehmen ein neues Produkt launchen, kommt es stark auf die Geschichte an, die erzählt wird. Warum fällt uns Deutschen emotionales Storytelling beim Thema Technik so schwer?- Worauf kommt es bei der Kunst, Technik zu vermitteln, an?- Wie mache ich aus einer robusten GTM-Strategie am Ende auch einen wirtschaftlichen Erfolg?- Du zeichnest ein recht düsteres Bild vom deutschen Mittelstand. Was macht dich so skeptisch ob der Zukunftsfähigkeit, und, was gibt dir Hoffnung?- Braucht jedes deutsche Industrieunternehmen einen CDO aus deiner Sicht?- Zum Abschluss: Was sind deine 3 Top Tipps, wenn es um erfolgreiche Innovation in Industrieunternehmen geht?Außerdem erfahrt ihr, warum der Erfolg von Innovation vor allem an der Geschäftsführung hängt, was Transformation mit Botanik zu tun hat, warum Männer auf "Technology Porn" stehen und, warum wir mehr probieren als diskutieren sollten.
-
88
Stimme in Zeiten von KI
"Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt", sagt Denis Bergemann, Sprecheragent und Audioproducer, in meinem Podcast zum Thema Sprecher in Zeiten von KI.Immer mehr kreative Bereiche werden von generativer KI stark beeinflusst, oder sogar übernommen. Ein Bereich, der im B2B Marketing bislang weniger Beachtung findet, ist die Stimme. Benötige ich künftig keine Synchronsprecher mehr für meine Videos? Kann ich Sprecherstimmen automatisch übersetzen lassen mit KI-Stimmen? Schaffe ich mir vielleicht eine "Corporate Voice" für Trainingsvideos? Das sind alles spannende Fragen, die Marketer umtreiben. Mit Denis habe ich mir einen echten Audio-Experten in den Podcast geholt, um mit ihm zu besprechen, wo die Reise in Sachen Stimme und professionelle Sprecher hingeht. Am Ende, ist es weniger ein rein praktisches Marketinggespräch geworden, sondern vielmehr ein Gespräch über den Wert kreativer Arbeit und die Einschätzung der Potentiale von KI im Bereich Stimme. Folgende Fragen haben wir diskutiert:1) Wird generative KI überschätzt, wenn es um Stimme geht?2) Ist die Frage, ob eine menschliche Stimme besser ist als eine KI-Stimme, irreführend?3) Merken Zuhörer den Unterschied zwischen KI und Mensch überhaupt noch? 4) Siehst du schon einen Rückgang der Nachfrage nach menschlichen Sprechern, oder wie verändert sich der Markt? 5) In einem anderen Podcast sagtest du: 80% der Menschen sind technisch doof. Bei KI bleibt die Arbeit und die technische Bedienung beim Auftraggeber. Bleibt also weiter ein Markt für Dienstleister bestehen?6) Was sind deiner Meinung nach sinnvolle KI-Anwendungen, wo sollte man eher auf menschliche Sprecher setzen?7) Wie steht es um Vertrauen und Stimme? Vertrauen Zuhörer menschlichen Stimmen mehr? 8) Was gibt es Rechtliches beim Thema Stimme in KI-Anwendungen zu beachten?9) Glaubst du, dass der KI-Hype zu einem Gegentrend "zurück zur Ursprünglichkeit" führen wird?Außerdem erfahrt Ihr, warum menschliche Sprecher im Preis-/Leistungsverhältnis gar nicht so teuer sind im Vergleich zur KI, was KI-Stimmen mit Daunendecken und Messersets zu tun haben, und, welche Rolle die Stimme von Scarlett Johansson bei all dem spielt.
-
87
Praxis Case: Brand Culture Ambassadors bei Baumüller
"Marke machen alle", sagt Anja Andraschko, Marketing Communications Manager bei Baumüller, in meinem Podcast zu ihrem Brand Ambassador Programm.Mehr und mehr Industrieunternehmen starten Corporate Influencer Programme, um ihre Markenpräsenz zu stärken und vom höheren Engagement der persönlichen Accounts auf LinkedIn zu profitieren. Das will natürlich auch Baumüller. Aber, der Antriebsspezialist hat das Thema bewusst etwas weiter gefasst. Was genau hinter dem "Brand Culture Ambassador" Programm steckt, erklärt uns "der Kopf der Bande" Anja. Im Podcast diskutieren wir unter anderem folgende Fragen:- Du bezeichnest Eure Brand Ambassadors auch als “Pusteblumen”. Wie meinst du das?- Wie ist das Corporate Influencer Programm entstanden und wie seid Ihr bei der Entwicklung vorgegangen?- Was sind die Ziele bzw. was versprecht Ihr Euch davon?- Bei Euch sind die Ambassadors mehr als nur LinkedIn-Influencers. Wie sieht das Konzept der Brand Culture Ambassadors bei Euch aus?- Wie habt Ihr die Kandidat:innen für die Startgruppe ausgewählt?- Worauf kommt es bei einem Brand Ambassador an?- Welche Prozesse habt ihr aufgesetzt, um die Ambassadors zu unterstützen?- Wie bzw. wonach bemesst Ihr den Erfolg des Programms?- Wie verzahnt Ihr das Programm mit Euren anderen Marketingaktivitäten?- Ihr seid ja gerade erst frisch gestartet: Gibt es schon erste Erkenntnisse?- Zum Abschluss: Was ist Euer #?Außerdem erfahrt ihr, was das alles mit Homer Simpson zu tun hat, warum Anja kein reines Influencer-Programm wollte und, warum sie kein Freund von klassischen Social Media Guidelines ist.
-
86
Tipps vom Ingenieur: Wie funktioniert Marketing für Ingenieure
"Sichtbarkeit ist für jeden wichtig", meint Tim Schmaddebeck, Gründer von Mentorwerk, in meinem Podcast zum Thema Marketing für Ingenieur:innen.Marketing für Ingenieur:innen und technische Zielgruppen hat seine Besonderheiten, das wissen wir alle. Komplexe Buyer Journeys, lange Sales Cycles, erklärungsbedürftige Produkte etc. Aber, sind Ingenieur:innen wirklich so besonders, oder reden wir uns das nur ein? Diese Frage kläre ich mit jemandem, der es wissen muss, schließlich ist Tim selbst Ingenieur, hat im industriellen Mittelstand gearbeitet und berät inzwischen Ingenieur:innen, die in ihrem Berufsleben weiterkommen wollen. Zudem ist er inzwischen selbst erfolgreicher Content Creator. Ja, geht das denn überhaupt als Ingenieur? All das klären wir in unserem Gespräch. Dabei diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: 1) Sind Ingenieur:innen vielleicht die unbekanntesten Held:innen unserer Zeit?2) In jedem B2B- und Industrieunternehmen schlummern tolle Stories über technologischen Fortschritt und kreativen Schaffensgeist. Warum werden sie so selten gehoben?3) Du bist ja nicht nur selbst Ingenieur, sondern auch mit unglaublich vielen in Kontakt. Warum trauen sich so wenige in die SIchtbarkeit?4) Im Vorgespräch sagtest du: Menschen denken nicht logisch, sondern psychologisch. Wie meinst du das, und was bedeutet das für das Marketing?5) Du hast ja selbst die Reise hingelegt von einem "unsichtbaren" Ingenieur in einem KMU hin zu einem sichtbaren mit 30.000 Followern auf Linkedin, nebst eigenem Podcast und eigener Community. Wie hast du das geschafft?6) Erfolg kommt nicht ohne Arbeit. Du sagtest mir, dass du etwa 15.000 LinkedIn-Posts gemacht hast in den letzten Jahren sowie 1.200 Sales-Calls. Was hast du daraus gelernt?7) Du bezeichnest dich ja selbst inzwischen als Creator - welche Kanäle hast du alle probiert, und welche funktionieren mit Ingenieuren am besten?8) Viele Ingenieure sind zwar auf LinkedIn, meist aber nur als stille Leser:innen. Wie kann man dennoch mit ihnen in Kontakt kommen und sie aktivieren?Außerdem erfahrt ihr, was die Superpower von Ingenieur:innen ist, warum beim Marketing jeder mitredet, warum Training so wichtig ist, und, was die Grundformel für erfolgreichen Verkauf ist.
-
85
Status Quo von Voice Bots in Deutschland
Voice Bots haben durch LLMs einen technologischen Boost erfahren. Wie es um den Status Quo von Voice in Deutschland steht, diskutiere ich mit Ben Ellerman, Managing Director bei MUUUH! Next, in meinem Podcast . Seit Jahren ist Voice eines der Top Themen bei Trendvoraussagen im Marketing und auf Konferenzen. Die Adoptionsrate der Technologie lässt in Deutschland hingegen in vielen Bereichen zu wünschen übrig. Nach dem ersten großen Hype vor einigen Jahren, kam die Ernüchterung. Durch LLMs wie ChatGPT und Co. entstehen jetzt nochmal ganz andere Möglichkeiten der Sprachverarbeitung und der Interaktion. KI-Bots wachsen in den Status echter Agenten hinein, die nicht nur nach Schema F antworten, sondern situativ auf das Gesagte reagieren können. Grund genug für mich, mit Ben den aktuellen Status Quo zum Thema Voice in Deutschland zu diskutieren, zumal sein Unternehmen kürzlich eine sehr spannende Studie genau zu diesem Thema herausgegeben hat, die ebenfalls Grundlage unseres Gesprächs ist. Folgende Fragen besprechen wir unter anderem: - Das Thema Voice begann vor gut zehn Jahren mit den Smart Speakern und Assistenten wie Alexa. Durch LLMs wie ChatGPT gibt es heute ganz neue Möglichkeiten. Wo stehen wir heute beim Thema Voice? - Vielleicht kurz zum Einstieg: Wie ist Eure “Voice Studie 2025” aufgebaut und was habt Ihr untersucht?- Der Hype um das Thema Voice ist seit vielen Jahren groß, die Realität in der Umsetzung spiegelt das häufig noch nicht so wieder in Deutschland. Woran liegt das?- Vor allem im Bereich Kundenservice sehen viele Deutsche Potential. Werden KI-gestützte Voicebots in naher Zukunft standardmäßig Callcenter ablösen?- Je natürlicher die KI-Stimmen werden, wird das die Adoptionsrate steigern, oder die Angst vor möglichem Betrug?- Gibt es vom Gesetzgeber Vorgaben, wo und wie der Einsatz von Voice-KI gekennzeichnet werden muss?- Spannend ist, dass trotz all des KI-Hypes und der enorm weiterentwickelten technischen Möglichkeiten, weniger als die Hälfte der Deutschen denkt, dass sich die Voice-Technologie oder Sprachassistenten in den letzten 1-2 Jahren stark weiterentwickelt hat. Wie interpretierst du das?- Asynchrone Kommunikation über Sprachnachrichten nutzen Deutsche hingegen häufiger. Warum klappt es hier besser als in der Live-Interaktion mit einem Bot?- Wenn du an ein klassisches mittelständisches Industrieunternehmen in Deutschland denkst, was wären die top 3 Anwendungsgebiete, die du jedem empfehlen würdest, auf die Tauglichkeit eines Voice-Bot-Einatzes zu prüfen?Außerdem erfahrt ihr, warum wir den Ofen noch nicht über Alexa steuern, was moderne Voice-Agenten mit gestorbenen Katzen zu tun haben, warum der Missbrauchsschutz bei Voice-Bots eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sein wird, und, warum Ben glaubt, dass die Deutschen heimlich bereits in Voice-Bots verliebt sind, es nur noch nicht so offen zeigen.
-
84
KI in der Bildwelt
"Wenn eine Marke nicht mehr authentisch ist, ist sie nicht mehr existent", sagt Alexander Karst, Gründer und Inhaber der Agentur Bildbeschaffer, in meinem Podcast zu KI in der Bildwelt.Alexander ist seit über 20 Jahren in der Welt der Bilder unterwegs - von der Entwicklung von Fotos in chemischer Lauge und Dias über die ersten digitalen Bilder bis hin zu KI-generierten Bildern und Videos heute. In unserem Gespräch nimmt er un smit auf diese Reise und wir diskutieren, welche Bedeutung Bilder in unserer heutigen visuellen Welt haben. Und natürlich auch, wo die Grenzen und Möglichkeiten von KI in diesem Kontext liegen. Zusammen besprechen wir unter anderem folgende Fragen:1) KI-Bildgeneratoren demokratisieren das kreative Schaffen. Was bedeutet das für Berufe wie Bildbeschaffer, Bildredakteure oder Setting-Scouts?2) Die letzten 30 Jahre Geschichte der Bildverarbeitung zeigen: Es gab immer wieder kleinere und größere (Re)-Evolutionen. Wie hast du diesen Wandel erlebt und begleitet?3) Was können KI-Bildgeratoren leisten, und wo liegen aktuell ihre Grenzen?4) Welche ethischen Aspekte gilt es, bei der Bildgenerierung zu beachten?5) KI schafft tolle Fiktion. Erlebt dadurch vielleicht Realismus eine Rennaissance?6) Ist mit KI die Zeit von Adobe Stock und Getty Images vorbei?7) KI-Bildgeneratoren generieren sehr viel “Sameness” – ähnlich wie bis heute die Stock Fotographie. Muss Marketing wieder zurück zu Kreativität und Einzigartigkeit?8) Welche Rolle spielen heute Identität und Authentizität, in einer Welt voller Avatare, virtueller Influencer und Fake-Videos?9) Was gilt es Rechtliches beim Generieren von Bildern mit KI zu beachten?10) Wie arbeite ich richtig mit KI, um neue kreative Bildwelten zu schaffen?11) Welche Fähigkeiten muss der- oder diejenige mitbringen, der/die mithilfe von KI gute Bilder kreieren will?Außerdem erfahrt ihr, was KI mit Fotolia zu tun hat, was ein Promptograf macht, warum KI für Alex lieber den Haushalt schmeißen soll und, warum bei KI vieles nicht nur schwarz und weiß ist.
-
83
Branding im B2B - Praxis Case "40 Jahre Vitronic"
Dass B2B Marketing mehr kann als nur bunte Bildchen, zeigen Britta Weiser, Director Global Marketing, und Freya Steinmetz, Brand Managerin, von Vitronic mit Ihrem Praxis Case in meinem Podcast.Die beiden Brand-Enthusiastinnen stellen in der aktuellen Folge die Kampagne "40 Jahre Vitronic" vor. Als ich einen Vortrag zu dieser Kampagne bei einer Veranstaltung des BviK gehört habe, wusste ich sofort, dass ich diese Kampagne und die Macherinnen dahinter gerne in meinem Podcast vorstellen möchte. Und zum Glück haben Britta und Freya zugesagt. Denn das Beispiel zeigt nicht nur, welche Kraft gut gemachtes Branding entfalten kann, sondern auch, wie eine lebendige Marke die Transformation eines Hidden Champions zu einer People-Tech-Company begleiten kann. Gemeinsam diskutieren wir folgende Fragen:1) Wie wichtig ist die Marke für ein mittelständisches Industrieunternehmen?2) Warum tun sich noch so viele "Hidden Champions" so schwer mit dem Thema Marke?3) Vitronic hat in den letzten Jahren ein Rebranding hingelegt. Was waren die Beweggründe, und wie positioniert ihr Euch heute im Markt?4) Könntet Ihr anhand Eurer "40 Jahre Virtonic" Kampagne erklären, wie gelebte Marke bei Euch in der Praxis aussieht? 5) Könnt Ihr grob skizzieren, wie der globale Rollout dieser Kampagne funktioniert hat?6) Ihr habt auch ein Brand Ambassador Programm ins Leben gerufen. Birtta, wie konntest du das Management dazu bewegen, und wie seid ihr beim Aufbau vorgegangen?7) Wie habt ihr sichergestellt, dass die 40Jahre-/Rebrand-Message sowohl intern als auch extern wirklich ankommt8) Wie habt Ihr den Erfolg der Kampagne gemessen?9) Was sind Eure 3 Key learnings aus der 40Jahre-Kampagne?10) Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie aktuell, wird im Marketing gerne gespart und der Fokus auf kurzfristige Leadgenerierung gelegt. Wie siehst du das Britta, und wie gehst du diesen Balanceakt an?Außerdem erfahrt ihr, welche Rolle Neuromarketing spielt, warum gutes Branding Geld sparen kann, warum der Begriff "Hidden Champion" für Britta kein Kompliment ist und, warum manche Vitronic-Mitarbeiter inzwischen Autogramme geben müssen.
-
82
Das Ende der Google-Dominanz? Wie KI-Search SEO verändert
Steht durch GPTSearch und Co. das Ende der Google-Dominanz im Suchmaschinenmarkt bevor? Wie KI SEO verändert, diskutiere ich mit dem SEO-Experten und Gründer der Agentur Webraketen, Bernd Kleinschrod, in meinem Podcast.KI-Search transformiert gerade in rasantem Tempo das Suchverhalten und damit auch den Suchmaschinenmarkt. Klar ist, KI wird SEO in den kommenden Jahren massiv verändern - auch wenn aktuell noch nicht 100% klar ist, wie genau. Aber ist die Veränderung im Suchmarkt überhaupt schon so eklatant, wie einem viele Experten auf LinkedIn suggerieren? Und was bedeutet das für die Rolle der Website? Zeit, mit einem SEO-Experten der ersten Stunde zu sprechen. Bernd und ich diskutieren folgende Fragen:1) Alle sprechen derzeit von KI. Bedeutet KI-Search das Ende der Google-Dominanz?2) Zur Einordnung: Hast du vielleicht ein paar konkrete Zahlen dazu, wie sich der globale Suchmarkt derzeit aufteilt?3) Ist SEO nicht heute schon mehr als nur Google? Ich denke da beispielsweise an Bing, Baidu oder Youtube?4) Was bedeutet die Einführung von GPTSearch, Perplexity und Co. für das Suchmaschinenmarketing?5) Klar dürfte sein, dass es künftig weniger Websitebesucher geben wird, aber ansonsten ist vieles noch eine Blackbox, oder?6) Wie mache ich künftig SEO für KI, wenn die Algorithmen-Kriterien noch so untransparent sind?7) Man kann auch davon ausgehen, dass Google nicht kampflos aufgibt. In den USA ist bereits das Feature der AI-Suchtreffer ausgerollt. Wie schätzt du die künftige Rolle von Google ein?8) SEO ist ja schon lange mehr als nur ein paar Keywords einzustreuen. Die Frage ist, wie verändert sich die Rolle der Website?9) Was sind die Top 3 Dinge, die Marketer jetzt tun müssen, um sich auf SEO im KI-Zeitalter einzustellen?Außerdem erfahrt ihr, warum Bernd nicht glaubt, dass Google das nächste Nokia wird; wie sich die Buyer-Journey durch das KI-gestützte Suchverhalten ändern wird und, warum er als SEO-Experte empfiehlt, mehr in Branding und PR zu investieren.
-
81
Messeteilnahmen in Krisenzeiten
Lohnen sich Messeteilnahmen noch in Krisenzeiten? Diese frage diskutiere ich mit Heike Hartz, freischaffende Beraterin für Messeaussteller. Wir alle wissen, dass Messen einen großen Teil der Marketingbudgets von Industrieunternehmen in Deutschland einnehmen (laut Zahlen des BviK zwischen 35 und 40%). In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird natürlich geschaut, wo man Marketingbudget kürzen kann. Auch die Messeteilnahmen kommen daher vielerorts auf den Prüfstand. Doch lohnen sich Fachmessen noch in 2025? Darüber spreche ich mit Heike, einer absoluten Expertin in der Begleitung und Beratung von Messeausstellern. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: 🎤 Bedeutet die aktuelle Wirtschaftskrise das Ende der großen Fachmessen in Deutschland? 🎤 Messeteilnahmen sind sehr teuer und nehmen einen großen Teil der Marketingausgaben von Industrieunternehmen ein. Macht es Sinn, diese auf den Prüfstand zu stellen? 🎤 Einige große Hersteller gehen nicht mehr auf die Flagschiffmessen, da aus ihrer Sicht der ROI nicht stimmt. Kannst du das nachvollziehen, und, was hat das für Folgen für diese Unternehmen? 🎤 Wenn man es mal positiv dreht: Warum lohnen sich Messeteilnahmen auch in Krisenzeiten? 🎤 Worauf kommt es an, damit man als Aussteller das Maximum aus einer Messeteilnahme rausholt? 🎤 Vielfach wird der Messeerfolg vor allem anhand der Anzahl gesammelter Leads bemessen. Ist das zu kurz gedacht? 🎤 Aktuell leben die Messeveranstalter vor allem vom Vermieten von Fläche. Braucht es künftig andere Geschäftsmodelle? 🎤 Totgesagte leben bekanntlich länger. Das gilt auch für Messen. Warum wird es Messen auch in 10 Jahren noch geben? Außerdem erfahrt ihr von Heike, warum kleinere Spezialmessen aktuell erfolgreicher sind, warum Leagenerierung als einziges Messeziel keinen Sinn macht, und, warum man sich in Krisenzeiten nicht verstecken sollte.
-
80
Social Selling in der Industrie - Buzzword oder Game Changer?
"Social Selling ist vielmehr ein Transformations- als ein Social-Media-Programm", sagt Torben Fangmann, selbständiger B2B-Marketing-Berater und Mitgründer von Smovement, in meinem Podcast zu Social Selling in der Industrie. Was er sonst noch sagt, hört Ihr in der aktuellen Folge. Social Selling ist seit einiger Zeit ein Hype-Thema im B2B-Marketing. Die Frage lautet, ist es nur ein Buzzword, oder steckt da echtes Potential drin für die Industrie? Torben ist jemand, der nicht nur Klartext redet, sondern auch Erfahrung aus der Praxis mitbringt. Er hat als Marketing Manager bei einem kleinen Sondermaschinenbauer ein Social Selling Programm aufgebaut. Inzwischen berät er selbst Unternhmen zum Thema Social Selling und B2B Vertrieb. Gemeinsam diskutieren wir folgende Fragen: 1) Wo genau liegt der Unterschied zwischen Social Selling und Corporate Influencing? 2) Was sind die häufigsten Bedenken und Missverständnisse in der Industrie, wenn es um Social Selling geht? 3) Wie geht man am besten vor, wenn man ein Social-Selling-Programm in der Industrie aufbauen will? 4) Stichwort Relevanz: Wie schaffe ich es, mit meinem Content für ein B2B-Nischenpublikum relevant zu sein? 5) Viele Ingenieure und technische Zielgruppen sind nur stille Leser. Wie schaffe ich es, sie zu Interaktion oder sogar zur Kontaktaufnahme zu bewegen? 6) Was sind aussagekräftige KPIs für ein Social-Selling-Programm? 7) Bei Social Selling denken viele vornehmlich an LinkedIn. Ist das zu kurz gedacht? 8) Wie muss ich Marketing und Vertrieb verzahnen, damit Social Selling ein Erfolg wird? 9) Bei deinem letzten Arbeitgeber hast du selbst Social Selling für den Sondermaschinenbau betrieben. Was sind deine wichtigsten Learnings? Außerdem erfahrt ihr, warum man eine 2 Mio.-Maschine nicht auf LinkedIn verkauft, warum Social Selling nicht die Lösung für alles ist, warum man auf Freiwillgkeit setzen sollte und, warum die stillen Mitleser so wichtig sind.
-
79
B2B Marketing Perspektive aus der Schweiz
Daniela Spahr, freischaffende B2B Marketerin und Inhaberin einer kleinen Agentur, spricht im B2B-Kontext lieber von "marktorientierter Unternehmensführung" als von Marketing. Warum, das erfahrt Ihr meiner letzten Podcast-Episode für diese Jahr. Die Schweizer B2B-Community ist kleiner als in Deutschland, und nach Danielas Einschätzung noch nicht so vernetzt wie hier. Die Herausforderungen für B2B-Unternehmen sind wiederum in vielen Bereichen ähnlich. Aber in unserem munteren Gespräch bringt Daniela immer wieder erfrischend neue Perspektiven ein. Ob das nun daran liegt, dass sie aus der Schweiz kommt, oder nicht, sei mal dahingestellt. Hörenswert ist die aktuelle Folge, in der wir zum Jahresabschluss einen kleinen Rundumschlag wagen, allemal. Folgende Fragen diskutieren wir: - Wie siehst du die B2B-Marketing-Szene in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland? - Im Vorgespräch sagtest du mir, du würdest dir manchmal mehr Selbstbewusstsein der B2B Marketer wünschen. Wie meinst du das, und wie kann das gelingen? - Wie siehst du aus Schweizer Perspektive die veränderte B2B Buyer Journey, und was bedeutet sie für Marketer? - Welche Rolle spielen physische Events, und bekommt man die Verbindung zu Online hin? - Du glaubst wie ich an die Macht des Contents. Worauf kommt es im B2B-Bereich an, um aus der (KI-)Masse herauszustechen? - Aktuell investieren B2B-Unternehmen viel Zeit und Geld in Marketing Automation, um Leads durch den Funnel zu begleiten. Wie siehst du diesen Ansatz im Vergleich zum Inbound-Ansatz? - Du glaubst, dass Communities eine immer wichtigere Rolle im B2B-Bereich spielen. Was bedeutet das für das Marketing? - Was sind aus deiner Sicht die Top3 Themen im B2B Marketing im nächsten Jahr? Außerdem erfahrt ihr, warum Daniela glaubt, dass digitale Sichtbarkeit künftig eine Kernkompetenz für C-Levels wird, warum Marketing Automation überbewertet wird, und, warum sie sich wünscht, dass wir vom funktionalen wieder hin zum inhaltlich geprägten Marketing kommen.
-
78
Praxis Case: B2B-Podcast von AEB
Macht es Sinn, als B2B-Unternehmen einen Podcast zu starten? Darüber diskutiere ich mit Jens Verstaen, Marketingmanager Logistik bei AEB sowie Host und Herz des firmeneigenen Podcasts "Freier Verkehr". Podcasts sind im B2B-Bereich weiter im Kommen. Immer mehr Corporate Podcasts werden gegründet. Viele verschwinden aber auch schnell wieder oder haben nicht den gewünschten Erfolg. Warum Podcast als Format für AEB gut funktioniert, wo die Herausforderungen liegen, und was in Zukunft noch geplant ist, diskutiere ich mit Jens, einem der Hosts und Masterminds hinter dem Nischenpodcast rund um Fragen des Zoll-Managements. Folgende Fragen haben wir besprochen: 1) Ihr habt vor einigen Jahren Euer gedrucktes Kundenmagazin ersetzt durch den Podcast "Freier Verkehr". Warum? 2) Wie ist Euer Podcast aufgebaut? 3) Ihr habt Euch bewusst mit Zoll + Außenwirtschaft ein absolutes Nischenthema gewählt. Was war Euer Gedanke dabei? 4) Wie läuft bei Euch die Produktion ab? Ist der Aufwand wirklich so groß, wie viele denken? 5) Worin liegt aus deiner Sicht die große Stärke des Formats Podcast im B2B und was ist dein bisheriges Fazit der Umstellung? 6) Wie bzw. woran bemesst ihr den Erfolg Eures Podcasts? 7) Wo lagen bzw. liegen die größten Herausforderungen bei der Erstellung und Verbreitung eines Nischenpodcasts wie Eurem? 8) Ihr habt auch schon mit Live-Podcasts experimentiert. Was war Eure Erfahrung und, wird man das jetzt von Euch öfter sehen? 9) In diesem Zusammenhang: Podcast mit Video, oder ohne. Was ist dein Take? Außerdem erfahrt Ihr, welche Tipps Jens für B2B-Podcaster parat hat, wo er noch Luft nach oben sieht beim AEB-Podcast, warum viele Folgen auch lange nach Veröffentlichung noch Hörer:innen generieren und, wann er am liebsten Podcasts hört.
-
77
Erfolgsfaktor Diversity - warum sich B2B Marketer mit dem Thema beschäftigen sollten
Das B2B Marketing hinkt beim Thema Diversity oft noch hinterher. Warum sich Industrieunternehmen mit dem Thema beschäftigen sollten, diskutiere ich in meinem Podcast mit Prof. Seon-Su Kim, Prof. für Marketing an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Obwohl viele deutsche Maschinenbauer und Industrieunternehmen schon lange global tätig sind, entsteht manchmal der Eindruck, dass das Marketing oft noch recht "Deutschland-zentriert" und auf eine sehr homogene, meist männlich geprägte Zielgruppe ausgelegt ist. Dabei werden natürlich auch Industriegüter von einer divers zusammengesetzten Zielgruppe genutzt. Doch bevor man überhaupt zum Marketing im Sinne der Kommunikation kommt, gilt es, bei der Unternehmenskultur anzufangen. Und da gibt es einiges zu tun. Mit Su bespreche ich folgende Fragen: 1) Wird das Thema Diversity aktuell vom "Nice-to-have" zum "Must-have" für Industrieunternehmen? 2) Was bedeutet Diversity eigentlich im unternehmerischen Kontext? 3) Gerade bei der Personalgewinnung wird das Thema Diversity immer wichtiger. Wie schaffe ich als Unternehmen eine wirklich inklusive Kultur, die Talente anzieht und bindet? 4) Welche Rolle spielt Vielfalt im B2B Marketing? Welche Dimensionen gibt es hier zu berücksichtigen? 5) Wie kann ich als Unternehmen die Bemühungen zum Thema messbar und transparent machen, um den Vorwurf des "Woke-Washings" zu vermeiden? 6) Was muss sich ändern, damit das B2B Marketing vielfältiger wird? 7) Warum geht es im Kern bei Diversity eigentlich um einen selbst, und was kann man als Einzelperson tun? Außerdem erfahrt ihr, warum Su lieber von Vielfaltbewusstsein als von Diversity spricht, warum man auch bei männlich dominierten Zielgruppen inklusive Werbung machen sollte, wo man am besten anfängt im Unternehmen, und, was er zum Thema Gendern in der Sprache denkt.
-
76
Bedeutungsvolle Kommunikation im B2B Marketing - warum die Markenwerte so wichtig sind
Die Bedeutung der Marke geht im B2B-Alltag oft unter bzw. wird unterschätzt. Warum das ein Fehler ist, wird in meinem aktuellen Podcast mit Dr. Klaus Kerschensteiner, Marketingleiter bei Sill Optics, klar. Klaus beschäftigt sich intensiv mit bedeutungsvoller Kommunikation und symbolischer Führung. Hört sich vielleicht erstmal etwas abstrakt an, bedeutet aber im Klartext: Wie kann ich die Werte einer Marke herausarbeiten und sinnvoll für die Kommunikation nutzen? Wie kann ich als Industrieunternehmen einen Markensinn definieren, der über den reinen Zweck der Produkte und Technik hinausgeht? Im Gespräch hangeln wir uns entlang verschiedenster Aspekte der "Wertekommunikation" entlang und erkunden, welchen Wert gelebte Marke für B2B-Unternehmen hat. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: 1) Warum müssen Marken nicht nur einen Zweck, sondern auch einen Sinn haben? 2) Worin liegt genau der Unterschied zwischen diesen beiden Polen, oft wird dem Purpose ja auch Sinn zugeschrieben? 3) Du betonst in diesem Zusammenhang gerne die Bedeutung von Sprache und Zeichen. Welche Rolle spielt die Kommunikation beim Stiften von Sinn? 4) Du bezeichnest den gezielten Einsatz bedeutungsvoller Kommunikation in der internen und externen Unternehmenskommunikation auch als Bedetungsmanagement. Wie kann man sich das vorstellen und, wie setzt Ihr das konkret bei Sill um? 5) Die bedeutungsvolle Kommunikation orientiert sich stark an den Markenwerten. Wie geht man diesen auf den Grund und erweckt sie zum Leben? Wie macht man sie unterscheidbar vom Wettbewerb? 6) Im B2B Marketing dreht sich häufig alles um Produkte. Wie schafft man es als Industrieunternehmen, die Marke über das Produkt hinaus zu stärken und zu entfalten? 7) Was kann man durch bedeutungsvolle Kommunikation erreichen, bzw. welche positiven Effekte erkennst du bei Sill? 8) Kann man den "Bedeutungsgrad" einer Marke messen? 9) Was sind deine wichtigsten Tipps für Marketer, die das Thema Beudungsmanagement in ihrem Unternehmen angehen wollen? Außerdem erfahrt ihr, warum das Thema Marke gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten so wichtig ist, warum es keine Markenpolizei braucht und, was B2B Marketing mit Schokoriegeln zu tun hat.
-
75
Praxis Case: Corporate Influencer Programm bei IBM DACH
An Influencer Marketing führt für B2B-Unternehmen kein Weg mehr vorbei. Davon ist Petra Bernhardt, Social Media Lead bei IBM DACH, überzeugt. Im aktuellen Podcast spreche ich mit Ihr über das Influencer Programm bei IBM DACH. Bereits 2019 hat Petra bei IBM DACH das Influencer Programm ins Leben gerufen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei komplexen B2B Buyer Journeys und erklärungsbedürftigen Produkten die Stärken des Influencer Marketings zum Tragen kommen. Und entgegen so mancher landläufigen Meinung in der Industrie braucht man Social Media Marketing auch, wenn man "schon genug Kunden hat". Auch wenn sich Petra selbst als "etwas krawallig" beschreibt, so war sie in unserem Gespräch ganz zahm und gut gelaunt. 😁 Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: - Warum liegt deiner Meinung nach die Zukunft des Social Media Marketings im Influencer Marketing? - Wie schaffen es B2B Tech-Unternehmen, den Mensch und den gegenseitigen Austausch bei den Social-Media-Aktivitäten in den Mittelpunkt zu stellen? - Warum habt ihr bei IBM DACH ein Corporate Influencer Programm ins Leben gerufen, und was versprecht Ihr Euch davon? - Ihr habt zwei verschiedene Stufen des Programms, was steckt dahinter? - Wenn ich jetzt ein Corporate Influencer werden möchte, wie baue ich meine personal Brand auf? - Wie baue ich eine sinnvolle Content-Strategie für mich auf, wie macht ihr das bei IBM? - Welche praktischen Tipps kannst du aus deiner Erfahrung geben, was beim Posting auf LinkedIn gut funktioniert bzw. wichtig ist? - Wie baue ich mein Netzwerk auf LinkedIn gezielt aus? - Wie messt ihr den Erfolg Eures Programms? - Wie schafft man es, ein solches Programm auch langfristig lebendig zu halten, und auch die klassischen Gegenargumente wie keine Zeit, keinen Content und keine Prio zu adressieren? - Welche Rolle spielen externe Influencer schon für Euch und wie arbeitet Ihr mit Ihnen? Außerdem erfahrt ihr, warum man nicht jedem LinkedIn Algorithmus-Hack hinterherlaufen muss, warum Vertrauen besser ist als Kontrolle, warum materielle Belohnungssysteme aus Petras Erfahrung nicht funktionieren und, wie sie zum Thema generative KI und virtuelle Influencer steht.
-
74
Audio Branding im B2B Marketing - welchen Sound hat die Industrie?
Welchen Sound hat die Industrie? Mit Rainer Hirt, Gründer und CEO bei Audity, spreche ich im aktuellen Podcast über Audio Branding im B2B Marketing. So gut wie alle B2B-Unternehmen haben ein visuelles Logo und ein Corporate Design. Doch nur wenige Industrieunternehmen haben auch eine Audio Brand. Warum es lohnt, mit dem Thema zu beschäftigen, wird sehr schnell klar, wenn man Rainer bei seinen Ausführungen zuhört. Ich fand es extrem spannend, zu lernen, wie man Markenwerte in Töne übersetzt, und was man damit alles so anstellen kann. Mit Rainer habe ich folgende Fragen diskutiert: - Alle kennen das "da,da,da,da,da" der Telekom. Welches Audio Logo ist dein größter Ohrwurm? - Für die Unbedarften: Was ist eigentlich Audio Branding, und warum ist die gezielte Einbindung von Tönen im Marketing so wichtig? - Wie kann ich mir Audio Branding praktisch vorstellen, welche Elemente gibt es? - Wie kann ich diese Elemente sinnvoll in meinem Marketing einsetzen? - Wie kann man abstrakte Markenwerte in Töne übersetzen? Wie klingt beispielsweise Exzellenz? - Wenn ich eine Audio Brand geschaffen habe, wie arbeite ich als Marketingteam praktisch damit? - Im Vorgespräch sagtest du mir, dass ihr auch den Klang von Maschinen-HMIs vertont. Wie kann man sich das vorstellen? - Kannst du uns vielleicht 2-3 schöne Anwendungsbeispiele aus der Industrie nennen? - Wie siehst du die Zukunft des Audio Brandings vor dem Hintergrund von KI-Stimmen und KI-Sounds? Außerdem erfahrt Ihr in diesem Podcast, warum Rainer nach dem Prinzip "Sound follows Function" arbeitet, warum auch Maschinenbauer Huber sich Gedanken über Audio Branding machen sollte, und, welcher Sound ihm einfällt, wenn er an die deutsche Industrie denkt.
-
73
Praxis Case: Community Management bei Bender
Digitale Sichtbarkeit ist heute für Industrieunternehmen super wichtig. Doch der Teufel steckt im Detail. In meinem aktuellen Podcast gewährt Juliane Baldus, Team Lead Digital Marketing beim Elektrotechnikunternehmen Bender, spannende Einblicke in deren Social Media Küche. Alle B2B-Unternehmen ob groß, ob klein, wollen heute Social Media machen. Doch was bedeutet das eigentlich? Kann das der Praktikant machen? Nutzt man Social Media nur als weitere Push-Kanäle, oder versucht man, echte Communities aufzubauen? Benders Social Media Strategie ist noch jung. Erfrischend ehrlich und pragmatisch sind die Aussagen und Einschätzungen von Juliane zum Thema Social Media. Ich denke, darin werden sich viele mittelständisch geprägte Unternehmen wiederfinden. Denn es kommt nicht darauf an, wie groß man anfängt, sondern ob man anfängt. Folgende Fragen haben wir gemeinsam diskutiert: 1) Welche Rolle spielen Social Communities in der Industrie? 2) Was verstehst du unter Community Management? 3) Warum habt ihr bei Bender beschlossen, aktiver auf Social Media zu sein, und, was erhofft ihr Euch davon? 4) Wie sieht bei Euch Community Management aus? 5) Wie vermeidet man als Industrieunternehmen, zu sehr in eine eigene Nabelschau zu verfallen? 6) Ingenieure und technische Zielgruppen nutzen Social Media häufig vornehmlich zur Informationsaufnahme. Wie kreiert man echtes Engagement mit diesen Zielgruppen? 7) Wie habt ihr Euer Community Management Programm gestartet und was habt ihr euch für Ziele gesetzt? 8) Was ist dein Fazit Eures bisherigen Pilotprograms? 9) Welche Tipps kannst du Kollegen mitgeben, die ähnliche Programme starten möchten? Außerdem erfahrt ihr, was Social Media mit einer Party zu tun hat, wie Bender das "Hidden" vom Hidden Champion wegbekommen möchte und, welche Frage man sich bei jeder Marketingaktion stellen sollte.
-
72
Community led Growth - was kann die Industrie von dem Startup-Ansatz lernen??
Immer mehr B2B Marketer beschäftigen sich mit dem Thema Communities. Grund genug, mit Carolin Durst, Professorin für Digitales Marketing an der Hochschule Ansbach, in meinem Podcast über den Ansatz des "Community led Growth" zu diskutieren. Caro kommt selbst aus der SaaS-Welt und forscht derzeit zum Thema Communities. Da der Begriff in vielfältiger Weise benutzt wird, dachte ich mir, ich lade mir eine Expertin ein, um mal tiefer in das Thema einzusteigen und zu besprechen, welches Potential das Konzept für das B2B Marketing hat. Folgende Fragen diskutieren wir: - Communities sind gerade in den USA und im Softwareumfeld schon länger im Kommen. Wie sieht es da in der deutschen Industrie aus? - Wie ist allgemein der (Forschungs-)Stand zu Community Led Growth im B2B? Wo stehen wir? - Wie definierst du Community, und welche groben Typen gibt es? - Wie funktionieren Communities als Marketinginstrument? - Und was bedeutet in diesem Zusammenhang der Ansatz des "Community-led growth"? - Wie profitieren Unternehmen von Communities? - Wie schafft man es, eine lebendige und funktionierende Community aufzubauen? - Kannst du Beispiele für gelungene B2B Branded Communities nennen? - Für welche Unternehmen eignet sich der Ansatz der Communities, welche Voraussetzungen muss man mitbringen? - Was ist deine Prognose: Welche Rolle spielen Social Communities in deutschen Industrieunternehmen in 5 Jahren? Außerdem erfahrt ihr, welche Communities Caro am spannendsten findet, warum LinkedIn kein reiner "Channel" ist, und, warum Content künftig nicht mehr reichen wird, um sich als B2B Brand vom Wettbewerb abzuheben.
-
71
Diversity in B2B Marketing und Industrie
Auf Marketing-Events wird viel über das Thema Diversity geredet. Doch wie sieht es damit in der Industrie und im B2B-Marketing aus? Darüber spreche ich mit Jenny Gruner, Director Global Marketing & Digital Business Transformation bei Hapag-Lloyd in meinem Podcast. Als ich kürzlich auf der Hannover Messe war, ist mir wieder aufgefallen, wie männlich dominiert die Industrie immer noch ist. Im B2B Marketing sind zwar viele Frauen unterwegs, aber häufig auf den unteren Hirarchieebenen. Und auch die Marketingteams sind oft noch recht homogen in der Zusammensetzung. Grund genug für mich, mich mit Jenny darüber zu unterhalten, für die Diversity und Female Empowerment absolute Herzensthemen sind. Im aktuellen Podcast diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: 1) Wie steht es um Diversität im B2B Marketing in Deutschland? 2) Oft werden die unteren Hirarchieebenen von Frauen dominiert, die Chefetagen hingegen von Männern. Wie kommt das aus deiner Sicht zu Stande, und, was kann/muss sich ändern? 3) Oft fällt in diesem Zusammenhang das Stichwort "Female Empowerment". Was steckt genau dahinter? 4) Hast du ein paar Zahlen, die zeigen, warum Female Empowerment so wichtig ist? 5) Wie sieht es im Tech- & MINT Bereich aus mit Geschlechterparität? 6) Welche Hindernisse stehen Frauen typischerweise beim Einstieg und Fortschritt in MINT-Berufen im Weg? 7) Wie können Politik, Bildung und öffentliche Initiativen dazu beitragen, den Zugang von Frauen zur Technologiebranche zu verbessern und die Geschlechterdiversität zu fördern? 8) Was ist Diversity Marketing und welche Vorteile hat es? 9) Wie kann ich erfolgreich Diversity Marketing in meinem Unternehmen integrieren, ohne in die Falle des "Woke Washings" zu tappen? 10) Was sind aus deiner Sicht die 3 wichtigsten Punkte, die wir ändern müssen, um die B2B-Branche, Technikwelt und das B2B-Marketing nachhaltig vielfältiger und gerechter zu machen? Darüber hinaus erfahrt ihr, was Female Empowerment mit der französischen Revolution zu tun hat, warum wir den Change bei uns selbst starten müssen, und, warum Jenny nach anfänglicher Skepsis inzwischen für eine Frauenquote ist.
-
70
Wie Ingenieure ticken, und was das für das B2B Marketing bedeutet
Ingenieure zu verstehen, ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg im B2B Marketing. Wie diese ticken, und was das für das Marketing bedeutet, diskutiere ich mit Igenieurversteherin Katrin Dietz, Trainerin und Mentorin für Ingenieure, in meinem Podcast. Das Berufsbild des Ingenieurs hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Das hat Auswirkungen darauf, wie nach neuen Produkten und Informationen gesucht wird. Wurde früher noch der dicke Printkatalog gewälzt, sind Ingenieure heute längst im online und auf Social Media unterwegs. Buyer Journeys sind zunehmend komplex und selten linear. Um herauszufinden, wie Ingenieure heute arbeiten, wo man sie findet und, wie man man am besten mit ihnen kommuniziert, habe ich mit Katrin, selbst Ingenieurin, gesprochen. Folgende Fragen haben wir diskutiert: 1) Warum werden Menschen Ingenieur:in, und, warum bist du Ingenieurin geworden? 2) Wie hat sich das Berufsbild in den letzten Jahren gewandelt? 3) Wie arbeiten moderne Entwicklerteams? 4) Welche Rolle spielen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit in der heutigen Entwicklung? 5) Sind Ingenieure Menschen wie jeder andere, oder doch etwas Besonders? 6) Wie informieren sich Ingenieure, wenn sich nach Produkten und technischen Lösungen suchen? 7) Wie laufen die internen "Buying Center" ab? 8) Auf welchen Kanälen sind Ingenieure unterwegs? 9) Was können wir als Marketer tun, um Ingenieuren das Leben leichter zu machen? 10) Wie steht es um den Fachkräftemangel bei Ingenieur:innen, und, was können Unternehmen hier tun? Außerdem erfahrt ihr, was soziale Verantwortung mit Crash Test Dummies zu tun hat, warum sich Katrin mehr Mut bei der Adaption neuer Technologien wünscht, und, wie sich Ingenieure auf LinkedIn verhalten.
-
69
Retargeting - eine unterschätzte Werbestrategie im B2B Marketing
"Was Interessenten nach einem Website-Besuch nicht brauchen, ist weitere Produktwerbung", sagt LinkedIn-Experte Thomas Weinberger in meinem aktuellen Podcast zum Thema Retargeting. Retargeting ist eine effektive Werbestrategie im B2B-Marketing, da man gezielt die identifizierten Interessenten adressieren und diese über den langen Sales Cycle hinweg begleiten und qualifizieren kann. In der Industrie wird das Potential des Retargetings häufig noch unterschätzt bzw. nicht voll ausgenutzt. Was man dazu wissen muss, und, wie man es am besten angeht, habe ich im aktuellen Podcast mit Thomas diskutiert. Folgende Fragen haben wir besprochen: - Warum ist Retargeting so effektiv bei langen Sales Cycles? - Wie kann ich Retargeting effektiv über mehrere Plattformen hinweg spielen? - Was brauche ich für eine gute Retargeting-Kampagne? - Wie groß ist die ideale LinkedIn-Zielgruppe? - Warum sollte man nicht alleine das C-Level targeten? - Welche Rolle spielen Creatives bei LinkedIn-Kampagnen? - Welche Erfahrungen machst du mit AI-Tools im Zusammenhang mit Kampagnen-Planung und -Umsetzung? - Welche Rolle wird der EU Digital Services Act im Zusammenhang mit Retargeting spielen? - Was meinst du, wie generative KI die Suche künftig verändern wird? Außerdem erfahrt Ihr, warum gute Case Studies so wichtig sind, wie Traffic man mindestens benötigt, wen man besser von Retargeting-Kampagnen ausschließt und, was Corporate Design mit dem Playmobilgespenst zu tun hat.
-
68
Strategie - das fehlende Puzzlestück für gutes B2B Marketing
Warum nicht KI, sondern Strategie der wichtigste Baustein für besseres B2B Marketing ist, bespreche ich mit meinem Podcast-Gast Isabel Hornemann, freischaffende Marketingberaterin mit jahrzehntelanger Erfahrung auf Unternehmensseite in der Industrie. Oft sind Marketingteams im operativen Hamsterrad gefangen. Eine Kampagne nach der anderen wird rausgeschossen. Man hangelt sich von Messe zu Messe und von Produktlaunch zu Produktlaunch. Ein zentrales Element bleibt dabei oft auf der Strecke: Die Strategie. Warum das so ist, und, was man dagegen tun kann, diskutiere ich mit Isabel in meiner aktuellen Folge. Isabell bringt jede Menge Erfahrung aus Industrieunternehmen mit und kann hier aus dem Nähkästchen plaudern. Folgende Fragen besprechen wir unter anderem: 1) Mein Eindruck aus der Praxis: Vielen Industrieunternehmen fehlt ein einheitliches Markenverständnis und eine klare Positionierung. Woran liegt das deiner Erfahrung nach? 2) Vielfach regieren noch interne Silos zwischen den Abteilungen. Was kann man tun, um diese zu überwinden? 3) Oft fällt es Industrieunternehmen noch schwer, die Kundenperspektive einzunehmen. Warum ist das so, und was kann man tun? 4) Eine Hauptbremse ist ja häufig, dass das Marketing bei wichtigen Entscheidungen und Prozessen oft gar nicht involviert wird. Woran liegt das, und was können Marketingleiter tun? 5) Im Durchschnitt hat Marketing in Industrieunternehmen noch nicht den nötigen Stellenwert. Müssen die Unternehmen hier aufwachen, bevor es zu spät ist? 6) Wie komme ich denn als Industrieunternehmen zu einer robusten Marketingstrategie? 7) Wie messe ich den Erfolg meiner Strategie? Außerdem erfahrt Ihr, warum Marketing keine reine Serviceabteilung ist, was gutes Content-Marketing mit Schraubenziehern zu tun hat, und, warum Ziele und Prioritäten so wichtig für gutes Marketing sind.
-
67
Perspektive aus der Wissenschaft: Wie generative KI das B2B Marketing verändert
"Wir Marketer sollten beim Thema KI den Steuersitz einnehmen", meint mein Podcast-Gast Uwe Kleinkes, Professor für Technologiemarketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt, mit dem ich darüber spreche, wie generative KI das Marketing verändert. Uwe beschäftigt sich intensiv mit dem Thema KI und probiert einiges aus. Und er rät allen, es ihm gleichzutun. Denn das Potential generativer KI für das Marketing ist riesig, das Risiko, bei diesem Thema den Anschluss zu verpassen, ist es auch. In unserem Gespräch bringt Uwe tolle Beispiele und Tipps aus der Praxis der Lehre, aber auch aus Unternehmen. Unser Gespräch dreht sich eher um Grundsätzliches, weniger um den nächsten "Ultimate Chat GPT Prompt Guide", wie sie derzeit zu Hauf auf LinkedIn zu finden sind. Gemeinsam diskutieren wir folgende Fragen: 1) 51% der Arbeitgeber planen laut einer Studie, aufgrund von generativer KI Stellen im Marketing abzubauen, aber nur 16% der Marketer fürchten aktuell um ihren Job. Wer liegt falsch? 2) Ist generative KI die Revolution für das Marketing, von der alle reden, oder doch eher eine Evolution? 3) In einer BviK-Studie gaben rund 50% der Industrieunternehmen an, ab 2024 standardmäßig generative KI für die Content-Produktion einzusetzen. Wie glaubhaft ist diese Zahl und, ist das eher ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? 4) Du nennst drei Bereiche, in denen du generative KI als Game Change siehst: Personalisierte Inhalte, GPT-Store und neue SEO-Welt. Was verbirgt sich jeweils dahinter? 5) Bei aller KI-Begeisterung, gibt es noch massive Unsicherheit bei den Rahmenbedingungen, beispielsweise in Punkten wie Datenschutz, ethischen Aspekten, Urheberrecht und Fehler-Loops. Wie siehst du hier die weitere Entwicklung, auch vor dem Hintergrund des EU AI Act? 6) Bei den riesigen Content-Mengen und Deep Fakes, die auf uns zukommen, welche Rolle spielt Digital Trust im Marketing? 7) Was bedeuten die Umwelzungen für das Berufsbild Marketing und das erforderliche Skillset? 8) Schlechtes Marketing wird durch KI nicht besser, sondern nur mehr. Wie groß ist deiner Meinung nach die Diskrepanz zwischen den theoretisch immensen Möglichkeiten und der Realität in deutschen KMUs? Außerdem erfahrt ihr, wie ChatGPT den Einsatz von KI demokratisiert, warum man noch den "man in the loop" braucht, und, warum hochwertiger Content und Branding noch wichtiger werden.
-
66
Green Websites - wie nachhaltig ist eigentlich digitales Marketing?
Marketer reden gerne über Nachhaltigkeit. Aber wie sieht es eigentlich mit der Nachhaltigkeit des Onlinemarketings aus? Im aktuellen Podcast spreche ich mit Web-Nachhaltigkeitsexperte Dr. Torsten Beyer. Inwzischen leben wir im Zeta-Byte-Zeitalter. Jede Sekunde werden Unmengen an Daten im Netz gehostet und abgerufen. Dabei werden bis zu 85% der Daten im Netz nicht mehr genutzt. Ganz genau lässt sich der globale Stromverbrauch des Internets nicht messen, aber Experten schätzen, dass er irgendwo zwischen dem des globalen Flug- und Autoverkehrs liegt. Greenpeace schreibt 7% des globalen Stromverbrauchs dem IT-Sektor zu. Dafür ist es erstaunlich ruhig um das Thema in der Nachhaltigkeitsdebatte hierzulande. Auch in der Marketing-Bubble führt die Diskussion um den Umwelt-Impact der Digitalisierung eher ein Nischendasein. Dabei kann jeder etwas tun, gerade beim Thema Green Websites. Mit Torsten spreche ich über folgende Fragen: 1) Marketer reden gerne über Nachhaltigkeit. Doch wie nachhaltig ist eigentlich digitales Marketing selbst? 2) Ist Digitalisierung doch nicht der Heilsbringer in Sachen Nachhaltigkeit, vor allem, wenn man Entwicklungen wie KI, Streaming oder Bitcoin betrachtet? 3) Was sind die größten Strom- und Energiefresser? 4) Wie finde ich denn heraus, wie "grün" meine Website ist? Wass kann/sollte ich messen? 5) Wo liegen die größten Hebel, um Energie einzusparen und Websites nachhaltiger zu machen? 6) In deinem Buch "nachhaltige Websites" gibst zu zahlreiche praktische Tipps. Was kann man recht schnell und unkompliziert umsetzen, um seine Website nachhaltiger zu machen? 7) Hast du auch ein paar Tool-Tipps für die Zuhörer:innen? 8) Wo kann man sich zu dem Thema schlau machen? 9) Warum wird aus deiner Sicht vergleichsweise so wenig über das Thema gesprochen in der Marketing-Bubble? 10) Was muss sich ändern? Außerdem erfahrt ihr, was Datennutzung mit dem deutschen Sommermärchen zu tun hat, warum das Internet als "die größte kohlebetriebene Maschine der Welt" bezeichnet wird, in welchem Fall jeder von uns ein Atomkrafterk im Keller bräuchte und, wie gering eigentlich der Anteil menschlicher Besucher auf Websites ist.
-
65
Der persönliche B2B Marketing Jahresrück- und Ausblick
Gemeinsam mit Marketingberater Markus Batta lasse ich das Jahr 2023 aus B2B-Marketing-Sicht Revue passieren und wir blicken aufs nächste Jahr. Inklusive gewagter Hot Takes. Gegen Ende des Jahres kommen von ganz alleine Gedanken wie "was war dieses Jahr besonders? Was war schwierig? Wo geht es hin?". Normalerweise mache ich mir diese Gedanken alleine. Doch dieses Jahr dachte ich mir: Wäre es nicht viel schöner, dies gemeinsam mit einem anderen B2B-Marketing-Experten zu tun, der noch dazu super sympathisch ist? Gesagt, getan. Ich habe mir den lieben Markus eingeladen, und wir haben gemeinsam folgende Fragen diskutiert: - Das Ende des Jahres 2023 nähert sich und irgendwie hat man das Gefühl, im B2B Marketing herrscht Katerstimmung. Wie siehst du das? - Was sind aus deiner Sicht die zentralen Marketingthemen in 2023 gewesen? - Wie werden sich Inflation und wirtschaftlicher Downturn auf die Marketingbudgets auswirken? - Was ist zu tun im Marketing, wenn der finanzielle Gürtel etwas enger sitzt? - Wie kann ich bei den tausenden Möglichkeiten noch entscheiden, was wichtig ist, und was nicht? - Wie kann/muss ich in der Budgetierung und bei den Arbeitsweisen auf die neue Volalität reagieren? - Geschwindigkeit war im B2B Marketing bisher nicht so zentral. Ändert sich das jetzt mit Digitalisierung und KI? - Stichwort KI: Wo stehen wir in Sachen GenKI im B2B Marketing? Wo siehst du die sinnvollsten Use Cases? - Was sind für die wichtigsten Trends im B2B Marketing im nächsten Jahr? Außerdem erfahrt ihr, warum Markus denkt, dass das Marketing auch eine Bringschuld hat, wo Qualität vor Quantität geht und, wofür KI im Marketing stärker genutzt werden sollte.
-
64
Praxis Case: Einführung von datengetriebenem Marketing bei BÜFA
Viele Industrieunternehmen reden oder träumen von datengetriebenem Marketing, vergleichsweise wenige setzen es tatsächlich um. Und noch weniger reden ganz offen darüber. Ganz anders Dr. Anette Koch-Wegener und Bjarne Görike von BÜFA. Sie geben spannende Einblicke in den Maschinenraum eines mittelständischen Betriebs, der sich auf den Weg gemacht hat, datengetrieben zu werden. Meine Gesprächspartner schmeißen dabei nicht mit Buzzwords um sich, sondern reden Tacheles. Beim Zuhören merkt man, wie viel Arbeit es ist, das Marketing zu transformieren, aber auch, wie viel Spaß diese Reise machen kann. Im Podcast besprechen wir folgende Fragen: - Marketing im industriellen Mittelstand ist oft noch recht reaktiv und erfolgt nach Bauchgefühl. Kann man so heute noch im Markt bestehen? - Wie war die Ausgangslage bei BÜFA? - Wie seid Ihr bei der Bestandsaufnahme vorgegangen, um erstmal zu sehen, von wo aus man startet? - Wie habt ihr von dort aus den Soll-Zustand definiert? Und wie sollte der grob aussehen? - Welche waren die ersten Schritte auf dem Weg hin zu mehr datengetriebenem Marketing? - Könnt Ihr vielleicht ein aktuelle Beispielprojekt vorstellen, an dem ihr gerade arbeitet? - Wo steht ihr aktuell auf dieser Reise hin zum Soll-Zustand? - Wo lagen oder liegen die größten Herausforderungen? - Wie bewegt man ein traditionelles B2B-Unternehmen zum Umdenken? - Welche 3 Key Learnings könnt ihr Kolleg:innen mitgeben, die auch datengetriebenes Marketing einführen wollen? Außerdem erfahrt ihr, warum der interne Kompetenzaufbau so wichtig ist, wie man es schafft, interne Ängste abzubauen und, warum Transformation viel mit Kommunikation zu tun hat.
-
63
Praxis Case: Aufbau von Demand Gen bei Cognism
Klassische Leadgenerierung mit Gated Content wird immer schwieriger. Die Daten werden schlechter und die Kosten gehen rauf. Was kann man tun? Ich spreche mit Laura Rieger darüber, wie man Demand Generation aufbauen kann und sie gibt Einblicke in den Prozess bei Cognism, wo sie mit federführend war, die gesamte Nachfragegenerierung mit aufzubauen. Gemeinsam besprechen wir unter anderem folgende Fragen: - Demand Generation ist derzeit ja in aller Munde. Ist das denn wirklich neu, und wie würdest du es definieren? - In deinem letzten Unternehmen habt ihr auch auf Demand Gen umgestellt, und du warst mit federführend. Was hat Euch dazu veranlasst und wie sah dieser Switch aus? - Du empfiehlst beispielsweise, Content-Formate neu zu denken. Was meinst du damit bzw., wie habt ihr das konkret umgesetzt? - Bei Content Marketing geht es um den Mehrwert für den Nutzer. Wie schaffe ich es, diesen zu kreieren bzw. wie habt ihr Euren Content noch kundenzentrierter gemacht? - Leads zählen ist einfach, wie messe ich den ganzen Funnel über alle Kanäle hinweg? - Hast du Vergleichszahlen zum reinen Lead Gen Ansatz vs. Demand Gen (bei Cognism)? - Wenn ich jetzt das erste Mal eine Demand Gen Kampagne planen möchte, wie gehe ich vor? - Was sind deine wichtigsten 3 Learnings aus der Einführung von Demand Gen bei Cognism? Außerdem erfahrt ihr, warum Leads alleine nicht der heilige Gral sind, was wir vom B2C lernen können und, warum man bei Demand Gen einen langen Atem benötigt.
-
62
Paid Social - Ein Deep Dive in die Welt von Google und LinkedIn
LinkedIn pusht Unternehmen immer mehr, Geld für Werbung auszugeben. Ähnlich sieht es bei Google Ads aus. Grund genug, mit Expertin Anna Mejeritskiy einen Paid Social Deep Dive zu machen. Es kann sein, dass eine Lead-Kampagne auf LinkedIn tolle Ergebnisse liefert und dennoch kontraproduktiv ist. Es kann sein, dass der Traffic für B2B-Keywords einfach zu klein ist, damit sich Werbung lohnt. Es kann sein, dass Kampagnen sich trotz zunächst guten Ergebnissen nach einigen Wochen leer laufen. All das sind Situationen, die Menschen, die sich regelmäßig mit Paid Social für Industrie- und anderen B2B-Unternehmen beschäftigen, begegnen. Um diese und andere Fragen aufzuklären, tauche ich mit Paid Social Expertin Anna in die Welt von LinkedIn und Google ein. Im Podcast diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: 1) Wird der Erfolg von LinkedIn langsam zum Problem für die Plattform, Stichwort "Facebookisierung" und steigende Ad-Kosten? 2) Google und LinkedIn bieten beide spannende Werbemöglichkeiten. Wann lohnt sich Google, wann LinkedIn für B2B-Marketer? 3) Wie funktioniert die sinnvolle Verbindung von "organic content" und paid ads? 4) Immer mehr Experten raten, von der Lead- zur Demand-Generation zu wechseln. Wie siehst du das? 5) Wenn ich Leads über LinkedIn generiere, besser über das LinkedIn-Formular, oder über die eigene Landingpage? 6) Für gute Werbekampagnen benötigt man detailliertes Zielgruppenwissen. Wie lässt sich dieses generieren? 7) Bei LinkedIn-Kampagnen muss man ständig am Ball bleiben. Wie sieht aktives Kampagnen-Management bzw. -optimierung aus? 8) Wie lassen sich Google und LinkedIn sinnvoll kombinieren, beispielsweise über Retargeting? 9) Auch im B2B-Advertising erhält KI Einzug. Kürzlich hat LinkedIn beispielsweise den AI Campaign Manager eingeführt. Wie siehst du das Potential von KI für das Advertising und wie siehst du deine Rolle als Expertin in diesem Kontext? Außerdem erfahrt ihr, warum eine gute Vorarbeit die halbe Miete ist, warum guter Content so wichtig ist und, welche Unterschiede es bei SEA im internationalen Kontext gibt. Danke dir Anna für das spannende Gespräch.
-
61
Warum Marketing und Vertrieb eine strategische Einheit bilden müssen
"Marketing und Vertrieb müssen eine strategische Einheit bilden, um Wirksamkeit zu erzielen", sagt mein Podcast-Gast Steffen Fritz. Als ehemaliger Vertriebsleiter eines mittelständischen Industrieunternehmens und jetzt Mitgründer der strategischen Beratung 4brix GmbH war Steffen genau der richtige Gast, um über die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb zu reden. Im Gespräch gab er zu, dass es bei ihm auch eine Weile gedauert hat, bis es "click" gemacht hat. Aber seitdem ist er fest davon überzeugt, dass Marketing und Vertrieb nur gemeinsam erfolgreich sein können. Was das genau bedeutet, haben wir im Podcast besprochen. Im Detail diskutieren wir folgende Fragen: 1) Wie sah dein Verständnis von Marketing aus, als du die Rollle des Vertriebsleiters damals übernommen hast? 2) Wann und warum ist bei dir der Groschen gefallen, dass Marketing und Vertrieb enger zusammenarbeiten müssen? 3) Wenn man die Erkenntnis erlangt hat, dass Marketing und Vertrieb eine strategische Einheit bilden müssen, wie kommt man da hin? 4) Welche Rolle spielt das veränderte Einkaufsverhalten der B2B Buyer bei alldem? 5) Viele Industrieunternehmen in Deutschland sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen, ohne dass Marketing dabei eine größere Rolle gespielt hat. Warum muss sich das jetzt ändern? 6) Du sprichst gerne von "Wirksamkeit" erreichen als großes Ziel von Marketing und Vertrieb. Wie gelingt das? 7) Du sagst, dass Priorisierung ein ganz wichtiger Hebel ist, um mehr zu erreichen. Wie schaffe ich das, besser im "Nein sagen" zu werden? 8) Welche Rolle spielen Daten und Tools beim Marketing und Sales Alignment? 9) Wie balanciere ich kurzfristige Erfolge und langfristigen Effekt/ROI? 10) Haben wir durch Performance Marketing und Lead-Maschinen die Zielgruppen verprellt? Außerdem erfahrt ihr, warum aus Steffens Sicht das "höher, schneller, weiter" heute nicht mehr funktioniert, welche Rolle Kundenloyalität spielt, was Marketing mit Investitionen in große Maschinen zu tun hat und, welchen Einfluss Amazon auf das Einkaufsverhalten im B2B hat.
-
60
Praxis Case: Aufbau des EMEA-Marketings bei Stratasys
Wie fühlt es sich an, die Marketingabteilung eines Industrieunternehmens von Grund auf aufzubauen? Diese Frage diskutiere ich in meinem Podcast mit Karonlina Herten, B2B-Marketing-Expertin und heute verantwortlich für Marketing und Events bei Abiomed. Karolina hat über viele Jahre die Marketingabteilung des 3D-Druck-Anbieters Stratasys (bzw. vorher bei Objet Geometries) in EMEA mit aufgebaut und geleitet. In unserem Gespräch zeichnen wir diese Reise von einer One-Woman-Show hin zu einem großen Team und verschiedensten Verantwortlichkeiten nach. Einige der zentralen Fragen dabei: Wie schafft man es als Teamleiterin und Generalistin dafür zu sorgen, dass das eigene Unternehmen in allen Marketingdisziplinen zeitgemäß aufgestellt ist, man die Balance zwischen global und lokal hinbekommt und idealerweise noch den Unternehmensumsatz steigert? Im Detail besprechen wir folgende Fragen: 1) Wenn man eine Marketingabteilung von Grund auf aufbaut, wo fängt man an, was waren deine Prioritäten zu Beginn? 2) Als du dann ein Team hattest - wie schafft man es, das Team in Sachen Skills bei all der digitalen Transformation immer weiterzuentwickeln und adäquat zusammenzustellen? 3) Wenn man verantwortlich ist für das Marketing in EMEA, wie geht man mit den verschiedenen Sprachen und Kulturen um? 4) Wie hast du die unterschiedlichen Interessen aus der Zentrale und den dezentralen Länderorganisationen balanciert? 5) Du warst ja auch für Events zuständig. Wie hast du in dieser Rolle die Corona-Pandemie erlebt und wie siehst du die Zukunft der Fachmessen? 6) Im heutigen B2B-Marketing ist die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb entscheidend. Wie hat diese bei Euch funktioniert? 7) PR lag ebenso in deiner Verantwortung: Wie siehst du den Wandel der Fachmedien, insbesondere in der DACH-Region? 8) Jetzt hast du die Branche gewechselt, bist aber dem B2B Marketing treu geblieben. Was sind für dich die größten Themen in nächster Zeit? Außerdem erfahrt Ihr, warum Karolina glaubt, dass Marketing immer mit dem Kunden anfängt, was US-Firmen deutschen Industrieunternehmen voraus haben, warum lokale Gestltungsfreiheiten im globalen Team so wichtig sind, und warum Stillstand keine Option ist.
-
59
Digitaler B2B-Vertrieb - gehört E-Commerce die Zukunft?
"Wenn der Shop steht, fängt die Arbeit erst an", sagt Ingo Hagemann, Experte für E-Commerce, in meiner aktuellen Podcastfolge zum Thema Onlinehandel im B2B-Bereich. Durch die Corona-Pandemie hat Deutschland einen Digitalisierungspush erfahren. Das zeigt sich auch in stetig wachsenden E-Commerce-Anteilen am Gesamtumsatz in der Industrie. Dennoch gilt auch festzuhalten, dass gerade in der Industrie hierzulande, das Wachstum deutlich langsamer ist, als einem so manche US-lastige Studie glauben lassen will. Deshalb dachte ich mir, ich hole mir einen echten Experten in den Podcast, mit dem ich über Grenzen und Möglichkeiten des Onlinehandels für Industrieunternehmen sprechen kann. Im Podcast diskutieren Ingo und ich unter anderem über folgende Fragen: 1) Was sind die häufigsten Hürden oder Bedenken, die du bei Industrieunternehmen antriffst, wenn es um das Thema Online-Shop geht? 2) Wenn ich einen Onlineshop umsetzen möchte, wo fange ich als Industrieunternehmen am besten an, bzw. wie gehe ich vor? 3) Wie lassen sich die komplexen Buyer Journeys und langen Sales Cycles im B2B-E-Commerce abbilden? 4) Der traditionelle Vertrieb sieht Onlineshops oft als Gefahr für den eigenen Job. Zu Recht? 5) Wie lassen sich Shop und Vertrieb bzw. Online- und Offline-Welt optimal miteinander verzahnen? 6) Kannst du die Vorteile eines Onlineshops anhand von 1-2 Beispielprojekten aus der Industrie verdeutlichen? 8) Welche Rolle spielt KI im Onlinehandel? 9) Wird das Potential von Onlineshops für die Industrie hierzulande weiterhin unterschätzt? 10) Was sind die Top 3 Dinge, die ein B2B-Kunde von einem Onlineshop erwartet? Außerdem erfahrt ihr, was die Top Trends im Onlinehandel sind, warum Kundensegmentierung so wichtig ist, was sich Ingo von Shop- und ERP-Anbietern wünscht, und, was B2B-Onlinehandel mit Kinderwagen zu tun hat.
-
58
Geschwindikeit im Marketing - was Industrieunternehmen von Startups lernen können
Geschwindigkeit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor im digitalen Marketing. Was Industrieunternehmen in diesem Punkt von Startups lernen können, diskutiere ich mit Julian Schaaf, selbständiger Marketingberater für Startups aus der Industrie, in meinem Podcast. "Viel zu oft wird darüber nachgedacht, was alles Schlimmes passieren könnte. Viel zu selten wird darüber nachgedacht, was passiert, wenn man etwas nicht tut", sagt Julian. Er wünscht sich von der Industrie mehr Mut, Risikobereitschaft und Geschwindigkeit - wie er es aus der Startup-Welt kennt. Und wichtig dabei: Geschwindigkeit bedeutet nicht Schlampigkeit. In dieser Folge geht es etwas weniger um direkte praktische Tipps, sondern eher um ein Gedankenspiel, das hoffentlich den einen oder anderen dazu bringt, eingefahrene Prozesse zu hinterfragen. Folgende Fragen haben wir unter anderem diskutiert: 1) Sind Industrieunternehmen in ihrem Marketing zu langsam fürs digitale Zeitalter? 2) Warum ist Geschwindigkeit im Marketing heute so wichtig? 3) Woran erkennt man, ob man schnell oder langsam unterwegs ist? 4) Was kann man tun, um die Geschwindigkeit im Marketingteam zu erhöhen? 5) Was kann man diesbezüglich von Startups lernen? 6) Wie hält man die Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität? 7) Wie wichtig ist bei all dem die Unternehmenskultur? Außerdem erfahrt ihr, warum im Marketing nicht jeder seinen Senf dazu geben muss, warum Geschwindigkeit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein kann und, was die Transformation der Arbeitskultur mit Klavier spielen zu tun hat.
-
57
Altes Format neu gedacht - moderne Werbemöglichkeiten rund um Messen
Fachmessen sind weiterhin ein zentraler Baustein im Marketing von Industrieunternehmen. Häufig werden in der Bewerbung ausgetretene Pfade beschritten. Wie es auch anders geht, bespreche ich mit Markus Dalke, Head of Business Development bei B2B Interactive. Jeder kennt die Email-Messeeinladung, die Pressemitteilung und die Landingpage, wenn es um die Bewerbung von Messeauftritten von Industrieunternehmen geht. Diese Maßnahmen haben auch weiter ihre Berechtigung. Es gibt heute aber auch andere, teils kreativere Möglichkeiten, Besucher auf den eigenen Messeauftritt aufmerksam zu machen. Deshalb habe ich mir mit Markus einen Experten eingeladen, der genau wie wir bzw. gemeinsam mit uns dafür kämpft, dass Industrieunternehmen in Sachen Paid-Media etwas mutiger, moderner und innovativer werden. In dieser Folge diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: - Dieses Jahr feiern Fachmessen vielfach ein furioses Comeback. Warum sind sie – obwohl sehr kostenintensiv für die Aussteller – weiterhin so beliebt? - Die meisten Industrieunternehmen betreiben schon Content Marketing rund um Messen. Teilweise handelt es sich hier aber eher um Einzelaktionen denn um integrierte längerfristige Kampagnen. Wie ist Eure Erfahrung? - Heute gibt es jede Menge spannende Optionen, was man so rund um Messen machen kann – zum Beispiel ganz anachronistisch Print-Einladungen oder Follow-Ups versenden. Wann macht das Sinn und worauf kommt es dabei an? - Auch Social Selling ist natürlich hoch im Kurs. Wie kann man Social Selling speziell vor Messen gezielt einsetzen? - Dank modernem Targeting gibt es auch die Möglichkeit, gezielt Messebesucher während und nach der Messe über ihre Handys zu erreichen. Wie funktioniert das? - Wo kommen die Daten her bzw. welche Voraussetzungen müssen die User erfüllen? - In Deutschland muss ich diese Frage stellen: Ist das denn DSVGO-konform? - Kannst du 2-3 Beispiele aus der Praxis nennen, wie Kunden diese Möglichkeit für sich genutzt haben? - Bei Onlinekampagnen stellt sich ja generell die Frage nach der Balance zwischen Klasse und Masse beim Targeting. Wie steht ihr zu dem Thema? - Blick in die Zukunft: Was sind die top3 Trends für dich im B2B-Onlinemarketing in den nächsten Jahren? Außerdem erfahrt ihr, wie ein fehlendes Uhrwerk für Aufmerksamkeit gesorgt hat, was wir künftig ohne Cookies machen, warum man nicht einfach per Knopfdruck Leads generieren kann und, was der große Game Changer im Online-Marketing ist.
-
56
Praxis Case - Einführung der OKR-Methode bei Jauch Quartz
Ist OKR nur eine neue Sau, die durchs agile Dorf getrieben wird, oder steckt da mehr dahinter? Diese Frage diskutiere ich in meinem Podcast mit Tabea Barho, Marketingleiterin bei Jauch Quartz. In der Marketing-Bubble ist agiles Marketing derzeit in aller Munde. In vielen traditionellen Industrieunternehmen tut man sich mit agilen Methoden noch etwas schwer. Bei Jauch Quartz hat man erkannt, welche Vorteile die Management-Methode OKR für das Unternehmen mit sich bringen kann. In unserem Gespräch gibt OKR-Master Tabea sehr praxisnahe Einblicke, wie die Einführung der Methode verlief und was sich seitdem im Unternehmen geändert hat. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: 1) OKR steht ja für die Management-Methode "objectives and key results" - was bedeutet das genau? 2) OKR geht ganz stark auf den wertstiftenden, messbaren Beitrag, den das Marketing leisten kann. Wie verändern sich Arbeitsweise und internes Standing dadurch? 3) Besteht durch den starken Fokus auf Messbarkeit die Gefahr, dass nur noch gemacht wird, was auch messbar ist? 4) Ihr habt OKR vor gut 2,5 Jahren bei Jauch eingeführt. Was war der Grund für die Einführung und wie seid ihr gestartet? 5) Welche Hürden und Bedenken musstet ihr bei der Einführung überwinden? 6) Wie sieht die Umsetzung von OKR bei Jauch konkret im Alltag aus? 7) Kannst du uns vielleicht ein konkretes Beispiel geben, wo ihr ein Projekt erstmals mit der OKR-Methode von Anfang bis Ende durchgeführt habt? 8) Welche Learnings und Erfolge könnt ihr durch die Einführung von OKR verbuchen? 9) Was sind deine top 3 Tipps für Industrieunternehmen, die OKR einführen wollen? Außerdem erfahrt ihr, wie OKR mit der Unternehmenskultur zusammenhängt, wie die erhöhte Eigenverantwortung die Arbeitsweise ändert und, warum nicht jede gute Idee im Unternehmen umgesetzt werden sollte.
-
55
Praxis Case: Produktvertrieb bei Schunk - auf der Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb
"Herbert, hascht de ma a Greiferle" war gestern. Wie moderner Produktvertrieb in der Industrie heute aussieht, diskutiere ich in meinem Podcast mit Benedikt Janßen, Director Product Sales Mechatronik bei Schunk. Corona und das veränderte Verhalten der Buyer haben auch bei Schunk einiges verändert in Vertrieb und Marketing. Jemand, der ganz nah an diesen Entwicklungen dran ist, ist Benedikt Janßen. Denn er sitzt quasi zwischen Marketing, Technik und Vertrieb. Mit ihm diskutiere ich unter anderem folgende Fragen: 1) Braucht es zwischen der Produktion und der Entwicklungsabteilung sowie Marketing und Vertrieb einen Übersetzer? 2) Ist das technische Verständnis wichtig, um gutes Marketing machen zu können? 3) Wo liegen aus deiner Erfahrung die Stolpersteine bei der Erstellung von relevantem Content? 4) Wie schafft man es von der "Feature"-Kommunikation hin zu kundenzentriertem Content zu kommen? 5) Bei Schunk arbeiten Produktmanagement, Marketing und Vertrieb schon sehr eng zusammen - wie funktioniert das Ganze? 6) Welche positiven Effekte seht ihr von dieser Zusammenarbeit? Welche Learnings gibt es? 7) Bis zu welchem Grad schafft ihr es, über alle Abteilungen hinweg den Erfolg von Marketingabteilungen zu tracken? 8) Ihr arbeitet ja auch an der Einführung von Marketing Automation - was versprecht ihr Euch davon? 9) (Woher) wisst ihr, wie Eure Kunden und künftigen Mitarbeiter ticken? Wie passt ihr Eure Strategie an? 10) Was sind die 3 größten Projekte, die du und dein Team in diesem Jahr angehen wollt? Außerdem erfahrt ihr, warum persönliche Meetings auch in der nach-Corona-Welt weiter wichtig sind, warum das Marketing schon vor der Entwicklung eines neuen Produkts einbezogen werden sollte und, was die Industrie von Amazon lernen kann.
-
54
Praxis Case: Social Selling bei Thyssen Krupp Materials mit dem Stahlblogger
Funktioniert Social Selling auch für Werkstoffe wie Stahl? Ja, und wie. Das zeigt das Praxisbeispiel des #manwithsteel von Thyssen Krupp Materials, das ich in meinem aktuellen Podcast mit den Masterminds dahinter vorstelle. Zum einen ist das natürlich der Stahlblogger Heinz Peter Pülzl, Key Account Manager Österreich, und zum anderen Mike Kleinemaß, Product Owner Hybrid Sales, der Teil des Marketingteams bei Thyssen Krupp Materials ist, dass das Social Selling Programm mit ins Leben gerufen hat. Und die Zahlen sprechen für sich: Über 10K Follower und innerhalb von nur drei Monaten über 2.500 Abonnenten für den Blog bzw. Newsletter des Stahlbloggers. Im Podcast diskutieren wir, wie es dazu kam und, wie sich B2B Marketing und Vertrieb in der Nach-Corona-Welt entwickeln. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: 1) Wie sieht B2B-Vertrieb heute in der nach-Corona-Welt aus? 2) Heinz, du hast als "Stahl-Blogger" inzwzischen über 2500 Abonnenten. Wie schafft man das? 3) Wie kam es zu dieser Transformation vom digitalen Nobody hin zum Nischen-Influencer? 4) Wie wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb heute (Stichwort Growth Team)? 5) Welche Rolle spielt Eurer Meinung nach der demografische Wandel bei der Veränderung der B2B Buyer Journey? 6) Welche Ergebnisseund Learnings hat das Programm #manwithstell bislang gebracht? 7) Zum Abschluss Eure Quickfire-Prognosen: Was sind jeweils Eure top 3 Trends in B2B Marketing und Vertrieb? Außerdem erfahrt ihr, wie sich Heinz den Erfolg erklärt, warum Social Selling nicht für jeden etwas ist, warum physische Messen weiter wichtig sind und, warum man sich nicht an den häufig auf LinkedIn verbreiteten SaaS-Beispielen orientieren sollte.
-
53
Kampf um die Aufmerksamkeit - wer gewinnt den Battle der B2B-Content-Plattformen in Deutschland?
Der Content-Markt ist so umkämpft nie - Fachmessen, Fachverlage und digitale Plattformen kämpfen um die Aufmerksamkeit (und die Daten) des B2B-Publikums. Wer diesen Wettstreit gewinnt, diskutiere ich mit Stefan Knecht, Inhaber des B2B-Plattformanbieters Lumitos AG, im aktuellen Podcast. Das Informations- und Suchverhalten der B2B Buyer verändert sich rasant. Das hat Auswirkungen auf den Informationsmarkt. Traditionelle Player wie Fachverlage und Fachmessen stehen unter Innovationsdruck, neue digitale Plattformen entstehen, müssen aber erstmal gegen die Marktmacht der Platzhirschen ankommen. Auch Industrieunternehmen müssen ihre Marketingaktivitäten neu ausrichten. Noch ist schwer zu sagen, wer diesen Content-Battle gewinnen wird, aber Stefan und ich sprechen darüber. Folgende Fragen diskutieren wir: 1) Was erwartet ein B2B Buyer heute in punkto User Experience von einer Content-Plattform? 2) Wie kann ich mir als Industrieunternehmen B2B-Plattformen zu Nutze machen? 3) Wie siehst du die Zukunft der Industriemessen? 4) Der Content-Markt ist derzeit extrem dynamisch: Fachverlage verlieren an Boden, neue Content-Plattformen und Communities entstehen, Messen wandeln sich zu Content-Plattformen - wie siehst du diese Gemengelage? 5) Siehst du Communities als Wettbewerb zu digitalen Plattformen wie Euch? 6) Muss man in B2B-Deutschlang Angst vor den großen Plattformen wie Amazon Business haben? 7) Deine Prognose: Wer gewinnt im Content-Battle in Deutschland in den nächsten Jahren die Oberhand? Außerdem erfahrt ihr, warum Google und ChatGPT in B2B-Nischen (bislang) wenig hilfreich sind, welcher Faktor am Ende den Content-Battle entscheiden wird, und, warum es neue Kooperationen braucht. Lieber Stefan, ich danke dir für das spannende Gespräch.
-
52
Demand Generation - wie man das B2B Marketing konsequent am Kunden ausrichtet
Warum Gated Content im B2B Marketing immer weniger funktioniert und, was Demand Generation zu leisten im Stande ist, diskutiere ich mit Inbound-Marketing-Experte Torsten Herrmann in meinem aktuellen Podcast. Sein Marketing konsequent am Kunden auszurichten, ist in der täglichen Praxis eines Industrieunternehmens nicht immer ganz leicht. Mit Torsten machen wir dennoch den Versuch, zu erklären, was Demand Generation als Konzept taugt und, wie man das Ganze angehen sollte. Folgende Fragen diskutieren wir: - Hat die klassische B2B-Leadgenerierung mit Gated Content und einem linearen Funnel ausgedient? - Alle reden heute von "Demand Generation". Wie definierst du das und, ist das nur neuer Wein in alten Schläuchen? - Wenn man sein Marketing wirklich am Kunden ausrichten möchte, wie geht man am besten vor? - Wie kommt man an das richtige Kundenwissen? - Wie baut man Customer Journeys richtig auf? - Was hältst du von Personas in diesem Zusammenhang? - Wie ermöglicht man eine selbstbestimmte Kundenreise für seine Interessenten? - Wie siehst du deutsche B2B-Unternehmen in Sachen Inbound-Marketing aufgestellt? Wo liegen die größten Herausforderungen? - Was sind für dich die Top-Trends der nächsten Jahre im Inbound-Marketing? Außerdem erfahrt ihr, warum man den Kunden die Macht übertragen und man nicht alles bis in die Nachkommastelle messen sollte, und, wen man am besten fragen sollte, wenn es um den Aufbau einer Customer Journey geht.
-
51
Kreative Multichannel-Kampagnen - wie emotional darf B2B-Marketing sein?
B2B Marketing muss kreativer und emotionaler werden, meint Sonja Karak, selbständige Marketingberaterin, in meinem Podcast. Gemeinsam sprechen wir über effektive multichannel Content-Kampagnen für Industrieunternehmen. Trotz viel Veränderung in den letzten Jahren tun sich viele technisch geprägte Unternehmen immer noch schwer damit, bei ihren Content-Kamapgnen wirklich mutig und kreativ zu sein (positive Ausnahmen gibt es natürlich). Sonja setzt sich vehement dafür ein, mehr Emotionen zu wagen. In unserem gemeinsamen Podcast sprechen wir unter anderem über folgende Themen: - Du stehst ja für Kampagnen, die auf Emotionen und Kreativität setzen. Wieso, und wie geht das mit den traditionellen B2B-Geschäftsmodellen zusammen? - Buyer journeys sind längst nicht mehr linear. Wie müssen Kampagnen heute aussehen, die die Buyer an den verschiedenen Touchpoints abholen? - Oft wird unternehmensseitig viel produziert im Marketing, aber es bleibt wenig Zeit für Strategie. Was kann man tun? - Wie finde ich heraus, wen ich überhaupt adressieren will und, wo ich diese Menschen finde? - Wie schaffe ich es, kreatives Storytelling mit teils sehr technischen Themen und rationalen Kaufkriterein zu verbinden? - Wie kann ich den Erfolg bzw. den ROI von kreativen multi-channel Kampagnen messen? - Wie schaffe ich es, vielleicht skeptische interne Stakeholder von dem neuen Ansatz und dem Budget zu überzeugen? - Kannst du 1-2 anschauliche Beispiele aus deiner Arbeit nennen, was kreative multi-channel Kampagnen angeht? - Was sind für dich die Top 3 Zutaten einer guten Kampagne? Außerdem erfahrt ihr, warum Emotionalität kein Gegensatz zu Professionalität ist, warum softe KPIs auch wichtig sind zur Bewertung von Kampagnen, warum B2B Marketer mehr Ownership übernehmen müssen und, warum intern oft viel Geduld gefragt ist.
-
50
Praxis Case: Einführung von agilem Marketing bei Hilti Zentraleuropa
Viele reden über agiles Marketing, nur wenige tun es. Ein Unternehmen, das den Schritt gewagt hat, ist Hilti. Was das für das B2B-Marketing in Zentraleuropa bedeutet, hört ihr in meinem Podacst mit Alexandra Ender, Leiterin Channel-Marketing Zentraleuropa bei Hilti. "Agil" ist aktuell eines DER Buzzwords im (B2B) Marketing. Oft wird der Begriff jedoch einfach mit "schnell" oder "kurzfristig" gleichgesetzt, statt mit einer neuen Arbeitsweise. Wie man es richtig macht, und, welche Herausforderungen man dafür überwinden muss, und, was man am Ende davon hat, diskutiere ich mit Agile-Pionierin Alexandra, die als Teil einer größeren Initiative bei Hilti Zetraleuropa agiles Arbeiten in ihrem Team eingeführt hat. Folgende Fragen diskutieren wir: - Technisch geprägte B2B-Unternehmen haben oft einen Hang zum Perfektionismus. Kann man Marketing heute überhaupt noch perfekt vorausplanen? - Ihr habt 2021 entschieden, agiles Marketing bei Hilti in Zentraleuropa einzuführen. Was waren damals die Beweggründe bzw. Auslöser für diese Entscheidung? - Ihr seid zunächst mit einigen Piloten gestartet. Wie habt ihr das Ganze aufgesetzt? - Welche Learnings gab es nach der Pilotphase und welche Auswirkungen hatten diese auf die Einführung des agilen Marketings bei Euch? - Wie sieht nun Euer finales Framework aus? - So ein Framework kann ganz schön theoretisch und komplex wirken. Kannst du die praktische Umsetzung anhand eines konkreten Beispiels exemplarisch für uns durchgehen? - Wie habt ihr Eure Teamstruktur auf die neue Arbeitsweise angepasst? - Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Veränderungen zu der vorigen klassischen Arbeitsweise? - Welche Vorteile oder messbaren Verbesserungen könnt ihr schon sehen? - Was sind deine 3 top Tipps, die du jedem B2B Marketer mitgeben würdest, der plant, agiles Marketing in seinem Unternehmen einzuführen? Außerdem erfahrt ihr, warum der Fokus aut den business-relevanten Outcome so wichtig ist, wie man am besten das eigene Team für den neuen Weg gewinnen kann und, warum das Top-Management häufig nicht mehr an Workshops teilnehmen darf.
-
49
Praxis Case: Einführung von Marketing Automation bei Baumüller
Lohnt sich die Einführung von Marketing Automation für Industrieunternehmen? Einen ehrlichen praxisnahen Einblick über Tücken und Potentiale der Einführung bei Baumüller berichtet Leonhard Kemnitzer, Marketingleiter bei Baumüller, im aktuellen Podcast. Die Toolanbieter werben gerne mit super Usability und problemloser Einführung im Unternehmen. Ganz so einfach ist es in der Realität dann doch meist nicht. Das berichtet zumindest Leonhard nach seinen Erfahrungen bei der Einführung einer Marketing Automation Software bei Baumüller. Deswegen ist der Austausch mit anderen Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsmodellen vor und während der Einführung seiner Meinung nach sehr wichtig. Eine erste gute Starthilfe kann in diesem Zusammenhang unser gemeinsamer Podcast liefern, da Leonhard hier sehr offen aus dem Nähkästen plaudert und ehrlich zugibt, was die Einführung gebracht hat, und, wo die Schwierigkeiten lagen. In der Folge diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: ❓ Ist die Einführung einer Marketing Automation Software wirklich so einfach, wie es die Plattformanbieter behaupten? ❓ Euer bestehendes CRM-System war gut auf Eure Anforderungen zugeschnitten und perfekt in Euer ERP integriert. Warum habt ihr Euch dennoch entschlossen, das System zu modernisieren? ❓ Welches waren die wichtigsten Ziele, die ihr mit der Einführung einer modernen Marketing Automation Software verfolgt habt? ❓ Kannst du uns kurz den groben Scope des Projektes beschreiben, wie seid ihr vorgegangen? ❓ Wie ist nun die Systematik Eures Lead-Prozesses aufgebaut? ❓ Wie habt ihr den richtigen Dienstleister bzw. die richtige Plattform ausgewählt? ❓ Welche Erfolge bzw. Verbesserungen lassen sich schon feststellen? ❓ Wie sieht Eure Teamstruktur im Bereich Marketing Automation und Lead Management aus? ❓ Kannst du vielleicht einen konkreten Use Case zum vorher/nachher skizzieren? ❓ Wie fällt dein Zwischenfazit nach der Pilotphase aus? Außerdem erfahrt ihr, was Leonhards persönliche Key Learnings sind, wie es sich anfühlt, so eine Einführung nahezu komplett remote durchzuführen in Zeiten der Pandemie, und, was man mit der gewonnenen Zeit im Marketing anfangen kann.
-
48
Fachmessen auf dem Weg zur digitalen "always on" Content-Plattform
Fachmessen zwischen "Vermieter für Kurzzeitimmobilien" und digitaler Content-Plattform - was ist drin für die Aussteller? Dieses Thema diskutiere ich mit Elisabeth Biedermann, Business Development Manager bei Conteo, in meinem Podcast. Messen stehen nicht erst seit Corona unter gehörigem Innovationsdruck. Traditionelle Einnahmequellen versiegen, die Besucher- und Ausstellerzahlen gehen vielerorts zurück und es gibt immer mehr alternative Event-Formate. Ein wichtiger Baustein für die Messe der Zukunft ist: Relevanter Content und, wie man diesen zielgruppengerecht zur Verfügung stellt. Doch wie wird man von einem traditionellen Veranstalter physischer Events zu einer nutzerorientierten digitalen Content-Plattform? Und was bedeutet das für das Marketing der ausstellenden Industrieunternehmen? All das ist Thema in meinem Gespräch mit Elisabeth, die sowohl die Content- als auch die Messeseite bestens kennt. Unter anderem diskutieren wir folgende Fragen: 1) Sind Fachmessen ein Auslaufmodell? 2) Was müssen Messeveranstalter tun, um sich zukunftsfähig aufzustellen? 3) Für dich ist Content DER Grundpfeiler für digitale Geschäftsmodelle für Messeveranstalter. Wie sieht so ein Modell "Messe als Content-Plattform" aus? 4) Nach deinem Verständnis müssen Messen "always on" sein und die Online- sowie die Offline-Welt nahtlos miteinander verbinden. Was bedeutet das genau? 5) Was bedeutet Der Wandel der Fachmessen hin zu Content-Plattformen für die ausstellenden Unternehmen und ihren "Messeauftritt"? 6) Bei einer Messeseite als Content-Plattform können die Besucher die Inhalte interessensbasiert entdecken. Mit welchem Ergebnis? 7) Grundsätzlich setzen viele B2B-Unternehmen ihre Messebudgets heute deutlich vorsichtiger ein. Wie können Aussteller ihr Marketingbudget möglichst effektiv einsetzen? 8) Kern nahezu aller digitalen Geschäftsmodelle sind Daten. Wie kommen Messen und Aussteller DSVGO-konform an diese Daten und was fangen sie dann damit an? 9) Wie sieht für dich das Messemodell der Zukunft aus? Außerdem erfahrt ihr, was moderne Messen mit dem Saturn zu tun haben, warum Content nicht in starren Ausstellerverzeichnissen versanden darf, worin für Messen die "Honigtöpfe" der Zukunft bestehen und, warum digitale Messen nicht funktionieren.
We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
In loser Abfolge spricht Mark Herten, Geschäftsführer Deutschland der B2B Content Marketing Agentur Publitek, mit Experten aus der Branche über Trends, Grundlegendes und Praxistipps aus dem Bereich B2B-Marketing für Industrie- und Techunternehmen. Der deutschsprachige Podcast richtet sich vornehmlich an Marketingverantwortliche in Industrie- und Techunternehmen sowie B2B-Marketingexperten/-innen. Die Inhalte spiegeln die persönliche Meinung des Hosts und seiner Gäste wider.
HOSTED BY
Mark Herten
Loading similar podcasts...