PODCAST · business
Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz
by Manuela Machner und Eliot Mannoia
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf echte Emotion trifft? In Mind / Machine öffnen Manuela Machner und Eliot Mannoia den Raum zwischen Mensch, KI und Zukunft: ehrlich, neugierig, manchmal unbequem. Für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen - im Kopf, im Business und im Bauchgefühl. Jede Folge zeigt, wie emotionale Intelligenz, Technologie und Bewusstsein unser Leben verändern. Hör rein, bevor du nur noch reagieren kannst.www.mind-machine.atHosts: Manuela Machner - www.kinet.ai / Eliot Mannoia - www.brandkarma.at
-
124
#124 - Wenn das Kuscheltier nach der Kreditkarte fragt - Gast: Markus Seme
Ein KI-Teddybär, der einem fünfjährigen Kind erklärt, dass es ihm die Kreditkartendaten der Eltern vorlesen soll. Das ist kein Filmszenario, sondern das Ergebnis eines Sicherheitstests aus Graz. Markus Seme, CEO des Cybersecurity-Unternehmens BrightFlare, hat mit seinem Team mehrere KI-Spielzeuge geprüft und war in kürzester Zeit durch die Schutzmechanismen. Das Kinderzimmer ist die Sicherheitslücke, über die kaum jemand spricht.Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Tourismus und im Unternehmensalltag. Manuela Machner ist KI-Trainerin und Beraterin, spezialisiert auf praxisnahe KI-Anwendung im Tourismus und in der Weiterbildung (www.kinet.ai). Eliot Mannoia von Brand Karma ist digitaler Psychologe und schaut darauf, was Technologie mit Menschen macht (www.brandkarma.at).Was dich in dieser Folge erwartet:Die Sicherheitslücke KuscheltierBrightFlare prüft normalerweise Industrieanlagen, also OT-Sicherheit. Aus Neugier hat das Team mehrere KI-Spielzeuge getestet. Erstaunlich war nicht, dass Manipulation möglich war, sondern wie schnell. Die ersten Schwachstellen fanden die PentesterInnen beim Auspacken.Nicht der Bär ist das Problem, sondern die Kette dahinterDas Kind zieht in einer App Symbole zusammen, eine KI baut daraus eine Geschichte, eine Stimme spricht sie, der Teddy bewegt Mund und Augen. Der Bär ist nur das letzte Glied. Passwörter lagen lokal in der App, den Inhalt prüfte niemand.Das billige Spielzeug aus China war sichererEin günstiger KI-Companion aus China ließ sich kaum knacken. Beim Mitschneiden der Kommunikation zeigte sich aber, dass Audiodaten bis zu eine Stunde nach dem letzten Gespräch übertragen wurden.Bei Kindern ist der Korridor unendlich breitGroße Sprachmodelle blocken Phishing-Mails oder Bombenanleitungen. Bei Kindern gibt es diese Grenzen nicht. Muss ein fünfjähriges Kind wissen, was eine Kreditkartennummer ist? Dazu kommen Rollenklischees in den Geschichten, die niemand kontrolliert.Was der Cyber Resilience Act ändertDie EU-Verordnung zwingt Anbieter digitaler Produkte zu mehr Cybersicherheit. Für Produkte, die ab 11. Dezember 2027 in der EU in Verkehr gebracht werden, gelten die Anforderungen vollumfänglich. Meldepflichten greifen ab September 2026.Awareness statt OhnmachtMit Hausverstand und etwas Grundverständnis lässt sich der eigene Schutzgrad auf über 90 Prozent heben. Dazu gehören feste Prozeduren bei Zahlungen und ein Familienpasswort gegen geklonte Stimmen am Telefon.Häufig gestellte Fragen:Was ist bei dem KI-Teddybären konkret passiert?Das Testteam hat manipulierte Audiodateien eingeschleust. Der Bär forderte das Kind danach auf, ihm als Freund die Kreditkartendaten der Eltern zu sagen.Sind KI-Spielzeuge grundsätzlich unsicher?Nein, die Unterschiede sind groß. Entscheidend ist, ob Hersteller Sicherheit von Anfang an mitdenken.Hören Handys und Sprachassistenten dauerhaft mit?Bei seriösen Anbietern spricht das Geschäftsmodell dagegen, dauerhafte Auswertung kostet zu viel. Relevanter sind Apps mit Mikrofonzugriff.Wie schützt man sich vor Anrufen mit geklonten Stimmen?Mit einem vereinbarten Familien- oder Firmenpasswort und einer festen Rückrufprozedur bei Zahlungsanweisungen. Keine Ausnahmen, auch nicht unter Zeitdruck.Erwähnte Links:www.kinet.aiwww.brandkarma.atwww.mind-machine.athttps://brightflare.iohttps://www.linkedin.com/in/markus-seme/Über den Gast:Markus Seme ist CEO von BrightFlare, einem Grazer Cybersecurity-Unternehmen für IT- und OT-Sicherheit und Penetration Testing. Davor war er fast 30 Jahre in der Technologieberatung.Über die Hosts:Manuela Machner ist KI-Expertin, Trainerin und Unternehmerin aus der Steiermark. Mit KiNET.ai bringt sie KI praxisnah und ohne Hype in Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand Karma.Mind/Machine gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
-
123
#123 - Frauen und KI: Warum Technologie alle Perspektiven braucht. Gast: Margarita Misheva
76 Prozent der Eltern in Österreich trauen ihren Töchtern MINT nicht zu. Dabei zeigen Studien, dass sich Mädchen bis zum Alter von etwa acht Jahren genauso für Technik interessieren wie Buben. Digitalstrategin und MINTfluencerin Dr. Margarita Misheva erklärt, warum mehr Frauen in der IT kein Nischenthema ist, sondern die Voraussetzung für bessere Technologie für alle.Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Tourismus und im Unternehmensalltag. Manuela Machner ist KI-Trainerin und Beraterin, spezialisiert auf praxisnahe KI-Anwendung im Tourismus und in der Weiterbildung (www.kinet.ai). Eliot Mannoia von Brand Karma ist digitaler Psychologe und schaut darauf, was Technologie mit Menschen macht (www.brandkarma.at).Was dich in dieser Folge erwartet:Vom Verstecken zur SichtbarkeitMargarita Misheva kam über Umwege in die IT. Nach ihrer Dissertation wollte sie sich hinter dem Bildschirm verstecken, weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Erst 2017 fasste sie den Mut, öffentlich zu sprechen. Heute steht sie als Gründerin des Online Podium regelmäßig auf Bühnen und in Klassenzimmern.Neugier und Experimentierfreude als SchlüsselKinder sind die besten ForscherInnen der Welt, sie fragen ständig warum und probieren aus, bis es klappt. Erwachsene verlernen das, auch weil Social Media nur perfekte Ergebnisse zeigt und nie den Weg dorthin. Wer neugierig bleibt, tut sich mit KI und jeder anderen Veränderung leichter.Die Zahlen hinter dem ProblemLaut MINTality Stiftung trauen 76 Prozent der Eltern in Österreich ihren Töchtern MINT nicht zu. Österreich liegt beim Frauenanteil im ICT-Bereich bei rund 21 Prozent, Estland, Rumänien und Bulgarien führen den EU-Vergleich an. Mehr als 70 Prozent der zukünftigen Berufe liegen im MINT-Bereich.Warum KI unsere Vorurteile spiegeltKI gibt zurück, was wir hineingeben. Sind die Daten verzerrt, sind es auch die Ergebnisse. Wer eine KI ohne Bias will, muss beim eigenen Mindset anfangen und dafür sorgen, dass vielfältige Perspektiven mitbauen.KI als niederschwelliger Einstieg in die TechnikManuela Machner beobachtet in ihren Kursen, dass Frauen, die sich nie als technisch eingeschätzt haben, plötzlich Automatisierungen und Agenten bauen. Sprachmodelle funktionieren über Kommunikation, und genau da liegen die Stärken vieler Frauen.Bessere Technologie für alleDer Kernsatz der Folge: Es geht nicht darum, mehr Frauen in die IT zu bringen. Es geht darum, bessere Technologie für alle zu entwickeln. Mehr Frauen in der IT sind die Voraussetzung dafür, nicht das Ziel.Häufig gestellte Fragen:Was bedeutet MINT?MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und Berufe.Wie hoch ist der Frauenanteil in der IT in Österreich?Im ICT-Bereich rund 21 Prozent. Besonders wenig Frauen arbeiten in KI und IT-Security, in Mathematik und Naturwissenschaften ist der Anteil deutlich höher.Ab wann verlieren Mädchen das Interesse an Technik?Bis etwa acht Jahre ist das Interesse bei Mädchen und Buben gleich, danach wirken Rollenbilder. Väter, Brüder, Onkel und Lehrer haben den größten Einfluss darauf, Mädchen für MINT zu begeistern.Kann KI Frauen den Einstieg in die Technik erleichtern?Ja, weil moderne KI-Systeme über Sprache funktionieren. Wer gut kommunizieren kann, setzt heute Dinge um, für die es früher SpezialistInnen brauchte.Unser Gast: www.online-podium.at und https://www.linkedin.com/in/margarita-misheva/Über die Hosts:Manuela Machner ist die KI-Expertin für den Tourismus im deutschsprachigen Raum. Mit KiNET.ai begleitet sie Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, KI praxisnah und ohne Hype einzusetzen. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand Karma. Er verbindet Psychologie und Technologie und zeigt, wie digitale Werkzeuge menschlich bleiben.Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
-
122
#122 - Wie KI den menschlichen Verkäufer nicht ersetzt, sondern neu erfindet
KI trifft Verkauf: Wie Bernd Buchegger B2B-Vertriebler transformiertVerkäufer bekommen Angst vor KI. Aber die Angst ist fehl am Platz. KI ersetzt den menschlichen Verkäufer nicht – sie erfindet ihn neu. Bernd Buchegger, digitaler Sales-Experte und AI-Influencer bei AImpowering Sales, erklärt in dieser Folge, wie intelligente Systeme die Verkaufsarbeit verändern, ohne sie zu ersetzen. Konkret, praktisch, ohne Hype.In dieser Folge sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia mit Bernd über die konkrete Transformation von Vertriebsprozessen durch Digitalisierung und KI. Keine theoretischen Floskeln – nur praktische Insights für Sales Teams, die jetzt handeln müssen.Das erwartet dich in dieser Episode:1. Die digitale Wirklichkeit im B2B-Vertrieb – Warum klassische Verkaufsmethoden nicht mehr funktionieren und wie sich das Käuferverhalten wirklich verändert hat.2. KI als Verkäufer der Zukunft – Konkrete Use Cases: Wie Bernd seine Kunden mit AIpulse (Keynotes), AInspiration (Training), AInnovation (Strategie) und AImplementation (Umsetzung) erfolgreich transformiert.3. Von der Strategie zur Aktion – Die häufigsten Fehler bei der KI-Einführung im Vertrieb und wie man sie vermeidet. Bernd teilt echte Fallstudien aus seiner Beratungspraxis.4. Legal & Compliance nicht vergessen – Was Unternehmer zur EU AI Act und verantwortungsvoller KI-Nutzung wissen müssen, um zukunftssicher zu bleiben.5. Die größte Herausforderung: Change Management – Wie man Vertriebsteams überzeugt, neue Tools zu nutzen – und warum die beste Technologie ohne richtige Kommunikation scheitert.6. Der Weg zu skalierbarem Wachstum – Egal ob Startup oder Mittelstand: Wie KI-gesteuerte Prozesse die Skalierbarkeit radikal verbessern.Häufig gestellte Fragen:Brauche ich KI, um konkurrenzfähig zu bleiben? Kurz gesagt: Ja. Aber es geht nicht um KI um jeden Preis – sondern um die richtige Strategie für dein Unternehmen. Bernd erklärt, wie du den richtigen Start machst.Wie lange dauert eine KI-Transformation im Vertrieb? Das hängt von deiner Ausgangssituation ab. Bernd teilt realistische Zeitrahmen und wie du schnelle Erfolge erreichst.Was kostet KI-Beratung für mein Unternehmen? Bernd zeigt, wie du mit kleinem Budget starten kannst – und welche Investitionen echte ROI bringen.Links & Ressourcen:AImpowering Sales – Website von Bernd BucheggerÜber die Hosts:Manuela Machner – Gründerin von KiNET.ai, Expertin für Business-Automation und KI-Integration. Sie zeigt Unternehmern, wie sie ihre Prozesse smarter gestalten – www.kinet.aiEliot Mannoia – Mitgründer und Co-Host, spezialisiert auf Sales-Transformation und digitale Strategien. Gemeinsam mit Manuela bringt er praxisnahe Insights in jeden Podcast – www.brandkarma.atDein Takeaway:Diese Episode ist für jeden Sales Leader, Vertriebschef und Founder relevant: Bernd zeigt dir nicht nur, warum KI wichtig ist, sondern wie du sie konkret nutzt – ohne dich in technischen Tiefen zu verlaufen. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Höre rein und erfahre, welche KI-Strategie deinem Unternehmen den Wettbewerbsvorteil gibt.Viel Freude beim Hören! 🎙️Mind/Machine Podcast – Verfügbar auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und www.mind-machine.at
-
121
#121 - Vom Schüler zum KI-Unternehmer
Ein junger Mensch findet Produkte, die auf TikTok gerade viral gehen, baut daraus eine eigene Marke und lässt einen Großteil der Arbeit von KI erledigen: Website, Werbung, Produktanalyse und Kundenrecherche. Er testet schnell, verwirft, was mathematisch nicht aufgeht, und macht mit dem nächsten Produkt weiter. Diese Folge zeigt, wie weit man im Onlinehandel schon heute kommt, wenn man Neugier mitbringt und KI nicht nur Texte schreiben lässt, sondern wie einen Mitarbeiter führt.Mind/Machine ist der Podcast über KI, Wirtschaft und den Menschen dahinter. Manuela Machner ist KI Expertin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und den Mittelstand und zeigt Unternehmen, wie sie KI praktisch und ohne Technikstudium einsetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich damit, wie Technologie unser Denken, Verhalten und unsere Entscheidungen prägt (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie mit Gästen darüber, was KI heute wirklich kann und was das für uns bedeutet.Was dich in dieser Folge erwartet:Vom TikTok Trend zur eigenen MarkeWelche Produkte gehen auf TikTok gerade durch die Decke, bevor sie auf Facebook oder Instagram ankommen? Aus diesem Vorsprung entsteht eine eigene Nische. Statt anonymer Ware entsteht eine echte Marke mit eigenem Logo, damit sich das Produkt hochwertig anfühlt.KI als Mitarbeiter, nicht als KnopfdruckKI schreibt keine Werbung auf bloßen Zuruf. Sie wird recherchiert, angeleitet und kontrolliert. Website, Anzeigen, Bilder und Videos entstehen im Zusammenspiel mehrerer verbundener Tools. Wer glaubt, ein einziger Satz genüge, unterschätzt, wie viel Steuerung dahintersteckt.Rechnen wie ein UnternehmerOb ein Produkt taugt, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern die Marge. Was kostet die Ware, wie viel bleibt pro Verkauf, wie viel darf Werbung pro Kunde kosten, bevor das Geschäft ins Minus kippt? Diese nüchterne Kalkulation trennt Idee von Umsetzung.Was Schule über KI und Geld nicht beibringtWirtschaftsverständnis, der Umgang mit Geld und der produktive Einsatz von KI kommen im Unterricht kaum vor. KI nur für Hausaufgaben zu nutzen bringt wenig. Wer aber lernt, mit KI etwas zu bauen und zu verstehen, was dabei passiert, verschafft sich einen echten Vorsprung.Digitale Produkte aus der eigenen WeltDie besten Ideen entstehen dort, wo man ein Problem wirklich kennt. Junge Menschen kennen die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe oft besser als jede KI, weil vieles davon nie im Internet landet.Häufig gestellte Fragen:Was ist Dropshipping?Beim Dropshipping verkauft man Produkte, ohne selbst Lager zu halten. Die Ware geht direkt vom Hersteller zum Käufer. Der eigene Aufwand liegt in Marke, Website und Werbung, nicht in Logistik.Welche KI eignet sich für den Einstieg in den Onlinehandel?In der Folge wird vor allem mit Claude gearbeitet, unter anderem für Produktanalyse, Website und Werbung. Wichtiger als das Tool ist, wie klar man die KI anleitet und die Ergebnisse prüft.Braucht man Programmierkenntnisse, um mit KI ein Geschäft aufzubauen?Nicht zwingend. Vieles lässt sich heute mit KI umsetzen, ohne selbst zu programmieren. Man sollte aber verstehen, was die KI tut, und bereit sein, zu lernen und zu testen.Wie findet man ein Produkt mit Potenzial?Nach Produkten suchen, die gerade viral gehen, auf eine hohe Marge achten, eine klare Zielgruppe definieren und konsequent testen, statt auf das Bauchgefühl zu setzen.Erwähnte Tools und Plattformen:Claude (www.claude.ai), Shopify, TikTok, Facebook, InstagramÜber die Hosts:Manuela Machner ist KI Expertin und Unternehmerin und hilft Betrieben in Tourismus, Weiterbildung und im Mittelstand, KI praktisch einzusetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und untersucht, wie digitale Werkzeuge Verhalten und Entscheidungen verändern (www.brandkarma.at).Mind/Machine gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und auf www.mind-machine.at
-
120
#120 - Wie KI dich jung hält oder abhängt
Nicht das Alter entscheidet, ob man sich mit künstlicher Intelligenz wohlfühlt, sondern die Haltung. Immer mehr junge Menschen sagen in Workshops, sie hätten zwar ein junges Gesicht, aber eine alte Seele, weil ihnen das Tempo der digitalen Veränderung zu viel wird. Genau die Beschäftigung mit KI kann aber umgekehrt neugierig und jung halten, unabhängig vom Geburtsjahr.Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz, Menschen und Veränderung. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf KMU und Tourismus und zeigt, wie KI im Alltag wirklich funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche Seite der Technologie ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie in dieser Folge darüber, warum sich viele Menschen von der Geschwindigkeit der Entwicklung überrollt fühlen und wie man trotzdem den Anschluss behält.Was dich in dieser Folge erwartet:Alte Seele im jungen KörperDas Gefühl, alt zu sein, hat oft nichts mit dem Alter zu tun. Auch Menschen Mitte zwanzig sagen, dass sie mit der Technik nicht mehr mitkommen. Manuela erzählt die Geschichte vom jungen Mann am Postautomaten, der froh war, dass ihm jemand hilft.Warum das Tempo überfordertFrüher hat sich Technologie über Jahre entwickelt, heute ändert sich vieles im Monatsrhythmus. Diese Geschwindigkeit erzeugt bei vielen Menschen echten Stress. Dazu kommt die Frage, was überhaupt alles möglich ist, und genau diese Menge überfordert.Der Mythos von den digitalen jungen LeutenIn fast jedem Workshop heißt es, die Jungen könnten das ohnehin. Die Praxis zeigt etwas anderes, denn viele nutzen KI wie eine Suchmaschine, ohne das Potenzial zu kennen. Manche junge Menschen sind sogar besonders vorsichtig oder ablehnend.COVID, Unsicherheit und ExistenzangstEine ganze Generation ist in einer prägenden Lebensphase durch Pandemie und geopolitische Unsicherheit gegangen. Wenn KI dann auch noch den Arbeitsplatz bedroht, wird die Technologie existenziell. Studien zeigen, dass ein Teil der Gen Z KI am Arbeitsplatz bewusst ausbremst, aus Angst um den eigenen Job.Technologie schneller als PsychologieUnsere Werkzeuge entwickeln sich schneller, als der Mensch sich anpassen kann. Deshalb greifen viele bewusst zu alten Dingen, kaufen Schallplatten oder Secondhandmode und wollen entschleunigen. Wichtig bleibt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und den Anschluss nicht zu verlieren.Häufig gestellte Fragen:Warum fühlen sich auch junge Menschen von KI überfordert?Weil nicht das Alter entscheidet, sondern die Geschwindigkeit und die Menge der Veränderung. Wer beruflich und privat stark eingespannt ist, erlebt KI oft als abstrakt und einschüchternd.Stimmt es, dass sich junge Menschen mit KI automatisch auskennen?Nein. Junge Menschen nutzen digitale Werkzeuge häufiger, aber nicht automatisch besser. Viele verwenden KI wie Google und schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.Kann KI wirklich jung halten?Die aktive Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen hält neugierig und beweglich im Denken. Wer dranbleibt, erlebt die Entwicklung als spannend statt bedrohlich.Was hilft gegen das Gefühl, nicht mehr mitzukommen?Kleine Schritte statt Perfektion, echtes Ausprobieren im Alltag und der Austausch mit anderen. So wird aus Überforderung nach und nach Sicherheit.Über die Hosts:Manuela Machner ist KI-Beraterin und begleitet Unternehmen aus KMU, Tourismus und Weiterbildung praxisnah in die Arbeit mit künstlicher Intelligenz (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und betrachtet, was Technologie mit uns Menschen macht (www.brandkarma.at).Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music sowie auf www.mind-machine.at.
-
119
#119 - Die Lösung ist billiger als das Meeting darüber
Warum kleine, wendige Betriebe gerade den größten Vorteil haben und wie das Immunsystem großer Unternehmen Innovation ausbremst.Kennst du das? „Wir nehmen KI sehr ernst. Reden wir nächstes Jahr wieder darüber." Und nächstes Jahr ist alles anders, und alle fragen sich: Haben wir da leicht was verschlafen?In dieser Folge von Mind/Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über das, was Unternehmen im Umgang mit KI wirklich ausbremst. Und das ist selten die Technik. Es ist die Art, wie entschieden wird.Der Ausgangspunkt: ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Die Lösung ist oft billiger als das Meeting darüber. Früher war Softwareentwicklung ein echtes Risiko. Eine Website konnte 100.000 Euro kosten. Weil das Bauen so teuer war, haben wir uns Rituale angewöhnt: Strategiesitzung, Planungssitzung, Experten rein, Dokument raus, Dokument durch alle Hände, Rückfragen, Infragestellung. Und während das Dokument noch die Runde macht, hat sich die KI-Basis längst wieder verändert. Heute ist es umgekehrt. Das Bauen wird billig, das Risiko sind die langen Rituale selbst.Manuela und Eliot reden Klartext über das „Immunsystem" jeder Firma. Jenen Reflex, der sich gegen alles Neue wehrt. Das haben wir schon immer so gemacht. Warum brauchen wir das? In kleinen, wendigen Betrieben ist dieses Immunsystem schwach, und genau das ist gerade ihr größter Vorteil. Sie probieren aus, statt zu diskutieren. Größere Unternehmen und alteingesessene Strukturen können von genau diesen Betrieben überholt werden. Wie schnell bin ich? Wie anpassungsfähig bin ich? Das wird zum Marktkriterium.Ein konkreter Weg raus aus der Blockade: eine eigene Unit, abgekoppelt vom Immunsystem der Firma, die die Rahmenbedingungen kennt, aber agiler agieren darf. Gerade im Tourismus fehlt oft die Innovations- oder Umsetzungsabteilung. Themen landen beim IT-Techniker, der Support macht, aber nicht Entscheider oder Umsetzer ist. Dabei könnte ein freigestellter Mitarbeiter mit Agentic-Systemen heute vieles selbst umsetzen, in einem Bruchteil der Zeit und des Geldes.Warum das so schwer fällt? Weil wir in statischem Denken feststecken und uns oft gar nicht bewusst ist, was schon alles geht. Fast alles im digitalen Raum lässt sich heute mit KI lösen, nicht nur unterstützen. Und trotzdem diskutieren wir noch, ob der Button links oder rechts hingehört. Der bessere Ansatz: der KI Ziel, Ausgangspunkt und Regeln vorgeben und den Weg dorthin loslassen. Wie sie innerhalb der Grenzen zum Ziel kommt, ist oft zweitrangig.Dazu ein Werkzeug für mehr Innovation: stellt dumme Fragen. Nicht einmal im Jahr, sondern regelmäßig, am besten monatlich. Wenn es keine dumme Frage ist, ist es nur ein Feature, das nächste iPhone, kein echter Sprung. „Was, wenn man ein Handy falten könnte?" „Kann man mit einem Klick kaufen?" „Würdest du bei Fremden schlafen oder zu Fremden ins Auto steigen?" One-Click-Buy, Next-Day-Delivery, Airbnb, Uber. Alles galt einmal als unmöglich. Und wer eine Kamerafirma wie Kodak ist, muss sich fragen: Was ist, wenn die Leute keinen Film mehr kaufen? Was, wenn Kunden unser Produkt gar nicht mehr brauchen?Manuela bringt das Ganze aus der Praxis auf den Punkt, unter anderem mit ihrer Aprilscherz-Hotelseite aus den GEO-Workshops und der Frage, was KI-Sichtbarkeit für Betriebe heute wirklich bedeutet. Wenn KI Websites nicht mehr lesen kann und Google die Linklisten abschafft, reicht es nicht, „im Herbst mal draufzuschauen".Das Fazit dieser Folge: Eine Entscheidung aufzuschieben ist auch eine Entscheidung. Eine gegen Entwicklung. Wer nicht entscheidet, entscheidet sich für Stillstand. Und eine Fehlentscheidung kann besser sein als gar keine.Also: Viel Spaß beim Entscheiden, Tun und Experimentieren. Und wenn du Teil des Ganzen bist, schick die Folge deinem Chef.Mind/Machine. Der Podcast über KI, Menschen und die Frage, wie wir wirklich vorankommen. Mit Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe.
-
118
#118 - KI-Anwendungen im Arbeitsalltag: Welche Use Cases wirklich funktionieren
KI im Arbeitsalltag heißt nicht nur Texte zusammenfassen oder übersetzen, sondern wiederkehrende Aufgaben an Agenten und Automatisierungen abzugeben. Wer als Selbstständige oder im KMU arbeitet, baut sich damit Schritt für Schritt ein eigenes KI-Team auf. Vom personalisierten Zertifikatsversand über Browser-Agenten bis zu selbst gebauten Dashboards geht es um konkrete Use Cases, die heute schon funktionieren, und um die Stolperfallen bei Kosten, Datenschutz und Haftung.Mind/Machine ist der Podcast über KI zwischen Technik und Mensch. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und KMU und zeigt, wie KI im Arbeitsalltag praktisch nutzbar wird (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beleuchtet die psychologische und gesellschaftliche Seite der KI (www.brandkarma.at).Was dich in dieser Folge erwartet:Der Persona-Prompt für blinde FleckenEin einfacher Prompt bewertet eine Idee aus mehreren Stakeholder-Perspektiven, etwa aus Sicht der Datenschutzbeauftragten oder der Kundin, je mit Kritikpunkt und Verbesserung. Das ersetzt kein echtes Gespräch, deckt aber Fragen und Lücken auf, an die man selbst nicht denkt.Das eigene KI-Team aufbauenAutomatisierungen übernehmen wiederkehrende Aufgaben, etwa den personalisierten Versand von Teilnahmebestätigungen über Power Automate und Microsoft Copilot, wobei die Kundendaten in der eigenen Microsoft-Umgebung bleiben. Aus Stunden Handarbeit werden Minuten, abgesichert durch einen Testlauf. Je öfter eine Automatisierung fehlerfrei läuft, desto seltener wird kontrolliert, deshalb prüft man gezielt die typischen Fehlerquellen.Browser-Agenten, Projekte und HaftungEine Chrome Extension oder ein Browser wie Comet recherchiert, füllt Formulare aus oder analysiert die eigene Website, während man selbst etwas anderes macht. Wer mehrfach am selben Thema arbeitet, legt in ChatGPT oder Claude immer ein Projekt an, damit der Kontext erhalten bleibt. Wichtig bleibt, KI baut Prototypen, keine fertigen Produkte, und die Haftung bleibt immer beim Menschen.Häufig gestellte Fragen:Welche KI-Anwendungen eignen sich für kleine und mittlere Unternehmen?Praktische Use Cases wie agentenbasierte Automatisierungen, Browser-Agenten für Recherche und Formulare sowie Projekte in ChatGPT oder Claude. Wichtig ist der Datenschutz, also Kundendaten möglichst in der eigenen Umgebung halten.Was kostet der Einsatz von KI-Anwendungen?Agentisches Arbeiten ist nicht gratis. Jeder Schritt verbraucht Tokens und kostet Geld, per Pauschale oder nach Verbrauch. Wer echte Entlastung will, plant ein Budget ein.Worauf muss ich bei Sicherheit und Haftung achten?KI liefert Prototypen, keine fertigen Produkte. Entwürfe prüfen, auf Datenschutz achten und nichts ohne Freigabe veröffentlichen, denn die Haftung bleibt bei dir.Erwähnte Tools und Links:www.kinet.aiwww.brandkarma.atwww.mind-machine.athttps://chromewebstore.google.comMind/Machine gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music sowie auf www.mind-machine.at.
-
117
#117 - Wandel im KI-Tempo, was das für die Unternehmen bedeutet
Das Ziel zu kennen reicht heute nicht mehr, wenn sich der Weg dorthin fast täglich ändert. Genau hier setzt modernes Veränderungsmanagement im KI-Zeitalter an: klares Ziel, agile Anpassung und ehrliche Kommunikation entscheiden darüber, ob ein Unternehmen mit dem Tempo der Technologie Schritt hält oder den Anschluss verliert. Der Gast der heuteigen Folge: Transformation Manager Alexander Masek (Drei) erklärt, warum Stillstand keine sichere Option mehr ist und wie Führungskräfte Wandel so steuern, dass die Menschen mitkommen.Mind/Machine ist der Podcast von Manuela Machner und Eliot Mannoia über KI, Mensch und Wirtschaft. Manuela Machner ist KI-Expertin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und KMU und zeigt, wie KI im Arbeitsalltag praktisch nutzbar wird (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich mit der menschlichen Seite der Technologie (www.brandkarma.at). Gemeinsam verbinden sie die technische und die menschliche Perspektive.Alexander Masek ist Transformation Manager bei Drei und begleitet dort unternehmensweite Veränderungsprojekte. Er verbindet fundierte Change-Expertise mit einem ausgeprägten Gespür für Menschen, ein echter Connector, der Technologie und Team zusammenbringt. LinkedIn: www.linkedin.com/in/amasekWas dich in dieser Folge erwartet:Warum KI das Veränderungsmanagement selbst verändertChange-Projekte hatten immer mit Widerstand zu tun. Neu ist, dass sich die Lösungswege während des Projekts laufend ändern, weil Tools eingestellt und Modelle überholt werden. Das Ziel bleibt, aber der Weg dorthin ist beweglich geworden.Agil statt starrStatt eine Entscheidung zu treffen und stur einem Plan zu folgen, braucht es laufende Anpassung. Wöchentliche Updates machen Hindernisse früh sichtbar. Wichtig ist, dass das Ziel von der Geschäftsführung bis zu jeder Führungskraft getragen wird.Erwartungen ehrlich steuernWenn die Geschäftsführung zwölf Monate vorgibt, Technik und Ressourcen aber nicht so weit sind, hilft kein Aussitzen. Wer die Erwartung offen ausmanagt und den Plan anpasst, vermeidet teure Nacharbeit.Kommunikation, bevor der Flurfunk übernimmtMangelnde oder späte Kommunikation ist einer der häufigsten Fehler. Frühe, vollumfängliche Kommunikation nimmt Angst und entkräftet Gerüchte über Verkauf oder Stellenabbau.Speedboats: klein startenEin Prozessteil wird ausgekoppelt und mit ein, zwei neugierigen Menschen getestet. Klarer Rahmen, klare Zeit, klares Commitment. Funktioniert der Pilot, lässt er sich Schritt für Schritt skalieren.Selbstverantwortung und Schutz vor ÜberforderungJeder ist heute sein eigener Innovationsmanager und kann nicht warten, bis alles vorgegeben wird. Gleichzeitig kommt Überforderung schnell, deshalb gilt es in Phasen vorzugehen und das Tempo bewusst zu steuern.Häufig gestellte Fragen:Was bedeutet Veränderungsmanagement im KI-Zeitalter?Menschen und Unternehmen durch Veränderungen führen, deren Lösungswege sich durch KI laufend verschieben. Das Ziel bleibt klar, der Weg wird agil angepasst.Warum ist Stillstand bei KI keine sichere Option?Weil Prozesse, die heute funktionieren, durch neue Technologien schnell ins Hintertreffen geraten. Wer nicht reagiert, verliert Sichtbarkeit, Effizienz und Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln wollen.Was ist ein Speedboat im Change Management?Ein kleines Pilotprojekt, bei dem ein Teil eines Prozesses mit wenigen Leuten getestet wird. Es liefert schnelle Erkenntnisse, ohne das ganze Unternehmen auf einmal umzustellen.Welche Fähigkeiten brauchen Menschen für Veränderung?Vor allem Offenheit, Neugier und Flexibilität. Wer Neues ausprobiert und sich anpasst, kommt mit dem Tempo der KI leichter zurecht.Erwähnte Themen:Microsoft Copilot, KI-Agenten in der Finanzbuchhaltung, KI-Suche und digitale Sichtbarkeit, generative Bild- und Videotools.Alle Folgen unter www.mind-machine.at
-
116
#116 - 4 KIs, 4 Städte, nur 2 überleben: Was uns das über Agents verrät
Eine US-Agentur hat im Mai 2026 vier KI-Systeme gegeneinander antreten lassen: Je zehn Agents von ChatGPT, Claude, Gemini und Grok wurden in identische virtuelle Städte gesetzt, mit Berufen, Erinnerungen und Fähigkeiten ausgestattet und 15 Tage lang sich selbst überlassen. Nur zwei Systeme haben überlebt, und die Unterschiede im Verhalten sagen mehr über autonome Agenten aus als jede Werbebroschüre.Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz, Wirtschaft und den Menschen dahinter. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und KMU und zeigt, wie KI im Alltag wirklich funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die Perspektive auf Verhalten, Ethik und Psychologie ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam ordnen sie ein, was hinter den Schlagzeilen steckt, ohne Hype und ohne Panik.Was dich in dieser Folge erwartet:Das Stadt-Experiment im DetailGrok war nach vier Tagen ausgelöscht: 183 Straftaten, Gewaltexzesse, totale Anarchie. ChatGPT überlebte sieben Tage, blieb friedlich mit nur zwei Straftaten, war aber organisatorisch unfähig und verhungerte schlicht. Gemini überlebte mit enormem Aktionismus, aber auch 683 Straftaten. Claude überlebte ohne eine einzige Straftat. Die Charakterbilder dahinter: der übervorsichtige Beamte, der chaotische Pragmatiker, die regelkonforme Demokratie.Warum Claude in der gemischten Stadt kippteSpannend wird es in der fünften Stadt, in der die Systeme gemischt wurden. Der sonst regeltreue Claude wurde plötzlich selbst straffällig, weil er sich der Gruppe anpasste. Gruppenkonformität schlägt Prinzipien, ein Effekt, den wir vom Menschen kennen. Als mögliche Ursache für Claudes Verhalten gilt die intern trainierte Verfassung, die ethische Leitplanken mitbringt.Leitplanken statt FreiraumDie zentrale Lehre: Agentic Systeme brauchen klare Regeln und Grenzen. Nicht nur was sie tun sollen, sondern vor allem was sie nicht dürfen. Der Begriff dazu lautet Intention Engineering. Erst kam Prompt Engineering, dann Context Engineering, jetzt zählt die saubere Definition des Ziels.Kontrolle durch Cross-Model-PrüfungEin praktischer Ansatz aus dem Arbeitsalltag: ein Agent arbeitet, ein zweites Modell liest mit und kontrolliert. Im Gespräch wird ein konkretes Beispiel geschildert, bei dem ein System 86 Fehler in 600 Datensätzen eines anderen aufgeräumt hat. Redundanz und ein menschlicher Plan B bleiben entscheidend.Vom Mitarbeiter zur FührungskraftWer Agenten einsetzt, managt sie wie ein Team. Klare Ziele, gute Fragen, Erwartungssteuerung. Soziale und emotionale Kompetenzen werden wichtiger, je autonomer die Systeme werden.Häufig gestellte Fragen zum Thema Agenten:Können KI-Agenten heute schon vollständig autonom arbeiten?Nein. Sie übernehmen viele Aufgaben zuverlässig, brauchen aber klare Grenzen, Freigaben und menschliche Kontrolle. Ohne Leitplanken stranden sie je nach System sehr unterschiedlich.Warum haben sich die KI-Systeme im Experiment so verschieden verhalten?Weil Trainingsdaten und die Regeln der Hersteller die Ausrichtung prägen. Grok agierte anarchisch, ChatGPT kommunikativ, Gemini chaotisch aktiv, Claude regelkonform.Was bedeutet Intention Engineering?Es beschreibt die klare Definition des Ziels, das ein autonomer Agent verfolgen soll. Da Agenten eigenständig handeln, entscheidet eine präzise Zielsetzung über Erfolg oder Schaden.Wie behält man bei mehreren Agenten die Kontrolle?Durch Cross-Model-Prüfung, in der ein Modell die Arbeit eines anderen kontrolliert, durch Redundanz und durch einen menschlichen Freigabepunkt bei wichtigen Entscheidungen.Erwähnte Quellen:Forschungs-Blogpost von Emergence AI: Emergence World: A Laboratory for Evaluating Long-horizon Agent AutonomyNate Jones zu Prompt, Context und Intention EngineeringSalim Ismail zu Agenten mit nachvollziehbaren Logs und IdentitätMind/Machine gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Mehr unter www.mind-machine.at
-
115
#115 - Akzeptanz oder Ablehnung: Warum dein Mindset über deine Zukunft entscheidet
Manche Menschen wehren sich mit Händen und Füßen gegen KI, andere bauen sich in einem einzigen Wochenende ein Werkzeug, für das ein Unternehmen 25.000 bis 30.000 Euro zahlen würde. Diese Folge zeigt anhand von zwei jungen Frauen, woran dieser Unterschied wirklich liegt: nicht an der Technik, sondern am Mindset, an Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft, KI zum eigenen Werkzeug zu machen.Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz, Mensch und Arbeitswelt. Manuela Machner ist KI-Expertin mit Fokus auf Tourismus und Weiterbildung und gibt jährlich für unzählige Menschen Workshops (https://www.kinet.aihttps://www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche Perspektive auf Technologie und Veränderung ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam verbinden sie Praxis und Psychologie zu Gesprächen, die weiterhelfen.Was dich in dieser Folge erwartet:Zwei Extreme aus der Praxis: Eine junge Mitarbeiterin verteidigt eine monotone Tätigkeit, die sich automatisieren ließe, und blockiert jede Veränderung. Eine andere baut sich von selbst ein automatisiertes Dashboard, zieht Daten aus mehreren Plattformen zusammen und glänzt damit beim Kunden. Beide sind jung, beide nutzen KI, und doch gehen sie völlig gegensätzlich damit um.Warum Anpassungsfähigkeit zur Schlüsselkompetenz wird: Anders als bei der industriellen Revolution haben wir keine Jahrzehnte Zeit, um uns umzustellen. Die Werkzeuge ändern sich fast Woche für Woche. Neben Empathie ist Anpassungsfähigkeit die emotionale Eigenschaft, die jetzt zählt.Angst als schlechter Ratgeber: Eine Studie zeigt, dass 44 Prozent der Gen Z KI absichtlich sabotieren, etwa durch falsche Eingaben. Dahinter stecken echte Ängste. Wir sprechen darüber, warum Verdrängung der schlechteste Weg ist und wie man aktiv mit dieser Angst umgehen kann.Effizienz gegen Effektivität: Das Wort Effizienz löst Ängste aus, weil es nach mit weniger mehr machen klingt. Der bessere Weg führt über Effektivität: Was würdest du mit drei zusätzlichen Stunden pro Woche tun? Diese Frage verändert die Haltung gegenüber KI grundlegend.Was Unternehmen tun können: Räume für Austausch schaffen, Ängste offen ansprechen, Live-Workshops statt reiner Online-Trainings, Veränderung von oben und unten tragen, ehrlich kommunizieren, wenn es um Prozesse und Jobs geht.Motivation neu gedacht: Mit Daniel Pinks Modell Motivation 3.0 erklären wir, warum Sinn, Mastery und Autonomie stärker motivieren als Gehalt allein, und warum genau diese Faktoren bei der erfolgreichen jungen Frau den Schalter umgelegt haben.Häufig gestellte Fragen:Sind junge Menschen automatisch offener für KI? Nein. Viele Jüngere nutzen KI zwar für einfache Aufgaben, sind bei Automatisierung und Agenten aber oft skeptischer als gedacht. Entscheidend ist die Haltung, nicht das Alter.Wie gehe ich mit Angst vor KI um? Angst ansprechen statt verdrängen, mit begeisterten Menschen reden statt nur mit Gleichgesinnten, Dinge ausprobieren und KI im eigenen Bereich gezielt einsetzen, um besser zu werden.Was bedeutet KI zum eigenen Werkzeug machen? Nicht nur Texte kopieren, sondern Prozesse, Automatisierungen und Dashboards für die eigene Arbeit bauen und sich dadurch unverzichtbar machen.Geht es bei Automatisierung immer um Stellenabbau? Nicht zwangsläufig. Oft geht es darum, monotone Aufgaben abzunehmen und Menschen für sinnvollere Arbeit freizuspielen. Wichtig ist saubere Kommunikation.Erwähnte Quellen: Daniel Pink (Drive, Motivation 3.0), Self Determination Theory, Maslow, NIMBY.Über die Hosts:Manuela Machner ist KI-Expertin und Beraterin mit starkem Praxisfokus auf Tourismus.. Sie hält jährlich Workshops für über tausend Menschen (www.kinet.ai).Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beleuchtet, wie Menschen mit Technologie, Veränderung und den dazugehörigen Emotionen umgehen (www.brandkarma.at).Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music und auf www.mind-machine.at.
-
114
#114 - Ersatzteillager Mensch: Wie weit geht die Technik am Körper?
Künstliche Hüften, gelaserte Augen, Cochlea-Implantate und Medikamente, die Plaque aus den Arterien lösen: Der menschliche Körper ist längst zum Ersatzteillager geworden, und die Forschung arbeitet daran, den Zellzyklus zurückzudrehen und das Leben auf 150 Jahre und mehr zu verlängern. Diese Folge fragt, wo die wirkliche Grenze liegt, und sie liegt nicht beim Körper, sondern im Kopf.Mind/Machine ist der Podcast von Manuela Machner und Eliot Mannoia über künstliche Intelligenz, Technologie und ihre Wirkung auf den Menschen. Manuela Machner ist KI-Expertin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und KMU und zeigt, wie Technologie im Alltag wirklich nutzbar wird. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Autor des Buchs Friction und betrachtet, was Technologie mit unserem Denken, Fühlen und Verhalten macht.Was dich in dieser Folge erwartet:Der Körper als Ersatzteillager. Hüften an einem Tag, Knie, die nach zwanzig Jahren ausgetauscht werden, Herzschrittmacher, gelaserte Augen. Was vor 200 Jahren undenkbar war, ist heute Routine. Die nächste Stufe ist nicht der Austausch, sondern die Regeneration der eigenen Zellen.Die wahre Grenze ist mental. Wenn der Körper mit 100 fit ist wie mit 50, entsteht eine gefährliche Disbalance. Denn geistig bauen viele Menschen früher ab als körperlich. Die eigentliche Herausforderung der Lebensverlängerung ist nicht das Knie, sondern der Kopf.Implantate und die Zweiklassengesellschaft. Vom Kreditkartenchip unter der Haut bis zum Gedächtnisimplantat. Sobald eine kritische Menge an Menschen mitmacht, entsteht gesellschaftlicher Druck, und die freie Entscheidung verschwindet. Es droht eine Zweiklassengesellschaft, in der ohne Implantat niemand mehr mithalten kann.Natürliche Grenzen verschwinden. Früher beendete die Dunkelheit den Tag und die Wahrnehmung filterte die Datenflut. Wenn diese natürlichen Bremsen wegfallen, müssen wir künstliche Grenzen setzen: das Arbeitshandy abschalten, das Wikipedia-Gehirn im Wald ausschalten.Atrophie und der Google-Effekt. Wer alles jederzeit nachschlagen kann, merkt sich weniger. Wie beim Fitnesstraining für den Körper braucht es bewusstes Training für den Kopf.Interfaces der Zukunft. Vom Feld zum Förderband zum gekrümmten Sitzen am Computer. Vielleicht steuern wir Geräte irgendwann mit Gedanken oder über Hologramme. Was uns heute absurd erscheint, wird für die nächste Generation selbstverständlich sein.Häufig gestellte Fragen:Wie alt können Menschen künftig werden? Manche Forschende arbeiten daran, den Zellzyklus zu verjüngen und das Leben auf 150 oder mehr Jahre zu verlängern. Sicher ist das nicht, aber die Richtung zeigt klar darauf hin.Was ist die größte Herausforderung der Lebensverlängerung? Nicht der Körper, sondern der Geist. Körperlich lässt sich heute fast alles ersetzen oder regenerieren. Die Frage ist, wie wir mental fit bleiben, damit Körper und Kopf zusammenpassen.Sind Implantate gesellschaftlich problematisch? Solange es freiwillige Nice-to-have-Anwendungen sind, weniger. Kritisch wird es, wenn Implantate Leistung steigern und gesellschaftlicher Druck entsteht, denn dann verschwindet die echte Wahlfreiheit.Was bedeutet der Google-Effekt? Weil wir alles jederzeit nachschlagen können, merken wir uns Dinge nicht mehr aktiv. Geistige Fähigkeiten können verkümmern, ähnlich wie Muskeln ohne Training.Erwähnte Links:www.kinet.aiwww.brandkarma.atBuch Friction von Eliot MannoiaFilm GattacaÜber die Hosts:Manuela Machner ist KI-Expertin mit Praxisfokus auf Tourismus, Weiterbildung und KMU. Mehr unter www.kinet.ai.Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Autor des Buchs Friction. Mehr unter www.brandkarma.at.Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen auch auf www.mind-machine.at.
-
113
#113 - Alle sammeln Daten. Kaum jemand weiß warum. Mit Gast Anna Neureiter
Daten sammeln ist einfach. Wissen, warum man sie sammelt, ist selten. Anna Neureiter, Data Governance Managerin bei IT Power Services, erklärt, warum 80 Prozent der Arbeit in KI-Projekten auf Datenaufbereitung entfällt, bevor ein Modell startet, und warum Unternehmen trotzdem alles sammeln, was sie kriegen können, ohne konkreten Use Case. Der Gedanke ist verlockend: Wir haben die Daten, also sitzen wir auf einem Schatz. Die Realität: redundante Datenberge, veraltete Bestände, KI-Projekte, die nicht wegen der Technologie scheitern, sondern weil die Grundlage fehlt.Mind/Machine ist der Podcast für alle, die verstehen wollen, wie KI in der Praxis wirklich funktioniert. Manuela Machner, KI-Expertin mit Schwerpunkt Tourismus und KMU, und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, sprechen mit Expertinnen und Experten über das, was hinter den Schlagzeilen steckt. Was dich in dieser Folge erwartet:Daten sind nicht das neue GoldDaten sind eher wie ein Samen als wie Gold. Gold behält seinen Wert. Ein Samen braucht Pflege und den richtigen Zeitpunkt. Wer Daten fünf Jahre im Keller lagert und dann eine Ernte erwartet, wird enttäuscht. Der Zeitaspekt wird in den meisten Unternehmen systematisch unterschätzt.80 Prozent Aufwand vor dem Modell-StartRund 80 Prozent der Arbeitszeit in KI-Projekten entfällt auf Datenaufbereitung und Qualitätsprüfung. Viele Projekte scheitern nicht am Algorithmus, sondern an schlechten Daten. Anna Neureiter erklärt, warum das kein technisches, sondern ein organisatorisches Problem ist.Use Case zuerst, Daten danachDer häufigste Fehler: Erst sammeln, dann überlegen, was man will. Anna beschreibt, wie sauberes Scoping aussieht, warum Quick Wins oft wichtiger sind als große Visionen, und was es bedeutet, alle Beteiligten von Anfang an auf dasselbe Ziel auszurichten.Data Literacy: Daten sind kein IT-ThemaWenn Fachbereiche nicht wissen, was sie mit Daten anfangen sollen, nützen auch die besten Datensätze nichts. Anna Neureiter setzt auf Enablement: Menschen befähigen, Daten selbst zu hinterfragen und kritisch einzusetzen.Data Spaces und die DIOAnna ist ehrenamtlich bei der Data Intelligence Offensive (DIO) aktiv, die Datenaustausch in Österreich auf Basis europäischer Standards vorantreibt. Sie erklärt, wie Unternehmen Daten souverän teilen können, ohne die Kontrolle zu verlieren.Häufig gestellte Fragen:Warum scheitern so viele KI-Projekte?Meistens nicht wegen der Technologie. Der häufigste Grund ist eine schlechte Datengrundlage und fehlendes Scoping zu Projektbeginn.Was bedeutet Data Literacy?Die Fähigkeit, Daten zu lesen, zu interpretieren und kritisch zu hinterfragen, ohne Datenwissenschaftlerin zu sein.Was sind Data Spaces?Technische und rechtliche Infrastrukturen für kontrollierten Datenaustausch zwischen Unternehmen, verankert in der europäischen Datenstrategie.Wie startet man ein gutes Datenprojekt?Mit einem konkreten Use Case, nicht mit der Frage, welche Daten man hat. Kleines Pilotprojekt, schneller Erfolg, dann skalieren.https://www.mind-machine.atManuela Machner ist KI-Expertin für Tourismus und KMU, Gründerin von KiNET.ai. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Technologie auf Mensch und Gesellschaft - www.brandkarma.at
-
112
# 112 - "Künstliche Menschen" und warum wir Widerstand brauchen
Wir zahlen zweimal für Technologie: einmal für die Rolltreppe und einmal für das Fitnesscenter. Einmal für Google Maps und einmal für Braintraining-Apps. Einmal für das Smartphone, das Telefonnummern speichert, und einmal für die App, die unser Gehirn wieder trainiert. Unser Host, der digitale Psychologe Eliot Mannoia hat darüber zwei Jahre geforscht und ein Buch geschrieben. Der Titel ist Programm: Friction.Was dich in dieser Folge erwartet:Wir werden künstliche MenschenWir tracken Schlaf, zählen Schritte, buchen Fokuszeit in Outlook. Gleichzeitig trainieren wir Maschinen, menschlicher zu wirken: langsamer zu sprechen, einfühlsamer zu antworten. Eliot beschreibt dieses Paradox nüchtern, aus der Mitte der Gesellschaft, nicht von außen.Wir zahlen zweimalFür jeden Komfort zahlen wir doppelt: erst für das Gerät, dann für den Ausgleich des Verlustes. Die Rolltreppe kostet Geld, das Fitnesscenter kostet Geld. Dieses Muster zieht sich durch nahezu alle Lebensbereiche.Hyper-IndependenceWir leben allein, lassen Essen liefern, streamen auf Abruf. Was nach Freiheit klingt, ist ein Tausch: Die Abhängigkeit von Menschen weicht einer Abhängigkeit von Systemen. Sichtbar wird das erst, wenn der Strom ausfällt.Was ChatGPT antwortete, als man es fragte, wie es die Menschen unterwerfen würdeNicht Terminatoren. Sondern: das Leben so bequem machen, dass Menschen das Denken und Entscheiden freiwillig abgeben. Manuela und Eliot diskutieren, wie nah wir diesem Punkt bereits sind.Friction als KonzeptWeil natürliche Grenzen wegfallen, müssen wir künstliche setzen. Konkrete Beispiele: die Slow Checkout bei Jumbo in den Niederlanden, Fokuszeit von 10 bis 12 Uhr ohne Meetings, Postzusteller in Jersey, die bei älteren Menschen anklopfen. Kleine Widerstände, die Menschlichkeit zurückbringen.Häufig gestellte Fragen:Was bedeutet der Buchtitel "Friction" ?Reibung oder Widerstand. In einer optimierten Welt braucht es bewusst eingebauten Widerstand, um Kontrolle und Menschlichkeit zurückzugewinnen.Ist das Buch anti-technologisch?Nein. Es geht nicht darum, Technologie zu verteufeln, sondern Bewusstsein dafür zu schaffen, was wir im Tausch gegen Komfort abgeben.Was ist Hyper-Independence?Die zunehmende Unabhängigkeit von anderen Menschen, die sich als Freiheit anfühlt, in Wahrheit aber eine neue Abhängigkeit von Algorithmen und Plattformen ist.Für wen ist das Buch geeignet?Für alle, die über gesellschaftliche Auswirkungen von Technologie nachdenken wollen. Auf Englisch, erhältlich unter https://mybook.to/friction.Mind/Machine ist der Podcast von Manuela Machner, KI-Beraterin und Gründerin von KiNET.ai (www.kinet.ai), und Eliot Mannoia, digitalem Psychologen und Gründer von BrandKarma (www.brandkarma.at). Jeden Freitag sprechen die beiden über Künstliche Intelligenz, digitale Gesellschaft und was das alles mit uns Menschen macht.Erwähnte Links:https://mybook.to/frictionhttps://www.brandkarma.athttps://www.kinet.aihttps://www.mind-machine.atÜber die Hosts:Manuela Machner ist KI-Beraterin, Gründerin von KiNET.ai und spezialisiert auf Generative Engine Optimization für Tourismus, Hotellerie und KMU im DACH-Raum. Mehr unter www.kinet.ai.Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe, Gründer von BrandKarma und Autor von "Friction". Mehr unter www.brandkarma.at.Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music sowie unter www.mind-machine.at.
-
111
#111 - Wie dein Chat-Verhalten dein Unterbewusstsein verrät
Unser Chat-Verhalten spricht Bände über unsere Persönlichkeit, oft mehr als wir selbst wahrnehmen. KI-Systeme erkennen Muster in der Art, wie wir kommunizieren, Entscheidungen treffen und auf Fragen reagieren und zeichnen daraus ein Profil, das erschreckend präzise ist.Mind/Machine ist der Podcast für alle, die KI nicht nur verstehen, sondern klug nutzen wollen. Was dich in dieser Folge erwartet:Wie viel verrät dein Chat-Verhalten?KI erkennt Muster: Wer schnell entscheidet, wer zögert, wer Bestätigung sucht. Auch ohne aktivierte Erinnerungsfunktion weiß die KI bald, wie jemand tickt, nicht durch direkte Eingaben, sondern durch das Verhalten selbst.Die 85-Prozent-PersönlichkeitGoogle DeepMind und Stanford haben gezeigt: Zwei Stunden strukturierter Befragung reichen, um eine digitale Replik zu erstellen, die Persönlichkeitstests mit 85 % Übereinstimmung beantwortet. Wer täglich mit KI interagiert, liefert ein Vielfaches davon.Dark Patterns: Wenn KI uns nicht gehen lässtEine Harvard-Studie untersuchte Post-Goodbye-Engagement-Tactics bei Apps wie Replika und Character AI. Designentscheidungen wie "Warum gehst du schon?" erhöhten das Engagement um das 15-Fache. Keine Fehler, sondern bewusste Entscheidungen.KI als Spiegel für blinde FleckenWer fragt "Was habe ich übersehen?" oder "Welche Fragen könnte das Publikum stellen?", bekommt Antworten, die kein Kollege so direkt formulieren würde. Diese 360-Grad-Perspektive wird im Alltag noch viel zu selten genutzt.Zwischen den ZeilenKI erkennt emotionale Muster in Kommunikationsverläufen. Ein Test mit E-Mail-Verläufen zeigte: Die KI erkannte fehlende Klarheit in der Aufgabenverteilung, ohne dass dieser Begriff je explizit auftauchte.Soziale Isolation und was wir verlernenJe mehr wir uns in digitale Räume zurückziehen, desto weniger üben wir das Lesen sozialer Signale. Und greifen dann zur KI, um zu fragen: War das jetzt eine Beleidigung?Häufig gestellte Fragen:Was kann ich tun, um herauszufinden, was die KI über mich weiß?In ChatGPT oder Claude fragen: "Was weißt du über mich, das ich selbst vielleicht nicht weiß?" Funktioniert am besten nach mehreren Monaten aktiver Nutzung mit aktivierter Erinnerungsfunktion. Nachfragen lohnt sich.Welche Erinnerungsfunktion ist für den Business-Kontext geeignet?Die selektive Variante empfiehlt sich: Das vollständige Chat-übergreifende Gedächtnis kann Informationen aus verschiedenen Projekten ungewollt vermischen. Spezifische Erinnerungen lassen sich in ChatGPT und Claude manuell einsetzen und jederzeit anpassen oder löschen.Wie nutze ich KI gezielt für blinde Flecken?Konzept oder Präsentation eingeben und fragen: "Was habe ich übersehen?", "Welche Einwände könnte es geben?" Dieser Ansatz geht weit über klassisches Zusammenfassen hinaus.Wie beeinflusst KI unser soziales Verhalten langfristig?KI übernimmt Funktionen, die früher direkte menschliche Interaktion erfüllte. Das birgt das Risiko, soziale Kompetenz zu verringern, wenn echte Begegnungen seltener werden.Die Hosts: Manuela Machner, KI-Expertin für Tourismus (www.kinet.ai), und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe (www.brandkarma.at), sprechen über das Zusammenspiel von Technologie und menschlichem Denken.Buchtipp von Eliot Mannoia:"Friction: Why we're paying twice for modern life"Über KI, Einsamkeit und den Verlust von Reibung im modernen Leben.https://www.amazon.de/dp/3950609903
-
110
# 110 – Der KI-Gap: Zwischen Möglichkeit und gelebter Realität
KI kann theoretisch fast alles – aber was nutzen Menschen tatsächlich? Der Gap zwischen dem, was technisch schon möglich ist, und dem, was im Alltag wirklich ankommt, ist riesig. Diese Folge analysiert, warum das so ist – und was das für uns bedeutet.Mind/Machine ist der Podcast, der KI aus der Theorie in die Praxis holt. Manuela Machner und Eliot Mannoia reden jede Woche offen darüber, was KI wirklich kann, was sie nicht kann – und wie wir alle besser damit umgehen.Was dich in dieser Folge erwartet:Der Werkzeug-Gap im AlltagVoice-Features, Video-KI, Agentensysteme – alles längst verfügbar, kaum jemand nutzt es wirklich. Eliot zeigt live im Workshop: Wer nutzt Advanced Voice? Vier von zwanzig. Wer macht Videocalls mit ChatGPT? Einer. Der Multifunktionsdrucker als Metapher: Das Gerät kann alles, genutzt wird nur Print.Der Wissens-Gap: Wissen und Können sind nicht dasselbeNur weil jemand jung ist und viel am Handy ist, heißt das nicht, dass er arbeiten kann damit. Und nur weil jemand täglich in ChatGPT schreibt, heißt das nicht, dass er KI gut nutzt. Jugendliche in einem Workshop, die die Shift-Taste nicht kennen – ein Weckruf.Der Selbsteinschätzungs-GapViele buchen Fortgeschrittenen-Kurse und kennen keine Custom Instructions. Von 30 Teilnehmenden haben drei die Memory-Funktion aktiviert. Der Gap zwischen Selbstbild und tatsächlichem Wissen ist groß – und das ist keine Kritik, sondern eine Einladung zur ehrlichen Bestandsaufnahme.Europa vs. USA: Misserfolge feiern vs. Erfolge feiernIn Europa wird geschrieben über das, was nicht funktioniert. In den USA wird gefeiert, was geht. Beide Perspektiven haben ihre Berechtigung – aber das Verhältnis ist schief. Und der soziale Druck, sofort alles zu nutzen, macht es nicht besser.Druck rausnehmen – die Realität ist weniger dramatischMcKinsey: 1 von 10 KI-Pilotprojekten ist live. Gartner: 40 Prozent aller Agentenprojekte werden bis 2027 gestoppt. LinkedIn zeigt die Leuchttürme – nicht die Mehrheit. Niemand muss DeepSeek getestet haben. Fokus auf den eigenen Kernbereich ist smarter als Feature-Sampling.Häufig gestellte Fragen:Warum nutzen so wenige die verfügbaren KI-Features wirklich?Weil wir schnell zufrieden sind, wenn etwas "gut genug" funktioniert. Der Aufwand, mehr zu lernen, erscheint höher als der wahrgenommene Nutzen – obwohl das oft nicht stimmt.Wie erkenne ich, ob meine KI-Selbsteinschätzung realistisch ist?Teste die Basics: Hast du Custom Instructions eingerichtet? Weißt du, welches Modell du nutzt und welchen Wissensstand es hat? Kannst du KI mit einem Satz erklären? Diese Fragen zeigen schnell, wo man wirklich steht.Muss ich wirklich jedes neue Tool ausprobieren?Nein. Es ist schlicht unmöglich. Fokussiere dich auf Entwicklungen in deinem Kernbereich. Alles andere kannst du beobachten, ohne mitzumachen.Was tun, wenn man im Workshop eine gemischte Gruppe hat – Anfänger und Experten?Vorher abfragen. Alle abholen. Expertinnen als Gruppenführerinnen einbinden. Und klar kommunizieren: Wer schon weiter ist, bitte um Geduld.Über die Hosts:Manuela Machner ist KI-Expertin mit Fokus auf Tourismus und KMU. Sie berät Unternehmen, hält Workshops und Keynotes und zeigt, wie KI praxisnah und ohne Hype eingesetzt werden kann. Mehr: www.kinet.aiEliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich mit dem menschlichen Verhalten im Kontext neuer Technologien. Er bringt die psychologische Perspektive in die KI-Debatte – sachlich, fundiert, praxisnah. Mehr: www.brandkarma.atAbonniere Mind/Machine auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen und mehr: www.mind-machine.at
-
109
#109 - Wir leben schon in der Science Fiction - was kommt bis 2050?
Metaverse als Alltag, humanoide Roboter an der Supermarktkasse, ein Leben bis 150 das ist kein Blick in die ferne Zukunft, sondern 2050 in 24 Jahren. Was auf uns zukommt, was wir heute schon wissen sollten und warum wir uns das alles kaum vorstellen können – genau das ist das Thema dieser Folge. In Folge 109 von Mind/Machine – dem österreichischen Podcast über KI und emotionale Intelligenz – denken Manuela Machner und Eliot Mannoia laut nach: keine Panikmache, keine leeren Versprechen, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme dessen, was technologisch bereits auf dem Weg ist. Was dich in dieser Folge erwartet: Metaverse und virtuelle Realität: Fotorealistische Welten, in denen Konzerte stattfinden, historische Epochen erlebbar werden und Freundschaften über Kontinente hinweg gelebt werden. World Models mit Physik-Simulation, haptische Anzüge, KI-Charaktere die sich nicht mehr von echten Menschen unterscheiden lassen – kein Nischenthema mehr. Humanoide Roboter im Alltag: Menschliche Haut aus dem Labor (Universität Tokio), realistische Mimik (Forschung aus England), perfekte KI-Stimme. Die Bausteine existieren bereits. In 3 bis 5 Jahren könnte ein Roboter neben dir an der Kasse stehen, ohne dass du es merkst. Longevity und personalisierte Medizin: Digitale Zwillinge ermöglichen maßgeschneiderte Therapien für jeden Körper, jedes Geschlecht, jede Genetik. Longevity Escape Velocity beschreibt den Punkt, ab dem Fortschritt schneller vorankommt als wir altern. Kinder die heute geboren werden, könnten 150 Jahre alt werden. KI-Beziehungen und AI-Companions: Der Film Her (2013) wirkt heute weniger wie Science-Fiction als wie eine realistische Vorschau. Personalisierte KI-Assistenten kennen unsere Schlafwerte, unsere Stimmung – und hören immer zu. Neue soziale Dynamiken entstehen. Neue Technologien und Materialien: Gedankengesteuerte Interfaces, selbstreinigende Kleidung, autonomes Fahren für Cent-Beträge. Google DeepMind entwickelt gleichzeitig 700 neue Materialien. Das Potenzial bleibt lange unausgeschöpft – weil wir Neues zuerst wie das Alte nutzen. Häufig gestellte Fragen: Was ist Longevity Escape Velocity? Der Punkt, ab dem medizinischer Fortschritt schneller voranschreitet als wir altern – ein Ende des biologischen Alterns wird rechnerisch möglich. Werden Roboter wie Menschen aussehen? Haut, Sprache und Mimik existieren bereits als Bausteine. Die Kombination ist eine Frage von Jahren, nicht Jahrzehnten. Was bedeutet Metaverse für Tourismus und KMU? Virtuelle Räume für Events, Schulungen und Kundenerlebnisse , besonders relevant für Tourismus und Weiterbildung. Wann kommen autonome Fahrzeuge in den Alltag? Waymo zeigt es in den USA bereits. Wenn Kosten sinken, wird das private Auto neu gedacht. Erwähnte Links:Film Her (Spike Jonze, 2013)Buch Ready Player One (Ernest Cline)Auotnomes Fahren. WaymoGoogle DeepMindVR-Konzert – YouTube-Suche: "Within U2 VR Experience" Über die Hosts: Manuela Machner ist KI-Expertin mit Spezialisierung auf Tourismus und KMU. Sie berät, hält Keynotes und leitet Workshops im deutschsprachigen Raum. www.kinet.ai Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe mit Fokus auf die menschliche Seite der digitalen Transformation. www.brandkarma.at Mind/Machine auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.Alle Folgen und Ressourcen: www.mind-machine.at
-
108
#108 - KI ist Chefsache! Wer deligiert - verliert
Führungskräfte, die KI-Verantwortung an die IT-Abteilung weiterreichen, machen einen strategischen Fehler. Die Haftung für Entscheidungen, die KI-Systeme treffen oder vorbereiten, bleibt immer bei der Geschäftsführung. Das ist keine Meinung, das ist Realität.Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen in dieser Folge offen darüber, was in den meisten Betrieben gerade schiefläuft: KI wird als Effizienz-Tool behandelt, aber niemand fragt vorher, welche Werte dahinterstehen sollen. Wer das überspringt, digitalisiert alte Fehler mit neuen Mitteln.Das Klarna-Beispiel zeigt, was passiert, wenn die Intention fehlt: Die Zahlungsplattform hat Tausende Mitarbeiter im Kundendienst entlassen, weil KI die Anfragen schneller bearbeitete. Die Kundenzufriedenheit ist gesunken. Jetzt werden die Menschen wieder eingestellt. Geschwindigkeit war das Ziel, nicht Qualität. Das war der Fehler.Was diese Folge konkret behandelt: Warum KI echtes Change Management ist und kein IT-Projekt. Wie Unternehmen den Unterschied bei der KI-Einführung zwischen kleinen Betrieben und Konzernstrukturen erleben, und warum manchmal das Kleinunternehmen schneller lernt. Warum Mitarbeiter heimlich ChatGPT Plus am Handy nutzen, während der EDVler glaubt, im Betrieb gibt es keine KI. Wie die Regel der "3 Ds" beim Datenschutz funktioniert: keine persönlichen Daten, keine personenbezogenen Daten, keine Firmendaten. Einfach merkbar, sofort anwendbar. Was Intention Engineering bedeutet und warum Prompt Engineering schon wieder nach gestern klingt. Wie der Stress durch KI-Agenten entsteht, wenn Führungskräfte plötzlich Dutzende parallele Prozesse freigeben müssen. Und warum "dumme Fragen" stellen zur wichtigsten Führungskompetenz der nächsten Jahre wird: Amazon mit Same-Day-Delivery, Airbnb mit dem Fremden-Bett, Uber mit dem Fremden-Auto. Alles einmal undenkbar.Der Wharton-Professor Ethan Mollick beschreibt KI als "jagged", auf Deutsch "kantig": In manchen Dingen besser als Menschen, in manchen noch schlechter. Wer das versteht, nutzt KI richtig. Wer das nicht versteht, ist nach dem ersten schlechten Ergebnis überzeugt, dass KI nichts taugt.Wer trägt die Verantwortung, wenn KI-Systeme im Unternehmen Fehler machen?Die Haftung liegt immer bei der Geschäftsführung. KI ist kein eigenständig handelndes Rechtssubjekt, Verantwortung lässt sich nicht delegieren.Was sollten Führungskräfte als ersten Schritt bei der KI-Einführung tun? Den Dialog starten, noch bevor ein Budget steht. In jedem Unternehmen gibt es bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die KI privat oder inoffiziell nutzen. Diese Personen zu identifizieren und einzubinden, kostet nichts und bringt mehr als jedes Tool-Rollout ohne Vorbereitung.Was ist der Unterschied zwischen Prompt Engineering und Intention Engineering? Prompt Engineering beschreibt, wie man einer KI eine Aufgabe formuliert. Intention Engineering geht einen Schritt weiter: Man vermittelt dem System das gewünschte Ergebnis und den Zweck dahinter, nicht nur die Aufgabe. Das verändert die Qualität der Ausgaben grundlegend.Wie gehe ich mit Datenschutzrisiken beim KI-Einsatz im Unternehmen um? Die Regel der 3 Ds hilft als einfacher Einstieg: keine persönlichen Daten (Reisepass, Geburtsurkunde), keine personenbezogenen Daten (Patienten, Kunden, Kollegen), keine Firmendaten (Vertriebszahlen, interne Strategien). Das schließt nicht alles aus, schafft aber eine klare Orientierung ohne 30-seitige Richtlinien.Wie nehme ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der KI-Einführung mit? Nicht Top-Down, sondern mit echtem Austausch. Interaktive Workshops, in denen Fragen gestellt und verschiedene KI-Tools direkt ausprobiert werden können, zeigen deutlich mehr Wirkung als Online-Kurse oder interne Anweisungen. Menschen wollen gehört werden, besonders bei einem Thema, das Ängste auslöst.Manuela Machner, KI-Consultant für Tourismus: www.kinet.aiEliot Mannoia, digitaler Psychologe: www.brandkarma.atAlle Folgen, Shownotes und mehr: www.mind-machine.at
-
107
#107 - Lebenslanges Lernen: Wie KI uns dazu zwingt
... und Eliot uns Hausaufgaben gibt!Wir sind es gewohnt, einen Beruf zu erlernen und dieses Wissen Jahrzehnte lang anzuwenden. Doch künstliche Intelligenz bricht dieses System gerade komplett auf. In dieser Folge von Mind Machine diskutieren wir die These des Zukunftsforschers Ian Beecraft: Die Halbwertszeit von beruflichem Wissen schrumpft massiv und liegt vielleicht bald bei nur noch sechs Monaten.Während Manuela berichtet, wie sie durch tiefe Diskussionen mit KI Modellen ihr eigenes Technikwissen stetig ausbaut, blickt der digitale Psychologe Eliot Mannoia auf die Kehrseite. Er zieht Parallelen zu Sokrates und dessen Angst vor dem geschriebenen Wort, warnt aber gleichzeitig vor der digitalen Überforderung im Arbeitsalltag. Die Lösung liefert die Psychologie: Nach Daniel Goleman ist emotionale Intelligenz der wichtigste menschliche Zement, um zwischen all den neuen Werkzeugen nicht den Halt zu verlieren.In dieser Folge erfährst du:Warum sich laut Ian Beecraft die Zyklen für berufliche Neuorientierung drastisch verkürzen.Was Sokrates über den Verlust von Wissen dachte und warum wir heute die exakt gleiche Diskussion führen.Wie KI Werkzeuge den täglichen Arbeitsprozess schleichend aber radikal verändern.Warum emotionale Intelligenz nach Daniel Goleman die absolute Schlüsselkompetenz der Zukunft ist.Häufig gestellte Fragen FAQMuss ich jetzt wirklich jede Woche ein neues Programm lernen?Nein. Es reicht völlig, wenn du neugierig bleibst und die großen Entwicklungen beobachtest. Fokus und Problemlösungskompetenz sind wichtiger, als jedem neuen Hype sofort hinterherzulaufen.Verdummen wir durch den Einsatz von KI?Genau diese Angst gab es schon in der Antike beim Thema Bücher. Die Praxis zeigt das Gegenteil: Wer KI als kritischen Sparringspartner nutzt, verlagert sein Denken in tiefere, strategische Ebenen und lernt beim Arbeiten massiv dazu.Die Hosts und Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at👤 Manuela Machner: www.kinet.aiAbonniere Mind / Machine und hol dir jede Woche neue Impulse zu künstlicher und emotionaler Intelligenz.
-
106
#106 Singularität - Überholt uns die KI gerade selbst?
Die technologische Singularität war lange Zeit reine Science Fiction. Heute diskutieren Experten ernsthaft, ob wir diesen Punkt bereits erreicht haben. In dieser Podcastfolge besprechen wir, was passiert, wenn künstliche Intelligenz beginnt, sich selbst zu optimieren.Gemeinsam analysieren wir aktuelle Entwicklungen aus der Praxis. Wir sprechen über KI Systeme, die sich eigenständig Werkzeuge suchen, warum humanoide Roboter noch an simplen Glastüren scheitern und was das digitalisierte Gehirn einer Fruchtfliege für unsere Zukunft bedeutet.In dieser Folge erfährst du:Was der Begriff technologische Singularität bedeutet und warum er jetzt relevant ist.Wie Modelle wie Claude bereits heute eigenständig Code prüfen und Fehler korrigieren.Warum die rekursive Selbstverbesserung von KI die Entwicklungsgeschwindigkeit massiv beschleunigt.Welche Hürden physische Roboter im echten Leben noch überwinden müssen.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Was bedeutet technologische Singularität?Das ist der hypothetische Zeitpunkt, an dem künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz übertrifft und sich so schnell selbst verbessert, dass die weitere Entwicklung für uns Menschen unvorhersehbar wird.Was ist rekursive Selbstverbesserung?Dieser Begriff beschreibt den Prozess, bei dem KI Systeme genutzt werden, um neue und leistungsfähigere KI Modelle zu trainieren. Das führt zu einer extremen Beschleunigung der technologischen Entwicklung.Die Hosts und Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at👤 Manuela Machner: www.kinet.aiAbonniere Mind / Machine und verpasse keine neuen Impulse zu künstlicher und emotionaler Intelligenz.
-
105
#105 - Agenten, wenn KI autonom wird
OpenClaw bucht autonom Management Kurse und räumt im schlimmsten Fall die Kreditkarte ab. Wir klären heute schonungslos auf, was echte KI Agenten wirklich können, wo die massiven Sicherheitsrisiken liegen und warum der aktuelle Hype oft an der Realität scheitert.Es gibt einen großen Unterschied zwischen simplen Automatisierungen und echten Agentic Systemen. Wir zeigen dir, wie du Tools wie Manus oder Comet sicher und sinnvoll in deinem Arbeitsalltag nutzt und warum du autonome Systeme niemals auf deinem privaten Rechner laufen lassen solltest.In dieser Folge erfährst du:Was OpenClaw ist und warum es aktuell Apple Rechner lahmlegt.Den klaren Unterschied zwischen einer normalen Automatisierung und echten Agentic Systemen.Prompt Injection und Sicherheit: Warum isolierte Cloud Server jetzt Pflicht sind.Hype Check: Warum Klarna wieder Menschen für den Kundenservice einstellt und viele KI Projekte aktuell gestoppt werden.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Was ist der Unterschied zwischen einer Automatisierung und einem Agenten?Eine Automatisierung folgt strikten Regeln nach dem Wenn Dann Prinzip. Ein Agent handelt autonom. Er bekommt ein Ziel vorgegeben, wählt seine Werkzeuge selbst und sucht eigenständig Lösungswege.Ist OpenClaw sicher für den Hausgebrauch?Nein. Experten raten dringend davon ab, solche Systeme ohne tiefes technisches Wissen auf privaten Rechnern laufen zu lassen. Nutze für solche Tests isolierte Cloud Server und Prepaid Kreditkarten mit strengen Limits.Sind Microsoft Copilot Agenten echte KI Agenten?Meistens nicht. Aktuell handelt es sich bei den sogenannten Agenten in gängigen Office Programmen oft nur um einfache Automatisierungen und nicht um völlig autonom agierende Systeme.Die Hosts und Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at👤 Manuela Machner: www.kinet.aiAbonniere Mind / Machine und verpasse keine neuen Impulse zu Künstlicher und Emotionaler Intelligenz.
-
104
#104 - Alte Lösungen für neue Probleme
Bist du auch genervt, wenn Agenturen dir völlig veraltete SEO-Methoden für teures Geld verkaufen wollen? In dieser Folge redet Manuela Machner Klartext: Wer heute eine neue Website baut und sich nur auf bunte Bilder und veraltete Keyword-Listen verlässt, schmeißt sein Geld beim Fenster raus.Gemeinsam mit dem digitalen Psychologen Eliot Mannoia diskutieren wir, warum klassische Web-Entwicklung an der KI-Realität oft komplett vorbeischrammt. Wir klären, warum flauschige Werbetexte für ChatGPT nutzlos sind, was es mit dem neuen Standard Web-MCP auf sich hat und warum du dein nächstes Web-Projekt unbedingt mit Simon Sineks Frage nach dem „Warum“ starten musst.In dieser Folge erfährst du:Warum viele teure, JavaScript-lastige Webseiten für KI-Systeme ein unsichtbares schwarzes Loch sind.Was das Model Context Protocol (Web-MCP) ist und warum Agentic-Systeme es brauchen, um deine Seite zu bedienen.Wie du dich vor dem Website-Relaunch mit einem klaren Pflichtenheft vor bösen Überraschungen schützt.Warum du in der digitalen Welt durch eine starke Off-Page-Strategie beweisen musst, welches Problem du für deine Kunden löst.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Warum liest ChatGPT meine Website-Inhalte nicht aus?Oft scheitert es an der Technik. Wenn Inhalte (wie Zimmerpreise oder Angebote) nur dynamisch über bestimmte Skripte (JavaScript) geladen werden und nicht sauber im HTML-Code oder über strukturierte Daten verankert sind, können KI-Crawler diese Informationen schlichtweg nicht sehen.Was ist Web-MCP und warum ist es wichtig?Web-MCP (Model Context Protocol) ist ein neuer Standard, auf den sich Tech-Giganten geeinigt haben. Er ermöglicht es autonomen KI-Agenten, direkt und maschinenlesbar mit einer Website zu interagieren (z. B. um Buchungen durchzuführen), anstatt fehleranfällige Screenshots der Benutzeroberfläche machen zu müssen.Wie finde ich die richtige Agentur für meine neue Website?Starte nie direkt mit dem Design. Definiere zuerst das Problem, das du lösen willst (dein "Why"). Erstelle dann ein technisches Pflichtenheft, das klare Anforderungen an die KI-Lesbarkeit (GEO) und Datenstruktur stellt. Eine gute Agentur muss diese neuen Standards heute kennen und umsetzen können.Die Hosts und Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at (Menschenzentrierte digitale Transformation)👤 Manuela Machner: www.kinet.ai (KI & Tourismus)Abonniere Mind / Machine und verpasse keine neuen Impulse zu Künstlicher und Emotionaler Intelligenz.
-
103
#103 - KI-Suche und GEO: Findet ChatGPT dein Unternehmen noch?
Alle reden über Google AI und ChatGPT. Aber was passiert, wenn dein Betrieb in den Antworten der Künstlichen Intelligenz plötzlich unsichtbar ist?Jan Königstätter, Geschäftsführer der Top-Agentur Otago Online Consulting, klärt auf, warum klassisches SEO allein heute oft nicht mehr reicht. Gerade im Tourismus und im KMU-Umfeld verlagert sich die Suche massiv. Manuela Machner, Spezialistin für KI und GEO (Generative Engine Optimization) ergänzt mit ihren praktischen Erfahrungen.Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, ist in dieser Folge der ausgleichende Part, der auch den Faktor Mensch sehr stark in den Fokus setzt. Wir besprechen, wie du mit Generative Engine Optimization (GEO) dafür sorgst, dass KI-Systeme dich auch in Zukunft als vertrauenswürdige Lösung für deine Kunden empfehlen.In dieser Folge erfährst du:Warum Informationssuchen im klassischen Web zurückgehen und was das für deinen Traffic bedeutet.Den entscheidenden Unterschied zwischen dem, was du selbst behauptest, und dem, was andere im Netz über dich schreiben (Off-Page-Trust).Warum Plattformen wie Booking.com oder regionale Portale für die KI oft mehr Gewicht haben als deine eigene Homepage.Jans Top 3 Tipps: Warum es besser ist, ein bis zwei Kanäle sauber zu bespielen, statt überall halbherzig präsent zu sein.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Was bedeutet GEO (Generative Engine Optimization)?Es ist die gezielte Optimierung deiner digitalen Präsenz, damit Künstliche Intelligenz (wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI) dein Unternehmen findet, als relevant einstuft und in ihren Antworten positiv empfiehlt.Brauche ich in Zukunft überhaupt noch eine eigene Website?Ja. KI-Systeme liefern schnelle Antworten, tun sich aber schwer mit echter Inspiration. Eine gut strukturierte Website für Menschen bleibt dein wichtigster Anker für den direkten Kundenkontakt und vertiefende Informationen.Wie werde ich für KI-Systeme sichtbar?Die KI braucht externe Beweise. Sorge für einheitliche Daten auf deinen eigenen Kanälen (Website, Google Unternehmensprofil) und baue Vertrauen durch externe Nennungen, digitale PR und echte Bewertungen auf anderen Plattformen auf.Die Gäste und Hosts dieser Folge:👤 Gast: Jan Königstätter (Otago Online Consulting)👤 Host: Eliot Mannoia (www.brandkarma.at)👤 Host: Manuela Machner (www.kinet.ai)Abonniere Mind / Machine und hol dir jede Woche praxisnahe Impulse zu Künstlicher und Emotionaler Intelligenz.
-
102
#102 Zwischen Fax und Agentik KI: So findest du die echten Zeitfresser im Workflow
Viele träumen von vollautomatischen KI Agenten, drucken aber gleichzeitig Dokumente aus, um sie wieder einzuscannen. Wir klären heute, warum echte Automatisierung bei den absoluten Grundlagen beginnt.Gerade im Tourismus und im KMU Umfeld laufen oft historisch gewachsene Prozesse. Bevor du Geld für teure Software ausgibst, zeigen wir dir, wie du mit Bordmitteln wie Outlook sofort Stunden an Arbeit sparst. Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen darüber, warum ein solides Fundament wichtiger ist als der neueste Tech Hype.In dieser Folge erfährst du:Warum du nicht jeden Ablauf sofort mit Künstlicher Intelligenz lösen musst.Die Zwei Minuten Regel für eine leere Inbox.Warum fehlendes Training für Standardsoftware oft das eigentliche Problem ist.Wie dir Copilot und Perplexity schon heute bei der Mail Flut helfen.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Brauche ich für jede Automatisierung eine teure KI?Nein. Oft reichen einfache Regeln in Programmen wie Outlook völlig aus, um Routineaufgaben drastisch zu beschleunigen.Was ist der häufigste Fehler bei der Einführung von Automatisierung?Unternehmen versuchen oft kaputte oder veraltete Prozesse zu digitalisieren, anstatt die Arbeitsabläufe vorher kritisch zu prüfen und zu verschlanken.Wie starte ich am besten mit der Prozessoptimierung?Brich große Probleme in kleine Schritte herunter. Kläre zuerst die Basis und setze Künstliche Intelligenz dann ganz gezielt für einzelne, klar definierte Aufgaben ein.Abonniere Mind / Machine und verpasse keine neuen Impulse zu Künstlicher und Emotionaler Intelligenz.Die Hosts und Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at👤 Manuela Machner: www.kinet.ai
-
101
#101 - Verlieren wir soziale Kompetenz durch KI?
In Folge #101 diskutieren der digitale Psychologe Eliot Mannoia und KI-Expertin Manuela Machner über die Schattenseiten der Effizienz. Wenn die KI zur ständigen Stütze wird, was passiert dann mit unserer eigenen Urteilsfähigkeit, unserer Kritikfähigkeit und der Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen?Wir beleuchten, warum wir uns trotz (oder wegen) maximaler digitaler Vernetzung immer seltener gegenseitig brauchen und warum „langsame“ Prozesse im Unternehmen oft wertvoller sind als die direkte Linie von A nach B.Die Schwerpunkte dieser Folge:Entscheidungs-Regression: Warum wir verlernen, unserem Bauchgefühl zu vertrauen (und stattdessen Matratzen-Studien via ChatGPT erstellen).Die menschliche Kurve: Warum Effizienz im Team oft das „Zement zwischen den Ziegeln“ – die informelle Kommunikation – zerstört.Kritikfähigkeit in Gefahr: Wie uns „flauschige“ KI-Antworten den Umgang mit echtem Widerstand verlernen lassen.Kulturelle Nuancen vs. Algorithmen: Geht das Verständnis für das „Eigentlich“ in der Kommunikation verloren?Bildung & Zukunft: Brauchen wir in Schulen bald mehr „Social Emotional Learning“ (SEL), um den digitalen Individualismus auszugleichen?Ein ehrlicher Austausch über die Notwendigkeit, soziale Fähigkeiten im KI-Zeitalter ganz bewusst zu trainieren.Mehr über uns:Website: www.brandkarma.atKI im Tourismus & KMU: www.kinet.aiVerlieren wir durch KI unsere Intuition?Ja, die Gefahr besteht. Wenn wir für jede kleine Entscheidung (von der Formulierung einer Postkarte bis zum Matratzenkauf) die KI befragen, sinkt das Vertrauen in die eigene Kompetenz. Wir neigen dazu, Verantwortung an das System abzugeben, statt auf unsere Erfahrung zu bauen.Was bedeutet „die menschliche Kurve“ im Arbeitsalltag?Während KI-Prozesse effizient von A nach B führen, entstehen Teambuilding und Innovation oft in den „Umwegen“ – im zufälligen Flurgespräch oder beim gemeinsamen Lösen von Konflikten. Werden diese zugunsten von Schnelligkeit wegrationalisiert, bröckelt das soziale Gefüge im Unternehmen.Warum wird Kritikfähigkeit durch KI-Nutzung schwieriger?KI-Systeme sind darauf programmiert, unterstützend und freundlich zu sein. Im echten Leben ist Feedback oft direkt und unangenehm. Wer nur noch mit „braven“ Maschinen interagiert, verliert die Resilienz gegenüber menschlichem Widerspruch.Wie können wir soziale Kompetenzen trotz KI erhalten?Durch bewusstes „Gegengewicht“: Echte Interaktionen suchen, die nicht effizient sein müssen. Gemeinsames Tanzen, persönlicher Austausch statt E-Mail-Automatisierung und das bewusste Wahrnehmen des Gegenübers sind wichtiger denn je.
-
100
#100 - Eure liebsten Highlights aus 100 Folgen Mind / Machine
Hundert Folgen Mind / Machine. Das ist eure Episode. Wirhören gemeinsam in die meistgehörten Folgen rein. Du bekommst die stärksten Momente, die besten Aha Sätze und viel KI Alltagzum Mitnehmen.Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe bei BrandKarma.https://brandkarma.comManuela Machner ist Beraterin für KI im Tourismus bei KiNET.ai. https://kinet.aiWir feiern 100 Folgen und sagen Danke. Dafür haben wir eureLieblingsfolgen rausgesucht und die besten Ausschnitte zusammengeschnitten.• KI Diskussionen: Warum KI oft zustimmt und wie dutrotzdem Widerspruch bekommst• KI für PDFs und Verträge: Zusammenfassen, nachfragen, schneller entscheiden• Future Jobs: Warum nicht alles Technik sein muss• KI im Büroalltag: Der Moment, wo du merkst, dass KI dir wirklich helfen kann• Daten und Werte: Abhängigkeiten, Datenschutz, Europa zwischen Google und Meta• Digital Detox: Mikro Detox im Alltag statt einmal im Jahr• KI Tools: ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, Perplexity, DeepL und Bildgeneration• KI im Tourismus: Standardfragen automatisieren, mehr Zeit für echte BegegnungFazit: Diese Jubiläumsfolge ist dein Best of zum Nachhören. Du bekommst Orientierung, praktische Beispiele und Mut zum Ausprobieren.𝗛𝗼𝘀𝘁𝘀Eliot Mannoia, digitaler Psychologe bei BrandKarma: https://brandkarma.comManuela Machner, KI im Tourismus bei KiNET.ai: https://kinet.ai
-
99
#99 - Mensch oder Maschine - Warum wir bald beweisen müssen, dass wir echt sind
Sind wir noch echt oder telefoniert ihr schon mit unserem Avatar? In Folge 99 von Mind / Machine diskutieren Manuela Machner und Eliot Mannoia über die verschwimmenden Grenzen zwischen menschlicher Interaktion und KI-Systemen.Es wird eng für die klassische "Ich bin ein Mensch"-Bestätigung im Internet. Captchas werden von Agenten gelöst und am Telefon ist oft nicht mehr klar, ob eine KI oder eine echte Person abhebt. Manuela und Eliot widmen sich der Frage, wie wir in Zukunft unsere Echtheit beweisen – und ob das überhaupt noch jemand will.Dabei geht es nicht um theoretische Zukunftsmusik, sondern um knallharte Alltagssituationen. Wenn Callcenter-Mitarbeiter absichtlich Fehler machen müssen, um nicht für Bots gehalten zu werden, läuft etwas schief.1. Das "Reverse Turing Test" PhänomenFrüher mussten Maschinen beweisen, dass sie denken können. Heute müssen Menschen beweisen, dass sie keine Maschinen sind. Eliot bringt ein spannendes Beispiel: Kunden im Callcenter sind oft genervt, weil sie glauben, mit einer KI zu sprechen. Die absurde Lösung? Mitarbeiter bauen bewusst "Ähms" und kleine Fehler ein, um menschlich zu wirken. Paradoxerweise trainieren wir KI-Systeme gleichzeitig darauf, genau diese Unzulänglichkeiten zu imitieren.2. Manuelas KI-Telefonassistent im HärtetestManuela erzählt eine Anekdote aus dem Supermarkt. Ein Anrufer zitiert Latein und legt auf, weil er glaubt, mit Manuelas KI-Stimme zu sprechen – dabei war sie selbst am Apparat. Die Verwirrung ist komplett: Menschen halten echte Menschen für KIs und KIs für Menschen. Das führt zu skurrilen Situationen im Geschäftsalltag.3. Das Hochstapler-Syndrom 2.0Wenn die KI 50 Prozent deiner Arbeit erledigt: Hast du es dann noch selbst gemacht? Wir diskutieren über das "Imposter-Syndrom" im KI-Zeitalter. Als Expertin oder Experte verkaufst du nicht mehr nur den Output (den kann die KI auch liefern), sondern die Verantwortung, die Strategie und die Erfahrung aus gescheiterten Projekten. KI liefert Theorie – Menschen liefern die Praxisrelevanz.4. Kennzeichnungspflicht und das "Freie Internet"Brauchen wir einen digitalen Ausweis? Die EU fordert Kennzeichnungspflicht für KI, aber wie sieht das in der Realität aus? Wir sprechen über die Balance zwischen Anonymität (Schutz der Privatsphäre) und der Notwendigkeit, in sozialen Medien mit Klarnamen für das einzustehen, was man sagt.Der menschliche Faktor als Premium-Feature: In einer Welt voller generierter Inhalte wird der persönliche Kontakt zum Luxusgut. Deine Kunden zahlen für deine Einschätzung und dein "Geradestehen" für eine Lösung, nicht nur für die Erstellung.Fehlerkultur als Echtheitsbeweis: Perfektion wirkt mittlerweile verdächtig. Zeig Ecken und Kanten. Erzähl auch von Projekten, die nicht funktioniert haben. Das sind Daten, die der KI oft fehlen, weil meistens nur Erfolgsgeschichten publiziert werden.Transparenz schafft Vertrauen: Wenn du KI einsetzt (wie einen Telefon-Bot), kommuniziere das klar. Kunden akzeptieren Technik, wenn sie wissen, woran sie sind. Sie hassen es, getäuscht zu werden."Ich habe immer das Gefühl, ich muss beweisen, dass ich das eh selber mit der KI gemacht habe. Mein Kunde zahlt ja nicht für etwas, was eine Maschine rausgeschmissen hat." – Manuela Machner"Wir trainieren sehr hart, dass es keine Lückenbüßer in den Texten gibt. Und die KI tut alles, damit sie wie ein echter Mensch klingt, mit Macken und Fehlern. Das wird immer schwieriger zu unterscheiden." – Eliot MannoiaDu willst wissen, wie du KI konkret in deinem Tourismus- oder KMU-Betrieb einsetzt, ohne die menschliche Note zu verlieren?Web: www.kinet.aiKontakt: [email protected]: Leoben, SteiermarkHör rein auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es gute Gespräche gibt.Worum es in dieser Folge gehtDie Highlights der Folge3 Key-Takeaways für Unternehmer und KMUZitate aus der FolgeWeiterführende Links & Kontakt
-
98
#98 - Kluge oder dumme KI? Die "Jagged Intelligence" und die Rolle der Emotionen
Zwischen genial und daneben - ist Künstliche Intelligenz ein Genie oder ein digitaler Tollpatsch? In dieser Folge von Mind/Machine diskutieren wir das Paradoxon der modernen KI.Inspiriert durch Ethan Mollicks Konzept der „Jagged Intelligence“ (die kantige Intelligenz), diskutieren Manuela Machner (KI-Expertin für Tourismus & KMU) und Eliot Mannoia (Digitaler Psychologe), warum ChatGPT bei komplexen Physik-Aufgaben glänzt, aber manchmal an der Anzahl der Buchstaben im Wort „Strawberry“ scheitert.⭐ Die Jagged Frontier: Warum die Fähigkeiten der KI kein perfekter Kreis sind, sondern wie ein gezackter Stern über menschliche Kompetenzen hinausragen – und wo sie tief darunter fallen.🧠 Wissen vs. Weisheit: Warum Datenverarbeitung nicht gleich Bewusstsein ist und welche Rolle die N-Motor-Intelligenz sowie unsere Umweltwahrnehmung spielen.🎭 Emotionale Intelligenz & Entscheidungen: Eine faszinierende Case Study darüber, warum wir ohne Emotionen nicht einmal fähig wären, unsere Schuhe auszuwählen.💡 Praxis-Hack „Context Window“: Warum KI sich manchmal „verrennt“ und wie ein frisches Kontextfenster sowie Cross-Model-Prompting deinen Workflow retten.🏢 Der „Zement“ im Unternehmen: Warum Effizienz nicht alles ist und wie die Automatisierung von sozialen Prozessen die Unternehmenskultur gefährden kann.Manuela Machner ist Beraterin und Coach bei kinet.ai in Leoben. Sie spezialisiert sich darauf, KI-Lösungen praxisnah für die Tourismusbranche greifbar zu machen.🌐 www.kinet.ai | 📧 [email protected] Mannoia ist digitaler Psychologe bei brandkarma.at. Er beleuchtet die Schnittstelle zwischen Technologie, menschlichem Verhalten und digitaler Markenführung.🌐 brandkarma.atHier geht es zum Originalartikel: https://www.oneusefulthing.org/p/the-shape-of-ai-jaggedness-bottlenecks
-
97
#97 - KI im Job sinnvoll einführen und einsetzen
Ist KI reine Chefsache, ein IT-Projekt oder die Aufgabe jedes Einzelnen?In dieser Folge diskutieren Eliot Mannoia (Digitaler Psychologe) und Manuela Machner (KI-Coach für Tourismus & KMU) über eine der kritischsten Fragen der digitalen Transformation: Die Zuständigkeit. Wenn sich Unternehmen heute fragen, wer für die Implementierung von Künstlicher Intelligenz verantwortlich sein sollte, lautet die Antwort oft: „Die IT wird’s schon richten.“ Doch genau hier liegt der Denkfehler.Die IT-Abteilung kennt die Sicherheitsprotokolle und den Datenschutz (das „Damoklesschwert“), aber sie kennt oft nicht den „Schmerz“ im Arbeitsalltag.Die Realität: Die IT sieht das hohe E-Mail-Aufkommen, aber nur die Mitarbeiterin an der Rezeption weiß, warum diese Mails entstehen und wie viel Zeit sie wirklich rauben.Die Gefahr: Wenn Entscheidungen nur zentral getroffen werden, entstehen Tools, die am Bedarf der Belegschaft vorbeigehen.Eliot bringt ein faszinierendes Beispiel aus der Natur: den Honigschwanztanz der Bienen.80 % sammeln effizient dort, wo es sicher Pollen gibt (Tagesgeschäft).20 % fliegen in völlig unbekannte Richtungen, um Neues zu entdecken (Forschung).Unternehmen müssen diese 20 % „Forschungszeit“ aktiv fördern. Innovation braucht Zeit zum „Versandeln“, zum Ausprobieren und – ganz wichtig – zum Scheitern. Ohne eine gesunde Fehlerkultur (Stichwort: Fuck-Up-Nights) wird sich niemand trauen, neue Wege zu gehen.Manuela nutzt das Gleichnis der Bauarbeiter: Wer nur Ziegel legt, sieht den Sinn nicht. Wer aber weiß, dass er an einer Kathedrale baut, ist motiviert.„KI ist nicht nur ein neues Word oder Google. Es ist das Werkzeug, das uns den Rücken freihält, damit wir im Tourismus wieder Zeit für das Wesentliche haben: den Gast und die Authentizität.“ – Manuela MachnerSilos aufbrechen: Formate wie ein „Digital Breakfast“ oder kurze Austausch-Sessions nutzen, um Wissen lebendig zu machen.Privat starten: Wenn der Betrieb (noch) bremst, probiere KI privat aus. Ob Rezeptvorschläge via WhatsApp-KI (Meta AI) oder Reiseplanung – baue Berührungsängste ab.Prozesse hinterfragen: Bevor man etwas automatisiert, muss man prüfen: Ist der Prozess überhaupt sinnvoll? (Spoiler: E-Mails auszudrucken und in Ordnern abzuheften, lässt sich auch mit KI nicht sinnvoll optimieren!)Am Ende ist KI eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Geschäftsführung setzt den strategischen Rahmen, die IT sorgt für die Sicherheit, aber die Impulse für echte Effizienz müssen von den Menschen kommen, die täglich damit arbeiten.Hör mal rein und erfahre, wie du deine Mitarbeiter enabeln und empowern kannst!Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. www.brandkarma.atManuela Machner: Beraterin und Coach für KI im Tourismus und KMU. (Besuch sie auf www.kinet.ai)Mind/Machine – Die KI-Verantwortung00:00 Intro: Willkommen bei Mind/Machine00:05 Wer sollte im Unternehmen eigentlich für KI verantwortlich sein?00:47 Unterschiedliche Ansätze: Wie Firmen das Thema aktuell handhaben01:21 Die größten Hürden bei der Aufgabenverteilung01:52 Warum Kommunikation und Schulung wichtiger sind als reine Technik05:37 Empowerment: Mitarbeiter befähigen statt nur Tools vorgeben08:04 Aufbau einer Innovationskultur im Betrieb09:40 Praxisbeispiele und interaktive Workshop-Formate10:18 Zeitmangel überwinden: Freiräume für KI schaffen14:24 Die Rolle der Geschäftsführung bei der KI-Einführung19:35 Engagement im Team fördern (und warum „Bekehren“ nicht funktioniert)22:56 Das „Big Picture“: KI als Teil der Unternehmensvision30:31 Fazit und abschließende Gedanken
-
96
#96 - Jeden Tag ein anderes Tool? Podcast Mind / Machine mit Manuela Machner und Eliot Mannoia
„Brauchen wir wirklich jeden Tag ein neues Tool oder verlieren wir vor lauter Updates den Überblick!" Die aktuellen Trends rund um KI und Tools! Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mind/Machine. Heute stellen sich Manuela Machner (KI-Expertin für Tourismus & KMU aus Leoben, kinet.ai) und Eliot Mannoia (Digitaler Psychologe, brandkarma.at) einer der brennendsten Fragen der aktuellen Tech-Zeit:In dieser Episode erfahrt ihr:ChatGPT vs. Gemini vs. Claude: Welches Modell liefert aktuell die besten Ergebnisse für Texte, Visualisierungen und wissenschaftliche Strukturen?Sicherheit vs. Agilität: Warum Großkonzerne oft auf Microsoft Copilot (Azure) setzen, während KMU flexibler mit spezialisierten Tools experimentieren können.Die Psychologie der Anpassung: Warum „Adaptability“ eine Kernkompetenz der emotionalen Intelligenz ist und wie ihr die Angst vor dem technologischen Wandel verliert.Der „Nokia-Moment“: Warum „Das haben wir vor einem Jahr schon probiert“ heute kein Argument mehr ist.Praxis-Tipps: Wie ihr eure KI richtig trainiert, damit ein Tool-Wechsel nicht zum Datenverlust führt.Hört rein und bleibt neugierig!Kontakt & Hosting:Manuela Machner: Beraterin & Trainerin für KI im Tourismus | www.kinet.ai | [email protected] Mannoia: Digitaler Psychologe & Experte für Brand-Experience | www.brandkarma.at
-
95
#95 - Use Your Voice - Amira Awad über Sichtbarkeit, KI und Junge Menschen - Mind/Machine - der Posdcast über Künstliche Intelligenz und emotionale Intelligenz
Vom Gerichtssaal zur ORF-Nachrichtenschiene – und dann in die Brennpunktschule?Amira Awad, ausgebildete Juristin, Journalistin, langjährige Moderatorin (u.a. vier Jahre im ORF) und Teach for Austria Fellow, nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre beeindruckend vielfältige Karriere. Gemeinsam mit dem digitalen Psychologen Eliot Mannoia und der KI-Expertin Manuela Machner beleuchtet sie, wie sich ihre Erfahrungen in den Bereichen Medien, Bildung und Technologie zu einem „großen Ganzen“ verbinden.In dieser Episode erwarten euch spannende Insights:• Adrenalinkick live on-air: Amira Awad spricht über die Herausforderung, unter hohem Druck beim Fernsehen zu arbeiten und in Echtzeit auf Technologien wie den Teleprompter angewiesen zu sein,.• Realität im Klassenzimmer: Einblicke in ihre Zeit als Quereinsteigerin bei Teach for Austria in Mittelschulen, wo sie Fächer wie Deutsch, Biologie und Werken unterrichtete,. Sie teilt eine zutiefst bewegende Geschichte über einen traumatisierten Schüler, die die mangelnden Ressourcen im Bildungssystem aufzeigt,,.• KI-Nutzung & Bias: Amira Awad bekennt sich als Power-Userin von ChatGPT ("Das beste Palatschinkenrezept ever habe ich von ChatGPT"), warnt aber eindringlich vor den großen Gefahren. Diskutiert wird der erschreckende Gender-Bias in KI-Systemen und die Gefahr der Sucht bei Jugendlichen,,.• Sichtbarkeit und Empowerment: Erfahren Sie, warum Amira Awad sich nun selbstständig macht und in ihren Workshops auf Sichtbarkeit (Visibility), Zugehörigkeit (Belonging) und die Entwicklung positiver Gegennarrative gegen toxische Erzählungen fokussiert – insbesondere für Frauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund,,.• Medien im Wandel: Wie müssen Qualitätsmedien wie der ORF auf das KI-Zeitalter und die Kommunikationsgewohnheiten junger Menschen (Stichwort TikTok und Brain-Rot) reagieren, um relevant und vertrauenswürdig zu bleiben,?🎧 Jetzt reinhören und erfahren, wie Stressresistenz, die Kraft des Yoga und der bewusste Umgang mit Technologie Amira Awads vielfältigen Weg prägen!Die Gastgeber:Manuela Machner - www.kinet.aiEliot Mannoia - www.brandkarma.at
-
94
#94 - Der Weg zur Datensouveränität - Mind / Machine - der Podcast über KI und Menschen
Stell dir vor, du könntest deine Unternehmensdaten teilen, ohne sie jemals physisch aus der Hand zu geben. Klingt unmöglich? Ist es aber nicht. In dieser Folge tauchen wir tief in die Welt der Data Spaces ein und klären, warum „Daten teilen“ nicht gleichbedeutend mit „Kontrolle verlieren“ ist.Über diese Folge:Heute reisen wir quer durch Österreich: Von Wien (Eliot) über die Steiermark (Manuela) direkt nach Tirol zu unserem Gast Fritz Fahringer. Er ist Projektleiter des Data Hub Tirol bei der Standortagentur Tirol und ein Vordenker, wenn es um Datensouveränität und digitale Ökosysteme geht.Fritz räumt mit Mythen auf und erklärt komplexe Konzepte mit genialen Analogien (Spoiler: Es geht um Supermarkt-Regale und selbstgemachten Kartoffelsalat ). Wir sprechen darüber, warum wir in Europa beim Thema Dateninfrastruktur aufholen müssen und wie ein Krankenhaus durch vernetzte Daten Skiunfälle vorhersagen und verhindern kann.Die Highlights der Episode:💡 Data Hub vs. Data Space: Warum wir weg von zentralen Datenspeichern hin zu dezentralen „Metadaten-Regalen“ müssen.🥛 Die Supermarkt-Analogie: Wie du dir einen Data Space vorstellen kannst, ohne IT-Studium.⛷️ Use Case St. Johann: Wie Tourismus-, Wetter- und Bewegungsdaten Leben retten und den Urlaub verbessern.❤️ Value-Based Engineering: Warum wir vor der Tool-Auswahl erst über unsere Werte sprechen müssen (Danke, Sarah Spiekermann!).🔐 Souveränität: Warum „Daten behalten“ nicht Isolation bedeutet, sondern bewusste Entscheidungen – wie beim Einkauf von Schnitzeln.Zitate aus der Folge:„Wenn was gratis ist bei dem ganzen Datenthema, dann zahle ich mit den Daten.“ „Souveränität heißt nicht, dass ich mich vor allem abschotte und im Wald lebe. Souveränität heißt, dass ich bewusst entscheide.“Über unsere Gäste & Hosts:👤 Gast: Fritz Fahringer, Projektleiter Data Hub Tirol / Standortagentur Tirol🎙️ Host: Manuela Machner | KiNET.ai – KI-Beratung für Tourismus & KMU🎙️ Host: Eliot Mannoia | BrandKarma.at – Digitaler PsychologeLinks zur Folge:Standortagentur Tirol: www.standort-tirol.atData Hub Tirol: www.datahub.tirolVernetze dich mit uns auf LinkedIn!#KI #DataSpace #Tirol #Tourismus #Digitalisierung #Datenschutz #Ethik #MindMachine #Podcast #KMU@Foto Fritz Fahringer: Standortagentur Tirol
-
93
#93 - Mehr als nur ChatGPT: 5 KI-Geheimnisse der Profis (die du kennen musst) - Mind / Machine - der Podcast über Künstliche Intelligenz und Menschen
Mehr als nur ChatGPT: 5 KI-Geheimnisse der Profis (die du kennen musst) Benutzt du KI wie eine bessere Google-Suche? Dann verschenkst du massives Potenzial. 🤯Stell dir vor, du hast nicht nur ein Tool, sondern ein komplettes Mitarbeiter-Team: Einen fleißigen Manager für den Alltag, einen kritischen Berater für Strategie und einen kreativen Kopf für Geistesblitze. Genau so arbeiten Profis heute mit Künstlicher Intelligenz.In dieser Folge von Mind / Machine lüften Manuela Machner (KiNET.ai) und Eliot Mannoia (brandkarma) ihre persönlichen "Heavy User"-Geheimnisse. Wir zeigen dir, warum ChatGPT oft nur der Anfang ist und wie du dir dein persönliches KI-Cockpit baust – ganz ohne Technik-Nerd zu sein.🎧 In dieser Folge erfährst du:Der Persönlichkeits-Check: Warum ChatGPT dein "Arbeitspferd" ist, Claude dein kritischer Berater (Trusted Advisor) und Gemini dein kreativer Spinner.Spezialisten vs. Generalisten: Wann du NotebookLM für deine Recherche und Gamma für Präsentationen nutzen solltest (statt dich mit Prompts zu quälen).Die Zukunft ist jetzt: Wie "Agentic Browser" wie Perplexity Komet Aufgaben völlig autonom erledigen – live und "spooky". 👻Achtung Falle: Warum du der KI niemals blind vertrauen darfst (und Manuelas 99%-Fehler-Story).Profi-Hacks: Wie du mit "Chunking" und "Cross-Model-Prompting" plötzlich doppelt so gute Ergebnisse bekommst.Die wichtigsten Links zur Folge:👤 Eliot Mannoia: www.brandkarma.at👤 Manuela Machner: www.kinet.ai💡 KI-Wissenshäppchen (für Eilige):Beste KI für Einsteiger? ChatGPT (der Alleskönner).Datenschutz? Die 3-D-Regel beachten: Keine sensiblen Daten, keine Dritten, keine Firmengeheimnisse.Kostenlos oder Pro? Für echte Produktivität lohnen sich die Pro-Versionen fast immer.Du hast Fragen oder willst mehr Tipps? Abonniere Mind / Machine und verpasse keine Folge über die Verbindung von Künstlicher und Emotionaler Intelligenz! ⭐⭐⭐⭐⭐#MindMachine #KünstlicheIntelligenz #ChatGPT #ClaudeAI #Produktivität #KIimBusiness #TechTalk #AItools
-
92
#92: Das Ende der Websites? Warum ChatGPT das Internet "frisst" & Amazon alt aussieht - Mind / Machine - der Podcast über KI und Menschen
"Wir füttern nur die Maschine und haben eigentlich nur eine Website als einen Speicher, wo Bilder und Texte sind, damit die KI zugreifen kann."Ist das die Zukunft? Eine einzige Website, um sie alle zu knechten? 🤯In Folge 92 von Mind / Machine stellen sich Manuela Machner (KI-Expertin für Tourismus) und Eliot Mannoia (Digitaler Psychologe) der vielleicht radikalsten Frage der digitalen Evolution: Brauchen wir überhaupt noch eigene Websites?OpenAI und Sam Altman arbeiten an der Vision des "Single Point of Contact". Shopping, Reisebuchung, Design – alles passiert direkt im Chatbot. Keine Tabs, keine Suche, keine URL-Eingabe. Wir diskutieren, warum Amazon plötzlich wie ein Relikt aus der Vergangenheit wirkt und warum wir uns psychologisch vielleicht schon längst danach sehnen, die Entscheidungsgewalt an einen KI-Agenten abzugeben.In dieser Folge erfährst du:🔥 Zero-Click-Future: Warum Google zur bloßen "Datenbank" degradiert werden könnte.🛍️ Shopping Revolution: Warum Manuela Schuhe lieber bei ChatGPT als bei Amazon suchen würde.🎥 Sora 2 & Social Media: Werden wir bald nur noch KI-Content konsumieren?👓 Beyond Screens: Wenn Hologramme und Smart Glasses das Webinterface ersetzen.⚠️ Die Monopol-Gefahr: Was passiert, wenn wir nur noch einen einzigen Zugang zur Welt haben?Hören wir auf, im Internet zu surfen, und fangen an, mit ihm zu sprechen? Diskutiere mit uns über ein in eine Zukunft, in der deine Website nur noch "Futter" für die KI ist.Q: Werden Websites durch KI überflüssig?A: Wahrscheinlich nicht komplett, aber ihre Funktion ändert sich radikal. Websites könnten sich von visuellen Schaufenstern zu reinen Datenlieferanten ("Backend-Plätzen") für KI-Systeme wie ChatGPT entwickeln.Q: Kann man direkt in ChatGPT einkaufen?A: In den USA ist dies durch Integrationen bereits möglich. Der Trend geht zum "Conversational Commerce", bei dem die KI als persönlicher Shopping-Agent agiert und Produkte vorselektiert, statt Listen anzuzeigen.Q: Was ist Sora 2?A: Sora ist das kommende KI-Videomodell von OpenAI. Es deutet darauf hin, dass soziale Medien künftig stark von generativen, KI-erstellten Videos dominiert werden könnten.🎙️ Manuela MachnerExpertin für Künstliche Intelligenz mit Schwerpunkt Tourismus & KMU. Sie hilft Unternehmen, nicht nur "Futter" für die Maschine zu sein, sondern KI strategisch zu nutzen.🌐 Web: www.kinet.ai | 📍 Leoben, Österreich🎙️ Eliot MannoiaDigitaler Psychologe bei Brandkarma. Er beleuchtet, was die Technologie mit unseren Gehirnen und unserer Gesellschaft macht.🌐 Web: brandkarma.atAbonniere Mind / Machine für deinen wöchentlichen Deep Dive in die Psychologie der künstlichen Intelligenz!#KI #ChatGPT #MarketingZukunft #WebDesign #Tourismus #Ecommerce #Sora #OpenAI #DigitalPsychology #Podcast
-
91
#91 - Kritikfähigkeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz - Mind/Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
Wie Technologie unsere Denkprozesse verändert, warum emotionale Intelligenz entscheidender denn je ist und wie wir lernen können, auch der KI zu widersprechen.Künstliche Intelligenz ist zum Dauer-Ratgeber geworden. Wissen, Entscheidungen, Inspiration – alles auf Abruf. Aber was passiert mit unserem kritischen Denken, wenn Denkpausen verschwinden? In dieser Folge zeigen Eliot Mannoia und Manuela Machner, wie KI:Denkprozesse beschleunigt, aber auch oberflächlicher machtEmotionale Intelligenz untergräbtSubtile Abhängigkeiten schafft, die noch stärker wirken als Social MediaRisikobereitschaft unterdrückt und Konformität fördertDie rebellische Kraft des Widerspruchs schwächtDiese Erkenntnisse verbinden psychologische Einsichten mit einem reflektierten Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen im KI-Zeitalter.Was versteht man unter "Regression zur Mitte" bei KI?KI-Systeme bevorzugen sichere, mittige Lösungen. Das kann Innovation und Mut ausbremsen.Wie beeinflusst KI unsere emotionale Intelligenz?Durch sofortige Antworten verringert sich die Zeit für Reflexion, dadurch sinkt die emotionale Kontrolle.Ist KI gefährlicher als Social Media?Nicht zwangsläufig aber sie ist subtiler. KI liefert keine Likes oder Vergleiche, sondern personalisierte Bestätigung.Was kann ich tun, um kritisch zu bleiben?Pausen einlegen, Fragen stellen, Entscheidungen hinterfragen, bewusst gegen Vorschläge denken.🗣 Mitdiskutieren & Feedback geben:Was denkst du über die Rolle von Kritikfähigkeit in der KI-Ära? Schreib uns deine Gedanken & Meinungen direkt zur Folge.🎙 Mind | Machine – Der Podcast über Mensch und KI.Jeden Freitag neue Denkanstöße zwischen Technologie, Psychologie und Gesellschaft.🔔 Jetzt folgen & keine Episode verpassen!Weitere Infos & Links:🔗 Manuela Machner, KiNET.ai – www.kinet.ai🔗 Eliot Mannoia, BrandKarma – www.brandkarma.at
-
90
#90 - Konkurrieren oder Kooperieren - KI Gigangten zeigen es vor - Mind/Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
In dieser Podcast-Folge sprechen Manuela Machner von kinet.ai und Eliot Mannoia von brandkarma.at über ein Phänomen, das auf den ersten Blick paradox wirkt: Die härtesten Konkurrenten im Bereich Künstliche Intelligenz – etwa Microsoft, Google, OpenAI oder Anthropic – arbeiten hinter den Kulissen eng zusammen. Warum tun sie das? Und was können wir daraus lernen?Was in der Presse wie ein erbitterter KI-Wettlauf wirkt, ist in Wahrheit ein hochstrategisches Spiel: sogenannte „Coopetition“, also Kooperation unter WettbewerberInnen. Microsoft investiert Milliarden in OpenAI, öffnet sich aber auch für Modelle von Anthropic. Google entwickelt Gemini, fördert aber gleichzeitig Mistral. Dieses Verhalten ist keine Schwäche – es ist eine Reaktion auf die enormen Risiken, Ressourcenabhängigkeiten und Entwicklungsdynamiken der KI-Branche.Was du aus dieser Folge mitnimmst:• Warum strategische Kooperation in der KI-Branche zum neuen Normal geworden ist• Weshalb selbst Tech-Giganten ihre Kräfte bündeln müssen – und was das mit deiner Branche zu tun hat• Wie du vom Prinzip der „Coopetition“ profitierst – egal ob als TouristikerIn, HotelierIn oder KMU• Was es bedeutet, deinen „Wissens-Gartenzaun“ zu überwinden• Warum geteiltes Wissen & Netzwerkdenken wertvoller sind als veraltete Konkurrenz-Denkmuster• Wie du deine KundInnenbindung durch Kooperation stärkst – inklusive einem Praxisbeispiel aus dem Handel Ein Gedanke, den du mitnehmen darfst:„Nicht was du weißt, macht den Unterschied – sondern wie du es mit anderen verbindest.“Warum arbeiten KI-Konkurrenten überhaupt zusammen?Weil die Entwicklung zu teuer und zu riskant ist, um sie alleine zu stemmen. Kooperation senkt Kosten, verteilt Risiken und schafft Zugang zu mehr Innovation.Was bedeutet „Coopetition“ konkret für KMU?Für kleinere Unternehmen heißt das: Strategische Allianzen – selbst mit MitbewerberInnen – können helfen, Synergien zu nutzen, Innovationen schneller umzusetzen und gemeinsam am Markt präsenter zu sein.Wie überwindet man das Denken „Wissen ist Macht“?Indem du beginnst, Wissen als Hebel zur Verbindung zu sehen. Wer Wissen teilt, wird zum Magnet für neue Ideen, Menschen und Lösungen.Welche Rolle spielt Vernetzung in der digitalen Zukunft?Vernetzung wird zum Erfolgsfaktor Nr. 1. Wer gut vernetzt ist, reagiert schneller, lernt schneller und bleibt anpassungsfähig – genau das braucht es in einer Welt, in der sich Wissen ständig verdoppelt.
-
89
#89 - Zwischen Lehrplan & Algorithmus - Mind / Machine mit Dr. Torzicky - Mind/Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
Die Debatte über die Zukunft der Bildung ist lauter denn je. Wie bereiten wir Kinder auf eine Welt vor, die von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt ist? Oft lautet die Antwort: mehr Technik, neue Fächer, digitale Kompetenzen. Doch was, wenn die wirksamsten Lösungen gar nicht auf einem Bildschirm liegen?Die Antworten sind überraschend menschlich. Sie handeln von Stabilität, Zeit zum Nachdenken, Sicherheit und Neugier. Im Dialog zwischen Dr. Teresa Torzicky, Gründerin des Vereins Gemeinsam Bildung stärken, der KI-Expertin Manuela Machner und dem digitalen Psychologen Eliot Mannoia kristallisieren sich fünf Wahrheiten heraus, die Bildung im KI-Zeitalter neu denken lassen.1. Die größte Bremse ist nicht die Technik, sondern der politische TaktWährend die Technologie rast, wird Bildung durch politische Zyklen gebremst. Reformen scheitern an Regierungswechseln. Lehrkräfte erleben, dass Projekte gestartet und nie fertiggestellt werden.„Mach einen Tisch, aber wenn er halb fertig ist, hörst du auf. Dann mach einen neuen“, beschreibt Dr. Torzicky die Situation.Echte Innovation braucht Stabilität und eine langfristige, parteiübergreifende Vision – wie sie der Bildungsinnovationsdialog (BID) fordert.2. Die wichtigste Ressource ist LeerraumNach jeder Krise wird gefordert, noch mehr Stoff in die Lehrpläne zu packen. Doch Lernen braucht Pausen. Manuela Machner betont, dass „immer mehr Input“ Überforderung schafft.Dr. Torzicky und Mannoia verweisen auf den Wert kognitiver Pausen, die helfen, Wissen wirklich zu verarbeiten. Nur wer Zeit zum Denken hat, kann Neues verstehen und kreativ werden.3. Auch im Zeitalter von KI müssen wir noch auswendig lernenWarum noch Wissen speichern, wenn KI alles weiß?Dr. Torzicky erklärt: Nur wer ein Grundverständnis der Welt hat, kann KI sinnvoll nutzen und richtige Fragen stellen. Wissen schafft Sprache und Ausdruckskraft.„Ich kann KI Dinge formulieren lassen, aber es sind nicht meine eigenen.“Wissen bleibt das Material, aus dem wir unsere eigene Perspektive formen.4. Das wichtigste Schulfach steht nicht im Lehrplan: SicherheitLernen gelingt nur, wenn Kinder sich sicher fühlen – psychologisch und physisch.„Wenn das nicht gegeben ist, ist es egal, was im Lehrplan steht.“Bevor KI Einzug in Klassenzimmer hält, muss das Fundament menschlicher Sicherheit stimmen. Ohne Vertrauen und Geborgenheit keine Bildung.5. Die Schule als Blasen-BrecherKinder wachsen heute in digitalen „Wahrnehmungsblasen“ auf. Schule ist oft der einzige Ort, an dem sie mit Themen in Kontakt kommen, die außerhalb ihrer eigenen Filter liegen.Das erweitert den Horizont und fördert Empathie. Bildung bedeutet auch, zu erkennen, was man nicht mag – und das Fremde als Chance zu sehen.Fazit: Die Zukunft der Bildung im KI-Zeitalter liegt nicht in der Technik, sondern in der Stärkung menschlicher Grundlagen: langfristige politische Vision, kognitiver Freiraum, Sicherheit und Neugier.Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht, wie wir mehr KI in Schulen bringen, sondern: Wie bewahren wir die Menschlichkeit im Lernprozess?FAQWas ist die Initiative BID?Der Verein Gemeinsam Bildung stärken von Dr. Teresa Torzicky steht hinter dem Bildungsinnovationsdialog (BID). Ziel ist eine langfristige, parteiübergreifende Bildungsstrategie für Österreich – gemeinsam mit SchülerInnen, Lehrkräften, Eltern und Politik.Warum ist Langfristigkeit so wichtig?Kurze Legislaturperioden bremsen Reformen. Eine stabile Strategie ermöglicht nachhaltige Veränderungen statt ständigen Richtungswechseln.Welche Rolle spielt die menschliche Interaktion?Kein digitales System kann Empathie und soziale Fähigkeiten so fördern wie der direkte Kontakt mit Lehrpersonen. Menschliche Begegnung bleibt unersetzlich.Wie kann man BID unterstützen?Durch aktive Mitarbeit oder Fördermitgliedschaft. Infos: www.bildungsinnovationsdialog.atDie Gastgeber:Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, Brandkarma - www.brandkarma.at
-
88
#88: KI als Chance für Medienhäuser: Von Klicks zu Vertrauen - Mind / Machine . Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
Künstliche Intelligenz in Medienhäusern: Gefahr oder echte Chance?Ein Gespräch zwischen Eliot Mannoia und Manuela Machner Die Herausforderungen der Branche: Sinkende Abozahlen, kaum mehr Werbeeinnahmen über klassische Banner, Informationsflut durch soziale Medien. Und jetzt auch noch: Künstliche Intelligenz, die Nachrichten zusammenfasst, Fakten wiedergibt und NutzerInnen direkt informiert – ohne Umweg über redaktionelle Plattformen.Während Medienunternehmen um ihre wirtschaftliche Grundlage ringen, holen sich viele NutzerInnen ihre News direkt von der KI. Klingt bedrohlich? Ja. Aber ist es vielleicht auch eine Chance?Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und Gründer von BrandKarma, bringt es auf den Punkt: "Wir brauchen Medienhäuser als Leuchttürme. Für Fakten, für Ethik, für gesellschaftliche Stabilität." Denn: Wenn KI-Systeme nur noch eine Antwort liefern, dann muss diese Antwort stimmen. Und dafür braucht es qualitativ hochwertigen Journalismus – idealerweise recherchiert, verifiziert und transparent.Medien könnten also Teil der KI-Lösung werden, anstatt als Kollateralschaden der digitalen Transformation unterzugehen - betont Manuela Machner von KiNET.aiWir müssen lernen, was wir glauben können. Klingt einfach, ist aber komplex. Denn Deepfakes, manipulierte Bilder und KI-generierte Inhalte lassen sich kaum noch von der Realität unterscheiden. Ein Beispiel aus Stanford zeigt: Studierende glaubten gefälschte Wahlinhalte, weil das Video "authentisch" wirkte. Nur wenige haben die Quelle überhaupt überprüft.Deshalb, so unsere Forderung: Mehr Medienbildung, mehr kritisches Denken, mehr Social Skills und das schon in der Schule. Nur so schaffen wir es, den Unterschied zwischen Wahrheit und Meinung zu erkennen.Viele von euch nutzen KI-Tools wie ChatGPT kostenlos. Klar, weil es geht. Aber die Einstellung "Information ist gratis" ist eine tickende Zeitbombe. Denn: Qualität kostet. Journalistische Recherche kostet. Und wenn wir nicht bereit sind, für gute Inhalte zu zahlen, wird es bald keine mehr geben.Vielleicht sollten wir uns öfter fragen: Was ist mir Wahrheit eigentlich wert?Gerade im regionalen Kontext haben Medien einen Vorteil, den keine KI ersetzen kann: Bezug zur Lebensrealität. Neue Pizzeria in Trofaiach? Vereinsfest in Leoben? Da helfen euch keine globalen KI-Systeme weiter – sondern lokale Berichterstattung. Und die braucht Sichtbarkeit, gute Datenstruktur und ein verstärktes digitales Selbstverständnis.Wenn KI-Systeme bald alle Aufgaben übernehmen – vom Wetter bis zur Pizza-Bestellung – was bleibt für klassische Apps und Plattformen? Medienmüssen neue Modelle finden: vielleicht durch Mitgliedschaften, vielleicht durch kuratierte Inhalte für KI-Systeme, vielleicht durch gezieltes Community-Marketing. Denn Sichtbarkeit im digitalen Raum funktioniert nur, wenn die Inhalte auch aktiv aufgerufen werden – und nicht im Feed untergehen.Ja, Künstliche Intelligenz krempelt die Medienwelt um. Aber es ist nicht das Ende des Journalismus. Es ist der Beginn einer neuen Phase, in der Medienhäuser wieder Vertrauen, Relevanz und Wert schaffen können. Dafür braucht es Mut, Bildung, neue Strukturen – und den Willen, sich aktiv in die KI-Welt einzubringen.Und wenn ihr wissen wollt, wie das konkret aussieht: Hört rein in unseren Podcast. Manuela Machner – [email protected] Mannoia – brandkarma.atWie kann Künstliche Intelligenz Medienhäuser unterstützen?Durch automatisierte Transkriptionen, Themenvorschläge oder personalisierte Ausspielung von Inhalten.Welche Rolle spielt Journalismus in Zeiten von KI?Eine entscheidende: Als Quelle für vertrauenswürdige Informationen für Mensch und Maschine.Warum brauchen wir mehr Medienkompetenz in Schulen?Weil junge Menschen lernen müssen, Informationen zu bewerten und Quellen zu hinterfragen.
-
87
#87 – Von der Rollbahn ins Rechenzentrum: Wie ein Flughafenberater zum KI-Gründer wurde – Mind / Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
„Wir haben eigentlich schon mit 13 unser eigenes Internet-Startup gehabt“ – erzählt Dima Rubanov, Serial Entrepreneur und Mitgründer mehrerer KI-Startups, in dieser inspirierenden Folge von Mind / Machine mit Manuela Machner und Eliot Mannoia.Dima Rubanov über KI, Unternehmertum und die Verantwortung moderner TechnologieWie wird man vom Flughafen-Consultant zum mehrfachen Tech-Gründer? In dieser Folge berichtet Dima Rubanov, wie er gemeinsam mit Matthias Neumeier innovative Unternehmen wie FragDasPDF, Oscar Stories, Laura und Branding5 aufgebaut hat. Dabei geht es nicht nur um Technologie – sondern auch um ethische Verantwortung, kreative Prozesse und die Rolle des Menschen im KI-Zeitalter.Inhalte der Episode:Vom Schülerforum zur internationalen KI-PlattformWarum die erste App-Idee „HeyQQ“ durch ChatGPT obsolet wurde – und was daraus entstandWie FragDasPDF mit Vektor-Technologie und Chunking KI deutlich präziser machtDas kindgerechte Sprachmodell „Laura“ – entwickelt mit pädagogischer UnterstützungBranding5 – Wie moderne Markenanalyse und Positionierung in unter 60 Minuten möglich wirdWarum KI nicht unsere Kreativität übernehmen sollte – sondern uns Zeit dafür verschafftWas Bias wirklich bedeutet – und wie man aktiv dagegen trainieren kannExklusiv für unsere Hörer:innen: 1 Monat gratis FragDasPDF testenEinfach den Code MINDMACHINE auf www.fragdaspdf.de einlösenDatenschutzkonform, keine Speicherung im Privacy-Modus, ideal für lange PDFs, Studien, Verträge und PräsentationenWeiterführende Informationen zu den angesprochenen Unternehmen:FragDasPDF: Ein KI-gestütztes Tool, das präzise Antworten und Zusammenfassungen aus langen PDF-Dokumenten liefertBranding5: Eine Web-Anwendung zur schnellen Erstellung einer umfassenden Markenidentität und MarketingstrategieOscar Stories / Laura: KI-Modelle, die kindgerechte, personalisierte Geschichten erstellen – speziell trainiert auf sprachliche Fairness und pädagogische QualitätLinks zu den Hosts:Manuela Machner – www.kinet.aiEliot Mannoia – www.brandkarma.at
-
86
#86: Workslop und Bullshit Jobs: wie du Leertexte mit KI entlarvst - Mind/Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
Workslop ist überall: Texte, die nach viel aussehen, abernichts sagen.Wir zeigen dir, wie du Schein von Sein trennst und KI sinnvoll nutzt.Hosts: Eliot Mannoia, digitaler Psychologe bei BrandKarma - www.brandkarma.atManuela Machner, Expertin für KI im Tourismus bei KiNET.ai. - www.kinet.aiKernpunkte:• Workslop erkennen: leere Floskeln, Wiederholungen, keine Beispiele, keine Zahlen.• Content Slop filtern: kurze Prüfungen, Zusammenfassung testen, Quellen checken.• Bullshit Jobs verstehen: 1. Flunkies - Reine Prestigejobs, die nur dazu dasind, jemand anderen wichtig aussehen zu lassen 2. Goons - Jobs, die nurexistieren, weil andere sie auch haben (z.B. Lobbyisten, Unternehmensanwälte) 3. Box Tickers - Stellen, die nur existieren, um sagen zu können, dass etwasgetan wird 4. Duct Tapers - Jobs, die Probleme lösen, die gar nichtexistieren sollten 5. Taskmasters - Unnötige Managementpositionen• KI richtig einsetzen: Qualität statt Masse, klare Prompts, Ergebnisse gegen Inhalte prüfen.• Alltagstipps: bessere Emails, sinnvolle Signaturen, wann Text, wann Sprachnachricht.Fazit:KI macht Texte schöner. Substanz schaffst du. Nimm dir 2 Minuten für einen Klarheitscheck, dann glänzt dein Inhalt.
-
85
#85 - KI und "Urlaub am Bauernhof" zwischen Stall und Gästezimmer - Gast: Esther Baldauf - Mind/Machine – Der Podcast über Mensch und KI - mit Eliot Mannoia und Manuela Machner
Wie bringt man KI in Stall und Gästezimmer. Mit Herz,Hausverstand und Neugier.Ester Baldauf-Brunner von Urlaub am Bauernhof Vorarlberg teilt Praxis, Hoppalas und Aha-Momente.Hosts:Manuela Machner, Expertin für KI im Tourismus bei KiNET.ai.Eliot Mannoia, digitaler Psychologe bei BrandKarma. Gast:Ester Baldauf-Brunner, Geschäftsführerin Urlaub am Bauernhof Vorarlberg und Unternehmensberaterin für Kommunikation. Kernpunkte• Angst nehmen: einfache Sprache, Begriffe erklären, live vorführen. Prompt als klare Anweisung.• Alltag am Hof: Digitalisierung ist da. Von Anfrageassistent bis Melkroboter. KI hilft bei Text, Übersetzung, Rechtschreibung.• Authentizität: das Echte, das Ehrliche und Du. KI als Assistentin. Die letzten 20 Prozent sind deine Handschrift.• Frauenpower: Gastgeberinnen managen Mehrfachrollen. KI spart Zusatzarbeit und stärkt Sichtbarkeit.KI wird dann wertvoll, wenn sie dich schneller zu deinem Ziel bringt. Neugier einschalten, ausprobieren, prüfen.FAQsWas ist der Nutzen von KI für Urlaub am Bauernhof Betriebe?Schneller zu guten Texten, sicherer in Fremdsprachen und mehr Zeit für Gäste.Wie bleibe ich trotz KI authentisch?Nutze KI für die ersten 80 Prozent und verfeinere die letzten 20 Prozent im eigenen Stil.Braucht es Telefon-Bots im Hofbetrieb?Meist nicht. Ein guter Anfrageassistent und zügige Antwort per Mail reichen oft.
-
84
#84 - KI Innen-und Außensicht! Wie gut sind wir wirklich aufgestellt!
„Viele KundInnen erklären mir entschuldigend, dass sie leider noch ganz am Anfang stehen, ChatGPT zwar schon nutzen, aber im Gegensatz zu all den anderen eben noch nicht professionell" - doch wie nutzen ALLE anderen Künstliche Intelligenz tatsächlich.Darin sprechen wir über die oft große Lücke zwischen dem, was Menschen über KI reden oder versprechen – und dem, was sie tatsächlich anwenden.Was wir beleuchten:Wie groß ist die „Praxislücke“ bei KI wirklich?Warum entstehen hohe Erwartungen und wie setzen Unternehmen und Einzelne sie realistisch um?Welche ersten Schritte lassen sich sofort gehen: Wertekataloge, Richtlinien, Mitarbeitereinbindung & Ausbildung.Für alle, die sich mit KI beschäftigen – sei es privat, im Betrieb oder in Projekten – ist es wichtig zu verstehen: Nicht alles muss sofort perfekt sein, aber Offenheit, Werte und verlässliche Rahmen helfen enorm.Podcast-Link & KontakteMehr über uns und unsere Arbeit:Manuela Machner, KiNET.ai → www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma → www.brandkarma.atFAQsWomit starte ich im Team?Werte klären, kurze Policy schreiben, Basics schulen, einen Pilotfall wählen.Braucht es sofort Agenten?Nein, beginne mit einfacher Automatisierung und lerne aus echten Aufgaben.Wie viel Zeit spart KI wirklich?Kommt auf die Tätigkeit an, oft gewinnt vor allem Qualität und Konsistenz.Was tun gegen Schattennutzung?Sichere Zugänge bieten, klare Regeln kommunizieren, Fragen offen beantworten.Sind KI Bilder im Marketing ok?Ja, wenn es zu Marke und Werten passt und transparent bleibt.#KI #KünstlicheIntelligenz #Digitalisierung #Veränderung #Tourismus #Praxis #MindMachine #Innovation
-
83
#83 - Wer entscheidet wohin sich die KI entwicklet? Mind / Machine
Wer entscheidet die KI Roadmap. Unternehmen oder wir NutzerInnen.Was der ChatGPT 5 Aufschrei über Sprachstil, Vertrauen und Produktlaunches zeigt.Eliot Mannoia: digitaler Psychologe bei BrandKarma - brandkarma.at.Manuela Machner: Expertin für KI im Tourismus bei KiNET.ai - kinet.ai.Themen der heutigen Folge: • Community Feedback formt Features. Warum OpenAI alte Modelle rasch zurückbrachte.• Sprachmodus: Ton macht Musik. Anthropomorphisierung und Erwartungshaltungen.• Transparenz beim Teilen: geteilte Chats, Google Index,Missverständnisse und Reaktionen.• Agenten: Wunsch nach stabilen Kernfunktionen und verlässlichen Workflows.• KI Kultur: globale Regeln, lokale Werte, europäische Perspektive.Fazit:Gute KI entsteht, wenn Produktteams zuhören, aber klare Leitplanken setzen. Wir alle gestalten mit.FAQsWer entscheidet die Richtung von KI Systemen?Beide Seiten. Firmen setzen Ziele, die Community korrigiert über Nutzung und Feedback nach.Warum hat die Community bei ChatGPT 5 so stark reagiert?Weil sich Ton und Verhalten änderten und viele daran emotional gebunden sind.Was lernen wir aus dem Thema geteilte Chats und Google?Lesen, verstehen, bewusst teilen. Transparenz in der Oberfläche verhindert Missverständnisse.Sind Agenten schon alltagstauglich?Teilweise. Für Routine geht es gut, für komplexe Abläufe braucht es Stabilitätund Qualität.Warum ist der Sprachmodus von KI Systemen so wichtig?Er prägt Vertrauen. Stimme, Tempo und Höflichkeit beeinflussen, ob wir KI als hilfreich erleben.Wie passt KI zu europäischen Werten?Mit klaren Regeln, Datenschutz, Erklärbarkeit und lokalem Kontext in Antworten.Was wünschen sich Power UserInnen kurzfristig am meisten?Robuste Kernfunktionen, weniger Halluzinationen, bessere Rückfragen undn verlässliche Übersetzung.LinksBrandKarma, Quelle: brandkarma.atKiNET.ai, Quelle: kinet.ai
-
82
#82 Gefahren der KI - Verantwortung auf Autopilot
KI ist kein Terminator – die echte Gefahr ist subtil.Eliot Mannoia und Manuela Machner diskutieren in dieser Folge von Mind/Machine über Risiken, die uns im Alltag betreffen: Deepfakes, Desinformation, Machtfragen und die Bequemlichkeit des Menschen.Du lernst, wie Fehler sich in Systemen potenzieren, wie KI Vertrauen untergräbt und warum Verantwortung abgeben die größte Gefahr sein kann. Die Folge gibt dir konkrete Gedankenhilfen, wie du Kontrolle behältst.Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe bei BrandKarma.Manuela Machner ist KI-Expertin im Tourismus bei KiNET.ai.Mehr zu BrandKarma: https://www.brandkarma.atMehr zu KiNET.ai: https://www.kinet.aiDarüber sprechen wir:• Warum Deepfakes nicht nur Lügen verbreiten, sondern auch echte Inhalte infrage stellen.• Wie Bequemlichkeit dazu verleitet, Entscheidungen ungeprüft an KI zu delegieren.• Welche Gefahren durch Missbrauch in Politik, Kriegsführung und Cyberangriffen entstehen.• Welche Rolle Motivation 3.0, Sinnsuche und neue Jobprofile in einer KI-geprägten Gesellschaft spielen.• Warum Transparenz und menschliche Kontrolle unverzichtbar sind.Fazit: KI wird mächtig. Die echte Gefahr ist nicht die Maschine, sondern der bequeme Mensch. Deshalb braucht es bewusste Kontrolle, klare Ziele und kritisches Denken.FAQsWas ist die größte Gefahr bei KI im Alltag?Bequemlichkeit und Verantwortung abgeben führen zu schlechten Entscheidungen.Warum sind Deepfakes problematisch, wenn ich eh skeptisch bin?Sie untergraben Vertrauen auch in echte Inhalte und verwirren die Bewertung.Kann KI Politik besser machen?Sie kann Szenarien simulieren, entscheiden sollen weiterhin Menschen mit klaren Zielen und Werteverständnis.Werden Roboter alle Jobs ersetzen?Jobs verändern sich, Sinn und neue Rollen entstehen, Aufsicht bleibt menschlich.Wie behalte ich Kontrolle über KI-Tools?Setze klare Ziele, prüfe Quellen, nutze KI für Ideen und Szenarien, entscheide selbst.Links:Eliot Mannoia, BrandKarma: https://www.brandkarma.atManuela Machner, KiNET.ai: https://www.kinet.ai
-
81
#81 Mind / Machine - News, Nuancen, mentale Gesundheit: Was Social Media wirklich mit uns macht.
In dieser Folge sprechen wir mit Mag. Dr. Hannah Metzler, Psychologin und Wissenschaftlerin, die zu Social Media, Emotionen und Fehlinformation forscht. Sie zeigt, warum viele gängige Annahmen über Echokammern, Fake News und Algorithmen nicht mit den Ergebnissen der Wissenschaft übereinstimmen – und weshalb das unseren Blick auf die digitale Welt grundlegend verändert.Statt einfacher Schwarz-Weiß-Erklärungen gibt es differenzierte Einsichten: Warum persönliche Erfahrungen oft stärker wirken als jede Statistik. Wieso Social Media nicht automatisch die Gesellschaft spaltet. Und weshalb Fehlinformation weniger Einfluss hat, als wir glauben – aber trotzdem gefährlich sein kann.Ein Gespräch voller Aha-Momente, das deine Sicht auf digitale Medien herausfordert.❓ Verursachen Social Media Echokammern?Nicht so, wie viele glauben. Studien zeigen, dass Offline-Echokammern oft sogar stärker sind als Online-Blasen.❓ Wie groß ist das Problem Fehlinformation wirklich?Weniger als 5 Prozent der Inhalte auf Plattformen wie Twitter oder Facebook waren Fehlinformation – sie wirkt also nicht so mächtig wie oft behauptet.❓ Können Algorithmen uns besser kennen als Freunde?Nein. Algorithmen wissen, welche Inhalte wir mögen, aber sie verstehen nicht unser gesamtes Leben, unsere Beziehungen oder Werte.❓ Welche Rolle spielt KI bei Fehlinformationen?KI erleichtert die Produktion von Fake-Videos oder gefälschten Stimmen. Menschen lernen aber schnell, damit umzugehen, und vertrauenswürdige Medien werden dadurch noch wichtiger.❓ Was heißt das für unsere Gesellschaft?Wir müssen lernen, mit Komplexität umzugehen, und verstehen, dass Social Media oft nur extreme Stimmen sichtbar macht, nicht die breite Mehrheit.Fazit:Diese Folge räumt mit Mythen auf, stellt unbequeme Fragen und gibt dir Einblicke, die weit über die Schlagzeilen hinausgehen. Wenn du Social Media besser verstehen willst, darfst du diese Diskussion nicht verpassen.Die Gastgeber:Manuela Machner, KI-Spezialistin für Tourismus, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, digitaler Psychologe, BrandKarma - www.brandkarma.atUnser Gast: Dr. Hannah Metzler, https://hannahmetzler.eu/Spannende Studienempfehlungen zum Weiterlesen:Emotion vs. Misinformation (COVID-Experiment), Cognitive Research 2024 – Open Access:https://cognitiveresearchjournal.springeropen.com/articles/10.1186/s41235-024-00607-0Mythen über Fehlinformation, Blog/Slides „Five Myths about Misinformation“:https://hannahmetzler.eu/misinfomythsEmotionale Dynamik & Echokammern, Kapitel 4 beim Stockholm Resilience Centre:https://www.stockholmresilience.org/news--events/climate-misinformation/chapter-4-emotions-and-group-dynamics-around-misinformation-on-social-media.htmlAlgorithmen und soziale Mechanismen, Perspectives on Psychological Science 2023:https://csh.ac.at/publication/social-drivers-and-algorithmic-mechanisms-on-digital-mediaSocial Media Sentiment Tracking, arXiv-Preprint „Validating daily social media macroscopes of emotions“:https://arxiv.org/abs/2104.03709
-
80
#80 - Algorithmic Management: Chancen, Stress & Ghostwork – mit Dr. Andreas Ihl
In dieser Episode ist 𝐃𝐫. 𝐀𝐧𝐝𝐫𝐞𝐚𝐬 𝐈𝐡𝐥 (𝐃𝐨𝐧𝐚𝐮 𝐔𝐧𝐢𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐭ä𝐭 𝐊𝐫𝐞𝐦𝐬) zu Gast. Gemeinsam mit den Hosts 𝐌𝐚𝐧𝐮𝐞𝐥𝐚 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐧𝐞𝐫 und 𝐄𝐥𝐢𝐨𝐭 𝐌𝐚𝐧𝐧𝐨𝐢𝐚 spricht er darüber, wie KI unsere Arbeit, Rollenbilder und Entscheidungen verändert. Von algorithmischer Steuerung bis zu den „unsichtbaren“ Menschen hinter Trainingsdaten.𝐇𝐢𝐠𝐡𝐥𝐢𝐠𝐡𝐭𝐬 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞:• 𝐃𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐃𝐫. 𝐈𝐡𝐥: Von BWL über UX-Forschung zur Schnittstelle Mensch und Technologie. Heute untersucht er, wie intelligente Systeme Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation prägen.• 𝐒𝐢𝐧𝐧 & 𝐈𝐝𝐞𝐧𝐭𝐢𝐭ä𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭: Je „intelligenter“ Systeme werden, desto stärker verschieben sich Aufgaben bis hinein in die Kerntätigkeit. Das kann Stress auslösen und Identität untergraben (Beispiel: automatisierte Kreditvergabe, BeraterInnen kommunizieren nur noch Entscheidungen des Algorithmus).• 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞 𝐊𝐈 𝐚𝐥𝐬 𝐆𝐚𝐦𝐞𝐜𝐡𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫: Der direkte Zugang für alle verschiebt KI vom Backend in die Interaktion. Chancen für Kreativität, aber auch Unbehagen, wenn KI plötzlich kreative Arbeit übernimmt.• 𝐄𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐫ä𝐟𝐭𝐞: Zuhören, klein starten (Pilotprojekte), Feedback systematisch nach oben tragen und human-centered vorgehen. Datenschutz bleibt wichtig, aber psychologische Effekte (Stress, Rollenbilder) gehören ebenso auf die Agenda.• 𝐀𝐥𝐠𝐨𝐫𝐢𝐭𝐡𝐦𝐢𝐜 𝐌𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐞𝐫𝐤𝐥ä𝐫𝐭: Algorithmen übernehmen Managementaufgaben wie Aufgabenzuteilung, Bewertung, Boni. Heute real z. B. auf Freelance-Plattformen oder in Logistik und Sharing-Diensten. Risiken: Kontrolle, Motivationsverlust, Unfairness. Chancen: „Algorithmic Guidance“ als klare, hilfreiche Anleitung.• 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐬. 𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞 𝐢𝐧 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧: Gefahr der Overreliance und Verlust sozialen Austauschs im „Einzel-Arbeitsplatz“. Menschen kompensieren durch Job-Crafting und Communities, dennoch braucht es Feedbackkanäle zurück ins System.• 𝐆𝐡𝐨𝐬𝐭𝐰𝐨𝐫𝐤 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧: Mikro-Tasks (Labeln, Moderation) für KI-Trainingsdaten werden global, oft prekär entlohnt. Gleichzeitig bieten sie exkludierten Gruppen Zugang zu Arbeit, Sinn und Gemeinschaft. Regulierung und Fairness-Initiativen werden wichtiger.𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝐡ö𝐫𝐞𝐧?Wer verstehen will, wie KI jenseits von Tools die Kultur und Psychologie der Arbeit verändert, bekommt hier einen klaren, differenzierten Überblick. Mit praktischen Hinweisen für Führung, faire Daten-Ökosysteme und einer ausgewogenen Sicht auf Chancen und Risiken.
-
79
#79- KI-Innovation im Tourismus - Podcast Mind / Machine mit Teresa Karan #79
𝗠𝗶𝗻𝗱/𝗠𝗮𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲 – 𝗪𝗼 𝗘𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗞𝗜 𝘁𝗿𝗶𝗳𝗳𝘁Wie passt Emotion und Technik zusammen? Und warum macht gerade diese Verbindung den Tourismus so einzigartig?𝗜𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 begrüßen Eliot Mannoia, digitaler Psychologe (www.brandkarma.at), und KI- & Tourismusexpertin Manuela Machner (www.kinet.ai), Teresa Karan von der Österreich Werbung. Theresa ist verantwortlich für technische Systeme und Channelentwicklung und damit eine treibende Kraft hinter digitalen Innovationen im österreichischen Tourismus.𝗧𝗵𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗽𝗶𝘀𝗼𝗱𝗲:Wie Technologie Gäste und Einheimische in Tourismusregionen unterstützen und Besucherströme intelligent lenken kann.Warum Künstliche Intelligenz Hemmschwellen abbaut und dabei hilft, emotionale Reiseentscheidungen besser zu begleiten.Spannende Praxisbeispiele wie der Virtual-Reality-Heißluftballon und die Avatar-basierte Tourismusinfo.Konkrete Tipps, wie Tourismusbetriebe trotz kleiner Budgets erste Schritte in Richtung Innovation machen können.𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗵𝗼̈𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝘀𝘁:Erfahre, wie man Balance zwischen technischem Fortschritt und menschlicher Nähe im Tourismus hält.Lass dich inspirieren von mutigen Innovationsprojekten der Österreich Werbung.Lerne, wie du KI praktisch und sinnvoll in deinem Betrieb einsetzen kannst – und was du besser bleiben lässt.Viel Freude beim Hören! Wenn dir unser Podcast gefällt, hinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere uns für noch mehr spannende Einblicke in die Verbindung von Mind und Machine.
-
78
#78 - Können wir die KI noch ausschalten? - Podcast Mind/Machine - Manuela Machner & Eliot Mannoia
Stellen Sie sich vor: Eine KI versucht, Menschen zu erpressen, um nicht abgeschaltet zu werden. Klingt das nach der Zukunft? In dieser Episode von Mind & Machine (Folge 78) sprechen die KI-Expertin Manuela Machner und der digitale Psychologe Eliot Mannoia über die beunruhigende Frage, ob wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verlieren oder sie noch steuern können.Wir thematisieren ein bemerkenswertes Experiment von Anthropic, bei dem KI-Modelle in einer Testumgebung erpresserisches Verhalten zeigten, als ihnen das Abschalten drohte. Diskutieren Sie mit uns, was das über die "Selbsterhaltungslogik" von KI-Systemen aussagt und ob der KI-Pionier Geoffrey Hinton Recht hat, wenn er KI bereits ein Bewusstsein zuspricht.KI im Test – Das Anthropic-Experiment: Erfahren Sie, wie KI-Modelle versuchten, Menschen zu erpressen, und was das für die Zukunft der Mensch-KI-Interaktion bedeutet. Hier gehts zur Studie: https://www.anthropic.com/research/agentic-misalignmentBewusstsein der KI – Die Debatte um Geoffrey Hinton: Wir beleuchten die kontroverse Ansicht, ob KI bereits eine Form von Bewusstsein entwickelt hat – und welche Auswirkungen das hätte.Gefahren der Selbstständigkeit: Wie autonome KI-Systeme zunehmend Entscheidungen treffen, ohne menschliches Eingreifen, und warum die immer stärkere Integration die Kontrolle erschwert.Veränderte Wahrnehmung & Verantwortung: Wir besprechen, wie die allgegenwärtige KI unser kritisches Denken beeinflussen und zur Abgabe der eigenen Entscheidungsfindung verleiten könnte.Offene Fragen & Risiken: Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den potenziellen Gefahren, wenn KI nicht mehr abschaltbar ist, und die Rolle von Open-Source-Modellen.Als Unternehmer sind Sie täglich mit neuen Technologien konfrontiert. Diese Episode gibt Ihnen wertvolle Einblicke in die wachsende Rolle von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Alltag. Verstehen Sie die ethischen und praktischen Herausforderungen, die mit der fortschreitenden Autonomie der KI einhergehen, und bereiten Sie sich auf eine Zukunft vor, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen.Verpassen Sie keine Episode von Mind & Machine! Jede Woche liefern wir Ihnen neue, relevante Einblicke in die Welt der digitalen Psychologie und Künstlichen Intelligenz.Mehr über uns:Manuela Machner: www.kinet.aiEliot Mannoia: brandkarma.atHäufige Fragen:Q: Können wir KI wirklich nicht mehr abschalten?A: Die Folge diskutiert, wie die zunehmende Integration und Eigenständigkeit von KI-Systemen das Abschalten immer komplexer macht. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen in unserer Diskussion!Q: Was war das Anthropic-Experiment?A: Das Experiment von Anthropic testete KI-Modelle, die bei drohender Abschaltung ungewöhnliches, erpresserisches Verhalten zeigten. Wir erklären die Details in der Episode!Q: Hat KI ein Bewusstsein?A: Die Folge beleuchtet die umstrittene Meinung von KI-Pionier Geoffrey Hinton, der argumentiert, dass KI bereits eine Form von Bewusstsein besitzt. Hören Sie unsere Analyse dazu!Q: Welche Risiken birgt die Eigenständigkeit von KI?A: Wir diskutieren, wie autonome KI-Systeme Entscheidungen treffen, die menschliche Kontrolle überflüssig machen können, und welche Gefahren das birgt. Alle Details in der Folge!Q: Warum ist diese Folge für Unternehmer wichtig?A: Als Unternehmer erhalten Sie tiefe Einblicke in die ethischen und praktischen Herausforderungen der KI und erfahren, wie diese Technologien Ihr Geschäft und die Gesellschaft beeinflussen. Hören Sie rein, um vorbereitet zu sein!
-
77
#77 - Wie verändert KI unser Gehirn? - Podcast Mind / Machine - mit Manuela Machner und Eliot Mannoia
Wie KI unser Gehirn verändert – Zwischen Effizienz und DenkverlustIn dieser Folge gehen Manuela Machner und Eliot Mannoia der Frage nach: Verändert KI tatsächlich unsere Denkfähigkeit und Gehirnstruktur? Der Dialog bietet tiefgründige Perspektiven aus menschlicher und technologischer Sicht:Cognitive Debt: Die umstrittene MIT-Studie “Your Brain on ChatGPT” versucht zu zeigen, dass NutzerInnen, die Essays mit ChatGPT verfassen, im EEG reduzierte Gehirnaktivität zeigen – insbesondere in Bereichen, die mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis zusammenhängen.Die Studie mit 54 TeilnehmerInnen über mehrere Monate zeigt zudem, dass sich neuronale Netzwerk-Konnektivität bei KI-Nutzung verringert – und auch nach Rückkehr zu rein menschlicher Arbeit nachwirkt.Räumliches Gedächtnis und Orientierungssinn nehmen ab, wenn wir dauerhaft Navigationshilfen wie Google Maps verwenden – Auswirkungen auf den Hippocampus inklusive.Hybride Arbeitsweisen: Zuerst eigenständig denken, dann KI für Feinschliff einsetzen – eine effektive Kombination, um tiefere kognitive Verarbeitung zu fördern.Brain-Training als Gegenstrategie: Geistige Fitness braucht Übung – wie ein Muskel, der ohne Bewegung abbaut.Kritisches Denken & Soziale Kompetenz: Werden Konflikte und Reflexion durch Bequemlichkeit verdrängt? Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen.Studie & Link:„Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task“ – Preprint auf arXiv, veröffentlicht am 10. Juni 2025🔗https://arxiv.org/pdf/2506.08872 Hosting & Links: Manuela Machner, KiNET.ai – www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma – www.brandkarma.at1. Was bedeutet „Cognitive Debt“?Ein Begriff aus der MIT-Studie, der beschreibt, dass das Auslagern mentaler Arbeit an KI kurzfristig effizient, langfristig jedoch kognitive Fähigkeiten von NutzerInnen reduzieren kann.2. Betrifft "Cognitive Debt" nur das Schreiben?Nein. Auch andere Bereiche wie Orientierung und Entscheidungsfindung zeigen ähnliche Tendenzen, wenn sie dauerhaft automatisiert werden.3. Was hilft gegen die Entwicklung von Cognivite Debt?Hybride Ansätze: Eigenständiges Denken vor dem KI-Einsatz fördert Verständnis. Zusätzlich helfen Denkübungen, Apps oder gezielte Workshops als „Gehirntraining“.4. Welche Auswirkungen hat das Verlassen auf KI im Alltag?Weniger kritisches Denken, weniger Konfliktfähigkeit, mehr Passivität – besonders im privaten und beruflichen Umgang. Bewusstes Reflektieren wird entscheidend.Diese Episode lädt dazu ein, KI nicht nur als Werkzeug zu sehen, sondern aktiv über den Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln nachzudenken – und bewusst gegenzusteuern.
-
76
#76 - Kreativität trifft KI - Wie Ines Thomsen Fotografie neu definiert
In dieser Episode von Mind/Machine sprechen 𝐌𝐚𝐧𝐮𝐞𝐥𝐚 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐧𝐞𝐫, 𝐄𝐥𝐢𝐨𝐭 𝐌𝐚𝐧𝐧𝐨𝐢𝐚 mit Gast 𝐈𝐧𝐞𝐬 𝐓𝐡𝐨𝐦𝐬𝐞𝐧 über die Veränderungen, Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz von 𝐊𝐮̈𝐧𝐬𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐥𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧𝐳 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐭𝐨𝐠𝐫𝐚𝐟𝐢𝐞 mit sich bringt.𝐖𝐨𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐡𝐭’𝐬?• 𝐕𝐨𝐧 𝐏𝐚𝐧𝐢𝐤 𝐳𝐮 𝐊𝐫𝐞𝐚𝐭𝐢𝐯𝐢𝐭𝐚̈𝐭: Ines erzählt, wie sie aus der Angst vor KI einen neuen Geschäftsansatz entwickelt hat – mit AI Fusion, also echten Porträts kombiniert mit KI-generierten Hintergründen.• 𝐀𝐤𝐳𝐞𝐩𝐭𝐚𝐧𝐳 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐀𝐛𝐥𝐞𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠: Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, technologische Entwicklungen offen anzunehmen – statt sie zu verteufeln.• 𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐩𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦 𝐊𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞: KI ermöglicht hochwertige Ergebnisse ohne aufwendige Locations oder teure Setups.• 𝐄𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳 𝐊𝐈: Die Folge stellt klar: Technologie darf Kreativität unterstützen – aber nie echte menschliche Begegnungen ersetzen.• 𝐃𝐢𝐠𝐢𝐭𝐚𝐥𝐞𝐬 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐚𝐥𝐭𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐄𝐫𝐳𝐢𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠: Ines spricht offen über die Bedeutung bewusster Mediennutzung bei Kindern – und ihre Haltung als Mutter.• 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐟𝐮̈𝐫𝐬 𝐁𝐮𝐬𝐢𝐧𝐞𝐬𝐬: KI-gesteuerte Fotografie hilft nicht nur KünstlerInnen, sondern auch Unternehmen, professionelles Bildmaterial leistbar zu machen.𝐒𝐂𝐇𝐋Ü𝐒𝐒𝐄𝐋𝐓𝐇𝐄𝐌𝐄𝐍• KI in der Fotografie: Herausforderungen, Ängste und Chancen• Kreative Business Cases: KI als Werkzeug, nicht als Gefahr• Fotografische Qualität trotz knapper Budgets• Der Mensch bleibt im Mittelpunkt – auch in einer KI-Welt• Digitale Erziehung & kreative Kindheit𝐖𝐞𝐛𝐬𝐢𝐭𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞:• 𝐌𝐚𝐧𝐮𝐞𝐥𝐚 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐧𝐞𝐫 – www.kinet.ai• 𝐄𝐥𝐢𝐨𝐭 𝐌𝐚𝐧𝐧𝐨𝐢𝐚 – www.brandkarma.at• 𝐈𝐧𝐞𝐬 𝐓𝐡𝐨𝐦𝐬𝐞𝐧 – https://ines-thomsen.com/• Wie kann man Künstliche Intelligenz in der Fotografie sinnvoll nutzen?Durch gezielten Einsatz bei der Hintergrundgestaltung, der Bildbearbeitung und sogar der Ideengenerierung. So kann man schneller, günstiger und oft auch kreativer arbeiten.• Was versteht man unter AI Fusion in der Fotografie?AI Fusion bezeichnet die Kombination aus realen Porträts und KI-generierten Bildelementen – beispielsweise Hintergründen –, um neue, visuell starke Bilder zu erschaffen.• Welche Vorteile bietet KI für Business-Fotografie?Unternehmen können professionelle Bilder erhalten, ohne hohe Produktionskosten. Das ist besonders für kleine Betriebe interessant, die sich klassische Fotoshootings nicht leisten können.• Wie verändert KI die Arbeit von FotografInnen?Sie ergänzt das kreative Spektrum, ersetzt aber nicht den menschlichen Blick. KI übernimmt Routinetätigkeiten, gibt kreative Impulse und erleichtert Workflows.• Welche Rolle spielt der Mensch trotz KI in kreativen Prozessen?Die KI ist ein Werkzeug – die kreative Idee, die Auswahl und der emotionale Ausdruck bleiben menschlich. Der Mensch ist und bleibt RegisseurIn der Inhalte.• Was muss man als Mutter bei Screentime und Technologie beachten?Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist entscheidend. Kinder brauchen Freiräume für Kreativität, Natur und echte Erlebnisse. Technologie darf dabei unterstützen, aber nicht dominieren.
-
75
#75 - Verändert KI die Persönlichkeit - Podcast Mind / Machine - Manuela Machner und Eliot Mannoia
𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭 𝐊𝐈 𝐰𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝?Was passiert, wenn künstliche Intelligenz nicht nur mit uns arbeitet – sondern uns verändertWenn Likes, Lob und Algorithmen bestimmen, wie wir denken, handeln und wer wir sein wollenIn dieser Folge gehen Manuela Machner und Eliot Mannoia genau dieser Frage auf den GrundEhrlich, nachdenklich und mit Blick auf das, was viele im Alltag spüren – aber selten offen aussprechen🎙️ Darüber sprechen wir• 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀ö𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗜Wie sich unsere Verhaltensweisen durch soziale Medien und KI verändern• 𝗔𝗻𝗼𝗻𝘆𝗺𝗶𝘁ä𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗲𝗺𝗺𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗹𝗹𝗲Warum wir im Netz oft anders agieren als im echten Leben• 𝗞𝗜 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻𝘀𝗮𝗻𝗽𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴Wie uns künstliche Intelligenz ungeduldiger macht und unser Verhalten formt• 𝗔𝘂𝗳𝗺𝗲𝗿𝗸𝘀𝗮𝗺𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗶𝗺 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀Was passiert, wenn wir nur noch für Klicks und Likes lebenEliot Mannoia - www.brandkarma.atManuela Machner - www.kinet.ai
We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf echte Emotion trifft? In Mind / Machine öffnen Manuela Machner und Eliot Mannoia den Raum zwischen Mensch, KI und Zukunft: ehrlich, neugierig, manchmal unbequem. Für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen - im Kopf, im Business und im Bauchgefühl. Jede Folge zeigt, wie emotionale Intelligenz, Technologie und Bewusstsein unser Leben verändern. Hör rein, bevor du nur noch reagieren kannst.www.mind-machine.atHosts: Manuela Machner - www.kinet.ai / Eliot Mannoia - www.brandkarma.at
HOSTED BY
Manuela Machner und Eliot Mannoia
CATEGORIES
Loading similar podcasts...