PODCAST · leisure
OK COOL
by Dom Schott
OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.
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Extremismus im Spielregal: Wie groß ist die Gefahr wirklich? | mit: Forscherin Dr. Linda Schlegel
Dr. Linda Schlegel widmet sich mit ihrer Forschung seit vielen Jahren einem großen Themenkomplex: Extremistische Inhalte auf Gamingplattformen und das Radikalisierungpotential von Spielen zu untersuchen. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit der Frage, welche Rolle digitale Spiele und Online-Plattformen im Zusammenhang mit Radikalisierung und Extremismus spielen können - und wie Prävention aussehen kann. Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Linda Schlegel durch die Welt der extremistischen Spielinhalte, wer die eigentlich programmiert, wie gefährlich sie sind - und wie man ihnen entgegenwirken kann. Diese Reise führt von SS-Kostümen auf Steam über rechtsextreme Spielfantasien bis hin zu einem ganz besonderen Forschungsprojekt, das trotz seiner Wichtigkeit einer ungewissen Zukunft entgegenblickt.
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Was hat da eigentlich die Bundeswehr auf der gamescom getrieben?
Diese Folge erschien ursprünglich begleitend zur gamescom 2025 und kommentierte die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe. An dem Phänomen hat sich nichts geändert, die Folge und ihre Beobachtungen bleibt also auch dieses Jahr aktuell. Ursprünglicher Beschreibungstext: Die gamescom 2025 liegt eigentlich schon archiviert und abgelegt in unser aller Aktenordner, aber es gibt da eine Sache, über die wir noch sprechen müssen: Die Bundeswehr und ihre Aktivitäten auf der gamescom 2025, die in vielerlei Hinsicht einen neuen Höhepunkt erreicht hatten. Noch nie war die Bundeswehr mit einem so großen, umfangreichen, teuren - und gut besuchten - Stand auf der größten Spielemesse vertreten: Von der Klimmzugstange über den Panzersimulator bis hin zum Gewinnspiel mit Rekrutierungsgespräch inklusive gab es hier eine ganze Menge zu erleben - und darüber sollten wir sprechen. Dom Schott und Spieleforscher Thomas Spies haben die vergangenen Wochen genutzt, um nicht nur ihre eigenen Gedanken und Beobachtungen zur Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom zu sortieren, sondern auch die Armee selbst um ein offizielles Statement zu beten. Das ist nun im Postfach von OK COOL eingetrudelt, weswegen sich das Duo vor dem Mikrofon getroffen hat, um über die Aktivitäten der bundeswehr auf der gamescom zu diskutieren, die Stellungnahme des Pressesprechers zu beleuchten und die Gamifizierung von Krieg zu diskutieren.
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Ein Abenteuer zwischen Schinken, Standpauken & Spieleparadies: OK COOL trifft die gamescom 2026
Es ist vollbracht: Die größte Spielemesse der Milchstraße liegt ein weiteres Mal hinter uns. Zu den über 300.000 BesucherInnen zählten auch Dom Schott und Geraldine Hohmann, die sich mit ganz unterschiedlichen Missionen durch die Hallen zwängten. Eine Woche nach Messe-Schluss treffen sich die beiden vor dem Mikrofon wieder, um einander von ihren größten Abenteuern zu berichten. Die Bandbreite der Themen reicht von Hitzemärschen über eine öffentichkeitswirksame Standpauke bis hin zu einem zweifelhaften Supermarkt-Einkauf. Und ja, es geht auch um Spiele, aber ausnahmsweise nicht in erster Linie - das ändern wir dann in ein paar Tagen mit einem weiteren, umfangreichen Podcast, in dem Entwickler und Aussteller der gamescom berichten, wie sie die Messe wahrgenommen haben - und ob diese Riesenveranstaltung aus ihrer Sicht überhaupt noch einen Besuch wert ist.
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Wie sich ein malerisches Naturspiel gegen die Klimakatastrophe stemmt | mit: Entwicklerin Ivette Schmidt
Ivette Schmidt hat eine ungewöhnliche Idee für ihr Spieldebüt gewählt: Motten! In Mothkeep schwingen wir uns in eine wunderschön inszenierte Naturlandschaft, beobachten unterschiedlichste Mottenarten und dokumentieren unsere Funde in einem Forschungstagebuch. Klingt gemütlich, ist gemütlich - und bringt uns ganz nebenbei etwas über die unterschiedlichsten Mottenarten unserer Breitengraden bei. Denn für das Spiel hat Ivette reichlich Recherche betrieben. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit ihres Spiels. Obwohl das ursprünglich gar nicht die Absicht des Spiels war, fühlt sich Mothkeep trotzdem wie eine Kriegserklärung gegen die Folgen der Klimakatastrophe an. Die Mottenbeobachtung konfrontiert uns nämlich mit natürlich-idyllischen Landschaftsbildern, die es so heute nur noch selten zu sehen gibt, erst recht, wenn man in einer Großstadt lebt. Und das ist kein Zufall: Ivette hat für diese handgemalten Szenen viele Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Land einfließen lassen und mit ihrem Spiel Eindrücke dokumentiert, die wegen der Klimaveränderung in unserer Welt selten geworden sind.
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OK COOL holt nach: Sanitarium (1998) | Vorgeplänkel
Schon die Spielepackung von Sanitarium sieht vielversprechend aus: ein panisch aufgerissenes Auge, das zwischen Bandagen an uns vorbeistarrt. Die Packungsrückseite prophezeit einen "Abstieg in den Wahnsinn", eine Erkundungstour durch die menschliche Psyche und eine dicke Portion "gnadenlosen Horror". In dieser Spielepackung verbirgt sich der Datenträger für ein wahrhaftig besonderes Spiel des Studios DreamForge Intertainment (ja, mit einem großen "I"). Sanitarium ist ein Rollenspiel, das uns zum Gefangenen einer bizarren Welt macht. Orientierungslos erwachen wir in einer "Nervenheilanstalt", aus der wir zu entkommen versuchen. Der Fluchtversuch führt uns durch albtraumhafte Level, über einen seltsamen Jahrmarkt und in ein Dorf, in dem ausschließlich makabere Kinder zu leben scheinen. Poah. Sanitarium hat trotz eines gewissen kommerziellen Erfolgs nie den Sprung ins kulturelle Gedächtnis der Spielewelt geschafft, gilt aber unter Genre-Kennern als Geheimtipp und Klassiker. Das genügt Dom Schott, um den Titel endlich einmal selbst nachzuholen, auf dass er während der Recherche zu einem ganz anderen Podcast zufällig stieß. Mit an seiner Seite für diese Nachholaktion: Horror-Auskennerin Sina, die schon häufiger mit Dom das Mikrofon gekreuzt hat - und zu den größten Sanitarium-Fans überhaupt zählt. Die Voraussetzungen sind also ideal für ein ganz besonderes Spiel. Das Vorgeplänkel, unser "Warm-Up" für den Titel, ist frei für alle interessierten HörerInnen verfügbar, die komplette Besprechung inklusive Spoilerteil ist exklusiv für alle Steady-Supporter.
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Von Outlast bis Bloodborne: Wie zeigen Spiele "Wahnsinn" - und warum? | mit: Forscher Dr. Stefan Simond
Dr. Stefan Simond hat einen großen Teil seines Forscherlebens der Beschäftigung mit "Wahnsinn" in Spielen gewidmet: er begutachtete Gegner in Zwangsjacken, analysierte fetischisierte Patientinnen und stellte sich die Frage, warum die Spielewelt seit Jahrzehnten so sehr vom "Wahnsinn" fasziniert ist, das sie ihn immer wieder als Stilmittel und Eigenschaft zitiert. Von Vaas Montenegro aus FarCry über Outlast bis Bloodborne - die Chancen stehen gut, dass SpielerInnen dieses Phänomen schon einmal auf dem Bildschirm begegnet ist. Aber warum ist das so? Gemeinsam mit Dom Schott sucht Stefan Simond nach Gründen für die scheinbare Omnipräsenz des "Wahnsinns" in Videospielen und kontrastiert die fiktiven, oftmals stark verzerrten Darstellungen mit seiner Berufserfahrung als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik. Kleine Vorwarnung: Im Gespräch geht es um teils sehr eindrückliche Schilderungen aus dem Alltag in einer psychiatrischen Klinik und mentale Erkrankungen im Allgemeinen. Wer sich nicht danach fühlt, kann sich diese Folge für einen besseren Tag aufheben!
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Gruselsprung vom EarlyAccess-Brett | mit: Entwicklerin Mikey
Mikey kennt sich mittlerweile in den (digitalen) Aufnahmestudios von OK COOL bestens aus: Im Sommer 2025 war sie zum ersten Mal zu Gast, um mit Dom über das Debut-Spiel ihres Teams zu sprechen: Bloodletter, ein Roguelite-Mix aus Slay the Spire und mittelalterlichen Medizinhandbüchern. Der Titel, der damals im Early Access erschien, hatte es Dom enorm angetan - so sehr, dass es nicht bei dem einen Gespräch zwischen den beiden bleiben sollte. So erschien vor einigen Monaten hier bei OK COOL eine zweiteilige Doku, die das Bloodletter-Team in den 24 Stunden vor dem EarlyAccess-Release ihres Titels begleitete und dann noch einmal am Tag danach ausfragte, wie sie den großen Erscheinungstag erlebt haben. Spoiler: Nicht alles lief so glatt wie erhofft. Die Doku gibt's nach wie vor für alle Supporter, ist auch Monate später unverändert hörenswert! Und nun ist Mikey noch einmal zum Mikrofon von Dom zurückgekehrt, denn Bloodletter hat einen kritischen Moment seiner Entwicklungsgeschichte erreicht: Den Sprung vom Early Access in den Full Release, der exakt ein Tag nach diesem Gespräch hier passieren wird. Wie sehen die letzten Vorbereitungen eines Indie-Teams für diesen Schritt aus? Welche Lehren ziehen die Studi-Freunde aus der Entwicklungszeit der letzten Monate? In Hinblick auf das wirklich einzigartige Art Design des Spiels selbst fragt Dom aber auch Mikey aus, wie sie sich von mittelalterlichen Illustrationen und Gothic-Artworks zu dem ganz besonderen Stil ihres Spiel inspirieren ließ.
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OK MÜD #30: Euer Blick in die Spielewoche (+ drei Empfehlungen für politische Spiele)
Eine neue Woche, ein neuer Blick auf die spannendsten Neuerscheinungen im Spielregal - von Herzen garniert mit Doms schönen Erinnerungen an sein Wochenendspiel, das ihn einfach nicht loslassen wollte. Außerdem gibt's was Neues: Ab sofort werden bei OK MÜD auch Spiele empfohlen, die zum Oberthema der Woche passen und die Dom auf Herz und Nieren begutachtet hat. Das ist eine Konsequenz des neuen Sendekonzepts von OK COOL, das euch Dom in dieser Folge noch einmal kurz zusammenfassen wird. Die ausführliche Version gibt's bei der neusten Folge "OK COOL packt aus", bevor sich OK MÜD in Zukunft in die bunte Riege der Supporter-Formate einfügen wird.
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Wieso bremst die Regierung den Kampf gegen Hass & Rechtsextreme im Gaming aus? | mit: Projektleiter Mick Prinz
Mick Prinz ist Projektleiter des "Good Gaming Support": ein Mix aus Beratungsangebot, Weiterbildungsmöglichkeit und Auskunftsstelle für Menschen, die sich mit dem Themenfeld Hass und Rechtsextremismus in der Spielwelt auseinandersetzen müssen oder wollen. Die Liste der Interessierten, die dieses Angebot nutzen, ist lang - und äußerst bunt: Schulklassen, Behörden, Museen, Einzelpersonen und insbesondere auch Entwicklerteams aus der Spielebranche bilden sich mit der Hilfe von Mick und seinem Team weiter. "Good Gaming Support" ist ein Projekt-Arm der Amadeu-Antonio-Stiftung und hat sich über die letzten Jahre zu einem stark nachgefragten Angebot entwickelt - das nun allerdings überraschend seinem vorzeitigen Aus entgegenblickt. Denn eigentlich war "Good Gaming Support", das als Teil des Bundesprogramms "Demokratie lebt" gefördert wird, bis Ende 2028 durchfinanziert und geplant. Die Schwarz-Rote Bundesregierung scheint nun allerdings das Angebot vorzeitig beenden zu wollen, um den Nutzen zu prüfen und gegebenfalls ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Über diese Neuigkeit kann sich Mick und sein Team nur wundern. Und ärgern, denn gut kommuniziert wurde diese Entscheidung aus der Politik gegenüber dem Projektteam nicht. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt uns Mick Prinz, warum und wie genau "Good Gaming Support" ein so wichtiger Baustein im Kampf gegen Hass und Rechtsextremismus in der Spiele geworden ist. Er skizziert anschauliche Beispiele für die Arbeit des Projekts und sinniert über die Zukunft - nicht nur die "seines" Projekts, sondern auch über seine eigene.
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OK COOL packt aus: der nächste große Schritt
OK COOL ist ein erfolgreiches Podcastprojekt: Seit sechs Jahren schiebt euch nun schon Dom Schott gemeinsam mit seinem Team wöchentlich liebevoll produzierte MP3s in die Ohren, die sich um die Welt der Spiele und ihre Menschen drehen. Mittlerweile ist OK COOL der dritterfolgreichste Crowdfunding-Spielepodcast Deutschlands - und jetzt wird es Zeit für den nächsten, großen Schritt. Um das Profil des Podcasts zu schärfen und die Stärken von OK COOL weiter auszubauen, wird das Programmkonzept auf ein neues Fundament gestellt. Der Abwechslungsreichtum bleibt, aber der Fokus wird klarer und bekommt eine neue Struktur, die auf einen Blick klarmacht, wofür OK COOL eigentlich steht. In dieser Podcastfolge erklärt Dom, wie das neue Konzept funktionieren wird, wie die Umbauarbeiten hinter den Kulissen abliefen und warum es überhaupt notwendig war, das Programm von OK COOL zu verändern.
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OK MÜD #29: Euer Blick in die Spielewoche (mit einem Dungeoncrawler-Geheimtipp)
Die neue Woche steckt voller frischer Releases, die es Dom Schott dieses Mal richtig schwer gemacht haben, eine Auswahl zu treffen. Als ob das nicht schon dramatisch genug wäre, gibt's obendrauf auch noch einen begeisterten Bericht von einer Dungeoncrawler-Neuentdeckung, die Dom nicht nur vergangenes Wochenende fest im Griff hatte. Also, schreitet heran und erfahrt, welche Spiele diese Woche wirklich wichtig sind.
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Warum macht man heute noch / wieder einen Boomer-Shooter? | mit: Fabian Jäckel
Ganz kurz fühlte sich Dom Schott wieder wie ein Teenager, als er die erste Runde Bloodspill startete - ein oldschooliger Multiplayer-Shooter im düsteren Mittelalter, garniert mit grober Polygonalgrafik, die an die frühen 2000er Jahre erinnern. Noch ist das Spiel nur eine Demo aber während der Release noch ein paar Monate entfernt liegt, merkt Dom Schott jetzt schon: Bloodspill hat Potential - gerade auch wegen seiner Retro-Inszenierung. Gleichzeitig muss er sich fragen: Kann ein solcher, sogenannter Boomer-Shooter in einem überfüllten Spielregal überhaupt noch erfolgreich sein? Warum nicht gleich ein Spiel machen, das grafisch für eine womöglich sehr viel größere Zielgruppe ansprechend aussieht? Um das herauszufinden, trifft Dom den Macher des Spiels: Fabian Jäckel, ein erfahrener Entwickler, der viele Gedanken zum Spielemarkt, Retro-Ästhethik und nicht zuletzt der deutschen Förderlandschaft mitgebracht hat. Doch im Gespräch geht es nicht nur um Bloodspill, sondern auch um ein älteres Projekt von Fabian, an dem er weiter im Hintergrund arbeiten will - und das verdammt ambitioniert aussieht: Calamity - Oath of Despair, ein Mix aus Dark Souls, Diablo und Roguelite-Überlebenskampf. Klingt abgefahren, oder? Die beiden sprechen auch darüber.
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OK COOL holt nach: Tomb Raider (1996) | Vorgeplänkel mit einer Ägyptologin
Tomb Raider zählt zu den ganz großen Klassikern der Spielewelt: Das Actionspiel machte die Archäologin Lara Croft zu einem Popstar, der nicht nur das Spieleregal, sondern auch Musikvideos, Comics und schließlich sogar Hollywood im Sturm erobern sollte. Ganz nebenbei inspirierte die Bildschirmheldin eine ganze Generation junger Menschen zu einem Studium der Archäologie und Ägyptologie - kein Scherz, gleich zwei davon sind heute in diesem Podcast zu hören! Denn Dom Schott hat das allererste Tomb Raider nie gespielt. Als Kind lugte er kurz in das Intro hinein, aber echte Spielerfahrungen sammelte er mit dem Archäologie-Abenteuer nicht. Ganz anders ist da bei seiner Mitstreiterin, die ihn durch diese Nachholaktion führen wird: "Jeurnay" zählt Tomb Raider zu ihren liebsten Franchises und hat nicht zuletzt wegen Lara Croft ihr Ägyptologie-Studium begonnen. Bis heute beschäftigt sie sich mit der Reihe und übersetzt spontan in diesem Vorgeplänkel die Hieroglyphen, die auf der Spielepackung von 1996 zu sehen sind. Gänsehaut!
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OK MÜD #28: Euer Blick in die Spielewoche (mit kleiner Buchempfehlung)
Eine neue Woche, ein neuer Ausblick auf die spannendsten Releases der nächsten Tage. Und weil Dom vergangenes Wochenende so viel Zeit im Zug verbracht hat, gibt's heute außerdem eine ganz besondere Buchempfehlung obendrauf!
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Wie macht man ein Spiel über Kindheitstrauma - und warum? | mit: Marius Mülhaupt
Es gibt diese Spiele, die mit nur ein, zwei Screenshots einen mächtigen Eindruck hinterlassen. Und Recollage gehört zu diesen seltenen Titeln: Ein Hase mit roten Glubschaugen geiert über einen tiefen Abgrund, aus dem ein Anglerfisch mit Armen und Beinen zurückstarrt. Eine Ratte mit menschlichem Gesicht huscht durch den Schatten, während eine zweiköpfige Gestalt - eine Mischung aus Frosch und Halbmond (?!) - im Mondlicht wartet. Kein Witz: Diese Kreaturen gibt es allesamt in dem ungewöhnlichen Adventure - wenn die SpielerInnen das wünschen. Denn in Recollage können und müssen wir unsere Spielfigur immer wieder ganz neu umbauen und zurechtbasteln, damit sie die vielen Rätsel lösen kann. Lösungswege gibt es viele, seltsame Kreaturen, die dabei entstehen, sowieso. Und der bizarre Look passt nicht zuletzt ganz wunderbar zur Geschichte, die Recollage erzählt - es geht um Kindheitstrauma, dysfunktionale Eltern-Kind-Beziehungen und die Schwierigkeiten des noch-nicht-erwachsen-Seins. Hinter dem Spiel steckt ein dreiköpfiges Studi-Team der HTW Berlin, die eigentlich noch weit vor ihren Abschlussarbeiten und dem Einstieg ins Berufsleben als SpieleentwicklerInnen stehen. Und trotzdem ist ihr erstes gemeinsames Projekt jetzt schon so interessant, ausgereift und vielversprechend, das Dom mit Marius Mülhaupt, einem der drei Köpfe von Studio Windspiel, unbedingt sprechen musste.
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OK MÜD #27: Euer Blick in die Spielewoche (mit neuer StarCraft-Konkurrenz!)
Wir leben in aufregenden Zeiten, in denen es nur wenige Konstanten gibt. Eine davon ist OK MÜD, euer wöchentlicher Blick auf die interessantesten Neuerscheinungen der Woche, der auch heute voller Empfehlungen steckt. Obendrauf packt Dom noch einen Titel, der sein Wochenende fest im Griff hatte und schon 2019 erschienen ist. Freut euch drauf, Wunschzettel raus, es ist Empfehlungszeit!
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Wie macht man aus trockener Kartographie ein erfolgreiches Cozy Game? | mit: Lukas Hort
Vorneweg ein versöhnliches Wort an alle Kartographie-LiebhaberInnen: Es ist wunderschön, dass ihr Maßstäben, Höhenstufen, Flussbetten und Topographie-Legenden so viel abgewinnen könnt! Für die meisten Menschen aber ist Kartographie eben doch vor allem eins: ganz schön trocken. Umso erstaunlicher, dass es dem Hamburger Indie-Team Pipapo Games gelungen ist, aus diesem Thema ein erfolgreiches Cozy Game zu machen. Map Map heißt ihr Spiel und lässt uns Fantasie-Inseln metergenau vermessen. In Gestalt eines abenteuerlustigen Mädchens verorten wir antike Ruinen, uralte Eichenbäume und viele andere Landschaftsmaker auf unserer zunächst noch blanken Karte. Punkte gibt's für möglichst genaue Vermessungen, der Schwierigkeitsgrad wird schnell fordernder. Lukas Hort ist Teil des Indie-Teams und war unter anderem für das Design der Inseln verantwortlich, die SpielerInnen kartographieren müssen. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt der Hamburger, wie er sich den Erfolg von Map Map erklärt, wie das junge Team die fordernde Entwicklung anging und warum ausgerechnet ein Greifhakensimulator eine überraschend wichtige Rolle in dieser Erfolgsgeschichte spielt.
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OK MÜD #26: Euer Blick in die Spielewoche (mit handgezeichnetem Grusel-Adventure!)
Die neue Woche ist da und droht uns mit vielversprechenden und spannenden Releases zu erdrücken! Wusstet ihr nicht? Keine Sorge, Dom Schott hat für euch die Release-Listen gesichtet und verrät euch, welche Spiele da hoffnungsvoll an unsere Türen / Festplatten klopfen. Und es wird wieder bunt: vom Grusel-Adventure bis zum Campingausflug ist wieder mal alles dabei!
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Wer kümmert sich eigentlich um wen in Spielen - und warum? | mit: Nora Beyer
Nora Beyer ist eine der bekanntesten Spielejournalistinnen im deutschsprachigen Bereich: In Reportagen und Kritiken für GameStar, GAIN, Spiegel und viele weitere Redaktionen beschäftigt sie sich seit Jahren mit spielkulturellen Themen - nicht nur, aber insbesondere die feministische Perspektive ist ein Kern ihrer Arbeit. Vier Jahre nach ihrem ersten Besuch bei OK COOL meldet sie sich heute mit großen Neuigkeiten zurück: Sie hat ihre Doktorarbeit beendet, die sich über mehrere hundert Seiten mit einer aufregenden und potentiellen, neuen Perspektive für Spielekritik UND Spieleentwicklung beschäfigt: "Care Ethik", oder die Frage, wer sich eigentlich um wen in Spielen kümmert und warum. Im Gespräch erklärt sie die Feinheiten ihrer Arbeit, wie diese Forschung ihre Perspektive auf Videospiele verändert hat und nicht zuletzt wie es ihr gelungen ist, über Jahre hinweg diese Forschungsarbeit voranzutreiben, während sie parallel Kinder großziehen und weiterhin mit Freelance-Aufträgen Geld verdienen musste.
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OK MÜD #25: Euer Blick in die Spielewoche (mit Walking Simulator im Weltkrieg)
Die neue Woche beginnt direkt mit einem frisch entdeckten Lieblingsspiel- zumindest bei Dom Schott, der sich nur schwer von diesem Titel (den er euch in dieser Folge natürlich vorstellen wird) losreißen kann. Aber irgendwie klappt es dann doch, um anschließend gemeinsam mit euch mit neugierigen Augen durch die Release-Kalenderblätter der nächsten sieben Tage zu blättern. Freut euch, sind wieder ein paar Highlights dabei!
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Was sieht eine Ägyptologin, wenn sie Tomb Raider spielt? | mit Forscherin "Jeurnay"
"Jeurnay" nennt sich die studierte Ägyptologin auf YouTube und Instagram, wo sie seit einigen Monaten ihre spektakulärsten Entdeckungen in den "Tomb Raider"-Spielen teilt. Sie übersetzt Tempelinschriften im Spiel, analysiert Polygon-Tempelarchitektur und stellt sich die Frage, wo die berühmte Spielereihe, die Lara Croft seit den 90ern Ruinen und Höhlen schickt, von der Wirklichkeit abweicht - und warum. Ihr Publikum wächst stetig und auch Dom Schott gehört zu den Menschen, die die Arbeit der Forscherin schätzen. Er selbst hat zwar Archäologie studiert, aber das Alte Ägypten gehörte nie zu seinen großen Leidenschaften - die Beiträge von "Jeurnay" beginnen das nun aber Video um Video allmählich zu ändern. Und damit wurde es höchste Zeit für ein Gespräch mit der Forscherin: Wer ist sie eigentlich im echten Leben? Was motiviert sie zu dieser Arbeit? Und warum hat es ihr ausgerechnet das Alte Ägypten so angetan? Ihr seid nur einen Podcast von den Antworten auf diese und noch einige weitere Fragen entfernt!
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OK MÜD #24: Euer Blick in die Spielewoche (mit einem Debut-Adventure!)
Eine neue Woche ist über uns hereingebrochen, vielerorts in Begleitung hitziger Temperaturrekorde. An dieser Stelle würde sich bestimmt eine wundervolle Brücke zu dieser neuen Ausgabe OK MÜD anbieten, in der Dom euch wieder einmal verrät, welche frisch veröffentlichten Spiele ihr diese Woche im Blick behalten solltet - aber die Hitze hat auch seinen Schreibtisch erreicht, und daher bleibt es beim schnörkellosen: Viel Spaß, es wird mal wieder bunt und genre-reich!
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Wie (gut) funktioniert Spielejournalismus als Hörbuch? | mit Marius von Down to the Detail
Marius Bandurski ist Mitgründer von Down to the Detail, ein Spielepodcast, der die Grenzen zwischen Analyse, Hörbuch und Let's Play schon seit Jahren mit aufwändigen Produktionen verwischt. In bisher 17 Staffeln widmete sich das Team unterschiedlichsten Titeln, um sie von vorne bis hinten durchzuspielen und ihre Beobachtungen gemeinsam vor dem Mikrofon zu teilen. Ihr Konzept ist erfolgreich, das Team produziert neben eigenen Folgen mittlerweile auch Staffeln als Auftragsarbeiten für größere Redaktionen und Podcastprojekte. Dom Schott hat Down to the Detail schon länger im Podcastfeed und durfte Marius schon einmal vor drei Jahren zum Gespräch bei "OK COOL trifft" begrüßen. Während es damals aber noch um seinen Weg durch die Spielebranche ging, sprechen beide heute ganz konkret über das Potential von Spielejournalismus als Hörbuch. Denn in den letzten Wochen hat sich auch Dom in diesen besonderen Teil der Podcastwelt vorgewagt: Mit seinen Ödland-Chroniken spielte er neun Folgen lang Fallout: New Vegas und teilte seine Abenteuer in durchproduzierten Episoden, die er schließlich noch mit journalistischen Exkursen garnierte. Im Gespräch tauschen Dom und Marius Lektionen miteinander aus, die sie bei ihren Podcastproduktionen gelernt haben. Sie sprechen außerdem über besonders geeignete Hörbuch-Spiele und wie viel noch ungenutztes Potential in dieser Form des Gamingpodcasts noch brach liegt.
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OK COOL holt nach: Prince of Persia - The Sands of Time (2003) | Vorgeplänkel
Der berühmte Prinz von Persien sprang und starb bereits Anfang der 90er über die Mattscheibe von Dom Schott - nur wenige Jahre nach dem Release des Originalspiels 1989. Und aus irgendeinem Grund dachte Dom, das seitdem nichts mehr in der Welt von Prince of Persia los war, bis Ubisoft den Adligen mit The Lost Crown 2024 ins moderne Spielregal zurückbrachte. Das war Quatsch, wie er mittlerweile weiß - denn dazwischen liegen einige Spiele, die Prince of Persia einen ganz neuen Anstrich verpassten. Und das wohl beste Spiel dieser Reihe ist The Sands of Time, das 2003 den Prinzen nach einem ersten missglückten Versuch vier Jahre zuvor endlich in die Dreidimensionalität holte. Dom hat diesen Fan-Liebling nie gespielt, holt das nun aber nach und hat sich dafür mit Martin Dietrich von Decode einen getreuen Begleiter geholt. Martin hat damals als Teenager The Sands of Time gespielt und zählt den Titel heute zu seinen Lieblingsspielen. Warum, wieso, weshalb? Klären wir alles im Vorgeplänkel!
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OK MÜD #23: Euer Blick in die Spielewoche (mit einer neuen Rubrik!)
Neue Woche, neue Ausgabe OK MÜD, aber ist wirklich alles wie immer? Fast, denn neben den üblichen Empfehlungen neuer Spieler, die diese Woche erscheinen, hat sich Dom eine frische, neue Rubrik ausgedacht, die hier und heute ihre Prämiere feiert. Ab geht's!
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Ist Gothic mit einer weiblichen Heldin das bessere Spiel? | mit Modderin Jase
Der Rollenspielklassiker Gothic von 2001 schickt uns als namenloser Held ins Minental, wo wir um einen Platz in der Gesellschaft und unsere Zukunft kämpfen müssen. Es ist eine rauhe Spielwelt, die auf uns abweisend reagiert und kein allzu großes Interesse hat, uns weiterzuhelfen. Nicht zuletzt für diese Eigenheiten wird Gothic bis heute als Ausnahmetitel gelobt. Wie aber verändert sich nun das Spielgefühl, wenn wir nicht als Mann, sondern als namenlose Heldin spielen? Reagieren die Menschen anders auf uns? Wird Gothic so vielleicht sogar zu einem noch besseren Spiel? Antworten auf diese Fragen liefert die "Prequel"-Mod von Jase, die absolut Gothic-begeistert ist - und ihrem Lieblingsspiel eine besondere Mod widmen möchte. Auf dem technischen Gerüst des zweiten Gothic-Spiels werkelt sie seit Jahren an einer alternativen Gothic-Geschichte, die von den Ereignissen vor dem Hauptspiel erzählt. Sie gestaltet dafür ganze Ortschaften um, vertont NPCs und stellt sich die Frage, wie die Kolonie auf eine Frau reagieren würde. Daraus ergeben sich ganz neue Spielsituationen, die mal leichtherzig sind, mal die Grenzen zum sexuellen Übergriff streifen. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt Jase, was sie zu ihrer Arbeit motiviert, wie genau sie beim Game Design ihrer Mod vorgeht und welchen Hürden sich ihr in den letzten Jahren entgegengestellt haben.
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Hommage: Signalis (2022) | Vorgeplänkel mit Gunnar Lott
Gunnar Lott (Stay Forever) und Dom Schott (blaues Lichtschwert) widmen sich in ihrem gemeinsame Format "Hommage" wieder einmal einem modernen Spiel, das irgendwie alt aussieht, um es bis auf's Code-Gebein zu analysieren: Wie viel Popkultur steckt in den Pixelblöcken, woher kommt die Inspiration für das Game Design und warum zitiert wieder einmal ein modernes Spiel die Ästhetik der längst vergangenen 90er Jahre? Unser Anschauungsbeispiel dieses Mal: Signalis, ein mehrfach preisgekrönter Survival-Horrorhit aus Deutschland, der 2022 erschien und damals einen hörbaren Begeisterungssturm auslöste - und das trotz Pixeloptik, hart limitiertem Inventar und ungewöhnlichem DDR-Anime-Mix. Oder gerade deswegen? Das Duo findet es heraus - aber bevor Dom & Gunnar so richtig losspielen und die Lupen rausholen, tauschen sie sich im Vorgeplänkel über ihre Erwartungshaltung an den Titel aus, den die beiden bis heute nicht gespielt haben.
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OK MÜD #22: Euer Blick in die Spielewoche (mit Switch-Extraportion)
Mit einer frischen Juni-Woche begrüßt euch Dom Schott und verliest feierlich, welche neuen Spiele diese Woche erscheinen, auf die ihr euch getrost freuen dürft. Nach Anregung einiger HörerInnen gibt es in dieser Podcastfolge von OK MÜD übrigens eine Extraportion Nintendo-Switch-Spiele - die hat Dom bisher ein bisschen vernachlässigt, er gelobt aber feierlich Besserung. Und damit: It's a me, jahuuuu, Nintendos Nintendos, und so weiter und so fort.
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Wie testet man Gothic? | mit Journalist Florian Zandt
Mit dem Release des Remakes vor einigen Tagen ist Gothic wieder einmal in aller Munde - und das über 20 Jahre nach Erscheinen des Originalspiels, das heute zu den Klassikern der deutschen Spielewelt zählt. Gefeiert für seinen Ruhrpott-Charne, gelobt für sein rauhes und glaubwürdig inszeniertes Setting macht der Titel zehntausende SpielerInnen zu echten Fans, die ihre Leidenschaft auch Jahre nach Release mit Fanprojekten und Mods auslebten. Als dann ein Remake dieses Spiels vor vielen Jahren angekündigt wurde, standen viele Emotionen in Großbuchstaben im Raum: Vorfreude, Skepsis, Sorge. Florian Zandt zählt zu diesen Fans und hatte die Gelegenheit, das Remake von Gothic in einer langen Kritik für den Spiegel zu testen. Dom Schott hat den Text gelesen und sich die Frage gestellt: Wie testet man eigentlich ein Spiel, auf dem so eine große Erwartungshaltung lastet - und das gleichzeitig für einige das allererste Gothic werden könnte? Und dann auch noch ganz ohne Wertung und Meinungskasten?!
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OK COOL spielt Fallout: New Vegas - Startschuss eines großen Abenteuers
In den letzten Monaten war Dom Schott auf einer wilden und gefährlichen Reise: Zum ersten Mal seit über 14 Jahren spielte er endlich wieder Fallout: New Vegas und dokumentierte seine Abenteuer in der Postapokalypse für alle Supporter von OK COOL in Podcastform. Neun Folgen lang kämpfte er sich durch das Ödland, schloss Freundschaften, knallte Gekkos ab und garnierte diese Erlebnisse mit Mini-Recherchen und Gastauftritten von Freunden des Hauses - sowas habt ihr noch nicht gehört, versprochen! Die erste Staffel dieser "Ödland-Chroniken", die exklusiv für alle Supporter erschien, ist nun nach zwei Monaten abgeschlossen, inklusive eines großen Making-Of - und um diesen Anlass zu feiern, könnt ihr nun komplett gratis die ersten drei Folgen des Abenteuers in voller Länge hören! Wenn euch die Ödland-Chroniken gefallen, dann schnappt euch ein Abo für OK COOL, hört die komplette Reise zu Ende und genießt, was das OKCOOL-Team sonst noch so jede Woche für euch produziert (Spoiler: eine ganze Menge cooler Kram, den es sonst so nirgends zu hören gibt!) Und damit viel Spaß mit dem Auftakt der Ödland-Chroniken!
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OK MÜD #21: Euer Blick in die Spielewoche (mit Doms neuer Spiele-Obsession)
Ein weiterer Montag schmeißt sich in unsere Arme und wer wären wir, wenn wir ihn nicht mit einer warmen Decke, frischen Kaffee und einer neuen Folge OK MÜD begrüßen würden. Auch in dieser Folge berichtet euch Dom von den interessantesten Geheimtipp-Releases dieser Woche und wirft außerdem einen verlockenden Blick auf die geplanten OKCOOL-Podcasts der nächsten Tage - und da sind wieder einige Schmankerl dabei, hört hört!
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Die wendungsreiche Geschichte eines Platformers über Trauma & Depressionen: OK COOL trifft Melanie Taylor
Blueberry ist eines dieser Spiele, das nicht wegen grafischer Opulenz, endlosen Spielstunden oder nie gesehenen Mechaniken in Erinnerung bleibt. Stattdessen beeindruckt dieser Titel mit einer ganz anderen Qualität: Er stellt Fragen und inszeniert Szenen, die man so nur sehr selten in Spielen erleben darf - und das hat Dom so sehr beeindruckt, dass er die Entwicklerin des Titels unbedingt sprechen wollen: Melanie Taylor. Mel hat jahrelang an Blueberry gearbeitet, das die Geschichte einer liebenswerten und spielbegeisterten Oma erzählt, die allerdings unter dem brüchigen Kontakt zu ihrem erwachsenen Kind leidet. Das Spiel stellt die Frage, inwiefern Trauma und belastendene Erfahrung der Mutter ihr Leben und ihre Beziehung zu dem Kind beeinträchtigt haben - und ob es einen Weg gibt, die Ursprünge ihrer Traumata zu bewältigen. Das Gespräch mit Mel dreht sich um die wendungsreiche und fordernde Arbeit an dem Spiel, ihren Weg durch die Spielebranche und was die Zukunft so bereithalten soll. Toll war's!
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OK MÜD #20: Euer Blick in die Spielewoche (inklusive Skyrim-Hommage)
Mal wieder bricht eine neue Woche heran, die im Schlepptau einige vielversprechende, aber viel zu unbekannte Neuveröffentlichungen hat. Genau das ändert Dom Schott mit OK MÜD, eurem montäglichen Wochenausblick, in dem es heute um diese ganz besonderen Titel geht, die drohen übersehen zu werden - und Gothic. Ja, das Gothic Remake ist heute auch ein Thema. In diesem Sinne: "Ich hau dir in die Fresse!"
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Artwork-Analysen mit einer (tollen!) Künstlerin: OK COOL trifft Luzie Kehle
Luzie Kehle ist Teil des dreiköpfigen Teams von Mucks!, ein preisgekröntes Indie-Team aus Ludwigsburg, das nach The Bear (einer spielbaren Märchengeschichte für Erwachsene) nun an ihrem zweiten Titel arbeitet: Frieda is Changing, ein Adventure über die Wachstumsschmerzen einer 14-Jährigen, die sich über Nacht in einer ihr fremden Welt wiederfindet. Ein Highlight dieses Spiels ist der ziemlich einzigartige Artstyle: Harte Kanten, ungewöhnliche Proportionen, giftig-blendende Farben schmücken eine Spielwelt, die in Erinnerung bleiben will. Luzie hat diesen Stil geschaffen - und erzählt im Podcast, wie sie dafür vorgegangen ist. Außerdem blicken die beiden hinter die Kulissen von Frieda is Changing und zeigen schließlich einander Artworks und Character Designs aus dem Spielregal, die sie für ganz besonders gelungen halten. Entwicklungsgeschichte, Kunstgespräche und Design-Analysen also, in diesem Gespräch steckt wirklich alles!
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OK MÜD #19: Euer Blick in die Spielewoche (mit einem Farmsimulator-Horrorspiel!)
Eine neue Woche, ein neuer Ausblick auf die spannendsten Releases der nächsten Tage - quer durch alle Genres und gekrönt von der traditionellen Ehrung des "Seltsamsten Titels der Woche". Außerdem gibt es eine Gastempfehlung für euch - was wünscht man sich noch mehr? Nichts? Richtig! Alles perfekt! Auf geht's und schöne Woche!
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Wie macht man ein Spiel über häusliche Gewalt? OK COOL trifft Lorena Müller
Einer der interessantesten Titel, die beim diesjährigen Deutschen Computerspielpreis nominiert waren, ist "Umfeld" - ein Spiel über häusliche Gewalt, entwickelt von einem interdisziplinären Team der Hochschule RheinMain. Nominiert in der Kategorie "Bestes Serious Game" erhielt das Spiel an jenem Abend zwar keinen Preis, rückte aber auf den Radar von Dom Schott. Und der wurde von der Qualität und Wucht des Titels überrascht. "Umfeld" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die Opfer häuslicher Gewalt und von ihrem Freund schwer verletzt wurde - psychisch, aber auch körperlich. Das Spiel nimmt dieses Resultat zum Ausgangspunkt, dreht die Zeit zurück und stellt die Frage, ob und wie das Umfeld der Frau früher hätte einschreiten können, um der Betroffenen zu helfen. Das Spiel hebt keinen hohl-mahnenden Zeigefinger, sondern deutet empathisch und sensibel auf Anzeichen, die Betroffene von häuslicher Gewalt zeigen. Ein bemerkenswertes Spiel, an dem die Forscherin Lorena Müller maßgeblich mitgearbeitet hat. Mit ihr spricht Dom Schott über die Entwicklung des Titels und wie es mit dem Spiel nun weitergehen könnte.
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OK COOL holt nach: Remember Me (das Opfer von The Last Of Us) | Vorgeplänkel
Wir schreiben das Jahr 2013: ein unbekanntes, französisches Studio namens Dontnod veröffentlicht endlich sein Debut, an dem das kleine Team jahrelang und mit wechselnden Konzepten gearbeitet hat. Es ist ein Actionspiel, das in einer Cyberpunkwelt die Geschichte einer Agentin erzählt, die ihre Erinnerungen an dystopische Social-Media-Großkonzerne verloren hat. Schlagend, tretend und rennend will sie nun alles dafür geben, ihre Identität zurückzugewinnen. Der Name des Spiels: Remember Me. Der kommerzielle Erfolg: katastrophal. Remember Me war ein absoluter Flop - und tragischerweise lag das nicht am Spiel selbst, sondern an den Umständen. Knapp eine Woche nach Remember Me erschien nämlich The Last Of Us - ebenfalls ein neues Franchise, das aber mit riesigen Marketingbudget all die Aufmerksamkeit auf sich zog, die Remember Me fehlte. Dazu kam ein knallhartes Suchmaschinenproblem, denn Remember Me teilte sich den Namen mit einer erfolgreichen Liebeskomödie. Glaubt ihr alles nicht? Wir können es beweisen - und zwar mit Insider-Infos! Denn Dom Schott, der diesen vergessenen Titel endlich nachholen will, hat sich Paul Kautz zur Seite gerufen, der zwar heute als Spielejournalist arbeitet, damals aber im Dienst von Capcom stand - und das Marketing für Remember Me übernehmen musste. Er hat miterlebt, wie aus dem vielversprechenden Titel ein Flop wurde und berichtet im Podcast von dieser heftigen Zeit.
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Verliebt in die Strohdächer von Kingdom Come Deliverance: OK COOL trifft Lisa alias "Randaliza"
Lisa ist Lehramtsstudentin und steht kurz vor ihren Eintritt ins Berufsleben. Wenn alles klappt, wird sie bald Geschichte an weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt unterrichten - und will dafür auch Computerspiele nutzen. Denn das ist Lisas zweite große Leidenschaft: Spiele mit historischen Schauplätzen, die sie unter dem Nickname "Randaliza" als Spaziergängerin und kritische Analytikerin in ihren Livestreams auf Twitch durchleuchtet. Dom Schott stolperte über Lisas Arbeit zufällig, als ihm ein Video von ihr in den Feed gespült wurde, das Lisa beim genauen Begutachten der Strohdächer in Kingdom Come Deliverance zeigte. Das war der Moment, in dem Dom wusste - er muss mit Lisa sprechen. Daraus wurde eine Unterhaltung, die sich nicht nur um historische Spiele drehte, sondern auch in die Zukunft blickte und die Frage stellte: was passiert, wenn in Lisas ostdeutschen Bundesland bald die AfD regiert - und die Schulklassen wie angekündigt gehörig umstellen will?
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OK COOL packt aus: Wie geht's, wie steht's im Frühling 2026?
Es ist viel passiert in den letzten Monaten bei OK COOL, weswegen sich Dom mit einer dicken Kanne Tee vor das Mikrofon gesetzt hat, um euch über die neusten Entwicklungen, Pläne und Hintergründe rund um diesen Podcast einzuweihen. Und dieses Update reicht über eine Auswertung des neusten Formats OK MÜD (das nun auch schon 18 Folgen alt ist, um Gottes Willen) bis zu einem kleinen Zahlengewitter.
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OK MÜD #18: Euer Blick in die Spielewoche (mit "Resident Evil küsst XCOM"-Spiel omg)
Ein neuer Montag, ein neuer Blick auf die neusten Spiele der Woche, die sich einen Platz auf euren Wunschlisten oder sogar den edlen Festplatten verdient haben. Mit dabei dieses Mal als besonderes Highlight: Ein Spiel, das Resident Evil und XCOM miteinander vermählt und ja, es sieht nach einer extrem glücklichen Hochzeit aus. Seid gespannt, freut euch drauf und macht schon mal bisschen Platz auf Laufwerk C: frei! **Spiele der Woche (11.-17.05.):** - Outbound (11.05., PC, Xbox, Switch, PC) - Uncle Lee's Cookbook: Five Recipes for Desaster (12.05., PC) - Vultures - Scavengers of Death (13.05., PC) - Steel Artery (15.05., PC) **Seltsamster Titel der Woche:** - A Tale of Silent Depths (14.05., PC) **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter abonnieren & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)
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Hinter den Kulissen der Strategiespiel-Hoffnung Dawn of War 4: OK COOL trifft Jan Theysen
Es ist ein Gespräch, auf das sich Gastgeber Dom Schott ganz besonders gefreut hat. Denn Jan Theysen, Gründer und Chef von King Art, werkelt nun schon seit Jahren gemeinsam mit seinem Team an Warhammer 40k: Dawn of War 4 - dem vierten Teil eines der bekanntesten und berüchtigten Strategie-Franchises überhaupt. Und die Aufgabe, die sich das nun schon über 25 Jahre alte Traditionsunternehmen damit aufgebürdet hat, ist alles andere als leicht: Während die ersten beiden Teile der SciFi-Reihe als Klassiker gelten, hat der katastrophale dritte Titel das Franchise praktisch beerdigt - so zumindest sehen das die frustriert-traurigen Fans. Und ebendiese Fans hoffen nun, dass Jan und sein Team das Ruder wieder herumreißt. Die Erwartungen und der Druck von außen ist also gigantisch. Auch Dom Schott gehört zu diesen Dawn-of-War-Fans. Er spielt bis heute immer wieder den allerersten Teil von 2004 und konnte es kaum abwarten, Jan mit Fragen zu löchern. Im Gespräch geht es aber nicht nur um die Arbeit an Dawn of War 4, sondern auch um die ganz persönliche Geschichte von Jan Theysen vom Spieleenthusiasten und Jungentwickler bis zum erfahrenen Studiogründer - und eine ganz besondere Spielumsetzung eines ganz besonderen Buchs.
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OK MÜD #17: Euer Blick in die Spielewoche (mit Doms Plattformer-Highlight 2026!)
Auf den ersten Blick mag diese neue Woche aussehen wie jede andere - aber im Release-Kalender verbirgt sich ein ECHTES Highlight, von dem euch Dom Schott bewaffnet mit Kaffee und Vorfreude berichtet. So viel sei bereits verraten: Es ist ein Plattformer, der einmal gründlich durch die Popkultursuppe der 80er gezogen wurde. Aber auch, wer mit diesem Genre nichts anfangen kann, darf sich auf diese neue Folge OK MÜD freuen, denn da sind auch noch ein paar andere, tolle Titel, von denen euch Dom erzählen möchte.
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Wegbegleiter Age of Empires: OK COOL trifft AoE-Podcaster Christian Toth
Viele Menschen haben dieses eine, große Lieblingsspiel: dieser besondere Titel, mit dem sie schöne Erinnerungen verbinden, an das sie immer wieder liebevoll denken müssen oder dass sogar einen wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben markiert. Für Christian Toth treffen all diese Dinge auf Age of Empires 2 zu: Der Echtzeitstrategie-Klassiker von 1999 begleitet Christian nun schon sein ganzes Leben lang - von den ersten LAN-Parties über einen eSport-Karriereversuch bis zum eigenen Podcast, der sich einzig und allein um dieses Spiel dreht. Auch beruflich findet Christian immer wieder Möglichkeiten, über Age of Empires 2 und andere Spiele zu sprechen: Er forscht und spricht an der Gutenberg-Universität-Mainz am Institut für Erziehungswissenschaft mit Studierenden auch über digitale Spiele, wie sie Geschichten erzählen - und wie sie über Geschichte selbst sprechen. Klingt spannend? IST spannend und die Grundlage für ein buntes Gespräch zwischen Christian Toth und Gastgeber Dom Schott, der ebenfalls innige Erinnerungen an AoE 2 im Herzen trägt. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)
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ABOUT THIS SHOW
OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.
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Dom Schott
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