Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich podcast artwork

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Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich

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  1. 76

    79: Dem Nächsten dienen: Ein Ritter des 21. Jahrhunderts

    Dem Nächsten dienen: Ein Ritter des 21. JahrhundertsFra‘ Gottfried Kühnelt-Leddihn: Vom Familienvater zum Ordensmann – ein ungewöhnlicher WegWas bedeutet es heute, Ritter zu sein – ohne Rüstung, ohne Schwert, aber mit einem klaren Auftrag zur Nächstenliebe? In der neuen Folge des Podcasts „Orden on air“ spricht Fra’ Gottfried Kühnelt-Leddihn, Großprior des Souveränen Malteser Ritter-Ordens in Österreich, über die fast 1.000-jährige Geschichte seines Ordens, über humanitäre Diplomatie und darüber, warum es auch im 21. Jahrhundert Ritter braucht. „Statt des Schwertes haben wir heute bestenfalls ein Taschenmesser mit. Und statt des Pferdes habe ich ein Fahrrad, auf dem ein Schelm ‚GroßprioRAD‘ draufgeschrieben hat. Dazu stehe ich gerne, ich reite auf dem Drahtesel“, sagt Fra’ Gottfried Kühnelt-Leddihn mit einem Schmunzeln. Der Großprior des Souveränen Malteser Ritter-Ordens in Österreich beschreibt den Ritter des 21. Jahrhunderts als einen Menschen, der sich in einem ritterlichen Selbstverständnis um die ihm anvertrauten Menschen kümmert und Hilfe gibt, wo Hilfe benötigt wird. Dieses Selbstverständnis leben die Malteser Ritter bereits seit fast tausend Jahren. Die Malteserritter haben sich dem Dienst an Kranken und Menschen in Not verschrieben – und sind diesem bis heute treu geblieben.Gefragt, ob ihn die langjährige Geschichte seines Ordens stolz macht, antwortet er: „Stolz steht einem Ordensmann nicht zu. Demut ist angesagt und man darf natürlich immer Freude haben. Freude brauchen wir, um in anderen zu entzünden, was in uns brennt.“Hospitalität und SouveränitätDer vollständige Name lautet: Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta. In diesem langen Namen steckt viel Geschichte. Gegründet im Umfeld des Königreichs Jerusalem zur Zeit der Kreuzritter war der Orden von Anfang an primär eines: ein Pflegeorden. „Das Ursprüngliche, die erste Tätigkeit, die wir ausgeübt haben, ist die Hospitalität – die Pflege der Kranken“, erklärt Fra’ Gottfried. Der militärische Schutz kam später. Heute ist der Orden mit rund 13.000 Ordensmitgliedern, etwa 100.000 Freiwilligen und über 50.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 120 Ländern tätig.Was den Malteserorden zugleich von anderen Ordensgemeinschaften unterscheidet: Er ist ein souveränes Völkerrechtssubjekt mit eigener Verfassung, Pässen, eigener Währung und diplomatischen Beziehungen zu über 115 Staaten. Diese Souveränität ist kein historisches Relikt, sondern ein wirksames Werkzeug der humanitären Arbeit. „Unsere Diplomatie ist eine humanitäre Diplomatie, keine politische“, sagt der Großprior. So konnten Malteser-Botschafter Medikamente hinter dem Eisernen Vorhang liefern, ein Ultraschallgerät als Diplomatengepäck unverzollt nach Südafrika bringen, oder eine ukrainische Ärztin aus der Gefangenschaft in Mariupol herausholen. „Unsere Souveränität wird wirklich nur zum Wohle benachteiligter Menschen eingesetzt – derjenigen, denen wir zu dienen gelobt haben“, beschreibt der Großprior den diplomatischen Einsatz für Frieden und Nächstenliebe. Von Bethlehem und Gaza bis AmstettenIm Heiligen Land, wo der Orden gegründet wurde, ist er bis heute aktiv. In Bethlehem betreiben die Malters das Holy Family Hospital, ein gynäkologisches Krankenhaus auf europäischem Standard, in dem Patientinnen nur zahlen, was sie können. In Gaza arbeitet der Orden derzeit daran, ein Ambulatorium in Betrieb zu nehmen – ein Unterfangen, das Fra’ Gottfried als „enormen Balanceakt“ beschreibt.Auch in Österreich ist der Orden in verschiedensten Aktivitäten sichtbar: im Malteser Ordenshaus in Wien, im Rettungsdienst – ausschließlich ehrenamtlich – oder auch im Malteser Kinderhilfe Hilde Umdasch Haus in Amstetten, einem Palliativhaus für Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzender Diagnose. „Dieses Haus ist wirklich großartig“, sagt Fra’ Gottfried mit spürbarer Überzeugung. Ein persönlicher WegFra’ Gottfried kam 1969 eher zufällig zu den Maltesern, seit 1970 ist er Mitglied im Malteser Hospitaldienst Austria, seit 1983 Mitglied im Orden. Er heiratete, zog gemeinsam mit seiner Frau fünf Kinder groß und war jahrzehntelang im Hospitaldienst aktiv. Nach dem Tod seiner Frau nach 32 Jahren Ehe, entschloss er sich die ewigen Gelübde abzulegen. „Es war ein logischer Schritt. Ich spürte, dass das offensichtlich, die Berufung ist, die mir nach dem Tod meiner Frau ein erfülltes Leben gewährt“, sagt Fra‘ Gottfried sichtlich gerührt. Seit 2022 ist er Großprior in Österreich.In Österreich gibt es zwei Professritter – also Ordensmitglieder, die alle drei Gelübde abgelegt haben. Auf die Frage, ob ihm die Zahl Sorgen macht, antwortet er: „Sorge und auch pathologischer Optimismus sind nicht angesagt. Ich bin zuversichtlich.“ Und er zitiert den Ordensgründer, den Seligen Gerhard: Diese Bruderschaft werde unvergänglich sein, weil sie im Elend der Welt wurzelt – und weil es immer Menschen geben wird, die daran arbeiten, dieses Elend erträglicher zu machen.„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften ÖsterreichDas Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat im März 2022 den Podcast „Orden on air“ ins Leben gerufen. Der Titel ist Programm: Ordensfrauen und -männer kommen vor den Vorhang – und vor das Mikrofon. Ziel ist es, Persönlichkeiten vorzustellen, Einblicke in das Leben von Ordensgemeinschaften zu geben und das Engagement von Ordensleuten in vielfältigen Bereichen sichtbar zu machen. Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt, sowie auf www.ordensgemeinschaften.at

  2. 75

    78: H. Ewald Donhoffer: Ein anderer Klang des Lebens

    H. Ewald Nathanael Donhoffer war Orchesterdirigent, reiste von einer Vorstellung zur nächsten und bewahrte eine unterschriebene Kirchenaustrittserklärung in seinem Schreibtisch auf. In der aktuellen Folge von „Orden on air“ erzählt der Prämonstratenser-Chorherr, der sich selbst lieber als fr. Ewald bezeichnet, von seinem Weg ins Stift Schlägl und von seinen Aufgaben als Stiftskapellmeister sowie als Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz. 

  3. 74

    77: Eine Familie findet eine Familie

    Zum Weltflüchtlingstag besuchen wir die „ungewöhnlichste WG in Wien“: Seit vier Jahren leben Maksim und Elena Netrylov mit ihren drei Töchtern und den Großeltern gemeinsam mit den Franziskanerinnen der Schmerzhaften Mutter in Wien-Simmering. Was nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 als vorübergehende Unterkunft gedacht war, wurde zu einem gemeinsamen Alltag – mit vielen Überraschungen auf beiden Seiten. In der aktuellen Podcast-Folge „Orden on Air“ berichten wir, wie aus einer spontanen Hilfsaktion eine Familie geworden ist.

  4. 73

    76: Sr. Katharina Fuchs: „In der Musiktherapie wird Musik zur Begegnung“

    Musiktherapie: Wo Musik zur Begegnung wirdSr. Katharina Fuchs – Ordensfrau und Musiktherapeutin Sr. Katharina Fuchs ist Musiktherapeutin, Exerzitienbegleiterin, Ordensfrau in der Gemeinschaft der Helferinnen der Seelen im Fegfeuer – und tanzt klassischen indischen Tanz „Bharatanatyam“. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ erzählt sie über diese ungewöhnliche Kombination, die sich bei näherer Betrachtung als stimmiges Ganzes erweist. Musik begleitet das Leben von Sr. Katharina von Kindheit an: Als Kind erinnert sie sich an die Kirche, wo sie stets ungeduldig auf den Beginn des Gesangs gewartet hatte. Wenn alle zu singen begannen, hatte sie das Gefühl, wieder wirklich dabei zu sein. Mit den Worten konnte sie wenig anfangen, aber mit der Musik schon. Kunst, die nicht perfekt sein muss„Musiktherapeutin zu werden, war meine erste Berufung. Es ist eine künstlerisch-therapeutische Methode, die Musik einsetzt, um eine therapeutische Beziehung aufzubauen und zu gestalten“, erklärt Sr. Katharina. Die Musik wird hier bewusst zweckgebunden eingesetzt – als Medium, nicht als Selbstzweck. Perfektion ist dabei weder Ziel noch Maßstab. „Die Musik gehört allen. Musik spricht Menschen auf einer anderen Ebene an. Sie funktioniert ohne Worte“, sagt sie. Was zählt, ist der Moment der Verbindung zwischen zwei Menschen – die Begegnung, die im gemeinsamen Klingen entsteht.Am Krankenbett: Wenn Töne Brücken bauenSr. Katharina arbeitet im Krankenhaus, an Betten von Patientinnen und Patienten – ob nach einem Schlaganfall, in der Psychiatrie, auf einer Wachkommastation oder im Palliativbereich. Sie kommt mit einer Gitarre auf dem Rücken und einer pentatonisch gestimmten Kantele im Arm, einem Saiteninstrument, auf dem es keine falschen Töne gibt. „Probieren Sie einmal“, sagt sie den Menschen. Und überraschend oft streckt jemand die Hand aus und probiert es aus. In ihrem Repertoire befinden sich Instrumente wie Monochord, Regenstab, Balaphon oder Metallophon.Inseln im Ozean der ErinnerungIn der Arbeit mit Menschen mit Demenz erlebt sie, wie ein bekanntes Volkslied wie eine Insel auftaucht inmitten von Verwirrung – ein Moment, in dem Menschen sich wiederfinden, sich erkennen, kurz spüren: ich weiß etwas, ich kann etwas. Plötzlich können drei Strophen aus der Erinnerung gesungen werden, die Augen leuchten auf. Solche Momente nennt Sr. Katharina „Inseln in einem großen, chaotischen Ozean“ – flüchtig, aber real und bedeutsam.Bei Patientinnen im Hospizbereich wird ein gewünschtes Lied manchmal zur Brücke in Lebensgeschichten, zur Sprache für das, was noch gesagt werden muss. Und manchmal ist es schlicht eine Ablenkung – etwas Schönes, das nichts mit Sterben zu tun hat. „Man darf mich auch wegschicken“, erzählt sie. Das ist eine eigene Funktion: die Person zu sein, zu der ein Mensch Nein sagen darf – während Ärzte und Pflege nicht weggeschickt werden können.„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“Was Sr. Katharina an ihrer Arbeit am meisten fasziniert, ist nicht der therapeutische Erfolg, sondern der Moment, in dem das Machtgefälle zwischen Therapeutin und Patientin aufgehoben wird. „Wir erleben beide gleichermaßen, dass da etwas lebendig ist.“ Ein Zitat von Martin Buber kommt ihr dabei in den Sinn: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“Bharatanatyam: Ordnung und Freiheit im TanzKunst tritt in Sr. Katharinas Leben vor allem dort in Erscheinung, wo sie Ordnung und Freiheit gleichzeitig erfährt – im klassischen indischen Tanz. Der Stil, den sie tanzt, heißt „Bharatanatyam“, ein südindischer Tempeltanz mit über 4.000 Jahren Geschichte, eng verbunden mit der südindischen klassischen Musik. Während ihres Musiktherapiestudiums in Wien entdeckte sie am Sportinstitut einen Kurs – und begann zu lernen, was ihr auf einer Indienreise noch als unlernbar beschrieben worden war.Der Tanz folgt strengen Regeln: festgelegte Bewegungen, klare Choreografien, präzise Rhythmen, die ganz bestimmten musikalischen Einheiten zugeordnet sind. Improvisiert wird nicht. Gerade darin liegt für Sr. Katharina das Besondere. „In der Ordnung geht eine Freiheit auf.“ Wer die Form vollständig beherrscht, kann in ihr ankommen und sich darin ausbreiten. Ein Ruhen in der Bewegung, nennt sie es – paradox und doch körperlich erfahrbar. Dieselbe Logik kennt sie auch aus ihrem Ordensleben: Klare Struktur schafft den Raum, in dem echte Freiheit möglich wird.Dass Musiktherapie und Tanz nebeneinander entstanden und gewachsen sind, erscheint ihr im Rückblick folgerichtig. Die Arbeit mit kranken Menschen führte sie zur Erkenntnis, dass in der Begegnung etwas geschieht, das sie nicht allein erklären kann – ein Wirken, das sie übersteigt. Diese Erfahrung wurde zum Keim ihrer Berufung als Ordensfrau. Der Kongregation der Helferinnen, deren Charisma es ist, Menschen in schweren Lebensphasen zu begleiten, gehört sie seit 2013 an. 2021 feierte sie ihre Ewige Profess – ein Schritt, der sich aus der Tiefe ihrer therapeutischen Erfahrung heraus ergeben hatte. „Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften ÖsterreichDas Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat im März 2022 den Podcast „Orden on air“ ins Leben gerufen. Der Titel ist Programm: Ordensfrauen und -männer kommen vor den Vorhang – und vor das Mikrofon. Ziel ist es, Persönlichkeiten vorzustellen, Einblicke in das Leben von Ordensgemeinschaften zu geben und das Engagement von Ordensleuten in vielfältigen Bereichen sichtbar zu machen. Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  5. 72

    75: P. Gustav Schörghofer: Von Steinen kommt keine Erlösung

    Von Steinen kommt keine Erlösung In der aktuellen Ausgabe von „Orden on air“ ist der Jesuit, Künstlerseelsorger und Rektor der Jesuitenkirche Wien, P. Gustav Schörghofer, zu Gast. Im Gespräch erzählt er von seinem Weg zwischen Kunst und Glauben, von Zweifeln, Berufung und der Frage, warum Spiritualität heute oft in „energetischen Steinen“ gesucht wird, Erlösung dort aber nicht zu finden ist.

  6. 71

    74: Auf der Suche nach spiritueller Nahrung

    Spiritualität ist nicht so leicht in Worte zu fassen. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ sprechen Sr. Christine Rod und Wolfgang Bruckner über Spiritualität, was ihren Glauben nährt, warum Gemeinschaft wichtig ist und Christ-sein heute eine Entscheidung braucht. Sr. Christine Rod leitet den zweijährigen Spiritualitätslehrgang „glauben und leben – Spuren und Wurzeln des Christlichen“, Wolfgang Bruckner ist aktuell Teilnehmer des Lehrgangs. Im Podcast sprechen sie über ihre Beweggründe – warum sie den Lehrgang konzipierten bzw. daran teilnehmen, was sie als spirituell Suchende antreibt und warum viele Menschen heute spirituell ausgehungert sind. „Spiritualität ist das, was mich leben lässt – und zugleich das, was größer ist als ich selbst“, versucht Sr. Christine Rod den Begriff Spiritualität greifbar zu machen, „Glaube, Religion, Spiritualität – sie haben alle mit einer Liebe zum Leben und zu einer größeren Wirklichkeit zu tun.“ „Spirituell ausgehungert“ – ein Phänomen unserer ZeitDie Idee zu diesem zweijährigen Lehrgang entstand, weil Sr. Christine Rod immer wieder auf „spirituell ausgehungerte Menschen“ gestoßen ist. „Viele Menschen sind in ihrem Kinderglauben stehen geblieben – aber ihr Leben ist weitergegangen. Die Lebens-, Liebes- und Leidenserfahrungen dieser Menschen sind gereift. Die Frage, die dann folgt: Was nährt mich jetzt – auch spirituell? Da wird es dann oft dünn. Wo finden Menschen – Glaubende wie Suchende – gute Nahrung und gute Übungsfelder?“ Der Lehrgang kann hier eine Antwort sein – er ist mehr als die sonntägliche Predigt und nicht so fordernd und anspruchsvoll wie ein Theologiestudium. Wolfgang Bruckner ist einer, der diese Nahrung im Spiritualitätslehrgang gefunden hat. „Ich war immer ein spirituell Suchender“, sagt er über sich selbst und ist überzeugt: „Mitschwimmen geht nicht mehr – Christ-sein braucht heute eine Entscheidung. Und wenn Glaube Entscheidung braucht, dann braucht Glaube auch Nahrung“. Ein Begriff, der für ihn besonders prägend wurde, ist die „Auskunftsfähigkeit“: „Es ist für mich zentral geworden, auskunftsfähig zu sein – über das, was ich glaube und wovon ich überzeugt bin.“ Angelehnt an ein Zitat von Erzbischof Josef Grünwidl ‚Nur wer innerlich brennt, kann leuchten‘ sagt er: „Leuchten allein ist vielleicht noch nicht genug. Ich muss auch darüber sprechen können, warum ich leuchte, warum ich brenne. Und zu dieser Auskunftsfähigkeit hat der Lehrgang vieles beigetragen.“ Ein Angebot für SuchendeSr. Christine Rod bringt die Intention des Lehrgangs auf den Punkt: „Spiritualität ist vielleicht das Beste, was wir als Orden haben – und genau das wollen wir weitergeben. Nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung, sich auf den Weg zu machen.“ Der Lehrgang setzt genau hier an: Er bietet einen Rahmen, in dem Erwachsene ihren Glauben vertiefen, reflektieren und neu entdecken können. „Der Lehrgang ist eine Spur, eine Möglichkeit, der ich folge und wo ich mich mal hineinbegeben will. Und einer Spur zu folgen ist besser, als keiner Spur zu folgen“, erklärt Sr. Christine Rod. Gemeinsam unterwegs – statt allein suchenEin zentrales Element des Lehrgangs ist die Gemeinschaft. Die Teilnehmer:innen sind ein Querschnitt der Bevölkerung – Jüngere, Ältere, Männer, Frauen und aus den verschiedensten beruflichen Bereichen – aus dem Bildungs-, Gesundheits-, Medien- und Wirtschaftsbereich. Wolfgang Bruckner fasst die Gemeinsamkeit der Gruppe mit den Worten zusammen: „Was unsere Gruppe so zusammenschweißt, ist ein grundsätzliches Interesse an Glauben und an einem guten Leben.“ Sr. Christine Rod bestärkt die Wichtigkeit, dass Glaube gemeinsam gelebt werden soll „Das Wort Kirche bedeutet ‚die zum Herren, die zu Gott gehören‘ – und wenn da so ist, dann will ich auch mit anderen unterwegs sein, die sich auch irgendwie diesem Gott, dieser größeren Wirklichkeit zugehörig fühlen.“ Der Lehrgang verbindet inhaltliche Impulse, Austausch in der Gruppe und eine spirituelle Praxis, wie zum Beispiel eine Meditation am Morgen und am Abend. Inhaltlich spannt der Lehrgang einen breiten Bogen: Themen wie „Jesus und seine Quellen“, „Glauben mit den Orden“, „Glauben in der Kirche und Kirche in der Welt von heute“, „Glauben Feiern - Gebet und Liturgie“, „Glaube ist mystisch und politisch“. Der Lehrgang geht über zwei Jahre und besteht aus acht Modulen, die jeweils von Donnerstagabend bis Sonntagmittag dauern.Start des nächsten Lehrgangs im Herbst 2026Nach zwei erfolgreichen Durchgängen startet der nächste Lehrgang im September 2026 und läuft bis Juni 2028. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Alle Informationen zum Lehrgang sowie die Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Website der Ordensgemeinschaften Österreich. Der Lehrgang richtet sich an Menschen, die sich nach spiritueller Vertiefung sehnen, ihren Glauben reflektieren möchten, oder sich bewusst auf einen persönlichen Entwicklungsweg einlassen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wohl aber Offenheit und die Bereitschaft, sich einzulassen.„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften ÖsterreichDas Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat im März 2022 den Podcast Orden on air ins Leben gerufen. Der Titel ist Programm: Ordensfrauen und -männer kommen vor den Vorhang – und vor das Mikrofon. Ziel ist es, Persönlichkeiten vorzustellen, Einblicke in das Leben von Ordensgemeinschaften zu geben und das Engagement von Ordensleuten in vielfältigen Bereichen sichtbar zu machen. Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

  7. 70

    73: Sr. Eva-Maria Saurugg: Was Klausur heute bedeutet

    Zu jedem Klosterleben gehört sie unweigerlich dazu: die Klausur. Mauern? Abschottung? Oder doch Herberge und Zuflucht? Sr. Eva-Maria Saurugg vom Salzburger Benediktinerinnenstift Nonnberg nimmt uns in der neuen Podcast-Folge von Orden on Air mit hinter die Klostermauern – und räumt mit Vorstellungen auf, die oft mehr mit Fantasie als mit Realität zu tun haben. Darf sie rausgehen? Darf sie ein Handy haben? Und betet sie wirklich den ganzen Tag?

  8. 69

    72: Br. Hans Leidenmühler und Michaela E. Lugmaier: „Da ist ein Dritter am Werk.“

    Wo findet man ein offenes Ohr, wenn kleine oder große Sorgen drücken und guter Rat gefragt ist? In der neuen Folge des Podcasts Orden on Air waren wir in der Wiener „Gesprächsinsel“ zu Gast und haben dort mit Br. Hans Leidenmühler, Oblate des hl. Franz von Sales, und Michaela E. Lugmaier über das Konzept der „offenen Klostertür“ gesprochen. In den 17 Jahren ihres Bestehens gab es fast 80.000 Gespräche und Kontakte in der Gesprächsinsel.

  9. 68

    71: Sr. Franziska Madl & Propst Anton Höslinger: „Ordensleben ist kein Massenphänomen“

    Mit Sr. Franziska Madl (Dominikanerin) und Propst Anton Höslinger (Augustiner-Chorherr von Klosterneuburg) hat die Österreichische Ordenskonferenz (ÖOK) seit Kurzem ein neues Vorsitzenden-Duo – erstmals steht dabei eine Frau an der Spitze. In der aktuellen Folge des Podcasts „Orden on air“ sprechen die beiden über Ordensleben damals und heute, aktuelle Herausforderungen und ob Ordensgelübde heute noch zeitgemäß sind. „Ordensleben ist keine Massenbewegung, sondern ein Lebensmodell für eher wenige“, sagt ÖOK-Vorsitzende Sr. Franziska Madl.

  10. 67

    70: Sr. Gudrun Schellner: „Alle Menschen suchen Herberge“

    Alle Menschen suchen Herberge. Vielleicht verwenden wir das alte Wort kaum mehr, sagt Sr. Gudrun Schellner, doch die Sehnsucht dahinter ist ungebrochen: einen Ort zu finden, an dem man ankommen darf, geborgen ist, gesehen wird. Einen Platz, an dem das Leben Raum bekommt. 

  11. 66

    69: Br. Brian Thomas: „Silvester hat viel mit Sehnsucht zu tun“

    Wo Sehnsucht und Neubeginn sich treffen: Silvester im Kloster mit Br. Brian ThomasHaben Sie schon mal überlegt, Silvester im Kloster zu feiern? Statt Party und Lärm Stille und Gebet. Statt Champagner und Bleigießen stehen Reflexion und Vision im Vordergrund. „Jahreswechsel mal anders“ bietet etwa das Kapuzinerkloster Salzburg an. Br. Brian Thomas erzählt in der neuen Podcast-Folge Orden on Air, wie das Programm aussieht, wer teilnehmen kann und warum ein Jahreswechsel im Kloster „den Rucksack leichter machen kann“.Sehnsucht nach Rückblick und Neubeginn „Silvester hat viel mit einer Sehnsucht zu tun“, ist Br. Brian Thomas überzeugt. Man will zurück-, aber auch nach vorne schauen,  Ballast abwerfen und sein Leben neu ausrichten. Gestärkt und „mit einem leichteren Rucksack ins neue Jahr starten“. Das Programm der Veranstaltung soll die Teilnehmenden darin unterstützen. Im ersten Teil reflektiert man gemeinsam das Alte: „Uns begleiten die Fragen: Was ist im letzten Jahr passiert, was war gut, was weniger“, erklärt der junge Ordensmann. „Es geht um das Sortieren, zur Ruhe kommen.“ Hier hilft der sogenannte Wüstentag am dritten Tag, „ein Tag der Stille“, auf dem die Teilnehmenden dazu ermutigt werden, gestärkt mit spirituellen Impulsen in die Stille, in die Natur und in die Reflexion zu gehen. Unerlöst ins neue Jahr – nein danke!„Je näher wir dem Jahreswechsel kommen, desto mehr geht es uns darum, ganz bewusst in die Zukunft zu schauen“, sagt Br. Brian. „Mein Wunsch ist,  dass die Menschen mit einer klareren Vision ins neue Jahr starten und weniger mit konkreten Zielen.“ Diese Ziele hängen oft mit dem Thema Selbstoptimierung zusammen und der Frage nach dem „besser werden“. „So geht man sehr unerlöst ins neue Jahr“, ist Br. Brian überzeugt. Menschen müssen sich nicht ständig selber optimieren oder glauben, Liebe irgendwie verdienen zu müssen. Das sind oft Kindheitsmuster, die man schwer loswird und die „gerade in der Altersgruppe als junge Erwachsene, wie unsere Teilnehmenden sind, wieder präsenter werden“.  Hier hilft es seiner Erfahrung nach im Gebet, Gemeinschaft und Stille auch „darauf zu schauen, was hat Gott mir eigentlich zu sagen in meinem Leben“. 300 Stufen zu Stille und Reflexion300 Stufen sind es, die die Teilnehmenden von „Jahreswechsel mal anders“ zum Kapuzinerkloster emporsteigen müssen. Belohnt werden sie mit einer einzigartigen Aussicht auf die Salzburger Altstadt sowie einer begleiteten Auszeit zu Silvester, die gleichzeitig Rückschau und Neubeginn ist. „Und immer auch getragen von der Frage, wo Gott eigentlich in meinem Leben ist“, bekräftigt Br. Brian Thomas. Dem gebürtigen Deutschen ist bewusst, dass Silvester feiern im Kloster im ersten Moment wie ein Widerspruch klingt. Aber: Die Nachfrage ist groß, „es gibt eigentlich immer mehr Anmeldungen als Plätze“, bestätigt Br. Brian, der dieses Jahr den Jahreswechsel zum ersten Mal begleitet. Er weiß von Erfahrungen von vergangenen Feiern: „Silvester hat einen besonderen Touch. Menschen nutzen diese Zeit gern, um in sich zu gehen.“ „Zudem haben Menschen ein bestimmtes Bild vom Kloster im Kopf“, ergänzt Br. Thomas, „dieses sei oft fast romantisch und nicht selten sind Menschen überrascht, wie anders es ist. Statt Stille und Gebet und Fasten nehmen die Leute an unserem Familienleben teil.“ Sie wohnen Tür an Tür mit den Brüdern und „unser Tagesrhythmus an Gebet, Gemeinschaft, Mahlzeiten und Stille sind auch das Grundgerüst dieser Tage zu Silvester“. „Wir öffnen nicht nur die Türen unseres Klosters, organisatorisch, räumlich, sondern auch die Türen unseres Herzens, nehmen  Menschen hinein“, sagt Br. BrianJunge Menschen auf der Suche Das Angebot der Veranstaltung richtet sich bewusst an junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren: „Junge Erwachsene haben andere Fragen im Leben als Ältere. Sie teilen ähnliche Grundfragen: Wohin geht die Reise  wie stehe ich in der Gemeinschaft, wer bin ich eigentlich?“  Besonders freut ihn, dass vor allem die Gen-Z ein neues Interesse an Religion und Tradition entdeckt hat und „seit Corona auch das Wissen, wie wertvoll Gemeinschaft ist, teilt“. Abgesehen vom Alter wird aber niemand ausgeschlossen, alle sind willkommen –Männer, Frauen, „wir haben heuer auch schon eine Anmeldung von einer evangelischen Person“. Auch die Kosten sollen niemanden abschrecken, es wird um eine freiwillige Spende gebeten. Die Teilnehmenden der vergangenen Jahre waren keine homogene Gruppe, ganz im Gegenteil: „Es war eine bunte Mischung. Es gibt welche, die eine starke kirchliche Beheimatung haben. Und dann gibt es Leute, die keine kirchliche Bindung haben und ins Kloster kommen, um hier spirituelle Erfahrungen zu machen.“Sekt und FeuerwerkZu Silvester selber werden dann um Mitternacht natürlich auch bei den Kapuzinern die Korken knallen und gemeinsam feiert man den Jahreswechsel mit der Aussicht auf das Feuerwerk der Stadt. „Das ist schon sehr beeindruckend“, weiß Br. Brian. Er weiß auch schon, was er sich dieses Jahr zu Silvester wünscht: „Ich hoffe, dass die Menschen, wenn sie hier wieder runtersteigen, das mit leichteren Rucksack tun und gestärkt ins neue Jahr gehen.“

  12. 65

    68: Sr. Edith Mittendorfer schenkt Hoffnung mitten im Schmerz

    Allerheiligen und Allerseelen sind Tage des Erinnerns und Gedenkens. Sie lenken den Blick auf Vergänglichkeit, Trauer und Abschied – und zugleich auf die Hoffnung, die Christ:innen aus dem Glauben schöpfen. In der aktuellen Folge des Podcasts „Orden on air“ spricht Sr. Edith Mittendorfer, Borromäerin und diplomierte Krankenschwester, über ihren Dienst im Tageshospiz Aumannplatz in Wien und ihre Berufung, Menschen am Ende ihres Lebens zu begleiten. Ein Gespräch über Hospizarbeit, Trauer und die Kraft des Glaubens.

  13. 64

    67: Sr. Brigitta Raith und ihr mutiges Herz im Kongo

    Seit über drei Jahrzehnten lebt und arbeitet Sr. Brigitta Raith, Missionarin Christi aus der Oststeiermark, in der Demokratischen Republik Kongo. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ schildert sie, wie aus einer jugendlichen Faszination für Afrika eine lebenslange Berufung wurde – und warum sie sich trotz aller Krisen und Herausforderungen weiterhin zu diesem Land hingezogen fühlt.

  14. 63

    66: Pilgern, Beten, Auftanken: Maria Schutz im Heiligen Jahr

    Seit über 300 Jahren ist Maria Schutz am Semmering ein Ort der Wallfahrt. Seit 1. Oktober 1925 – also genau seit 100 Jahren – wird er von den Passionisten betreut und im Heiligen Jahr 2025 ist er zudem eine offizielle Jubiläumskirche. In der aktuellen Folge des Podcasts Orden on air erzählen P. Markus M. Seidler, Rektor des Passionistenklosters, und Sr. M. Pauline Jacobi von den Auerbacher Schulschwestern, die das Gästehaus „Marienhof“ betreuen, über die Geschichte und die aktuelle Bedeutung des berühmten Marienwallfahrtsortes. Sie sprechen über das Zusammenwirken zweier Ordensgemeinschaften und darüber, was ein vollkommener Ablass ist, der im Heiligen Jahr in Maria Schutz erlangt werden kann. Die Podcastfolge lädt dazu ein, Maria Schutz – das auch oft als „Juwel des Semmering-Gebietes“ oder als „Schatzkästchen Niederösterreichs“ bezeichnet wird – nicht nur als touristisches Ausflugsziel, sondern als lebendigen geistlichen Ort kennenzulernen.

  15. 62

    65: P. Günter Reitzi: „Gott würde auch zu einigen von uns sagen: Du Narr!“

    Zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September widmet sich die aktuelle Folge des Podcasts „Orden on air“ mit P. Günter Reitzi dem Thema Frieden. Der Wiener Dominikanerpater ist Promotor für Gerechtigkeit und Frieden (Justitia et Pax) und ständiger Vertreter seines Ordens bei den Vereinten Nationen in Wien. Dort bringt er seine Stimme ein, wenn über Frieden, Migration, Abrüstung und Menschenrechte beraten wird – und ist überzeugt: „Es geht um die Zukunft des Menschseins.“

  16. 61

    64: Mitten im Leben: Die Kleinen Schwestern Jesu im Grazer „Orangeland“

    Die Folge 64 der Podcastreihe „Orden on air“ der Ordensgemeinschaften Österreich führt die Zuhörerinnen und Zuhörer nach Graz, wo die beiden Kleinen Schwestern Jesu, Marianne und Myriam, leben und wirken. In einem offenen Gespräch erzählen sie von der Gründerin ihres Ordens, ihrer Spiritualität und ihrem Alltag inmitten einer multikulturellen Nachbarschaft.

  17. 60

    63: P. Peter Rinderer: Bergpfarrer und Jugendseelsorger sorgt für Aha-Erlebnisse

    P. Peter Rinderer baut Brücken zu den Lebensrealitäten der Menschen, mit denen er zu tun hat, insbesondere zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen – als Direktor des Don Bosco-Schülerheims in Fulpmes, als Religionslehrer, als Priester, als Jugendseelsorger der Diözese Innsbruck und als „Bergpfarrer“. In der neuen Folge des Podcasts „Orden on air“ gibt der Salesianer Don Boscos Einblick in seine Arbeit, erklärt, wie er Jugendpastoral mit Sport verbindet und spricht über die Faszination der Bergwelt.

  18. 59

    62: Sr. Erika Maria Radner: „Ich habe meinen Platz gefunden.“

    Mitten im Leben – und doch nicht ganz angekommen. Sr. Erika Maria Radner war Lehrerin, hatte einen Partner und war kirchlich engagiert. Und trotzdem spürte sie: Da wartet noch etwas anderes auf mich. Mit 50 trat sie ins Karmelitinnenkloster in Maria Jeutendorf ein und sagt: „Hier kann ich alles geben, was ich habe.“

  19. 58

    61: P. Hans Eidenberger: „Nicht Hure, sondern Freier ist das Schimpfwort.“

    Anlässlich des Internationalen Tags gegen Menschenhandel am 30. Juli spricht Marianisten-Pater Hans Eidenberger von der Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – Aktiv für Menschenwürde“ im aktuellen Podcast „Orden on air“ über die Mechanismen dieser Form der Ausbeutung und der organisierten Kriminalität – und darüber, was jede und jeder Einzelne dagegen tun kann.

  20. 57

    60: MelkMonkfluencer: „Ich wollte raus ins Leben – und bin im Kloster gelandet.“

    Mitten im barocken Stift Melk lebt seit August 2024 ein junger Mann, der sich auf einen besonderen Weg eingelassen hat: Fr. Dominik Marold (24) ist Novize bei den Benediktinern – derzeit der einzige. Und trotzdem alles andere als allein: Auf Instagram gewährt er als „MelkMonkfluencer“ gemeinsam mit Novizenmeister P. Alois Köberl (42) Einblicke in das Leben hinter Klostermauern. In der neuen Folge des Ordens-Podcasts „Orden on air“ sprechen die beiden über Berufung, Begleitung – und darüber, wie Ordensleben heute junge Menschen ansprechen kann. 

  21. 56

    59: P. Martin Rauch: „Du bist willkommen. Du bist ein Geschenk Gottes.“

    Der Weltflüchtlingstag (20. Juni) erinnert jedes Jahr an Millionen Menschen, die auf der Flucht sind – vor Krieg, Gewalt, Perspektivlosigkeit. Für den Jesuiten P. Martin Rauch, Verantwortlicher des Projekts „Locugee – awaking potentials, ist dieser Tag nicht nur ein Gedenktag, sondern auch ein Hoffnungszeichen: „Vielleicht trägt dieser Tag dazu bei, dass mehr Menschlichkeit und Zuwendung geschieht – dort, wo sie dringend gebraucht wird.“

  22. 55

    58: Br. Adam Bergmann: „Widerstand aus ihrem katholischen Glauben heraus“

    Am 15. April 1945 wurden P. Angelus Steinwender und P. Kapistran Pieller in Stein an der Donau erschossen. Die beiden Franziskanerpatres waren aktive Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und bezahlten dies mit ihrem Leben. In unserer aktuellen Podcast-Folge „Orden on Air“ zeichnen wir mit Br. Adam Bergmann das Leben und Sterben der beiden außergewöhnlichen Männer nach.

  23. 54

    57: P. Dominic Sadrawetz: „Papst Leo XIV ist ein liebender, aber auch konsequenter Mensch!“

    Der neue Papst ist ein Ordensmann, ein Augustiner. Für P. Dominic Sadrawetz, Prior des Augustinerklosters in Wien, war die Wahl von Leo XIV ein Moment „tiefer Freude und gewaltiger Sprachlosigkeit“. Im aktuellen „Orden on air“-Podcast erzählt er von jenem Abend am 8. Mai 2025, als der weiße Rauch über dem Vatikan aufstieg – und er mit dem Handy in der einen und dem Messbuch in der anderen Hand zwischen Liturgievorbereitung und Papstwahl hin und her wechselte. Als der Name „Robertum“ und dann „Franciscum“ fiel, war für ihn klar: Sein Mitbruder der Augustiner Robert Francis Prevost ist der neue Papst. 

  24. 53

    56: Sr. Jana Roschitz: „Wir müssen das Staunen wieder neu lernen“

    Am 24. Mai 2015 – vor genau 10 Jahren – hat Papst Franziskus sein Schreiben über die Sorge für das gemeinsame Haus veröffentlicht – und damit nicht nur innerhalb der katholischen Kirche neue Maßstäbe gesetzt. Zehn Jahre später zeigt sich: Laudato Si’ ist aktueller denn je. In der neuen Folge des Podcasts „Orden on air“ spricht Sr. Jana Roschitz (Franziskanische Schwestern von der Schmerzhaften Mutter) über die Schöpfungsverantwortung, die unermessliche Würde des Menschen – und über eine Enzyklika, die sie bis heute bewegt: Laudato Si’.

  25. 52

    55: Sr. Maria Theresia Puchinger und Sr. Christamaria Mattes: „Die Jugend muss wissen, wie schlimm Krieg ist“

     Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 80. Mal. Die beiden Steyler Missionsschwestern Sr. Maria Theresia Puchinger und Sr. Christamaria Mattes erlebten diese Zeit als junge Mädchen. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ erzählen sie über die Zeit rund um 1945 und berichten aus der Chronik der Schwestern. 

  26. 51

    54: Sr. Johanna Schulenburg CJ: „Es gibt eine Wirklichkeit, die uns übersteigt“

     Was feiern wir eigentlich zu Ostern – und wie lässt sich Auferstehung heute verstehen? In dieser Folge von Orden on air spricht Sr. Johanna Schulenburg CJ über das leere Grab, den oft übersehenen Karsamstag und die Kraft, die in der Leere liegen kann. Sie erzählt, warum Ostern nicht einfach ein Fest der Freude ist, sondern ein Weg – durch Verlust, Zweifel und Stille. Und sie fragt, ob die Kirche gerade selbst in einer Karsamstags-Erfahrung steckt. Hoffnung ist für sie kein billiger Trost, sondern eine Haltung, die der Dunkelheit etwas entgegensetzt. Ein Gespräch über Sehnsucht, Stille, Wandlung – und die Ahnung, dass Ostern nicht nur einmal im Jahr geschieht. 

  27. 50

    53: P. Benedict-Charbel Telesklav: „Ich habe mir gedacht: ‚Dream big.‘“

    Am 6. April 2025 findet in Wien wieder der Vienna City Marathon statt. Im vergangenen Jahr hat P. Benedict-Charbel Telesklav von den Brüdern vom Hl. Johannes in Marchegg dort seinen ersten Marathon bestritten – und das in knapp über 2:55 Stunden. In der neuen Folge von „Orden on air“ erklärt er unter anderem, warum er so schnell ist und wie das Laufen mit dem Ordensleben kombinierbar ist.

  28. 49

    52: P. Jens Petzold: „Ich will die Versöhnung zwischen Christen und Muslimen vorantreiben!“

    P. Jens Petzold wurde in Berlin geboren, wuchs in der Schweiz auf und hatte mit Glauben und Religion nichts am Hut. Ein Sabbatical und eine Reise in den Mittleren Osten veränderten sein Leben grundlegend. In Syrien lernte er das Kloster und die ökumenische Gemeinschaft von „Mar Musa“ kennen. Er war fasziniert und konnte nicht mehr loslassen: Es folgten die Taufe, der Klostereintritt und 2012 die Weihe zum chaldäisch-katholischen Priester. Seit 2012 lebt er im Marienkloster in Sulaimaniyya im Nordirak, das er aufgebaut und revitalisiert hat. Hier gibt es nur noch wenige Christen – die meisten sind geflüchtet oder vertrieben worden. 

  29. 48

    51: Sr. Teresa Hieslmayr: „Buße tun zahlt sich immer aus"

    Gerade hat die Fastenzeit begonnen, die auch „österliche Bußzeit“ genannt wird. Doch was bedeutet Buße eigentlich und passt sie überhaupt noch ins Jahr 2025? Sr. Teresa Hieslmayr, Dominikanerin vom Kloster Kirchberg am Wechsel, schlägt in der neuen Podcast-Folge alternative, moderne Begriffe vor und ist überzeugt davon, dass sich Buße immer auszahlt.   

  30. 47

    50: Medienbüro: „Wir brechen Klischees auf und öffnen Klostertüren“

    Seit März 2022 ist der Podcast „Orden on air“ online. In bisher 49 Folgen haben Ordensfrauen und -männer Einblicke in ihr Leben und ihr Engagement gegeben. In der Jubiläumsfolge erzählt das Team des Medienbüros der Österreichischen Ordenskonferenz, warum es wichtig ist, Ordensleute vor den Vorhang zu holen und ihre Geschichten zu hören. Ein Rückblick auf bewegende Gespräche, emotionale und humorvolle Anekdoten, Outtakes sowie ein Ausblick auf kommende Folgen.In dieser besonderen Folge ist alles ein bisschen anders: Das Gründungsteam des Podcasts – Renate Magerl, Elisabeth Mayr-Wimmer und Robert Sonnleitner – stellt sich diesmal selbst den Fragen. Interviewt werden sie von Sr. Helena Fürst von den Elisabethinen Linz-Wien, selbst erfahrene Podcasterin mit dem Elisabethinen-Podcast „Kaleidoskop Leben“. 

  31. 46

    49: Sr. Nathanaela Gmoser: „Ordensleben ist nichts für Angsthasen“

    Wie finde ich meine Berufung? Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Fragen, die sich jeder Mensch stellt. Sr. Nathanaela Gmoser (37) ist Ordensfrau der Benediktinerinnen der Anbetung und ausgebildete Berufungscoachin. Sie begleitet Menschen auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Berufung und hilft ihnen, den nächsten Schritt im Leben zu erkennen. Zudem ist sie bei der Initiative „Gott ruft“ engagiert, die in Videos „die Schönheit gelebter geistlicher Berufungen erfahrbar macht“.Am 2. Februar feiern Ordensgemeinschaften den „Tag des geweihten Lebens“ – eine ideale Gelegenheit, um mit Sr. Nathanaela über das große Thema Berufung zu sprechen.Kontakt Sr. Nathanaela Gmoser: [email protected] ruft: https://gott-ruft.com/Instagram: @gott_rufthttps://www.youtube.com/@Gott_ruft_

  32. 45

    48: Br. Thomas Hessler & Br. Raphael Gratzer: „Ein Kloster gründet sich alle dreißig Jahre neu!“

    Das Europakloster Gut Aich, das jüngste Benediktinerkloster Österreichs in St. Gilgen am Wolfgangsee, ist seit 30 Jahren ein Ort des Friedens, der Heilung und der Dankbarkeit. 1993 gegründet, steht es nun vor einem umfassenden Zukunftsprozess. Im Podcast „Orden on air“ berichten Prior Br. Thomas Hessler und Br. Raphael Gratzer, warum das Kloster für viele ein Kraftort ist, welche Rolle es heute spielt und welche Pläne es für die Zukunft hat.

  33. 44

    47: Abt Thomas Renner: „Weihnachten ist ein Fest, das das Herz berührt.“

    00:21 Intro00:55: OutroAbt Thomas Renner vom Stift Altenburg ist durch und durch ein Weihnachtsfan. Seine Amtsräume und den Christbaum schmückt er jedes Jahr mit großer Freude selbst. Im Weihnachtspodcast von „Orden on air“ erzählt er, warum er das Weihnachtsfest so besonders mag und warum die Adventszeit und das Warten so wichtig sind. Außerdem spricht er darüber, was uns der Rhythmus des Kirchenjahres lehrt.

  34. 43

    46: Sr. Sabine Grangl: „Silvester im Kloster ist wie eine Pause-Taste im Leben“

    Silvester im Kloster wird immer beliebter. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Stille und Ruhe – und Ordensgemeinschaften bieten genau das: eine Möglichkeit, den Jahreswechsel bewusst zu gestalten. Keine Raketen, dröhnenden Bässe oder Alkohol, sondern Zeit für sich selbst, für Gott und die Gemeinschaft. Sr. Sabine Grangl (31), Ordensfrau bei den Grazer Schulschwestern, begleitet Gäste ins Schloss Seggau, wo Frauen zwischen 18 und 45 Jahren Silvester im Kloster verbringen können. In der aktuellen Folge des Podcasts „Orden on air“ erzählt sie, was hinter dieser besonderen Faszination steckt und wie sie selbst dazu gefunden hat.

  35. 42

    45: Sr. Maria Maxwald: „Wir wollen Nahrung für den Glauben anbieten“

    Menschen sind zunehmend auf der Suche nach ein bisschen „Mehr“, nach geistlicher Nahrung. In einer säkularisierten Welt, in der die Kirche und ihre Themen immer mehr an Bedeutung verlieren, gibt es trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen unzählige Menschen, die auf der Suche nach spirituellen Angeboten sind, auf der Suche nach dem „Mehr“ im Leben. In Episode #45 von „Orden on air“ ist Sr. Maria Maxwald zu Gast. Sie leitet das Geistliche Zentrum und Tagungshaus Schloss Wohlgemutsheim der Don Bosco Schwestern in Baumkirchen, Tirol. Dort bieten die Schwestern genau solche „Nahrung“ für suchende Menschen an.

  36. 41

    44: P. Leo Thenner: „Manchmal kann man mit den Menschen nur mitweinen“

    In einer Welt, die von Hektik und Stress bestimmt wird, bleibt die Bedeutung der Seelsorge oft im Hintergrund. Dennoch ist sie eine unverzichtbare Stütze für viele Menschen in den verletzlichsten Momenten ihres Lebens. In der aktuellen Folge von „Orden on Air“ erzählt der Salvatorianer P. Leo Thenner über schöne, aber auch herausfordernde Momente in seiner täglichen Arbeit als engagierter Seelsorger.

  37. 40

    43: P. Pius Platz: „Religiöse Erziehung ist Fundament, auf dem man bauen kann“

    P. Pius Platz ist Piarist und Religionslehrer aus Leidenschaft. Mit seinen 89 Jahren kann er auf ein erfülltes und lehrreiches Leben zurückblicken. Der gebürtige Katalane ist Ende der 50er Jahre nach Wien gekommen, wo er in den Orden der Piaristen eingetreten ist. Seine prägendsten Zeiten waren das Studium in Rom in der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils und seine Zeit als Religionslehrer in St. Thekla, einer Volksschule der Piaristen im vierten Wiener Gemeindebezirk. Von den Kindern habe er am allermeisten gelernt, sagt er in der aktuellen Folge von „Orden on air“ und er erzählt auch, wo seiner Meinung nach in der Kirche noch Veränderungsbedarf besteht.

  38. 39

    42: Abt Jeremias Schröder: „Wie ein Fisch im Wasser“

    Seit 2021 bis zu seiner Wahl zum Abtprimas der weltweiten Benediktiner-Konföderation am 14. September 2024 hat Abt Jeremias Schröder das Kloster St. Georgenberg in Tirol geleitet. Das Medienbüro der Österreichischen Ordenskonferenz hat ihn im Sommer 2024, also noch vor der Wahl zum Abtprimas, im Felsenkloster besucht und mit ihm über Berufung, Entscheidungen, Kraftorte und Mission gesprochen.Abt Jeremias Schröder erzählt in „Orden on air“ warum er sich im Kloster St. Georgenberg hoch oben auf dem Berg so wohl fühlt, über seine ganz persönliche Berufung und warum er sich als Ordensmann „wie ein Fisch im Wasser fühlt“. Er berichtet von der Entscheidung, das große Barockkloster Fiecht im Tal aufzulassen und auf den Berg zu ziehen, um ein Kraftort, ein Zentrum für Pilger und Gäste zu sein. Die Hörer:innen erfahren auch, was Missionsbenediktiner von den „anderen“ Benediktinern unterscheidet, wo sie wirken und was Mission heute für ihn bedeutet.

  39. 38

    41: P. Ferdinand Karer: „Bildung ist Menschwerdung“

    In Episode #41 von „Orden on air“ ist der pensionierte, aber passionierte Schuldirektor P. Ferdinand Karer zu Gast. Der Ordensmann der Oblaten des hl. Franz von Sales, war 35 Jahre lang am Gymnasium Dachsberg in Oberösterreich als Lehrer tätig, 22 Jahre davon als Direktor. In diesen 22 Jahren hat er viel gestaltet, erneuert und Schule neu gedacht. Den Menschen vor der Sache zu sehen, ist sein Credo. In der aktuellen Episode des Ordenspodcasts erzählt er von seiner Zeit als Lehrer und Direktor, warum es an „seiner Schule“ keine Standard-50-Minuten-Einheiten gibt und auch, was er über die Weihe von Frauen denkt.

  40. 37

    40: Sr. Dominika Zelent: „Beit Emmaus zeigt, ein zusammenhaltendes Leben ist möglich“

    Seit dem 1. Juli 2024 leitet die Salvatorianerin Sr. Dominika Zelent als Nachfolgerin von Sr. Hildegard Enzenhofer das Pflegeheim Beit Emmaus im Westjordanland. In Folge #40 von „Orden on air“ bietet sie einen tiefen Einblick in die Realität, die viele nur aus den Nachrichten kennen.(Das Interview wurde am 9. August 2024 aufgenommen - die Situation vor Ort ändert sich nahezu täglich.)

  41. 36

    39: Sr. Kunigunde Fürst: „Gott will mich in Kasachstan haben“

    Sr. Kunigunde Fürst feiert am 20. August 2024 ihren 80. Geburtstag. In einem Alter, wo andere schon längst ans Ruhiger-treten denken, freut sich die zierliche, energiegeladene Ordensfrau auf ihre Rückreise nach Kasachstan. Seit 2013 lebt und arbeitet die Franziskanerin im nördlichen Kasachstan, wo sie vorrangig als Deutschlehrerin tätig ist. Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften hat sie für den Podcast „Orden on air“ während ihres Heimaturlaubs in Vöcklabruck besucht. Die langjährige Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck und ehemalige Präsidentin der Vereinigung von Frauenorden Österreichs erzählt, warum für sie schon sehr früh klar war, dass sie nach Kasachstan gehen will, wie sie vor Ort hilft und ob sie mit 80 Jahren ans Rückkehren denkt.  Ein Gespräch über Einfachheit, die Faszination der sibirischen Steppe und die Herausforderungen einer Schule, wenn es draußen minus 40 Grad Celsius hat.

  42. 35

    38: Gerald Baumgartner SJ: „Syrien – ein wunderbarer Ort, um dort als Jesuit zu leben“

    Mit seinen 30 Jahren hat der Jesuit Gerald Baumgartner bereits viel erlebt – Zivildienst in Jerusalem, mit 22 Jahren Eintritt ins Noviziat, Arabisch lernen im Libanon … doch seine aufregendste Zeit waren wohl die zwei Jahre in Homs in Syrien. Dort war er von 2021 bis 2023 im Auftrag der Jesuiten für die Jugendarbeit zuständig – und übernahm von einem Tag auf den anderen die Koordination der Nothilfe nach dem verheerenden Erdbeben. In Folge #38 von „Orden on air“ spricht Gerald Baumgartner über die Erlebnisse in Syrien, seinen Berufungsweg und darüber, dass Jesuit-Werden einige Aufgaben und Hürden mit sich bringt.

  43. 34

    37: Sr. Zäzilia Holzer: „Bei der Jugend sein bis zum Ende meines Lebens“

    Sr. Zäzilia Holzer hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich und ist nicht nur Mitglied des Schulpastoral-Teams in der Schule der Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck, sondern auch die Initiatorin des in Vöcklabruck weithin bekannten Spielebus. In Folge #37 von „Orden on air“ spricht sie über ihre Berufung als Ordensfrau und ihren Einsatz für die Jugend.

  44. 33

    36: P. Johannes Haas: „Wir sind einfach da – zum Begegnen, zum Zuhören“

    Von 21. bis 23. Juni 2024 findet auf der Wiener Donauinsel das Donauinselfest statt – im Einsatz sind dabei auch wieder Festivalseelsorger:innen. 2023 war in dieser Funktion auch P. Johannes Haas von den Salesianern Don Boscos mit dabei. In Folge #36 von „Orden on air“ schildert der Leiter der Salesianischen Jugendbewegung seine Erfahrungen in der Festivalseelsorge, erzählt, worauf es bei der Jugendarbeit ankommt und blickt auf die Videoserie „Frag den Don“ zurück.

  45. 32

    35: P. Christian Marte SJ: „Ins Gefängnis zu gehen ist meine Lieblingsaufgabe“

    In Episode #35 von „Orden on air“ ist P. Christian Marte zu Gast. Er ist Jesuit und Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck und er hat neben zahlreichen anderen Funktionen und Ämtern eine ganz besondere Aufgabe: Er ist Gefängnisseelsorger in der Justizanstalt Innsbruck – seine Lieblingsaufgabe, wie er selbst sagt. Wie diese Aufgabe genau aussieht, welchen Menschen er dort begegnet und warum Seelsorge im Gefängnis überhaupt wichtig ist, erzählt er in der aktuellen Folge des Ordens-Podcasts.

  46. 31

    34: Abt Leopold Baumberger: „Als Abt werden die Augenringe nicht kleiner“

    In Folge #34 von „Orden on air“ ist Abt Leopold Baumberger zu Gast. Der 36-jährige Oberösterreicher wurde vor einem Jahr – am 4. Mai 2023 – von den 21 Mitbrüdern im Stift Wilten zum 56. Abt des Tiroler Stiftes gewählt. Er ist der jüngste Mitbruder im Wiltener Konvent und einer der jüngsten Äbte Österreichs. Im Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich erzählt er, wie der Moment war, als er erfahren hat, dass er der neue Abt ist und auch, wie es ihm nach einem Jahr des Abt-Daseis geht. Er erzählt, wie er all seine Aufgaben – er ist nämlich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, Seelsorger bei den Tiroler Schützen und Bereichsseelsorger für den Malteser-Hospitalsdienst Tirol – versucht, unter einen Hut zu bringen.

  47. 30

    33: Sr. Helena Fürst und Sr. Mirjam Schwaiger: „Gott auf Instagram einen Ort sichern“

    In Folge #33 von „Orden on air“ sind zwei junge Ordensfrauen zu Gast, die auf Instagram Einblicke in ihr (Ordens-)Leben geben: Sr. Helena Fürst (32 Jahre) von den Elisabethinen Linz-Wien und Sr. Mirjam Maria Schwaiger (25 Jahre) von den Marienschwestern vom Karmel. Im Podcast erzählen die beiden, warum es ihnen wichtig ist, auf Instagram präsent zu sein, wie die Ordenswelt in der digitalen Welt ankommt, sie sprechen über Hater und Herzchen, aber auch über ihren ganz persönlichen Weg in den Orden, der aber natürlich offline stattgefunden hat. 

  48. 29

    32: Sr. Heidrun Bauer: „Alle müssen nicht nach Schema F funktionieren“

    In Folge #32 von „Orden on air“ ist Sr. Heidrun Bauer zu Gast. Sie ist als Salvatorianerin nicht nur Ordensfrau, sondern auch Künstlerin und Malerin und zusätzlich geistliche Begleiterin. Wir sprechen in diesem Podcast darüber, wie sie das alles unter einem Hut bringt und wie sie Gott in der bzw. ihrer Kunst findet.

  49. 28

    31: Sr. Beatrix Mayrhofer und P. Stephan Dähler: „Es ist wichtiger, dem Ruf zu folgen, als ein Werk zu halten“

    In Folge #31 von „Orden on air“ sind Sr. Beatrix Mayrhofer und P. Stephan Dähler zu Gast und sprechen über die Übergabe von Ordenseinrichtungen bzw. Werken. Wie ist das, wenn die eigene Ordensgemeinschaft die Einrichtung selbst nicht mehr betreiben kann, weil vielleicht die Kräfte fehlen? Welche Schmerzen, aber auch Erleichterungen sind damit verbunden? Wie läuft so ein Entscheidungsprozess in der eigenen Ordensgemeinschaft ab?

  50. 27

    30: P. Werner Hebeisen: „Musik ist ein Geschenk Gottes“

    In Folge #30 von „Orden on air“ ist P. Werner Hebeisen zu Gast. Der Jesuit war bis zum Sommer 2023 in Linz als Seelsorger tätig. Nach seiner Übersiedelung nach Wien wirkt er aktuell als Seelsorger im Krankenhaus Göttlicher Heiland und ist weiterhin im Musikapostolat aktiv. Doch P. Werner ist nicht nur Ordensmann, sondern auch begeisterter Musiker mit einer beeindruckenden Sammlung von Musikinstrumenten. 

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