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Pool House Podcast

Pool House Podcast.
 Wenn Design mehr sagen soll als nur schön. Dieser Podcast ist für selbstständige Designerinnen & kreative Quereinsteigerinnen,
 die mehr wollen als nur hübsch gestalten. Hier geht es um kreative Tiefe statt Canva-Rezepte, Haltung, Selbstbild & Sichtbarkeit
 und die innere Stimme hinter deiner Gestaltung. Ich spreche über das, was wir oft nicht laut sagen: Selbstzweifel, Identitätsfragen,
kreative Verantwortung. Ein Podcast für alle, die spüren:
 Design ist persönlich. Verantwortung. Und ein verdammt starkes Werkzeug.Neue Folgen alle zwei Wochen.
Host: Svenja Gerster by Studio Pool

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  1. 31

    30_Solofolge: Der Raum, den ich selbst gebraucht hätte

    In dieser Folge geht es um zehn Jahre Selbstständigkeit und um eine Idee, die mich eigentlich schon seit meinem ersten Tag begleitet: einen Ort zu schaffen, an dem Designerinnen nicht alles allein herausfinden müssen. Ich nehme dich mit und erzähle dir, warum Austausch und Gemeinschaft für mich schon immer ein wichtiger Teil meiner Arbeit waren, was ich während meiner Zeit in London über den Umgang zwischen Creative Studios gelernt habe und weshalb daraus viele Jahre später das Pool House entstanden ist. Außerdem spreche ich darüber, warum unser Beruf aus so viel mehr besteht als aus guter Gestaltung und weshalb gerade die Fragen, die wir selten öffentlich zeigen – zu Preisen, Kundinnen, Entscheidungen, Zweifeln oder der eigenen Positionierung – einen Raum brauchen. Und genau diesen Raum öffne ich jetzt. Zum zehnjährigen Jubiläum meiner Selbstständigkeit gibt es im Oktober das Open Pool House: vier offene Sessions für Designerinnen, die ihre Fragen mitbringen, zuhören, sich austauschen und voneinander lernen möchten.

  2. 30

    29_Solofolge: Warum ich diesen Audioguide aufgenommen habe

    In dieser Folge verabschiede ich mich in die Sommerpause und nehme dich gleichzeitig mit hinter die Entstehung meines Audioguides „Pricing-Blockaden lösen“. Wir sprechen darüber, warum Preisprobleme häufig gar keine Preisprobleme sind, weshalb Selbstbewusstsein allein nicht ausreicht und warum du deinen eigenen Preis erst selbst verstehen musst, bevor du ihn überzeugend vertreten kannst. Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Sicherheit bei niedrigen Preisen spielt, warum wir Verantwortung oft unbewusst vermeiden und weshalb echte Veränderung nicht mit einer neuen Preisstrategie beginnt, sondern mit einem neuen Blick auf die eigene Arbeit. In dieser Folge erfährst du: - warum Preisprobleme oft lange vor dem Angebot entstehen - weshalb du deinen eigenen Preis zuerst selbst verstehen musst - warum niedrige Preise häufig Sicherheit statt Strategie sind - weshalb Verantwortung und Preis untrennbar miteinander verbunden sind - warum der Audioguide bewusst als Audio-Session entstanden ist und nicht als klassischer Onlinekurs Audioguide: Pricing-Blockaden lösen Wenn du merkst, dass du deine Preise regelmäßig hinterfragst, Angebote kleiner rechnest oder dich für dein Honorar rechtfertigst, dann setzt genau hier der Audioguide an. In 18 kurzen Audio-Sessions hinterfragen wir die Gedanken und Überzeugungen, die viele Selbstständige davon abhalten, den Wert ihrer eigenen Arbeit wirklich anzuerkennen. Kein Kalkulationskurs. Kein Verkaufscoaching. Sondern ein Perspektivwechsel, der deine Sicht auf Preise nachhaltig verändern kann. Alle Informationen findest du hier: https://www.studio-pool.de/audiosession-pricing

  3. 29

    28_Solofolge: Niedrigpreise zerstören unsere Branche.

    Viele Designerinnen glauben, ihr größtes Problem seien schwierige Kund:innen, schlechte Akquise oder der Preisdruck am Markt. Unser größtes Problem ist, dass wir den Wert unserer eigenen Arbeit nicht wirklich glauben. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Niedrigpreise kein individuelles Problem sind, sondern ein strukturelles Problem unserer Branche. Warum jede zu günstig kalkulierte Rechnung den Markt verändert. Warum schlechte Preise zu schlechten Projekten führen. Und warum wir endlich anfangen müssen, Verantwortung für den Wert von Design zu übernehmen. Außerdem erzähle ich, warum ich selbst jahrelang meine Rechnungen kleiner gemacht habe und weshalb ich heute überzeugt bin, dass genau dort der Ursprung vieler Probleme unserer Branche liegt.

  4. 28

    27_Pool House Guest: Janine Koller – Wenn alles perfekt wird, gewinnt das Echte.

    Instagram wird immer strategischer. KI macht immer mehr möglich. Gleichzeitig sehnen sich Menschen wieder nach Dingen, die sich echt anfühlen. Gemeinsam mit Janine spreche ich darüber, warum ausgerechnet Leichtigkeit, Handwerk und Persönlichkeit heute wieder so wertvoll werden. Wir sprechen über kreative Freiheit, darüber, warum Druck Kreativität zerstört, wie aus einem selbst entwickelten Busenkissen eine Marke mit Haltung wurde und weshalb ihre Flutwein Kampagne vier Millionen Euro für das Ahrtal gesammelt hat. Eine Folge über Design, Unternehmertum und die Frage, warum wir manchmal weniger optimieren und dafür wieder mehr spielen sollten.

  5. 27

    26_Solofolge: Das ist kein Feedback. Das ist betreutes Verwässern.

    „Der Kunde versteht mich nicht“ ist oft nur die bequemere Geschichte. In dieser Folge geht es um den Moment, in dem Feedback kippt: Wenn aus Fragen plötzlich Anweisungen werden, aus Unsicherheit konkrete Änderungswünsche und aus einer starken Designrichtung ein Kompromiss, den niemand mehr wirklich verantwortet. Ich spreche darüber, warum Feedback selten nur das ist, was gesagt wird, weshalb Kundinnen Screenshots, Pinterest Boards oder Schriftgrößen-Vorschläge schicken und was das mit deiner Rolle im Prozess zu tun hat. Denn Feedback ist kein Geschmacksbasar. Feedback ist ein Führungstest. Wenn du jeden Impuls sofort ausführst, wirst du zur Umsetzerin. Wenn du ihn einordnest, übersetzt und zurück auf Zielgruppe, Wirkung und Strategie führst, bleibst du in deiner Rolle. Diese Folge ist für dich, wenn du dich nach Feedbackgesprächen oft fragst, warum dein Design plötzlich verwässert ist und warum du schon wieder Dinge umsetzt, die du eigentlich nicht für richtig hältst.

  6. 26

    25_Pool House Guest: Martina, Studio Mint – Wir planen ein Event.

    Wir haben im Podcast darüber gesprochen. Jetzt setzen wir es um. In dieser Folge nehmen Martina und ich euch mit in die Planung unseres ersten gemeinsamen Events. Wir erzählen, warum wir einen ganzen Tag dem Thema Geld widmen, weshalb gerade Designerinnen viel häufiger darüber sprechen sollten und wie aus einer spontanen Idee plötzlich ein echtes Event geworden ist. Außerdem verraten wir, was euch am 26. September in Köln erwartet, warum Geld für uns weit mehr ist als Zahlen auf einem Konto und weshalb ehrliche Gespräche über Preise, Selbstwert, Verantwortung und unternehmerische Entscheidungen längst überfällig sind. Eine Folge über Mut, Sichtbarkeit, Selbstständigkeit und die Entscheidung, Dinge nicht nur zu besprechen, sondern umzusetzen.

  7. 25

    24_Pool House Guest: Tanja Kammler – Was ist eigentlich unser Problem mit Preisen?

    In dieser Folge spreche ich mit meiner Mentorin Tanja Kammler über Preise. Aber ziemlich schnell wird klar, dass es dabei eigentlich um viel mehr geht. Um Selbstwert. Um Unsicherheit. Um die Angst, zu teuer zu sein. Und um diese seltsamen Dynamiken in unserer Branche, die viele Designerinnen langsam in eine Abwärtsspirale ziehen. Wir sprechen darüber, warum Preisgespräche oft emotionaler sind, als wir zugeben wollen, warum kreative Arbeit so schnell infrage gestellt wird und weshalb viele versuchen, ihren Preis ständig über mehr Leistung zu rechtfertigen. Gleichzeitig sprechen wir aber auch über die andere Richtung. Über Aufwärtsspiralen. Über Klarheit. Über bessere Kund:innen. Über die Art von Haltung, die irgendwann dafür sorgt, dass man sich nicht mehr permanent erklären muss. Eine Folge für alle, die manchmal zwischen Expertise und Zweifel hängen und versuchen herauszufinden, wie man den eigenen Wert eigentlich wirklich trägt.

  8. 24

    23_Pool House Guest: Daniela Merkel – Leidenschaft verschwindet nicht mit Erfahrung.

    In dieser Folge spreche ich mit Daniela Merkel über gutes Brand Design, Verpackungsdesign und die Frage, warum manche Marken sofort etwas auslösen und andere einfach nur existieren. Wir sprechen darüber, was Gestaltung eigentlich leisten muss, warum gutes Design nicht nur „schön“ sein kann und weshalb Leidenschaft in kreativen Berufen oft unterschätzt wird. Ausgangspunkt war ein Satz, den mal ein Kunde zu mir gesagt hat: „Am Anfang meiner Karriere war ich auch noch so leidenschaftlich wie Sie.“ Das Spannende daran: Ich arbeite seit fast 20 Jahren in diesem Beruf und glaube heute mehr denn je, dass genau diese Leidenschaft der Grund ist, warum manche Marken Menschen wirklich erreichen. Eine ehrliche Folge über Haltung, Gestaltung, Wirkung und darüber, warum Erfahrung und Begeisterung sich nicht ausschließen.

  9. 23

    22_Pool House Guest: Martina, Studio Mint – Wir wollten über Social Media sprechen. Jetzt planen wir ein Event.

    Martina und ich wollten eigentlich herausfinden, warum wir mit manchen Menschen auf Instagram sofort connecten und mit anderen nie so richtig. Aus dieser Beobachtung wurde plötzlich ein viel größeres Gespräch über Nähe, Vertrauen, Community und die Frage, was echte Verbindung heute eigentlich ausmacht. Dabei haben wir festgestellt, dass viele der Menschen, die uns heute besonders wichtig sind, irgendwann aus dem digitalen Raum herausgetreten sind. Aus Nachrichten wurden Begegnungen. Aus Followern wurden echte Beziehungen. Und dann ist etwas passiert, womit wir selbst nicht gerechnet haben: Mitten in der Aufnahme entstand die Idee für ein gemeinsames Offline-Event. Einfach ein Gedanke, der sich plötzlich richtig angefühlt hat. Diese Folge ist deshalb nicht nur ein Gespräch über Social Media, sondern auch der Anfang von etwas Neuem.

  10. 22

    21_Pool House Guest: Ewa de Lubomirz – Wieviel Authentizität ist überhaupt professionell?

    Diese Folge hat Energie. Und zwar ab der ersten Minute. Ewa de Lubomirz und ich sprechen über Authentizität, Ausstrahlung und die Frage, was Professionalität heute eigentlich wirklich bedeutet. Denn nur weil wir sichtbar sind, heißt das nicht automatisch, dass wir alles ungefiltert nach außen tragen müssen. Es geht um Verantwortung. Um Sprache. Um Präsenz. Und um die Frage, wie professionell man wirken muss, damit Menschen Vertrauen fassen können. Eine Folge mit vielen ehrlichen Gedanken, starken Beobachtungen und einigen Momenten, die ziemlich viel entlarven. Fast wie eine Stunde Coaching zum Zuhören.

  11. 21

    20_Pool House Guest: Bianca von Schönfabrik – Warum Marken oft mehr mit Charakter zu tun haben als mit Ästhetik.

    Was macht eine starke Personal Brand heute wirklich aus? Bianca und ich sprechen über Sichtbarkeit, Sprache, Community, KI und warum Persönlichkeit mehr ist als perfekter Content. Zwischen Sambas, Turnschuhen und ehrlichen Gedanken über Social Media ist eine Folge entstanden, die nicht nur Mehrwert liefert, sondern auch richtig Spaß macht.

  12. 20

    19_Hört auf, alles zu überdesignen.

    Warum gerade alles gut aussieht, aber nichts mehr wirkt. In dieser Folge geht es um überdesignte Ästhetik, austauschbare Marken und die Frage, warum viele Designs eher für den Feed entstehen als für echte Nutzung. Ich zeige dir, wo wir uns selbst im Weg stehen und warum klare Entscheidungen wichtiger sind als perfekte Oberflächen.

  13. 19

    18_Warum sich Verkaufen als Designerin gerade so schwer anfühlt.

    Der Markt ist voller, die Auswahl größer und die Unsicherheit auf Kundenseite spürbarer denn je. Viele Designerinnen reagieren darauf mit mehr Output, mehr Content und mehr Präsenz, ohne zu merken, dass sie damit genau das verstärken, was sie eigentlich durchbrechen wollen. Diese Folge legt offen, warum sich Verkauf gerade so schwer anfühlt, wo der eigentliche Denkfehler liegt und weshalb gute Gestaltung allein nicht mehr ausreicht, um Entscheidungen auszulösen.

  14. 18

    17_Was heute oft als Design verkauft wird, ist in Wahrheit ziemlich teures Herumprobieren.

    In dieser Folge denke ich laut über Designstrategie nach und darüber, warum sie für mich kein Extra ist, sondern die Grundlage für alles, was später tragen soll. Ich spreche darüber, warum Marken ohne klare strategische Basis schnell austauschbar wirken, warum Kund:innen sich dann oft nicht wirklich wiederfinden und weshalb genau daraus diese endlosen Feedbackschleifen entstehen. Gleichzeitig geht es um die andere, oft unterschätzte Seite von Designstrategie: den Prozess. Denn wenn du vorne nicht sauber führst, gibst du hinten dem Kunden eine Verantwortung, die er eigentlich bei dir gesucht hat. Und genau das macht Projekte unnötig schwer. Diese Folge ist eine Einladung, Design nicht nur als Ergebnis zu sehen, sondern als geführten Weg zu mehr Klarheit, Identifikation und Vertrauen.

  15. 17

    16_Pool House Guest: Geri Kriechbaum – Freiheit, Handschrift und ein System, das wirklich zu dir passt.

    In dieser Folge spreche ich mit Geri von Stroncton über seinen Weg in die Kreativbranche, über eigene Artworks, erste Produkte und den Moment, in dem aus einer sehr persönlichen gestalterischen Sprache plötzlich echte Anfragen entstanden sind. Wir sprechen darüber, wie er sich aus dem klassischen Nine-to-Five gelöst hat, warum ihn Systeme von außen eher einengen und wieso er trotzdem ein eigenes System für sich entwickelt hat, das ihm heute mehr Sicherheit in seiner Arbeit gibt. Es geht um Sichtbarkeit, Social Media und die Frage, ob man wirklich immer eine spitze Nische oder ein klar abgegrenztes Angebot braucht, um wiedererkennbar zu sein. Geri zeigt sehr ehrlich, dass es manchmal nicht die perfekte Schablone ist, die trägt, sondern Haltung, Handschrift und die Art, wie man Dinge macht. Ein Gespräch über kreative Freiheit, innere Struktur, den Mut, bewusst anders zu arbeiten und darüber, warum gute Prozesse nicht dazu da sind, dich kleiner zu machen, sondern dich in deiner Arbeit zu stärken.

  16. 16

    15_Design wird sabotiert und keiner merkt’s.

    Eine Nachricht aus meiner Masterclass hat mich nicht losgelassen: Freelancer-Job, Agentur, drei Logos, anderthalb Tage, kein Briefing. Und eine Designerin, die einfach nur sauber arbeiten wollte. Diese Folge ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit einem strukturellen Problem: Warum gute Gestaltung scheitert, wenn Prozesse fehlen, Verantwortung nach unten rutscht und Selbstzweifel dort entstehen, wo eigentlich Führung fehlen würde. Eine Folge über Wut, Klarheit und den Moment, in dem Haltung entsteht.

  17. 15

    14_Pool House Guest: Maren Schwitalla – Wer entscheidet, ob du sichtbar genug bist?

    Maren Schwitalla war schon früh präsent auf Instagram. Für mich wirkte das immer klar, mutig, selbstverständlich. Und im Gespräch sagt sie: „Ich empfinde mich gar nicht als Paradebeispiel.“ In dieser Folge spreche ich mit meiner ehemaligen Kommilitonin Maren darüber, was Sichtbarkeit wirklich bedeutet und wer eigentlich bestimmt, wann sie „genug“ ist. Es geht um Vergleich, Bewertung von außen, Selbstzweifel und die leise Angst, nicht mitzuhalten. Und um die Erkenntnis, dass Sichtbarkeit vielleicht weniger mit Strategie zu tun hat und mehr mit Selbstbild.

  18. 14

    13_Pool House Guest: Iris Emberger – Zwei Generationen. Und wer hat recht?

    In dieser Folge spreche ich mit Iris Emberger. Uns trennen knapp zwanzig Jahre. In Alter, Erfahrung und Prägung. Und genau das macht dieses Gespräch so spannend. Iris ist seit sie achtzehn ist selbstständig. Parallel zur Schule. Mit einer Selbstverständlichkeit, die in meiner Generation kaum vorstellbar war. Ich komme aus einer Zeit, in der Ausbildung, Handwerk und ein klarer Berufsweg im Mittelpunkt standen. Sichtbarkeit war kein Thema. Persönlichkeit etwas Privates. Wir sprechen darüber, was diese Unterschiede mit uns machen. Warum meine Generation oft ein starkes handwerkliches Fundament mitbringt. Und warum die jüngere Generation dafür viel leichter in die Sichtbarkeit geht, ohne laut oder pushy zu wirken. Es geht nicht um besser oder schlechter. Nicht um richtig oder falsch. Sondern um das, was entsteht, wenn man sich zuhört. Wenn Erfahrung und Leichtigkeit nebeneinander existieren dürfen. Wenn Konkurrenzdenken keine Rolle spielt und Raum für Austausch entsteht. Diese Folge ist ein Gespräch auf Augenhöhe. Über Lernen in beide Richtungen. Über Respekt. Und darüber, warum unsere Branche davon profitieren würde, Generationen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern miteinander zu verbinden.

  19. 13

    12_This is Design – Design entsteht nicht im Entwurf. Sondern in allem dazwischen.

    Design entsteht nicht im Entwurf. Lange dachte ich, meine Stärke liegt im Gestalten. In London habe ich mir Leichtigkeit und grafische Sicherheit geholt, im Studium ging es um Haltung, Tiefe und Diskurs. Ich wollte Design wirklich verstehen. Aber erst im Job habe ich gemerkt, wofür ich wirklich eingesetzt werde. Nicht für schöne Layouts, sondern für Klarheit. Für Präsentationen. Für das Erklären von Gedankengängen. Für das Halten von Entscheidungen. Irgendwann habe ich erkannt, dass das kein Zufall ist. Immer wieder bekam ich Verantwortung für komplexe Projekte. Kolleginnen fragten mich nach genau dieser Expertise. Kundinnen vertrauten mir ohne Diskussion. Mein eigentlicher Wert lag nicht nur im Gestalten, sondern darin, Design so zu denken und zu kommunizieren, dass andere folgen können. In dieser Folge spreche ich über diesen Prozess. Über den Unterschied zwischen Talent und Struktur. Über das Missverständnis, dass Design im Layout entschieden wird. Und darüber, warum echte Wirkung entsteht, wenn wir Projekte führen statt nur gestalten.

  20. 12

    11_Wann Höflichkeit zur Ausrede wird – Impuls aus dem Pool: Kathrin Böhm

    In dieser Folge spreche ich darüber, warum einzelne Designleistungen wie Flyer oder T-Shirts absolut legitim sind, solange sie aus einer klaren Haltung heraus entstehen, und warum sie problematisch werden, wenn sie losgelöst vom größeren Kontext gedacht sind. Es geht um Wertlogik im Alltag, um den Spagat zwischen Paketen und spontanen Anfragen und um die Frage, wie Designerinnen Verantwortung übernehmen können, ohne in eine belehrende Rolle zu rutschen.

  21. 11

    10_Pool House Guest: Sarah Bosisio & Martina Mint – zwischen Gefühl und Struktur.

    Diese Folge ist spontan entstanden. Drei Frauen, ein Raum, ein Gespräch, das nicht geplant war und genau deshalb Tiefe hat. Gemeinsam mit Sarah von The House of Milé und Martina von Studio Mint, spreche ich über das Spannungsfeld zwischen Gefühl und Struktur. Über Unterschiedlichkeit im Business. Über Ambitionen, Mutterschaft und die Frage, was Haltung wirklich bedeutet, wenn niemand performt. Es ist ein Gespräch auf Augenhöhe. Ehrlich, unaufgeregt und nah. Eine Folge über Verbindung statt Vergleich und darüber, warum genau das trägt.

  22. 10

    08_Pool House Guest: Anke Leucht – Design mit Haltung im KI-Zeitalter.

    KI kann heute entwerfen, schreiben, gestalten. Was sie nicht kann: Haltung entwickeln, Entscheidungen führen, Bedeutung übersetzen. In dieser Folge spreche ich mit Anke Leucht über Design mit Haltung im KI-Zeitalter. Über Strategie statt Dekoration, über Sprache als Werkzeug und über die Frage, was Design eigentlich leistet, wenn Umsetzung plötzlich automatisierbar wird. Wir sprechen darüber, warum ein Prompt kein Zufall ist, sondern ein Konzept. Warum KI kein Feind ist, sondern ein Filter. Und warum genau jetzt sichtbar wird, wer gestaltet und wer nur hübsch macht. Ein Pool House Gespräch über Verantwortung, Klarheit und Design als Kommunikationsdisziplin.

  23. 9

    09_Ich weiß es nicht. Und genau deshalb wird es gut.

    „Und, hast du schon eine Idee?“ Diese Frage kommt nach fast jedem Kick off. Und meine Antwort irritiert oft. Ich weiß es nicht. In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau dort gute Gestaltung beginnt. Warum Kreativität kein Geistesblitz ist, sondern Bewegung. Warum Brand Design sowohl Struktur als auch Flow braucht. Und warum ein gutes Briefing kein Pflichttermin, sondern der eigentliche kreative Raum ist. Es geht um zwei Formen von Kreativität. Die eine denkt strategisch, ordnet, plant und trägt ein Business. Die andere ist intuitiv, roh und echt und lässt sich nicht kopieren. Gutes Brand Design entsteht nicht im Entweder oder, sondern genau dazwischen. Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass reine Strategie dich einengt und reiner Flow dich instabil macht. Und wenn du lernen willst, beides zusammenzubringen. Sieht gut für dich aus.

  24. 8

    07_Mein ambivalentes Jahr 2025.

    2025 war kein Jahr des Stillstands. Es war ein Jahr des Machens. Und irgendwann auch des Zu-viel-Machens. In dieser Folge spreche ich ehrlich über mein ambivalentes Jahr 2025. Über finanzielle Verantwortung, Entscheidungen unter Druck und die Erfahrung, dass Leistung allein kein stabiles System ersetzt. Ich teile, warum ich nicht aufgehört habe, obwohl vieles schwer war. Und welche Gedanken und Entscheidungen mich wieder aus dem Funktionieren zurück in die Führung gebracht haben. Eine Folge für alle, die viel leisten, viel tragen und spüren, dass es Zeit ist, Dinge neu zu sortieren.

  25. 7

    06_KI sortiert aus, was nie Design war – Impuls aus dem Pool: Nathalie Seikritt

    Brand Design steht an einem Wendepunkt. Viele Designerinnen fürchten KI, dabei zeigt sie nur, was längst offensichtlich war: Alles, was rein ästhetisch ist, lässt sich automatisieren. Was bleibt, ist die Substanz. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Designerinnen, die Schnellschüsse anbieten, gerade ihr eigenes Geschäftsmodell entwerten, warum KI unser stärkstes Werkzeug und nicht unser Feind ist und weshalb die Zukunft denjenigen gehört, die Design denken, nicht dekorieren. Eine klare Einladung, Haltung zu zeigen und den Wert von Design neu zu verstehen.

  26. 6

    05_Wenn dein Design zu brav ist.

    In dieser Folge geht’s darum, warum dein Design manchmal zu brav wirkt. Nicht, weil dir Ideen fehlen, sondern weil du dich zu früh zurücknimmst. Wir sprechen über Selbstzensur, innere Feedbackfilter und den Mut, klare Entscheidungen zu treffen. Plus Community-Impuls, Mini-Story und eine Challenge, die dich beim nächsten Projekt mutiger werden lässt.

  27. 5

    04_Kein Budget? Oder keine Entscheidung? – Impuls aus dem Pool: Johanna Pengler

    In dieser Folge wird ein Satz auseinandergenommen, den jede Brand Designerin schon gehört hat. „Ich hab gerade kein Budget“ oder „Ich mach meine Marke erstmal in Canva“. Statt Augenrollen gibt’s hier Haltung: Was steckt wirklich dahinter. Warum Design nicht warten darf. Und weshalb das weniger mit Geld und viel mehr mit Entscheidungen zu tun hat. Mit dabei: Johannas Sprachnachricht aus dem echten Designerinnen-Alltag und eine Szene von einem Netzwerkevent, die zeigt, wie schnell ein „Ich mach das mal selbst“ kippen kann – wenn du klar führst. Am Ende geht es um uns. Was sagt unsere eigene Außenwirkung über unseren Wert. Warum manche Menschen kein Budget sehen. Und wie du das veränderst. Außerdem: Ein Blick auf die Pool House Academy. Der Ort für Designerinnen, die nicht schön arbeiten wollen, sondern stark. Sieht gut für dich aus.

  28. 4

    03_Was deine Präsentation über dich verrät.

    Dein Design kann perfekt sein, aber wenn du es nicht führen kannst, wird es übersehen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum deine Präsentation mehr über dich verrät als dein Design selbst, warum sie Leadership ist und kein Beiwerk, und wie du Kundinnen mit Klarheit, Struktur und Haltung durch deinen Denkprozess führst.

  29. 3

    02_Ist Design verhandelbar? – Impuls aus dem Pool: Nadja Schubert-Crüger

    Wir schauen darauf, welchen Anteil wir selbst daran haben, ob Design verhandelt oder verstanden wird. Warum Wert erst entsteht, wenn wir nicht nur zeigen, sondern erklären. Und wie Worte aus Sichtbarkeit echten Wert machen.

  30. 2

    01_Warum gutes Design auch gute Worte braucht

    Was bringt das beste Design, wenn niemand versteht, warum es gut ist? In dieser ersten Folge geht es um deine Creative Voice – also die Stimme, mit der du Haltung zeigst, deine Arbeit erklärst und als strategische Partnerin wahrgenommen wirst. Mit ehrlicher Reflexion, einem Community-Impuls und einem klaren Check zum Schluss.

  31. 1

    Trailer – Pool House Podcast

    Der Pool House Podcast ist für selbstständige Designerinnen, die strategisch gestalten wollen – und manchmal an sich selbst zweifeln. Host Svenja von Studio Pool spricht über Haltung, Klarheit, Kommunikation und was es heißt, Design nicht nur schön, sondern wirksam zu machen. Nahbar, ehrlich und ohne Blabla.

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kreative Verantwortung. Ein Podcast für alle, die spüren:
 Design ist persönlich. Verantwortung. Und ein verdammt starkes Werkzeug.Neue Folgen alle zwei Wochen.
Host: Svenja Gerster by Studio Pool

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Svenja Gerster

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Pool House Podcast currently has 31 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

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Pool House Podcast.
 Wenn Design mehr sagen soll als nur schön. Dieser Podcast ist für selbstständige Designerinnen & kreative Quereinsteigerinnen,
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