PODCAST · society
radio klassik Stephansdom - Längere Sendungen
by radio klassik Stephansdom
radio klassik Stephansdom hat hier für Sie alles zum Thema Religion und alle Beiträge aus der Wortredaktion zusammengefasst. Hier finden Sie Beiträge unserer Sendungen "Perspektiven", "Lebenswege", "Passionswege" und "Sommergespräche".
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Perspektiven: Wie viel Erinnern braucht die Vetmeduni?
Während der NS-Zeit war die Wiener Tierärztliche Hochschule eine nationalsozialistische Hochburg. Seit 2015 arbeitet die heutige Veterinärmedizinische Universität Wien ihre eigene NS-Geschichte intensiv auf. Unter anderem mit dem Podcast „Remember NOW!“ zur Erinnerungskultur. radio klassik Stephansdom überträgt die ersten drei Folgen. Gestaltung: Marlene Groihofer. Folge 2: Wie viel Erinnern braucht die Vetmeduni? Wie geht man als Universität verantwortungsvoll mit seiner NS-Vergangenheit um? Und wie kann eine lebendige Erinnerungskultur heute gelingen? Vetmeduni-Rektor Matthias Gauly und die ehemalige Rektorin Petra Winter sind sich einig: Sensibilisierung, das Gespräch suchen und Selbstreflexion sind essentiell. In dieser Folge von Remember NOW! sprechen Petra Winter und Matthias Gauly über eigene Erfahrungen im Umgang mit der NS-Vergangenheit während ihrer Studienzeit, darüber, warum es wichtig ist, Aufarbeitung wissenschaftsbasiert zu betreiben und über die Verantwortung, sich als Uni-Leitung der eigenen Vergangenheit zu stellen.
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Podcast Vetmeduni
Während der NS-Zeit war die Wiener Tierärztliche Hochschule eine nationalsozialistische Hochburg. Seit 2015 arbeitet die heutige Veterinärmedizinische Universität Wien ihre eigene NS-Geschichte intensiv auf. Unter anderem mit dem Podcast „Remember NOW!“ zur Erinnerungskultur. radio klassik Stephansdom überträgt die ersten drei Folgen. Gestaltung: Marlene Groihofer. Folge 1: Rektoren der Tierärztlichen Hochschule und ihre NS-Belastung Historiker Alexander Pinwinkler hat die Biografien von ehemaligen Rektoren der Vetmeduni erforscht. Mit der Frage: Wer von ihnen hat das nationalsozialistische Regime unterstützt? „Rektoren hatten Vorbildfunktion“, sagt Alexander Pinwinkler. Das müsse man bedenken. Sie konnten ihre Studierenden aktiv darin bestärken, die NS-Ideologie zu unterstützen. Etwas, das manche von ihnen auch tatkräftig getan haben. 22 Namen ehemaliger Rektoren der „Wiener Tierärztlichen Hochschule“ ab den 1920er-Jahren hat Alexander Pinwinkler untersucht. Und so einige NS-Belastungen gefunden. Weitere Folgen: 14. und 21. September
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Lebenswege mit Josef Schultes
Als Bibelwissenschaftler hat Josef Schultes viele junge Menschen ins (Berufs-)Leben und viele weitere auf Pilgerreisen begleitet. Mit Veronika Bonelli blickt er zurück auf Stationen seiner Lebensreise und erzählt so manche Erinnerung aus den vielen Reisen ins "Heilige Land" und darüber hinaus. Immer aber auf den Spuren der Bibel, die seine große Leidenschaft ist. Auch heute noch. Davon können Sie sich immer wieder überzeugen, wenn Josef Schultes sich im "Impuls für den Tag" Gedanken zu Abschnitten aus dem Alten und Neuen Testament macht. So auch in dieser Woche.
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Perspektiven mit Psychotherapeutin Anne-Claire Kowald
Anne-Claire Kowald ist Psychotherapeutin und stellt heute in der Sendung mit Veronika Bonelli ihr Buch "Abenteuer Innenwelt" (Kremayr & Scheriau) vor. Kleine oder größere Krisen im Leben wie Burnout, eine Erkrankung, eine Trennung oder auch einfach nur das Gefühl, dass es eine Neuausrichtung im Leben braucht, laden uns ein, neue Wege einzuschlagen. Menschen, die sich diesen Aufgaben stellen und mutig durch die dann folgenden Auf und Abs gehen nennt Anne-Clarie Kowald Helden und Heldinnen. Inspiriert von der mystischen Heldenreise und ihrer Erfahrung aus der Begleitung von Menschen in genau solchen Lebensabschnitten zeigt sie einen Weg durch die Herausforderungen.
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Von stürmisch bis heiter
Täglich hören Sie auf radio klassik Stephansdom die Wetterprognosen der Geosphere Austria. Seit mehr als 170 Jahren wird auf der Hohen Warte in Wien-Döbling über das Wetter geforscht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geosphere Austria berechnen außerdem, wie sich Chemikalien, Radioaktivität oder vulkanische Asche ausbreiten und geben entsprechende Warnungen aus. Thomas Krennert zeigt uns seinen Arbeitsplatz, erklärt uns, wie Wetterprognosen erstellt werden, was in Notfällen passiert, und erzählt von den Besonderheiten des Sommerwetters. Eine Sendung von Monika Fischer mit musikalischen Wetterphänomenen von stürmisch bis heiter. (Wiederholung aus 2023) Sie wollen der Geosphere Austria das Wetter in ihrer Region melden? In der Sendung erklärt Thomas Krennert, wie das geht. Die Web-App kann ohne Download verwendet werden: wettermelden.at
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Renée Schüttengruber
Renée Schüttengruber Zwei Leidenschaften prägen Renée Schüttengrubers Leben: die Musik und die Pflanzen. Die Operetten- und Liedsängerin beschäftigt sich mit Pflanzen und Naturkosmetik und hat bereits zwei Bücher zu diesem Thema geschrieben, ein drittes erscheint Ende September 2026. In den Lebenswegen erzählt uns Renée Schüttengruber von Stationen ihrer Musikkarriere, woher ihre Liebe zu den Pflanzen kommt und von einem Projekt, das ihre beiden Leidenschaften verbindet. Wir hören Musik von ihrer CD Quer Feld Ein III - Der Tag mit seinem Lichte. Eine Sendung von Monika Fischer. (Wiederholung aus dem Herbst 2023) Mehr über Renée Schüttengruber und ihre Bücher finden Sie auf ihrer Website.
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In memoriam Gerlinde Horn
„Ich mag viele Menschen und besonders die, die ein bissl anders sind.“ Gerlinde Horn hat vor allem die Menschen in ihr Herz geschlossen, mit denen die wenigsten Leute etwas zu tun haben wollen: Gefangene und Haftentlassene. „Es ist wie mit der Liebe, die fällt irgendwohin, man weiß nicht warum.“ Gerlinde Horn war Gefängnisseelsorgerin und hat vor rund 40 Jahren als Anlaufstelle für Freigänger und frisch aus der Haft Entlassene das Häferl in Wien gegründet, eine Art öffentliches Wohnzimmer, wo es ein Mittagessen, bei Bedarf Kleidung und Gespräche gibt. Am 24. Juli 2026 ist Gerlinde Horn mit 84 Jahren verstorben und am 18. August, unter großer Anteilnahme, auf dem Evangelischen Friedhof Wien-Simmering begraben worden. In ihrer Geburtsstadt Klagenfurt wird am 21. August, um 18 Uhr, ein Gedenkgottesdienst gefeiert. Im Gedenken an die evangelische Sozialpionierin bringen wir eine Sendung über das Häferl aus dem Jahr 2017, in der Gerlinde Horn nicht nur über das Häferl, sondern auch aus ihrem Leben erzählt. Zu hören ist auch ihr Nachfolger und damaliger Leiter des Häferls, der ehemalige Häftling Norbert Karvanek. „Man soll nicht sagen, da kann man nichts machen und das is‘ halt so. Ich war immer der Meinung, man kann was machen und andere Leute dazu bewegen mitzumachen.“ Eine Sendung von Monika Fischer. Bücher von Gerlinde Horn finden Sie hier: https://epv-evang.at/shop/
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Michael Ludwig
Wo kühlt sich Michael Ludwig im heißen Wiener Sommer ab? Welche Orte in der Hauptstadt mag er besonders gerne und was bedeutet ihm der Stephansdom? Der Bürgermeister besucht uns in unserem Studio nächst dem Dom und spricht mit Monika Fischer über seinen Glauben, sein Treffen mit Papst Leo XIV. und darüber, ob man sich in der Politik treu bleiben kann. Michael Ludwig ganz persönlich.
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Reif für die Insel
Die Donauinsel ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung, an warmen Sommertagen sind hier mehr als 200.000 Menschen täglich unterwegs. Auf der Donauinsel kann man schwimmen, radfahren, grillen, spazieren, skaten oder einfach die Seele baumeln lassen. Für die 21 Kilometer lange und bis zu 250 Meter breite künstlich angelegte Insel gab es ursprünglich andere Pläne: Hochhäuser wollten manche hier bauen, ein zweites Alterlaa oder einen Bahnhof, es gab auch Pläne für einen Truppenübungsplatz. Das Wien Museum hat die Geschichte der Donauinsel recherchiert und in einer ansprechenden Ausstellung aufbereitet. Martina Nußbaumer, eine der beiden Kuratorinnen, führt uns durch die Schau. Eine Sendung von Monika Fischer. Die Ausstellung im Wien Museum läuft noch bis 30. August.
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Was wäre, wenn Fürsorge zählt?
195 Milliarden Euro im Jahr. So viel ist die unbezahlte Care-Arbeit in Österreich wert. Betreuung, Pflege, Kindererziehung und Haushalt tragen die Gesellschaft. In der Wirtschaftsleistung kommen sie aber nicht vor. Die Unternehmerin und Organisationsentwicklerin Elisabeth Sechser nennt das den blinden Fleck unserer Wirtschaft. Im Sommergespräch erklärt sie, warum Fürsorge und Kooperation nicht das Gegenstück zur Wirtschaft sind, sondern ihr Fundament. Denn, wie Sechser sagt: "Wir brauchen keine Heldengeschichten, sondern Erfolgsgeschichten kooperativen Handelns." Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner. LINKS: Elisabeth Sechser Wirtschaft neu denken: Caring Economy
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Die Schneekugelmacherin.
Auf die Frage, was sie einmal werden wird, wenn sie groß ist, hat Sabine Perzy schon im Kindergarten eines geantwortet: Ich werde die Firma meines Vaters übernehmen. Die Original Wiener Schneekugelmanufaktur. Während ihrer Ausbildung sitzt sie als einzige Frau in einer Klasse voller Burschen, ist Klassenbeste – und wird so sehr gemobbt, dass sie am liebsten alles hinschmeißen will. Die Schule. Ihre Lehre. Den Plan mit der Übernahme der familieneigenen Schneekugelfabrik. Heute ist sie die Chefin der Manufaktur – in vierter Generation. Und: Sie ist die erfolgreichste bisher. Gerlinde Petric-Wallner hat die Unternehmerin in der Schneekugelmanufaktur in Hernals besucht. Die Geschichte der allerersten Schneekugel der Welt beginnt mit einem Zufall. Der Urgroßvater von Sabine Perzy, Erwin Perzy I., arbeitet damals als Mechaniker von chirurgischen Instrumenten – und ist Erfinder. Er will die Leuchtkraft der damaligen Edison-Glühbirne verbessern, experimentiert dafür mit verschiedenen Schwebestoffen in einer Schusterkugel – einer großen Glaskugel, die Licht sammelt und verstärkt. Früher lag sie auf dem Tisch der Schuhmacher und diente ihnen als natürliche Lupe. Gefüllt war die Schusterkugel mit Wasser. Perzy hat dem Wasser verschiedene Schwebestoffe zugefügt, die das Licht reflektieren sollten. Metallspäne etwa, oder Glasspäne. Aber ohne Erfolg. Was er auch nimmt, die Späne sinken immer wieder zu schnell auf den Boden der Kugel. Bis er eines Tages in der Küche seiner Mutter steht und ein Päckchen Grieß sieht. Erwin Perzy füllt den Grieß in die Kugel – und bemerkt, wie dieser langsam runterrieselt. Wie Schnee. Perzy hat eine Idee. Ein Freund von ihm hat damals einen Verkaufsstand in Mariazell. Für ihn hat Erwin Perzy kleine Figuren der Basilika gefertigt. Nun montiert er eine dieser Figuren auf einen Sockel, befestigt darauf die Kugel mit Grieß und Wasser – und schenkt die fertige Schneekugel mit der Basilika Mariazell darin seinem Freund. Es ist die Geburtsstunde der Schneekugel. Heute leitet seine Urenkelin die Manufaktur: Sabine Perzy. Bis auf wenige Teile wird alles in Wien hergestellt. Barack Obama hat eine, Bill Clinton, Ronald Reagan. Neben den Sonderanfertigungen gibt es 350 Modelle, die das ganze Jahr über verfügbar sind. Und es gibt seit Jahren einen Bestseller: Die Schneekugel mit dem Stephansdom darin. Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner.
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Der Dom und seine Bienen.
irekt über dem Riesentor des Stephansdoms befindet sich ein schmaler Balkon. Er ist das Zuhause von drei Bienenvölkern. Wind, Hitze, Glockenlärm – all das kann den Bienen nichts anhaben. Sie ziehen ihre Bahnen über der Innenstadt, holen Nektar aus Stadtpark, Prater und von grünen Dachgärten. Seit 2022 betreuen Peter Stich und Gregor de Lijzer diesen ungewöhnlichen Standort, tragen Material hinauf und arbeiten unter besonderen Bedingungen. Wie funktioniert Bienenhaltung an so einem Ort? Und wie schmeckt ein Honig, der mitten auf dem Dom entsteht? Wir führen Sie direkt hinauf zu den Wiener Dombienen. Ein Aus-Flug zu einem der ungewöhnlichsten Bienenständen der Stadt – in unserer Sendereihe Kulturausflüge. Gestaltung der Sendung: Gerlinde Petric-Wallner. LINKS: Die Wiener Domimker: Gregor de Lijzer und Peter Stich Das Gift der Bienen als Medizin: Apitherpie
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Der Dom und seine Bienen.
irekt über dem Riesentor des Stephansdoms befindet sich ein schmaler Balkon. Er ist das Zuhause von drei Bienenvölkern. Wind, Hitze, Glockenlärm – all das kann den Bienen nichts anhaben. Sie ziehen ihre Bahnen über der Innenstadt, holen Nektar aus Stadtpark, Prater und von grünen Dachgärten. Seit 2022 betreuen Peter Stich und Gregor de Lijzer diesen ungewöhnlichen Standort, tragen Material hinauf und arbeiten unter besonderen Bedingungen. Wie funktioniert Bienenhaltung an so einem Ort? Und wie schmeckt ein Honig, der mitten auf dem Dom entsteht? Wir führen Sie direkt hinauf zu den Wiener Dombienen. Ein Aus-Flug zu einem der ungewöhnlichsten Bienenständen der Stadt – in unserer Sendereihe Kulturausflüge. Gestaltung der Sendung: Gerlinde Petric-Wallner. LINKS: Die Wiener Domimker: Gregor de Lijzer und Peter Stich Das Gift der Bienen als Medizin: Apitherpie
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Sommergespräch mit Melanie Wagenhofer
Die Zeitschrift "Welt der Frauen" feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburstag. Gegründet ursprünglich als Zeitschrift der Katholischen Frauenbewegung "Licht des Lebens" erreicht sie heute (vor allem) Frauen weit über die ursprüngliche Zielgruppe hinaus. 1964 wurde sie umbenannt in "Welt der Frau". Zu diesem Anlass schreibt eine Leserin: „Möge die ‚Welt der Frau‘ einen Beitrag dazu leisten, die Frau aus ihrer oft noch vorhandenen Befangenheit herauszuheben, damit sie sich der vollen Weite ihres Wesens bewusst wird und ihre Aufgaben mutig in Angriff nimmt.“ Ein Wunsch, der auch heute noch seine Gültigkeit hat und nicht schöner ausgedrückt werden kann. Im Gespräch mit Veronika Bonelli erzählt Melanie Wagenhofer (seit 2024 Chefredakteurin) über die enge Beziehung der Zeitschrift zu ihren Leserinnen und auch so manchem Leser, wie es zur Themenauswahl kommt und über ihre ganz persönlichen Highlights aus dem Redaktionsalltag.
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Die Gartenfärberin.
Wer in der Stadt lebt, kennt sie mitunter: diese Sehnsucht nach mehr Grün. Sue Ivan hat aus dieser Sehnsucht ein neues Zuhause gemacht – sie lebt mittlerweile nicht mehr in Wien, sondern in einem kleinen Ort im Weinviertel. Und sie hat ihren Job gleich mit verändert: Von der Projektmanagerin und Webdesignerin zur Wollfärberin. Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner.
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Die Villa Beer
n der Villa Beer zu sein, ist pure Freude. Das von Josef Frank und Oskar Wlach geplante Architekturjuwel mit seinen verschiedenen Raumhöhen, ineinandergreifenden Ebenen, geschwungenen Treppen und langen Sichtachsen vermittelt Weite und gleichzeitig ein wohliges Zuhausegefühl. Hier möchte man bleiben, sich hinsetzen und in den Garten schauen, ein Buch lesen oder Klavier spielen. Das alles kann auch. Besuchen Sie mit Monika Fischer die Villa Beer in Wien Hietzing und erfahren Sie mehr über die Geschichte dieses einzigartigen Hauses sowie über die prominenten Bewohnerinnen und Bewohner Jan Kiepura, Marta Eggerth, Richard Tauber und Diana Napier.
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Der Polarmann
Vor 115 Jahren erreichte der erste Mensch den geographischen Südpol: der norwegische Polarforscher und Seefahrer Roald Amundsen. Es war ein aufsehenerregender Wettlauf mit dem Briten Robert Falcon Scott. 1926 flog Amundsen als Erster über den Nordpol. Zum Nationalhelden wurde er schon 1906, als er – ebenfalls als Erster – die Nordwestpassage in der kanadischen Arktis durchquert hatte, die John Franklin und seine gesamte Mannschaft 60 Jahre früher das Leben gekostet hatte. Begleitet wurden seine Expeditionen von großem internationalem Medieninteresse, das Amundsen und sein geschäftstüchtiger Bruder zu nutzen wussten. In schwierigen Lagen half Roald Amundsen sein unbedingtes Gottvertrauen. Ein besonders netter Mensch dürfte er nicht gewesen sein, Empathie war ihm fremd, Ruhm zählte für ihn mehr als Menschen. Der Historiker und Autor Christian Jostmann erzählt von Licht und Schatten im Leben des Roald Amundsen. Eine Sendung von Monika Fischer. Buchtipp: Christian Jostmann: Das Eis und der Tod. Scott, Amundsen und das Drama am Südpol (C.H.Beck)
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Kulturausflug zum Carinthischen Sommer mit Nadja Kayali
Unter dem Motto "fern & nah" begeben wir uns beim Carinthischen Sommer auf Reisen für alle Sinne. Das Wiener Radio Symphonie Orchester entführt uns gemeinsam mit dem chinesischen Mundorgel Spieler Wu Wei in die Abenteuer aus 1001 Nacht. Wir begegnen einer "Königin aus Westafrika": Senny Camara. Joachim Meyerhoff, Nava Ebrahimi, Festivalschreiberin Tara Meister und andere Autor*innen nehmen uns mit in ihre literarischen Welten. Mit Arts for Health geht es für eine Musikwanderung raus in die Natur. Für die Kinder gibt es eine Oper namnes Zack Bumm! und für die Jugendlichen Disco! Und das ist nur ein minimaler Ausschnitt aus dem vielfältigen Programm. Intendantin Nadja Kayali erzählt in der Sendung von Veronika Bonelli über ihre Highlights, was das Motto ihr bedeutet und wie sehr sie sich mittlerweile als "Kärtnerin" fühlt.
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Bruder David Steindl-Rast
Er ist einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer unserer Zeit: der Benediktinermönch David Steindl-Rast. Mit Mystik, Dankbarkeit und dem interreligiösen Dialog hat er sich intensiv beschäftigt, er reiste als Vortragender um die Welt und lebte als Eremit abgeschieden von der Gesellschaft. Am 12. Juli 2026 wird Bruder David Steindl-Rast 100 Jahre alt. In dieser Sendung spricht er über die Ur-Religiosität, die Weisheiten des Daoismus, die Herausforderung Krieg und die Dankbarkeit.
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Perspektiven mit Arts for Health
Können Kunst und Kultur zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen? JA! Die positive Wirkung von Kunst auf die Gesundheit ist Teil unserer Kulturgeschichte und nun auch wissenschaftlich erwiesen. Arts for Health möchte dieses Wissen bekannt machen und vor allem in die Tat umsetzen. In verschiedenen Projekten wie zb "Aufatmen" für Covid-19 Langzeitbetroffene bieten sie die Möglichkeit am eigenen Leib die heilende Erfahrung von (in dem Fall) Musik und Atemtechniken zu machen. Vor fünf Jahren haben Edith Wolf Perez und Katy Geertsen den Verein ARTS for HEALTH AUSTRIA gegründet. Veronika Bonelli hat mit den beiden Tänzerinnen über ihre eigenen Erfahrungen und ihr Anliegen mit Arts for Health gesprochen. Musik: Parov Stelar, Booty Swing Va, pensiero (Nabucco) Doris Day, Que sera, sera Open Dance Spaces: Saturdance in der Brunnenpassage YouCanDance Tanzabende Some Like it Hot Neubau Tanzt Public Moves ImPulsTanz
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Aktuelle Themen vor der Sommerpause
Mit einem bunten Strauss an Themen des Online-Magazins Libratus geht es in die Sommerpause. Es diskutieren Libratus-Herausgeberin Gudula Walterskirchen und radio klassik-Chefredakteur Christoph Wellner.
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OperAktiv!
Das Vermittlungsteam der Oper Graz im Gespräch.
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Jugend unter Druck
Warum nehmen psychische Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen zu? Was brauchen junge Menschen, um mental gesund zu bleiben? Wie können Eltern, Lehrkräfte und Gesellschaft sie unterstützen? Monika Fischer spricht mit Caroline Culen und Golli Marboe über Prüfungsangst, Mobbing, Körperbild und Essstörungen, Handysucht, Sucht, Depression und mehr. Buchtipp: Caroline Culen und Golli Marboe, Jugend unter Druck. Wie Mental Health gefördert und gestärkt werden kann, Residenz Verlag
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Lebenswege: Die Werte-Managerin.
Mit 16 weiß sie, was sie will: einmal viele Menschen führen. Mit 24 trinkt sie ihr erstes Bier. Heute steht Christiane Wenckheim an der Spitze der Ottakringer Getränke AG – als eine der wenigen weiblichen Aufsichtsratsvorsitzenden in Österreich. Ihr Weg führt sie vom Kinderzimmer voller Kanarienvögel über Hotels in der Schweiz und den USA, und einem eigenen Würstelstand in Wien bis an die Spitze eines Familienunternehmens. Sie öffnet die Ottakringer Brauerei für neue Ideen, stellt ihr Handeln und das des Unternehmens auf christliche Werten und fragt sich: Wie arbeiten Menschen besser zusammen? So, dass es auch dem Unternehmen hilft? Ihre Antwort: Wenn sie als ganze Menschen gesehen werden: Mit Körper, Verstand und Gefühl. Christiane Wenckheim weiß auch, wie es sich anfühlt diese Ganzheitlichkeit zu verlieren. Sie ist gerade Mutter von zwei kleinen Kindern und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, als sie in ein Burnout gerät. Zwei Jahre lang kämpft sie sich durch den Alltag. Heute spricht sie offen darüber. Erzählt, was ihr rausgeholfen hat – und warum gerade diese Krise ihr Leben zum Guten verändert hat. Eine Sendung über Führung, Glauben, Krisen und den Mut, Wirtschaft menschlicher zu denken. Von Gerlinde Petric-Wallner.
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