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Rolling Pin Talks: Der Insider-Podcast für Gastronomie und Hotellerie
by Rolling Pin
Die Rolling Pin Talks sind der Podcast für alle, die in Gastronomie und Hotellerie nicht nur mitlaufen, sondern vorne mitspielen wollen. Hier sprechen wir mit den spannendsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Branche über Karriere, Krisen, Trends, Erfolgsgeheimnisse und die Fragen, die sonst kaum jemand stellt.Zum Podcast gehören außerdem zwei eigene Formate: In Rolling Pin Unplugged diskutieren Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über die Themen, die die Branche wirklich bewegen. In Der Retter spricht Gerhard Retter über Service, Gastgeberkultur, Wein, Haltung und die unbequeme Wahrheit zwischen Idealen und Realität.Rolling Pin Talks liefert starke Persönlichkeiten, klare Meinungen und echte Einblicke für alle, die Lust auf relevante Gespräche mit Tiefgang, Haltung und Punch haben.
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Folge #134: Elif Oskan & Markus Stöckle: "Bullshitten funktioniert heute nicht mehr"
Perfekte Teller, große Namen, klare Hierarchien – vieles, was Spitzengastronomie lange geprägt hat, reicht Elif Oskan und Markus Stöckle nicht mehr. Im Rolling Pin Podcast sprechen sie darüber, was Gäste und Mitarbeiter heute wirklich brauchen. Elif Oskan und Markus Stöckle zählen seit Jahren zu den prägenden Köpfen der Zürcher Gastroszene. Oskan führt das türkisch-anatolisch geprägte Gül, gemeinsam betreiben die beiden das Restaurant. Stöckle machte mit seinem Neo-Wirtshaus Rosi und 17 GaultMillau-Punkten auf sich aufmerksam, Ende 2025 schloss er das Lokal. Sein nächstes Kapitel steht bereits bevor: Am 8. September eröffnet er mit Marküs in der Zürcher Altstadt. Kennengelernt haben sich Oskan und Stöckle im legendären The Fat Duck von Heston Blumenthal. Bei Heston Blumenthal lernten Oskan und Stöckle vor allem eines: Fragen zu stellen. Nicht nur zu verstehen, wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Diese Haltung prägt ihre Arbeit bis heute. Für Oskan kann ein Essen technisch makellos sein und trotzdem nichts auslösen. Über ein Restaurant-Erlebnis sagt sie im Podcast: „Perfekt gekocht, aber keine Seele.“ Denn ob ein Abend in Erinnerung bleibt, entscheidet nicht nur der Teller. Gastgeber, Raum, Stimmung und die Verbindung zum Gast gehören für beide genauso zum Erlebnis. Auch bei ihren Mitarbeitern wollen Oskan und Stöckle alte Muster hinterfragen. Junge Mitarbeiter würden heute Klarheit, Verantwortung und schnelleres Feedback einfordern. Statt erst Monate später über Entwicklung zu sprechen, müsse Kommunikation laufend stattfinden. Vertrauen gehört für beide genauso dazu – auch wenn dabei Fehler passieren. Stöckle bringt es auf den Punkt: „Bullshitten funktioniert heute nicht mehr.“
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Rolling Pin Unplugged #7: Besteck, Bargeld, Trinkgeld: Abrechnung mit nervigen Gastro-Trends
Was ist kreative Inszenierung – und wann wird sie einfach nur mühsam? In Folge #7 von Rolling Pin Unplugged diskutieren Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über Entwicklungen in der Gastronomie, die vielleicht gut gemeint sind, aber schnell zum Ärgernis für den Gast werden. Warum soll dasselbe Besteck durch ein mehrgängiges Menü führen? Muss ein Teller so außergewöhnlich sein, dass man kaum noch vernünftig davon essen kann? Und weshalb setzen manche Restaurants weiterhin ausschließlich auf Bargeld, während Gäste längst mit Smartphone und Karte bezahlen wollen? Auch beim Trinkgeld wird es emotional: Vorgegebene Prozentwerte am Kartenterminal, Trinkgeldaufforderungen bei Self-Service und ein schlechter Bezahlprozess können einen starken Abend innerhalb weniger Minuten kippen. Dass es auch anders geht, zeigen die persönlichen Geschichten der beiden: Jürgen erzählt von einem besonderen Essen mit Eckart Witzigmann und davon, warum dessen Umgang mit Mitarbeitern bis heute hängen geblieben ist. Außerdem geht es um kleine Gesten zum Abschied, die mehr bewirken können als jede gekaufte Praline – und warum ein Glas Granola dafür sorgt, dass Jürgen noch Jahre später an Daniel Humm denkt. Eine Folge über Gastfreundschaft, unnötige Gastro-Trends und die eigentlich simple Frage: Was braucht es, damit der Gast wirklich eine gute Zeit hat?
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Folge #133: Henry McGovern – Per Zufall zum Gastro-Imperium
Eigentlich wollte Henry McGovern nur für kurze Zeit nach Polen. Aus einem Immobilienprojekt und einem Restaurant im Erdgeschoss entstand AmRest – ein Unternehmen mit zeitweise mehr als 2.000 Restaurants und zehntausenden Mitarbeitern. Im Gespräch erzählt McGovern, warum konsequente Mitarbeiterentwicklung für das Wachstum entscheidend war, weshalb er das Unternehmen 2019 verkaufte und wie ihn die Coronakrise zurück in die Gastronomie brachte. Heute investiert er mit McWin in Restaurantkonzepte und neue Lebensmitteltechnologien. Von fermentiertem Eiprotein über KI-gestützte Lebensmittelforschung bis zu Drohnenlieferungen: McGovern ist überzeugt, dass die nächste große Veränderung der Branche längst begonnen hat. Die spannendsten Gastro-News und die besten Jobangebote der Branche: www.rollingpin.com
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Der RETTER #5: Karriere ist Teamsache
Viele Betriebe investieren nur zögerlich in ihre besten Mitarbeiter – aus Angst, dass diese danach trotzdem gehen. Gerhard Retter dreht die Frage um: Warum sollten Menschen bleiben, wenn ihnen niemand eine echte Perspektive bietet? In Folge #5 von Der RETTER geht es um die gemeinsame Karriere von Mitarbeitern und Betrieb. Welche Ziele verfolgt der Mitarbeiter? Welche Entwicklung kann der Arbeitgeber ermöglichen? Und wie ehrlich müssen beide Seiten über Erwartungen, Bezahlung, Weiterbildung und langfristige Pläne sprechen? Gerhard Retter spricht dabei auch über eine besonders schmerzhafte Erfahrung: Ein enger Mitarbeiter erfand einen schweren Autounfall, weil er nicht sagen konnte, dass er ausgebrannt war und nicht mehr weitermachen konnte. Für Retter ein Beispiel dafür, was passiert, wenn Nähe, Leistungsdruck und fehlende Offenheit aufeinandertreffen. Eine Folge über Karriere, Loyalität und den Mut, langfristig ineinander zu investieren. Mitarbeiter müssen Verantwortung für ihren eigenen Weg übernehmen, Betriebe müssen Chancen schaffen und auch dann fair bleiben, wenn eine Zusammenarbeit endet.
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Rolling Pin Unplugged #6: Die Causa Jürgens und warum das Service wichtiger ist als jeder Koch
Dass der Drei-Sterne-Koch Christian Jürgens kochen kann, daran besteht kein Zweifel. Doch was bringt der größte Name am Herd, wenn das Team nicht funktioniert und der Gast die Spannungen spürt? In der neuen Folge Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über Starallüren, toxische Führung und die Frage, ob das Bild vom kompromisslosen Küchenchef endgültig ausgedient hat. Denn ein Restaurant lebt nicht von einer einzelnen Person. Es lebt von Mitarbeitern, die einander respektieren, gemeinsam an einem Ziel arbeiten und dem Gast das Gefühl geben, willkommen zu sein. Dabei geht es auch um die Rolle des Service. Kann ein großartiges Serviceteam Fehler aus der Küche auffangen? Warum spüren Gäste sofort, wenn hinter den Kulissen Angst und schlechte Stimmung herrschen? Und weshalb entsteht ein unvergesslicher Restaurantbesuch erst dann, wenn Küche, Service und Konzept zu einem Gesamterlebnis werden? Kurz gesagt: Diese Folge ist eine Abrechnung mit dem Mythos des genialen Einzelkämpfers. Fachliches Können allein reicht nicht mehr. Die Zukunft gehört Teams, die miteinander arbeiten – und Restaurants, die ihre Gäste nicht nur bekochen, sondern auf eine Reise mitnehmen.
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Rolling Pin Unplugged #5: Ist Trinkgeld überhaupt noch zeitgemäß?
10, 15 oder gleich 20 Prozent? Kaum liegt die Rechnung am Tisch, beginnt die moralische Rechenaufgabe. In der neuen Folge von Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger darüber, warum aus einer freiwilligen Geste immer öfter eine gefühlte Verpflichtung wird. Muss guter Service zusätzlich belohnt werden? Ist Trinkgeld noch echte Wertschätzung oder längst ein System, auf das Gäste, Mitarbeiter und Betriebe fest eingeplant sind? Und was passiert eigentlich mit dem Geld, nachdem es am Tisch oder über das Bezahlterminal gegeben wurde? In der neuen Folge Rolling Pin Unplugged geht es um eine der heikelsten Geldfragen der Gastronomie. Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger diskutieren, ob Trinkgeld niedrige Löhne kaschiert, warum digitale Zahlungssysteme den Druck auf Gäste erhöhen und wie gerecht die Verteilung zwischen Service, Küche und dem restlichen Team wirklich ist. Kurz gesagt: Diese Folge ist eine Abrechnung mit einer Tradition, die fast jeder kennt und kaum jemand offen hinterfragt. Es geht um faire Bezahlung, guten Service und die Frage, ob Wertschätzung wirklich erst beim Bezahlen beginnt.
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Folge #132: Johann Lafer über Krebs, Karriere und die Kraft der Ehrlichkeit
Johann Lafer ist einer der bekanntesten Köche im deutschsprachigen Raum. Zwei Sterne, Witzigmann-Schule, Fernsehen, Unternehmer, Marke. Viele kennen ihn aus dem TV, andere aus der Spitzengastronomie. In der neuen Folge von Rolling Pin Talks trifft er auf Host Ursula Macher – und spricht so offen wie selten zuvor. Es geht um seinen Weg vom jungen Steirer in die große Küche, um Erfolge, Rückschläge und Entscheidungen, die erst im Nachhinein richtig wirken. Lafer erzählt, warum er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hat, wie sich sein Blick auf das Leben verändert hat und weshalb Ehrlichkeit für ihn irgendwann alternativlos wurde. Gleichzeitig wird es kulinarisch: Lafer spricht über den Zustand der Spitzenküche, über junge Köche, die zu früh zu viel wollen, über die Grenze zwischen Kreativität und Selbstinszenierung – und über die Frage, warum ein guter Kartoffelsalat manchmal mehr über einen Koch verrät als ein komplizierter Teller. Auch seine Arbeit mit der Lufthansa, die Rolle von Technik in der Küche und sein Blick auf Chancengleichheit in der Ausbildung kommen zur Sprache. Am Ende steht ein Gespräch über Kulinarik, Öffentlichkeit, Verletzlichkeit und den Antrieb eines Mannes, der längst nicht mehr beweisen müsste, dass er dazugehört – und trotzdem weitermacht. Unbedingt anhören!
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Der RETTER #4: Promis, Schnorrer und die Angst vor Testern
In Folge 4 von Der Retter geht es um besondere Gäste – und um jene, die sich gern dafür halten. Retter erzählt von Restauranttestern, Einladungen, Bewirtungsbelegen, Social-Media-Mechaniken und der Frage, wo im Service die Grenze zwischen professioneller Gastfreundschaft und peinlicher Hofierung verläuft. Seine Haltung ist klar: Jeder Gast verdient denselben Respekt. Ein Tester soll gut behandelt werden, ein normaler Gast genauso. Entscheidend bleibt, was am Tisch, im Glas und im Umgang miteinander passiert. Außerdem spricht Retter über den Wert von Auszeichnungen, die Macht der Bühne, die trügerische Nähe zu Promis und warum die wirklich Großen oft die angenehmsten Gäste sind. Eine Folge über Anstand, Eitelkeit, Abhängigkeiten – und darüber, warum gute Gastgeber nicht kriechen müssen.
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Rolling Pin Unplugged #4: Wie kommt man als Koch in die Medien? PR-Mythen auf dem Prüfstand
Presseaussendung raus, Artikel rein? Schön wär’s. In der neuen Folge von Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger darüber, warum 90 Prozent der PR-Mails sofort im digitalen Papierkorb landen – und welche Geschichten wirklich zünden. Was muss passieren, damit ein Restaurant, ein Koch, eine Bar oder ein neues Konzept medial auffällt? Und noch wichtiger: Was sollte man dringend lassen, wenn man ernst genommen werden will? In der neuen Folge Rolling Pin Unplugged geht es um ein Thema, das in der Branche jeder gerne hätte: Aufmerksamkeit. Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger sprechen darüber, warum „Wir haben eröffnet“ in den meisten Fällen keine Geschichte ist, weshalb der Betreff einer Mail oft über Leben und Tod entscheidet – zumindest über das Leben im Posteingang – und warum gute PR selten mit Lautstärke beginnt. Kurz gesagt: Diese Folge ist ein Crashkurs für alle, die mehr Aufmerksamkeit wollen. Es geht um Medienlogik, gutes Storytelling und die Kunst, aus einem Betrieb eine erzählbare Marke zu machen.
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Folge #131: Küchenpoet Massimo Bottura: "Ein Koch ist mehr als die Summe seiner Rezepte!"
In Folge #131 trifft Rolling Pin auf Massimo Bottura – an seinem Geburtstag, mitten in einem Jahr voller Jubiläen. Die Osteria Francescana wird 30, Food for Soul feiert 10 Jahre, und Bottura denkt lauter denn je darüber nach, welche Rolle Köche heute spielen müssen. Es geht um die schwierigen Anfänge in Modena, um italienische Tradition als lebendigen Rohstoff, um Lasagne als Kindheitserinnerung, um soziale Verantwortung in der Spitzengastronomie und um die vielleicht wichtigste Frage für die nächste Generation: Reicht es noch, nur gut zu kochen? Die Antwort von Bottura ist ziemlich eindeutig. Und ziemlich unbequem.
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Der RETTER #3: Zwischen Genuss und Absturz
Alkohol ist in der Gastro allgegenwärtig. Genau das macht das Thema so heikel. In Folge 3 von Der Retter spricht Gerhard Retter über eine Seite der Branche, über die viel getuschelt und viel zu selten offen gesprochen wird: über Alkohol, Abhängigkeit, Verharmlosung und den schmalen Grat zwischen Genuss und Kontrollverlust. Retter erzählt von Erfahrungen aus dem Gastro-Alltag, von Ritualen, die sich einschleichen, von Grenzüberschreitungen, die lange harmlos wirken, und von einem Umfeld, in dem Alkohol fast immer verfügbar ist. Es geht um Verantwortung sich selbst gegenüber, um Rücksicht auf Kollegen, Freunde und Familie – und um die unbequeme Frage, wann aus Leidenschaft ein Problem wird. Eine Folge, die nicht moralisieren will und gerade deshalb trifft. Direkt, persönlich und mit ordentlich Reibung – so wie Der Retter sein soll.
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Folge #130: Manuela & Konstantin Filippou: Drei Restaurants. Zwei Michelin-Sterne. Eine Krise.
Der gebürtige Steirer hat bei Gordon Ramsay in London, im Arzak in San Sebastián und im Steirereck gelernt. Seit 2013 baut Konstantin Filippou gemeinsam mit Ehefrau Manuela an einem kleinen Imperium in Wien – zunächst das „Konstantin Filippou", dann das Bistro „o boufes", und schliesslich Feinkostprojekt „Mama Konstantina". Zwei Sterne, volle Häuser, große Anerkennung. Und dann kam das Jahr 2025, das alles auf den Kopf stellte. Berichte über Arbeitsbedingungen, Vorwürfe über falsch deklarierte Zutaten, ein Mediensturm, der sich gewaschen hatte. In dieser Folge der Rolling Pin Talks sprechen Manuela und Konstantin Filippou gemeinsam und ungeschönt über Fehler, Konsequenzen und die Frage, was einen als Paar und als Unternehmer zusammenhält, wenn es wirklich brennt.
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Folge #129: René Redzepi: "Essen ist die Antwort auf jedes Problem"
Hinweis: Diese Folge wurde am 30. September 2025 live auf der Rolling Pin.Convention aufgenommen – also bevor die jüngsten Vorwürfe gegen René Redzepi und Noma erneut international durch die Medien gingen. Auf diese Causa wird in der Coverstory der neuen Ausgabe des Rolling Pin ausführlich eingegangen. René Redzepi gehört zu den prägendsten Köchen der vergangenen Jahrzehnte. Mit dem Noma in Kopenhagen hat er die internationale Fine-Dining-Szene stark beeinflusst, die New Nordic Cuisine mitdefiniert und zugleich immer wieder Debatten ausgelöst – über Kreativität, Arbeitskultur, Nachhaltigkeit und die Frage, wie viel Druck ein Restaurant-System aushält. In diesem Gespräch geht es weniger um Legendenbildung als um einen Umbruch. Redzepi spricht darüber, warum der bisherige Betrieb für ihn auf Dauer nicht tragfähig war, warum Kreativität im Restaurantalltag oft zu kurz kommt – und weshalb er das Jahr 2070 als gedanklichen Fluchtpunkt nimmt. Dabei wird es groß, aber auch konkret: Was werden wir in Zukunft essen? Welche Rolle spielen Hülsenfrüchte, Pilze, Meeresgemüse und Insekten? Warum sind viele Fleischalternativen trotz riesiger Investments gescheitert? Wie viel Automatisierung verträgt Gastronomie? Und warum glaubt Redzepi trotz Krisen, Fachkräftemangel, Klimadruck und wirtschaftlich engen Margen weiter an Restaurants als zutiefst analoge Orte? Unbedingt anhören!
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Rolling Pin Unplugged #3: Wie kommt man wirklich in die The World's 50 Best?
In dieser Folge von Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über eine der einflussreichsten Listen der Branche: wie die 50-Best-Academy arbeitet, wer dort abstimmt, warum manche Länder auffällig stark vertreten sind – und weshalb Deutschland und Österreich trotz herausragender Restaurants oft erstaunlich schwach abschneiden. Es geht um Jurymitglieder, Food-Touren, PR-Agenturen, Tourismusstrategien, internationale Sichtbarkeit und die große Frage: Sind wir im deutschsprachigen Raum zu brav, zu leise – oder schlicht zu schlecht organisiert? Außerdem: Warum die Liste trotz aller Kritik für Jürgen Pichler eine der spannendsten und wichtigsten der Welt bleibt. Warum Kulinarik längst ein Tourismus- und Wirtschaftsthema ist. Und warum Mut, Haltung und kluges Marketing manchmal genauso entscheidend sind wie das, was am Teller passiert. Eine Folge über Können, Kontakte, Kalkül – und die unbequeme Wahrheit, dass die beste Küche nichts bringt, wenn niemand davon erfährt.
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Folge #128: TV-Star Ali Güngörmüş: „Früher fehlte das Personal, heute fehlen die Gäste“
Der prominente TV-Koch und Gastronom Ali Güngörmüş packt in der neuen Rolling-Pin-Podcast-Folge aus: über fehlende Gäste, das gastronomische Potenzial der levantinischen Küche, überfordernde Sternerestaurants – und warum sein Sohn nicht in seine Fußstapfen treten will. „Die Stimmung in der Gastro in Deutschland ist gerade nicht so toll“, gibt Ali Güngörmüş unumwunden zu. Der Gastronom und umtriebige TV-Koch weiß, wovon er spricht: Seit über 30 Jahren ist er mitten im gastronomischen Geschehen der Bundesrepublik verankert. 2006 war er außerdem der erste türkischstämmige Koch in Deutschland, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Andererseits bekommt er diese nicht ganz so tolle Stimmung in der Gastronomie weniger zu spüren als viele seiner Kollegen. Seine beiden Münchner Restaurants, das Pageou und das Pera Meze, sind am Puls der Zeit. Sie zelebrieren die kulinarischen Prägungen seiner Kindheit und interpretieren die türkische – und im weiteren Sinne auch die levantinische – Küche neu, die seit den Büchern von Yotam Ottolenghi mehr denn je im Trend liegt. Alles gut also? Natürlich nicht, denn gerade bei einem so umtriebigen Gastronomen wie Ali Güngörmüş geht es regelmäßig drunter und drüber. In der neuesten Folge von Rolling Pin Talks spricht Güngörmüş Klartext: über sein Bauchgefühl, das ihn durch schwierige Zeiten navigiert hat, über seinen Entschluss, der Sternegastronomie den Rücken zu kehren – und warum sein Sohn die Finger von der Gastronomie lassen will.
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Der RETTER #2: Wohin verschwindet der Sommelier?
In Folge 3 von Der Retter nimmt sich Gerhard Retter ein Berufsbild vor, das zwischen Anspruch, Wandel und Wirklichkeit neu verhandelt werden muss. Es geht um Haltung, um Relevanz, um das Ende alter Eitelkeiten – und um die Frage, warum echter Getränkeservice heute weit mehr können muss, als nur Wein zu empfehlen. Gerhard Retter ist Sommelier-Legende, Maître, Juror, Moderator und einer der profiliertesten Wein- und Serviceexperten im deutschsprachigen Raum. Wenn es um Gastgeberkultur, Service und die Zukunft der Branche geht, gehört seine Stimme seit Jahren zu den prägendsten. Eine Folge über ein Metier im Umbruch. Und über die große Herausforderung, dabei nicht bedeutungslos zu werden. Der Retter fragt: Hat der klassische Sommelier noch Zukunft – oder muss sich der Beruf komplett neu erfinden? 🍷
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Die Rolling Pin Talks sind der Podcast für alle, die in Gastronomie und Hotellerie nicht nur mitlaufen, sondern vorne mitspielen wollen. Hier sprechen wir mit den spannendsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Branche über Karriere, Krisen, Trends, Erfolgsgeheimnisse und die Fragen, die sonst kaum jemand stellt.Zum Podcast gehören außerdem zwei eigene Formate: In Rolling Pin Unplugged diskutieren Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über die Themen, die die Branche wirklich bewegen. In Der Retter spricht Gerhard Retter über Service, Gastgeberkultur, Wein, Haltung und die unbequeme Wahrheit zwischen Idealen und Realität.Rolling Pin Talks liefert starke Persönlichkeiten, klare Meinungen und echte Einblicke für alle, die Lust auf relevante Gespräche mit Tiefgang, Haltung und Punch haben.
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