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PODCAST · religion

Schöner glauben

Herausfinden, wie Glaube heute schön sein kann.

Publisher-supplied feed metadata · PodParley refreshed Jun 11, 2026 · Source feed

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    #live | Songs of Hope and Beauty

    Live beim Songs of Hope and Beauty – Hoffnung, Musik und die Grüne Hauptstadt Ein Live-Podcast aus dem Kirchengarten 2.0 in Heilbronn. Moritz sitzt auf der Bühne mit drei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise dasselbe tun: Räume schaffen, in denen etwas entstehen kann. Jonnes ist Singer-Songwriter aus Ludwigsburg und schreibt Lieder über die Frage, was es eigentlich bedeutet zu hoffen – bevor man überhaupt fragt, was einem Hoffnung macht. Anne-Christina Achterberg-Boness, auch bekannt als Empress Bahati, macht mit ihrer internationalen Band Rise'n'Shine Musik zu Klimagerechtigkeit, Menschenrechten und globaler Solidarität – von der Quelle des Nils bis zu Schulen in Bonn. Dr. Julia Hufnagel leitet die Abteilung Strategie und Zukunftsfragen beim Heilbronner Oberbürgermeister und ist verantwortlich für das Projekt Grüne Hauptstadt Europas 2027. Das Gespräch kreist um eine ehrliche Frage: Warum macht man weiter, wenn die Probleme größer sind als man selbst? Die Antworten sind unterschiedlich – und gerade deshalb erhellend. Jonnes spricht davon, sich von der Erwartung unmittelbarer Veränderung zu lösen und stattdessen aus der Verpflichtung der Notwendigkeit heraus zu handeln. Anne-Christina erzählt von einer Flut in Tansania, von einem Schüler, der seitdem jedes Konzert fotografiert. Und Julia davon, wie ein Titel wie Grüne Hauptstadt Europas plötzlich Institutionen zusammenbringt, die vorher keinen Grund hatten, miteinander zu reden. Dazwischen: Was Musik mit Sprache zu tun hat. Warum Konfliktpotenzial auch ein Zeichen wachsenden Bewusstseins ist. Und was ein Teenie-Zeltlager über Zukunftsforschung lehren kann. Links: Jonnes: jonnes.de Rise and Shine: riseupafrica.org Heilbronn – Grüne Hauptstadt Europas 2027: heilbronn2027.de Veranstalter: https://hn-mittendrin.de Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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    #interview | Nico Buschmann – Was ist progressive Theologie?

    Nico's neues Buch, progressives Christentum und warum Gott für ihn nicht als Person gedacht werden sollte In dieser Folge sprechen Jason und Nico über Nicos neues Buch, das seit dem 7.8. erschienen ist, und über die theologische Grundfrage, wie man heute ehrlich von Gott sprechen kann. Im Zentrum stehen progressives Christentum, Paul Tillich, Prozesstheologie und die praktische Frage, wie Glaube in Gemeinden, Ritualen und Seelsorge lebendig wird. Jason bringt dabei die Perspektive aus der Prozesstheologie ein, während Nico seine Position aus progressiver, eher liberaler Theologie entfaltet. Gemeinsam arbeiten sie heraus, warum Glauben für beide nicht bei richtigen Sätzen stehen bleiben darf, sondern Erfahrung, Wirkung und gelebte Konsequenzen braucht. (Leider hat es technische Probleme gegeben, das tut mir sehr leid. Demnächst wieder in besserer Qualität) Key topics Nico erklärt, warum das Buch aus seiner Community heraus entstanden ist: Viele Menschen wollten etwas über seinen Glauben lesen, ohne theologische Vorkenntnisse mitbringen zu müssen. Er beschreibt das Buch als allgemeinverständliche Einführung in progressive Theologie, nicht als akademisches Werk für Theologinnen und Theologen. Progressives Christentum definiert Nico als eine Theologie, die stärker auf das fokussiert, was Jesus getan und gesagt hat, als auf spätere Dogmen über Jesus. Er betont die soziale und ethische Dimension: Im Zentrum stehen marginalisierte, unterdrückte und ausgeschlossene Menschen. Jason und Nico kritisieren gemeinsam ein Christentum, das sich in richtigen Glaubenssätzen erschöpft, aber wenig Wirkung auf die reale Welt hat. Nico macht deutlich, dass ihn Kategorien wie konservativ oder liberal weniger interessieren als die Frage, wie Menschen Glauben tatsächlich erleben. Ein großer Schwerpunkt ist Paul Tillich: Für Nico ist Gottesrede sinnvoller als Rede vom Daseinsgrund, nicht von einem personalen Gegenüber. Die beiden diskutieren ausführlich den Unterschied zwischen einem personal gedachten Gott und einer prozesshaften, erfahrungsbezogenen Gottesvorstellung. Nico erklärt, warum er die klassische Vorstellung von Gottes Handeln für problematisch hält, vor allem im Blick auf Leid und Theodizee. Bei Jesus kommt Nico zu dem Schluss: Jesus ist nicht Gott im ontologischen Sinn, sondern der Mensch, in dem der Grund des Seins sichtbar und wirksam wird. Im zweiten Teil geht es sehr praktisch um Nicos Gemeindearbeit: offene Abendmahlspraxis, angepasste Einsetzungsworte, Seelsorge online und reflektierte Liturgie. Nico beschreibt, wie er bewusste Irritation in Gottesdiensten nutzt, etwa durch weibliche Gottesbilder und variierende Sprache, um eingefahrene Vorstellungen aufzubrechen. Timestamps 00:00 - Begrüßung, Buchrelease und worüber heute gesprochen wird 01:05 - Das Buch ist seit dem 7.8. draußen 02:04 - Warum Nico das Buch geschrieben hat 03:01 - Ein Buch für Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen 04:00 - Nicos Alltag als Pastor und digitaler Seelsorger 05:32 - Was progressives Christentum für Nico bedeutet 08:56 - Warum Glaubenssätze ohne Weltbezug zu wenig sind 10:48 - Warum Nico sich gegen enge theologischen Schubladen wehrt 12:29 - Theologie muss politische Konsequenzen haben 14:24 - Paul Tillich als wichtige Inspirationsquelle

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    #newnormal | Wie lebt es sich als deutsch-israelische Familie in Berlin?

    #NewNormal – Wie lebt es sich als deutsch-israelische Familie in Berlin? Hannah ist neu im Schöner-Glauben-Team – und bringt eine Perspektive mit, die in progressiven deutschsprachigen Diskursen selten so offen zu hören ist: Sie ist Deutsche, mit einem Israeli verheiratet, Mutter einer dreijährigen Tochter, die den israelischen Nachnamen ihres Vaters trägt. Und sie lebt in Berlin. Jason und Hannah reden über das, was der 7. Oktober mit einer Familie wie ihrer gemacht hat. Nicht nur das unmittelbare Trauma – Hannahs Mann hat ein Familienmitglied verloren – sondern das, was danach kam und seitdem bleibt: die Frage, welche Sprache man auf der Straße spricht, ob man in bestimmten Stadtteilen hebräisch redet oder lieber nicht, was es bedeutet, wenn die eigene Tochter in drei Jahren mit einem israelischen Nachnamen eingeschult wird. Das Gespräch hält viele Gleichzeitigkeiten aus. Hannah benennt klar, dass sie den Begriff Genozid für das, was in Gaza passiert, inzwischen selbst verwendet – und erzählt gleichzeitig, wie schwer es ist, dafür einen Ort zu finden, der weder die israelische Kriegsführung ausblendet noch das Leid der Opfer des 7. Oktober. Sie berichtet von einer Veranstaltung israelischer Friedensaktivistinnen in Neukölln, die vom eigentlich solidarischen Publikum regelrecht von der Bühne gebuht wurden. Und von dem Gefühl, in der deutschen Linken ein stückweit politische Heimat verloren zu haben. Jason bringt seinen Schulalltag ein: Wie unterrichtet man das Thema, wenn es weder im Curriculum vorkommt noch jemanden kalt lässt? Wie geht man mit Schüler:innen um, die TikTok-Ausschnitte zeigen – ohne den Kontext, aber mit vollem Schmerz? Am Ende steht kein Fazit, sondern eine Orientierung: Die Stimmen, die es braucht, sind die von Menschen, die auf beiden Seiten gleichzeitig stehen – wie die Bewegung Standing Together oder die neu gegründete Partei Macom le Culano. Laut machen, statt wegschauen. Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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    #ungefiltert | Nana Myrrhe - Laut und kreativ gegen die Purity Culture

    #Ungefiltert – Nana Myrrhe über Purity Culture, Körperscham und den Weg raus Nana Myrrhe ist Autorin, Aktivistin und betreibt den Account Purity Britney – und ist damit eine der lautesten und kreativsten deutschsprachigen Stimmen gegen Purity Culture. Moritz hat ihr Buch Feucht und Fromm gelesen und wollte sie einfach kennenlernen. Das ist #Ungefiltert. Das Gespräch beginnt biografisch: aufgewachsen in charismatisch-fundamentalistischen Kreisen, in denen der Körper als Ort der Gefährdung galt, Sexualität als dämonische Energie und Jungfräulichkeit als das Heiligste, was man bewahren konnte. Nana erzählt, wie tief diese Prägungen gingen – bis in die Scham, sich selbst nackt zu sehen. Und was passiert, wenn man ein Leben lang darauf wartet, dass die Ehe das alles wie von Zauberhand auflöst. Spoiler: Es löst sich nicht auf. Nana spricht offen über Vaginismus, über die psychosomatischen Folgen von Purity Culture und über den Moment, in dem die Wut größer wurde als die Angst. Daraus entstand ihr Buch – und Purity Britney. Dazu geht's um: warum Paulus so viel mehr zitiert wird als Jesus. Wie biblische Texte über Ehe und Körper im historischen Kontext gelesen werden müssen – und was passiert, wenn man das nicht tut. Britney Spears als unfreiwillige Ikone der Purity Culture. Und was Humor als Aufklärungsformat leisten kann, das sachliche Argumente allein nicht schaffen. 📖 Feucht und Fromm von Nana Myrrhe – am besten direkt bei ihr bestellen (sie signiert und bekommt mehr davon): @nanamyrrhe oder nanamyrrhe.de 🎵 Musikvideo zu Toxic (Purity Culture Parodie) – https://www.youtube.com/watch?v=GYjiNsrVr10&list=RDGYjiNsrVr10&start_radio=1 📬 Newsletter (kommt selten, dafür gut): nanamyrrhe.de Das frühere Gespräch mit Franzi und Andrea Hansen zu Purity Culture gibt's auch bei Schöner Glauben, einfach runterscrollen :) Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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    #interview | Jörg Rieger - Was ist Theologie im Kapitalozän?

    Theologie im Kapitalozän – Ein Gespräch mit Jörg Rieger Was hat Theologie mit dem Kapitalismus zu tun? Mehr, als die meisten Menschen ahnen – und mehr, als die meisten Kapitalismuskritiker zugeben würden. Moritz spricht mit Professor Jörg Rieger, Methodistischer Pastor, Befreiungstheologe und Inhaber einer der renommiertesten Theologie-Professuren an der Vanderbilt University in Nashville. Sein Buch Theologie im Kapitalozän ist gerade auf Deutsch erschienen – und es kommt zur richtigen Zeit. Schon der Begriff macht einen entscheidenden Move: nicht Anthropozän, wo acht Milliarden Menschen kollektiv angeklagt werden, sondern Kapitalozän. Die Frage ist nicht, wer Kaffeebecher benutzt, sondern wer den Planeten wirklich zerstört – und welche Interessen dahinterstecken. Dass BP in den 90ern den persönlichen CO2-Fußabdruck erfunden hat, ist kein Zufall. Es ist Ablenkung. Das Gespräch geht tief. Welche Gottesbilder formt das Imperium – und welche werden durch die Bibel gebrochen? Was hat die Weihnachtsgeschichte mit Machtkritik zu tun? Warum sitzt Gott im Exodus nicht beim Pharao, sondern im brennenden Dornbusch? Und was sagt es über die Methodistische Kirche, dass sie von 1933 bis 1945 die Mittelposition bezogen hat – und warum ist genau das auch heute eine Gefahr? Jörg erklärt, warum Solidarität keine Weichheit ist, sondern die eigentliche Machtfrage. Wie Community Organizing und Solidaritätsökonomie konkret zusammengehen – in seinen Solidarity Circles, die mit über 300 Gemeinden ökumenisch und interreligiös gearbeitet haben. Und warum eine Erweckungsbewegung von unten theologisch gesehen plausibler ist als alles, was von oben inszeniert wird. Wer das Buch lesen will: Theologie im Kapitalozän kostet bei Kohlhammer 22 Euro. Auch Bibliotheken können es anschaffen. https://shop.kohlhammer.de/theologie-im-kapitalozan-47882.html#147=19 Den Link zum Wendlin Cook Program findet ihr hier: religionandjustice.org Eine frühere Folge mit Jörg im HolyClub-Podcast: https://the-holy-club.blogs.audiorella.com/20-moritz Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

  13. 203

    #interview | Charlotte Jacobs und Sonja Thomaier - Queering Theology und Kapitalismuskritik

    #interview – Queering Theology: Befreiung für alle oder Sondergruppen-Theologie? Moritz spricht mit Charlotte Jacobs und Sonja Thomaier, die gemeinsam den Sammelband Queering Theology herausgegeben haben. Das Buch ist auch als Open Access PDF kostenlos verfügbar – der Link dazu findet sich unten. Queere Theologie, das klingt erstmal nach Apologie: der Versuch zu erklären, warum queer sein und Christsein zusammengeht. Charlotte und Sonja beginnen genau dort – und führen dann weit darüber hinaus. Das Gespräch entfaltet, wie sich queere Theologie methodisch entwickelt hat: von der Dekonstruktion über das Reclaimen biblischer Texte bis hin zur befreiungstheologischen Frage, welche Systeme überhaupt erst Ausschluss produzieren. Der zentrale Move des Bandes: Queering Theology nicht als Identitätstheologie, sondern als kritische Methode zu verstehen – die alle machen können und sollten. Denn wer Geschlecht, Körper und Macht ernst analysiert, stellt fest: Niemand ist unbetroffen. Das führt zu harten Fragen. Ist Inklusion in ein ungerechtes System wirklich das Ziel? Was passiert, wenn Errungenschaften per Fingerschnips zurückgedreht werden? Wie hängen Queerness und Klassenanalyse zusammen – und warum wurde diese Verbindung historisch immer wieder unsichtbar gemacht? Und warum wird eine bissige Theologin wie Marcella Althaus-Reed in der deutschen Rezeption so gerne harmlosgemacht? Dazu kommt die Gegenwartsanalyse: Kapitalismuskritik ist gerade en vogue – aber sie bricht meist genau dort ab, wo sie systemisch werden müsste. Charlotte und Sonja zeigen, warum queere Theologie als Befreiungstheologie genau da weitermacht, wo andere aufhören. Charlotte und Sonja sind neu im Schöner Glauben Team – und bringen mit Brot und Rosen bald ein eigenes Format mit Peer an den Start. 📖 Queering Theology – kostenlos als Open Access PDF: https://www.vr-elibrary.de/doi/book/10.14220/9783737018746 Instagram @schoenerglauben @barista_pastor @herzkopfhandtheologie Wenn euch diese Folge was gegeben hat: Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

  14. 202

    #popklub | Danger Dan - keine Angst vor Antifa?

    #Popklub – Keine Angst: Danger Dan, das ZDF und die Frage nach dem richtigen Widerstand Heute mal wirklich brandaktuell: Moritz und Benni – Mennoniten-Pastor aus Frankfurt und neu im Schöner-Glauben-Team – nehmen sich einen Moment vor, der sich gerade in Echtzeit entfaltet. Danger Dan und Igor Levit sollten gestern beim hundertsten Jubiläum der Anstalt auftreten. Kurzfristig ausgeladen. Der Song Keine Angst war da noch nicht mal veröffentlicht. Seit Mitternacht ist er es. Und seitdem läuft die Debatte. Moritz und Benni hören genau hin, was in dem Lied steht: ein Mantra gegen Lähmung, eine Anleitung zur Selbstorganisation, Hinweise auf Klandestin, Doxing, Notwehr – und am Ende Grüße an Lina, Gucci, Maya und Nanuk. Und sie fragen sich, warum Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt 2021 noch durchging und das hier nicht. Das führt tiefer: Was bedeutet Keine Angst als biblisches Motiv – von den Engeln bei Jesu Geburt bis zu den eingeschlossenen Jüngern nach Ostern? Was hat linker Protest im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verloren – und was darf er fordern? Bringt Outing von Nazis noch was, wenn 30 bis 40 Prozent AfD wählen? Und was wäre eigentlich die Aufgabe von Kirche in alldem – als Raum, nicht als Plattform? Dazu: Wie die EmK intern um ihren Unvereinbarkeitsbeschluss gerungen hat – und was das mit dem Abendmaltstisch zu tun hat. Eine Folge, die noch nicht abgeschlossen ist: je nachdem, wie die Anstalt morgen reagiert, gibt es vielleicht eine Fortsetzung. Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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    #popklub | Fler in der idea - reicht "Jesus ist der coolste" als Bekenntnis?

    #popklub – Fler, IDEA und die Frage, wann Christsein glaubwürdig ist Mo, Jason und Hannah – zum ersten Mal dabei, herzlich willkommen im Team! – nehmen sich eine Begegnung vor, die keiner so wirklich kommen gesehen hat: Der Berliner Rapper Fler gibt der evangelikalen Wochenzeitschrift IDEA ein Interview. Tenor: Jesus ist der Coolste. Und die Kommentare? Durchweg herzlich. Das Trio nimmt das zum Anlass für eine Analyse, die über Fler weit hinausgeht. Wann und warum öffnet die konservativ-christliche Bubble ihre Türen? Warum reicht ein einziges Bekenntnis, während queere Christinnen mit komplettem Lebenswandel immer noch draußen stehen? Und was sagt es über ein bestimmtes Christentum aus, wenn die richtigen Schlagworte mehr zählen als eine erkennbare Glaubenspraxis? Außerdem: Was Fler mit IDEA eint – von Woke-Culture-Kritik bis zu einer konservativen Grundhaltung, die im Interview unbefragt bleibt. Warum sein Online-Casino-Lifestyle dort kein Thema ist. Und ob es eigentlich progressive christliche Ikonen gibt – oder ob das strukturell schwieriger ist. Hannah bringt dazu eine persönliche Geschichte mit: Über jesus.de, eine Pastorenfamilie, eine Frau im Forum – und wie all das irgendwann bei Fler landete. Wenn euch diese Folge was gegeben hat: Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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    #srsly | Quinton Ceasar – Was kritisierst du an Nmechas WM-Gebet?

    Ein Gebet auf dem Fußballfeld kann harmlos wirken. Oder es öffnet eine viel größere Frage: Welcher Jesus wird hier eigentlich sichtbar? In unserer neuen Folge sprechen Marie und Peer mit Quinton Caesar über seine Kritik an Ameche. Quinton hatte einen Instagram-Beitrag geteilt, der für einige Diskussionen sorgte. Es geht um Männer-WM, Fußballliebe, Boykott, Religionsfreiheit, Seven Mountain Mandate, queere Ausschlüsse und den „parfümierten Jesus“. Eine Folge über das, was mitbetet, wenn Glaube öffentlich wird. Mehr zu schöner glauben: www.schoenerglauben.jetzt

  20. 196

    #live | Jugendkirche München – Nicht/nur mit uns. Lebenskraft Glaube.

    Erlebe die Kraft des Glaubens in unserer neuesten Episode! 🌟 Wir diskutieren, wie Glaube uns durch herausfordernde Zeiten trägt und was "Lebenskraft Glaube" wirklich bedeutet. Heute dabei: Moritz Mosebach, Celine Edinger, Jason Liesendahl Key takeaways: Ehrlicher Glaube: Wie wir in der Realität leben und Glauben erfahren. Die Bedeutung von Gemeinschaft und Nächstenliebe in Krisenzeiten. Abstiegserzählungen: Warum sie wichtig sind und wie sie uns helfen können. Die Rolle der Kirche in der heutigen Gesellschaft und wie wir sie neu gestalten können.

  21. 195

    #popklub | Was leistet linker Pop?

    #Popklub – Linke Musik unter der Lupe Neu bei Schöner Glauben: der Popklub. Moritz und Jason (oder andere) nehmen sich popkulturelle Phänomene vor – Lieder, Filme, Serien – und schauen, was drin steckt. Theologisch, gesellschaftlich, politisch. Heute zur Eröffnung: linke Protestmusik. Den Auftakt macht ein Klassiker: Schrei nach Liebe von Die Ärzte, 1993, kurz nach den Baseballschlägerjahren. Ein Song, der eine Generation politisiert hat – und der bis heute auf jeder Demo erklingt. Aber was leistet er eigentlich? Selbstvergewisserung, Abgrenzung, ein bisschen Psychologisierung. Und dann? Jason und Moritz stellen sich die unbequemere Frage: Ist das alles, was linker Pop kann? Sie hören sich durch Kafka mit fv, K.I.Z. und die Antilopengang – und stoßen dabei auf ein Grundproblem: Fantasielosigkeit. Viel Kritik, wenig Vision. Viel Wir-sind-mehr, wenig Wohin-wollen-wir-eigentlich. Das führt tiefer: Was ist Linksradikalismus? Was steht in Artikel 15 des Grundgesetzes? Warum kommt die neue Rechte mit einer klaren Erzählung, während die demokratische Mitte herumdruckst? Und was hat das alles mit Psalm 58, Inglourious Bastards und der Feindesliebe zu tun? Spoiler: Am Ende muss Jesus die Beiden retten. Feedback gerne in den Kommentaren oder auf Instagram. Wer "schöner glauben" bald live erleben will: 12.06., 19:30 Uhr, Jugendkirche München. https://domberg-akademie.de/veranstaltungen-detail/live-podcast-schoener-glauben Am 5. September folgt das Songs of Hope and Beauty Open Air in Heilbronn. https://eventfrog.de/de/p/festivals/pop-rock/open-air-festival-songs-of-hope-and-beauty-7442520844734064049.html Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen und dafür sorgen, dass weitere Folgen PopClub entstehen können. Danke!

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    #ungefiltert | Celine Edinger - Warum bist du feministische Christfluencerin?

    #Ungefiltert – Celine Edinger über feministischen Glauben, Social Media und gesehen werden Ein neues Format bei Schöner Glauben: Ungefiltert. Moritz trinkt gerne Filterkaffee – und führt ungefilterte Gespräche. Die Idee dahinter: Menschen, die für bestimmte Dinge stehen, nicht über ihre Positionen befragen, sondern sie erstmal kennenlernen. Biografisch. Menschlich. Ohne Agenda. Den Anfang macht Celine Edinger – feministisch, christlich, queer, Münchnerin, Barista-Ästheten-Pendent und bald auch Romanautorin. Auf Instagram bekannt als @celine.edinger, hat sie sich bewusst als feminist Christfluencer positioniert – als Provokation und Einladung zugleich. Im Gespräch geht es darum, wie Celine nach Jahren Kirchenabstand ihren Glauben neu entdeckt hat – nicht durch einen Erleuchtungsmoment, sondern langsam, fragend, neugierig. Warum Feminismus und Christentum für sie keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig brauchen. Und warum sie auf Social Media lieber einlädt, als in Kulturkämpfe einzusteigen. Außerdem: Warum Glaube keine Selbstoptimierung ist. Was Maria als feministische Figur bedeutet. Wie man eine gute Gemeinde findet (Spoiler: vielleicht einfach mal hingehen). Und was die Jahreslosung „Du bist ein Gott, der mich sieht" damit zu tun hat. Ungefiltert wird weitergeführt – weitere Gäst:innen folgen in den nächsten Monaten. Celine auf Instagram: @celine.edinger Ihr Roman Die Austernfischerin erscheint am 13.07. Live-Podcast in München am 12.06.: https://domberg-akademie.de/veranstaltungen-detail/live-podcast-schoener-glauben Wenn euch diese Folge was gegeben hat und ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet: Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell helfen, damit weiter solche Gespräche entstehen können. Danke!

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    #wwjd | Sind Dämonen real?

    Es heißt, Jesus habe Dämonen ausgetrieben. Ist das heute nachvollziehbar? Manchmal sind die alten Worte nicht einfach erledigt. Dämonen, Geister, Besessenheit – für viele klingt das nach antikem Weltbild, religiöser Übertreibung oder nach genau den Formen von Christentum, vor denen man lieber Abstand hält. Und ja: Diese Sprache kann gefährlich werden. Vor allem dann, wenn sie Menschen dämonisiert, Ängste schürt oder religiöse Autorität mit Macht verwechselt. Aber vielleicht ist die Sache komplizierter. In dieser Folge fragen Moritz und Jason, was in den biblischen Dämonenerzählungen eigentlich zur Sprache kommt. Geht es nur um Krankheiten, die man damals noch nicht anders erklären konnte? Oder erzählen diese Texte auch von Mächten, die Menschen aus der Gemeinschaft drängen, von Strukturen, die Leben zerstören, von Momenten, in denen Menschen wie von etwas ergriffen handeln, das größer ist als sie selbst? Es geht um Jesus und den Gerasener. Um „Legion“ als mögliche Imperiumskritik. Um Healing Rooms, TikTok-Prediger, Spiritual Warfare und die Frage, wann religiöse Sprache Menschen hilft – und wann sie ihnen schadet. Und irgendwann steht eine größere Frage im Raum: Wenn Jesus Menschen aus Ausgrenzung, Angst und destruktiven Mächten zurück ins Leben holt – was würde das heute bedeuten? Vielleicht beginnt Dämonenaustreibung nicht mit lauten Gebeten gegen dunkle Mächte. Vielleicht beginnt sie dort, wo Menschen einander wieder begegnen können, ohne einander sofort zu entmenschlichen. Die neue Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt. www.schoenerglauben.jetzt

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    #srsly | Wie stark prägt toxische Männlichkeit?

    In dieser Folge von Schöner Glauben sprechen die drei Männer Jason, Moritz und Peer über ein Thema, das viele bewegt – und oft auch überfordert: sexualisierte Gewalt, Männlichkeit und die Frage, ob wirklich „alle Männer“ betroffen sind. Ausgehend von aktuellen Fällen aus den Medien reflektieren wir unsere eigenen Erfahrungen, Prägungen und blinden Flecken. Wir fragen ehrlich: Wo sind wir Teil eines Systems, das Gewalt ermöglicht? Und was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für das eigene Verhalten, sondern auch für die Strukturen, in denen wir leben? Dabei geht es um mehr als einzelne Taten: Es geht um Macht, Kontrolle, Sozialisation und darum, wie tief diese Muster in uns allen verankert sind. Wir sprechen über Alltagsbeispiele, über Sprache, über digitale Räume und darüber, wie sich Männlichkeit verändern müsste, damit echte Sicherheit entstehen kann. Diese Folge ist kein abschließendes Statement, sondern ein offenes Gespräch. Unvollständig, tastend – und genau deshalb wichtig. 👉 Mehr Infos zum Podcast und Möglichkeiten, uns finanziell zu unterstützen, findest du unter: www.schoenerglauben.jetzt

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    #interview | Charlotte Jacobs - Klassismus, Klasse, Klassenkampf?

    In dieser Folge von Schöner Glauben spricht Moritz mit der Theologin Charlotte Jacobs über Klassismus, soziale Herkunft und die Frage, ob wir wieder stärker über Klasse sprechen müssen. Ausgangspunkt ist das Buch „Wo ich nicht sein sollte – meine Schamorte“ von Sara Mari Blom. Darin beschreibt sie Erfahrungen von Scham, die entstehen können, wenn Menschen aus nicht-akademischen oder ökonomisch weniger privilegierten Kontexten in neue soziale Räume geraten. Im Gespräch geht es jedoch nicht nur um individuelle Erfahrungen, sondern auch um die größere gesellschaftliche Frage nach Klasse: Wie hängen persönliche Schamerfahrungen mit sozialen Strukturen zusammen? Welche Rolle spielen Bildung, kulturelles Kapital und ökonomische Ungleichheit? Und warum ist der Begriff Klasse in vielen politischen und kirchlichen Diskursen lange Zeit aus dem Blick geraten? Moritz und Charlotte diskutieren, wie sich Klassismus von klassischen Klassentheorien unterscheidet – und warum beide Perspektiven wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu verstehen. Dabei geht es darum zu zeigen, wie klassische, materialistische Theorien heute noch dabei helfen, diese Welt zu verstehen und letztlich auch zu ändern. Dabei werden ökonomische, ökologische und theologische Aspekte benannt und bedacht. Die Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse – und lädt dazu ein, über Klasse, Herkunft und Machtverhältnisse neu nachzudenken. Kritische Tage: https://www.kritischetage.de/ Podcast zur Vergesellschaftung: https://armutszeugnis.podigee.io/15-15-vergesellschaftung-kapitalismus-ist-verfassungswidrig 👉 Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, findest du auf www.schoenerglauben.jetzt

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    #newnormal - Was tun gegen Faschismus — ganz praktisch?

    Wie sprechen wir über Faschismus, ohne in Hoffnungslosigkeit zu versinken — und vor allem: was können wir konkret tun? In dieser Folge von Schöner Glauben sprechen Marie, Moritz, Jason und Damaris darüber, wie sich ihre Perspektiven seit der „Unruhige Hoffnung“-Konferenz verändert haben und warum die Frage nach Faschismus heute nicht nur theoretisch, sondern zutiefst praktisch ist. Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Erfahrung, politischer Analyse und kirchlicher Verantwortung. Es geht um Begegnungen im Alltag, schwierige Gespräche, demokratische Prozesse, digitale Überwachung, soziale Ungleichheit und die Frage, welche Rolle Kirchen in gesellschaftlichen Konflikten spielen können — oder sollten. Dabei wird deutlich: Hoffnung entsteht weniger durch Optimismus als durch gemeinsame Praxis, Vernetzung und sichtbare Positionierung. Konkrete Beispiele zeigen, wie christliche Praxis aussehen kann — von politischen Andachten und gemeinsamer Teilnahme an Demonstrationen bis zu lokalen Initiativen, Stadtteilarbeit, Gesprächen an der Bar oder bewusster Positionierung im eigenen Umfeld. Kirche erscheint dabei nicht als fertige Antwort, sondern als Raum, in dem Solidarität, Menschenwürde und demokratische Verantwortung eingeübt werden können. Die Folge fragt nach einem gemeinsamen „Minimum“: Welche Werte tragen uns — auch bei unterschiedlichen politischen und theologischen Positionen? Und wie können Christ:innen Narrative von Menschenwürde, Solidarität und Hoffnung zurückgewinnen, die gesellschaftlich zunehmend umkämpft sind. 👉 Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, findest du auf www.schoenerglauben.jetzt

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