PODCAST · business
SNAXX - The Snackable Podcast: Neue Perspektiven auf Bauen, Stadt und Zukunft
by Christopher Weiß in Zusammenarbeit mit NotebookLM
Neue Perspektiven auf Bauen, Stadt und Zukunft - kompakt, klar und mit Haltung!Kurz, klar und auf den Punkt: In SNAXX geht’s um alles, was Architektur, Stadtentwicklung und Projektkultur neu denkt. In dem Podcast von Christopher Weiß – Architekt, Projektentwickler und Kopf hinter BEYDES und Glockenweiß – geht es um die Themen, die die Branche bewegen: von der Leistungsphase 0 über Projektentwicklung und Dokumentenmanagement bis zu ESG, Zwischennutzungen und dem Einsatz von KI im Planen und Bauen.Ob im Creator-House BEYDES in Berlin oder im Kreativquartier Potsdam – hier entstehen neue Ideen für eine bessere gebaute Zukunft. SNAXX serviert dir kompakte Impulse, inspirierende Gespräche und handfeste Strategien – zum Mitdenken, Weiterdenken und Umsetzen.Themen:- Architektur & Projektentwicklung- Dokumentenmanagement & Projektsteuerung- ESG & Stadtentwicklung- Zwischennutzungen & kreative Orte- Künstliche Intelligenz im Planen und BauenFormat:Snackable – in wenigen Minuten auf de
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#093 Bibliothek statt Neubau: Köln investiert in den Bestand
Wir sprechen über die Modernisierung zweier bedeutender Bibliotheken in Köln und darüber, wie aus bestehenden Bildungsbauten zukunftsfähige öffentliche Orte werden können.
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#092 Cool bleiben: Was Städte von Singapur lernen können
Wir sprechen über Singapur und die Frage, wie eine der heißesten Metropolen der Welt mit steigenden Temperaturen umgeht. Jahrzehntelang galt die Klimaanlage als Grundlage für wirtschaftliche Produktivität und urbanen Komfort. Doch hoher Energieverbrauch und Abwärme verschärfen inzwischen genau das Problem, das sie lösen sollen: die Überhitzung der Stadt.
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#091 Neue Planungskultur: 20 Reallabore für die Stadt von morgen
Wir sprechen über das Policy Paper zum 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und die Frage, wie Planung angesichts sozialer, ökologischer und politischer Krisen neu gedacht werden muss.
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#090 Schulbau neu gedacht: Seriell, modular und schneller?
Wir sprechen über einen Trendreport von Drees & Sommer zum enormen Investitionsstau im deutschen Schulbau. Marode Gebäude, steigende Schülerzahlen und langwierige Planungsprozesse treffen auf einen dringenden Bedarf an zeitgemäßen Lernräumen.
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#089 Von der Stasi-Zentrale zum Wohnprojekt: Umbau in Eigenregie
Wir sprechen über ein ungewöhnliches Wohnprojekt in der Magdalenenstraße in Berlin-Lichtenberg: Rund 30 Bürger haben ehemalige Büroflächen des Ministeriums für Staatssicherheit in gemeinschaftlichen und bezahlbaren Wohnraum für etwa 60 Menschen verwandelt.
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#088 Kulturorte auf dem Land: Räume, die Gemeinschaft schaffen
Wir sprechen über einen Leitfaden für kulturelle Initiativen im ländlichen Raum, der aus dem Forschungsprojekt AmuRaKK hervorgegangen ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie multifunktionale Orte zu sozialen Treffpunkten werden und das Zusammenleben in Dörfern und Kleinstädten nachhaltig stärken können.
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#087 Urban Design Thinking: Stadtentwicklung gemeinsam neu denken
Wir sprechen über den Leitfaden Urban Design Thinking (UDT) der Technische Universität Berlin. Die Methode zeigt, wie komplexe Herausforderungen der Stadtentwicklung – vom Klimawandel bis zur Mobilitätswende – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gelöst werden können.
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#086 Kreativwirtschaft 2030: Wer gestaltet die Stadt von morgen?
Wir sprechen über den Zukunftsreport Kreativwirtschaft 2030, der auf einer KI-gestützten Auswertung von über 100 Beiträgen des German Creative Economy Summit 2026 basiert. Der Report zeigt eine Branche im Wandel – zwischen Aufbruchsstimmung, Künstlicher Intelligenz und dem Wunsch nach verlässlichen politischen Rahmenbedingungen.
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#085 250 Millionen für Schwimmbäder: Reicht das gegen den Sanierungsstau?
Wir sprechen über das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten, das im Jahr 2026 250 Millionen Euro speziell für die Modernisierung von Schwimmbädern bereitstellt. Die Folge zeigt, warum viele öffentliche Bäder vor einer ungewissen Zukunft stehen und weshalb der Sanierungsbedarf die verfügbaren Fördermittel deutlich übersteigt.
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#084 House of Defense? Was Dual Use für Immobilien und Städte bedeutet
Wir sprechen über die Erkenntnisse des Prognos Dual-Use-Atlas und die Frage, welche Auswirkungen die wachsende Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft auf Immobilien, Quartiere und Stadtentwicklung hat. Der Dual-Use-Markt entwickelt sich zunehmend von der klassischen Industrie hin zu einer wissens- und technologiegetriebenen Branche – mit neuen Anforderungen an Gebäude und Standorte.
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#083 Kölner Perspektiven 2030+: Der Zukunftsplan für die Stadt
Wir sprechen über die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“, den langfristigen Zukunftsplan für die Entwicklung von Köln. Die Strategie versteht sich als Kompass für den Umgang mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – von Klimawandel und Bevölkerungswachstum bis hin zu Digitalisierung und wirtschaftlicher Transformation.
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#082 Social Impact: Wie Städte Demokratie stärken können
Wir sprechen über die Bedeutung von Social Impact und die Frage, wie soziale Innovationen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können. Im Mittelpunkt steht das Munich Urban Colab als Ort der Begegnung, an dem Start-ups, Wissenschaft und Verwaltung gemeinsam an Lösungen für urbane Herausforderungen arbeiten.
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#081 mowe Festival: Wenn Kunst den Stadtraum verändert
Wir sprechen über das mowe Festival für Kunst und Stadtkultur, das im Mai 2026 in den Berliner Ortsteilen Moabit und Wedding stattfindet. Unter dem Leitthema „Icons“ bringt das Festival Kunst, Performance und gesellschaftlichen Dialog an insgesamt 47 Orte im öffentlichen Raum.
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#080 Vom Bowlingtreff zum Naturkundemuseum: Leipzig baut unterirdisch um
Wir sprechen über die Transformation des Bowlingtreff Leipzig am Wilhelm-Leuschner-Platz. Das Bauwerk, ursprünglich als unterirdisches Umspannwerk errichtet und später als Freizeiteinrichtung genutzt, gilt heute als bedeutendes Zeugnis der DDR-Postmoderne.
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#079 Supergrätzl: Wie Wien seine Quartiere klimafit macht
Wir sprechen über das Konzept der Supergrätzl in Wien – ein innovatives Instrument zur Transformation dicht besiedelter Wohngebiete in lebenswerte und klimaresiliente Nachbarschaften.
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#078 Leerstand als Chance: Dortmunds Fonds für die Innenstadt
Wir sprechen über den innovativen Anmietungs-Fonds der Dortmund, mit dem leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt wiederbelebt werden sollen. Das Modell ist einfach: Die Stadt mietet Erdgeschossflächen zu vergünstigten Konditionen an und vermietet sie für nur 20 Prozent der bisherigen Miete an neue Nutzer weiter.
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#077 ReUse Hub: Wie alte Platten neues Leben schaffen
Wir sprechen über das Pilotprojekt „ReUse Hub“ in Kolkwitz, das zeigt, wie die Bauwende konkret gelingen kann. Dort entsteht ein Mehrzweckgebäude aus wiederverwendeten DDR-Betonplatten – ein radikaler Ansatz für mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz.
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#076 Baukultur lernen: Warum Architektur in die Schule gehört
Wir sprechen über die Arbeit der Bundesstiftung Baukultur und darüber, warum Baukultur mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdient. Im Mittelpunkt steht das Schulbuch Baukultur, das Kindern und Jugendlichen ab elf Jahren Grundlagen zu Architektur, Stadtplanung und nachhaltigem Bauen vermittelt.
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#075 Abwärme als Zukunft: Die Fernwärmeleitung von Premnitz nach Brandenburg
Wir sprechen über ein zukunftsweisendes Fernwärmeprojekt zwischen Premnitz und Brandenburg an der Havel, das überschüssige Energie aus einer Abfallverwertungsanlage sinnvoll nutzbar macht. Über eine mehr als 20 Kilometer lange Leitung wird Wärme in die Stadt transportiert – mit einer jährlichen Einsparung von rund 69.000 Tonnen CO₂.
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#074 Inside Architects: Octagon über flexible Stadtquartiere
Wir sprechen über das Leipziger Architekturkollektiv Octagon und die Frage, wie moderne Stadtquartiere heute geplant werden sollten. Im Mittelpunkt steht die Kritik an vollständig durchgeplanten Stadtteilen, die kaum Raum für spätere Veränderungen, Aneignung oder organisches Wachstum lassen.
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#073 Inside Architects: AFF über Materialität und Zukunft
Wir sprechen über das Berliner Büro AFF Architekten und die Frage, welche Materialien heute noch angemessen sind. Die Partner Ulrike Dicks und Martin Fröhlich erläutern, warum Materialentscheidungen längst nicht mehr nur ästhetische, sondern vor allem politische und ökologische Entscheidungen geworden sind.
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#072 Berlin 2026: Was Architekt:innen von der Politik fordern
Wir sprechen über die zentralen Forderungen der Architektenkammer Berlin und zahlreicher Berufsverbände zur Abgeordnetenhauswahl 2026 in Berlin. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Berlin nachhaltiger, klimaresilienter und lebenswerter gestaltet werden kann.
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#071 Kreativität gegen Leerstand: Kultur als Stadtstrategie
Wir sprechen darüber, wie Kultur und Kreativwirtschaft gezielt zur Belebung von Innenstädten eingesetzt werden können. Die Folge zeigt, wie leerstehende Gebäude durch kreative Nutzungen zu neuen sozialen Begegnungsorten werden – jenseits des klassischen Einzelhandels.
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#070 Die Platte neu gedacht: Leipzig-Grünau als Labor
Wir sprechen über ein innovatives Forschungsprojekt in Leipzig-Grünau, das die Zukunft von DDR-Plattenbauten neu bewertet. Ein Team um Florian Fischer-Almannai untersucht, wie sich durch gezielte Umbauten – etwa das Zusammenlegen von Etagen und flexible Grundrisse – moderner Wohnraum im Bestand schaffen lässt.
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#069 BUGA 2001: Wie Potsdam sich neu erfunden hat
Wir blicken zurück auf die Bundesgartenschau 2001 in Potsdam – und sprechen über ihre nachhaltige Wirkung auf Stadtentwicklung und Gesellschaft. Der ehemalige Oberbürgermeister Matthias Platzeck erinnert sich an eine Zeit, in der das Projekt unter schwierigen finanziellen Bedingungen und großer Skepsis gestartet ist.
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#068 Ein Dorf kaufen, Zukunft bauen: Billberge als Experiment
Wir sprechen über die Unternehmerin Marlene Brühl, die ihre Berliner Eigentumswohnung verkauft hat, um das verlassene Dorf Billberge in Sachsen-Anhalt zu erwerben. Ihr Ziel: Aus dem Leerstand ein modernes Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln – mit digitalem Arbeiten, gemeinschaftlichem Wohnen und neuen wirtschaftlichen Perspektiven.
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SNAXX Hinweis - Tag der Baukultur in Premnitz am 30. Mai 2026
Tag der Baukultur 2026 in Premnitz – Die IBA 2034 vor Ort erleben Mehr Infos unter https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/programm/details/iba34-berlin-brandenburg/ Am Samstag, den 30. Mai 2026, findet in Brandenburg der "Tag der Baukultur" statt. Organisiert von der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, zeigt dieser Aktionstag landesweit die vielfältigen Aspekte von Architektur, Denkmalpflege und nachhaltiger Stadtentwicklung. Anmeldung & Kontakt: Veranstalter vor Ort ist next:premnitz34 (Sebastian Wagner). Für eine bessere Planung der Veranstaltung wird um eine vorherige Anmeldung bei Michael Th. Omilian unter [email protected] gebeten.
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#067 Easy Code: Weniger Regeln, mehr bauen
Wir sprechen über den sogenannten „Easy Code“ aus Nordrhein-Westfalen, der im Stahlbau für eine echte Entbürokratisierung sorgt. Fachverbände haben das Regelwerk von rund 1.300 auf 159 Seiten reduziert – mit dem Ziel, Standardprojekte deutlich einfacher und schneller planbar zu machen.
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#066 Frühjahrsgutachten 2026: Immobilienmarkt zwischen Druck und Chance
Wir sprechen über das Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft 2026, herausgegeben im Auftrag des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. Die Publikation liefert eine umfassende Analyse der deutschen Immobilienmärkte und dient als strategischer Kompass für Politik und Wirtschaft.
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#065 Zu viel Platz fürs Auto: Parkflächen neu denken
Wir sprechen über die massive Flächenverschwendung durch Parkplätze in Deutschland – und warum trotz Überangebots oft Suchverkehr entsteht. Die Folge zeigt, wie ineffizient die aktuelle Infrastruktur ist und welche Alternativen entstehen: Mobilitätshubs, die Parkraum mit Services kombinieren, sowie digitale Plattformen, die privaten Stellplatz besser verteilen.
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#064 Bibliothek im Kaufhaus: der Alexanderplatz neu gedacht
Wir sprechen über die Vision, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in das bestehende Galeria Alexanderplatz am Alexanderplatz zu integrieren. Die ehemalige Senatsbaudirektorin Regula Lüscher beschreibt diesen Ansatz als Chance, den Ort vom Transitknoten zu einem lebendigen „öffentlichen Wohnzimmer“ zu transformieren.
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#063 Ankerorte der Digitalisierung: Stadtlabore für alle
Wir sprechen über sogenannte Ankerorte des digitalen Wandels – physische Räume, die Bürger, Verwaltung und Innovation miteinander verbinden. Ob Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten: Diese Orte machen die digitale Transformation greifbar und fördern Beteiligung, Bildung und neue Formen der Zusammenarbeit.
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#062 City Roofwalks: Hannovers Dächer werden zum Stadtraum
Wir sprechen über das Projekt City Roofwalks in Hannover, das die Innenstadt über ihre Dächer neu denkt. Ziel ist es, bislang ungenutzte Dachflächen zu begrünen, zu vernetzen und öffentlich zugänglich zu machen. Der Startschuss fiel mit dem ersten Spatenstich am Parkhaus Schmiedestraße.
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#061 Zentrale Orte neu gedacht: Von Christaller zur Gegenwart
Wir sprechen über das Zentrale-Orte-Konzept, zurückgehend auf Walter Christaller (1933), das bis heute die Raumplanung in Deutschland prägt. Die Idee: eine hierarchische Struktur von Ober-, Mittel- und Unterzentren, um die Versorgung der Bevölkerung flächendeckend zu sichern.
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#060 Berlin-Brandenburg 2035: Von der Region zur Weltmetropole
Wir sprechen über die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg und entwerfen eine Vision für das Jahr 2035. Im Fokus steht die enge Verflechtung zwischen der Hauptstadt Berlin, dem Umland und dem erweiterten Metropolenraum – mit großen Herausforderungen wie Wohnungsmangel, wachsendem Pendlerverkehr und fragmentierten Verwaltungsstrukturen.
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#059 Bogensee: Zwischen belasteter Geschichte und demokratischer Zukunft
Wir sprechen über die Geschichte und mögliche Transformation des Bogensee-Areal in Brandenburg – ein Ort mit schwerer historischer Last durch die Bauten von Joseph Goebbels und die spätere Nutzung als FDJ-Jugendhochschule. Nach jahrelangem Leerstand und einem Brand im Jahr 2026 ist das Gelände akut vom Verfall bedroht. Im Zentrum steht die bundesgeförderte „Perspektivstudie Bogensee“, die den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern und eine demokratiefördernde Nutzung etablieren möchte. Gemeinsam mit der Wandlitz setzen sich Initiativen gegen Abrisspläne des Eigentümers Berlin ein, um den Ort als Beispiel für „Dissonant Heritage“ für Bildung und Kultur zu bewahren.
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#058 Baukollegium Berlin: Qualitätssicherung für die Hauptstadt
Wir sprechen über das Berliner Baukollegium, ein unabhängiges Expertengremium, das städtebaulich bedeutende Vorhaben in Berlin prüft und beratend begleitet. In der 112. Sitzung im Februar 2026 standen unter anderem die Transformation des Segelfliegerquartier sowie Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Fokus. Diskutiert wurden die denkmalgerechte Umnutzung historischer Hallen, großflächiger Wohnungsbau und die stadtgestalterischen Auswirkungen ambitionierter Hochhauspläne rund um den Stadteingang West. Besonders sensibel: mögliche Beeinträchtigungen historischer Sichtachsen, etwa zum Schloss Charlottenburg.
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#057 Artenschutz vs. Stadtentwicklung: Berlin im Konflikt
Wir sprechen über das wachsende Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Artenschutz in Berlin. Ein geplantes Werk für Natrium-Batterien wandert wegen des Schutzes der Wechselkröte nach Bayern ab. Gleichzeitig stoppen geschützte Arten wie Zwergfledermäuse und Spatzen Bauprojekte in Berlin-Karlshorst sowie den Abriss des SEZ Berlin in Berlin-Friedrichshain. Die Folge beleuchtet, wie ökologische Gutachten und artenschutzrechtliche Vorgaben Großprojekte verzögern, verlagern oder verhindern – und welche Fragen sich daraus für Innovation, Wohnungsbau und Standortpolitik ergeben.
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#056 Autonom unterwegs: MINGA und die Zukunft des ÖPNV in München
Wir sprechen über das Forschungsprojekt MINGA, das bis 2027 die Automatisierung und digitale Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs in München testet. Unter Leitung des Mobilitätsreferats und gemeinsam mit 16 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft werden autonome On-Demand-Shuttles, selbstfahrende Solobusse und das sogenannte Bus-Platooning im realen Straßenverkehr erprobt. Gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund 13 Millionen Euro soll MINGA den ÖPNV effizienter, barrierefreier und zukunftsfähiger machen – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen.
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#055 EXPO 2035 Berlin: Weltausstellung als Stadtstrategie
Wir sprechen über das Konzept einer EXPO 2035 in Berlin – als strategisches Instrument zur nachhaltigen Modernisierung und internationalen Neu-Positionierung der Stadt. Die Vision verbindet die Weltausstellung mit dem 800-jährigen Stadtjubiläum und einer möglichen Olympia-Bewerbung, um eine Dekade der Transformation einzuleiten. Im Zentrum steht das ehemalige Flughafengelände Berlin TXL als Zukunftsort für Innovation, klimaneutrale Mobilität und urbane Experimente. Gleichzeitig setzt das Konzept auf dezentrale Stadtprojekte und eine starke Einbindung der Zivilgesellschaft.
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#054 Einfamilienhaus-Haus: Eigenheim neu gedacht
Wir sprechen über das innovative Architekturprojekt „Einfamilienhaus-Haus“, initiiert von Jurek Brüggen. Der Entwurf reagiert auf zwei parallele Entwicklungen: den Abriss ostdeutscher Plattenbauten und die fortschreitende Zersiedelung durch neue Einfamilienhäuser. Statt Abriss schlägt das Konzept vor, leerstehende WBS70-Gebäude in Stendal modular zurückzubauen und in gestapelte, zweigeschossige Wohneinheiten zu transformieren.
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#053 Neue Räume für neues Lernen: Schule neu denken
Wir sprechen über die Masterthesis von Leonora Schlüter, die die architektonische Neugestaltung von Bildungseinrichtungen in den Mittelpunkt stellt. Am Beispiel der Weidenhof-Grundschule in Potsdam wird deutlich, wie starre Raumstrukturen und sanierungsbedürftige Plattenbauschulen modernen pädagogischen Anforderungen im Weg stehen. Die Arbeit verbindet bauliche Analyse mit reformpädagogischen Ansätzen von Maria Montessori und Loris Malaguzzi und entwickelt flexible Raumkonzepte wie das Clustermodell, das Schule als Lebensraum versteht.
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#052 Coolste Straßen der Welt – und was sie wirklich cool macht
Wir sprechen über berühmte und trendige Straßen weltweit – von klassischen deutschen Ferienstraßen bis zum internationalen „Time Out“-Ranking 2025 der coolsten Straßen der Welt. Besonders im Fokus steht das Maybachufer in Berlin, das es international weit nach oben geschafft hat – und gleichzeitig eine Debatte über Gentrifizierung, Authentizität und Verlust von Seele auslöst. Außerdem schauen wir auf globale Hotspots wie die Rua do Senado in Rio de Janeiro und die Orange Street in Osaka. Die Folge fragt: Wann wird eine Straße zur Marke – und wann verliert sie ihren Charakter?
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#051 Baukultur statt Billiglogik: Das BDA-Positionspapier
Wir sprechen über das aktuelle Positionspapier des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), das zentrale Forderungen für eine zukunftsweisende Baupolitik in Deutschland formuliert. Der BDA versteht Architektur nicht als reine Dienstleistung, sondern als strategisches Werkzeug zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen – vom Klimawandel bis zum sozialen Zusammenhalt. Gefordert wird eine Abkehr von der reinen Preisorientierung hin zu einer ganzheitlichen Baukultur, die Nachhaltigkeit, Bestanderhalt und Qualität in den Mittelpunkt stellt.
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#050 NEXT LEVEL Leerstand: Zukunftsorte für Stadt & Land
Wir sprechen über das Forschungsprojekt NEXT LEVEL, das neue Strategien zur Wiederbelebung von Leerständen in kleinen und mittleren Städten entwickelt. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern – durch Kooperation statt Einzelaktionen. Im Mittelpunkt steht eine landesweite Vernetzungsstelle als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Eigentümer:innen und Zivilgesellschaft. Mit digitalen Beratungsplattformen, Leerstandsbörsen und Roadshows wird Wissen systematisch geteilt und gemeinwohlorientierte Projekte werden beschleunigt. So entstehen Zukunftsorte, die ungenutzte Bausubstanz in lebendige Räume für Wohnen, Kultur und soziales Unternehmertum verwandeln.
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#049 Zukunft auf dem Land: Fünf Projekte gegen soziale Isolation
Wir sprechen über fünf innovative Projekte, die dem demografischen Wandel im ländlichen Deutschland mit überraschend einfachen und zugleich wirksamen Lösungen begegnen. Von digitalen Treffpunkten über neue Rollen im Dorf bis hin zu Logistik, Nahversorgung und Mobilität zeigen die Beispiele, wie Teilhabe, Versorgung und Gemeinschaft auch jenseits der Großstadt gesichert werden können – pragmatisch, kreativ und oft ehrenamtlich getragen.
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#048 Material retten, Stadt verändern: Initiativen für die Circular Economy
Wir sprechen über Materialinitiativen in deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, München und Leipzig, die sich der Wiederverwendung von Ressourcen verschrieben haben. Diese Projekte retten Requisiten, Baustoffe und Textilien vor der Entsorgung und machen sie kulturellen, sozialen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie der Öffentlichkeit zugänglich. Die Folge zeigt, welche Erfolgsfaktoren den Betrieb tragen – von kreativen Standorten über Einnahmendiversifizierung bis zur Kooperation mit Kommunen – und skizziert eine Roadmap zur kreislauforientierten Stadtentwicklung.
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#047 Sagrada Familia: Vision, Streit und Vollendung
Wir sprechen über die Sagrada Família in Barcelona – ein Bauwerk zwischen Vision und Kontroverse. Von der Grundsteinlegung 1882 bis zur geplanten Fertigstellung 2026 beleuchten wir die wechselvolle Baugeschichte und das prägende Wirken von Antoni Gaudí, dessen radikaler Stil den Übergang vom Historismus zum Modernisme markierte. Nach Gaudís Tod entfachten zerstörte Originalpläne und der Einsatz moderner Bautechniken Debatten über Authentizität. Gleichzeitig ist die Sagrada Família heute kulturelles Wahrzeichen, wirtschaftlich unabhängig durch Eintrittsgelder – und Auslöser intensiver Diskussionen über Massentourismus im Quartier.
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#046 Raus aus Gas: Mannheim geht voran
Wir sprechen über den geplanten vollständigen Ausstieg aus der Erdgasversorgung in Mannheim bis 2035 – ein bundesweit einmaliger Schritt einer deutschen Großstadt. Um die Klimaneutralität frühzeitig zu erreichen, setzt Mannheim auf den massiven Ausbau der Fernwärme und den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen. Hintergrund ist nicht nur Klimaschutz, sondern auch eine ökonomische Realität: Ein schrumpfendes Gasnetz würde für die verbleibenden Haushalte unbezahlbar.
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#045 Seriell, sichtbar, umstritten: Das Wohnregal in Berlin
Wir sprechen über das Wohnprojekt Lion-Feuchtwanger-Straße 61 in Berlin-Hellersdorf – ein serielles Bauprojekt des Büros FAR frohn&rojas. Das Ensemble setzt auf ein modulares System aus Betonfertigteilen und realisiert 124 Wohneinheiten auf einem gemeinsamen Sockel. Ein erhöhtes Gartenplateau als Treffpunkt, rote Treppen und wellenförmige Laubengänge prägen die starke architektonische Handschrift. Zugleich zeigt das Projekt das Spannungsfeld zwischen Effizienz, Experiment und Akzeptanz – von Fachlob bis Anwohnerkritik, von Kostenfragen bis zur Insolvenz des ursprünglichen Entwicklers Euroboden.
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