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Streiten mit System – der Konflikt-Podcast mit Christoph Maria Michalski
by Christoph Maria Michalski
Konflikte sind sexy. Zumindest dann, wenn du sie führst statt sie zu erleiden.Alle sagen dir, WAS du tun sollst: sei achtsam, kommuniziere klar, geh Konflikten nicht aus dem Weg. Lauter richtige Sätze – und keiner hilft dir, wenn der Puls oben ist. Ich zeige dir das WIE.Ich bin Christoph Maria Michalski, Konfliktnavigator, Autor von „Streiten mit System" und ausgebildeter Musiker/Pädagoge/IT Manager. Ich habe kein neues Modell erfunden. Ich habe das Vorhandene aufgeräumt und zu einem System zusammengebaut: sechs Wegpunkte, einfach zu merken, abrufbar auch dann, wenn es kracht.In diesem Podcast bekommst du:· die sechs Wegpunkte souveräner Konfliktführung – von den Bedürfnissen hinter deiner Wut bis zur Vereinbarung, die hält· die 4-Takt-Methode: den ersten Satz für jedes schwierige Gespräch, wortwörtlich übbar· Konflikt-Snacks: kurze Alltagsszenen zum Wiedererkennen – der Kollege, der dein Meeting kapert, die Beförderung, die du nicht bekommen hast· keine Esoterik, keine Atemübun
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Finale: Die Kunst des Arguments und der Entschuldigung — und wie es mit Sabine und Thomas ausging
Zwei Szenen, die du kennst: Du bringst dein bestes Argument, und zurück kommt „Man merkt, dass du keine Ahnung hast." Und: Jemand verletzt dich und sagt „Sorry, war nicht so gemeint" — und irgendwie ist es damit nicht gut. Beides ist Handwerk. Und zum Schluss der Staffel lösen Sabine und Thomas ein, was seit Folge eins offen war.
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Wegpunkt 6: Handeln strukturieren — warum Reden allein nichts löst
Du hast das Gespräch geführt. Der Stein ist vom Herzen gefallen, erleichtert gehen ihr auseinander. Drei Wochen später ist der Konflikt wieder da — exakt derselbe. Wie kann das sein, du hast doch geredet? Der sechste und letzte Wegpunkt gibt die unbequeme Antwort: Ein Gespräch zu führen ist noch keine Lösung. Vorbei ist es erst, wenn ihr ins Handeln kommt.
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Zwischenfolge: „Mein Termin ist verstorben" — Thomas führt das Gespräch und erfährt, was er befürchtet hat
Seit Februar wanderte Thomas' Kalendertermin durch die Wochen. Vergangenen Dienstag um vierzehn Uhr ist er gestorben — weil er stattgefunden hat. Thomas hat den Widerstand nicht angegriffen, sondern eingeladen. Und bekam einen Satz zu hören, den er nicht mehr vergisst: „Warum sollte ich Ihnen was zeigen? Sie haben mich vor zwei Jahren auch nicht gefragt."
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Wegpunkt 5: Widerstände lösen — warum Fernheilung nicht funktioniert
Du hast deinen ersten Satz gesetzt, du hast die Stille gehalten — und dann passiert das Unvermeidliche: Der andere wehrt sich. Ausreden, Rechtfertigungen, Gegenangriffe. Die unbequeme Wahrheit dieser Folge: Den Widerstand des anderen kannst du nicht wegmachen. Außer bei dir selbst — gar nicht. Was du stattdessen tun kannst, ist überraschend viel.
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Zwischenfolge: „Ich war drin" — Sabine führt das Gespräch nach vierzehn Monaten
Drei Worte standen in der Nachricht: „Ich war drin." Nach vierzehn Monaten Aufschieben hat Sabine das Gespräch mit ihrer Mitarbeiterin geführt — mit den vier Takten aus der letzten Folge. Wir gehen es Takt für Takt durch: was getragen hat, was sie im Moment selbst über den Haufen geworfen hat, und was in den acht Sekunden Stille passiert ist. Und dann kommt der Haken, der sie seitdem beschäftigt.
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Wegpunkt 4: Der erste Satz — die 4-Takt-Methode und die Kunst der Stille
Du hast es dir hundertmal zurechtgelegt. Dann stehst du dem Menschen gegenüber, machst den Mund auf — und es kommt nur Gestammel heraus. Je mehr du dich bemühst, desto schlimmer wird es. Dafür gibt es eine Schablone. Vier Takte, zehn Sekunden, auswendig gelernt. Und danach das Schwerste von allem: die Klappe halten. Denn die Stille ist nur für dich unangenehm — nicht für den anderen.
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Zwischenfolge: Petra ruft an — „Ich will, dass sie einmal sieht, was das mit mir macht"
Petra ist Stationsleitung in einem Pflegeheim, zweiundzwanzig Leute im Team. Die Übergaben einer Kollegin aus dem Nachtdienst werden seit Monaten knapper. Neulich hätte eine Bewohnerin fast ihre geänderte Medikation nicht bekommen. Es ist gutgegangen — Petra war danach schweißnass. Seit März nimmt sie sich vor, das Gespräch zu führen. Wir machen live genau einen Schritt: Was ist ihr offenes Ziel — und was will darunter noch satt werden?
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Wegpunkt 3: Ziele abwägen — das offene und das verborgene Ziel
„Jetzt räum doch endlich mal dein Zimmer auf!" Du denkst, es geht um Ordnung. Tut es nicht. In diesem einen Satz stecken zwei völlig verschiedene Ziele — und genau deshalb endet die Szene immer gleich: Mauligkeit, Genervtheit, und das Zimmer sieht aus wie vorher. Der dritte Wegpunkt trennt, was wir ständig vermengen: das offene Ziel, das wir aussprechen, und das verborgene, das wir oft selbst nicht kennen.
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Zwischenfolge: Thomas' Termin ist zweimal umgezogen — und er hat begriffen, warum
Thomas hat den Termin in den Kalender geschrieben. Seit achtzehn Tagen steht er da. Nur: Er ist zweimal umgezogen. Einmal war es ein Workshop — beim zweiten Mal war es Feigheit, sagt er selbst. Aber beim Hören der Kategorien-Folge ist ihm etwas klargeworden, das ihm nicht geschmeckt hat: Er und sein Teamleiter debattieren nicht. Sie kämpfen. In Zeitlupe und mit Krawatte.
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Wegpunkt 2: Kategorien steuern — warum ihr aneinander vorbeiredet
„Schatz, unsere Hausratversicherung ist so teuer geworden." Sieben Sätze später geht es um getrennte Konten und der Abend endet in getrennten Schlafzimmern. Wie macht ein Satz über eine Versicherung das? Die Antwort ist der zweite Wegpunkt. Es gibt drei Formen der Auseinandersetzung: Debatte, Spiel und Kampf. Und wenn zwei Menschen gleichzeitig in unterschiedlichen Kategorien unterwegs sind, kommt es nie zu einer Lösung. Egal wie gut deine Argumente sind.
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Zwischenfolge: Sabine probiert's — was die Bedürfnisbrille bei ihr angerichtet hat
Sabine hat zwei Dinge versprochen: nachts nicht mehr proben und das Gespräch mit ihrer Mitarbeiterin führen. Zwei Wochen später hat sie das eine geschafft, das andere nicht — und dabei etwas gefunden, das sie nicht gesucht hat. Eine kurze Folge zwischen den Wegpunkten. Kein neues Werkzeug: Wir schauen nach, was Wegpunkt 1 draußen in der Wirklichkeit angerichtet hat.
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Wegpunkt 1: Konflikte sind sexy — warum alles mit deinen Bedürfnissen beginnt
Du sitzt am Küchentisch. Der Satz ist raus, und jetzt ist es still — eine Stille wie ein nasser Pullover. Die meisten Menschen sagen in diesem Moment lieber nichts. Und der Konflikt zieht sich zurück und wartet. In dieser Folge lernst du den ersten von sechs Wegpunkten: Bedürfnisse checken. Warum deine Wut nie das eigentliche Thema ist, sondern nur der Bote — und welche Frage dir vor jedem schwierigen Gespräch eine Landkarte in die Hand gibt.
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Das verschobene Gespräch: Warum wir Konflikte lieben, solange wir sie nicht führen müssen
Der Konflikt-Podcast von Christoph Michalski. Mehr unter streiten-mit-system.de" „Wie viele der Konflikte, die ihr gerade wirklich habt, habt ihr in den letzten vier Wochen angepackt?" Antwort eins: keinen. Antwort zwei: einen halben. Zwei Führungskräfte sagen in dieser Folge Dinge, die echte Chefs denken, aber nie zugeben. Über laminierte Leitbilder, gebuchte Workshops und die Erkenntnis, dass wir nicht von der Konfrontation müde werden, sondern von der Vermeidung.
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Startfolge: Alle sagen dir, WAS du tun sollst. Ich zeige dir, WIE es geht.
Ein Pianist, der jeden Ton trifft und trotzdem keine Musik macht. Genau so verhält es sich mit Konfliktwissen: Alle kennen die richtigen Sätze, keiner kann sie spielen. In dieser Startfolge erfährst du, wer hier spricht, warum es dieses System gibt und was Kühe trinken. Es geht um die Lücke zwischen WAS und WIE, um zehn Jahre Drechseln an einem Konfliktsystem, um Resonanz und um die Kunst des inneren Achselzuckens.
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Christoph Maria Michalski
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