PODCAST · news
Studio West: Der Donau-Iller-Podcast
by Illertisser Zeitung und Neu-Ulmer Zeitung
Die Donau und die Iller rahmen das Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg ein – eine spannende Region mit Menschen, die etwas zu erzählen haben. Studio West, der Donau-Iller-Podcast der Illertisser Zeitung und Neu-Ulmer Zeitung, lässt diese Menschen zu Wort kommen. Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Sport und Politik erzählen, was sie bewegt. Ronald Hinzpeter, Rebekka Jakob und Stephan Schöttl moderieren den Podcast im Wechsel. Jeden zweiten Donnerstag erscheint jeweils eine neue Folge.
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Wie streitet man sich eigentlich richtig, Marc Hettich?
Streit – das klingt nach lautem Ton, hitzigen Diskussionen und verletzten Gefühlen. Für Marc Hettich bedeutet Streit aber vor allem eines: eine Chance. Der Krumbacher ist „Streitförderer“. Denn ein guter Konflikt, so sagt er, kann nicht nur produktiv sein, sondern sogar Spaß machen. Nicht, weil man Streit sucht – sondern weil man gelernt hat, wie man richtig streitet. In einer Zeit, in der Diskussionen oft aus dem Ruder laufen – vor allem online – plädiert Hettich für mehr Verständnis und weniger Rechthaberei. Denn aktuell steckt unsere Debattenkultur eher in der Krise. Gerade im Internet haben viele nie richtig gelernt, wie man streitet und diskutiert. Noch bevor der Gesprächspartner den Satz beendet hat, rattert es im Kopf. Wie überzeugt man den anderen davon, dass man recht hat? Das ist nicht der richtige Ansatz, sagt Hettich. So banal es klingt: Eigentlich müssten wir einander einfach mehr zuhören. Er findet: Man muss versuchen, etwas dagegen zu tun. Darum gründete er den Verein Lokalforum und versucht, Leute aus ihren Blasen heraus und zueinander zu bringen. "Dieses Thema bewegt mich sehr, weil es mich schon lange vor diesem Projekt umgetrieben hat, wie wir miteinander reden, wie wir in unserer Gesellschaft diskutieren", sagt der Krumbacher In dieser Podcastfolge spricht Marc Hettich mit Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter über die Kunst des Kompromisses, hitzige Brettspielabende, aufrüttelnde Leserbriefe – und seine Vision davon, wie wir wieder besser miteinander streiten können. Ganz ohne Gewinner oder Verlierer, dafür aber mit echtem Erkenntnisgewinn.
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Special: Was bleibt vom Günzburg-Mythos?
Wie erinnert sich eine Stadt, wenn einer der berüchtigtsten NS-Verbrecher aus ihren Reihen stammt? Josef Mengele – der "Todesengel von Auschwitz" – wuchs in Günzburg auf – und floh nach seiner Zeit als grausamer Lagerarzt in Auschwitz nach Südamerika. Jahrzehntelang lebte er in Argentinien, Paraguay und Brasilien, während internationale Medien immer wieder nach Günzburg blickten: Was wusste die Stadt? Warum wird hier so lange geschwiegen? In der letzten Folge unseres Specials sprechen wir über das Zusammenspiel von öffentlicher Verdrängung, familiärer Loyalität und internationalem Medieninteresse. Wie reagierte Günzburg, als Journalisten aus aller Welt auftauchten? Und wie erinnert man sich heute – öffentlich, politisch und emotional?
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Special: Der Todesengel von Auschwitz
Inhaltswarnung: In dieser Folge werden die Verbrechen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau thematisiert. Josef Mengele – ein Name, der bis heute Entsetzen auslöst. In Auschwitz wurde er zum „Todesengel“, bekannt für seine grausamen Selektionen und unmenschlichen Experimente. Doch was genau geschah hinter den Lagertoren? Wie lebte und arbeitete Mengele an jenem Ort, der zum Symbol des Grauens wurde? In dieser Folge tauchen wir tief ein in Mengeles Zeit in Auschwitz – in das System der Vernichtung, das er nicht nur ausführte, sondern mitgestaltete. Wir rekonstruieren seine Entscheidungen, seine Rolle im Lageralltag und seine scheinbar kalte Rationalität im Angesicht des Massenmords. Er war er ein Mediziner mit Doktortitel, ehrgeizig, karrierebewusst – und auf fatale Weise überzeugt von der Ideologie des Regimes, dem er diente. Was trieb ihn an? Und wie konnte ein Mensch im weißen Kittel zum aktiven Werkzeug eines Genozids werden?
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Special: Ein Kind der Stadt
Bevor Josef Mengele als „Todesengel von Auschwitz“ zu einer Symbolfigur nationalsozialistischer Verbrechen wurde, war er ein Kind aus Günzburg – Sohn einer angesehenen Fabrikantenfamilie, fleißiger Schüler, integriert in eine Kleinstadt mit klaren Werten. Was wissen wir über seine Kindheit? Welche Prägungen erfuhr er im Elternhaus, in der Schule, in einer Stadt, die stark katholisch, national-konservativ und wirtschaftlich vom Familienbetrieb Mengele abhängig war? Zum Auftakt unseres Specials blicken wir im Studio West zurück auf die frühen Jahre eines Mannes, dessen Name für immer mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte verbunden ist – und auf eine Stadt, die sich lange schwertat mit ihrer Vergangenheit. Wir betrachten diese Geschichte aus einer lokalen Perspektive – mit dem Bewusstsein für die historische Verantwortung und die Verpflichtung, zur Aufarbeitung beizutragen.
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Special: Der Todesengel aus Günzburg [Teaser]
Vor 40 Jahren, am 6. Juni 1985, wird in Brasilien ein unscheinbares Grab gefunden. Die sterblichen Überreste darin gehören einem der berüchtigtsten und grausamsten Nazi-Verbrecher: Josef Mengele. Der spätere Lagerarzt von Auschwitz wurde in Günzburg geboren. Dort, wo der Podcast Studio West heute unter anderem produziert wird. Dieser Podcast will nicht erklären oder entschuldigen. Er fragt aus lokaler Perspektive, wie ein Mensch aus der Mitte der Gesellschaft zu einem der berüchtigtsten Täter des NS-Regimes werden konnte – und wie eine Stadt lange damit rang, sich dieser Geschichte zu stellen. Wir fragen: Wer war Josef Mengele? Eine kritische Annäherung an Herkunft, Verantwortung – und das dunkle Kapitel einer scheinbar heilen Kleinstadt.
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Warum ist ein Konzert im Ulmer Zelt so besonders, Cordula Baier und Robbi Freudigmann?
Seit fast 40 Jahren steht das Ulmer Zelt jeden Sommer in der Friedrichsau. Es lockt mit Konzerten quer durch alle Genres und auch mit Kabarett. Knapp zwei Monate nahezu tägliches Kulturprogramm und – so sagen manche – der schönste Biergarten Ulms: Es ist ein Mammutprojekt, das fast ausschließlich durch ehrenamtliche Arbeit jedes Jahr aufs Neue auf die Beine gestellt wird. Im Podcast sprechen Cordula Baier, künstlerische Leiterin des Ulmer Zelts, und Robbi Freudigmann, Vereinsmitglied der ersten Stunde, über dieses besondere Ulmer Festival. Baier und Freudigmann erklären, wie viel Arbeit wirklich im Ulmer Zelt steckt und warum so viele Menschen es trotzdem immer wieder tun. Sie verraten, welchen Künstlerinnen und Künstlern sie über ihre Arbeit im Zelt ganz Nahe gekommen sind, wer schon mal mit in der Donau baden war und auch von Dingen, die schief gegangen sind (und dann trotzdem ein Happy End hatten).
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Sein Gespür für Schnee: Hat der Skisport eine Zukunft, Niklas Opdenhoff?
Dieses Treffen hat seinen Pulsschlag in Höhen getrieben, die er sonst nur vom Adrenalinkick auf der Piste kennt. Niklas Opdenhoff ist seit seiner Kindheit begeisterter Skifahrer, als sein großes Idol nennt er die US-Amerikanerin Lindsay Vonn. Und genau der ist der 24-Jährige aus Vöhringen im Weltcup-Winter 2024/2025 persönlich begegnet. Natürlich dreht sich deshalb in der neuesten Folge unserer Podcasts „Studio West“ ziemlich viel um diesen besonderen Tag in Garmisch-Partenkirchen - aber auch um die jüngsten Erfolge des jungen Sportlers aus der Region. Opdenhoff hat eine starke Saison hinter sich. 17 Rennen hat er bestritten, zehn Mal stand er am Ende auf dem Siegerpodest. Ein besonderer Höhepunkt war der zweite Platz in der Gesamtwertung der Leki Race Challenge – einer Rennserie mit vier Rennen, in der er durch konstante Leistungen überzeugte. Warum der vergangene Winter der bislang erfolgreichste in seiner Laufbahn war, erzählt der Vöhringer, der für den DAV Ulm startet, im Gespräch mit unserem Redakteur Stephan Schöttl. Es geht dabei unter anderem ums Material, die richtige Vorbereitung und um den einen oder anderen mentalen Trick. Das Podcast-Gespräch dreht sich aber auch um ernstere Themen des Skisports. Die Nordische Ski-WM in Trondheim vor wenigen Wochen war zum Beispiel von einem Anzug-Skandal bei den Skispringern überschattet worden. Die norwegische Mannschaft hat mittlerweile sogar zugegeben, für mehr Erfolg getrickst zu haben. Wäre so etwas im alpinen Skisport überhaupt möglich? Darauf hat Opdenhoff ebenso eine Antwort parat wie auf die Frage: Warum sind die Schweizer Skifahrer eigentlich so viel stärker als die anderen? Und letztlich diskutiert der Vöhringer zusammen mit Stephan Schöttl auch über die Zukunft des Wintersports. Das Skifahren steht in diesem Zusammenhang immer wieder in der Kritik. Wegen des Energieaufwands für Bergbahnen, Kunstschnee und Beschneiung sowie der CO2-Bilanz der Sportlerinnen und Sportler, die hauptsächlich mit dem Auto anreisen. Können wir wegen des Klimawandels vielleicht schon bald gar nicht mehr Skifahren? Opdenhoffs Erzählungen aus seinem sportlichen Alltag lassen diesbezüglich aufhorchen.
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Das ganze Leben ist ein Quiz: Wie wird man Rate-Profi, Thomas Bollmann?
Es ist nicht leicht, eine Frage zu finden, auf die Thomas Bollmann keine Antwort wüsste. Kein Wunder, denn der Langenauer ist begeisterter Quizzer und hat mit seinem großen Allgemeinwissen schon so manche Rätselrunde gewonnen. In einer neuen Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast erzählt er, wie er zum Rätseln kam, was für ihn den Reiz am Pubquiz ausmacht - und auch, an welcher Frage er tatsächlich schon gescheitert ist. Im vergangenen Jahr schaffte er es in der Sendung Quiz-Champion nämlich ins Finale und musste sich erst am Ende knapp geschlagen geben. Der Rätsel-Experte sieht es sportlich: „Der andere wusste einfach mehr als ich.“ Die Freude am Tüfteln und Raten ist bei ihm nicht kleiner geworden dadurch, im Gegenteil: Der Langenauer Standortleiter des Deutschen Quiz-Vereins würde gerne auch nochmal ins Fernsehengehen, um dort seine Geisteskräfte mit anderen Experten zu messen. Vom Rätsel-Virus infiziert wurde Thomas Bollmann in der Corona-Zeit, denn der begeisterte Blasmusiker konnte plötzlich sein Hobby nicht mehr mit der Kapelle ausüben. Stattdessen schaute er begeistert Quizsendungen - und stellte fest, dass er da tatsächlich gut mithalten kann. Über den Quiz-Verein in Memmingen kam er zum wettbewerbsmäßigen Raten, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Aber auch beim Pubquiz trifft man den Langenauer immer wieder an - hier hat er auch schon Podcast-Host Ronald Hinzpeter mit seinem Team zum Sieg verholfen. Wobei der Profi-Rater auch zugibt, dass es Gebiete gibt, wo er wirklich überfragt ist. Welche das sind - und welche Tipps Thomas Bollmann für alle hat, die sich auch mal beim Pub-Quiz oder anderswo ratsportlich beteiligen möchten, das gibt es alles im neuen Podcast zu erfahren. Und natürlich hält das Podcast-Gespräch auch für die Gastgeber Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter die ein oder andere Ratefrage bereit. Reinhören und Mitraten lohnt sich!
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Missbrauchsvorwürfe: Was läuft schief im deutschen Turnsport, Janine Berger?
Dieser Satz macht nachdenklich. „Im Prinzip war ich ein Produkt“, sagt Janine Berger. Die ehemalige deutsche Spitzenturnerin aus Bubesheim, die in ihrer aktiven Karriere auch für den SSV Ulm 1846 in der Bundesliga gestartet ist, äußerte sich Ende Dezember 2024 erstmals zu den Missbrauchsvorwürfen im deutschen Turnen. Seitdem ist die Olympia-Vierte von 2012 gefragte Gesprächspartnerin – weil sie schonungslos aufdeckt und ihre eigenen Ängste und Sorgen dabei nicht verheimlicht. In der neuesten Folge unseres Podcasts „Studio West“ spricht sie mit Nadine Ballweg und Stephan Schöttl über Missstände, Machtspiele, aber auch über die schönen Seiten des Sports. „Lob gibt es in diesem System fast gar nicht.“ Noch so eine Satz, der aufrüttelt. Berger zieht im fast 45-minütigen Podcastgespräch in diesem Zusammenhang einen interessanten Vergleich zum Fußball. Bei Misserfolg werde dort schließlich sofort die Arbeit des Trainers infrage gestellt. Und beim Turnen? Undenkbar! Die 28-Jährige erzählt von ihren eigenen Erfahrungen. Sie redet offen über Essstörungen und Depressionen, über Selbstmordgedanken und den Weg zurück ins Leben. Ein schönes Leben. Trotz allem blickt sie mit Stolz auf alles, was sie erreicht hat. Zum Beispiel die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London. Diesen Traum hatte sie schon als Siebenjährige, mit 16 wurde er wahr. Berger schwärmt am Mikrofon von der großartigen Atmosphäre und den Momenten, als ihr im Olympischen Dorf die großen Idole Michael Phelps und Usain Bolt über den Weg liefen. Letztlich haben aber auch die Spiele in London einen tiefen Riss hinterlassen: Die Bubesheimerin war damals Vierte geworden, fühlte sich von den Kampfrichtern um eine Medaille betrogen – und wieder gab es böse Worte von der Trainerin. Viel dreht sich in dieser Folge von „Studio West“ um die Aufarbeitung des Skandals rund um den Deutschen Turnerbund. Beim DTB, sagt Berger, seien Erniedrigung und Manipulation an der Tagesordnung gewesen. Die Leistungssportlerin hat inzwischen ihre Freude am Sport zurückgewonnen. Sie unterhält sich mit den beiden Redakteuren daher auch über ihre Anfänge als kleines Mädchen beim Turnverein Günzburg, Liebe auf den ersten Blick und ihre Tätigkeit als Übungsleiterin. Ein Ehrenamt, in dem sie – angetrieben von der eigenen Geschichte – vieles besser machen will.
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Goodbye Deutschland: Wie schwer fällt der Abschied, Jan Kubica?
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat Jan Kubica unseren Leserinnen und Lesern als Sportredakteur unzählige Geschichten erzählt. Über Meisterschaften und Titel, über große und kleinere Erfolge, aber auch über Missstände und Niederlagen. Jetzt ist damit Schluss, der Kollege schreibt künftig erst einmal seine eigene Geschichte weiter. Nach 30 Jahren im Dienste der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatzeitungen verlässt Kubica nicht nur die Redaktion, sondern auch Deutschland. Zum Abschied haben ihm Rebekka Jakob und Stephan Schöttl noch einmal knapp 40 Minuten Podcast geschenkt, in denen sie zusammen zurückblicken, viel lachen, aber auch wehmütig sind. In wenigen Wochen geht es für Jan Kubica nach Thailand. Nicht in den Urlaub, wie er das in den vergangenen Jahren über den Winter oft gemacht hat. Nein, dieses Mal ist es für immer. „Meine Frau, mit der ich seit 25 Jahren verheiratet bin, kommt aus Thailand. Sie hat gesagt: 25 Jahre Deutschland sind genug“, erzählt er im Podcast. Was ihn an der Heimat seiner Frau fasziniert und wie schwierig es ist, hierzulande einen Haushalt mit allen Konsequenzen aufzulösen, darüber spricht er in der neuesten Folge des Podcasts „Studio West“ ebenso wie über sein großes Hobby: das Groundhopping. Bei den erlebnisreichen Touren durch die Fußballstadien dieser Welt geht es in der Groundhopper-Szene unter anderem um Länderpunkte. Kubica verrät am Mikrofon, welche seltenen Nationen er in diesem Zuge bereits besucht hat. Er sagt aber auch: „Ein bisschen Kultur darf schon dabei sein. Ich will auch was über Land und Leute lernen.“ Apropos lernen: In 30 Jahren als Sportredakteur hat sich Jan Kubica engagiert um den journalistischen Nachwuchs gekümmert, den Volontärinnen und Volontären in der Redaktion das Rüstzeug für ihren Job mitgegeben - und auch so manchen Tipp fürs Leben. Er hat aber auch selbst viel gelernt. Im Podcast erzählt er, welche Sportarten er ausprobiert hat und was er zu den erfolgreichen Bundesliga-Zeiten rund um die Jahrtausendwende alles mit den Ulmer Fußballern erlebt hat. Nachdenklich wird er aber auch. Nicht nur, wenn er an den Abschied aus Günzburg denkt, sondern auch beim Thema Soziale Medien. Was er davon hält? Einfach reinhören!
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Von Haus zu Haus: Wie wird man Nikolaus, Ottmar Rädler und Karl-Josef Werner?
Wenn sich Karl-Josef Werner den Mantel überstreift, die Mitra aufsetzt und den Stab in die Hand nimmt, ist er ein anderer Mensch, zumindest ein wenig: „Man fühlt sich schon sehr erhaben. Wenn du das Gewand anziehst, dann geht es auf dich über, du bewegst dich anders“, erzählt er. Und auch seine Stimme legt er dann deutlich tiefer. Jedes Jahr Anfang Dezember wird er zum Nikolaus, zur Respektsperson, die Gaben verteilt, kleine Kinder lobt und sie auch mal sanft tadelt. Das tut er bereits seit knapp einem halben Jahrhundert, ebenso wie sein Kollege Ottmar Rädler, der es einfach liebt, Kinder mit kleinen Geschenken zu beglücken und im Gegenzug liebevolle Zeichnungen mit nach Hause zu nehmen. Besonders schöne Kunstwerke hängen dann für ein paar Wochen in der Wohnung. Die beiden gehören zur unverzichtbaren Stammbesatzung der Illertisser Kolping-Nikoläuse und pflegen damit eine Tradition, der andernorts der Nachwuchs ausgeht. In einer neuen Folge unseres Podcasts erzählen sie, wie sie zu der Aufgabe gekommen sind - und wie sie ihre Auftritte Jahr für Jahr zum Nikolaustag erleben.
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Kampfsport als Beruf: Wie viel Lebensschule ist Karate, Mika Mathes?
Zu seinem Lieblingssport hat ihn damals eine Anzeige in der Tageszeitung gebracht. Da war Mika Mathes gerade einmal fünf Jahre jung. Seine Mutter hatte bei der morgendlichen Lektüre die Ankündigung eines Karate-Schnuppertraining in lllertissen gelesen und den kleinen Mika direkt angemeldet. Es hat es ausprobiert, ist geblieben und über all die Jahre zu einem der besten Karateka Deutschlands geworden. In der neuesten Folge unserer Podcasts „Studio West“ spricht Mathes mit Sportredakteur Stephan Schöttl über die Anfänge, über Entbehrungen, Erfolge und Reisestrapazen. In erster Linie geht es im Gespräch um die Weltmeisterschaft in Spanien, für die der 22-jährige Kampfsportler nominiert ist. Der World Team Cup in Pamplona feiert Ende November Premiere. Der Individualsport Karate wird dort zum Mannschaftsevent. Im Kata-Team gehen die Sportlerinnen und Sportler zu dritt auf der Matte und zwar möglichst synchron. Mathes erzählt, was das besonders schwierig macht und warum auch Schlaf und Ernährung eine wichtige Rolle in den Wochen der intensiven Vorbereitung auf diesen Saison-Höhepunkt spielen. Der Illertisser stieß 2017 zum Karate Dojo Durach/Weidach bei Kempten. Über die Gründe für diesen Wechsel ins Oberallgäu unterhalten sich Mathes und Schöttl in dieser Episode des Podcasts ebenso wie über sein großes Vorbild, das gleichzeitig auch Trainingspartner und bester Kumpel ist. Der 22-Jährige gewährt aber auch Einblicke in die Sportfördergruppe der Polizei in Dachau. Der gehört der junge Sportler seit einigen Jahren an. Das erleichtert ihm den Alltag mit Training und Wettkampf. Parallel absolviert er bei der Polizei seine Ausbildung. Was die von einer „normalen“ Polizeiausbildung unterscheidet und weshalb das schon immer sein Traumjob war? Mathes verrät‘s am Mikrofon.
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In den höchsten Tönen: Wie lebt es sich als Berufssänger, Jakob Nistler?
Gerade 14 Jahre alt war Jakob Nistler, als er merkte: die Stimme als Instrument, das ist genau sein Ding. Inzwischen ist der Günzburger 27, hat sein Gesangsstudium in Wien hinter sich und ist immer noch Feuer und Flamme für den Gesang, der inzwischen sein Besuch geworden ist. Seit Herbst hat er seinen ersten Ensemblevertrag am Landestheater in Innsbruck. In der neuen Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast erzählt er, wie es dazu kam, dass er von der Jugendblaskapelle zum Operngesang gefunden hat - und wie sein Leben als Berufssänger jetzt aussieht. Für das Landkreis-Festival in Ichenhausen war Jakob Nistler wieder einmal in seiner Heimat zu Gast, doch in der Regel müssen Musikfans nach Österreich fahren, um den jungen Tenor live erleben zu können. Aktuell spielt er in Falstaff den Dr. Cajus. Schon vor Beginn der aktuellen Spielzeit hatte er allerdings einen sehr spontanen Einsatz in der Operette Frau Luna: Nur drei Tage waren Zeit, die Rolle des Fritz Steppke samt Text und Choreografie einzuüben. Im Podcast erzählt Jakob Nistler, wie ihm dieses Kunststück gelungen ist - Joggingrunden rund um den Tisch in seiner Wohnung inklusive. „Das war so unfassbar intensiv.“ Das erste Mal auf so einer großen Bühne, das erste Mal in so einer großen Rolle, das erste Mal richtig tanzen auf der Bühne, und dann auch noch Berliner Dialekt sprechen: Eine ganze Masse von Premieren auf einmal hat er bei dieser Premiere erlebt und gemeistert. „Danach war ich fertig“, gibt der Sänger zu. Aber: Schön war‘s! Es sind aber nicht nur die ganz großen Momente auf der Bühne, die Jakob Nistler an seiner Profession begeistern. Es reichen auch Sekunden wie jene, die er als Student bei den Salzburger Festspielen erleben durfte. Im Podcast-Gespräch erzählt er davon, wie sich solche Situationen anfühlen. Im Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob verrät er auch, ob ihn Lampenfieber plagt - und wie er sein Musikinstrument, seine Stimme, professionell fit hält.
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Geschickt wie Super Mario: Wie wird man Ninja Warrior, Christian Balkheimer?
Viele kennen ihn gar nicht unter seinem richtigen Namen, sondern als den verrückten Typen, der bei der RTL-Sendung „Ninja Warrior Germany“ im Kostüm des Videospiele-Helden Super Mario mit rotem Shirt und blauer Hose den Hindernisparcours meistert. Christian Balkheimer aus Leipheim ist seit der ersten Sendung des Formats dabei, momentan läuft Staffel neun. Die ist freilich längst aufgezeichnet. Wie es für ihn dieses Mal läuft, darf der 31-Jährige in der neuesten Folge unseres Podcasts „Studio West“ zwar nicht verraten, mit Redakteur Stephan Schöttl unterhält er sich aber über Lampenfieber, Vorbildfunktion und Fanpost. Er erzählt unter anderem von einer sportlichen Idee, die er vor über zehn Jahren hatte. In Weißingen, einem Ortsteil von Leipheim, hat er einen alten Kuhstall in eine Trainingshalle umgebaut und die „Free Ground Academy“ gegründet. Balkheimer hat alles selbst gemacht, alte Turngeräte aus Schulen repariert und überarbeitet, Elemente aus den Show nachgebaut. Im Podcast sagt er: „Das ist wie Lego in groß.“ Als Ninja-Veteran hat er schon viele verschiedene Herausforderungen gemeistert. Es gebe aber, erklärt er am Mikrofon, immer noch jede Menge Hindernisse, mit denen man ihn wirklich überraschen könnte. Das Niveau in der Show werde von Jahr zu Jahr höher. Im Gespräch mit Stephan Schöttl geht es aber nicht nur um „Ninja Warrior Germany“, sondern auch ums Turnen und den Spaß an der Bewegung. Denn Sportwissenschaftler Balkheimer ist auch hauptberuflich in diesem Bereich tätig und beim Schwäbischen Turnerbund für die Ausbildung zuständig. Haben Kinder und Jugendliche heutzutage wirklich koordinative Probleme? Sitzen sie tatsächlich lieber vor der Glotze oder an der Konsole als sich draußen zu bewegen? Auch das wird in der neusten Podcast-Folge thematisiert. Der 31-Jährige gibt obendrein den einen oder anderen Tipp für blutige Parkour-Anfänger. Auch für solche, die vielleicht Angst haben, auf dem schnellsten Weg über die Hindernisse irgendwo zu stürzen und sich dabei zu verletzten. Letztlich spricht er über einen verrückten Weltrekord, den er im Ulmer Donaustadion aufgestellt hat - und er verrät: Es gibt trotz allem Bewegungsdrang auch den Christian Balkheimer, der einfach mal faul zuhause auf dem Sofa liegt.
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Einsatz an der Feier-Front: Wie wird man Wiesn-Sani, Luca Stempfle?
Klar geht Luca Stempfle privat auch gerne mal feiern - und den Abschluss auf dem Oktoberfest mit seinen Kollegen hat er sich auch nicht nehmen lassen. Doch der 22-Jährige aus Senden kennt eben auch die andere Seite des Wiesn-Vergnügens und passt deshalb genau auf, dass er nicht dort landet, wo dieses Jahr 5346 Besucher des Oktoberfests waren: In der Obhut der Rettungskräfte, die auf der Münchner Theresienwiese im Einsatz sind. Luca Stempfle war dieses Jahr einer der Sanis, die sich um Platzwunden, Verstauchte Knöchel und naturgemäß um alkoholbedingte Ausfälle gekümmert haben. Als Gast bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast hat er erzählt, wie es dazu kam, dass er seinen Erholungsurlaub an der Trage verbracht hat. „Man braucht schon ein gewisses Helfersysdrom“, sagt der Sendener über sich. Das lebt er nicht nur als ehrenamtlicher Feuerwehrmann aus, sondern auch als Disponent in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller in Krumbach. Hier koordiniert der Rettungssanitäter zusammen mit seinen Kollegen Einsätze von Feuerwehren und Rettungsdiensten in den Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu und in Memmingen. Ein Job, bei dem es um Minuten geht - und er am Telefon einen kühlen Kopf bewahren muss, wenn Anrufer in einer Notsituation um Hilfe bitten. Der Einsatz auf dem Oktoberfest war übrigens nicht das erste große Event, bei dem der Sani aus Senden dabei war. Im Podcast-Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob erzählt Luca Stempfle, wie sich die Arbeit beim Taubertal-Festival in Rothenburg ob der Tauber oder beim Ikarus-Festival in Memmingerberg von der Wiesn unterscheidet - und auch, wie seine Arbeit ihn im Alltag geprägt hat. Auch um das verheerende Hochwasser vom Juni geht es in der aktuellen Podcast-Folge - in den Tagen der Flut wollte Luca Stempfle zwar zur Arbeit, um in der Krisensituation mitzuhelfen. „Doch man kam zeitweise gar nicht nach Krumbach durch, manche Disponenten mussten auch in der Leitstelle ausharren, weil der Weg abgeschnitten war und sie erstmal nicht nach Hause fahren konnten. Geholfen hat er natürlich trotzdem - als Feuerwehrmann in Senden.
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Wann wird Ulm wieder deutscher Meister, Marc Herrmann?
Seine Bühne ist die Ratiopharm Arena in Neu-Ulm, seine Stimme in der ganzen Region bekannt: Marc Herrmann hat selbst Musik gemacht und war viele, viele Jahre beliebter Allrounder am Mikrofon von Radio-7. Inzwischen ist er Einpeitscher, Entertainer und Zeremonien-Meister bei den Ulmer Bundesliga-Basketballern. Kreativ und schlagfertig. Die Sprache ist sein Werkzeug. Im Podcast „Studio West“ stellt er das sehr unterhaltsam unter Beweis. Und versprochen: Es geht in der neuesten Folge nicht nur um Sport. An die Zeit beim Lokalradio erinnert sich Marc Herrmann gerne zurück. Die Musik wurde höchstpersönlich aufgelegt, manchmal auch der eigene Lieblingshit in die Playlist geschmuggelt, Tonbänder und Beiträge noch per Hand geschnitten. Inzwischen gehört seine Leidenschaft aber dem Basketballsport. Von Berufs wegen. Auch wenn er sich grundsätzlich aus den sportlichen Belangen raushält („Dafür sind bei uns in der Organisation andere verantwortlich“), wagt er im Gespräch mit unserem Sportredakteur Stephan Schöttl eine Prognose, wohin die Reise für die Ulmer in der neuen Bundesliga-Saison gehen könnte. Und natürlich lassen die beiden im Podcast auch noch einmal die Ratiopharm-Sternstunde im Frühjahr 2023 Revue passieren. Herrmann erzählt, wann für ihn der Play-off-Moment kam, ab dem auch er an den Meistertitel geglaubt hat. Außerdem plaudert er ein wenig aus dem Nähkästchen, spricht über emotionale Momente auf dem Münsterplatz und lange Party-Nächte. Die neueste Folge von „Studio West“ dreht sich aber auch um Herrmanns Arbeitsalltag rund um die Ulmer Heimspiele in der Ratiopharm-Arena. Warum wird davor sogar geprobt? Was sagt der Schrittzähler? Und muss man als Hallen-Moderator eigentlich neutral sein? Herrmann hat aber freilich auch ein Leben außerhalb des Orange-Kosmos. Dann ist er zum Beispiel gerne mit dem Reisemobil unterwegs - für ihn ganz typisch in kurzen Hosen und Schlappen. Warum es manchmal gar nicht so weit in die Ferne gehen muss und weshalb Wachholderwiesen und Kalkstein bei ihm noch immer Kindheitserinnerungen auslösen, verrät der Entertainer im Podcast ebenso wie einen Stellplatz-Geheimtipp vor der Haustür. Außerdem plaudert er mit Stephan Schöttl übers Genießen und die Rolle als „Mann am Herd“. Am Ende des 45-minütigen Gesprächs wartet auf Herrmann eine große Herausforderung: Er muss sich in einer Schnellfragerunde kurz fassen.
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Das Eiscafé ist seine Bühne: Welche Sorte ist die Beste, Antonio Micello?
Seine Kreationen sind weit über Günzburg hinaus berühmt, und sein Gesang ist es auch: Antonio Micello ist seit 20 Jahren mit seinem Eiscafé Numero Uno in der Günzburger Hofgasse. Mit der Kunst des Eismachens und der Kunst des Gesangs beschäftigt er sich schon seit seiner Kindheit. Im Podcast Studio West erzählt er von seiner Liebe zu beiden Künsten – und natürlich wird in dieser Folge auch gesungen. Wenn Antonio Micello neue Eissorten kreiert - zum Beispiel ganz aktuell vor der Podcast-Aufnahme Mango-Pfeffer - entstehen die Ideen erst im Kopf und werden dann in Günzburg Realität. „Verrückt dürfen sie sein, aber schmecken muss es schon.“ Das Eismachen haben ihm die Eltern in die Wiege gelegt - sie waren unter den ersten Gastarbeitern, die nach Deutschland kamen, und bauten in Lauingen ihren Eisladen auf. Antonios persönliche Leidenschaft gehörte zwar der Musik - aber auf Wunsch seiner Eltern studierte er dann doch nicht Gesang, sondern stützte sich mit seiner ganzen Kreativität aufs Eismachen. Und das mit Erfolg. Seine Frau Silke konnte er allerdings tatsächlich mit seinem Gesang für sich gewinnen. Wie die beiden als Team seit 20 Jahren das Eiscafé Numero Uno führen, darüber und noch mehr spricht er im Podcast-Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob. Egal, ob als Jugendlicher heimlich vom Lauinger Schimmelturm herunter, bei der Hochzeit mit seiner Silke in der Basilika oder beim Eismachen in seinem Café: Ohne Singen geht es für Antonio Micello nicht, erzählt er im Podcast. Deswegen erfüllt er auch gerne die Wünsche seiner Gäste nach musikalischen Zutaten zu seinen Eissorten. „Das ist das, was mich glücklich macht. Ich transportiere meine Gefühle in die Herzen der Menschen.“ Wie er mithilfe von Luciano Pavarotti und einer dutzendfach abgespielten Schallplatte seine Stimme in Eigenregie trainierte, wie er heute mit seiner Stimme umgeht - und was der singende Eismann eigentlich im Winter macht, darum geht es im Podcast ebenso wie um Antonios legendären Weltrekord im Eisstapeln. Den stellte er als 18-Jähriger live im Fernsehen bei Chris Howland auf – trotz übler Trainingsverletzung beim ersten Versuch und heißen 30 Grad unter der Studiobeleuchtung.
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Was können wir von Pferden lernen, Edwin Schmuck?
Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, sagt der Volksmund. Auf Edwin Schmuck trifft dieses Sprichwort zu einhundert Prozent zu. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht, ist erfolgreicher Reiter und betreibt in Babenhausen eine Pferdepension. In der neuesten Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast erzählt er über seinen Alltag, die Arbeit mit den Tieren und sportliche Herausforderungen. Schmuck betont dabei: „Uns ist es wichtig, dass die Pferde sich wohlfühlen und gesund bleiben und somit auch immer leistungsfähig, ausgeglichen und zufrieden sind.“ Das mit dem Zufriedensein ist bei uns Menschen so eine Sache, es fällt oft nicht leicht. In diesem Zusammenhang könnten wir, sagt Schmuck, noch viel von den Tieren lernen. Im Gespräch mit Sportredakteur Stephan Schöttl rührt er auch die Werbetrommel für den Reitsport. Warum haben Pferde einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern? Wann ist das richtige Einstiegsalter? Und was kann man als Anfänger falsch machen, wenn man das erste Mal auf ein Pferd trifft? Auf alle diese Fragen liefert der Podcast Antworten. In dieser Episode geht es aber auch um die Probleme einer Sportart, die oftmals erst dann richtig in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, wenn es Negatives zu berichten gibt. Dass ihn das ärgert, daraus macht der Reiter keinen Hehl. Er spricht über das Image dieses Sports und äußert seine Gedanken über einen Moment bei den Olympischen Spielen in Tokio, der eine weltweite Debatte über Tierquälerei ausgelöst hatte. Letztlich dreht sich die Podcast-Folge aber auch um die vielen schönen Erlebnisse. Um große Erfolge, ehrgeizige Ziele, Lieblingsturniere, voller Tribünen in Babenhausen und den Mädchen-Traum vom eigenen Pferd. Natürlich dürfen auch die Schnellfragen nicht fehlen - Musikgeschmack, Lieblingsplatz und vieles mehr verrät der erfolgreiche Springreiter im Gespräch.
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Macht Landrat zu sein eigentlich Spaß, Hans Reichhart?
Bauernproteste, Bezahlkarte für Geflüchtete, Bahnstrecke Ulm-Augsburg - und im Juni ein Jahrhunderthochwasser: Günzburgs Landrat Hans Reichhart war in den vergangenen Wochen und Monaten quasi pausenlos unterwegs. Im Gespräch bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast erzählt der CSU-Politiker, warum er den Schritt vom Bauminister zum Landrat, den er vor vier Jahren gemacht hat, nicht bereut - und wir klären die Frage, ob Landrat zu sein auch Spaß machen kann. Mit seinem Vater, selbst langjähriger Kommunalpolitiker im Landkreis Günzburg, tauscht sich Hans Reichhart heute noch intensiv aus - auch wenn beide nicht immer einer Meinung sind, können sich die beiden aufeinander verlassen. Gerade beim Jahrhunderthochwasser im Juni 2024. "Ich bin gottfroh, dass er im Roten Kreuz so aktiv ist. Das hat es in den letzten Wochen auch so einfach gemacht, man kann blind aufeinander vertrauen." Die Kommunalpolitik legte der Vater dem Sohn praktisch schon in die Wiege. Was Erdbeerkuchen dabei für eine Rolle spielt, erfahren die Hörerinnen und Hörer in dieser Podcast-Folge übrigens auch. Geklärt wird auch die Frage, ob der Landrat auch mal privat und unbehelligt im Landkreis unterwegs sein kann - und ob er das überhaupt möchte. Im Podcast-Gespräch geht es um die schönen Seiten des Landrat-Seins - wie bei der Eröffnung des Peppa-Pig-Parks in Günzburg vor einigen Wochen - und auch um die Schattenseiten. Etwa die teils heftige Kritik, der sich Politikerinnen und Politiker besonders in den Sozialen Netzwerken ausgesetzt sind. "Gerade zu Corona-Zeiten war es teilweise schon heftig." Natürlich dürfen auch in dieser Folge die Schnellfragen nicht fehlen - und der Landrat versucht sich kurz vor dem EM-Achtelfinale als Fußballorakel. Wer wissen will, wen Hans Reichhart als Europameister tippt, sollte also unbedingt reinhören.
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Wie bekomme ich den perfekten Rasen in meinem Garten, Thomas Ströbele?
Nein, notorische Langschläfer sind in diesem Job fehl am Platz. Der Arbeitstag eines Greenkeepers beginnt schon früh am Morgen, an heißen Sommertagen mitunter sogar noch vor Sonnenaufgang. Es sind die Momente, die Thomas Ströbele an seinem Job liebt. In denen er auch schon mal das Handy zückt, um diese einzigartige Szenerie festzuhalten – und in den sozialen Medien zu verbreiten. Er arbeitet als Greenkeeper im Golf Club Ulm bei Illerrieden. Zusammen mit seinen Kollegen betreibt er auch einen Instagram-Kanal, um möglichst viele Menschen teilhaben zu lassen an seiner Arbeit. Mit unserem Sportredakteur Stephan Schöttl spricht Ströbele in der neuesten Folge des Podcasts "Studio West" über das frühe Aufstehen und den Kontrast zu einem klassischen Bürojob. Zu den Aufgaben zählt nicht nur die Pflege der Grasflächen auf der Übungsanlage, den Abschlägen, Fairways und Grüns. Auch die Maschinen müssen gewartet werden, zudem fallen am und im Klubhaus Arbeiten an. Kein Tag ist wie der andere. Die Natur gibt vor, was die Greenkeeper zu tun haben. Im Podcast erzählt Ströbele, warum er sich nach einer Lehre zum Industriekaufmann doch für einen anderen Weg entschieden hat - und was sein Vater damit zu tun hat. Er spricht über "Golf & Natur", das Umweltprogramm des Deutschen Golfverbands, und erklärt, was den Golfclub in diesem Zusammenhang besonders auszeichnet. Denn die Schwerpunkte des Programms liegen nicht nur auf Natur und Landschaft, es geht auch um Pflege und Spielbetrieb, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur. "Golf & Natur" zielt darauf ab, optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur zu verbinden. Das ist auch in der Wochenau so. In dieser Folge von "Studio West" geht es außerdem um Wetterextreme, welche die Greenkeeper immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Thomas Ströbele schwingt selbst auch ganz gerne den Schläger, weiß demnach ganz genau, was Golferinnen und Golfer brauchen und wünschen. Schließlich dreht sich das Gespräch mit Stephan Schöttl aber auch um den Rasen daheim im Garten. Wie oft sollte der gemäht werden? Und was sollten Hobby-Gärtner auf gar keinen Fall tun?
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Warum ist es im Museum gar nicht langweilig, Helga Gutbrod?
Kunstmuseum - das klingt für viele nach fadem Sonntagnachmittagsausflug. Man schlappt langsam durch die Flure und beguckt allerlei altes Zeug. Dass diese alten Klischees schon lange nicht mehr stimmen, beweist Helga Gutbrod. Sie leitet das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum und erzählt in unserem Podcast Studio West von all den schönen Dingen, die es im Museum zu entdecken gibt. Und wer ist eigentlich dieser Edwin Scharff, dessen Name das Museum trägt? Zu feiern gibt es dieses Jahr übrigens auch etwas: Vor genau 25 Jahren zog das Edwin Scharff Museum in das Gebäude am Petrusplatz, mitten in das Herz der Stadt. Helga Gutbrod war von Anfang an mit dabei, baute das Museum mit auf. Sie wollte einen Begegnungsort für alle Menschen schaffen. Kunst soll hier nicht nur etwas für selbst ernannte Kenner sein, sondern leicht zugänglich für alle. Werke von Edwin Scharff - Bildhauer und gebürtiger Neu-Ulmer - und Ernst Geitlinger füllen die Dauerausstellung des Museums. In Sonderausstellungen setzte und setzt Helga Gutbrod immer wieder neue Akzente, verhalf in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts zu mehr Sichtbarkeit oder ging vor Ort in Neu-Ulm auf Spurensuche. Neben dem Kunstmuseum befindet sich am Petrusplatz seit zehn Jahren auch ein Kindermuseum. In der aktuellen Podcastfolge klären Franziska Wolfinger und Ronald Hinzpeter mit ihrem Gast, warum dort auch so sensible Themen wie der Tod ("Erzähl mir was vom Tod", noch bis zum 30. Juni) ihren Platz finden, warum ausgerechnet diese Ausstellung so erfolgreich war und womit das Museumsteam die jungen Museumsbesucherinnen und -besucher als Nächstes begeistern wollen. Denn mit den gesammelten Erfahrungen aus zehn Jahren Kindermuseum hat das Neu-Ulmer Team nun seine erste eigene Kinderausstellung konzipiert. Außerdem erzählt Kunsthistorikerin Helga Gutbrod, wie ihre Liebe zur Kunst bei einem Besuch der Louvre entflammte, wie sie schließlich selbst zur Museumschefin wurde und was Kunst für sie persönlich bedeutet.
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Held für einen Abend: Wie war das in der Königsklasse, Timo Wenzel?
Der 26. November 2003 war in der Karriere von Timo Wenzel einer der ganz besonderen Tage. Durch ein Tor des Fußballprofis aus Neu-Ulm gegen die Glasgow Rangers war der VfB Stuttgart damals erstmals ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Sein Treffer hatte dem Verein eine zusätzliche Prämie von mehreren Millionen Euro beschert und ihm selbst ein paar Tage Medienrummel, Ruhm und Ehre. Mit unserem Sportredakteur Stephan Schöttl spricht der mittlerweile 46-Jährige in der neuesten Folge des Podcasts "Studio West" über diesen einzigartigen Moment - und erzählt viele weitere Anekdoten. Nach einigen Trainerstationen lebt Wenzel mit seiner Familie wieder daheim in Neu-Ulm, im Juni startet er mit einer eigenen Fußball-Akademie für Kinder und Jugendliche ein neues Projekt. Werte will er damit dem Nachwuchs vermitteln, junge Talente auf dem möglichen Weg ins Profilager speziell fördern und fordern. Im Podcast erzählt er noch einmal aus der Zeit, in der es für ihn schnell bergauf ging. Er spricht über prominente Trainer wie Felix Magath und Ralf Rangnick, über riesiges Traditionsbewusstsein in der Pfalz und schöne Jahre auf Zypern. Dort hat Timo Wenzel mit Omonia Nikosia alles gewonnen, was es national zu gewinnen gab. Meisterschaft, Pokal, Supercup. Noch immer schwärmt er in den höchsten Tönen. In dieser Folge von "Studio West" geht es aber auch um die Schattenseiten, vor allem um die des Trainerjobs. Der Neu-Ulmer verrät unter anderem, wie er sich im Mai 2023 gefühlt hat, als er beim Regionalligisten FC Homburg freigestellt worden war. Schließlich geht es im Gespräch mit Stephan Schöttl aber auch um das aktuelle Fußball-Geschehen. Wie groß ist die Freude nach dem Aufstieg des SSV Ulm 1846 Fußball in die 2. Bundesliga? Was macht Wenzels Ex-Klub VfB Stuttgart in dieser Saison so stark? Und welche Chancen hat die deutsche Nationalmannschaft bei der anstehenden Europameisterschaft?
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Aufgetaucht und abgerockt: Was macht der Rock'n'Roll, Elmar Kaufer?
Es wird nostalgisch bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast. Denn die beiden, die sich diesmal vor dem Mikrofon treffen, haben in den vergangenen Jahrzehnten schon so einiges Miteinander erlebt. Im Gespräch zwischen Podcast-Host Ronald Hinzpeter und Elmar Kaufer, Kopf der Kult-Band Die Taucher, werden eine ganze Menge gemeinsame Erinnerungen aufgefrischt - von legendären Konzertabenden in der Traube in Bellenberg bis hin zu Stadionbesuchen beim SSV Ulm. Die ersten Auftritte hatten "Elmex" und seine Bandkollegen nach ihrer Gründung an einem feucht-fröhlichen Silvesterabend im Jugendhaus in Vöhringen Ende der 1980er-Jahre. Schnell wurde eine Plattenfirma auf die Burschen aufmerksam und "Aufgetaucht" wurde veröffentlicht. Die Formation - "nicht so albern wie Die Ärzte, aber auch nicht so ernst wie die Toten Hosen" schaffte es in die Bravo und den Metal Hammer, aber für den ganz großen Durchbruch fehlte den Jungs der große Ehrgeiz. Statt der Taucher bekamen die Abstürzenden Brieftauben den Vertrag bei EMI, ihnen waren andere Sachen wichtiger, erzählt Elmar Kaufer im Podcast-Gespräch. "Ganz normal waren wir eh nie." Ob sie in Ellzee auf einem Festival spielten, in Bächingen auftraten oder in Köln beim WDR antreten sollen: meistens gings eben doch mehr um die Gaudi. Schon mehrfach hat sich die Band wieder zusammengerauft in den vergangenen fast 40 Jahren, einen großen Auftritt hatten Die Taucher beim Vöhringer Stadtjubiläum. Ein Gänsehaut-Moment für Elmex: "Ich stand da und spielte mit dem Rücken zu der Kirche, in der ich getauft worden bin und mein Vater getauft wurde." Aktuell arbeitet die "Rentnerkapelle" (O-Ton Elmar Kaufer) an einer neuen Platte. Ob es damit dieses Jahr was wird? Mal schauen. Sicher ist, dass Kaufer, der für zwei Saisons als Stadionsprecher in Tiefenbach den Fans einheizte, seinem SSV Ulm die Treue halten wird. "Nächstes Jahr hab ich auf jeden Fall eine Dauerkarte. Egal für welche Liga. Aber es wird sicher die zweite", zeigt sich der Fan überzeugt vom nahenden Aufstieg. Eine klare Meinung hat der Musiker übrigens auch zu den beiden umstrittenen Konzerten der Böhsen Onkelz, die im September im Wiley stattfinden sollen. "Lasst die Jungs in Neu-Ulm spielen", sagt Elmar Kaufer. Warum, das erklärt er im Podcast ebenso wie die Herkunft seiner Tattoos und wie es zu seiner ersten Radiosendung "Hartwurstmassaker" und der heutigen Show "Man spricht Deutsch" auf Radio Free FM gekommen ist.
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Hat Deutschland das Zeug zum Fußball-Europameister, Sven Müller?
In Deutschland, sagt man immer wieder scherzhaft, gibt es über 80 Millionen Bundestrainer. Weil man über die Fußball-Nationalmannschaft eben wunderbar und zu jederzeit diskutieren kann. Ein bisschen wie beim Wetter. Unser Sportredakteur Stephan Schöttl macht das in der neuesten Folge des Podcasts "Studio West" mit Sven Müller. Der kennt sich in diesem Geschäft bestens aus, schließlich hat der gebürtige Burgauer viele Jahre als Profikicker in den höchsten Ligen Deutschlands verbracht - unter anderem beim VfL Wolfsburg, dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Kaiserslautern. Inzwischen liebt er eine andere Perspektive und gibt sein ganzes Wissen als Trainer weiter, künftig beim Bezirksligisten FC Günzburg. Im Podcast erzählt er noch einmal aus der Zeit, in der es für ihn schnell bergauf ging. Er spricht über sein erstes Tor in der Fußball-Bundesliga, über besondere Trainertypen und Sprachbarrieren als Bayer im hohen Norden. Sven Müller hat aber auch einige Kontraste erlebt. Aufstiege und Abstiegskampf, Konzernklub und Traditionsvereine. In dieser Folge von "Studio West" verrät er zudem, warum er dem SSV Ulm 1846 Fußball ganz besonders die Daumen drückt und welche besondere persönliche Geschichte er mit der Bundesliga-Zeit der Spatzen rund um die Jahrtausendwende verbindet. Schließlich geht es im Gespräch mit Stephan Schöttl aber auch um das aktuelle Fußball-Geschehen. Leverkusen ist deutscher Meister, der VfB Stuttgart klopft an die Tür zu Champions League. Wie sind derartige Überraschungen einzuordnen? Welche Chancen hat die deutsche Nationalmannschaft bei der anstehenden Europameisterschaft? Außerdem erzählt der 44-Jährige, der seit Karriereende mit seiner Familie wieder im Landkreis Günzburg lebt, wie schwer ihm damals der Umstieg vom Profileben zum Kreisliga-Alltag gefallen ist, in dem Disziplin und Fitness nicht unbedingt zu den Grundtugenden gehören.
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Günzburger in Borneo: Ist der Regenwald noch zu retten, Bernhard Lohr?
Der tropische Regenwald fasziniert den Günzburger Bernhard Lohr schon seit Jahrzehnten. Mit seinem Verein "Faszination Regenwald" will er hier vor Ort Bewusstsein für die Zerstörung schaffen, die dieses wertvolle Ökosystem bedroht. In der neuen Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast spricht der Biologe und Mediziner darüber, wie er als Schwabe in den Regenwald auf Borneo fand, wie sein Verein sich gegen die Bedrohungen stemmt - und warum auch unser Konsum- und Essverhalten in Deutschland darauf Auswirkungen hat. Prominente Mitstreiter haben den Günzburger in den vergangenen Jahren immer wieder bei seinem Projekt unterstützt. Opernstar Diana Damrau sang bei den Regenwald-Nächten in Günzburg und Augsburg und warb um Aufmerksamkeit für den Regenwald. Schauspieler Hannes Jaenicke setzt sich ebenfalls für den Erhalt des wertvollen Ökosystems ein. Mit Schauspieler Michael Mendl verbindet Bernhard Lohr eine ganz besondere Freundschaft, wie er im Podcast-Gespräch erzählt: Denn Mendl stand bereits für zwei Dokumentarfilme vor der Kamera, die der Günzburger gedreht hat. In "Mein Leben am seidenen Faden" begleitete Mendl ihn in die Baumwipfel des tropischen Regenwaldes von Französisch-Guayana. In 40 Metern Höhe wurde der Titel des Films für den Schauspieler Realität. "Ich kann's bis heute nicht glauben, dass er das tatsächlich gemacht hat", erinnert sich Lohr im Podcast an die Dreharbeiten in diesem Naturparadies. Die beiden erlebten einige Jahre später auf Borneo das krasse Gegenteil - "The Final Cut" erzählt von der dortigen Zerstörung des Regenwaldes, dem Aussterben der Orang-Utans und der Verzweiflung, die Lohr und Mendl angesichts dessen spürten. Der Biologe sieht aber nicht nur den Tausende Kilometer entfernten Regenwald in Gefahr, erzählt er im Podcast. "Es ist die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft auf diesem Planeten betreiben, die die Regenwälder zerstört. Ehrlich gesagt nicht nur die Regenwälder, sondern auch die Natur bei uns." Trotz der Zerstörung in diesem wertvollen Ökosystem findet Bernhard Lohr, dass es sich um jeden Hektar Regenwald zu kämpfen lohnt. Gerade ist er zurückgekehrt aus Borneo, wo er Hilfsprojekte im dortigen "Günzburger Regenwald" besucht hat. Was das Schöne am Regenwald in Borneo ist, was die Faszination Regenwald ausmacht, und was es braucht, um im Regenwald zu erleben, erfahren die Hörerinnen und Hörer in unserem Podcast.
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Sind Spielerberater die heimliche Macht im Fußball, Theo Trajkovski?
Die Branche boomt. In kaum einem anderen europäischen Land gibt es im Fußballbusiness so viele Spielerberater wie in Deutschland. Das mag auch daran liegen, dass es dazu keiner speziellen Ausbildung bedarf. Doch der Job ist anspruchsvoll, denn als Spielerberater ist man in erster Linie Manager, der gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern versucht, deren Karriere zu planen. Trotzdem genießt die Branche nicht den besten Ruf. Als Gast im Podcast "Studio West" erzählt Theo Trajkovski, was ihn an der Tätigkeit reizt, welche Schattenseiten es aber auch gibt - und er appelliert dabei an die Eltern talentierter Kicker. Trajkovski war als Fußballer selbst auch begabt, ein echter Torjäger. Burgau, Kleinbeuren, Bonstetten - an jede seiner Station hat er schöne Erinnerungen. Und die Kontakte pflegt er immer noch. Wie auch die zu einem seiner besten Kumpels: Stefan Kießling, früher erfolgreicher Profi, inzwischen Ehrenspielführer und Klub-Repräsentant bei Bayer 04 Leverkusen. Trajkovski spricht im Podcast über diese Freundschaft, über den Höhenflug des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers und die Arbeit von Erfolgstrainer Xabi Alonso. Aber auch die anstehende Europameisterschaft in Deutschland wird im Gespräch mit Stephan Schöttl zum Thema. War es beispielsweise der richtige Schritt von Routinier Toni Kroos für die Heim-EM zuzusagen? Im Sommer hat Trajkovski auf Rasen Leistung gebracht, im Winter dann stets das absolute Kontrastprogramm absolviert. Er war als Eishockey-Torhüter beim ESV Burgau derjenige, der sich wagemutig die Pucks um die Ohren schießen ließ. In einer Zeit, als in Burgau noch unter freiem Himmel gespielt wurde. Was daran so besonders war, erzählt er in der neuesten Folge von "Studio West" ebenso wie seinen ungewöhnlichen Weg zwischen die Pfosten. Auch so manche Anekdote packt er am Mikrofon aus.
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Chefin im Stein-Reich: Wie läuft es im Legoland, Manuela Stone?
Den ganzen Tag mit Klemmbausteinen spielen, Achterbahn fahren und der Parade im Park zujubeln - so stellen sich wahrscheinlich vor allem Kinder den Job von Manuela Stone vor. Ein wenig davon ist natürlich Teil ihres Traumjobs, den sie seit fünf Jahren als Chefin des Günzburger Legolands macht. Doch natürlich gehört noch eine ganze Menge mehr dazu. Als Gast im Podcast-Studio West erzählt Manuela Stone, wie sie vor mehr als 20 Jahren beim damals gerade entstehenden Freizeitpark anheuerte. Gut eine Woche vor dem Start der neuen Saison blickt Manuela Stone im Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob auf die erste Winteröffnung im Legoland zurück. Dass beim Winter-Wonderland gleich zu Beginn ein Schneegestöber über den Freizeitpark fegte, war nur eine der Überraschungen. Im Podcast verrät Manuela Stone außerdem, wie knapp es für das Team wurde, zwischen dem Finale der Sommer-Saison und der Eröffnung der Winterwelt alles rechtzeitig vorzubereiten. Außerdem gibt es erste Einblicke in die neue Saison im Legoland, die am 16. März beginnt. Dann öffnet nämlich nicht nur die Klötzchenwelt, sondern auch eine ganz neue, rosafarbene Welt direkt nebenan. Was im neuen Peppa-Pig-Park geboten ist, der ebenfalls kommende Woche öffnet, und was die Kinderfigur außer den Standort noch mit Legoland gemeinsam hat, erfahren die Hörerinnen und Hörer in der neuen Folge ebenso. Seit es das Legoland gibt, ist Manuela Stone hier beschäftigt - der Zufall wollte es so, wie sie im Podcast-Gespräch erzählt. Seit fünf Jahren leitet sie den Freizeitpark, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Das macht sich auch am Bedarf an Mitarbeitenden bemerkbar, für die Legoland aktuell weitere Wohnungen baut und plant. Zusammen mit dem Betrieb von bald zwei Parks nebeneinander eine große Aufgabe für die Geschäftsführerin, die auch schon im Legoland Windsor eingesetzt war. Wie sie es schafft, dabei entspannt zu bleiben, ist ebenfalls Thema in der Sendung. Die Podcast-Folge mit Manuela Stone markiert übrigens zugleich ein Jubiläum: Studio West: Der Donau-Iller-Podcast ist jetzt nämlich seit genau einem Jahr auf Sendung.
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Mehr Sport, weniger Stress: Wie ist das mit den guten Vorsätzen, Jürgen Kees?
Mehr Geld sparen, mehr Sport treiben, gesünder ernähren. Das sind die häufigsten Antworten bei einer Umfrage in Deutschland zu den beliebtesten Vorsätzen für das Jahr 2024. Doch mit Routinen zu brechen, ist schwer. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier und so verwundert es nicht, dass - auch das sagen Statistikerinnen und Statistiker - etwa die Hälfte derer, die an Silvester Besserung geloben, ihre großen Pläne im Laufe des Jahres wieder aufgeben. Meistens beginnen die ersten Vorhaben schon Ende Februar zu bröckeln. Jürgen Kees lässt es erst gar nicht so weit kommen. Der Fitnesstrainer aus Günzburg hält nichts von guten Vorsätzen. Im Podcast-Gespräch mit Stephan Schöttl bei "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" sagt er: "Ab und zu darf man sich auch mal was gönnen." Der 48-Jährige ist einer von drei geschäftsführenden Gesellschaftern von XLNC Sports, einem großen Fitnessstudio in Leipheim. Dort haben er und seine Kolleginnen und Kollegen gerade zu Jahresbeginn alle Hände voll zu tun - was wiederum auch an guten Vorsätzen liegt. Oder zumindest an denen, die sich solche in der Silvesternacht gefasst haben. Kees spricht über das Image der klassischen "Muckibude", aber auch über Gesundheitssport und Prävention. Über aktiven Lebensstil, Fitness-Apps und Trends. In welchen Bereichen er noch reichlich Potenzial sieht, wann man als Trainer streng und einfühlsam gleichermaßen sein muss und warum im Trainingsplan auch Ruhepause wichtig sind, ist ebenfalls Thema in der neuen Folge von Studio West. Außerdem verrät der Günzburger, für welche Süßigkeit er eine große Schwäche hat. Eines seiner großen Hobbys ist Handball. Auch darüber spricht Kees, seit Jahrzehnten beim VfL Günzburg engagiert, im Podcast mit Stephan Schöttl. Was macht den besonderen Reiz dieser Sportart aus? Wie wichtig ist die Nachwuchsarbeit an der Basis? Und wann hat die deutsche Nationalmannschaft wieder das Zeug dazu, einen großen Titel zu gewinnen? Um diese Fragen geht es ebenso wie um Argumente, weshalb ein echter Handball-Fan das Turnier um die Olympia-Qualifikation der Frauen in Neu-Ulm Mitte April auf keinen Fall verpassen sollte.
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Heißes Hobby: Wie züchtest Du die schärfsten Chilis der Welt, Andi Strobl?
In seinem Günzburger Garten wachsen und gedeihen seit einigen Jahren die schärfsten Chilisorten der Welt. Andi Strobl alias Chiliguerilla hat seine Leidenschaft für scharfe Schoten zum Hobby gemacht, inzwischen ist ein Beruf daraus geworden. Denn die Soßen, die er aus seiner Ernte herstellt, finden inzwischen nicht nur innerhalb seiner Familie großen Anklang. Im Podcast-Gespräch erzählt er, wie es dazu kam. Diesmal ist übrigens eine neue Stimme im Donau-Iller-Podcast zu hören: Celine Theiss sitzt erstmals zusammen mit Rebekka Jakob als Host vor dem Mikrofon. Damit die Beeren von Bhut Jolokia, Scotch Bonnet oder Sugar Rush Stripey ihren ganzen Geschmack, natürlich auch ihre ganz eigene Schärfe, entwickeln können, müssen sie reifen wie guter Wein, sagt der Züchter. Im Podcast gibt er Einblicke in die Art und Weise, wie er seine Pflanzen düngt und pflegt, damit sie die Qualität erreichen, die er sich wünscht. In der neuen Folge geht es nicht nur um die Chili-Zucht, die inzwischen den Rahmen des heimischen Gartens zu sprengen droht, sondern auch um einen unerwarteten internationalen Erfolg, den Andi Strobl zuletzt mit seinen Soßen feiern konnte. Außerdem erfahren unsere Hörerinnen und Hörer, was Chilis außer ihres scharfen Geschmacks noch zu bieten haben. Denn im Leben des Günzburgers und seiner Frau als Schmerzpatienten haben die Schoten und der Wirkstoff Capsaicin noch eine weitere Bedeutung. Wie er mit seiner selbst entwickelten Chili-Tinktur experimentiert, wie sich sein Leben durch die Chilis verändert hat, und was er als Nächstes vorhat, das und mehr verrät der Günzburger in der neuen Podcast-Folge.
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Ein Leben für den Fußballsport: Wie hart ist der Weg nach oben, Max Neuberger?
"Man hat früher in der Jugend schon rübergeschielt zur ersten Mannschaft und das Ziel gehabt, da mal zu spielen." Für Maximilian Neuberger ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Der 23-Jährige zählt inzwischen zum Stammpersonal beim Fußball-Regionalligisten FV Illertissen. Und er ist ein echtes Eigengewächs. In der D-Jugend wechselte er von seinem Heimatverein, den Sportfreunden Illerrieden, zum FVI, wurde dort ausgebildet - und wagte, gerade volljährig, sogar den Sprung ins Profilager zum FC Ingolstadt. Doch dann bekam er die Härte des Fußballgeschäfts zu spüren. Sehr turbulent sei die Zeit bei den Oberbayern gewesen. Sechs verschiedene Trainer hatte er dort in gerade einmal zwei Jahren. Warum das für die Entwicklung eines jungen Kickers nicht gerade förderlich ist, erzählt Neuberger im Podcast-Gespräch mit Stephan Schöttl bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast. Der Fußballer spricht auch darüber, wie er seitdem mit Rückschlägen umgeht und weshalb es ihn im Sommer 2023 dann doch wieder zurückzog in die Heimat. Dabei macht der Illertisser auch deutlich, dass man auf dem Weg nach oben nicht nur Talent und Fleiß braucht. "Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Trainer und der richtigen Mannschaft sein", sagt er. Sprich: Man muss einfach auch das nötige Glück haben. Das Podcast-Gespräch dreht sich auch um die ungeliebte, weil körperlich stets sehr anstrengende Vorbereitungszeit nach der Winterpause. Um den Pokalschreck FVI, Derbys gegen den FC Memmingen und die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland 2024. Welche Positionen er auf dem Feld schon innehatte und wie viel beim FV Illertissen noch fehlt, um dort unter Profibedingungen zu arbeiten, ist ebenfalls Thema in der neuen Folge von Studio West. Die Winterpause haben Neuberger und seine Partnerin genutzt, um auch den Lebensmittelpunkt von Ingolstadt wieder in die Region zu verlegen. Denn der 23-Jährige mag seine Heimat. Hat er in Illertissen einen Lieblingsplatz? Und welches Potenzial schlummert eigentlich noch im Verein? Auch darum geht es in der neuen Podcast-Folge.
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Die Witzige aus Weißenhorn: Wie viel "Landrauschen" steckt in Dir, Kathi Wolf?
Es war das Kinoereignis der Region: Alle wollten "Landrauschen" sehen, den Film, den kreative Köpfe aus Weißenhorn gemeinsam gedreht haben und der nicht nur das heimische Publikum, sondern auch Kritiker begeistert hat. In der Hauptrolle, mit pinkfarbenen Haaren: Kathi Wolf. Der Film hat einiges im Leben der Weißenhornerin verändert. Heute ist sie nicht nur als Kabarettistin bundesweit erfolgreich, hat ihren eigenen Kleinkunstpreis ins Leben gerufen und spielt in Fernsehserien mit. Demnächst verbindet sie ihren Job nach dem "Landrauschen"-Auftritt ein weiteres Mal mit dem Fasching. Darüber und noch viel mehr hat sie bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast mit Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter gesprochen. In der Fernseh-Faschingssitzung "Schwaben weiss-blau, hurra und helau", die am 26. Januar im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein wird, steht sie als Comedienne erstmals auf der Narren-Bühne. Und mir ihr die Weißenhorner Giggalesbronzer, deren bekennender Fan sie ist, nicht zuletzt, weil die Musikerinnen und Musiker auch bei "Landrauschen" mit von der Partie waren. Bei der Guggenmusik wird die Kabarettistin durchaus emotional. "Als sie für uns als Überraschung gespielt haben, da hatte ich echt Pipi in den Augen", gibt sie im Podcast-Gespräch gerne zu. Selber anschauen kann Kathi Wolf ihren TV-Auftritt allerdings nicht - denn zu der Zeit steht sie selbst auf der Kabarett-Bühne. Und dann startet genau an diesem Tag auch noch die Fortsetzung der Serie "2 Minuten", die unter dem Titel "24/7" in der ARD-Mediathek abrufbar sein wird. Ein echter Kathi-Wolf-Tag also. Aktuell ist die Weißenhornerin unter anderem mit dem Programm "Klapsenbeste" auf Tour - in das Programm sind ihre Erfahrungen als studierte Psychologin eingeflossen. Passen psychische Erkrankungen und Komik thematisch zusammen? Warum das für Sie sogar sehr gut passt, erklärt Kathi Wolf in dieser Podcast-Folge ebenso wie ihre Arbeit mit Führungskräften. Und sie verrät übrigens auch, ob sie die berühmt-berüchtigte Weißenhorner Kuttelmaß im Fasching schon mal probiert hat.
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Der Weg ist das Ziel: Wie schmal ist der Grat auf den höchsten Bergen der Erde, Marc Grün?
1738 Meter. Mit dem Grünten im Allgäu hat alles angefangen. Dann wurde es immer höher, immer extremer. 2000, 3000, 4000 Meter. Zuletzt war der Ulmer Bergsteiger Marc Grün im Himalaja unterwegs, wollte dort in einer kräftezehrenden Expedition den 8163 Meter hohen Manaslu in Nepal bezwingen, den achthöchsten Gipfel der Erde. Eineinhalb Jahre hatte er sich auf diese Tour vorbereitet, fühlte sich bestens – und dann kam doch alles anders. Monatelanges und intensives Training steckt hinter solchen Abenteuern. Trotzdem gab es für ihn auf dem Weg hinauf nur noch eine Option: Umkehren! Die Gefahr ist allgegenwärtig. Nicht umsonst sprechen Bergsteiger in dieser extremen Höhe von der Todeszone. Was geht einem in diesem Moment durch den Kopf und wie bereitet man sich mental auf derartige Expeditionen vor? Im Podcast-Gespräch mit Stephan Schöttl bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast spricht Marc Grün darüber, wie er mit solchen Situationen umgeht und was ihm dabei hilft, sie für sich zu verarbeiten. Dabei macht der Ulmer auch deutlich, dass die Konfrontation mit dem Thema Tod zulässig ist - "aber man darf sich auch nicht allzu lange damit beschäftigen". Im Podcast spricht Marc Grün aber auch über seine außergewöhnliche Vorbereitung im Allgäu und die ganze Faszination des Bergsteigens. Über Eindrücke, traumhafte Ausblicke, Gipfelglück zum Sonnenaufgang und beeindruckende Begegnungen mit Einheimischen. Wie er sich auf einer solchen langen Tour ernährt und wie man dort oben in knapp 8000 Metern Höhe eigentlich aufs Klo geht, ist ebenfalls Thema in der neuen Folge von Studio West. Das Leben und die Armut der Menschen in Nepal ist ein weiteres Thema, das den Ulmer beschäftigt. Ohne Sherpas würden viele Bergsteiger nie ganz nach oben kommen. Das Geschäft mit den höchsten Gipfeln der Welt boomt. Ist das mit dem eigenen Gewissen vereinbar? Und was kostet eigentlich so eine Expedition? Auch darum geht es in der neuen Podcast-Folge.
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Im Auftrag des Herrn unterwegs: Sind Sie "Born to be wild", Pater Ulrich?
Seine Berufung für das Klosterleben fand er schon als Jugendlicher, seine Berufung zum Motorradfahrer erst mit über 40: Pater Ulrich Keller kennen nicht nur die Roggenburger als den Pfarrer mit der BMW. Seit 30 Jahren ist er im Kloster Roggenburg zu Hause und will als Pfarrer die Menschen für den Glauben begeistern. Dafür geht er auch mal ungewöhnliche Wege - und predigt zum Beispiel im Fußballtrikot. 1:0 für Gott. Im Auftrag des Herrn unterwegs war Pater Ulrich auch 25 Jahre als Notfallseelsorger in der Region. Wie passt die Aufgabe, Menschen nach schlimmen Unfällen beizustehen, mit seiner eigenen spät entdeckten Leidenschaft fürs Motorradfahren zusammen? Im Podcast-Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob bei Studio West: Der Donau-Iller-Podcast spricht Pater Ulrich darüber, wie er mit den belastenden Situationen umgeht und was ihm dabei hilft, sie für sich zu verarbeiten. Dabei macht der Pater deutlich, dass auch ihm manchmal die Zweifel kommen. Vor allem dann, wenn Menschen plötzlich aus dem Leben gerissen werden. "Es gibt ein paar Dinge, die ich Gott fragen möchte, wenn ich einmal vor ihm stehe." Für das Podcast-Gespräch hat sich Pater Ulrich Keller im Advent Zeit genommen - die Phase im Jahr, in der alles etwas hektischer wird und ein Termin den nächsten jagt, auch und gerade für einen Gemeindepfarrer. Wie er es schafft, die Balance zwischen Stress und Vorfreude auf Weihnachten zu finden, und wann für ihn selbst Weihnachten anfängt, ist ebenfalls Thema in der neuen Folge von Studio West. Zeit- und vor allem Personalmangel im Kirchenleben ist ein Thema, das den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Roggenburg ebenfalls beschäftigt. Braucht es neue Wege, um die Menschen in die Kirchen zurückzuholen? Und ist es an der Zeit, dass auch Frauen in der katholischen Kirche mehr Verantwortung übernehmen dürfen? Auch darum geht es in der neuen Podcast-Folge.
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American Football boomt: Warum lieben alle das Spiel mit dem Ei, Daniel Koch?
American Football boomt wie noch nie, die NFL erobert gerade den deutschen Markt. Als im November zwei Spiele der US-Profiliga in Frankfurt ausgetragen wurden, waren binnen weniger Minuten alle Eintrittskarten ausverkauft. Die Zahl der Interessenten überstieg die Millionengrenze. American Football ist aber auch ein Sport, der polarisiert. Entweder man liebt das Spiel mit dem "Ei" oder man kann überhaupt nichts damit anfangen. Daniel Koch war schon als Kind begeistert von dieser Sportart, inzwischen ist der 43-Jährige Cheftrainer und Sportdirektor bei den Spartans, einer Abteilung des TSV Neu-Ulm. Was Football mit Schach zu tun hat, warum er sich lieber Amateurspiele als die Duelle der hoch bezahlten NFL-Profis anschaut und wie er sich nach einem Spieltag am besten entspannen kann, erzählt Koch in der neuesten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast". Im Gespräch mit Stephan Schöttl geht es auch um die Zukunft der Neu-Ulm Spartans. Denn der Regionalligist hat noch viel vor. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist der große Traum der Footballer. Sportlich sind sie von diesem Niveau nicht mehr weit entfernt. Koch sagt aber auch: Organisatorisch gibt es bis dahin noch viel zu tun für den TSV. Daniel Koch ist schon sehr lange verbunden mit dem American Football in Ulm und Neu-Ulm. Er kennt noch die Zeiten der Barracudas und der Sparrows. Und er weiß, wie schwer es damals war, die Verantwortlichen der beiden konkurrierenden Vereine in ein Boot zu bekommen. Im Podcast erzählt er von der Gründung der Spartans - und einem steinigen Weg. Koch verrät außerdem, warum ihm die Arbeit mit dem Football-Nachwuchs so sehr am Herzen liegt, was einen guten Trainer ausmacht und weshalb die Olympischen Spiele 2028 eine riesige Chance für seinen Lieblingssport bieten. Bei "Studio West" erinnert sich der Neu-Ulmer auch an seine Zeit als Bundestrainer der deutschen Football-Frauen, an Pionierarbeit im Verband und den ständigen Kampf um mehr Anerkennung. Und Koch diskutiert mit Redakteur Stephan Schöttl über das Potenzial für Spitzensport in der Region Donau/Iller. Denn nach Bundesliga-Basketball und Drittliga-Fußball ist American Football in der Gunst der Fans rund um Ulm und Neu-Ulm bereits auf Rang drei. Koch sagt aber klar: "Die Vereine sind keine Konkurrenten. Es geht nur miteinander."
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Von Wacken ins Maximilianeum: Wie rocken Sie den Landtag, Thorsten Freudenberger?
Er gehört zu den Neuen im Bayerischen Landtag: Thorsten Freudenberger hat sein Amt als Landrat des Kreises Neu-Ulm gegen den Abgeordnetenposten eingetauscht. Wie das so ist als Neuling im Landtag und wie er auf die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin blickt, darüber hat der Vöhringer in einer neuen Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob gesprochen. Natürlich ging es dabei nicht nur um Politik - sondern auch um Freudenbergers musikalische und sportliche Leidenschaften. Im Podcast-Gespräch verrät der Landtagsabgeordnete unter anderem, welchen Spitzenpolitiker er gerne mitnehmen würde nach Wacken. Denn das Metalfestival steht auch weiterhin fest in seinem Terminkalender. Ob der Hashtag #freuderockt sich ähnlich durchsetzen wird wie #söderisst, bleibt zwar noch abzuwarten - klar ist für den CSU-Abgeordneten aber, dass er auch weiterhin nicht nur mit Wacken-Fotos auf Social Media unterwegs sein wird, sondern dort auch über seine Arbeit im Landtag zu berichten. Und wie ist das nun mit dem Rocken im Landtag? "Wenn rocken bedeutet, dass ich mich im Landtags sehr engagiert und hoffentlich auch erfolgreich für die Belange der Menschen im Stimmkreis Neu-Ulm einsetze, dann rocke ich den auch von mir aus. Wenn's um modernes, um ein soziales, um ein demokratisches Bayern geht, dann rocke da auch mit. Ansonsten geht es aber darum zu arbeiten, oder zum schaffa, wie der Schwab sagt. Und das hat nicht immer was mit freudigem Rocken zu tun." Freude und Leid liegen für den Fußballfan übrigens ganz nah beieinander: Als Fan des FC Bayern und von Union Berlin erlebt Freudenberger beides meist am selben Bundesliga-Spieltag. Und was passiert eigentlich, wenn beide Vereine gegeneinander spielen? Die Antwort gibt's ebenfalls in der aktuellen Podcastfolge. Nach fast zehn Jahren als Landrat blickt Thorsten Freudenberger jetzt gespannt auf den 14. Januar, wenn seine Nachfolgerin oder Nachfolger gewählt wird. Im Podcast erzählt Freudenberger auch ganz offen, was er aus seiner Zeit als Landrat des Kreises Neu-Ulm bedauert. Und er spricht von seinen letzten Terminen in seiner alten Position - bei denen übrigens auch ein Tränchen geflossen sein könnte.
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Fußballverrückt: Gibt es ein Comeback im Profigeschäft, Manuel Strahler?
"Es war die schönste Zeit meines Lebens." Manuel Strahler ist noch immer Feuer und Flamme, wenn er über den FV Illertissen spricht. Die Zeit als Kapitän beim Regionalligisten hat seine sportliche Laufbahn geprägt. Über 15.000 Minuten stand er für den Verein auf dem Platz - bis ihn eine schwere Verletzung von einem Tag auf den anderen ausbremste. Inzwischen kickt Strahler in der Kreisliga bei seinem Heimatverein, dem FC Grün-Weiß Ichenhausen. Was ihn als Führungsfigur auf dem Platz und abseits des Rasens auszeichnet, wie er sich seine Zukunft vorstellt und welche Rolle die Familie für ihn spielt, erzählt der 31-Jährige in der neuesten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast". Im Gespräch mit Stephan Schöttl geht es auch um ein sehr erfolgreiches Jahr, das der Kicker aus Weißenhorn und der Sportredakteur vor über 20 Jahren gemeinsam erlebt haben. Der eine als Trainer, der anderen als Spieler. Es war freilich erst der Beginn einer großen Zeit für Strahler, der später noch einige bedeutendere Titel gesammelt hat, unter anderem mit dem FVI auch im DFB-Pokalwettbewerb gegen Eintracht Frankfurt ran durfte. Dieses Spiel zählt der 31-Jährige zu seinen absoluten Highlights. Er kennt aber auch die dunklen Seiten des Fußballs. Warum eine Knieverletzung einer der Schlüsselmomente in seiner aktiven Laufbahn war und weshalb es ihn wenig später aus der vierten zurück in die achte Liga zog, erklärt er in dieser Folge des Podcasts. Strahler verrät außerdem, welcher Trainer ihn besonders geprägt hat und was er dem SSV Ulm 1846 Fußball auf dem Weg nach oben noch alles zutraut. Bei "Studio West" erinnert sich der Fußballer an seine gemeinsame Zeit mit Johannes "Jo" Reichert, Kapitän der Spatzen, im Nachwuchs des SSV. Warum die beiden durchaus charakterliche Gemeinsamkeiten haben, darüber wird ebenfalls gesprochen. Und Strahler diskutiert mit Redakteur Stephan Schöttl auch über zwei große Themen des Fußballsports im Allgemeinen: über die Entwicklung des Business mit enormen Transfersummen und überzogenen Gehältern sowie über die Reform des Kinderfußballs, über Tabellen, Siege und Niederlagen.
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Fernsehköchin der Region: Wie gewinnt man "Das perfekte Dinner", Bine Müller?
Vor der Kamera kennt sie sich mittlerweile fast genauso gut aus wie in der Küche: Bine Müller hat schon in mehreren Kochsendungen bewiesen, dass sie mehr als eine ambitionierte Hobbyköchin ist. Zuletzt hat sie die Sendung "Das perfekte Dinner" gewonnen. Doch Kochen vor der Kamera ist nicht die einzige Leidenschaft der Weißenhornerin, wie sie im Podcast-Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob verrät. Ob "Küchenschlacht", "The Taste" oder "Chefkoch TV" - Bine Müller war schon bei vielen Kochsendungen im deutschen Fernsehen dabei. Inzwischen hat sie sogar eine eigene Idee für eine Kochsendung entwickelt. "Nervenkitzel pur", so beschreibt sie das Gefühl, vor der Kamera Gerichte zu kreieren - egal, ob in der Jury Sterneköche sitzen oder wie beim "Perfekten Dinner" Hobbyköche aus der Region Ulm/Neu-Ulm. "Jeder Handgriff muss sitzen. Das ist eine Challenge, die mir einfach Spaß macht." Dabei lässt sie sich auch nicht ausbremsen - selbst dann, wenn die zuständige Redakteurin der Fernsehshow skeptisch war, ob das ambitionierte Menü sich auch tatsächlich in der vorgegebenen Zeit zubereiten lässt. Bine Müller blieb bei ihren drei aufwändigen Gängen - und sollte recht behalten: Ihre Mitstreiter fanden, dass sie am letzten Tag der Ulm-Woche das perfekte Dinner serviert hatte. "Ich kann es jedem nur empfehlen, bei so etwas mitzumachen", sagt sie heute. Selber würde sie es jederzeit wieder tun. Dabei ist die umtriebige Hobbyköchin auch noch anderweitig aktiv: Sie betreibt gemeinsam mit ihrem Mann nicht nur eine Werbeagentur, sondern hat mit ihm zusammen auch eine Gewürzmanufaktur gegründet. Mit Feinwaage, Butterbrot und feiner Nase kreieren die beiden gemeinsam Gewürzmischungen. Im Podcast verrät sie, wie es dazu kam - und warum sie das Grillen lieber ihrem Mann überlässt.
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Sportschützin aus Leidenschaft: Wie landet man eigentlich einen Volltreffer, Anita Mangold?
Scheinbare Gegensätze verschmelzen beim Sportschießen: Brauchtum und Moderne, Kultur und Sport. Körper und Geist müssen im Einklang sein, wenn es auf die Jagd nach Ringen und Punkten geht. Der Deutsche Schützenbund ist mit mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern der fünftgrößte Sportverband in Deutschland. Anita Mangold ist eine dieser vielen Schützinnen und Schützen. Eine der Besten. Wie aus einem Hobby im Dorfverein Spitzensport beim SV Pfeil Vöhringen wurde, wie viel sie für den Erfolg investiert und was sie für Pläne für die Zukunft schmiedet, erzählt die 34-Jährige in der neuesten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast". Im Gespräch mit Stephan Schöttl geht es auch um den großen Traum eines jeden Sportlers und einer jeden Sportlerin: die Teilnahme an Olympischen Spielen. Denn auch wenn es mit den Wettbewerben 2024 in Paris wohl eher knapp wird, hat sie die Sommerspiele noch nicht aus den Augen verloren, träumt von Los Angeles 2028. Mit ihrer jüngsten sportlichen Leistung hätte Mangold bei Großereignissen wie Olympia oder einer Weltmeisterschaft mindestens das Finale erreicht, wenn nicht sogar einen Podestplatz. Am Mikrofon erzählt Mangold, wie sportlich man sein muss, um auf diesem hohen Niveau zu schießen, und wie viel finanzieller Aufwand dahintersteckt. Mangold verrät im Podcast außerdem, wie ihr Alltag als Mitglied bei der Sportfördergruppe der Polizei aussieht und weshalb es bei den Duellen am Schießstand nicht nur um Treffsicherheit und ein gutes Auge, sondern auch um taktisches Gespür geht. Bei "Studio West" erinnert sich die Sportschützin an ihren bislang größten Erfolg, den Sieg beim Weltcup 2022 in Rio. An einem Ort, an den man nicht jeden Tag reist. Apropos Reisen: Am Wochenende geht Anita Mangold wieder mit der Luftgewehr-Mannschaft des SV Pfeil Vöhringen auf Tour, in Fürth beginnt die neue Bundesliga-Saison. Individualsportler werden dann zu echten Teamplayern. Warum ihr dieser Modus richtig viel Spaß macht, welche Ziele die Vöhringerinnen und Vöhringer in der Saison 2023/2024 haben und was das mit der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena zu tun hat, darüber wird ebenfalls gesprochen.
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Als rettender Engel auf der A7: Läuft das immer pannenfrei, Susa Bobke?
Wenn sie mit ihrem gelben Mobil um die Ecke biegt, ist die Erleichterung meistens groß: Susa Bobke ist Pannenhelferin des ADAC und dann zur Stelle, wenn irgendwo im Allgäu ein Auto oder Motorrad mit einer Panne liegen bleibt. Seit 30 Jahren macht sie diesen Job, bei dem sie ihre Leidenschaft fürs Schrauben und Reparieren ausleben kann. Bin dahin war es kein einfacher Weg - denn in ihrer Heimat Schleswig-Holstein gab es für die junge Frau damals keine Mechaniker-Lehrstelle. Im Podcast-Gespräch mit Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter spricht sie darüber, wie es sie vom anderen Ende der Autobahn A7 ins Allgäu verschlagen hat, welche Problemfälle am Straßenrand sie am häufigsten löst und wie die Kundinnen und Kunden reagieren, wenn statt des erwarteten Mechanikers eine Mechanikerin aus dem Servicefahrzeug steigt. Dazu gibt es unter anderem Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer, was sie unbedingt dabei haben sollten, um für eine eventuelle Panne bestens vorbereitet zu sein. Im Podcast geht es aber auch um eine andere Leidenschaft von Susa Bobke: Die Buchautorin ist Jägerin und Falknerin und hat zu einem Reh eine ganz besondere Beziehung aufgebaut. Wie es dazu kam, dass sie das Rehkitz Schneewittchen bei sich aufnahm, und wie sich dadurch ihr Leben verändert hat, erzählt sie ebenfalls in dieser Episode von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast.
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Mal der Held, mal Buhmann: Wie war das als Eishockey-Kultfigur, Martin Jainz?
Kompromisslos, offen und ehrlich - mit seiner Art hat sich Martin Jainz in der Eishockey-Szene einen Namen gemacht. Als Spieler hat kaum einer diesen Sport in der Region so geprägt, aber auch polarisiert wie der mittlerweile 40-Jährige. Wer ihn in seiner langen und erfolgreichen Karriere am meisten geprägt hat und was er in Zukunft als Trainer mit den Devils Ulm/Neu-Ulm vorhat, erzählt Martin Jainz in der neuesten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast". Allerdings geht es im Podcast-Gespräch mit Stephan Schöttl nicht nur ums Eishockey. Denn Jainz ist echter Sport-Allrounder, spielte einige Zeit für den TSV Buch sogar höherklassig Fußball. Am Mikrofon macht er unmissverständlich klar: Die Entwicklung des Profi-Fußballs zum Millionengeschäft gefällt ihm aber gar nicht. Dann doch lieber Eishockey. Ein Sport, mit dem man zwar auch in der Oberliga inzwischen schon ganz gut verdienen kann, bei dem es aber nach wie vor auch in den höchsten Spielklassen in erster Linie nicht ums Geld, sondern um die Leidenschaft geht. Jainz verrät im Podcast, dass er es als junger Spieler zu Oberliga-Zeiten in Ulm unter Trainer-Ikone Toni Krinner nicht immer leicht hatte. Er schwelgt in Erinnerungen an seine großartige Zeit beim ECDC in Memmingen, spricht über den emotionalen Abschied aus dem Allgäu und erzählt, wie er mit verbalen Anfeindungen von gegnerischen Fans umgegangen ist. Bei "Studio West" geht es letztlich aber auch um die Devils Ulm/Neu-Ulm, bei denen Jainz nach seiner aktiven Karriere direkt zum Trainer geworden ist. Die vergangene Saison in der Bayernliga war die bislang erfolgreichste für den Verein. Darauf will man aufbauen. Doch nicht nur Spieler und Klub-Verantwortliche müssten dazu ihren Beitrag leisten. Jainz sagt: "Auch die Stadt ist gefordert."
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Tortenkünstlerin aus Unterroth: Wie wird man eigentlich Eiskönigin, Lisa Boncol?
Diesen Moment wird Lisa Boncol nicht so schnell vergessen: Im Januar wird sie zusammen mit dem Team Deutschland Vize-Europameisterin beim Gelato Europe Cup, dem Wettbewerb der besten Eismacher Europas. Im kommenden Jahr ist die Konditorin aus Unterroth wieder am Start beim Team Deutschland, diesmal bei der Weltmeisterschaft. Wie sie sich darauf vorbereitet, erzählt Lisa Boncol in der neuesten Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast. Allerdings geht es im Podcast-Gespräch mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob nicht nur um leckeres Speiseeis - denn das Kerngeschäft von Lisa Boncol sind Torten und Pralinen, die sie in ihrer Firma "La Pralina" herstellt. Als "One-Woman-Show" hat sie vor zehn Jahren ihren eigenen Betrieb gegründet, stellt aufwendige Hochzeitstorten und Geburtstagskuchen her und fertigt Pralinen an, die auch mal abenteuerliche Geschmacksrichtungen haben dürfen. Die Konditorin verrät, wie sie es geschafft hat, mit nur 22 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer auch, wie es der Mutter von zwei Söhnen gelingt, Geschäft, Familie und Meisterschaftsvorbereitungen unter einen Hut zu bekommen. Mit der Folge über feinstes Speiseeis und kunstvolle Torten geht Studio West: Der Donau-Iller-Podcast in eine kleine Sommerpause. Neue Folgen mit spannenden Gästen aus der Region Donau-Iller gibt es wieder ab September. Die Zeit bis dahin kann aber mit den bisherigen Folgen bestimmt überbrückt werden - diese gibt es alle bei uns zum Nachhören.
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Ist Golf wirklich nur was für Reiche und Rentner, Andreas Bortoli?
Karohosen, Lachshäppchen, Champagner und dicke Autos auf dem Parkplatz. Kaum eine Sportart ist so klischeebehaftet wie Golf. Es gibt Menschen, die sehen darin keinen echten Sport. Spazierengehen vielleicht, nur einen teuren Zeitvertreib für Reiche und Rentner. Soweit die gängigen Vorurteile. In der neuesten Folge von „Studio West: Der Donau-Iller-Podcast“ kommt Andreas Bortoli zu Wort. Er ist seit Kurzem Präsident des Golfclubs Ulm, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert. Die Anlage in der Wochenau bei Illerrieden zählt zu den traditionsreichsten Golfplätzen und unbestritten auch zu den schönsten in Süddeutschland. Im Gespräch mit Stephan Schöttl versucht Andreas Bortoli, die gängigsten Klischees zu entkräften und die Werbetrommel für seine Passion zu rühren. Dazu gilt es natürlich auch, die Fragen zu klären, welchen Nutzen der Golfsport für die Gesundheit hat, wie viel Moderne zu dieser so natürlichen Golfanlage passt, auf der uralte Bäume wachsen und eine riesige Artenvielfalt zu bewundern ist, und wo die Sportart das meiste Potenzial auf der ständigen Suche nach Neumitgliedern hat. Die Antworten gibt es im Podcast. Der Präsident hat erst im Alter von 45 Jahren mit dem Golfen begonnen. Im GC Ulm gibt es ganz viele Mädchen und Buben, die schon viel früher einsteigen. Bortoli erinnert sich in diesem Zusammenhang an seine ersten Versuche auf der Übungsanlage. Außerdem erzählt er, warum es so immens wichtig ist, sich um den Nachwuchs zu kümmern, und welche Rolle dabei Idole wie Deutschlands Ausnahme-Golfer Bernhard Langer oder große Turniere vor der Haustür wie die BMW International Open in München spielen. Hörerinnen und Hörer erfahren auch, warum der Golfsport von der Corona-Pandemie sogar ein Stück weit profitiert hat. Bortoli verrät obendrein, weshalb sich der Golfclub seit vielen, vielen Jahren in einem Umweltprogramm engagiert und was er von Freibier und wummernden Bässen auf der Clubhaus-Terrasse hält.
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Gospelsängerin als Musicalstar: Wie viel Sister Act steckt in Dir, Siyou?
Wenn man Siyou Isabelle Carola Ngnoubamdjum auf der Bühne der Wilhelmsburg in der Hauptrolle des Musicals Sister Act sieht, könnte man fast meinen, sie hätte noch nie etwas anderes gemacht. Dabei ist die langjährige Profimusikerin, die schon auf so vielen Bühnen stand, eigentlich eine Novizin im Musical-Fach. Und die Umstellung war nicht ganz so leicht, wie es jetzt Abend für Abend für das begeisterte Publikum aussieht. In der neuesten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" erzählt sie davon – mit der gleichen Energie und Leidenschaft, mit der sie die Rolle der Nachtclubsängerin verkörpert, die vor Kriminellen in ein Nonnenkloster flüchtet und dort mit ihrer Musik begeistert. Wie viel von dieser Deloris van Cartier in Siyou Isabelle Carola Ngnoubamdjum steckt, wie sie sich auf die ungewohnte Musical-Rolle vorbereitet hat und ob das vielleicht der Start einer Musical-Karriere sein könnte, darüber hat Siyou mit Ronald Hinzpeter und Rebekka Jakob gesprochen. Dabei galt es natürlich auch, die Frage zu klären, welches der Stücke aus "Sister Act" ihr liebstes ist – die Antwort gibt es im Podcast natürlich gesungen. Und auch wenn das jetzt wie ein fieser Teaser klingt: Es lohnt sich ganz besonders, diese Folge von "Studio-West: Der Donau-Iller-Podcast" ganz bis zum Schluss anzuhören, versprochen! In dem Podcast-Gespräch über Gott und die Welt geht es aber nicht nur um das aktuelle Stück, sondern um die Musikerin Siyou, ihre Wurzeln in Afrika, ihre Liebe zu den Schwaben und ihren Glauben, den sie als Tochter eines Pfarrers mit ihrer Musik transportieren möchte. Ihr politisches Engagement vor einigen Jahren, in das sie durch Zufall gerutscht war, kommt ebenso zur Sprache wie die aktuelle Lage, in der es nicht so leicht ist, Brücken zwischen den Menschen und den Kulturen zu bauen, wie es sich die Musikerin für sich selbst vorgenommen hat.
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Wie ist's denn so als starke Frau in einer Männerdomäne, Myriam Krüger?
Viele fußballbegeisterte Männer unterschätzen den Frauenfußball nach wie vor. Davon ist Myriam Krüger überzeugt. Obwohl Top-Kickerinnen inzwischen Qualitäten wie ausgeprägtes taktisches Verständnis oder die nötige Zweikampfhärte mitbringen, wird gerne von einem Leistungsunterschied gesprochen. Schon als Krüger als kleines Mädchen zu Hause im Schwarzwald spielte, war ihr Talent mit dem runden Leder sichtbar. Später machte sie sogar über 100 Erst- und Zweitligaspiele für den SC Freiburg. Inzwischen hat sie beim SSV Ulm 1846 Fußball in der Geschäftsführung das Sagen - als starke Frau in einer Männerdomäne. Eine Frau an diese Position zu setzen, das würden sich viele Vereine noch nicht trauen, sagt sie. Noch immer spielt die mittlerweile 33-Jährige gerne auch selbst Fußball, oft in AH-Mannschaften bei den Männern. Was die Frauen betrifft, ist Krüger bestens informiert. Sie kennt die neuesten Entwicklungen - und findet sie größtenteils gut. Aber sie verliert dabei auch nicht den Sinn für die Realität. In der nächsten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" spricht Myriam Krüger mit Stephan Schöttl über ihre große Leidenschaft. Sie erzählt vom Spagat zwischen semiprofessionellem Frauenfußball und dem ständigen Kampf um mehr Anerkennung, sagt recht deutlich, was sie von Gleichberechtigung auf dem Sportplatz hält und warum sie sich Sorgen um die Fußball-WM in Australien und Neuseeland macht, die am 20. Juli beginnt. Hörerinnen und Hörer erfahren auch, warum Krüger des SC Freiburg ziemlich gut findet. Die Geschäftsführerin des SSV Ulm 1846 Fußball verrät außerdem wie es um die Stadion-Pläne der Spatzen steht, warum Mädchen möglichst lange zusammen mit Jungs kicken sollten und was es mit den Alten Herren des SV Beffendorf auf sich hat.
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Ein Jahr Magietheater: Was zauberst Du als Nächstes, Florian Zimmer?
Er wurde Europameister der Magie, bezauberte Michael Jackson und schwebte über die Donau. Das größte Kunststück von Florian Zimmer allerdings war seine Rückkehr in die Heimat: In Neu-Ulm hat der Magier im Juni 2022 sein Zaubertheater eröffnet. Ein Jahr später und nach mehr als 200 Shows, die er dort gespielt hat, zieht Florian Zimmer im Podcast-Gespräch mit Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter Bilanz. Bei Studio West erzählt er, wie er als "magischer Dienstleister" die finanzielle Grundlage für sein Projekt gelegt hat, was die Zuschauer im zweiten Jahr Magie-Theater erwartet und ob er noch Lust auf große und spektakuläre Stunts hat. Zimmer spricht auch über die gerichtliche Auseinandersetzung mit einem früheren Freund, die ihn über Monate beschäftigt. Und der Magier verrät auch, wer es schafft, ihn zu verzaubern.
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Er steht im Tor: Wie wird man eigentlich zum Elfmeter-Killer, Felix Thiel?
Ein Elfmeter ist eine fußballerische Extremsituation. Der ominöse Punkt ist nicht weit weg vom Tor, das direkte Duell zwischen Torwart und Schütze ist ein echtes Psycho-Duell. In der Fußball-Historie gibt es viele Heldengeschichten aus eben diesen elf Metern, aber auch traumatische Erlebnisse. Denn ein Elfmeter entscheidet nicht selten über den Ausgang eines Spiels. Einer, der in solchen Momenten ganz cool bleibt, ist Felix Thiel. Der Torwart des Fußball-Regionalligisten FV Illertissen hat schon etliche Strafstöße pariert und sich landauf, landab den Status eines "Elfmeter-Killers" erarbeitet. Thiel war bis zur E-Jugend eigentlich Stürmer, dann wechselte er zwischen die Pfosten. Beim SC Fürstenfeldbruck ist er sportlich groß geworden, kam später über den TSV Schwabmünchen und den FC Memmingen zum FV Illertissen. Mit dem FVI steht er zum dritten Mal in Folge im Finale des bayerischen Totopokals und darf sich am 3. Juni in der Partie gegen den Drittligisten FC Ingolstadt beweisen. Möglicherweise ja auch wieder im Elfmeterschießen. In dieser Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" spricht Felix Thiel mit Stephan Schöttl über sein Hobby. Er erzählt vom Spagat zwischen Berufsleben und semiprofessionellem Sport, sagt recht deutlich, was er von der Entwicklung des Fußball-Business hält und warum er sich nach mehr Stimmung bei Heimspielen des FVI sehnt. Hörerinnen und Hörer erfahren auch, warum Thiel den FC Bayern München und Manuel Neuer ganz gut findet - und trotzdem selbst am liebsten im Grünwalder Stadion, der Heimat des großen Stadtrivalen TSV 1860 München, kickt. Der Torwart-Hüne verrät außerdem sein Elfmeter-Geheimnis, welche Musik er nach Illertisser Siegen als Kabinen-DJ auflegt und warum er auf dem Platz schon den einen oder anderen Sonnenbrand bekommen hat.
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Der Mann fürs Klima im TV: Wie wird unser Wetter, Sven Plöger?
Schon als kleines Kind war Sven Plöger begeistert vom Wetter - und stand staunend auf dem heimischen Balkon, um Blitz und Donner beobachten zu können. Die Begeisterung hat gehalten - heute ist der Wahl-Ulmer Deutschlands bekanntester Meteorologe, moderiert Wettersendungen in der ARD und teilt seine Leidenschaft in Dokumentationen mit dem Fernsehpublikum. Im Fernsehen erklärt Sven Plöger, wie das Wetter am nächsten Tag wird. In seinen Büchern und Vorträgen zeigt er auf, warum das Wetter sich so entwickelt - und wie gefährlich die Klimaveränderung für uns sein kann. Sein Bestseller "Zieht euch warm an, es wird heiß" erscheint am 8. Mai in einer überarbeiteten Neuauflage, diesmal unter dem Titel "...es wird noch heißer". In der neuen Folge von Studio West: Der Donau-Iller-Podcast sprechen Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter mit Meteorologe Sven Plöger nicht nur über seine Leidenschaft fürs Wetter und über den Klimawandel. Es geht auch um die Frage, ob sich die Entwicklung noch aufhalten lässt. Hörerinnen und Hörer erfahren, wie der Meteorologe die Aktionen der "Letzten Generation" einschätzt - und was er für sich ganz persönlich als Konsequenz aus den Klimaveränderungen gezogen hat. Auch die Frage, ob es weiße Weihnachten gibt, wird in dieser Podcast-Folge geklärt. Der Rheinländer Plöger verrät außerdem, ob er nach so langer Zeit in Ulm inzwischen Schwäbisch schwätzen kann.
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Run Bike Rock: Wie läuft's, Birgit Karger und Ansgar Batzner?
Auf der Homepage der Illertisser Sportveranstaltung Run Bike Rock läuft bereits der Countdown. Sekunde für Sekunde, bis am Sonntag, 7. Mai, im Vöhlinstadion der Startschuss fällt. Inzwischen ist das Event zum Pflichttermin für die Ausdauersport-Szene in der Region geworden. Vor allem für Läuferinnen und Läufer. Heuer wird erstmals ein Marathon angeboten, aber auch ein Radrennen kehrt ins Programm zurück. Die Erfolgsgeschichte begann im Sommer 2018. Bei der Premiere wurden die Organisatoren vom riesigen Zuspruch überrascht. An die 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte man erwartet, am Ende waren es fast 3500. Und das Format wächst weiter. Das beschert den Organisatoren, die sich allesamt ehrenamtlich für die Veranstaltung engagieren, auf der anderen Seite aber auch noch mehr Arbeit. Bis zu 300 Helferinnen und Helfer werden für die Auflage 2023 benötigt. In der nächsten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" spricht Stephan Schöttl mit Birgit Karger und Ansgar Batzner über die Faszination Ausdauersport. Die beiden stehen zusammen dem 15-köpfigen Organisationsteam von Run Bike Rock vor und unterhalten sich über die Idee, die dahintersteckt, über große Herausforderungen und den Kampf gegen den inneren Schweinehund. Hörerinnen und Hörer erfahren auch, was der Cholesterinspiegel mit der Rock-Musik beim Event zu tun hat und warum sowohl das Vöhlinstadion als auch der Marktplatz "XXL-Charme" haben. Batzner und Karger verraten außerdem, auf welche Neuerung sie bei der vierten Auflage im Jahr 2023 besonders stolz sind, wie die Streckenführungen zustande kommen und weshalb der gute Zweck eine überaus wichtige Rolle spielt.
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Weltweit im Einsatz: Wie fühlt sich ein Erdbeben an, Sylvia Rohrhirsch?
„Sie haben keinen Halt mehr. Es wackelt alles, es ist laut, es macht richtig Krach. Und man kann sich nirgends festhalten.“ Sylvia Rohrhirsch hat diese Situation schon mehrfach erlebt, wenn die Erde bebt. Die Bellenbergerin ist seit 2005 immer wieder im Katastropheneinsatz – zuletzt im Erdbebengebiet in der Türkei. Am Abend vor ihrer Abreise dort gab es erneut ein Erdbeben. In der neuen Folge von „Studio West: Der Donau-Iller-Podcast“ spricht Sylvia Rohrhirsch darüber, wie die Arbeit in einem Krisengebiet abläuft und was sie bei ihrem jüngsten Einsatz vor Ort erlebt und gesehen hat. Im Gespräch mit Rebekka Jakob und Ronald Hinzpeter erzählt sie, wie es dazu kam, dass sie in die Krisengebiete der Welt fährt. Es ist eine Aufgabe, die sie nicht mehr loslässt. Dennoch: Diese Einsätze sind nichts für Abenteurer, sagt die erfahrene Helferin. Und es dauert, das Erlebte zu verarbeiten, manchmal sogar Monate. Wie Sylvia Rohrhirsch das macht – und dass dabei auch gelacht werden darf und soll – erfahren Hörerinnen und Hörer in unserer neuen Podcast-Folge. „Ich mach’s, weil ich gerne tu, weil ich es kann, und weil es für mich in erster Linie um die Menschen geht.“ Das gilt übrigens auch für ihr Herzensprojekt Felison's School in Eldoret in Kenia. Hier hat die Bellenbergerin zusammen mit dem ehemaligen Läufer Felix Limo eine Schule gegründet. Im Podcast erzählt sie auch davon, wie sich die Situation dort entwickelt hat und was die ersten Patenkinder dort nach ihrem Abschluss vorhaben.
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Für immer TSV Buch: Wie wird man eigentlich Kult-Trainer, Harry Haug?
"Ich bin schon lange im Geschäft und ich habe schon viel erlebt." Selbst als sein TSV Buch als Tabellenführer in der Fußball-Landesliga in die Winterpause ging, war es Harry Haug nicht danach, große Reden zu schwingen. Demütig müsse man bleiben. Bis zum letzten Spieltag. Der 49-Jährige mag es eben lieber bodenständig. Harmonie ist ihm wichtig. Und die findet er seit mittlerweile fast 15 Jahren bei den Kickern im Rotthal. Die Erfolgsgeschichte begann im Sommer 2009. Der TSV Buch war gerade in die Kreisliga A Iller aufgestiegen, als ein gewisser Harald Haug als Spielertrainer einstieg. Er durchlebte mit dem Verein viele Höhen und Tiefen - und blieb immer das Paradebeispiel für Vereinstreue. Vor ein paar Wochen verlängerte er seinen Vertrag bis Ende der Saison 2023/2024, die Fußballfans in der Region Donau/Iller honorierten das und wählten Haug im Januar zum ersten "Sportstar des Monats" unserer Redaktion. In der zweiten Folge von "Studio West: Der Donau-Iller-Podcast" spricht Harry Haug mit Stephan Schöttl über des Deutschen liebstes Kind, den Fußball. Er erzählt von echten Typen, sagt recht deutlich, was er vom Videobeweis hält - und wird von einem guten Freund überrascht. Hörerinnen und Hörer erfahren auch, warum Haug den Freiburger Trainer Christian Streich ganz gut findet und wo für einen Verein wie den TSV Buch die Grenzen im Amateurfußball erreicht sind. Der Kult-Trainer verrät außerdem, für welchen Bundesliga-Klub sein Herz schlägt, wie Vertragsverlängerungen auf dem Land ablaufen und warum er immer einen Schlafsack in der Umkleidekabine liegen hat.
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ABOUT THIS SHOW
Die Donau und die Iller rahmen das Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg ein – eine spannende Region mit Menschen, die etwas zu erzählen haben. Studio West, der Donau-Iller-Podcast der Illertisser Zeitung und Neu-Ulmer Zeitung, lässt diese Menschen zu Wort kommen. Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Sport und Politik erzählen, was sie bewegt. Ronald Hinzpeter, Rebekka Jakob und Stephan Schöttl moderieren den Podcast im Wechsel. Jeden zweiten Donnerstag erscheint jeweils eine neue Folge.
HOSTED BY
Illertisser Zeitung und Neu-Ulmer Zeitung
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