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PODCAST · society

Treffpunkt

Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift.Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen.Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.

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  1. 100

    Vier Stauseen, vier Welten

    Im abgelegenen Calfeisental im St. Galler Oberland wartet der dramatische Höhepunkt der 2 tägigen Velo-Reise von SRF 1 Outdoor- Reporter Marcel Hähni. Bereits die Anreise ist ein Erlebnis: Die Strasse führt durch mehrere schmalen Tunnels und eröffnet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt. Der Gigerwaldstausee ist Teil einer faszinierenden Welt aus Tunnels, Druckleitungen, Kraftwerken und Staumauern. Eine Welt, die man als Wanderer und Velofahrer oft nur von aussen sieht – und deren Dimensionen man erst richtig begreift, wenn man direkt davorsteht. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.

  2. 99

    Stopp Foodwaste

    Wie viel Essen werfen wir täglich weg, obwohl es eigentlich noch gut wäre? Was können wir zu Hause besser machen – beim Einkaufen, Lagern und Kochen? Und was unternimmt die Lebensmittelindustrie gegen die Verschwendung? Jedes Jahr landen riesige Mengen an Lebensmitteln im Abfall – obwohl vieles davon noch geniessbar wäre. Wir schauen auf unseren Alltag: Wie clever einkaufen, richtig lagern und Reste verwerten? Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum wirklich? Und wann ist ein Lebensmittel tatsächlich nicht mehr gut? Aber Foodwaste entsteht nicht nur bei uns zu Hause. Auch Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Detailhandel und Gastronomie sind gefordert. Welche Lösungen gibt es dort bereits – und wo braucht es noch Veränderungen?

  3. 98

    25 Jahre 9/11

    Mittlerweile sind diese Attentate 25 Jahre her. Unsere Generation wird das Ereignis nie vergessen. Aber was ist mit denen, die damals noch gar nicht auf der Welt waren? Es ist ein Ereignis, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge in den USA die Welt. Für viele von uns ist noch genau präsent, wo wir waren, als wir von den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon erfuhren. Doch inzwischen sind 25 Jahre vergangen. Eine ganze Generation ist herangewachsen, die damals noch gar nicht auf der Welt war. Für diese jungen Menschen ist der 11. September Geschichte – etwas, das sie aus Erzählungen, Bildern, Dokumentationen und aus der Schule kennen. Aber wie wird heute über den 11. September gesprochen? Ist 9/11 Teil des Geschichtsunterrichts? Wie vermitteln Lehrpersonen ein Ereignis, das für ihre Schülerinnen und Schüler bereits so weit zurückliegt? Und welche Ereignisse schaffen es überhaupt in unsere Geschichtsbücher?

  4. 97

    Discofieber auf dem Land

    Ausgang auf dem Land hat in der Schweiz eine lange Tradition. Fahrende Discos, «Chäferfeste», Dancings in Dorfbeizen und Tanzlokalen prägten das Nachtleben. Oft reisten sogar Städter aufs Land, weil dort musikalisch und gesellschaftlich besonders viel los war. Und heute? Nicht nur die Städte waren Zentren des Nachtlebens. In vielen Regionen der Schweiz wurde auf dem Land die Nacht zum Tag gemacht, etwa in Nidwalden. Eine Ausstellung in Stans erinnert an 150 Jahre Musik- und Tanzkultur in der Innerschweiz. Sie erzählt von legendären Treffpunkten, Konzerten und Tanzlokalen, die Menschen aus Nah und Fern anzogen. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir zurück auf die Schweizer Ausgehkultur zwischen Dorfbeiz, Festzelt und Disco. Wir gehen der Frage nach, warum das Land über Jahrzehnte ein Magnet für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer war und ob diese Tradition heute noch weiterlebt.

  5. 96

    50 Jahre «Die Muppet Show» – Chaos, Kult und grosse Kunst

    Am 5. September 1976 flimmerte die erste Folge «Die Muppet Show» über die TV-Geräte. Der Auftakt einer Erfolgsgeschichte. Der US-amerikanische Puppenspieler Jim Henson entwickelte schon in seiner Studienzeit Spielfiguren und feierte mit der Kindersendung «Sesamstrasse» erste Erfolge. Mit «Die Muppet Show» wollte er eine Puppenshow auch für Erwachsene präsentieren. Die US-Fernsehsender zeigten wenig Interesse. So wurde «Die Muppet Show» in London produziert und zum ersten Mal ausgestrahlt. Die vielen Figuren wie Kermit, Miss Piggy, Fozzie Bär oder Gonzo wurden zu Stars mit Fans auf der ganzen Welt.

  6. 95

    Schweizer Obst im Hitzesommer - Klein dafür süss

    Der Hitzesommer hat auch Auswirkungen auf das Obst. Die Früchte sind generell kleiner als sonst, dafür ist der Zuckergehalt grösser. Was heisst das für die Schweizer Obstbäuerinnen und -bauern? Gast im Studio ist der Präsident des Schweizer Obstverbandes, Jürg Hess. Er ist selber Landwirt und hat neben Ackerbau und Milchwirtschaft auch Äpfel- und Birnenbäume auf seinen 50 Hektar Land. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er, wie es um die diesjährige Obsternte steht und wie sich die Früchte in der Schweiz in Zukunft verändern werden.

  7. 94

    Ganz persönlich – aber mit KI geschrieben

    Eine Freundin antwortet mit ChatGPT, der neue Schwarm lässt seine Nachrichten von Google-Gemini formulieren und der Chef seine «persönliche» Dankeskarte. Ist das praktische Schreibhilfe oder eine Täuschung? Der «Treffpunkt» fragt Sie: Wo darf KI mitschreiben, und wo wird sie zum Vertrauensbruch? Geburtstagsgrüsse, Liebesnachrichten oder Entschuldigungen: KI findet schnell die richtigen Worte. Doch was, wenn ein Text gar nicht mehr nach dem Menschen klingt, der ihn verschickt? Wie reagieren wir, wenn Partner, Freundinnen oder Vorgesetzte persönliche Botschaften von ChatGPT schreiben lassen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir, wo KI eine legitime Schreibhilfe ist, wo sie zum No-Go wird und ob wir ihren Einsatz offenlegen sollten.

  8. 93

    Weltwirtschaftskrise 1929: Kann das wieder passieren?

    Der Börsencrash von 1929 stürzte die Welt in eine jahrelange Krise. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann erklärt, warum es so weit kam, weshalb die Schweiz besonders lange litt, welche Lehren Politik und Wirtschaft daraus zogen und ob sich eine solche Krise wiederholen kann. Der Börsencrash von 1929 löste eine Weltwirtschaftskrise aus, die auch die Schweiz hart traf: Exporte brachen ein, die Arbeitslosigkeit stieg, Armut breitete sich aus. Doch weshalb waren die Folgen damals viel gravierender als bei späteren Börsencrashs? Und wie gut wären die Schweiz und die Welt heute gegen eine ähnliche Krise gewappnet? Im «Treffpunkt» spricht SRF Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann, Macher des Podcasts «Weltwirtschaftskrise», über die Ursachen, die Fehler der Schweizer Politik und die Lehren aus 1929.

  9. 92

    Wie gelingt die Trennung ohne Rosenkrieg?

    Eine Trennung oder eine Scheidung gehört zu den schwierigsten Phasen im Leben. Aber die Trennung muss nicht zwingend im Streit enden. Wie können Paare in emotionalen Zeiten Lösungen finden? Rund 40 Prozent der Schweizer Ehen enden in der Scheidung. Auch viele langjährige Beziehungen gehen irgendwann zu Ende. Danach wird oftmals gestritten. Wer bekommt das Haus? Wer bekommt das Auto? Wie erziehen wir die Kinder? Wer schaut zum Hund? Unser Gast zeigt auf, wie solche Streitigkeiten gelöst werden können und wie der Schritt in eine normale Beziehung nach der Trennung gelingt. Gast: Tatjana Michaelis, Mediatorin und Trennungsberaterin

  10. 91

    Heute vor 70 Jahren erscheint die erste «Bravo»

    Von Filmstars bis zu Popidolen: Die «Bravo» prägte Generationen von Jugendlichen. Wie wurde aus einer Zeitschrift mit Schauspielerporträts das einflussreichste Jugendmagazin im deutschsprachigen Raum? Als die Jugendzeitschrift «Bravo» 1956 in der damaligen BRD gegründet wurde, stand noch nicht die Popmusik im Mittelpunkt. Das Magazin berichtete zunächst vor allem über Filme, Fernsehen und die grossen Leinwandstars der Zeit. Schauspielerinnen und Schauspieler zierten die Titelseiten, ihre Geschichten und Porträts begeisterten ein junges Publikum. Mit dem Aufstieg der Pop- und Rockmusik wandelte sich die «Bravo» vom Film- und Fernsehmagazin zum Leitmedium der Jugendkultur. Hitparaden, Starposter und exklusive Geschichten über Musikstars begeisterten Millionen von Leserinnen und Lesern. Kultstatus erlangte das Blatt aber auch mit der Rubrik Dr. Sommer, deren Antworten auf intime Fragen für viele Jugendliche zur wichtigsten Quelle in Sachen Liebe und Sexualität wurden. Wie gelang der Wandel von der Film- und TV-Zeitschrift zum Kultmagazin für Popmusik und Jugendkultur? Und warum übt die «Bravo» bis heute eine so grosse Faszination aus? Darüber sprechen wir im Treffpunkt.

  11. 90

    Woher kommt das Böse in uns?

    Ein Doppelmord, der die Schweiz erschütterte: Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie «Der Klebebandmörder» rekonstruiert eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Warum aber töten Menschen, obwohl sie wissen, dass Töten moralisch falsch ist? Am 4. Juni 2016 macht ein Velofahrer bei Boppelsen (ZH) eine grausige Entdeckung: In einem Waldstück findet er eine Leiche. Was folgt, sind Ermittlungen, die eines der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der Schweiz ans Licht bringen. «Der Klebebandmörder» erzählt die Geschichte eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte: Ein scheinbar unauffälliges Ehepaar aus dem Kanton Bern steht im Verdacht, aus Geldnot zwei Menschen brutal getötet zu haben. Beide Opfer wurden gefesselt und mit Klebeband erstickt. Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie zeigt die Herausforderungen für Polizei und Justiz, die Wendungen im Verlauf der Ermittlungen und die Perspektive von Direktbetroffenen. Doch was bringt Menschen dazu, eine solche Tat zu begehen? Woher kommt Gewalt? Und wie entsteht die Bereitschaft, einen anderen Menschen zu töten? Darüber sprechen wir im Treffpunkt mit Jérôme Endrass, Experte für Forensische Psychologie. Wir gehen der Frage nach, welche psychologischen, sozialen und situativen Faktoren Menschen zu Tätern machen können und ob das Böse tatsächlich in jedem von uns steckt.

  12. 89

    Wie verändert sich der Obstanbau in der Schweiz?

    Was sind die Herausforderungen, die der Klimawandel beim Obstanbau mit sich bringt? Welche neuen Obstsorten können in der Schweiz wachsen und wie sieht die Zukunft im Obstbau aus? Gast ist Achim Walter, Professor für Kulturpflanzenwissenschaften am Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich.

  13. 88

    Shinrin-Yoku – Waldbaden im Engadin

    Eintauchen in die Wälder des Engadins. Viele Menschen kommen in den Engadiner Wäldern zur Ruhe. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan und ist dort unter dem Begriff «Shinrin Yoku» bekannt. Heute findet das Waldbaden auch im Engadin immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Die einzigartige Naturkulisse, die klare Bergluft und die besondere Stille machen die Region zu einem idealen Ort, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und die Natur bewusst zu geniessen. Waldbaden im Engadin bedeutet, die Natur ganz bewusst und mit allen Sinnen zu erleben. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen oder einen Gipfel zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen das langsame Gehen, das bewusste Wahrnehmen und das Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Waldes. Perfekte Voraussetzungen für SRF 1- Moderator Ralph Wicki. Er taucht in der Sendung «Treffpunkt» in den Arven- und Lärchenwald des Engadins und versucht hinter das Geheimnis des beliebten Waldbadens zu kommen.

  14. 87

    Literatur im Engadin – Inspiration für Autorinnen und Autoren

    Das Engadin ist nicht nur eine Region für den Tourismus. Auch literaturbegeisterte Menschen zieht es immer wieder in diese Region. Zum Beispiel ins legendäre Hotel Waldhaus nach Sils. Das Engadin ist nicht nur eine Region von beeindruckender Schönheit, sondern auch eine bedeutende Literaturlandschaft. Die Region hat zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller inspiriert und hervorgebracht. Besonders eng mit dem Engadin verbunden ist die rätoromanische Literatur, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität des Tals leistet. Viele Autorinnen und Autoren haben die Engadiner Natur, das Leben in den Bergdörfern und die Herausforderungen zwischen Tradition und Moderne in ihren Werken verarbeitet. In der Sendung «Treffpunkt» steigt Ralph Wicki im Hotel Waldhaus in Sils ab. Das Hotel hat sich schon lange der Literatur verschrieben. Viele Autorinnen und Autoren übernachten eine Zeitlang im Hotel, um sich für neue Werke inspirieren zu lassen. Ralph Wicki trifft dort die Engadiner Schriftstellerin Flurina Badel. Die Bündnerin Flurina Badel greift in ihrem Buch «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp.

  15. 86

    Die rätoromanische Sprache im Engadin

    Im Engadin sprich man zwei verschiedene romanische Idiome - Puter und Vallader. Beide Idiome prägen das Tal. Die rätoromanische Sprache gehört zum Engadin wie die Seen, die Berge und die typischen Engadiner Häuser. Sie ist eine der vier Landessprachen der Schweiz und prägt die Identität der Region bis heute. Im Engadin werden zwei romanische Idiome gesprochen: Puter im Oberengadin und Vallader im Unterengadin. Auch wenn im Alltag heute viele Menschen Deutsch sprechen, ist Rätoromanisch nach wie vor lebendig. Es wird in Familien, Schulen und Vereinen gepflegt. Ortsnamen, Beschilderungen und kulturelle Traditionen erinnern überall an das sprachliche Erbe der Region. Für viele Einheimische ist Rätoromanisch weit mehr als nur eine Sprache, es ist ein Ausdruck ihrer Herkunft und ihrer Verbundenheit mit dem Engadin.

  16. 85

    Flughafen Samedan - der grosse Wirtschaftsmotor für die Region

    Auf dem höchsten Flughafen Europas landen die Privatjets der Reichen und Superreichen. Der Flughafen ist für die Region ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Der Flughafen Samedan ist weit mehr als nur ein regionaler Flugplatz. Als höchstgelegener Flughafen der Schweiz spielt er eine wichtige Rolle für die Wirtschaft im Engadin. Vor allem der Geschäfts- und Privatflugverkehr bringt Gäste aus aller Welt in die Region und sorgt für Wertschöpfung in Hotels, Restaurants und im Tourismus. Viele Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt mit dem Flughafen zusammen. Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt, dass der Flugplatz jährlich rund 200 Millionen Franken Umsatz generiert und über 1000 Arbeitsplätze in der Region sichert. Gleichzeitig polarisiert der Flughafen. Kritiker bemängeln den Lärm, die Umweltbelastung und die starke Ausrichtung auf den Privatjet-Verkehr. Befürworter hingegen sehen in ihm einen wichtigen Standortfaktor und einen Motor für den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Kaum ein anderes Infrastrukturprojekt im Engadin wird deshalb so kontrovers diskutiert wie der Flughafen Samedan.

  17. 84

    Das Engadin – weit mehr als nur ein Touristenmagnet

    Das Engadin begeistert jedes Jahr hundertausende von Touristen. Das Tal hat aber weit mehr zu bieten, als nur chice Hotels und ein grosses Freizeitangebot. Es sind die Menschen dort, die das Tal ausmachen. Diese Woche ist der SRF 1 – Moderator Ralph Wicki im Engadin unterwegs, in einer der bekanntesten und eindrücklichsten Regionen der Schweiz. Doch das Engadin im Kanton Graubünden ist nicht einfach das Engadin. Es teilt sich in zwei unterschiedliche Landschaften. Das Oberengadin mit seinen berühmten Seen, mondänen Ferienorten wie St. Moritz und einer weiten, offenen Talebene und das Unterengadin, das ursprünglicher wirkt, mit seinen Engadiner Dörfern, den reich verzierten Häuserfassaden und einer lebendigen rätoromanischen Kultur. Beide Regionen sind durch den Fluss Inn miteinander verbunden und haben doch ihren ganz eigenen Charakter. Was das Ober- und das Unterengadin ausmacht, wo die Unterschiede liegen und was die Menschen mit ihrer Heimat verbindet, darüber sprechen wir in der Sendung «Treffpunkt» live vor Ort.

  18. 83

    «Die spinnen, die Römer!» - Asterix-Erfinder wäre 100 geworden

    Der Franzose René Goscinny hat mit Asterix eine Figur geschaffen, die auch nach dem Tod ihres Erfinders weiterlebt. Der Weg zum erfolgreichen Comic-Autor war aber lang. Goscinny hat einen grossen Teil seiner Kindheit in Argentinien verbracht. Nach dem Tod seines Vaters ist er nach New York ausgewandert und versuchte sich als Walt-Disney-Zeichner. Erst mit seiner Rückkehr nach Europa kam der Erfolg als Autor. Nicht nur Asterix sondern auch andere Comic-Klassiker wie Lucky Luke hat Goscinny mitgeprägt. - Gast: Markus Gasser, SRF Kultur

  19. 82

    Wenn Tiermedizin auf Humanmedizin trifft

    Zwei Humanmediziner besuchen das Tierspital Zürich. Sie beobachten, bringen sich ein und sie staunen. Was kann die Humanmedizin von der Tiermedizin lernen und wie sieht es umgekehrt aus? Afreed Ashraf ist Humanmediziner. Für die Sendung Puls Check besucht er das Tierspital Zürich. Unter anderem assistiert er Tierärztin Maya Kummrow bei der Operation einer Schildkröte. Beim Eingriff verblutet das Tier beinahe. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen die beiden von ihren Erlebnissen. Wo unterscheidet sich die Humanmedizin von der Tiermedizin? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Und wie können die beiden Disziplinen voneinander profitieren? Gäste: - Afreed Ashraf, Arzt für Innere Medizin - Maya Kummrow, Oberärztin am Tierspital Zürich

  20. 81

    Wie sehr bewegt uns die Sonnenfinsternis?

    Es ist die erste grössere Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Am Abend um ca. 20.20 Uhr verdunkelt sich die Sonne in der Schweiz um bis zu 93 Prozent. Wir schalten nach Spanien, wo sich eine totale Sonnenfinsternis ereignet. Viele Menschen reisen derzeit nach Spanien, um die totale Sonnenfinsternis zu erleben. Einer von ihnen ist Marc Horat, Leiter des Planetariums im Verkehrshaus Luzern. Für ihn ist es die erste totale Sonnenfinsternis. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er von der Stimmung vor Ort, der grossen Vorfreude und erklärt, wie dieses faszinierende Naturereignis entsteht.

  21. 80

    Erfüllte und unerfüllte Lebensträume

    Den klassischen Traum vom Auswandern an einen schönen Ort, dort ein kleines Bed & Breakfast eröffnen und ein chilliges Leben führen, kennen wir alle. Und wir wissen dank Auswanderer-Sendungen auch: Funktioniert häufig nicht wie geplant. In den Ferienzeiten erinnert man sich gerne an Träume, die man für das Leben hat oder hatte. Und oft denkt man sich: Ich sollte diese Träume endlich umsetzen. In einem Treffpunkt bei SRF 1 fokussieren wir auf Menschen, die einen ganz speziellen Traum hatten oder noch haben.

  22. 79

    Junge Bäuerinnen in der Schweiz

    Es ist Mitte August, auf dem Bauernhof herrscht Hochsaison. Und die Wahrscheinlichkeit ist höher denn je, dass eine Frau auf dem Traktor sitzt. Skills auf dem Traktor, aber Existenzängste bei einer Scheidung und keine Altersvorsorge? Zum UNO-Jahr der Bäuerinnen beleuchten wir die Realität von durchschnittlich 18 Franken Stundenlohn bei einer 65-Stunden-Woche. Zwischen Goldmedaille, unbezahlter Arbeit und Altersvorsorge: Wie sieht die Realität von Landwirtinnen in der Schweiz aus?

  23. 78

    Wenn die kühlenden Bäume selber unter der Hitze leiden

    Hitzewelle folgt auf Hitzewelle. Das setzt nicht nur uns Menschen zu. Gerade jene Bäume, die in Städten und Siedlungsgebieten für Abkühlung sorgen sollten, kämpfen mit der grossen Hitze. Was kann man für diese Bäume tun? In der Sendung Treffpunkt machen wir einen Rundgang durch Basel mit seinen Stadtbäumen und geben einen Einblick in den Klimagarten der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zürich. Dort wird an neuen Baumarten geforscht, die besser mit der Hitze umgehen können und es werden Untergründe geschaffen, die es ermöglichen, die Bäumen auch bei grosser Hitze mit genügend Wasser zu versorgen.

  24. 77

    Live von der Autobahnraststätte

    SRF 1 sendet live von der Autobahnraststätte Heidiland in Maienfeld mitten im Sommerferienverkehr. Hier rollt der Verkehr vorbei, wird getankt, gewartet, gegessen und durchgeatmet, bevor die Reise weitergeht. Die Sendung «Treffpunkt» wirft einen Blick hinter die Kulissen der Raststätte Heidiland. Wer hält den Betrieb am Laufen? Und welchen Menschen begegnet man an einem Ort, an dem täglich tausende Autos nur kurz Halt machen?

  25. 76

    Wie kommt ein Film ins Kino?

    Während des Filmfestivals in Locarno treffen sich Schweizer Kinobetreiber und Kinoverleihe zu einem gemeinsamen Ausstausch. Und man schaut, welche Filme in die Kinos kommen könnten. Nicht jeder Film, der im Ausland produziert wird, schafft den Sprung auf die Schweizer Kinoleinwände. Der wichtigste Grund dafür: Es braucht einen Filmverleih, der die Rechte am Film erwirbt und ihn aktiv bei den Schweizer Kinos platziert. Das Interesse an solchen Produktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während manche Filme kaum Beachtung finden, entbrennt um andere ein regelrechter Bieterwettstreit. In solchen Fällen entscheidet oft die finanzielle Schlagkraft der Verleiher: Wer bereit ist, am meisten zu investieren, erhält den Zuschlag. Viele Filmverleihe in der Schweiz waren deshalb auch am Filmfestival von Cannes präsent, wo sie sich am weltgrössten Filmmarkt die Rechte an vielversprechenden Produktionen sicherten. Welche Filme schliesslich den Weg in die Schweizer Kinos finden, zeigt sich unter anderem an der «Film Convention Locarno» während des 79. Filmfestivals von Locarno, welches heute startet. Dort präsentieren die Verleiher den Schweizer Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern ihre neu erworbenen Filme. Diese können anschliessend ihr Interesse an den jeweiligen Produktionen anmelden. In der Sendung «Treffpunkt» treffen wir auf der legendären Piazza Grande auch den Oscarpreisträger Xavier Koller. 1991 bekam er für seinen Film «Die Reise der Hoffnung» den wichtigsten Filmpreis der Welt.

  26. 75

    Faszination Mani Matter

    Heute würde er 90 Jahre alt werden: Der Berner Liedermacher Mani Matter. Auch über 50 Jahre nch seinem Tod sind er und seine Lieder unvergessen, ja sogar zu einer Art nationalem Monument geworden. Warum das so ist, fragen wir den Matter-Biografen und unsere Hörerinnen und Hörer.

  27. 74

    Tierisch verständlich! Wie Tiere mit uns reden, und wir mit ihnen

    Hunde täuschen Artgenossen, Delfine sprechen mit ihren Jungen anders als mit Erwachsenen und Katzen erziehen manchmal ihre Menschen. Die Forschung entdeckt immer mehr über die Kommunikation von Tieren. Was bedeutet das für unseren Umgang mit ihnen, und ist echter Dialog möglich? Tiere kommunizieren komplexer, als lange angenommen. Studien zeigen, dass Hunde Wörter lernen, vorausplanen oder sogar täuschen können. Delfine verwenden eine Art Babysprache, Schimpansen pflegen ihre Beziehungen mit Gesten. Gleichzeitig verändert sich unser Verhältnis zu Haustieren: Aus einer klaren Hierarchie wird zunehmend eine Partnerschaft. Doch was ist wissenschaftlich belegt? Wo vermenschlichen wir Tiere? Welche Verantwortung tragen wir, wenn wir ihre Fähigkeiten besser verstehen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und fragen: Wie wird das Zusammenleben von Mensch und Tier künftig aussehen?

  28. 73

    «Ich wott hei!» - Heimweh: Eine typische Schweizer Krankheit?

    Heimweh galt einst als typische Schweizer Krankheit. Alte Hirtenlieder sollen es sogar ausgelöst haben. Heute kennen viele das Gefühl aus den Ferien, dem Militär oder dem Klassenlager. Erzählen Sie uns von Ihrem prägendsten Moment des Heimwehs. Vor rund 400 Jahren glaubten Ärzte, Heimweh sei eine typische Schweizer Krankheit. Besonders Schweizer Söldner sollen darunter gelitten haben. Als Auslöser galten unter anderem die sogenannten Kuhreihen, traditionelle Hirtenlieder, die Erinnerungen an die Heimat weckten. Heute ist Heimweh keine Krankheit mehr, sondern ein Gefühl, das viele kennen. Mit Mundartexperte Christian Schmid sprechen wir über die Geschichte des Heimwehs und darüber, warum dieses Gefühl bis heute so stark sein kann. Und wir möchten von Ihnen wissen: Wann hatten Sie einen Moment des Heimwehs, der Ihnen bis heute geblieben ist?

  29. 72

    Daheim in der Welt, verwurzelt in der Schweiz

    Sie leben in Australien, Kanada, Thailand oder den USA und haben doch alle eines gemeinsam: einen Schweizer Pass. Im Jugendsommerlager der Auslandschweizer-Organisation entdecken 30 Jugendliche die Schweiz, ihre Wurzeln und ein Stück Heimat neu. Sie besitzen einen Schweizer Pass, leben aber im Ausland: 30 Jugendliche aus Ländern wie Kanada, Thailand, den USA oder Australien verbringen ihre Sommerferien im Jugendlager der Auslandschweizer-Organisation (ASO) in Yverdon-les-Bains. Nach Stationen im Berner Oberland und einer Gummibootsfahrt auf der Aare erleben sie nun den Lageralltag am Neuenburgersee. Wie fühlt sich die Schweiz an, wenn man sie bisher vor allem aus Erzählungen der Eltern oder Grosseltern kennt? Welche Traditionen überraschen, welche verbinden? Und welche Rolle spielen Sprache, Kultur und Freundschaften für die «Fünfte Schweiz»? Radio SRF 1 besucht das Lager live und spricht mit Jugendlichen und Verantwortlichen über Herkunft, Identität und die Frage, wie Heimat über Kontinente hinweg entstehen kann.

  30. 71

    Olivenöl: Mehr als nur Speiseöl

    Viele bringen aus den Ferien einen Kanister Olivenöl mit nach Hause. Aber woran erkennt man gutes Olivenöl überhaupt? Und wofür kann man es sonst noch brauchen? Olivenöl gilt als gesund, vielseitig und steht in fast allen Schweizer Küchen. In der Sendung «Treffpunkt» klären wir, wie gutes Olivenöl schmeckt, was «extra vergine» bedeutet und ob sich teure Flaschen tatsächlich lohnen. Ausserdem diskutieren wir die Frage aller Fragen. Darf man Olivenöl zum Anbraten verwenden oder nicht? Die Hörerinnen und Hörer verraten zudem ihre überraschendsten Anwendungen für Olivenöl. Und wir zeigen, warum sogar im Zürcher Weinland Olivenbäume wachsen und Schweizer Olivenöl plötzlich kein exotischer Gedanke mehr ist. Gast: Dominik Flammer, Essensforscher

  31. 70

    Mit dem Dampfschiff «Unterwalden» nach Alpnach

    Im Sommer herrscht auf dem Vierwaldstättersee Hochbetrieb. Tausende Touristinnen und Touristen machen die sogenannte Goldene Rundreise. Mitten drin: ein historischer Raddampfer. Das Dampfschiff «Unterwalden» ist seit fast 125 Jahren auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Im Sommer transportiert es Gäste von Luzern nach Alpnach und zurück. Es ist Teil der Goldenen Rundreise, bei der die Touristinnen und Touristen von Luzern nach Alpnach mit dem Schiff fahren. Danach nehmen sie die Zahnradbahn auf den Pilatus. Auf der anderen Seite geht es mit der Seilbahn hinunter nach Kriens. In der Sendung Treffpunkt berichten wir live vom Dampfschiff «Unterwalden».

  32. 69

    Begegnungen mit Tieren in den Ferien bereichern unseren Geist

    Wenn wir in den Ferien auf Tiere aller Art treffen, sind das meistens Begegnungen, die wir nicht so schnell mehr vergessen. Mal löst die Begegnung Angst aus, mal macht sie unglaublich Freude. In den Sommerferien kommt es immer wieder vor, dass man Tiere hautnah erleben kann. In den Highlands in Schottland taucht etwa plötzlich ein imposanter Rothirsch aus dem Wald auf, eine Kreuzotter wärmt sich an einem sonnigen Hang im Jura oder ein streunender Hund will an der Adria nicht von der Seite weichen und begleitet einen auf Schritt und Tritt. Begegnungen mit Tieren aller Art faszinieren und sorgen für unvergessliche Erlebnisse, die man gerne auch mit den Zuhausegebliebenen teilt. Denn der Kontakt mit den Tieren macht nicht nur Freude, sondern vermittelt manchmal auch viel Wissen über die Natur. In der Sendung «Treffpunkt» suchen wir genau solche unvergessliche Tierbegegnungen, die einen zum Staunen, aber auch manchmal zum Schmunzeln brachten.

  33. 68

    Aus für Stempel und Papier: Das Dienstbüchlein wird digital

    Vom Marschbefehl auf dem Smartphone bis zum digitalen Dienstbüchlein: Die Schweizer Armee digitalisiert den Rekrutierungs- und Dienstalltag. Der neue «Dienstmanager» soll Papierberge und Stempel überflüssig machen. Bewährt er sich? Oder trauert man dem papierenen Dienstbüchlein nach? Wer bisher zum Dienst oder in die Rekrutenschule einrückte, hatte eine Tasche voller Formulare, den roten Marschbefehl und das klassische, graue Dienstbüchlein im Gepäck. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Schweizer Armee digitalisiert den Dienstalltag. Das Herzstück dieser Veränderung ist der neue «Dienstmanager». Er begleitet die Dienstpflichtigen vom ersten Brief bis zur Entlassung – ganz ohne Papierkram und Stempel. Wie sieht der «Dienstmanager» aus? Wie funktioniert er? Was sind Vor- und Nachteile? Und wie geht's weiter in Sachen Digitalisierung der Armee? SRF-Digitalredaktor Reto Widmer erklärt es «Treffpunkt»-Gastgeber Mike La Ma Marr.

  34. 67

    Reise-Champions – Wie Schweizerinnen und Schweizer Ferien machen

    Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Reisen: Fast 90% tun jährlich mindestens eine mehrtägige Reise - mehr als sonst jemand. Im «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörer, warum und wohin es sie zieht und ein Tourismusforscher erklärt das Schweizer Reise-Gen.

  35. 66

    Wenn das Essen Trost spendet und Balsam für die Seele ist

    Gegen Stress und eine schwierige Zeit hilft oftmals ein feines, währschaftes Essen. Dieser Comfort Food vermittelt uns ein Gefühl von Geborgenheit und schenkt oft neue Kraft. Wenn der Tag nicht so endet, wie man wollte, oder man gerade in einer schwierigen und stressigen Phase steckt, greift man am Abend gerne zu einem kulinarischen «Trösterli», auch Comfort Food genannt. Es sind Gerichte, die Erinnerungen wecken, Geborgenheit vermitteln und ein Gefühl von Wohlbefinden schenken. Oft sind es Speisen aus der Kindheit, Familienrezepte oder einfache Lieblingsgerichte, die mit positiven Erlebnissen verbunden sind. Dies kann eine warme Suppe an einem kalten Wintertag sein, oder ein Teller Pasta nach einem langen und stressigen Arbeitstag. Comfort Food spricht aber nicht nur unseren Geschmackssinn an, sondern auch unsere Emotionen. Er vermittelt Vertrautheit, Sicherheit und manchmal sogar ein Stück Heimat. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir den Comfort Food mit der Ernährungsberaterin Natalie Bez genauer an.

  36. 65

    Nordische Krimis faszinieren

    Krimis aus den Skandinavischen Ländern sind beliebt und unterscheiden sich sehr von anderen Krimis. Sie sind eine Mischung aus Spannung, düsterer Atmosphäre und werfen immer auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft. Entweder man liebt sie oder macht einen grossen Bogen um sie – die nordischen Krimis, oft auch als Scandinavian Crime Fiction oder Nordic Noir bekannt. Die Krimis begeistern durch ihre besondere Mischung aus Spannung, düsterer Atmosphäre und einem kritischen Blick auf die Gesellschaft. Häufig geht es weniger um das Rätsel selbst als um die Frage, was ein Verbrechen über Menschen und die Gesellschaft verrät. Dieser Mix aus packender Handlung, authentischen Charaketeren und einem Hauch Melancholie macht den Reiz dieser nordischen Krimis für viele Leserinnen und Leser aus. Und diese Krimis gehören mittlerweile zu den beliebtesten Ferienlektüren. In der Sendung «Treffpunkt» wollen wir noch mehr hinter das Erfolgsgeheimnis der nordischen Krimis schauen. Und wir lassen Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen, die süchtig nach solchen Krimsi sind.

  37. 64

    Faszination Tauchen

    In den Sommerferien zieht es viele Menschen ans Wasser. Nicht wenige tauchen dabei richtig ab. Der Tauchsport erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit, die Tauchschulen vermelden reges Interesse. Wir blicken auf das besondere Hobby. In der Sendung erzählt Anita Rohner, was sie seit ihrem ersten Tauchgang vor 13 Jahren immer wieder aufs Neue am Tauchsport fasziniert. Im Winter arbeitet die 37-Jährige jeweils als Tauchlehrerin in wärmeren Regionen. Sie spricht mit Dani Fohrler darüber, worauf Neulinge und Wiedereinsteigende achten sollten und welche möglichen Schattenseiten das Tauchen haben kann.

  38. 63

    Klang des Abschieds: Warum wir Trauermusik brauchen

    Es gibt Musik, die wir nicht mehr hören können, ohne uns an etwas zu erinnern. Oder anders ausgedrückt: Manche Songs sterben als Popmusik – und werden zu Trauermusik wiedergeboren. Trauermusik ist nicht immer leise und traurig: In Ländern wie Mexiko, Ghana oder Indonesien ist sie oft festlich, rhythmisch und lebensbejahend. Hier brechen wir mit der Erwartung, dass Trauermusik immer leise und schwer ist. Die Sendung zeigt die Vielfalt zwischen Stille, Intimität und kollektiver, teils sogar festlicher Trauer – und macht hörbar, wie unterschiedlich Menschen weltweit Abschied nehmen.

  39. 62

    Camping total – Zwischen Vorzelt, Klappstuhl und Freiheit

    Camping – das ist für die einen der Inbegriff von Ferienglück, für die anderen ein grosses Abenteuer auf engstem Raum. Auf dem Campingplatz am Sempachersee taucht Radio SRF 1 einen Morgen lang in die faszinierende Welt des Campings ein – inklusive aller Klischees. Wer steht schon im Morgengrauen geschniegelt vor dem Wohnmobil? Wo wird der Rasen millimetergenau gepflegt? Und stimmt es wirklich, dass auf dem Campingplatz jeder jeden kennt und der Nachbar immer hilft? Zwischen Vorzelten, Grillduft, Klappstühlen und Seeblick gehen wir den schönsten Camping-Geschichten auf den Grund. Wir sprechen mit Dauercampern, Feriengästen und Platzbetreibern über Freiheit auf vier Rädern, kleine Eigenheiten und grosse Freundschaften. Natürlich interessiert uns auch: Welche Camping-Klischees stimmen – und welche gehören endgültig ins Altpapier?

  40. 61

    Ab in die Zukunft: Selbstfahrende Velos

    Nach den selbstfahrenden Autos sollen nun die selbstfahrenden Velos folgen. Ein selbstfahrendes Velo, das eigenständig zur nächsten Verleih-Station zurückrollt, wird zurzeit an der ETH Zürich getestet. Zehn Maschinenbau-Studierende der ETH Zürich entwickeln ein E-Bike, das nach der Fahrt autonom zur nächsten Station rollen kann. Um die Balance während dieser autonomen Fahrt gewährleisten zu können, klappt das «AutoBike» nach der bemannten Fahrt kleine Stützräder aus. Dadurch muss das System das Gleichgewicht nicht aktiv halten und kann deutlich einfacher und sicherer navigieren. Die Sensorik erkennt die Umgebung und plant den Weg zur nächsten Station. Die Stützräder und weitere Komponenten werden für die Tests an bestehenden Publibike-Velos eingebaut. Erste Testfahrten absolvierte das Team bereits. Ziel ist nun, die Technik weiterzuentwickeln.

  41. 60

    Badeplausch ohne Entenflöhe, Blaualgen und Co.

    Die Wasserqualität in den meisten Schweizer Seen und Flüssen ist ausgezeichnet – dennoch gibt es immer wieder natürliche oder gesundheitliche Risiken. Entenflöhe können zwar juckende Hautausschläge verursachen, sind aber harmlos und mit einfachen Verhaltensregeln gut vermeidbar. Nach Starkregen können ungeklärte Abwässer oder Bakterien kurzfristig die Wasserqualität beeinträchtigen, weshalb Fachleute empfehlen, ein bis drei Tage mit dem Baden zuzuwarten. Auch Blaualgen können sich bei warmem Wetter stark vermehren und giftige Stoffe bilden, die insbesondere für Hunde gefährlich sind. Die Sendung zeigt, worauf Badende achten sollten und wie sich Risiken mit einfachen Vorsichtsmassnahmen vermeiden lassen.

  42. 59

    Zauberknolle Kartoffel: Von Südamerika bis ins Weltall

    Sie war schon im Weltall, hat einen eigenen UN-Welttag und gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt: die Kartoffel. Der «Treffpunkt» widmet sich der Knolle. In Südamerika wurde die Kartoffel schon vor tausenden von Jahren kultiviert, in Europa ist sie erst im 16. Jahrhundert angekommen. Heute ist die Ernährung der Weltbevölkerung ohne Kartoffel fast nicht mehr denkbar. Um auf die Bedeutung der Kartoffel hinzuweisen, haben ihr die Vereinten Nationen sogar einen Welttag gewidmet. Fester Bestandteil der Schweizer Küche Auch in Schweizer Küchen gehört die Kartoffel zum festen Bestandteil. Schweizerinnen und Schweizer konsumieren pro Jahr rund 45 Kilogramm Kartoffeln. Sie spielen die Hauptrolle in traditionellen Gerichten wie Gschwellti oder Gratin. Daneben lassen sich mit Kartoffeln aber auch Überraschendes zubereiten, etwa Kuchen oder Schupfnudeln. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den verblüffenden und einzigartigen Eigenschaften der Kartoffel.

  43. 58

    Die Stones – sechs Jahrzehnte Rockgeschichte

    Die Rolling Stones veröffentlichen mit «Foreign Tongues» ihr 25. Studioalbum. Die Sendung «Treffpunkt» blickt mit dem Publikum auf über 60 Jahre mit der britischen Erfolgsband. Die Rolling Stones sind seit nun über 60 Jahren ein fester Teil der Musikwelt. Mit «Foreign Stones» legen sie nun noch einmal nach. Grund genug, um mit dem Publikum auf legendäre Momente und unvergessliche Begegnungen zurückschauen.

  44. 57

    Fleischersatz, Hybrid-Fleisch oder Tofu?

    Für Menschen, die weniger Fleisch essen wollen, gibt es heute Fleischimitat, Hybrid-Fleisch oder Fleischalternativen. Der «Treffpunkt» dreht sich um diese neusten Foodtrends. Noch vor Kurzem galten Fleischersatzprodukte wie vegane Burger oder Chicken von Planted als Fleisch der Zukunft. Mittlerweile ist der Konsum aber rückläufig. Alternativen zu Fleisch, darunter Tofu oder Seitan, werden demgegenüber beliebter. Hinzu kommt mit Hybrid-Fleisch eine neue Alternative zum tierischen Fleisch. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, welche Zukunft die diversen Fleischalternativen haben: Welche Produkte sind kurzlebige Trends? Welche Produkte könnten unsere Ernährung nachhaltig verändern? Gast im Studio ist Thomas Brunner, Professor für Konsumverhalten an der Berner Fachhochschule. Er forscht unter anderem dazu, wie sich nachhaltige Ernährung entwickelt.

  45. 56

    Nostalgische Orte

    An manchen Orten werden wir in die Vergangenheit zurückversetzt. Der alte Schulweg, die Badi oder das Bänkli im Park wecken Erinnerungen, die längst vergessen waren. In der Sendung Treffpunkt besuchen wir diese nostalgischen Orte. Jeder Mensch kennt Orte, die eng mit besonderen Momenten verbunden sind. Ob erste Liebe, unvergessliche Ferien oder die sorglosen Tage der Kindheit – Erinnerungen sind häufig an konkrete Plätze geknüpft. In der Sendung Treffpunkt erzählen Hörerinnen und Hörer von ihren nostalgischen Orten und den Geschichten dahinter.

  46. 55

    Wie prägen uns unsere Mütter?

    Die Beziehungen zu unseren Müttern sind komplex. Einerseits leisten Mütter unglaublich viel. Andererseits bringen sie uns so schnell auf die Palme wie kaum jemand. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über diese spezielle Beziehung. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt mit dem Buch «Alle meine Mütter» verschiedene Geschichten über Mütter. Die Sendung Treffpunkt nimmt das zum Anlass, um sich die Frage zu stellen: «Wie haben uns unsere Mütter geprägt?» Ob wirs wollen oder nicht, wurden wir von unserer Mutter geprägt. Viele von uns haben Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Werte von ihr übernommen. Von unseren Müttern haben wir vieles gelernt, das uns bis heute begleitet. Die Sendung beleuchtet die vielschichtige und oft komplexe Mutter-Kind-Beziehung aus unterschiedlichen Perspektiven – offen, ehrlich und ohne Vorurteile. Gast: Katja Schönherr, SRF Literatur

  47. 54

    Gefahr Fischsterben: Wie weiter?

    Der Sommer 2026 ist für Schweizer Gewässer bereits jetzt aussergewöhnlich. Hitze und Trockenheit lassen Behörden und Forschende von einer angespannten Lage sprechen. Wir fragen im Treffpunkt: Wie kritisch ist die Situation für unsere Fische? Und was wird effektiv gemacht, um sie schützen? Kommt es in diesem Jahr wieder zu einem landesweiten Fischsterben wie bereits 2003, 2018 und 2022? Die Voraussetzungen dafür sind bereits jetzt vielerorts gegeben, warnen Behörden und Forschende. Viele Schweizer Gewässer sind ungewöhnlich warm. Kleinere Bäche und Flüsse führen wenig Wasser. Für Fische und Wassertiere ist das äusserst kritisch. Was wird in der Schweiz gemacht um unsere Fische zu schützen? Was für Möglichkeiten gibt es überhaupt? Und was passiert, wenn es nicht gelingt? Gast: Andrin Krähenbühl, Geschäftsleiter Fischereiberatungsstelle FIBER welche zum Eawag (Wasserforschungsinstitug des ETH-Bereichs) gehört.

  48. 53

    Montreux Jazz Festival feiert 60. Ausgabe

    Der Ursprung von «Smoke on the Water» oder der legendäre Auftritt von Nina Simone: Das Montreux Jazz Festival hat viele Geshichten zu erzählen. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf einige der legendärsten Momente zurück. Als Claude Nobs das Montreux Jazz Festival 1967 gründete, ahnte er wohl noch nicht, wie gross der Anlass dereinst werden würde. Stars wie Aretha Franklin, Prince, Radiohead, David Bowie und viele mehr sind in Montreux schon aufgetreten. Allerdings wird das Festival auch immer wieder kritisiert für seine Kommerzialisierung. In der Sendung Treffpunkt hören wir in die legendärsten Auftritte rein und diskutieren, wie sich das Festival im Laufe der Zeit gewandelt hat. Gast: Roman Hosek, SRF-Musikreaktion

  49. 52

    Was die Menschen in Venezuela jetzt am dringendsten benötigen

    Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft die Glückskette die Schweizer Bevölkerung zur Solidarität auf. Wir erklären, welche Hilfe nun am nötigsten ist. In Zusammenarbeit mit den Unternehmenseinheiten der SRG führt die Glückskette am Donnerstag, 2. Juli, einen nationalen Solidaritätstag für Venezuela durch. Von 7 bis 23 Uhr engagieren sich bekannte Persönlichkeiten und Freiwillige auf den Kanälen von SRF, RTS, RSI und RTR sowie online, um zu Spenden aufzurufen. In den verschiedenen Regionen der Schweiz werden Telefonzentralen geöffnet, um die Spendenversprechen der Bevölkerung entgegenzunehmen. Grosse Zerstörung und dringende humanitäre Bedürfnisse Die Katastrophe trifft ein bereits stark geschwächtes Land, in dem viele Familien schon vor den Erdbeben in prekären Verhältnissen lebten. Mit den gesammelten Spenden können die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette den betroffenen Menschen lebenswichtige Hilfe leisten. Was braucht es jetzt vor Ort? Welche Bedürfnisse haben die Menschen? Wir beantworten in der Sendung die wichtigsten Fragen. Aber auch: Was für ein Land ist Venezuela eigentlich? Spenden Spenden für die Opfer der Erdbeben in Venezuela sind online auf www.glueckskette.ch, per TWINT oder in jeder Postfiliale mit dem Vermerk «Erdbeben Venezuela» möglich. Am Donnerstag, 2. Juli, können während des nationalen Solidaritätstags zudem Spendenversprechen per Telefon unter 0800 87 07 07 abgegeben werden.

  50. 51

    Faszination Wohnmobil

    Mit dem Wohnmobil in die Ferien und die grosse Freiheit geniessen. Aber; Sind Ferien mit dem Wohnmobil Ferien ohne Probleme? Und; Gibt das Wohnmobil wirklich ein Gefühl von Freiheit ohne Verpflichtungen? Kann man einfach so losfahren, wohin man möchte, ohne feste Pläne oder Abhängigkeiten? Fakt ist sicher: Das eigene Zuhause ist immer dabei – inklusive Bett, Küche und oft sogar Badezimmer. Ob am Meer, in den Bergen oder auf einem ruhigen Stellplatz in der Natur: Jeder Ort kann zur persönlichen Wohlfühloase werden. Gleichzeitig gelten Wohnmobile gerade auf Pass-Strassen als Hindernis und überfluten im Sommer ganze Campingplätze. Viele Neu-Camper sind zudem von dem Angebot und späteren Suche nach einem Winterstandplatz, wenn der Camper nicht gebraucht wird, überfordert. Vielfach endet das Abenteuer dann mit einem Verkauf des Campers. Wie werde ich ein glücklicher Neu-Camper und was muss ich trotz der ganzen Abenteuerlust beim Campen bedenken? Braucht es das Haus auf 4 Rädern oder kann ich auch klein anfangen?

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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift.Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen.Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.

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