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(Un)sichtbar Chronisch

„Du siehst doch gar nicht krank aus!“ – Doch was, wenn unsichtbare Krankheiten wie Morbus Menière, Hashimoto oder Migräne den Alltag bestimmen? Andrea, Physiotherapeutin und Resilienz-Trainerin, ist selbst betroffen. Gemeinsam mit ihrem Mann Marc spricht sie über den Weg zurück ins Leben. Hier findest du authentische Einblicke, Expertenwissen und mentale Strategien, um trotz chronischer Erkrankung wieder sichtbar zu werden. Von Tipps für den Arztbesuch bis zum Umgang mit Hilflosigkeit – wir schenken dir Kraft und Mut. Jeden 2. Dienstag neu! Dieser Podcast ersetzt keine ärztliche Beratung.

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  1. 19

    #27 - Wenn die Migräne aussieht wie ein Schlaganfall — Josis Geschichte

    „Nur eine Migräne" — Josi über 18 Schmerztage im Monat und den Kampf um AnerkennungJosi ist 23, kommt aus Bremen und lebt mit chronischer Migräne. 18 bis 19 Schmerztage im Monat, davon gut 15 Migränetage. Mit und ohne Aura. Und medikamentös austherapiert — sie hat alles durchprobiert, was es gibt.In dieser Folge erzählt Josi von ihrer ersten Attacke im Sportunterricht mit 13, als sie dachte, sie würde blind. Von den zehn oder elf Notaufnahme-Besuchen, weil ihre Symptome wie ein Schlaganfall aussahen — hängende Gesichtshälfte, Beine, die nicht funktionieren, Worte, die nicht mehr kommen. Und von dem Satz, den sie danach jedes Mal hört: „Ist alles super, ist nur eine Migräne."Wir sprechen darüber, wie ein Leben aussieht, das komplett auf Routine gebaut ist — und was passiert, wenn man an einem guten Tag doch mal länger sitzen bleibt. Über einen Ex-Freund, der mit ihr Schluss machte, weil sie sich „nur anstelle". Und über ihren jetzigen Partner, dem sie von Anfang an gesagt hat: Lern erst mich und meine Attacken kennen, dann entscheiden wir.Und dann wird es politisch: Josi kämpft seit zweieinhalb Jahren um ihren Grad der Behinderung. Der Begutachtungstermin ist drei Stunden Fahrt entfernt, ihr Partner muss sich freinehmen, ein Hotel steht im Raum. Wenn sie an dem Tag eine Attacke hat, wartet sie ein weiteres Jahr. Ihre Ärztin sagt: Am besten geht es Dir bis November genauso schlecht wie jetzt.Was Dich in dieser Folge erwartet:Chronische Migräne: ab wann gilt sie als chronisch, und was heißt das im AlltagJosis erste Attacke im Sportunterricht — und wie ihre Mutter die Diagnose auf die Spur brachteWarum Migräne-Symptome regelmäßig in der Notaufnahme landenAustherapiert mit 23: Antikörperspritzen, Gepante, Betablocker — nichts hat gehaltenDer schmale Grat der Spontanität: Warum ein guter Tag den nächsten kosten kannJosis Trigger: blaues Blaulicht, schrille Töne, TemperaturwechselIhr Akut-Gadget: Kühlpack auf der Stirn, Wärmflasche im NackenWarum bei ihr leise Musik läuft statt völliger StilleSchmerzmittelentzug in der Schmerzklinik Kiel — wie das warZweieinhalb Jahre Kampf um den Grad der BehinderungWarum Physiotherapie an einer 72-Stunden-Absagefrist scheitertJosis Tipps: Etappen statt Marathon, und ein Umfeld, das trägtEine Folge für alle, die schon mal „nur eine Migräne" gehört haben. Und für alle, die verstehen wollen, wie viel Kraft es kostet, in Deutschland als chronisch krank anerkannt zu werden.🆕 Neu: Zu jeder Folge gibt es jetzt die Tipps & Tricks als kompakte PDF-Seite zum Download: https://unsichtbarchronisch.de/podcast-lp/ Mein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischSchau uns auf YouTube: @UnsichtbarChronisch

  2. 18

    #26 - Wer profitiert davon, dass wir uns schämen? Tanias politischer Blick auf chronische Erkrankung

    „Jeder will ein Dorf haben, aber keiner will das Dorf sein" — Tania über chronische Migräne, Scham und SolidaritätTania ist 40, lebt seit elf Jahren mit chronischer Migräne — und macht auf Instagram etwas, das mich sofort bewegt hat: Sie spricht nicht nur über ihre Erkrankung, sondern über die politischen Strukturen dahinter. Ihr Account heißt @chronischpolitisch, und genau darum geht es in dieser Folge.Tania lebt mit therapieresistenter chronischer Migräne, täglichem Dauerkopfschmerz und regelmäßigen Status Migrenosus — Attacken, die länger als 72 Stunden dauern und irgendwann auf keine Medikation mehr ansprechen. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, damit umzugehen: mit einem Mantra, das sie sich laut vorsagt — „Es hört irgendwann auf. Bleib cool."Und über Tanias radikale Erkenntnis: Die Scham verschwindet nur, wenn wir darüber reden. Nicht wir Betroffenen sollten uns schämen — das System, das uns im Stich lässt, sollte es.Tania bringt eine Perspektive mit, die ich in unserem Podcast so noch nicht hatte: Kapitalismus und Patriarchat als Ursachen dafür, dass wir uns für unsere Erkrankung schämen. Und ihre Vision: eine solidarische Gemeinschaft, in der wir uns brauchen dürfen.Was Dich in dieser Folge erwartet:Der Unterschied zwischen episodischer und chronischer Migräne — und was Status Migrenosus wirklich bedeutetTanias Mantra für die schweren MomenteWarum radikale Akzeptanz kein Aufgeben istLeben mit chronischer Migräne und Kleinkind: Was Priorität hat und was nicht mehr gehtGrenzen setzen als jahrelanger Lernprozess — und warum es sich lohntWarum unsichtbare Behinderung so schwer verstanden wird„Wer profitiert davon, dass ich mich schäme?" — Tanias politische AnalyseNeun von zehn Behinderungen werden im Laufe des Lebens erworben, nicht angeborenDer Schamforscher Dr. Stephan Marks: Warum Reden das einzige Mittel istDer Unterschied zwischen Scham (Gefühl) und Schuld (Fakt)Migräne-Mythen: Warum Schokolade und Käse NICHT die Auslöser sindWas Tania sich von der Politik wünscht: „Weniger über uns, mehr mit uns"Die Angry Cripples-Bewegung und was chronisch Erkrankte davon lernen könnenTanias Kanal: @chronischpolitisch auf Instagram🆕 Neu: Ab sofort gibt es die Tipps und Tricks aus jeder Podcast-Folge zum Download! Hier der Link: https://unsichtbarchronisch.de/podcast-lp/Mein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischSchau uns auf YouTube: @UnsichtbarChronisch

  3. 17

    #25 - Q10, Wetterwechsel und Kauderwelsch — Mein Leben mit Migräne

    Migräne im Deep Dive — Was hilft wirklich zwischen Attacke und Alltag?Eigentlich hätten wir heute eine Interviewgästin gehabt. Aber wie es mit unsichtbaren chronischen Erkrankungen so ist: Man wacht auf, hat eine Migräne-Attacke, und der Tag ist gelaufen. Genau darum passt das Thema heute umso besser — denn Josefine ist selbst wegen einer akuten Migräne-Attacke ausgefallen. Also machen Marc und ich eine spontane Deep-Dive-Folge zum Thema Migräne.Wir tauchen tiefer ein, als wir es in den bisherigen Migräne-Folgen konnten. Ich erzähle, wie es sich bei mir tatsächlich abspielt: mal mit Aura, mal ohne. Mal sind es nur „Pünktchen" beim Arbeiten am Laptop, mal wird plötzlich alles unerträglich hell. Und manchmal wird es richtig gruselig — wenn ich meinem Sohn ein Schlaflied singen möchte und nur noch Kauderwelsch rauskommt.Wir sprechen über die Migräne-Brille mit Blaufilter, die mir im Alltag Entlastung gibt. Über meine Prophylaxe mit Q10, Magnesium und Vitamin B. Über Wetterfühligkeit als vielleicht größten Trigger bei mir. Und darüber, warum ich als Selbstständige manchmal froh bin, meine Zeit selbst einteilen zu können — auch wenn das im Krankheitsfall seine eigenen Tücken hat.Was Dich in dieser Folge erwartet:Migräne mit und ohne Aura — und warum jede Attacke anders aussehen kannEpisodische vs. chronische Migräne: Der Unterschied und was er im Alltag bedeutetWas Migräne-Brillen mit Blaufilter leisten können und wo Du sie bekommstMeine Hormonhypothese: Warum ich in der Vormenopause mehr Attacken habeProphylaxe im Detail: Q10 für die Mitochondrien, Magnesium, Vitamin B, AusdauertrainingWarum Krafttraining ab 30 ein Muss ist — auch bei MigräneMeine wichtigsten Trigger: Licht, Geräusche, Wetterwechsel, Parfüm, SchlafmangelAkutmedikation: Triptane, NSAR und die neuen Gepante seit Sommer 2024Wenn nichts mehr geht: Warum Migräne laut WHO zu den behinderndsten Erkrankungen zähltAngestellt oder selbstständig mit Migräne — was ist eigentlich einfacher?Warum ich früher immer arbeiten gegangen bin — und heute anders damit umgeheDrei-Dinge-Übung: Wie Du auch an schlechten Tagen den Fokus verschieben kannstWichtig: Wir sind kein medizinischer Podcast. Sprich bitte immer mit Deiner Ärztin oder Deinem Apotheker, bevor Du Medikamente oder Nahrungsergänzung ausprobierst. Die Erfahrungen hier sind persönliche Erfahrungen und Impulse.⚡ Sonderangebot bis 31.07.: 50 % Rabatt auf mein Coaching. Schnell sein lohnt sich!Mein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf https://unsichtbarchronisch.deNeu: Wir sind jetzt auch auf YouTube. Hier der Link: https://www.youtube.com/@UnsichtbarChronisch Folg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronisch

  4. 16

    #24 - „Die Scham muss die Seite wechseln" — Sabine über PTBS nach sexualisierter Gewalt

    „Die Scham muss die Seite wechseln" — Sabine über posttraumatische Belastungsstörung nach sexualisierter Gewalt⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt in der Kindheit und ihre Folgen. Wenn Dich das Thema belastet, hör bitte nur, wenn Du Dich sicher fühlst. Hilfetelefone findest Du unten in den Show Notes.Sabine ist 43, arbeitet für die Bundesagentur für Arbeit und lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die Ursache: ein sexueller Übergriff in ihrer Kindheit. Eine Erfahrung, die man nicht sieht — und die sie ihr Leben lang begleitet.In dieser Folge erzählt Sabine offen, wie es ist, mit einer PTBS durch den Alltag zu gehen. Warum sie sich als Kind nicht wehren konnte — und warum sie sich das nicht zum Vorwurf machen darf. Wie die Traumatherapie ihr geholfen hat, einen inneren „Tresor" zu bauen, in dem die belastenden Erinnerungen sicher verwahrt sind. Und warum sie heute manchmal einfach nur „therapiemüde" ist.Wir sprechen über das Freezing in bedrohlichen Situationen, über den langen Weg zurück zum Vertrauen — auch zu Männern —, über die Rolle ihres Mannes als sicherer Anker und über die Herausforderung, im Arbeitsleben zwischen Sachebene und Beziehungsebene zu navigieren. Und über einen Satz, der Sabine trägt: „Die Scham muss die Seite wechseln."Sabine engagiert sich heute auf LinkedIn für Inklusion und teilhabe. Aus ihrer eigenen Geschichte hat sie einen Antrieb gemacht: Anderen soll nicht passieren, was ihr passiert ist.Was Dich in dieser Folge erwartet:Wo sexualisierte Gewalt für Sabine anfängt — und was das mit Empathie zu tun hatDas Freezing: Warum sich Betroffene in Bedrohungssituationen oft nicht wehren könnenWarum Selbstvorwürfe der falsche Weg sind — und wie man sie loslässtDer lange Weg zurück zum Vertrauen, gerade in männlichen BeziehungenWie Sabines Familie und ihr Mann ihr Halt geben — jeder auf seine ArtAnlaufstellen und erste Schritte: An wen kann man sich wenden?Warum Wartezeiten für Therapieplätze zur echten Gefahr werden könnenSabines Strategien im Alltag: Atmen, Stopp sagen, sich Räume schaffenHomeoffice als Grundsicherheitsbedürfnis — und warum sie sich dafür nicht rechtfertigen möchteDer Tresor als therapeutisches Werkzeug: Wie man Belastendes sicher verwahrtWas Du tun kannst, wenn Du im Umfeld jemanden vermutest, der Hilfe brauchtWarum Akzeptanz kein einmaliger Akt ist — sondern lebenslange ArbeitWichtige Hilfetelefone:Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (kostenlos, anonym)Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016 (24/7, kostenlos, anonym)Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (24/7, kostenlos)Weißer Ring Opfer-Telefon: 116 006Mein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf https://unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronisch

  5. 15

    #23 - Wenn Scham zum Käfig wird — Und wie Du wieder rauskommst

    „Ich kann das keinem zumuten, mich so zu sehen." Diesen Gedanken hatte ich jahrelang, wenn ich einen Menière-Anfall hatte. Und ich weiß, dass viele chronisch Erkrankte diesen Satz kennen. Deshalb reden Marc und ich heute über ein Gefühl, das uns kleiner macht, als wir sind: Scham.Scham ist kein Gefühl, mit dem wir geboren werden. Es wird uns antrainiert — durch Erziehung, durch gesellschaftliche Normen, durch das Fingerpointing um uns herum. Die gute Nachricht: Was antrainiert werden kann, kann auch abtrainiert werden. Nicht komplett, aber so weit, dass es Dich nicht mehr klein macht.In dieser Folge sprechen wir darüber, warum chronisch Erkrankte besonders oft mit Scham zu kämpfen haben. Warum das Bild „ich funktioniere nicht mehr" so tief sitzt. Und warum ich mich als Physiotherapeutin doppelt schwer damit tue, plötzlich in der Patientenrolle zu sein. Ich erzähle, wie ich mich lange nicht getraut habe zu sagen, dass ich schlecht höre — weil ich mit Mitte 20 ausgelacht wurde, als ich es das erste Mal offen aussprach.Marc und ich diskutieren, was wirklich hilft: Sprechen statt schweigen. Selbstmitgefühl statt Selbstverurteilung. Die Komfortzone erweitern statt sich verstecken. Und die Erkenntnis, dass eine chronische Erkrankung kein Fehler ist — Du hast sie Dir nicht ausgesucht.Was Dich in dieser Folge erwartet:Was Scham eigentlich ist und warum sie ein antrainiertes Gefühl istWarum chronisch Erkrankte besonders oft mit Scham kämpfenDie Rolle des Umfelds: Wie Eltern, Partner und Kollegen Scham verstärken oder abmildern könnenTabu-Symptome: Warum Gerüche, „Unfälle" und psychische Erkrankungen besonders schambehaftet sindMein persönlicher Kampf: Als Therapeutin plötzlich hilflos vor PatientinnenWarum die deutsche Fehlerkultur das Problem verschärft — und wir sie besser Lernkultur nennen solltenKonkrete Wege raus aus der Scham: Sprechen, Selbstmitgefühl, Grenzen setzen, Coaching, KörperarbeitWarum ein bisschen Scham okay ist — aber sie Dich nicht regieren darfDie wichtigste Erkenntnis: Du bist nicht allein damitEine Folge für alle, die sich schon mal in einem Moment ihrer Erkrankung so klein gefühlt haben, dass sie am liebsten unsichtbar geworden wären. Und die endlich einen anderen Umgang damit lernen wollen.Du willst dranbleiben? Tritt meinem Telegram-Kanal bei — dort teile ich regelmäßig Tipps, Motivation und Impulse rund ums Leben mit chronischen Erkrankungen (Link in den Show Notes).Du hast selbst eine Geschichte zu erzählen? Melde Dich gern bei uns — per Instagram (@andrea_unsichtbar_chronisch) oder per Mail an [email protected] Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf unsichtbarchronisch.de

  6. 14

    #22 - 12 Jahre ohne Kortison: Wie Marc sein Asthma in den Griff bekam

    Asthma ohne Kortison — Wie Marc seit über 12 Jahren ohne Spray lebtHeute hat Marc den Mikrofonplatz getauscht. Statt zu moderieren, sitzt er auf dem Interviewstuhl — und erzählt von seiner eigenen chronischen Erkrankung: Asthma bronchiale. Eine Diagnose, die ihn seit über 25 Jahren begleitet. Und ein Weg, der ihn seit über 12 Jahren ohne Kortisonspray durchs Leben trägt.Marc erzählt, wie alles begann: Mit empfindlichen Bronchien während seiner Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, ständigem Räuspern, einem Anruf seines alten Musiklehrers, dem die veränderte Stimme auffiel. Wie er Anfang 20 erstmals beim Pulmologen landete und ein Kortisonspray verschrieben bekam. Und wie er Jahre später entschied: Das soll nicht der Endpunkt sein.Der Wendepunkt war die Buteyko-Methode — eine Atemtechnik des russischen Arztes Dr. Buteyko, die auf einer überraschenden Erkenntnis basiert: Asthmatiker atmen nicht zu wenig, sondern zu viel. Wir sprechen darüber, was wirklich hinter Asthma steckt, warum CO2 so wichtig ist und wie ein dreitägiger Kurs in Braunschweig Marcs Leben verändert hat.Was Dich in dieser Folge erwartet:Marcs Diagnose-Geschichte: Vom Lötzinn-Nebel zur Asthma-DiagnoseWarum Blasmusik (in Marcs Fall Saxophon) ein natürliches Lungentraining istDie Buteyko-Methode erklärt: Warum weniger atmen mehr istDer CO2-Trick: Wie Du Deine verstopfte Nase ohne Spray frei bekommstWarum das Buch allein nicht reichte — und wann ein Präsenzkurs sinnvoll istKonkrete Übungen: Schnapsglasatmung, Naseatmung, Mundpflaster nachtsWie Kaltduschen und Eisbaden Marcs Immunsystem transformiert habenWarum Selbstwirksamkeit das beste Mittel gegen Verzweiflung istWann ein Notfall-Kortisonspray trotzdem sinnvoll istMarcs ehrlicher Umgang mit dem Genervtsein über die täglichen ÜbungenEine Folge für alle, die Asthma haben und sich fragen, ob es einen Weg gibt, der weniger Medikamente braucht. Und für alle, die endlich verstehen wollen, warum Atmung mehr ist als „Luft rein, Luft raus".Erwähnte Methode: Buteyko-Atemtechnik (entwickelt von Dr. Konstantin Buteyko)Andreas Telegram-Kanal: Tritt unserer Community bei für Tipps, Motivation und Austausch: https://t.me/unsichtbarchronischMein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @unsichtbarchronischNächste Woche: Sarah ist wieder zu Gast — Thema: Angst bei Hörschädigung. Bleib dran!

  7. 13

    #21 - Meine fünfte Diagnose: Morbus Crohn — und trotzdem nicht aufgeben

    Diagnose Morbus Crohn — Wenn der Darm dauerhaft entzündet istEineinhalb Jahre Wartezeit auf die Darmspiegelung. Dann die Diagnose: Morbus Crohn. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Kontrollspiegelung im Mai etwas anderes zeigt. Hat sie nicht. Die Entzündung an der Bauhin'schen Klappe sitzt da — unverändert.In dieser Solo-Folge nehme ich Dich mit auf meine über 20-jährige Reise mit chronischen Darmproblemen. Von den ersten Bauchkrämpfen kurz nach der Geburt meines ersten Sohnes über das Spaziergänge-Abbrechen mit Kinderwagen bis zur ersten Darmspiegelung, die damals nichts gefunden hat. Und ich erzähle Dir, wie es ist, jetzt mit der fünften chronischen Erkrankung umzugehen.Wir reden offen — sehr offen — über das, worüber sonst niemand spricht: Durchfälle in der Öffentlichkeit. Die Angst, es nicht rechtzeitig zur Toilette zu schaffen. Den aufgeblähten Bauch, der so groß wird, dass Patientinnen mich fragen, ob ich schwanger bin. Das ständige Wechselbad zwischen Verstopfung und Durchfall.Was Dich in dieser Folge erwartet:Was Morbus Crohn ist und wie er sich von Colitis ulcerosa unterscheidetWarum Autoimmunerkrankungen oft im Rudel auftreten (bei mir Hashimoto, jetzt Morbus Crohn)Meine 20-Jahres-Diagnose-Odyssee: Von der ersten Darmspiegelung ohne Befund bis heuteSchubweise verlaufen — warum man die Krankheit zwischendurch fast vergisstDie Realität jenseits der Toilette: Krämpfe, Blähungen, der schwangerschaftsähnliche BauchMein Selbstversuch mit Weizenverzicht — und wie tückisch Weizen in Lebensmitteln versteckt istWarum „arme Du" mir nicht hilft — und was stattdessen wirklich unterstütztWie ich trotz fünf chronischer Erkrankungen lösungsorientiert bleibeWann ein Coaching sinnvoll ist und warum es kein Ersatz, aber eine wertvolle Brücke zur Psychotherapie sein kannMein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf https://unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischErhalte alle Updates als Erste/r: https://t.me/unsichtbarchronischDu hast selbst Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa und möchtest Deine Geschichte teilen? Melde Dich gern bei uns — wir suchen Interviewpartner:innen für kommende Folgen.

  8. 12

    #20 - Drehschwindel, Taubheit, Sprachverlust — Die unsichtbaren Seiten der Migräne

    Über 30 Jahre Migräne. Neun verschiedene Migräneformen. Hirnstamm-Aura, vestibuläre Migräne, Morbus Menière — alles parallel. Ivi (@ivigrimm auf Instagram) ist eine der erfahrensten Stimmen, die ich kenne, wenn es um chronische Migräne geht. Und sie teilt heute alles, was sie weiß.In dieser Folge sprechen wir über Hirnstamm-Migräne — eine seltene, oft unverstandene und potenziell gefährliche Form der Migräne mit Aura. Yvi erzählt von dem Moment, in dem sie das erste Mal im Büro einen Anfall hatte und nicht mehr laufen, nicht mehr sprechen, nichts mehr koordinieren konnte. Vom Drehschwindel, der sich anfühlt wie totale Trunkenheit. Vom kompletten Kontrollverlust über den eigenen Körper. Und davon, warum die Symptome so leicht mit einem Schlaganfall verwechselt werden können.Wir reden offen über die dunklen Seiten: Mobbing am Arbeitsplatz, ein eineinhalbjähriger Arbeitsgerichtsprozess, Suizidgedanken, die schwere Entscheidung gegen ein eigenes Kind. Aber auch über das, was trägt: ein Ehemann, der versteht. Ein Hund aus dem spanischen Tierschutz, der wie ein Kind ist. Eine Selbsthilfegruppe, die zur Familie wurde. Und ein Neurologe, der zur Lebensader wurde.Und wir sprechen über das neue Medikament, das für Yvi nach 30 Jahren tatsächlich ein Wundermittel war: das Atogepant.Was Dich in dieser Folge erwartet:Was Hirnstamm-Migräne genau ist (früher: Basilarismigräne) und warum die alte Triptan-Warnung heute überholt istDie typischen Symptome: extremer Drehschwindel, Sprachstörungen, Taubheit, Bewusstseinsstörungen, grüne AuraWarum Hirnstamm-Migräne so oft mit einem Schlaganfall verwechselt wird — und warum jede Erstattacke unbedingt ärztlich abgeklärt gehörtYvis Notfall-Kärtchen für die Handtasche: Was draufsteht und warum es Leben retten kannÜber 30 Jahre Diagnose-Odyssee: Von Ibuprofen wie Bonbons bis zum Game-Changer AtogepantWie zwei Migräne-Attacken parallel laufen können — ein Aha-Moment Der Kampf um den Arbeitsplatz: Was passiert, wenn der Arbeitgeber nicht mitspieltWarum „austherapiert" kein Wort ist, das es geben sollteTopiramat-Demenz: Wenn Medikamente, die helfen sollen, neue Probleme schaffenKonkrete Tipps zur Selbsthilfe, zu Selbsthilfegruppen und zum Integrationsfachdienst (IFD)Yvis wichtigster Rat: Bleib zu Hause, wenn die Migräne kommt. Auch mit schlechtem Gewissen.Eine Folge für alle Migränikerinnen, die sich nach 30 Jahren immer noch fragen, ob sie sich „nur anstellen". Und für alle, die jemanden im Leben haben mit Hirnstamm-Migräne und endlich verstehen wollen, was da wirklich passiert.Wo Du Yvi findest:Instagram: @ivigrim (Hauptaccount)Instagram: @migraene.monster (Migräne-Schwerpunkt)Selbsthilfegruppe „Gemeinsam Stark" über die Migräne Liga: www.migraeneliga.deHilfreiche Anlaufstellen:Integrationsfachdienst (IFD) — kostenlose Unterstützung bei Schwerbehinderung am ArbeitsplatzMigräne-App der DMKG für Trigger- und Medikamenten-TrackingVdK für sozialrechtliche UnterstützungMein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf unsichtbarchronisch.deErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Folg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronisch

  9. 11

    #19 - Vom Karteikärtchen bis Coenzym Q10: Mein kompletter Werkzeugkasten gegen Migräne

    Letzte Woche hast Du gehört, was Migräne eigentlich ist. Heute gehen wir tiefer. Es geht um das, was Migräne mit Dir macht — emotional, mental, mitten im Alltag. Um die Ängste, die niemand sieht. Und darum, was Du konkret tun kannst.Ich erzähle Dir, wie sich eine Migräne bei mir ankündigt — oft Tage vorher. Mit Heißhunger, Gereiztheit, plötzlicher Hyperaktivität. Bis jemand den Stecker zieht und gar nichts mehr geht. Wir reden über die Angst, im Auto die Aura zu bekommen. Über die Angst, vor Klientinnen nicht mehr sprechen zu können. Über Altersarmut, Verzweiflung und Wut darüber, dass es einfach nicht weggeht.Und dann reden wir über das Wichtigste: Akzeptanz. Warum sie kein einmaliger Akt ist, sondern ein lebenslanger Prozess. Warum „ich verdränge das einfach" nicht funktioniert. Und warum Du Dein Umfeld unbedingt mit ins Boot holen musst.Im zweiten Teil bekommst Du meine kompletten Werkzeuge: Was hilft konkret, ohne Medikamente, mit Medikamenten, mit Nahrungsergänzung — und wann ein Coaching der richtige Schritt ist.Was Dich in dieser Folge erwartet:Die Vorboten-Phase: Warum Migräne oft Tage vor den Kopfschmerzen beginnt2,5- bis 5,8-fach erhöhtes Depressionsrisiko bei Migräne — und warum das niemanden überraschen sollteHirnstamm-Migräne im Alltag: Taubheit, Sprachprobleme und der Trick mit dem KarteikärtchenDie großen Ängste: Aura im Auto, Sprachverlust bei der Arbeit, AltersarmutWarum Akzeptanz kein Schalter ist — sondern tägliche ArbeitWie Du Dein Umfeld mit einbeziehst (und wer dann übrig bleibt)Selbstwirksamkeit als Therapie: Was Du selbst tun kannstKonkrete Dosierungen: Vitamin B2, Coenzym Q10, Magnesium-DizitratAkut-Tools ohne Medikamente: Kälte, Minzöl, doppelter Espresso mit ZitroneYin-Yoga in der Attacke: Warum „Faultier-Yoga" funktioniertWann Coaching sinnvoll ist und wie meine Pakete aufgebaut sindMein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf https://unsichtbarchronisch.deHilfreiche Links:Migräne-App der DMKG für Trigger-Tracking und MedikamentenüberblickKopfschmerzexperten finden: www.dmkg.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Wenn Dir diese Folge etwas gegeben hat: Schenk uns 5 Sterne auf Spotify. Das sind 10 Sekunden Deiner Zeit — und es hilft genau den Menschen, die diese Folge gerade brauchen, sie auch zu finden.

  10. 10

    #18 - 4 Phasen, 1 Woche Ausnahmezustand: Was eine Migräne-Attacke wirklich bedeutet

    Migräne ist nicht nur Kopfschmerz — Was Du wirklich über diese chronische Erkrankung wissen musst„Trink doch einfach mehr Wasser." — Wenn Du das schon mal gehört hast, weißt Du, wovon ich rede. Migräne wird in unserer Gesellschaft immer noch belächelt, als „nur Kopfschmerzen" abgetan oder gleich ganz ins Psychische geschoben. Dabei hat die WHO Migräne als eine der behindernsten Erkrankungen überhaupt eingestuft.In dieser Solo-Folge nehme ich Dich mit in meine Welt mit Migräne. Genauer gesagt: mit Hirnstamm-Migräne — einer besonders schweren und seltenen Sonderform mit Aura. Ich erzähle Dir von meiner ersten Attacke mit 12 in der Schule, von dem Moment, als ich meinem einjährigen Sohn ein Schlaflied singen wollte und plötzlich kein einziges Wort mehr richtig rauskam. Und von der Angst, einen Schlaganfall zu haben.Wir sprechen über die vier Phasen einer Migräne, die zusammen auch mal eine ganze Woche dauern können. Über meine ganz persönlichen Trigger — von Licht und Bildschirmarbeit über Blutzuckerschwankungen bis hin zu Wetterwechseln. Über das, was mir wirklich hilft, und darüber, warum „ich habe schon alles probiert" zwar verständlich, aber nicht das Ende der Geschichte ist.Was Dich in dieser Folge erwartet:Was Migräne wirklich ist: eine chronische neurovaskuläre Erkrankung — und warum sie weit mehr als Kopfschmerz istDie vier Phasen einer Migräne-Attacke (Prodromal, Aura, Schmerz, Erholung) und was in jeder Phase passiertMigräne mit und ohne Aura — und warum die Diagnose so schwierig istHirnstamm-Migräne: meine ganz besondere Form mit Sprachstörungen, Taubheit und neurologischen AusfällenMeine wichtigsten Trigger und wie ich damit umgeheWas wirklich hilft: von Minzöl und Magnesium über Yin Yoga bis zu modernen Medikamenten (inkl. den neuen Gepanten seit Sommer 2025)Achtung Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz: Warum Du nicht mehr als 10 Tabletten pro Monat nehmen solltestWie ich mir mit einem Karteikärtchen während der Arbeit Selbstwirksamkeit zurückholeWarum Hirnstamm-Migräne so oft fälschlich als „psychosomatisch" abgetan wirdEine Folge für alle, die Migräne haben, die jemanden im Leben haben mit Migräne — oder die endlich verstehen wollen, was hinter diesem viel zu kleinen Wort steckt.Nächste Woche im Podcast: Interview mit Ivi zum Thema Hirnstamm-Migräne — bleib dran!Hilfreiche Links:Kopfschmerzexperten finden: www.dmkg.de (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft)Migräne-App der DMKG (sehr empfehlenswert für Trigger-Tracking)Mein Coaching-Angebot: 30 Minuten kostenloses Erstgespräch — alle Infos auf https://unsichtbarchronisch.deFolg mir auf Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠

  11. 9

    #17 - Endometriose ist mehr als Regelschmerzen — und kann sogar ins Gehirn wachsen

    Endometriose: Wenn der Körper jahrelang schreit und keiner hinhört — mit Jula16 Jahre. So lange hat Jula gebraucht, bis sie endlich die Diagnose bekommen hat, die alles erklärt: Endometriose. Erste Menstruation mit 13, Diagnose mit 29 — dazwischen Schmerzen, Blut im Stuhl, ein Bauch wie ein Ballon, schlaflose Nächte. Und das ständige Gefühl: „Ich bilde mir das alles ein."In dieser Folge spreche ich mit Jula (@julafromthepott) über eine Erkrankung, die viel mehr ist als „nur Regelschmerzen". Endometriose kann sich im ganzen Körper ausbreiten — bis ins Gehirn. Jula erzählt offen, wie sie nach ihrer OP mit einem künstlichen Darmausgang aufgewacht ist, warum die Diagnose für sie eine Erleichterung war und wie es sich anfühlt, jahrelang gegen die eigene Wahrnehmung zu kämpfen.Wir reden über Schmerzen auf Stufe 8 — jeden Tag. Über Fatigue, Brainfog und Migräne. Über das Absagen von Geburtstagen der besten Freundinnen und das Gefühl, eine „Versagerin" zu sein. Aber auch darüber, was wirklich hilft: Verständnis, ein Partner an der Seite, Grenzen setzen, Hilfe annehmen.Was Dich in dieser Folge erwartet:Was Endometriose wirklich ist — und warum sie keine rein gynäkologische Erkrankung istJulas 16-jähriger Weg zur Diagnose und das Alarmsignal, das alles verändert hatWie es sich anfühlt, nach einer geplanten 2-Stunden-OP nach 8 Stunden mit künstlichem Darmausgang aufzuwachenWarum Spontanität für chronisch Kranke ein Luxus istWas Mitmenschen tun können (und was sie auf keinen Fall tun sollten)Wie Du Deine unsichtbare Erkrankung kommunizierst, ohne Dich klein zu machenWarum das „Wir-Gefühl" in der Community so heilsam istEine Folge für alle, die sich jahrelang nicht ernst genommen gefühlt haben. Und für alle, die jemanden im Leben haben, dessen Schmerzen man nicht sieht.Julas Kanal: @julafromthepott auf InstagramMein Kanal: @andrea_unsichtbar_chronisch auf Instagram oder meine Coachingangebot hier: https://unsichtbarchronisch.deErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠

  12. 8

    #16 - Die unsichtbare Krankheit, die kaum ein Arzt kennt – Eagle-Syndrom

    Stell dir vor, du hast jahrelang Schmerzen, Schwindel, Tinnitus – und keiner findet etwas.Genau das hat Sonja Hölscher erlebt. Zehn Jahre lang. Mit Symptomen, die kamen und gingen, sich verstärkten und irgendwann ihr ganzes Leben auf den Kopf stellten. Bis sie durch einen Zufall im Fernsehen endlich auf die Spur kam, die ihr keiner der vielen Ärzte zeigen konnte: das Eagle-Syndrom.In dieser Folge spreche ich mit Sonja über ihren langen Weg zur Diagnose – und darüber, was es mit einem macht, wenn man die eigenen Symptome spürt, aber das Umfeld einem nicht glaubt. Andrea, die selbst vom Eagle-Syndrom betroffen ist, ergänzt das Gespräch mit ihrer Perspektive als Betroffene und Begleiterin.Was dich in dieser Folge erwartet:Wie sich das Eagle-Syndrom bei Sonja angekündigt hat – und warum die ersten Symptome niemand richtig deuten konnteDer Ärztemarathon: Hausarzt, Orthopäde, HNO, Neurologe, Kardiologe – und immer wieder „da ist nichts"Der Moment, in dem ihre Schwiegermutter anrief und sagte: „Du musst sofort in die Mediathek"Wie eine Zahnärztin endlich fand, was alle anderen übersehen hattenWarum Sonja in eine Angststörung gerutscht ist – und was ihr geholfen hat, da wieder rauszukommenWie es ihr ein Jahr nach der OP geht und welche Symptome geblieben sindSonjas wichtigster Rat an Frauen, die gerade selbst auf der Suche sindEin Satz, der mich besonders berührt hat:„Meine Psyche ist krank geworden, weil mein Körper krank geworden ist – nicht umgekehrt."Genau darum geht es in diesem Podcast. Um die Frauen, die nicht gehört werden. Die zweifeln, ob sie sich das alles nur einbilden. Die irgendwann selbst nicht mehr wissen, was sie noch glauben sollen. Sonjas Geschichte ist Mut machend – und sie zeigt: Dranbleiben lohnt sich.Über das Eagle-Syndrom:Beim Eagle-Syndrom verlängert oder verknöchert sich der Griffelfortsatz an der Schädelbasis. Das klingt harmlos, kann aber massive Beschwerden auslösen – von Nacken- und Kopfschmerzen über Schwindel und Tinnitus bis hin zu Schluckbeschwerden und Druckgefühl im Kopf. Weil das Syndrom so selten ist, wird es oft jahrelang übersehen.Links & Ressourcen:Mehr zu meinem Coaching-Angebot für Frauen mit unsichtbar chronischen Erkrankungen: https://unsichtbarchronisch.deDu erkennst dich wieder?Dann schreib mir gerne. Ich begleite Frauen, die mit unsichtbar chronischen Erkrankungen leben und ihren Weg zurück in die eigene Kraft suchen. Du bist nicht allein – auch wenn es sich gerade so anfühlt.Erhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠

  13. 7

    #15 - Diagnose Zufall: Wie mein Zahnarzt das Eagle-Syndrom entdeckte

    In dieser Folge tauchen Marc und Andrea tief in ein Thema ein, das oft jahrelang unentdeckt bleibt: das Eagle-Syndrom. Andrea berichtet als zweifach Betroffene von ihrem langen Weg zur Diagnose, dem „Zufallsbefund“ beim Zahnarzt und den sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren zwei Operationen.Warum ein verknöchertes Band im Hals einen ganzen „Blumenstrauß“ an Symptomen auslösen kann – von einseitigen Halsschmerzen über Schluckbeschwerden bis hin zu heftiger Benommenheit – und warum das Bauchgefühl bei der Arztwahl entscheidend ist, erfährst du in dieser Episode.Was ist das Eagle-Syndrom? Eine einfache Erklärung der anatomischen Zusammenhänge (Processus styloideus & verknöcherte Bänder). Der Symptom-Dschungel: Warum Globusgefühl, Ohrenschmerzen und Schwindel oft fälschlicherweise in die „Psychoschiene“ geschoben werden. Diagnose-Wege: Welche Rolle das OPG beim Zahnarzt, CT-Angios und DVTs spielen. OP-Erfahrungen: Warum Andrea nach der ersten OP befreit aufatmete, aber nach der zweiten mit einer Gesichtslähmung kämpfen musste. Tipps für Betroffene: Warum „Cowboys“ im Mund gefährlich sein können und warum du bei der Arztwahl auf MKG-Chirurgen setzen solltest. Webseite: https://unsichtbarchronisch.de – Hier findest du Andreas Coaching-Angebote für Frauen mit unsichtbaren Erkrankungen.Kontakt: Du hast selbst eine Geschichte? Schreib uns für ein Interview!Erhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Wenn dir diese Folge geholfen hat, lass uns gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts da und teile die Folge mit Menschen, die noch nach ihrer Diagnose suchen!

  14. 6

    #14 - Morbus Menière beidseitig: Erfahrungen einer Betroffenen & Tipps

    In dieser Folge von (un)sichtbar chronisch begrüßen Marc und Andrea einen besonderen Gast: Bianca. Als medizinische Fachangestellte arbeitet sie heute ironischerweise genau an der Quelle – in einer HNO-Praxis. Bianca teilt ihre beeindruckende Geschichte über das Leben mit beidseitigem Morbus Menière, den harten Weg zur Diagnose und wie sie es geschafft hat, trotz massiver Einschränkungen ihren Lebensmut nicht zu verlieren.Was ist Morbus Menière? Bianca beschreibt das Gefühl einer Attacke bildhaft als „Vollsuff mit 3 Promille“ – ohne getrunken zu haben. Der Weg zur Diagnose: Warum Bianca „Glück im Unglück“ hatte, dass ihr Nystagmus (Augenzittern) im Krankenhaus wie im Bilderbuch zu sehen war. Überlebensstrategie Alltag: Wie Bianca mit Angst vor der Angst umgegangen ist und warum kleine Schritte, wie alleine den Müll rauszubringen, ein wichtiger Anfang waren. Technische Helfer: Warum eine Apple Watch mit Sturzerkennung oder ein spezielles Notfall-Handy im Ernstfall Sicherheit und Freiheit zurückgeben können. Hören mit CI und Hörgerät: Bianca berichtet offen über ihre Erfahrungen mit dem Cochlea-Implantat (N8), die Herausforderungen beim Musikhören und warum sie trotzdem froh über die Technik ist. Tipps für den Arztbesuch: Warum es so wichtig ist, Schwindelattacken selbst mit dem Handy zu filmen, um dem HNO-Arzt handfeste Beweise zu liefern. Rehabilitation: Bianca betont, dass eine spezialisierte Reha für sie der Wendepunkt war, um die Krankheit zu akzeptieren und Hilfe (z.B. vom Sozialdienst) anzunehmen. Gleichgewichtstraining: Tipps zu Bewegung, Spaziergängen mit dem Hund und dem Training auf dem Wackelboard. Das Sonnenblumen-Band: Ein internationales Symbol für unsichtbare Behinderungen. KIMM e.V.: Selbsthilfegruppe für Menière-Betroffene."Man darf sich nicht immer nur auf das verlassen, was Ärzte oder Kliniken einem vorschlagen. Man muss seinen eigenen Weg finden und dem Schwindel trotzen." – Bianca Fühlst du dich durch deine unsichtbare Erkrankung isoliert oder unverstanden? Andrea begleitet dich als Coachin dabei, wieder Mut zu fassen, deine Energie zu managen und trotz chronischer Diagnose ein erfülltes Leben zu führen.Erfahre mehr über Andreas Coaching:👉 https://unsichtbarchronisch.deErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Hat dir diese Folge gefallen? Dann abonniere uns gerne auf Spotify oder Apple Podcasts und hinterlasse uns eine Bewertung. Gemeinsam machen wir das Unsichtbare sichtbar!

  15. 5

    #13 - Glutenfrei leben: Die besten Tipps für den Zöliakie-Alltag

    In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der Zöliakie ein. Zu Gast ist Sascha, die nach jahrelanger Odyssee erst mit Anfang 30 ihre Diagnose erhielt. Sie räumt mit dem Vorurteil auf, dass glutenfreie Ernährung ein hipper Trend sei, und erklärt eindringlich, warum Zöliakie eine ernstzunehmende Autoimmunerkrankung ist. Sascha teilt ihren Weg von der chronischen Entzündung hin zu neuer Lebensqualität und gibt wertvolle Tipps, wie man den Alltag mit Leichtigkeit und „Zöli-Power“ meistert.In dieser Folge lernst du:Was Zöliakie wirklich ist: Warum kleinste Mengen (0,01 g) Gluten den Darm massiv schädigen können. Die Vielfalt der Symptome: Warum Zöliakie das „Chamäleon der Medizin“ ist (von Hautausschlag bis hin zur „stillen“ Zöliakie). Alltag & Soziales: Wie man mit der „Extrawurst-Rolle“ auf Feiern umgeht und warum „Meal Prep“ Leben rettet. Tipps für Neudiagnostizierte: Wie du deinen Haushalt sicher machst und den ersten Einkauf ohne Tränen überstehst. Inklusion: Warum eine glutenfreie Versorgung in Schulen und Krankenhäusern dringend notwendig ist. Ressourcen & Links:Saschas Website: www.einfachglutenfrei.deInstagram: @einfachglutenfrei.deDeutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG): Hilfe bei der Arztsuche und Erstberatung.Unsichtbar Chronisch WebseiteAndreas Instagram: @andrea_unsichtbar_chronischErhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Hat dir diese Folge Mut gemacht? Dann abonniere den Podcast, lass uns eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts da und teile die Folge mit anderen „Zöllis“!

  16. 4

    #12 - Wenn die Krankheit mit einzieht: No-Gos und Gamechanger für Angehörige

    In dieser ganz persönlichen „Pärchen-Folge“ räumen Andrea und Marc mit Missverständnissen in Beziehungen mit unsichtbar chronisch erkrankten Menschen auf. Wenn eine unsichtbare chronische Erkrankung wie Morbus Menière oder eine Hörbehinderung Teil des Alltags wird, verändert das nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch die Dynamik der Partnerschaft. Marc teilt seine Sicht als Angehöriger, während Andrea offen darüber spricht, was sie sich von ihrem Umfeld wirklich wünscht. Von der Gefahr der „Fürsorge-Falle“ bis hin zur rettenden Kraft offener Kommunikation – diese Folge steckt voller ehrlicher Einblicke und praktischer Tipps.In dieser Folge lernst du:Die 5 größten No-Gos: Warum Ignoranz und das Kleinreden von Symptomen die Beziehung belasten können. Balance zwischen Hilfe und Selbstständigkeit: Wie Angehörige unterstützen können, ohne die Autonomie des Partners zu untergraben. Ehrliche Kommunikation: Warum es wichtig ist, den „Akku-Stand“ klar zu benennen, anstatt zu schweigen. Selbstfürsorge für Angehörige: Weshalb Partner ihre eigene Gesundheit und soziale Kontakte nicht vernachlässigen dürfen. Konkrete Go's: Wie „normale Momente“ und gezieltes Nachfragen („Wie kann ich es dir leichter machen?“) den Alltag verändern. Ressourcen & Links:Kontakt für Interview-Gäste: Hast du eine unsichtbare chronische Erkrankung und möchtest deine Geschichte teilen? Schreib uns an [email protected]. Coaching: Andrea bietet spezialisierte Coachings für Betroffene und Angehörige an. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch: https://unsichtbarchronisch.de/ Instagram: Folge Andrea für tägliche Impulse unter @andrea_unsichtbar_chronisch. Erhalte alle Updates als Erste/r: ⁠https://t.me/unsichtbarchronisch⁠Hat dir diese Folge geholfen? Dann abonniere den Podcast, lass uns eine Bewertung da und teile die Folge mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Gemeinsam machen wir das Unsichtbare sichtbar!

  17. 3

    #11 - Der leere Akku – Wenn Erschöpfung zum Dauerzustand wird

    Hast du dich schon einmal gefragt, warum du dich nach 10 Stunden Schlaf immer noch fühlst, als hätte dich ein Lastwagen überrollt? Oder warum ein simpler Arztbesuch dich für den Rest des Tages ausschaltet? In der heutigen Folge sprechen Andrea und Marc über das oft missverstandene Thema der chronischen Erschöpfung. Andrea erklärt aus Sicht einer Betroffenen und Expertin, warum der „Akku“ bei chronisch Kranken anders funktioniert und warum Pausen kein Luxus, sondern eine Überlebensstrategie sind.In dieser Folge lernst du:Warum der Schlaf bei chronischen Erkrankungen (z.B. durch Tinnitus oder Schmerzen) oft keine echte Erholung bietet. Was es bedeutet, mit einem 20%-Akku in den Tag zu starten, während Gesunde bei 100% liegen. Wie die „Gehirn-Rechenleistung“ bei Hörgeschädigten (CI-Trägern) zu massiver Erschöpfung führt. Warum „Schauspielern“ im Alltag (Sichtbarkeit vs. inneres Befinden) Energie raubt. Konkrete Strategien für das Energiemanagement und den Umgang mit Ärzten. Ressourcen & Links:Kostenloses Erstgespräch: Buche dein Coaching bei Andrea direkt auf https://unsichtbarchronisch.de Vernetzung: Folge Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DW28ZUnjHFG/Hat dir diese Folge geholfen? Dann abonniere den Podcast, lass uns eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts da und teile die Folge mit anderen Betroffenen!

  18. 2

    #10 - Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören von den Mensch

    In dieser Solo-Folge nimmt uns Andrea mit auf ihre ganz persönliche Zeitreise. Wir sprechen über den ersten Hörsturz während ihres Staatsexamens, die Qualen einer Medikamentenüberdosierung und den langen Weg zur Entscheidung für ein Cochlea-Implantat. In dieser Folge lernst du:Warum der Hörverlust bei Morbus Menière so einzigartig und schwer mit Hörgeräten zu versorgen ist. Was sich hinter dem Begriff Hyperakusis verbirgt und warum Alltagsgeräusche schmerzhaft sein können. Wie Andrea den Mut fand, nach 20 Jahren "Einöhrigkeit" eine Prothese in ihren Kopf implantieren zu lassen. Praktische Tipps für die Kommunikation im Restaurant und im Alltag.Hat dir diese Folge Mut gemacht? Dann hinterlasse uns eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts! Abonniere den Podcast, um keine Folge mit unseren spannenden Gästen zu verpassen.

  19. 1

    #9 - Mukoviszidose, Diabetes Typ 3C und Hochtonschwerhörigkeit

    In dieser Folge begrüßen Marc und Andrea die inspirierende Simona Köhler. Simona lebt seit ihrer Geburt mit Mukoviszidose und hat im Laufe der Zeit gelernt, auch mit Diabetes Typ 3C und Schwerhörigkeit ein erfülltes Leben zu führen. Sie teilt mit uns, warum sie trotz 40 Tabletten am Tag Vollzeit arbeitet und warum Tanzen für sie weit mehr als nur Sport ist.In dieser Folge lernst du:Was sich hinter der Erbkrankheit Mukoviszidose verbirgt und wie moderne Medikamente den Alltag verändern können. * Warum der Diabetes Typ 3C eine besondere Herausforderung für den Stoffwechsel darstellt.Wie Simona es schafft, Vollzeit im Beruf zu bleiben und welche Rolle das Arbeitsumfeld dabei spielt.Warum Offenheit gegenüber Angehörigen der Schlüssel zu besserem Verständnis ist.Wie man den Humor bewahrt, wenn der eigene Körper mal wieder "verrücktspielt".Ressourcen & Links:Simona auf Instagram: @simonatanztAndreas Coaching-Angebot: Erstgespräch für Frauen mit unsichtbaren Krankheiten unter https://www.phymayo.de/Call-to-Action:Hat dir diese Folge Mut gemacht? Dann schenk uns ein bisschen Podcast-Liebe! Abonniere uns, hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts und teile diese Folge mit Menschen, die heute eine Portion Kraft gebrauchen können.

  20. 0

    #8 - Welche Schwindelarten gibt es?

    „Mir ist auch manchmal schwindelig!“ – Diesen Satz hören Betroffene von Morbus Menière oder chronischen Schwindelerkrankungen oft. Doch Schwindel ist ein weites Feld. In dieser Folge räumen Andrea und Marc mit Vorurteilen auf. Andrea erklärt als Expertin und Betroffene die feinen (und groben) Unterschiede zwischen Lagerungsschwindel, vestibulärer Migräne und dem gefürchteten Menière-Schwindel. Eine Folge voller medizinischer Detektivarbeit und praktischer Tipps für den nächsten Arztbesuch.In dieser Folge lernst du:Die Schwindel-Landkarte: Warum es über zehn verschiedene Arten von Schwindel gibt und wie sie sich in der Dauer unterscheiden. (ACHTUNG: Keine vollständige Liste!)Menière vs. Lagerungsschwindel: Warum einfaches „Kopfschütteln“ bei Menière nicht hilft und wie du den Unterschied erkennst.Diagnose-Hacks: Wie du mit deinem Smartphone Beweise (Nystagmus) sicherst, um beim Arzt ernst genommen zu werden.Selbsthilfe & Mindset: Warum eine „Energieräuber-Liste“ bei chronischen Krankheiten über deine Lebensqualität entscheidet.Therapie-Check: Was wirklich hinter Kortison-Injektionen ins Ohr und anderen Behandlungen steckt.Call-to-Action:Hat dir diese Folge geholfen? Dann bewerte uns mit 5 Sternen auf Spotify oder Apple Podcasts! Schreib uns deine Erfahrungen mit der „Schwindel-Odyssee“ per E-Mail an [email protected] oder besuche Andrea auf Instagram (@andrea_loeffler_phymayo)Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  21. -1

    #7 - Cochlea Implantat & Alltag: Sarahs Weg von der Taubheit zum Design-Studium

    In dieser Folge tauchen wir tief in die Welt der Hörschädigung ein. Sarah Felten, die von Geburt an taub ist und heute zwei Cochlea-Implantate trägt, erzählt uns von ihrem beeindruckenden Weg durch das Regelschulsystem bis hin zu ihrem geplanten Design-Studium. Wir sprechen über die tägliche Energieleistung, die das Hören erfordert, und warum Aufklärung – selbst bei Fachärzten – so wichtig ist.In dieser Folge lernst du:Was der Unterschied zwischen einem Hörgerät und einem Cochlea-Implantat ist.Warum Höranstrengung zu extremer Erschöpfung führen kann.Praktische Strategien für Arztbesuche und den Umgang mit Missverständnissen.Wie man aus einer vermeintlichen Schwäche (Hörbehinderung) Stärken wie Empathie und Beobachtungsgabe zieht.Ressourcen & Links:Sarah auf Instagram: @hoervisionen_by_sarahWebseite: unsichtbarchronisch.deCall-to-Action:Hat dir diese Folge Mut gemacht? Dann abonniere unseren Podcast und lass uns eine Bewertung da! Werde Teil unserer Community auf Instagram und teile deine Geschichte mit uns.Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  22. -2

    #6 - Hashimoto: Leben mit angezogener Handbremse

    Warum Hashimoto mehr ist als nur eine „Schilddrüsenunterfunktion“In dieser Folge vertiefen Andrea und Marc das Thema Hashimoto-Thyreoiditis. Ausgelöst durch das Feedback zur letzten Episode mit Alicia, sprechen die beiden heute über die statistischen Hintergründe, die vielfältigen Symptome und Andreas ganz persönlichen Weg zur Diagnose. Erfahre, warum der TSH-Wert allein oft nicht ausreicht, um ein klares Bild zu erhalten, und wie Andrea es geschafft hat, nach Jahren der extremen Müdigkeit endlich wieder sie selbst zu sein.In dieser Folge lernst du:Zahlen & Fakten: Warum fast jede zehnte Person in Deutschland betroffen ist und warum Frauen das höhere Risiko tragen.Die Symptom-Maske: Wie Hashimoto sich hinter Müdigkeit, Haarausfall und Frieren versteckt.Das „Leitlinien-Problem“: Warum Patienten oft um umfassende Blutwerte (FT3, FT4, Antikörper) kämpfen müssen.Ganzheitliche Ansätze: Welche Rolle Nährstoffe, Ernährung und das richtige Mindset spielen.Selbsthilfe: Wie du durch Eigenrecherche und spezialisierte Ärzte (Endokrinologen) wieder in deine Kraft kommst.Ressourcen & Links:Instagram: @andrea_loeffler_phymayoKontakt: [email protected] dir diese Folge geholfen? Dann abonniere den Podcast, lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da und teile die Folge mit jemandem, der sich vielleicht auch gerade wie „mit angezogener Handbremse“ fühlt!Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  23. -3

    #5 - 30 Kilo leichter trotz Hashimoto: Alicias Weg aus der Erschöpfung

    In dieser ganz besonderen Episode begrüßen Andrea und Marc den ersten Gast im Podcast: Alicia. Die 28-jährige psychologische Beraterin teilt ihre sehr persönliche Geschichte mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, die bei ihr bereits in der frühen Pubertät begann.Wir sprechen offen über den steinigen Weg zur Diagnose, das Gefühl, als „verträumtes Kind“ mit massiver Müdigkeit nicht ernst genommen zu werden, und den harten Kampf gegen das Übergewicht. Alicia gibt inspirierende Einblicke, wie sie es geschafft hat, trotz der Erkrankung 30 Kilo abzunehmen und warum es so wichtig ist, die eigene Expertin für den eigenen Körper zu werden.Frühe Symptome erkennen: Warum Antriebslosigkeit und Müdigkeit bei Kindern und Teenagern ernst genommen werden müssen.Die Herausforderung „Einstellung“: Warum der TSH-Wert allein oft nicht ausreicht und das Wohlbefinden entscheidend für die richtige Dosierung ist.Hashimoto & Gewicht: Wie die Schilddrüse die Abnahme blockieren kann und warum „iss halt weniger“ der falsche Rat ist.Psychische Faktoren: Der Zusammenhang zwischen emotionalem Essen, Bindungsmustern und der körperlichen Gesundheit.Selbstwirksamkeit: Wie Alicia durch Sport, Ernährung und das Verfolgen ihrer Träume wieder in ihre Kraft fandAlicias Projekt: "Pudelwohlfühlen" – Psychologische Beratung für Beziehungen und Selbstwert.Hat dir diese Folge Mut gemacht? Dann hilf uns, sichtbarer zu werden!Abonniere den Podcast auf Spotify oder Apple PodcastsBewerte uns mit 5 Sternen, damit andere Betroffene uns leichter finden.Schreib uns: Hast du auch Hashimoto oder eine andere unsichtbare Erkrankung? Teile deine Geschichte unter [email protected]:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠Hinweis: Dieser Podcast dient der Information und dem Erfahrungsaustausch. Er ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Bitte konsultiere bei Beschwerden immer einen Facharzt.

  24. -4

    #4 - Hörsturz und Tinnitus: Mein Weg zurück zur Stille und Lebenskraft

    Ein Pfeifen, Brummen oder Rauschen, das einfach nicht aufhört – für viele Menschen ist ein Tinnitus eine enorme psychische Belastung. In dieser Folge teilen Andrea und Marc ihre ganz persönliche Geschichte mit dem „Geräusch im Ohr“. Andrea berichtet von ihrem ersten heftigen Hörsturz während des Staatsexamens im Jahr 2002 und wie sie lernte, mit einem Tinnitus zu leben, der sie sogar nachts aus dem Schlaf riss.Erfahre, warum der Kampf gegen das Geräusch oft das eigentliche Problem ist und wie ein radikaler Perspektivwechsel – vom „Erzfeind“ zum hilfreichen Warnsystem – der Schlüssel zu mehr Lebensqualität sein kann.In dieser Folge lernst Du:Andreas Geschichte: Wie der Tinnitus 2002 plötzlich kam und warum der medizinisches Druck („Es muss nach 3 Monaten weg sein“) alles schlimmer machte.Mindset-Arbeit: Wie Andrea den Tinnitus zu ihrem „Freund“ und Warnsystem umfunktionierte, um Stresssignale ihres Körpers frühzeitig zu erkennen.Habituation & Flow: Warum die Konzentration auf die berufliche Berufung und Hobbys wie eine „Retraining-Therapie“ wirken kann.Praktische Strategien: Tipps zur Erstellung von Energieräuber- und Energiegeber-Listen, um das Wohlbefinden aktiv zu steigern.Akzeptanz vs. Widerstand: Warum das Annehmen der Situation den inneren Kampf beendet und so die Wahrnehmung des Geräusches lindern kann.Technische Unterstützung: Die Rolle von Hörgeräten, Cochlea-Implantaten (CI), Noisern und Maskern beim Ausgleich von Hördefiziten und der Tinnitus-Linderung.Ressourcen & Links:Deutsche Tinnitus-Liga e.V.: Informationen und die Zeitschrift „Tinnitus-Forum“.Kontakt: Möchtest du deine Geschichte teilen? Schreib uns an [email protected] oder via Instagram.Abonnieren: Lass uns ein Abo (Follow) auf Spotify oder Apple Podcasts da und unterstütze uns mit einer Bewertung!.Nächste Folge: In zwei Wochen begrüßen wir Alicia und tauchen tief in das Thema Hashimoto ein – eine Volkskrankheit mit vielen Gesichtern.Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  25. -5

    #3: Was ist Morbus Menière? – Wenn die Welt plötzlich Kopf steht

    In dieser Folge widmen wir uns der Erkrankung, die Andreas Leben am stärksten verändert hat: Morbus Menière. Es ist eine Diagnose, die oft Angst macht, weil sie so unberechenbar ist. Wir sprechen offen über den Moment, in dem die Welt das erste Mal aufhörte, stillzustehen, und wie Andrea zwei Jahre lang von Arzt zu Arzt wanderte, bevor sie die richtige Diagnose erhielt.Erfahre, was hinter der typischen „Trias“ der Symptome steckt, warum du als Patient zum „Detektiv“ in eigener Sache werden musst und welche medizinischen sowie komplementären Wege es gibt, um wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen.In dieser Folge lernst du:Der „reale“ Schwindel: Warum Menière-Schwindel nicht mit einfachem Kreislaufschwindel vergleichbar ist und sich wie ein rasendes Karussell ohne Stopp-Knopf anfühlt.Die Diagnose-Trias: Alles über das Zusammenspiel von Drehschwindel, Tinnitus und Hörverlust.Beweissicherung für den Arzt: Wie du mit deiner Handykamera und dem Filmen des Nystagmus (Augenzittern) die Diagnose beschleunigen kannst.Therapieoptionen im Check: Von Betahistin und Cortison-Injektionen bis hin zu invasiveren Methoden wie Gentamicin oder Sakkotomie.Selbsthilfe & Vernetzung: Warum Gruppen wie die KIMM e.V. oder lokale Selbsthilfegruppen essenziell sind, um die psychische Belastung zu senken.Prävention & Lebensstil: Wie Stressmanagement, Yoga und gezieltes Training helfen, die Anfallsfrequenz zu mildern oder besser damit umzugehen.Ressourcen & Links:KIMM e.V.: KIMM - Kommunikation und Information bei Morbus Menière.Facebook-Gruppe: Suche nach „Morbus Menière“, um dich mit Betroffenen wie Andrea auszutauschen.Deine Stimme zählt: Schick uns deine Themenwünsche oder Interview-Anfragen an [email protected]örst du uns auf Spotify? Dann nutze dort gerne die Kommentarfunktion und erzähl uns: Wie hast du deine Diagnose erhalten?Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  26. -6

    #2: Das Gefühl des Ausgeliefert sein und Dein Sicherheitsnetz im Akutfall

    Was passiert, wenn man von einer Sekunde auf die andere die Kontrolle über den eigenen Körper verliert? In dieser Folge sprechen Andrea und Marc über eines der schwersten Gefühle für Betroffene: das Ausgeliefertsein. Besonders bei unsichtbaren Erkrankungen wie Morbus Menière trifft es einen oft urplötzlich – mitten im Alltag, auf der Straße oder beim Einkaufen.Andrea teilt ihre Erfahrungen mit der Hilflosigkeit und erklärt, wie sie sich heute vorbereitet, um trotz der Unberechenbarkeit ihrer Anfälle wieder Sicherheit zu gewinnen. Marc ergänzt die Perspektive des Partners, der zwar helfen möchte, aber oft nur ohnmächtig zusehen kann. Gemeinsam zeigen sie Wege auf, wie man aus der Opferrolle ausbricht und sich ein persönliches „Sicherheitsnetz“ knüpft.Ausgeliefert vs. Hilflos: Warum das Gefühl, der Situation komplett schutzlos gegenüberzustehen, so überwältigend ist.Das soziale Stigma: Wie man mit der Angst umgeht, von Passanten für betrunken gehalten zu werden.Praktische Anker für den Notfall: Warum Hilfsmittel wie ein Notfall-Handy, SOS-Kärtchen oder eine „Kotztüte“ in der Tasche echte Lebensretter für die Psyche sind.Die Macht der Atmung: Wie die gezielte Zwerchfellatmung (doppelt so lange ausatmen wie einatmen) das Nervensystem in der Panik beruhigt.Sicherheitsleinen im Alltag: Warum der „Lieblingsmensch“, technische Gadgets wie Smartwatches mit Sturzerkennung oder spezielle Apps dabei helfen, die Selbstständigkeit zu bewahren.Weitere Infos:KIMM e.V.: Erwähnte Selbsthilfeorganisation für Morbus Menière.Apps: SOS-Apps wie MySOSFamily oder die Retter-App zur Absicherung.Feedback: Wie gehst du mit Hilflosigkeit um? Schreib uns an [email protected] dir diese Folge geholfen? Abonniere uns und lass uns eine Bewertung da, damit wir gemeinsam die Unsichtbarkeit durchbrechen können!.Links:⁠Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.⁠⁠https://unsichtbarchronisch.de⁠

  27. -7

    #1: Der Start – Sichtbar werden trotz unsichtbarer Diagnosen

    „Du siehst doch blendend aus!“ – Ein Satz, den Andrea nur zu gut kennt. In dieser Premierenfolge von (un)sichtbar chronisch nehmen Andrea und Marc dich mit an den Anfang ihrer Reise. Andrea teilt ihre persönliche Geschichte, die bereits in der Kindheit mit Allergien begann und sie über einen schweren Hörsturz im Staatsexamen bis hin zu Diagnosen wie Morbus Menière und Hashimoto führte.Erfahre, warum es so wichtig ist, trotz gesundheitlicher Rückschläge immer wieder aufzustehen, wie ein radikaler Mindset-Wechsel im Umgang mit Tinnitus helfen kann und welche Rolle Familienhund Gismo als täglicher Kraftspender spielt.Mindset-Shift bei Tinnitus: Wie Andrea lernte, den Tinnitus nicht mehr als Feind, sondern als mahnenden „Freund“ zu sehen, der sie vor Überlastung schützt.Die Sicht der Angehörigen: Marc teilt seine Perspektive als Partner und spricht über das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man seinem PartnerIn nicht helfen kann.Herausforderung Arztbesuch: Warum es oft einen langen Atem braucht, um ernst genommen zu werden, und warum Leitlinienmedizin nicht immer die Lösung für den Einzelnen ist.Lebensqualität mit CI: Warum das Cochlea-Implantat nach 20 Jahren Schwerhörigkeit für Andrea ein emotionaler Wendepunkt war.Kontakt: Schreib uns deine Geschichte an [email protected]: Vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren, um keine Folge zu verpassen! Hat dir diese Folge geholfen? Dann hinterlasse uns gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts – jede Stimme hilft uns, sichtbarer zu werden! Links:Hol Dir hier Hol Dir hier Deine Tipps für ein Leben mit chronisch, unsichtbaren Erkrankungen.https://unsichtbarchronisch.de

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„Du siehst doch gar nicht krank aus!“ – Doch was, wenn unsichtbare Krankheiten wie Morbus Menière, Hashimoto oder Migräne den Alltag bestimmen? Andrea, Physiotherapeutin und Resilienz-Trainerin, ist selbst betroffen. Gemeinsam mit ihrem Mann Marc spricht sie über den Weg zurück ins Leben. Hier findest du authentische Einblicke, Expertenwissen und mentale Strategien, um trotz chronischer Erkrankung wieder sichtbar zu werden. Von Tipps für den Arztbesuch bis zum Umgang mit Hilflosigkeit – wir schenken dir Kraft und Mut. Jeden 2. Dienstag neu! Dieser Podcast ersetzt keine ärztliche Beratung.

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