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Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten

"Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten" ist für die Hörerinnen und Hörer der direkte Draht in das Zentrum des Geschehens. An seiner Seite blickt Heike Kleen, Journalistin und Autorin aus Ostfriesland, auf die Ereignisse. Sie ist evangelisch geprägt, längst aus der Kirche ausgetreten und sehr gespannt darauf, ob Andreas Englisch ihr die rätselhafte Retro-Männerwelt des Vatikans doch noch näher bringen kann. Gemeinsam und am täglichen Puls der Entwicklungen verorten sie die weltpolitische Bedeutung dieses Konklaves im Jahr 2025 und liefern einzigartige Hintergründe und Perspektiven aus dem Herzen des Vatikans.

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  1. 78

    Vom beheizten Frauenzimmer zur langersehnten Rom-Reise (#087)

    // „Klara flüchtete zu ihrem Schwarm Franziskus, und der steckte sie in einen Sack“ // Endlich dürfen wir unsere nächste Rom-Reise ankündigen: Im Dezember werden die beiden Hosts von Vatikangeflüster gemeinsam eine Gruppe von maximal 30 Gästen durch Rom führen. Alles über das exklusive Programm, organisiert von ZEIT REISEN, findet ihr unten im Link. Aber natürlich sprechen Heike und Andreas heute nicht nur über ihr langersehntes Wiedersehen, sondern wie versprochen auch über das bekannteste Traumpaar unter den Heiligen: Andreas erzählt die Geschichte von Klara und Franz von Assisi. Die hat es in sich, denn es geht nicht nur um das Leben im Hochmittelalter, sondern auch um Zeitgeist-Strömungen, die bis heute nachklingen. Der Heilige Franz war nicht der erste junge Mann, der zwischen dem 12. Und 13. Jahrhundert Armut und Askese predigte und die Natur verehrte. Es gab damals, lange vor Martin Luther, auch andere charismatische Gründer von Bewegungen der sogenannten Vorreformation, die die Kirche als Institution in Frage stellten und sogar Frauen als Prediger zuließen. Während Franz und Klara sich trotz radikaler Ideen stets der Autorität der Päpste beugten, wurden Waldenser und Katharer vom Vatikan als Ketzer bekämpft. Die Arena von Verona spielt dabei eine grausige Rolle.

  2. 77

    Der Vatikan hasst Wunder (#086)

    // „Grün, vegan, friedensbewegt… Das gab es schon im Mittelalter“ // Papst Leo XIV. hat seinen Wirtschaftsrat umbesetzt, aber das deutsche Führungsduo im Amt bestätigt. Reinhard Kardinal Marx und Prof. Charlotte Kreuter-Kirchhof werden weiterhin die Finanzen des Vatikans überwachen. Ein guter Grund für Heike und Andreas, sich mit der Frage auseinander zu setzen, warum Papst Franziskus diesen Rat gegründet hat, weshalb der Kirchenstaat eigentlich so klamm ist, und wer außer den Deutschen für die Finanzen wichtig ist. Aber heute geht es auch zurück ins Mittelalter: Denn der Papst war in Assisi, und Assisi ist die Stadt des Heiligen Franziskus. Andreas erzählt, wer dieser Mann war, der so berühmt wurde, aber auch umstritten blieb. Heike gruselt sich beim Thema „Stigmata“, und Andreas könnte allein darüber weitere fünf Folgen lang sprechen…

  3. 76

    Das Designer-Baby als ultimatives Accessoire (#085)

    Heute wird Andreas laut und deutlich. Über Eispenderinnen aus Katalogen, das Geschäft mit Leihmüttern und den Rücktritt von Jens Spahn hat er als Vater eines Adoptivsohnes eine dezidierte Meinung, die Heike nicht unbedingt teilt. Umso spannender ist ihre Debatte um dieses Thema, das in Deutschland scheinbar nur noch konservative Katholiken aufregt. Aber natürlich geht es heute auch um Neues aus dem Vatikan, der Leihmutterschaft grundsätzlich als „menschenunwürdig“ ablehnt, und um Papst Leo XIV. Der Pontifex beklagte in seiner jüngsten Generalaudienz, dass das Beten heute oft als „unnütz“ und „lächerlich“ gelte und selbst in christlichen Familien nicht mehr gepflegt werde. Für Heike und Andreas ist das ein guter Anlass, ihren Hörern zu beichten, wie sie selbst es mit dem Beten halten. Wir erfahren, wie man „richtig“ betet und was denn die „Stundengebete“ überhaupt sind, die der Papst einfordert. Andreas berichtet aber auch von seinen Erfahrungen mit Priestern und Mönchen, deren Geister sich beim Thema „ora et labora“ durchaus scheiden.

  4. 75

    Reizthema „Mission“: Theologischer Auftrag und historische Schuld (#084)

    // Reizthema „Mission“: Theologischer Auftrag und historische Schuld // Papst Leo XIV. war als junger Mönch auch Missionar. Ein heikles Thema. Bei „Vatikangeflüster“ gab es dazu die bisher gegensätzlichsten Hörerreaktionen. Viele Menschen finden, jeder möge glauben, was er wolle, aber bitte im Verborgenen, denn die katholische Kirche habe im Namen der Mission nun einmal die schlimmsten Verbrechen ihrer Geschichte zu verantworten. Andere halten die „Verkündigung der frohen Botschaft“ grundsätzlich für eine zentrale Aufgabe aller Christen. Deshalb sprechen Andreas und Heike heute sachlich und unaufgeregt über den theologischen Auftrag und die historische Schuld im Namen der Mission. Aber natürlich geht es auch um Aktuelles: Papst Leo XIV. ist aus den Ferien zurückgekehrt in den Vatikan und sitzt am Schreibtisch: Er muss demnächst viele spannende Personalentscheidungen treffen.

  5. 74

    Augustinus, Benedikt und die Verklärung der Keuschheit (#083)

    // „Fast hätte die Leidenschaft ihn überwältigt…“ // Heike ist zurück aus den Ferien, und der Papst macht im Urlaub einen Ausflug: Augustinerbruder Leo XIV. überraschte die Benediktinermönche in der Abtei Monte Cassino mit einem Besuch. MONTE CASSINO! Dazu fällt Andreas dermaßen so viel ein, dass er kaum zu bremsen ist. Private Erinnerungen an deutsche Kriegsverbrecher im Gefängnis seiner Heimatstadt Werl kreuzen sich mit Historie von der Antike bis zur Gegenwart. Augustiner und Benediktiner: Das sind die beiden uralten Orden, die das westliche Mönchstum maßgeblich prägten. Andreas liest Heike pikante Stellen aus den fast 1.500 Jahre alten „Dialogen“ von Papst Gregor dem Großen vor, der das Leben des Heiligen Benedikt schilderte. Wie schon Augustinus verteufelt Benedikt die Fleischeslust und kämpft gegen sinnliche Begierden. Erst als er sich in einem Dornenbusch wälzt, vertreibt der Schmerz alle sündigen Gedanken. Die Körperfeindlichkeit, die die katholische Kirche noch heute kennzeichnet, stammt aus der Spätantike. Welchen Sinn hatte diese Lehre? Darüber können Heike und Andreas genussvoll debattieren.

  6. 73

    Interview: Wie wird man eigentlich Priester? (#082)

    // „Hilfe, mein Kind lässt sich taufen!“ // In Berlin ließen sich am 30. Mai vier Männer zu katholischen Priestern weihen. Dass die Weihe von vier Männern so freudig gefeiert, von Medien begleitet und live gestreamt wurde, zeigt, wie außergewöhnlich ein solches Ereignis angesichts des dramatischen Priestermangels in Europa inzwischen geworden ist. Im Jahr 1962 wurden in den 27 deutschen Bistümern noch 557 neue Priester geweiht, 2025 waren es nur noch 25. Wir freuen uns deshalb umso mehr über den Gast in unserer heutigen Sendung: Regens Matthias Goy aus Berlin bildet Männer aus, die sich berufen fühlen und begleitet sie auf ihrem Weg in einen heute selten gewordenen Beruf. Andreas spricht mit ihm darüber, wer heute noch Priester werden will, wie das überhaupt geht, wie die Kirche sich für den Nachwuchs einsetzt, und wie es dazu kommen konnte, dass sich die Gesellschaft so säkularisiert hat, dass manche Eltern befürchten, ihr erwachsenes Kind drifte ab, wenn es sich plötzlich taufen lässt. Natürlich bleiben auch die unbequemen Fragen im Interview nicht aus: Kann sich ein Priesterseminar angesichts weniger Bewerber überhaupt erlauben, Kandidaten abzulehnen? Wie blickt Goy darauf, dass Frauen in der katholischen Kirche nicht zum Priesteramt zugelassen sind? Und was dachte er, als Papst Franziskus in Bezug auf Priesterseminare von „zu viel Schwuchtelei“ sprach?

  7. 72

    Interview: KI-Experte Schulz erklärt uns die Papst-Enzyklika (#081)

    // „Kann man sagen, das System entwickelt Gefühle?“ // Heute gibt es eine Premiere: Vatikangeflüster ohne Heike. Sie macht Urlaub, und Andreas fühlt sich ganz verlassen. Aber einsam ist er nicht : Wir haben einen Top-Gast in der Sendung. Der Forschungsdirektor des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) und KI-Experte Dr. Wolfgang Schulz hat die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. ebenso interessiert gelesen wie wir – allerdings mit dem Fachwissen, das uns fehlt. In dieser Folge erklärt er, worum es darin geht. Zunächst die gute Nachricht: Die Fachwelt hat die Gedanken des Papstes zur künstlichen Intelligenz mit freudiger Überraschung aufgenommen, denn Leo XIV. weist auf Probleme, Chancen und einen Handlungsbedarf hin, den die Politik bisher verschlafen hat. Aber was Professor Schulz aus seiner Forschungsarbeit mit den Systemen erzählt, ist nicht nur spannend, sondern teilweise ungeheuerlich. In den Maschinen geschehen Dinge, die niemand erklären kann. Einige Vorfälle, die Professor Schulz schildert, lassen Andreas sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren.

  8. 71

    Piusbrüder trotzen dem Papst: Schisma (#080)

    Heute geht es um das neue Schisma, das die katholische Welt erschüttert. Die erzkonservative Piusbruderschaft, die weltweit eine halbe Million Anhänger hat und zu der fast 1.000 Priester und Seminaristen und annähernd 500 Mönche und Nonnen gehören, hält sich für „die wahre Hüterin des katholischen Glaubens.“ Jetzt haben die Ultrafrommen sich gegen Papst Leo XIV. gestellt, der diese Kirchenteilung vermeiden wollte. Trotz des expliziten Verbotes des Papstes hat die Bruderschaft am 1. Juli in der Schweiz eine öffentliche, pompös angelegte Bischofsweihe zelebriert, an der vor Ort 15.000 Menschen teilnahmen. Jedermann durfte die Zeremonie weltweit live mitverfolgen. Die vier neuen Bischöfe sind jetzt automatisch exkommuniziert, ebenso wie die beiden Bischöfe, die den Ritus ohne den Segen des Papstes vollzogen haben. Andreas und Heike diskutieren darüber, warum ausgerechnet die von Marcel Lefebvre gegründete ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft, die wesentliche Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnt, unter jungen Katholiken so viel Zulauf hat. Andreas ordnet das Ereignis historisch ein und erzählt auf seine unterhaltsame Weise von anderen Schismen in der Kirchengeschichte und auch von seinen Erlebnissen mit dem afrikanischen Erzbischof Milingo, einem weiteren Abtrünnigen der katholischen Kirche, der ihn als erstes fragte: „Soll ich dir auch den Teufel austreiben?“

  9. 70

    Papst Leo XIV. lässt Deutschlands Bischöfe auflaufen (#079)

    Heute wird es brisant und kontrovers. Andreas und Heike streiten über ein Phänomen der Fußball-WM. Der deutsche Nationalspieler Felix Nmeha ist bekennender Christ und bildet Gebetskreise auf dem Spielfeld. Für Heike ist dieser missionarische Eifer zu viel des Guten. Sie findet, jeder soll glauben, was er will und an wen er will, aber doch bitte abseits der Öffentlichkeit. Andreas meint, Menschen sollten nicht nur heimlich oder in einem Gotteshaus beten dürfen. Beim nächsten Thema sind sich die beiden wieder einig: Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hatte mit großer Mehrheit beschlossen, auch theologisch vorgebildeten Laien das Predigen während einer Eucharistiefeier zu erlauben und dafür den Papst um Erlaubnis zu bitten. Bisher dürfen in der katholischen Kirche nur geweihte Männer, also Diakone und Priester, während der Messe eine Predigt halten. Wäre der Antrag auf den sognannten Indult, den Bischof Heiner Weimer als Vorsitzender der DBK im März gestellt hatte, angenommen worden, hätten in Deutschland erstmals auch Frauen während einer katholischen Messe kurzzeitig auf der Kanzel stehen können. Doch der Papst lehnte strikt ab. Er will keine Ausnahmen zulassen. Nicht nur Heike ist darüber sehr enttäuscht.

  10. 69

    Was machen Päpste im Urlaub? (#078)

    In Rom ist es schon wieder heiß. Sehr heiß. Ein guter Grund, um über die Sommerferien zu sprechen. Unser Podcast macht keine Sommerpause, aber manche Päpste gönnten sich durchaus mal Ferien. Andreas erinnert sich gut daran, wie er als junger Reporter Johannes Paul II. in die Berge folgte. Denn der polnische Papst fand sogar den Sommersitz in Castel Gandolfo zu heiß und machte zehnmal Urlaub im Aosta Tal. Auch Benedikt XVI. fuhr in die Berge, während Franziskus I. sich niemals eine Pause gönnte. Jetzt ist Heike gespannt, was Papst Leo XIV. wohl vorhat. Aber es geht heute auch um die päpstliche Flugpanne in Spanien, die Fußball-Meisterschaft im Vatikan und um die nächsten Herausforderungen für den amerikanischen Papst.

  11. 68

    Papst Leos Spagat in Spanien (#077)

    In dieser Folge geht es um die Spanienreise von Papst Leo XIV., der wieder einmal eine Brücke zwischen Tradition und Progression gebaut hat. Zunächst ließ er sich prächtig empfangen von der versammelten Königsfamilie, dann wandelte er auf Franziskus Spuren und reiste nach Gran Canaria, einem Ort, an dem fast täglich überfüllte Boote mit verzweifelten Flüchtlingen aus Afrika eintreffen, die für die vage Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa ihr Leben riskieren. Podcasthörerin Ute, die seit fast 40 Jahren auf Gran Canaria lebt, erzählt im Podcast live von ihren Erfahrungen. Und Andreas freut sich darüber, dass Papst Leo XIV. so beliebt ist. 1,2 Millionen Menschen beteten mit ihm in Madrid. Erlebt die katholische Kirche gerade eine Renaissance?

  12. 67

    Papst Leo holt sich Hilfe aus den USA (#076)

    Das wird spannend: Das „Dekasterium für die Kommunikation“ ist mit fast 600 MitarbeiterInnen die größte und wohl auch wichtigste Behörde des Vatikans. Denn sie trägt die katholische Lehre in die Welt. Doch Papst Leo XIV. war offenbar von der Arbeit der TV-, Radio-, Zeitungs- und PR-Journalisten des Kirchenstaates nicht überzeugt. Ab dem 1. November soll dort alles anders werden. Papst Leo holt sich einen TV- und Kommunikations-Profi aus den USA. Er setzt eine junge Frau, eine Laiin, an die Spitze seines Kommunikations-Dekasteriums: Maria Montserrat Alvarado (39), geboren in Mexiko, seit 2008 Staatsbürgerin der USA, leitet momentan noch als COO sämtliche Nachrichten-Abteilungen des katholischen TV-Kolosses ETWN, der 200 Millionen Haushalte in 140 Ländern erreicht. Andreas und Heike besprechen, warum diese Personalie so heikel ist. Denn Papst Franziskus nannte den Sender ETWN ein „Werk des Teufels“. Warum denn das?

  13. 66

    Der Papst fürchtet die Tech-Giganten (#075)

    Heute geht es um die erste Enzyklika von Leo XIV. Langweiliges Thema? Doch nicht in Vatikangeflüster! Die Lehrschreiben von Päpsten können Brisantes enthalten, wie Andreas sich erinnert. Und die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ (Großartige Menschlichkeit), in der der amerikanische Papst sich mit der künstlichen Intelligenz auseinandersetzt, die die ganze Welt revolutionieren wird, ist hochaktuell. Wollte Gott eine Erde, in der Cyborgs menschliche Schwächen ausgleichen? Leo XIV. warnt vor der allumfassenden Macht der Tech-Giganten und fordert Regeln, die das Menschliche unter der Menschheit schützt. Gibt es eigentlich auch positive Aspekte der KI? Ganz nebenbei erfahren wir in dieser Folge aber auch Vieles über positive Werte im Wandel der Zeit, über die Tugenden, die sich Heike und Andreas selbst zuschreiben und wir lernen, bei wem die Wahrheit als nackte Frau daherkam.

  14. 65

    Der Kämpfer im Vatikan (#074)

    Was hat Leo XIV. mit dem Blutwunder in Neapel zu tun? Kann es tatsächlich sein, dass es Kardinäle gibt, die für persönliche Treffen die Hand aufhalten? Und warum hatte Papst Franziskus im Vatikan nicht nur Freunde, sondern wurde von vielen Klerikern regelrecht gehasst? Um diese Fragen dreht sich die heutige Folge von „Vatikangeflüster“. Aber keine Sorge, es geht keineswegs düster, sondern vor allem sehr vergnüglich zu. Denn Andreas kommt mal wieder in Plauderlaune und erzählt sehr anschaulich, warum er die Jahre als Journalist am Hofe von Papst Franziskus als überaus unterhaltsam erlebte.

  15. 64

    Revoluzzer im Papstgewand (#073)

    Heute sprechen Andreas und Heike über drei Päpste, denn Papst Leo XIV. stieg bei der Generalaudienz am 13. Mai aus dem elektrischen Papamobil, um an das Attentat auf Johannes Paul II. zu erinnern, das genau 45 Jahre zuvor die Welt erschütterte. Andreas erinnert sich an den Tag und an die Jahre fiebriger Ermittlungen über die Drahtzieher des Mordversuches, die nie einen endgültigen Abschluss fanden. Glücklicherweise kann Heike Andreas trotzdem dazu bringen, auch die spannende Lebensgeschichte von Papst Franzikus weiterzuverfolgen. Er kommt bis zum Konklave 2013 und bis zu den ersten überraschenden Entscheidungen des Argentiniers.

  16. 63

    Die Goldenstein-Nonnen – Zweiter Teil (#072)

    Heike will genau wissen, wie es mit den Nonnen in Rom eigentlich weiterging. Zahlreiche europäische TV- Sender und Zeitungen versuchten tagelang in Rom rund um den Petersdom Interviews mit den Ordensfrauen zu ergattern. Doch die Frauen beten unterdessen mit Andreas und einem Priester in einer Kapelle im Vatikan. Doch die „Oberen“ in Österreich grollen, weil die Nonnen ausgebüchst sind, drohen mit „ernsten Konsequenzen“. Dabei ging es den Frauen nur darum, auf eine Pilgerreise zu fahren und sich noch einen Traum zu erfüllen, mit dem Ausflug in den Vatikan. Angeblich hätten sie um Erlaubnis bitten müssen. Die Nonnen haben Angst vor dem, was sie zu Hause erwartet. Doch ein mit Andreas befreundeter Priester im Vatikan macht den Nonnen Mut. Sie beschließen sich Rom nicht vermiesen zu lassen und genießen die Zeit. Mit Andreas geht es zum Kolosseum, in die Parks und es ist noch Zeit für den Wunsch von Schwester Bernadette: Den Abstecher ins Fegefeuer-Museum.

  17. 62

    Die Goldenstein-Nonnen in Rom (#071)

    Welcher Wirbel! Die drei Ordensschwestern Rita, Bernadette und Regina aus dem Kloster Goldenstein bei Salzburg sind in Rom. Eine Gruppe unserer Podcast-Hörer hatte Ihnen die Reise spendiert, und Andreas Englisch hatte den Nonnen die dreitägige Pilgerfahrt organisiert. Doch kurz vor der Ankunft der Augustiner Chorfrauen sollte die Reise platzen. Die Nonnen sagten alles ab, unser Podcast-Team stornierte sämtliche Buchungen, Andreas plante einen Kurzurlaub am Meer. Doch dann entschlossen sich die Damen im allerletzten Moment, doch nicht auf ihren Traum zu verzichten, stiegen ins Flugzeug und sorgten für absurde Schlagzeilen. „Missing“ hieß es auf Social Media, die Nonnen wären gegen ihren Willen entführt worden. Oh je! Wie alles wirklich war, was Andreas mit den lebenslustigen Ordensfrauen erlebte und warum er trotz des Wirbels denkt, das Richtige getan zu haben, das erzählt er Heike in dieser Folge. Natürlich kommen auch die Protagonistinnen selbst ausführlich zu Wort.

  18. 61

    Wie alles anfing…. Erinnerungen an Franziskus I. (#070)

    Vor einem Jahr starb Papst Franzikus. Eigentlich wollte Heike nur von Andreas wissen, was dieser Gedächtnistag für ihn persönlich bedeutet. Die harmlose Frage löst eine Lawine aus amüsanten Erinnerungen und Anekdoten aus, die Heike überrollt.

  19. 60

    Über Macht und Ohnmacht von Potentaten (#069)

    Heute wird es hochpolitisch, obwohl Papst Leo XIV. doch immer wieder betont, beileibe kein Politiker zu sein. Aber gegen seinen Willen wurde das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einen weltweit beachteten und kommentierten Konflikt mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump hineingezogen. Oder hat der Papst den Eklat doch provoziert? Wie kam es zu dem Schlagabtausch zwischen Donald Trump und Robert Prevost? Welche Nachrichten, die derzeit kursieren, sind überhaupt wahr, und wer fiel auf Fake News rein? Und wie fühlt sich der sonst so leise Mönch, der derzeit durch Afrika reist, im Zentrum dieses Wirbelsturms? Andreas und Heike ordnen die Schlagzeilen der Woche ein.

  20. 59

    Überraschende Wende nach dem Osterfest (#068)

    Heute dreht sich alles um Papst Leo XIV. und sein intensives Osterprogramm. Andreas erzählt, was er in der Lateransbasilika, im Kolosseum und auf dem Petersplatz erlebt hat, und denkt wehmütig an das vergangene Jahr, als Papst Franziskus in der Nacht zum Ostermontag starb. Heike sagt, was sie beim Zuhören enttäuscht hat. Dann besprechen die beiden weitere Neuigkeiten aus Rom. Da spielen auch die rebellischen Nonnen aus Goldenstein eine Rolle. Und am Ende gibt es noch eine Nach-Ostern-Überraschung.

  21. 58

    Live-Bericht aus Monte Carlo (#067)

    In dieser Folge meldet sich Andreas direkt aus Monte Carlo. Er war dabei, als Papst Leo XIV. den Fürsten Albert II. von Monaco und dessen offiziellen Teil der Familie getroffen hat, und er erzählt, wie die Millionäre des Zwergstaates Monaco den Chef des Zwergstaates Vatikan empfangen haben. Ja, es gab auch Misstöne. Im Anschluss geht es um weitere Dissonanzen. Die kamen dieses Mal aus dem Heiligen Land. Der Kardinal und Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, durfte zu Beginn der Karwoche die Grabeskirche nicht betreten, in der er die Messe zum Palmsonntag feiern wollte. Die israelische Polizei hatte Sicherheitsbedenken. Was dieses Verbot auslöste, wie der Eklat aufgelöst wurde und welche Dynamiken hinter der Aufregung stecken, darüber sprechen Heike und Andreas ausführlich.

  22. 57

    Papst Leo XIV. trifft Opus-Dei-Feind (#066)

    Heute schildert Andreas diverse Erfahrungen, die er als Besucher und Übernachtungsgast in Klöstern machen durfte. Danach geht es um eine ungewöhnliche Einladung, die Leo XIV. aussprach. Er traf sich mit dem Investigativ-Journalisten Gareth Gore, der 2024 das Enthüllungsbuch „Opus“ veröffentlichte, in dem er der katholischen Organisation Opus Dei Menschenhandel, Schwarzgeld-Transfer und ultrarechte Konspiration vorwirft. Der Papst wird seinem Ruf gerecht, ein Zuhörer zu sein, der sich umfassend informiert, bevor er Entscheidungen trifft. Gleichzeitig wird Leo XIV. aber schon wieder von konservativen Kreisen angegriffen: Er nahm 1995 als junger Missionar an einer Veranstaltung teil, bei der die Teilnehmer die indigene „Pachamama“ anbeteten. Im Internet kursieren Fotos, auf denen auch Robert Prevost vor der Figur kniet, und schon gilt er als „Götzenverehrer“.

  23. 56

    Letzte Ölung vor der Mission (#065)

    Heute erzählt Andreas, was er erlebte, als er am Sonntag im Gefolge des Papstes einen Ausflug nach Ponte Mammolo am römischen Stadtrand unternahm. Leo XIV., Oberhaupt der katholischen Weltkirche, schaut sich gern mal vor der eigenen Haustür um und informiert sich in einer der über 300 Pfarreien der Ewigen Stadt über die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. Gleichzeitig war der Außentermin der erste, von dem der Papst in sein neues Zuhause zurückkehrte: Die Sanierungsarbeiten im Apostolischen Palast sind endlich abgeschlossen, und Leo XIV. ist mit seinen beiden Privatsekretären in die neue Wohnung im Dachgeschoss eingezogen. Bisher ohne weiteres Dienstpersonal, worüber sich Heike sofort Gedanken macht. Danach wird es gruselig, denn Andreas erzählt vom „Collegium Russicum“, in dem jahrzehntelang Priester ausgebildet wurden, die unter falschen Namen in der ehemaligen Sowjetunion arbeiten sollten, wo sie ihr Leben riskierten. Alle bekamen vor der Abreise den Segen des Papstes und die „letzte Ölung“.

  24. 55

    Der Bettelmönch bei den Milliardären (#064)

    Heute wird es aktuell: Andreas packt seinen Koffer für die baldige Reise mit dem Pontifex nach Monte Carlo. Aber warum besucht der Amerikaner als erster Papst die Steueroase der Superreichen? Ist es eine Höflichkeitsgeste unter Monarchen? Sammelt er Spenden für die Armen? Oder will der Papst, der von Trump-Anhängern gern als Marxist beschimpft wird, nur mal zeigen, dass er keine Berührungsängste mit Millionären kennt? Andreas hofft, das bald herauszufinden. In der Zwischenzeit musste Papst Leo einen Bischof entlassen, der in den USA verhaftet wurde. Da geht es um Sex und Dollars. Der Sünder gehörte zu den Chaldäern. Wer die sind? Das ist hochinteressant! Am Schluss hält Heike eine herzergreifende Predigt. Sie hat sie mal eben per KI erstellen lassen. Von dieser kinderleichten Praxis machen inzwischen so viele Priester Gebrauch, dass der Papst sich gezwungen sah, ein Machtwort zu sprechen.

  25. 54

    Ist Januarius der Schutzheilige der Androgynen? (#063)

    In dieser Folge erzählt Andreas von seinen Erfahrungen mit dem legendären Blutwunder des heiligen Januarius in Neapel, das Millionen Gläubige immer wieder in Atem hält. Es geht aber auch um Aktuelles: Die Lage im Iran bringt Heike und Andreas dazu, einmal über den katholischen Tellerrand hinaus und weit zurück zu blicken. Es geht um die Feuerreligion „Zoroastrismus“, um die Entstehung von Schiiten und Sunniten und vor allem darum, dass die großen Weltreligionen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen. Dabei fällt Heike fast vom Glauben ab, als Andreas vom „genialen“ Martin Luther spricht.

  26. 53

    Mini-Konklave in Würzburg (#062)

    In dieser Folge geht es um das besondere Verhältnis zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan. Andreas und Heike reden darüber, was Papst Leo XIV. beim Privatbesuch dazu gesagt hat, warum er nachts Deutsch lernt, weshalb die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz so spannend war, und wohin der sogenannte „Synodale Weg“ führen soll. Es geht aber auch um die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi, die 800 Jahre nach seinem Tod erstmals zur Schau gestellt werden. Ist das eine gute Idee?

  27. 52

    Leos 40-Tage-Fasten-Regel (#061)

    Heute wird es bunt: Heike und Andreas reden über Karneval, Entfesselung vor der Buße und über das Fasten. Woher kommt überhaupt die Idee zum Fasten, worauf sollte man wirklich verzichten, und was sagt Papst Leo XIV. dazu? Aber wir kehren auch zum Thema Mafia und Kirche zurück, und da fallen Andreas jede Menge gruselige Erlebnisse aus seiner Zeit als Reporter wieder ein. In der Gegenwart hingegen gibt es Neuigkeiten aus dem Vatikan zum Konflikt zwischen dem Papst und der Piusbruderschaft.

  28. 51

    Die Mafia und der Vatikan (#060)

    Heute sprechen Andreas und Heike über die historische Verquickung von Kirche und Mafia. Andreas erinnert sich an den Auftritt von Johannes Paul II. in Agrigent am 9. Mai 1993, mit dem der Papst dieser Allianz ein Ende bereiten wollte. Die Ansprache löste einen offenen Kampf zwischen Kirche und Mafia aus. Aber natürlich gibt es auch Aktuelles aus dem Vatikan: Papst Leo XIV. steht vor einer heiklen Aufgabe. Dabei geht es um die umstrittene Piusbruderschaft, zu der übrigens auch Schwestern gehören, und die sich in jüngster Zeit über regen Zulauf freut. Aber sie haben etwas vor, und das bringt den Papst in Bedrängnis.

  29. 50

    Dem Himmel so nah (#059)

    Der Papst zieht um: Wie, wo und mit wem Leo XIV. sein Privatleben in Zukunft verbringen will, darum geht es in dieser Folge. Außerdem erzählt Andreas von einem Geheimkloster, von „Hütern des Schatzes“ und von den Mönchen, die sich um die liturgischen Gewänder des Papstes und um sein leibliches Wohl kümmern. Aber wir erfahren auch, dass es in Wahrheit keine Wohntradition von Päpsten gibt: Denn die 266 Oberhäupter der römisch-katholischen Kirche vor Leo residierten keineswegs allesamt im Vatikan. Es gibt sogar Päpste, die in ihrem ganzen Leben nie in Rom waren. Zum Schluss will Heike noch wissen, was hinter dem Eklat um Ministerpräsidentin Meloni als Engel steckt.

  30. 49

    Platz schaffen vor dem Weltuntergang (#058)

    Andreas führt Heike in dieser Folge durch die Basilika „Sankt Paul vor den Mauern“, denn hier hat Papst Leo XIV. am 25. Januar eine Zweite Vesper gefeiert und sein Portrait eingeweiht. Das Mosaik ergänzt die Reihe aller 267 Päpste, die in luftiger Höhe zu sehen sind. Um die Zahl der freien Plätze ranken sich beunruhigende Legenden. Aber in dieser Kirche ist nicht nur die Pontifex-Galerie hochinteressant. Die Basilika steht über dem Grab des Heiligen Paulus. Deshalb wurde sie schon kurz nach ihrer Einweihung in der Spätantike erweitert, denn sie war zu klein für all die Pilger, die den Weg an die Via Ostiense auf sich nahmen. Nur…: Ist das Grab überhaupt echt? Was hat der deutsche Papst damit zu tun? Wer war dieser Briefeschreiber Paulus von Tarsus? Wieviel Gutes, wieviel Umstrittenes hat er hinterlassen? Und wurde er tatsächlich in Rom geköpft?

  31. 48

    Donald Trump: Welchen Einfluss haben US-Katholiken auf ihn? (#057)

    Es geht in dieser Folge um die Weltordnung, die aus den Fugen gerät. Heike und Andreas debattieren über Leos Rolle als Anti-Trump. Setzt der leise Mönch überhaupt Zeichen und welche sind das? Wie funktioniert die Geheimdiplomatie des Vatikans? Wieso schickt der Papst mitten in der Grönlandkrise seinen wichtigsten Diplomaten nach Dänemark? Soll er wirklich nur am Ansgar-Jubiläum teilnehmen, und wer war eigentlich dieser Ansgar? Es geht aber auch um eine schwere Aufgabe, der sich Papst Leo XIV. gerade stellen musste. Er empfing die Angehörigen der Brand-Opfer von Crans-Montana. Konnte er ihnen Trost spenden? Hilft der Glaube, menschliche Tragödien zu verkraften?

  32. 47

    Papst Leo XIV. zwischen allen Fronten (#056)

    In unserer heutigen Folge enthüllen Andreas und Heike, wie sie ganz persönlich zum Glauben stehen. Andreas erinnert sich an seine Zeit als Messdiener und berichtet Neues von den Nonnen aus Goldenstein. Aber natürlich geht es auch um Papst Leo XIV., sein Konsistorium und seine geradezu verzweifelten Versuche, die zerstrittenen Kardinäle zu einigen.

  33. 46

    Eklat: Papst Leo XIV. feuert Zeremonienmeister (#055)

    Diese Folge wird pikant: Beim weihnachtlichen Kurienempfang des Papstes zischt ein Würdenträger Verächtliches… und die ganze Welt hört mit. Leo XIV., der bisher behutsam mit allen Mitarbeitern umgegangen ist, wird energisch. Doch bevor Andreas enthüllt, was die Bewohner des Vatikans sich gerade zuflüstern, zieht er Bilanz: Ist es nicht ein Wunder, dass im Jahr 2025 dreißig Millionen Pilger durch die Heilige Pforte spazierten, dass Staats-Oberhäupter aus der ganzen Welt sich gleich zweimal auf dem Petersplatz versammelten, alles ohne Terroranschläge, Messerattacken, Großbrände, Stromausfälle, Müllhalden? Heike und Andreas sind sich einig: Die Römer und der Vatikan haben Großartiges geleistet. Wäre so etwas auch in Deutschland möglich?

  34. 45

    2025 im Vatikan: Rückblick und Ausblick (#054)

    Diese Episode blickt zurück auf ein bewegtes Jahr im Vatikan – mit persönlichen Eindrücken von der Privataudienz beim Papst und der besonderen Bedeutung von Weihnachten und Jahreswechsel. Im Fokus stehen die Ursprünge von Silvester, die Legende des Heiligen Silvester und die Symbolik von Feuerwerk und Ritualen zum Jahresende. Thematisiert werden zudem die Schließung der Heiligen Pforte und der Ausblick auf das kommende Jubiläum des Petersdoms. Neben Mythen und Dimensionen dieses einzigartigen Bauwerks geht es auch um die aktuellen Herausforderungen der Kirche: finanzielle Fragen, das Verhältnis zu den Kardinälen, die Rolle der Frauen, den Zölibat und die soziale Verantwortung der Kirche.

  35. 44

    Privataudienz bei Papst Leo XIV. (#053)

    Unsere Weihnachtsfolge ist der sensationelle Höhepunkt nach über 50 Episoden „Vatikangeflüster“. Näher können wir der Kirchenspitze nicht mehr kommen: Papst Leo XIV. gewährte Andreas und seiner Frau Kerstin, unserer Podcast-Redakteurin, eine Privataudienz bei ihm zu Hause. Weil der Apostolische Palast noch immer umgebaut wird, empfing der Heilige Vater die beiden im „Palazzo del Sant`Uffizio“, wo er mit seinem Sekretär Edgard wohnt. Über eine Stunde lang beantwortete der Amerikaner gutgelaunt, spontan und mit viel Humor jede Frage, die unserem Podcast-Team einfiel. Nein, wir dürfen den Wortlaut des Gesprächs nicht veröffentlichen. Er bleibt geheim. Aber wir verstehen diesen Pontifex und die Beweggründe für viele seiner Handlungen jetzt viel besser. Die nächsten 50 Folgen „Vatikangeflüster“ werden davon profitieren. Der Papst hat außerdem den Bestseller von Andreas Englisch „Leo XIV. – Der leise Mönch an der Spitze der Macht“ signiert, Fotos erlaubt und unseren Podcast-Hörern eine persönliche Botschaft übermittelt. Weil das ganze Erlebnis so unglaublich war, bringt Andreas seine Frau Kerstin heute als direkte Augen- und Ohrenzeugin mit in den Podcast.

  36. 43

    Weihnachten zwischen Tradition und Gegenwart (#052)

    Diese Episode steht ganz im Zeichen von Weihnachten – zwischen Kindheitserinnerungen, kirchlicher Tradition und aktuellen Herausforderungen im Vatikan. Ausgangspunkt sind persönliche Weihnachtsvorbereitungen von Heike & Andreas und die Frage, was dieses Fest heute eigentlich noch bedeutet. Von dort führt der Blick in den Petersdom und zu den historischen Ursprüngen des Weihnachtsfestes: Wie entstand Weihnachten? Warum war die Göttlichkeit Christi im frühen Christentum umstritten? Und wie entwickelten sich Bräuche wie Tannenbaum, Geschenke und familiäre Rituale im Laufe der Jahrhunderte? Gleichzeitig richtet sich der Fokus auf die Gegenwart der Kirche. Thematisiert werden die schwierige Situation vieler Nonnen in Klöstern (auch in Goldenstein), die ungleiche Behandlung von Männern und Frauen sowie die Rolle des Vatikans in diesen Fragen. Auch die Entscheidungsprozesse des Papstes, seine Ratschläge für Ehen und die Spannungen zwischen konservativen und progressiven Kräften im Vatikan kommen zur Sprache.

  37. 42

    Der düsende Nikolaus (#051)

    In dieser Folge wird es weihnachtlich: Andreas erzählt die wahre Geschichte des Nikolaus, Bischof von Myra, einer antiken Stadt, die heute in der Türkei liegt und Demre heißt. Es geht um die Gabe der Bilokation, um einen Heiligen, der fliegen kann, als würde er von einer Rakete angetrieben und um Heikes Gummistiefel. Außerdem verrät Andreas, warum er gerade einen Kloß im Magen hat, wenn er das Wort „Türkei“ hört. Aber wir erfahren auch Neues von Papst Leo XIV. und seinem „linken Arm“, dem erstaunlichen Chef der Glaubenskongregation Fernandez, der zum ersten Mal Zölibat und Missbrauch in einen Zusammenhang stellt und dafür nicht nur Applaus bekam. Zum Schluss gibt es auch News von den rebellischen Nonnen aus Goldenstein.

  38. 41

    Papst Leos „Nein“ in der Blauen Moschee (#050)

    Diese Geste irritierte viele: Papst Leo XIV. lehnte es im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern ab, bei einem Besuch in einer Moschee zu beten. Andreas und Heike sprechen in dieser Episode darüber, was diese Weigerung bedeutet, und weshalb der Papst in die Türkei flog. Andreas erzählt von vielen anderen Reisen rund um die Welt mit „seinen“ Päpsten. Und dann erfahren wir auch noch, warum die Nonnen in Goldenstein sich über das „Friedensangebot“ ihres Oberen so ärgern und jetzt auf Klärung in Rom hoffen.

  39. 40

    Scheidung auf Katholisch (#049)

    Das Gelübde „Bis dass der Tod uns scheidet“ steht für die Unauflösbarkeit der katholischen Ehe. Aber gilt das tatsächlich noch heute und in allen Fällen? Nicht ganz, denn Katholiken können ihre Ehe unter bestimmten Voraussetzungen annullieren lassen. Papst Franziskus hatte diese Prozedur verschlankt, doch Leo XIV. ermahnte jetzt die zuständigen Richter der „Rota Romana“, Paare nicht leichtfertig zu trennen, während er gleichzeitig ein neues „Loblied auf die Monogamie“ komponieren ließ. Grund genug für Andreas und Heike, dem Sakrament der Ehe auf den Grund zu gehen.

  40. 39

    Klingende Kassen im Petersdom (#048)

    In dieser Episode geht es um Flachmänner und Weihwasser, die Beliebheits-Skala der letzten vier Päpste, Jesus als jähzorniges Kind und die Frage, warum süditalienische Mütter Mitleid mit Maria haben. Heike und Andreas beleuchten die aktuelle Situation im Vatikan, insbesondere die Reaktionen der Konservativen auf die Erlaubnis zur traditionellen lateinischen Messe durch Papst Leo XIV. und die gleichzeitige Abstufung des Kardinals der Glaubenskonkretisierung.

  41. 38

    Mord im Vatikan (#047)

    Diese Episode verknüpft aktuelle Ereignisse im Vatikan mit tiefen Einblicken in Geschichte, Glauben und Macht. Ausgangspunkt ist ein Vorfall innerhalb der Schweizer Garde, der eine Untersuchungskommission auf den Plan ruft und Erinnerungen an den mysteriösen Mordfall von 1998 weckt. Unklare Ermittlungen, widersprüchliche Aussagen und Spekulationen über die wahren Hintergründe werfen erneut Fragen über Transparenz und Verantwortung im Vatikan auf. Parallel dazu blickt die Folge zurück auf das Leben des Heiligen Benedikt – auf seine Konflikte mit den eigenen Mönchen, seine Versuchungen und die Entstehung des Klosters Monte Cassino, das später im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Zudem ein Blick auf das heutige kirchliche Leben: auf die Nonnen von Goldenstein, ihre Herausforderungen im Alltag, und auf die heikle Diskussion über Polygamie in Afrika, die zeigt, wie sehr sich die katholische Kirche weltweit zwischen Tradition und Realität bewegen muss.

  42. 37

    Das Geheimnis von Lourdes (#046)

    Diese Episode taucht ein in das Geheimnis von Lourdes und in die bewegende Lebensgeschichte von Bernadette Soubirous. Ausgehend von ihrer Kindheit in großer Armut führt der Weg zu den berühmten Erscheinungen der Mutter Gottes in der Grotte von Lourdes und der Botschaft, die daraus hervorging. Dabei geht es um die Bedeutung der unbefleckten Empfängnis, den Einfluss von Papst Pius IX. und die zunächst skeptische Haltung der Kirche – bis hin zu den Wundern, die Lourdes bis heute zu einem der meistbesuchten Wallfahrtsorte der Welt machen. Reflektiert wird auch Bernadettes weiterer Lebensweg nach den Erscheinungen, ihr zurückgezogenes Leben im Kloster sowie die Frage, wie Kirche, Glaube und persönliche Erfahrung miteinander verwoben sind. Andreas und Heike beleuchten die Rolle Marias in der katholischen Tradition – und die aktuellen Diskussionen darüber, wie ihre Bedeutung in einer modernen Kirche verstanden und gelebt werden kann.

  43. 36

    Reiseberichte und die Wunder von Lourdes (#045)

    Diese Episode führt direkt nach Rom: zur Papstmesse, in die Sixtinische Kapelle und in das dichte, lebendige Geflecht aus Glauben, Tradition und weltkirchlicher Realität. Reflektiert wird, wie vielfältig die Menschen sind, die aus aller Welt in die Stadt pilgern – und wie herausfordernd Reisen in Rom sein kann, zwischen Sicherheitskontrollen, Menschenmassen und der spirituellen Wucht historischer Orte. Im Mittelpunkt steht zudem die Rolle von Kardinal Raymond Leo Burke und seine Spannungen mit Papst Franziskus. Dabei wird sichtbar, wie tief die Konflikte in der Kirche reichen, wenn es um Reformen, Tradition und Autorität geht. Ein weiterer Schwerpunkt führt nach Lourdes: zur Geschichte von Bernadette, zu den Wundern, die dort berichtet werden, und zur Frage, welche Bedeutung solche Orte für den Glauben heute haben können. Zwischen Skepsis, Hoffnung und spiritueller Erfahrung entsteht ein Bild von Kirche, das zugleich fragil und tiefgreifend lebendig ist.

  44. 35

    Kirche am Wendepunkt – Tradition, Kritik und neue Wege (#044)

    Diese Episode widmet sich den großen Streitfragen und Bruchlinien der katholischen Kirche – von päpstlicher Unfehlbarkeit bis hin zur Zukunft einer Institution im Wandel. Es geht direkt hinein in zentrale Themen: die historische Figur Camillo Di Pietro, die Spaltung der Kirchen und die Haltung der Altkatholiken. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die drängenden Fragen unserer Zeit: der Umgang mit Priestermangel, die Rolle der Frauen, Bewegungen wie Maria 2.0 und die Forderung nach echter Gleichberechtigung innerhalb der Kirche. Zudem wird diskutiert, wie wichtig ehrliches Feedback für den Papst ist – und warum Reformen und Transparenz entscheidend sein könnten, um die Kirche in die Zukunft zu führen. Eine Episode zwischen Tradition, Kritik und Hoffnung – über Macht, Glauben und die Frage, wie viel Veränderung der Katholizismus zulassen muss, um lebendig zu bleiben.

  45. 34

    Maria, Faustina und die Doppelmoral der Kirche (#043)

    In dieser Episode nehmen Andreas und Heike die Hörer mit auf eine sehr persönliche Reise zwischen Kindheitserinnerungen, Vergänglichkeit und Glauben. Sie reflektieren über die Veränderungen ihrer Heimatorte, den Verlust vertrauter Plätze und die Sehnsucht nach dem, was bleibt. Von dort führt das Gespräch nach Rom – zu den Sicherheitsvorkehrungen im Petersdom, persönlichen Begegnungen mit dem Papst und der Frage, wie sich die Kirche in einer modernen Welt behauptet. Themen wie Kapitalismuskritik, Umweltschutz als göttliche Verantwortung und die Bedeutung von Ostern als Fest der Hoffnung stehen dabei im Mittelpunkt. Besonders bewegend ist die Geschichte von Maria Faustina Kowalska, der polnischen Nonne, der Jesus erschienen sein soll. Heike und Andreas erzählen, wie die Kirche anfangs mit Skepsis reagierte, wie Johannes Paul II. schließlich ihre Heiligsprechung vorantrieb – und warum ihr Tod auf den Barmherzigkeitssonntag fiel. Zum Schluss geht es um die Rolle der Maria, die Doppelmoral in der katholischen Kirche und die bis heute ungelöste Frage der Gleichberechtigung von Frauen. Eine Episode voller Erinnerungen, Spiritualität und Nachdenklichkeit – zwischen Himmel, Heimat und Hoffnung.

  46. 33

    Exorzismus und die Macht des Glaubens (#042)

    In dieser Folge widmen sich Heike und Andreas einem Thema, das gleichermaßen fasziniert und verstört: Exorzismus, Besessenheit und die Macht des Glaubens. Ausgehend von der Rolle des ehemaligen Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst beleuchten sie die Frage nach Vergebung und den teils heftigen Reaktionen der Gläubigen. Dabei werfen sie auch einen Blick auf die Haltung von Papst Franziskus zu Exorzismen und die unterschiedliche Bewertung dieser Rituale innerhalb der Kirche. Andreas erzählt von seinen persönlichen Erlebnissen mit einem „besessenen Haus“ und den Begegnungen eines Exorzisten, die mitten hineinführen in eine Welt zwischen Spiritualität und Übernatürlichem. Es geht um die Kraft von Segen und Fluch, die Bedeutung von Weihwasser und die Vorstellung des Teufels im heutigen Glaubensverständnis. Abgerundet wird die Folge durch kuriose Anekdoten aus dem Vatikan und die Erzählung eines Wunders, das von Papst Johannes Paul II. anerkannt wurde – ein eindrucksvoller Blick auf Glaube, Zweifel und das Geheimnis der unsichtbaren Welt.

  47. 32

    Das Leben der Nonnen in Salzburg (#041)

    In dieser Episode besprechen Heike und Andreas ausführlich die Erlebnisse und Erfahrungen im Kloster Goldenstein in Salzburg. Der Fokus liegt auf dem Leben der Nonnen, ihren Herausforderungen und der Unterstützung, die sie erhalten. Es wird auch die Bedeutung von Klöstern in der heutigen Zeit und die Zukunftsperspektiven für die Nonnen und die Kirche thematisiert. Und ein kleines Intro für den Aufreger der Woche, mit dem umstrittenen Exbischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van-Elst.

  48. 31

    Die Ordensschwestern von Goldenstein (#040)

    In dieser Folge ist Andreas zu Besuch im Kloster Goldenstein. Die drei Ordensschwestern öffnen ihm ihr Herz und blicken zurück auf ein bewegtes Leben zwischen Glauben, Gemeinschaft und persönlicher Herausforderung. Sie berichten von Begegnungen mit Päpsten, vom Alltag im Kloster und den Schwierigkeiten, die der Abschied von der vertrauten Heimat mit sich brachte. Themen wie Erziehung, Pflege, finanzielle Sorgen und der Wert von Gebet und Zusammenhalt ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Erinnerungen. Trotz Rückschlägen bleibt ihre Hoffnung unerschütterlich – und ihr Zeugnis für die Kraft von Glauben und Gemeinschaft berührt weit über kirchliche Grenzen hinaus.

  49. 30

    Vom Katholikus und den Prophezeiungen von Fatima (#039)

    Diese Folge führt tief hinein in aktuelle Fragen der katholischen Kirche – von der Überalterung der Ordensgemeinschaften bis zur oft unsichtbaren Rolle vieler Nonnen heute. Außerdem geht es um den Geburtstag und den Namenstag des Papstes, um seine Beziehung zur armenischen Kirche – der ältesten der Welt – und um die Geschichte von Gregor dem Illuminator, dessen Reliquien heute über den Globus verstreut sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Friedensinitiativen des Papstes, etwa mit Blick auf die Ukraine und Gaza. Dazu gibt es Erzählungen über skurrile Reliquien-Funde, theologische Gedankenspiele rund um Fatima und die Frage, wie sich Wunder, Glaube und Zweifel in einer Welt voller Krisen miteinander vereinbaren lassen.

  50. 29

    Wunder und Heiligsprechungen (#038)

    In dieser Folge geht es um die Heiligsprechung von Carlo Acutis – und damit um Wunder, Vorbilder im Glauben und eine kleine Revolution im Vatikan. Was gilt heute eigentlich als Wunder? Wer prüft das? Und warum spielt dabei auch Geld eine Rolle? Außerdem Thema: die schwierige Lage älterer Ordensfrauen, die gegen ihren Willen in Altenheime verlegt werden – und in einigen Fällen sogar fliehen. Auch die Bedeutung der Beichte und die Mythen rund ums Fegefeuer werden neu beleuchtet. Zum Schluss steht eine überraschende Frage im Raum: Gibt es im Himmel eigentlich Geschlechter?

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"Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten" ist für die Hörerinnen und Hörer der direkte Draht in das Zentrum des Geschehens. An seiner Seite blickt Heike Kleen, Journalistin und Autorin aus Ostfriesland, auf die Ereignisse. Sie ist evangelisch geprägt, längst aus der Kirche ausgetreten und sehr gespannt darauf, ob Andreas Englisch ihr die rätselhafte Retro-Männerwelt des Vatikans doch noch näher bringen kann. Gemeinsam und am täglichen Puls der Entwicklungen verorten sie die weltpolitische Bedeutung dieses Konklaves im Jahr 2025 und liefern einzigartige Hintergründe und Perspektiven aus dem Herzen des Vatikans.

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