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PODCAST · health

Vergiss Dich nicht

Ein Podcast rund ums Thema Demenz… mit Herz, Hirn und Humor begleiten wir Betroffene, Angehörige und professionelle Betreuer:innen.

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  1. 16

    Folge 17: Wenn die Dämmerung kommt, verändert sich alles -Sundowning-Syndrom bei Demenz verstehen

    Wenn die Dämmerung kommt, verändert sich alles.Rosa ist tagsüber ganz bei sich – sie sitzt am Fenster, erkennt ihre Tochter, lächelt. Doch irgendwann zwischen vier und sechs Uhr beginnt etwas zu kippen. Sie wird unruhig, sucht etwas, das sie nicht benennen kann, fragt nach ihrer Mutter – die seit dreißig Jahren tot ist. Sie will nach Hause, obwohl sie zuhause ist.Für viele pflegende Angehörige ist genau das der schwerste Moment des Tages – und einer der am wenigsten verstandenen.In dieser Folge sprechen wir über Sundowning: Was im Gehirn passiert, wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät. Warum Erklärungen und Korrekturen in diesem Moment nicht helfen – sondern Stress verstärken. Und was wirklich Sicherheit geben kann, wenn nichts mehr Sinn macht.Außerdem begleiten wir wieder Auguste durch ihre Geschichte – kleine Momente, große Wahrheiten, mitten aus dem Alltag mit Demenz. Auf Facebook und Instagram bei Vergiss dich nicht. Mehr Hintergrundwissen, persönliche Geschichten und praktische Tipps findet ihr auf unserem Blog damalswieheute.com – über 180 Artikel rund um Demenz, Angehörige und ein gutes Leben im Alter.Wenn euch diese Folge berührt, teilt sie gerne – damit noch mehr Menschen wissen: Ihr seid mit dieser Stunde nicht allein.

  2. 15

    Karl tanzt noch – über das, was bei Demenz wirklich bleibt Mehr als die Diagnose – die verborgenen Ressourcen bei Demenz

    Karl ist 81. Er weiß nicht immer, welches Jahr wir haben. Er erkennt seine Enkelin manchmal nicht sofort. Aber wenn im Aufenthaltsraum Musik aus den 1960ern läuft – steht er auf. Geht in die Mitte des Raums. Und tanzt. Mit Haltung. Mit Rhythmus. Mit einem Lächeln, das sagt: Hier bin ich noch.Das ist kein Zufall. Das ist das Gehirn, das eine Ressource benutzt, die noch da ist.Auch Auguste kennt solche Momente. Auguste ist 71, pensionierte Lehrerin, und lebt mit einer beginnenden Demenz. Ihre Geschichte begleitet uns regelmäßig auf Instagram, Facebook und TikTok – in kleinen Szenen aus ihrem Alltag, die zeigen, wie sich Demenz wirklich anfühlt. Von innen. Von nah.In dieser Folge wechseln Christine und Bettina die Perspektive. Nicht was verloren geht – sondern was bleibt. Welche Fähigkeiten sich länger halten als wir denken. Warum der reine Blick auf Defizite schadet – für den erkrankten Menschen, für die Beziehung, für die Pflege. Und was das ganz konkret im Alltag bedeutet: für Angehörige, für Pflegepersonen, für alle, die nah dabei sind.Mehr zu diesen und vielen weiteren Themen rund um Demenz, Angehörige und das Leben mit kognitiver Veränderung findet ihr auf damalswieheute.com – mit über 180 Artikeln, die aus dem Praxisalltag heraus entstanden sind. Und auf Instagram und Facebook unter Vergiss Dich nicht, wo Auguste jede Woche ein Stück ihrer Geschichte weitererzählt.Eine Folge über Würde. Über das, was Demenz nicht nehmen kann. Und über die Momente, in denen jemand – auf seine Art – ganz da ist.

  3. 14

    Folge 15: Sie haben nichts falsch gemacht. Warum glaubt das niemand? Über Schuld und Scham bei Demenz

    Fast jede Familie, die eine Demenzerkrankung erlebt, kennt diesen stillen Satz: Vielleicht ist das unsere Schuld.Er wird nicht ausgesprochen. Aber er ist da – in schlaflosen Nächten, in Gedanken, die immer wieder an denselben Momenten hängenbleiben. Was hätten wir früher tun können? Warum ausgerechnet wir?In dieser Episode sprechen Christine und Bettina über das, was in Beratungen fast immer im Raum steht, aber selten direkt gesagt wird: Schuldgefühle und Scham rund um Demenz. Woher kommen sie? Was machen sie mit Familien? Und – was darf man loslassen?Und dann ist da noch Auguste.Auguste ist eine fiktive Frau, deren Geschichte wir dreimal wöchentlich auf Instagram, Facebook und TikTok erzählen – vom ersten Moment, in dem irgendetwas nicht mehr stimmt, bis dorthin, wo ihre Geschichte uns noch hinführt. Wir wissen es selbst noch nicht. Aber wir erzählen weiter. Weil ihre Geschichte die Geschichte vieler ist. Weil man in ihr sich selbst erkennen kann – oder jemanden, den man liebt.Ihr Name ist kein Zufall: Auguste D. war die erste dokumentierte Patientin mit Alzheimer-Demenz, vorgestellt 1901 von Alois Alzheimer. Eine Frau, die verwirrt war, die sich schämte, die wusste, dass etwas nicht stimmte. Unsere Auguste trägt diesen Namen als Erinnerung: Diese Erkrankung trifft Menschen. Keine Versager. Keine schlechten Familien. Menschen.Was euch in dieser Folge erwartet:Woher Schuldgefühle bei pflegenden Angehörigen entstehen – und warum das Gehirn sie fast automatisch produziertDie häufigsten falschen Überzeugungen – und warum sie falsch sindWas Scham mit Familien macht, und warum sie so gefährlich istWas man loslassen darf – und was wirklich hilftFolgt Auguste auf Instagram, Facebook und TikTok unter Vergiss Dich nicht – und seid dabei, wenn ihre Geschichte weitergeht.Mehr zum Thema findet ihr auf damalswieheute.com – über 180 Artikel zu Demenz, Angehörigen und dem, was niemand sagt.Vergiss Dich nicht – weil hinter jeder Diagnose ein Mensch steht.Wir freuen uns auf euch ❤️

  4. 13

    Folge 14: Meine Mutter hat mich angeschaut – und nicht gewusst, wer ich bin.

    Es ist ein ganz gewöhnlicher Mittwoch. Thomas nimmt die Gerbera aus dem Papier, so wie immer. Er kennt den Weg zum Zimmer auswendig – links, dann rechts, dritte Tür. Er hat ihn hundertmal gegangen. Er wird ihn hundertmal noch gehen.Er setzt sich neben sie. Sie sieht ihn an. Freundlich. Ruhig. Und fragt: "Sind Sie vom Pflegedienst?"Eine Sekunde. Zwei. Er lächelt. Er sagt: "Nein, ich bin nur zu Besuch." Und er hält ihre Hand. Und sie lässt es zu.Im Auto danach weint er zum ersten Mal seit Jahren.Nicht weil sie ihn nicht mehr kennt. Sondern weil sie seine Hand nicht losgelassen hat. Weil er in diesem Moment gespürt hat: Da ist noch etwas. Etwas, das keinen Namen braucht.Dieser Moment – der Moment der Nichterkennung – ist einer der schwersten, die Angehörige von Menschen mit Demenz erleben. Er kommt meist nicht angekündigt. Er trifft in eine Stelle, auf die man sich nicht vorbereiten kann, egal wie gut man es versucht.In dieser Folge nehmen Christine und Bettina genau diesen Moment unter die Lupe. Was passiert dabei im Gehirn – und warum ist es keine Ablehnung, auch wenn es sich so anfühlt? Was macht dieser Blick mit Angehörigen – und warum ziehen sich so viele danach zurück, ohne zu wissen warum? Und was bleibt eigentlich – wenn Name, Geschichte und Erinnerung nicht mehr abrufbar sind?Die Antwort auf die letzte Frage hat Thomas im Auto gespürt. Bevor er den Motor gestartet hat, hat er sich gedacht: Nächsten Mittwoch komme ich wieder.Weil sie seine Hand nicht losgelassen hat.30 Minuten, die erklären – und gleichzeitig trösten.Mehr zu diesem Thema findet ihr auch auf damalswieheute.com – dort hat Christine einen Begleitartikel zur Folge geschrieben, mit allem, was ihr zum Nachlesen, Nachdenken und Weitergeben braucht.Die Folge gibt es auch auf YouTube – schaut gerne vorbei, abonniert den Kanal und lasst uns ein Kommentar da. Wir lesen alles.Und wenn ihr auf Instagram oder Facebook unterwegs seid – findet uns unter @vergissdichnicht_demenz. Teilt die Folge, wenn ihr jemanden kennt, der diesen Mittwoch gerade erlebt. Manchmal ist Weiterschicken die größte Geste.Danke, dass ihr zuhört. Bis gleich.

  5. 12

    Folge 13 – Niemand hat mir gesagt, dass ich das nicht schaffe

    Es ist 5:47 Uhr. Maria ist 58. Sie ist seit drei Jahren die Hauptpflegeperson für ihre Mutter. Und während alle noch schlafen, sitzt sie in der Küche und denkt: Ich schaffe das nicht mehr.Und dann denkt sie: Ich darf das nicht denken.Diese Folge ist für alle Marias da draußen. Für alle, die schon zu lange zu viel tragen – und glauben, dass das irgendwie an ihnen liegt.Niemand hat ihnen gesagt, dass das passiert. Dass Pflegen so ist. Dass man sich so fühlen wird. Dass das normal ist.Wir sagen es jetzt.In Folge 13 sprechen Christine Leyroutz, klinische Psychologin und Gerontopsychologin, und Bettina, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, über das, worüber kaum jemand offen redet:– Warum Überforderung kein Versagen ist – sondern die logische Konsequenz einer unmöglichen Aufgabe– Die fünf Gesichter der Überforderung: Erschöpfung, Schuldgefühle, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit– Was chronischer Stress wirklich mit dem Körper macht– Was tatsächlich hilft – konkret, ehrlich, ohne Schönfärberei– Und der eine Satz, den niemand gehört hat – den wir heute laut sagenDauer: ca. 30 MinutenMehr zum Thema Demenz, Angehörige und Begleitung:📖 Blog: damalswieheute.com – über 180 Artikel rund um Demenz, Alter und die Menschen, die begleitenIhr erreicht uns direkt uns direk unter: [email protected]🎥 YouTube: Vergiss Dich nicht – Der DemenzpodcastDort findet ihr uns auch mit unserem fiktiven Charakter Frau Auguste – die uns durch viele Episoden begleitet und zeigt, wie sich Demenz im Alltag wirklich anfühlt.📲 Instagram & Facebook: @vergissdichnicht_demenzWenn euch diese Folge berührt – teilt sie. Mit jemandem, der gerade in seiner Küche sitzt und nicht schläft. Mit einer Freundin, die pflegt und nie klagt. Mit einem Bruder, der nicht weiß, wie es seiner Schwester wirklich geht.Ihr seid nicht allein. Und ihr müsst das nicht alleine tragen.

  6. 11

    Folge 12 Vergiss Dich nicht – Validation to go. Fünf Situationen, die jede*r kennt – und wie man wirklich antwortet.

    Fünf Situationen, die jede*r kennt – und wie man wirklich antwortet.Auguste ist 79. Sie vergisst Dinge. Kleine zuerst – wo der Schlüssel liegt, ob sie die Tochter schon angerufen hat. Dann größere. Und manchmal steht sie in der Küche und ist sich ganz sicher: Jemand hat ihre Brieftasche gestohlen. Jemand räumt ihre Sachen weg. Jemand lügt sie an.Diese Person ist oft ihre Tochter.Auguste hat noch keine Diagnose. Aber ihre Familie steckt längst mittendrin – in Momenten, bei denen man nicht weiß, was man sagen soll. Bei denen jede Antwort falsch klingt. Bei denen man abends nach Hause fährt und denkt: Warum mache ich das immer falsch?Die Antwort ist: Man macht es nicht falsch. Man weiß es einfach noch nicht besser. Noch nicht.Genau darum geht es in dieser Folge.Christine und Bettina nehmen sich fünf Situationen vor, die Angehörige täglich erleben. Fünf Momente, die wehtun – und fünf Antworten, die wirklich helfen. Validation to go: kein Fachbegriff, der einschüchtert, sondern eine Haltung, die man lernen kann. Auch mitten im Alltag. Auch wenn man erschöpft ist. Auch wenn man gerade innerlich kocht vor Ungerechtigkeit.Was euch in dieser Folge erwartet:Warum Korrigieren bei Demenz nicht funktioniert – und was das Gehirn stattdessen braucht. Was hinter Vorwürfen, Widerstand und Daueranrufen wirklich steckt. Fünf konkrete Situationen mit echten Gesprächshinweisen, die ihr morgen anwenden könnt. Und warum Validation am Ende keine Technik ist – sondern eine Entscheidung.Augustes Geschichte beginnt hier. Ihr werdet sie weiterverfolgen können – auf Instagram, Facebook, YouTube und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und alles schreibt, was dazugehört.Wer heute in einer dieser fünf Situationen steckt – diese Folge ist für euch. Und teilt sie gerne weiter. Es gibt so viele, die gerade nicht wissen, dass es anders geht.Themen in dieser Folge: – Was ist Validation? (Naomi Feil & Nicole Richard – kompakt erklärt) – „Die Schlüssel sind weg" – Diebstahlsvorwürfe verstehen und deeskalieren – „Ich geh nicht zum Arzt" – Widerstand ohne Machtkampf begegnen – „Du rufst nie an" – Vorwürfe als Ausdruck von Einsamkeit erkennen – Daueranrufe aushalten – ohne sich selbst zu verlieren – „Du hast mir die Brieftasche gestohlen" – die schwerste Situation meisternAugustes Geschichte begleiten wir in den kommenden Wochen weiter – auf YouTube, Instagram, Facebook und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und psychosoziale Themen schreibt.Für Angehörige, Pflegepersonen, Fachkräfte und alle, die jemanden kennen, der gerade mittendrin steckt.🔔 Podcast abonnieren, um Augustes Geschichte weiterzuverfolgen. 🌐 damalswieheute.com 📸 Instagram: @vergissdichnicht_demenz#Demenz #Validation #Angehörige #Alzheimer #Pflege #Demenzpodcast #VergissDichNicht #Auguste

  7. 10

    Folge 11:Medikamente bei Demenz: Was wirklich hilft, was schadet – und warum eine Tablette aus jemandem, den du liebst, einen anderen Menschen machen kann.

     Es gibt einen Moment, den viele Angehörige kennen. Man schaut jemanden an, den man liebt – und er ist noch da, aber irgendwie nicht mehr ganz. Langsamer. Leerer. Weiter weg.  Manchmal ist das die Demenz. Manchmal ist es das Medikament. In dieser Folge sprechen Christine und Bettina über eines der wichtigsten – und am häufigsten missverstandenen – Themen rund um Demenz: Medikamente. Nicht als Lehrstunde, sondern so, wie sie es kennen. Aus der Diagnostik. Aus dem Pflegeheim. Aus hunderten Gesprächen mit Familien, die nicht mehr weiterwussten. Sie reden darüber, was Antidementiva wirklich können – und was sie nicht können. Über Antipsychotika, die das Verhalten beruhigen sollen, aber manchmal das Gehirn einfrieren. Über das medikamentös ausgelöste Parkinson-Syndrom – ein Zustand, der wie ein dramatischer Demenzfortschritt aussieht, aber durch ein Medikament verursacht wird. Und über Schlafmittel, die in der Nacht helfen und am Tag das Sturzrisiko verdoppeln. Diese Folge ist kein Angriff auf Ärztinnen und Ärzte. Es ist ein Plädoyer für genaues Hinschauen. Für das Gespräch, das sich jemand die Zeit nimmt zu führen. Für den sensiblen Neurologen, den so viele suchen – und wie man ihn findet.Wer einen Angehörigen mit Demenz begleitet, kennt dieses Gefühl: Man weiß, dass etwas nicht stimmt. Man sieht es jeden Tag. Aber man weiß nicht, ob man das sagen darf. Ob man nachfragen darf. Ob man Recht hat.  Man darf. Man sollte. Und man sollte gehört werden.  Genau darum geht es in dieser Folge. Themen dieser Folge:Antidementiva – Wirkung, Grenzen, DosierungsfragenAntipsychotika – wann sie helfen, wann sie schadenMedikamentös induziertes Parkinson-Syndrom – das unterschätzte RisikoSedativa & Schlafmittel – die stille GefahrWas einen guten, sensiblen Neurologen ausmacht – und wie man ihn findet Vergiss Dich nicht – der Demenzpodcast. Von Christine Leyroutz, klinische Psychologin & Gerontopsychologin, und Bettina, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit mehr als 20 Jahren Erfahrung.  Instagram: @vergissdichnicht_demenz Facebook: Vergiss Dich nicht Blog & mehr: damalswieheute.com

  8. 9

    Folge 10 – Demenz oder Delir: ein Unterschied, der Leben retten kann

    Manchmal geht es um mehr als Diagnosen.Ein Delir, das nicht erkannt wird, kann tödlich enden. Nicht irgendwann. Sondern innerhalb von Stunden oder Tagen. Und trotzdem wird es täglich übersehen – in Krankenhäusern, in Pflegeheimen, zu Hause.Nicht aus Gleichgültigkeit. Sondern weil es so leicht mit Demenz verwechselt wird.In Folge 10 sprechen Christine und Bettina über einen Unterschied, der im wahrsten Sinne über Leben und Tod entscheiden kann. Wer erkennt, was wirklich passiert, kann handeln. Wer es verkennt, verliert Zeit – und manchmal mehr.Diese Folge ist für alle, die begleiten, pflegen, lieben – und im entscheidenden Moment das Richtige tun wollen.Hört rein. Teilt die Folge. Sie könnte jemandem das Leben retten.„Vergiss dich nicht" – auf Spotify. Und auf damalswieheute.com.

  9. 8

    Folge 9: Nie ins Pflegeheim: Wir haben es versprochen – und konnten es nicht halten

    „Wir haben ihm versprochen, dass er nie ins Heim muss.Und dann kommt dieser Moment, in dem es nicht mehr geht.Diese Folge ist für alle, die gerade an dieser Grenze stehen.Zwischen Liebe und Erschöpfung.Zwischen Verantwortung und dem Gefühl, zu versagen.Christine und Bettina sprechen über eine der schwersten Entscheidungen überhaupt: die Übersiedlung in ein Pflegeheim.Es geht um Schuldgefühle, um Zweifel –und darum, warum diese Entscheidung oft kein Aufgeben ist,sondern ein stiller, mutiger Schritt.Wenn du gerade merkst, dass es alleine nicht mehr geht:Du bist nicht falsch.Und du bist nicht allein.Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich gerne bei uns.Du erreichst uns unter: [email protected] Impulse findest du auch auf unserem Blogund auf Instagram & Facebook unter „Vergiss dich nicht – Der Demenzpodcast“.Wir freuen uns, wenn du dich mit uns verbindest.“

  10. 7

    Du streitest dich plötzlich mit deinen Geschwistern – und verstehst selbst nicht mehr, warum?

    Eigentlich geht es um eure Mutter.Um Pflege.Um Entscheidungen.Und trotzdem fühlt sich alles viel größer an.Wenn ein Elternteil an Demenz erkrankt,kommt selten nur der Alltag ins Wanken –sondern oft die ganze Familie.Alte Rollen tauchen wieder auf.Konflikte, die nie wirklich gelöst wurden, werden plötzlich spürbar.Und viele Angehörige stehen mittendrin – erschöpft, überfordert und oft allein.In dieser Folge erfährst du:– warum Familiendynamiken gerade jetzt eskalieren– welche typischen Rollen in Pflegefamilien entstehen– und wie du trotz Konflikten wieder handlungsfähig wirstDiese Folge ist für dich, wenn du merkst:Es geht gerade nicht nur um Pflege.🎧 „Vergiss dich nicht“ – der Podcast für Angehörige von Menschen mit DemenzBesuche auch den Blog unter: www.damalswieheute.com, oder schreib uns gerne eine Mail mit deinen Fragen an: [email protected]

  11. 6

    Folge 7 - Kommunikation, die trägt - auch ohne Worte

    Er versteht den Satz nicht mehr.Sie antwortet auf etwas, das du gar nicht gesagt hast.Und trotzdem gibt es Momente echter Nähe.In dieser Folge geht es um Kommunikation bei Demenz:Warum Erklären oft nicht hilft – und was stattdessen Verbindung schafft.Du bekommst konkrete Sätze, die du sofort anwenden kannst – und ein neues Verständnis dafür, was Kommunikation wirklich bedeutet.Und vielleicht erkennst du dich in diesen Momenten wieder:Wenn Worte nicht mehr tragen – und trotzdem etwas zwischen euch bleibt.Ein Blick. Eine Berührung. Ein Gefühl von „Wir sind noch da“.Diese Folge ist für alle, die nicht perfekt kommunizieren wollen –sondern verbunden bleiben möchten.

  12. 5

    Folge 6 - Erschöpfung & Ambivalenz - die unsichtbare Last

    Du liebst diesen Menschen. Und manchmal wünschst du dir, es wäre vorbei.Zwei Gefühle gleichzeitig - und beide sind wahr.In dieser Folge sprechen wir über die unsichtbare Last pflegender Angehöriger:Erschöpfung, Schuldgefühle und Ambivalenz.Du erfährst, warum diese widersprüchlichen Gefühle normal sind, wie Überlastung entsteht - und was dir konkret helfen kann, bevor es zu viel wird.Diese Folge ist eine Entlastung. Und vielleicht auch eine Erlaubnis.Besuchen Sie auch den Blog unter: www.damalswieheute.comWir freuen uns, wenn Sie uns folgen und abonnieren und mit uns kommunizieren auf Facebook und Instagram´unter Vergiss Dich nicht odeer direkt unter: [email protected]

  13. 4

    Folge 5 – Verhalten verstehen: Was steckt dahinter?

    Er läuft nachts durch die Wohnung.Sie beschuldigt die Pflegerin, Dinge gestohlen zu haben.Er will „nach Hause“ – obwohl er längst dort ist.Herausforderndes Verhalten bei Demenz bringt Angehörige oft an ihre Grenzen. Es wirkt widersprüchlich, verletzend oder unverständlich – und ist doch selten „grundlos“.In dieser Folge spricht Christine darüber, was wirklich hinter diesem Verhalten steckt:Warum Menschen mit Demenz so reagieren.Welche Bedürfnisse sich dahinter verbergen.Und warum unser intuitives Gegensteuern oft genau das Gegenteil bewirkt.Ausgehend von einer berührenden Alltagssituation – einer Tochter, die von ihrer eigenen Mutter weggeschickt wird – geht es um eine zentrale Frage:Wie können wir Verhalten verstehen, ohne daran zu zerbrechen?Du erfährst:– warum Verhalten immer Kommunikation ist– welche typischen Muster dahinterstehen (Unruhe, Aggression, Misstrauen, Wiederholungen)– wie du Bedürfnisse erkennen kannst, auch ohne Worte– konkrete Strategien, die wirklich deeskalierend wirkenDiese Folge lädt dich ein, einen Perspektivwechsel zu wagen:Weg vom „Warum macht er das?“ hin zu „Was braucht dieser Mensch gerade?“Denn hinter jedem schwierigen Moment steht ein Mensch, der etwas ausdrücken möchte – und keine anderen Worte mehr dafür findet.Nächste Woche:Was macht Pflege mit uns? Über Erschöpfung, schlechtes Gewissen – und die Gefühle, über die niemand spricht.Schauen Sie gerne auf meinem Blog vorbei: www.damalswieheute.comOder schreiben Sie uns Ihre Fragen und Gedanken an [email protected] freue mich, von Ihnen zu hören.

  14. 3

    Folge 4 – Was passiert bei einer Demenzdiagnostik?

    In dieser Folge sprechen wir über einen Moment, der für viele Menschen mit großer Unsicherheit verbunden ist: die Abklärung einer möglichen Demenz. Man spürt, dass etwas nicht stimmt – aber man weiß nicht, was einen bei einer Diagnostik erwartet.Christine nimmt euch Schritt für Schritt mit durch eine neuropsychologische Untersuchung. Was passiert bei einer Demenzdiagnostik wirklich? Welche Tests werden durchgeführt – zum Beispiel MMSE, Uhrentest oder CERAD? Und was sagen diese Ergebnisse tatsächlich aus?Dabei geht es auch um eine Begegnung aus dem Alltag: Ein Mann Mitte siebzig sitzt im Wartezimmer. Seine Frau hat ihn zur Abklärung gebracht, wartet aber draußen. Leise sagt er: „Ich habe Angst, dass sie mir etwas wegnehmen.“ Nicht die Diagnose macht ihm Angst – sondern die Angst seinen Führerschein zu verlieren. Sein letztes Stück Freiheit.Wir sprechen darüber, was die Tests messen können – und wo ihre Grenzen liegen. Warum eine Diagnose kein Urteil ist, sondern Klarheit schaffen kann. Und weshalb bei Gedächtnisproblemen immer auch andere Ursachen bedacht werden müssen, etwa Depression, Delir oder ein Problem mit der Schilddrüse.Eine Folge über Angst, Hoffnung und darüber, warum eine Diagnose oft der erste Schritt ist, um wieder Orientierung zu finden.In der nächsten Folge sprechen wir darüber, warum Menschen mit Demenz manchmal Dinge tun, die uns überfordern – und weshalb dahinter fast immer ein Bedürfnis steckt. 

  15. 2

    Erste Anzeichen von Vergesslichkeit – ist das noch normal oder ist das schon eine Demenz?

    Viele Menschen stellen sich irgendwann diese Frage:Ist das noch normale Vergesslichkeit – oder steckt mehr dahinter?In dieser Folge sprechen Christine, klinische Psychologin mit Schwerpunkt Demenz, und Bettina darüber, wie sich erste Veränderungen im Gedächtnis zeigen können – und warum diese Phase für Betroffene und Angehörige oft besonders verunsichernd ist.Anhand einer bewegenden Begegnung aus der Praxis wird deutlich, wie subtil die ersten Zeichen sein können – und warum das Gefühl „Ich vertraue meinem Kopf nicht mehr“ für viele Menschen ein Wendepunkt ist.In dieser Folge erfährst du:– welche Unterschiede es zwischen normaler Altersvergesslichkeit und möglichen Demenzsymptomen gibt– welche Veränderungen man ernst nehmen sollte– warum frühes Hinschauen entlastend sein kann– und wann eine Abklärung sinnvoll istDiese Episode richtet sich an Angehörige, Betroffene und alle, die Demenz besser verstehen möchten.In der nächsten Folge nehmen wir euch Schritt für Schritt mit in eine Demenzdiagnostik:Was passiert eigentlich bei einer Abklärung – und warum kann sie so entlastend sein?

  16. 1

    "Vergiss dich nicht" Was bedeutet Demenz eigentlich wirklich? Mehr als Vergessen

    Was bedeutet Demenz wirklich?Viele Menschen denken bei Demenz zuerst an Vergesslichkeit. Doch Demenz verändert weit mehr als nur das Gedächtnis. Sie beeinflusst Wahrnehmung, Gefühle, Orientierung, Verhalten und die Beziehung zur Welt.In dieser Folge sprechen wir darüber, was Demenz im Innersten bedeutet – für Betroffene und für ihre Angehörigen. Wir erklären, warum sich Verhalten verändert, warum vertraute Situationen plötzlich verunsichern können und weshalb ein rein logisches Verstehen oft nicht ausreicht.Mit Beispielen aus dem Alltag zeigen wir, wie sich die Welt für Menschen mit Demenz anfühlen kann – und was ihnen wirklich hilft.Eine Folge zum Verstehen, Mitfühlen und Anders-Hinschauen.Weiterführende Informationen und vertiefende Artikel findest du auf meinem Blog: https://www.damalswieheute.comDemenz verstehenWas ist DemenzAlzheimer AufklärungDemenz AngehörigeUmgang mit DemenzLeben mit DemenzVerhalten bei Demenz verstehenpsychologische Perspektive Demenz

  17. 0

    „Willkommen bei Vergiss dich nicht – Warum wir diesen Podcast machen“

    In dieser ersten Folge stellen wir uns vor und sprechen darüber, warum uns das Thema Demenz so sehr am Herzen liegt.Warum brauchen Menschen mit Demenz eine andere Art von Begleitung?Was erleben Angehörige wirklich im Alltag?Und warum betrifft dieses Thema viel mehr Familien, als man denkt?Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Praxis, persönliche Begegnungen und die Motivation hinter diesem Podcast.„Vergiss dich nicht“ ist ein Podcast für Angehörige, Begleitende und alle, die Demenz besser verstehen möchten – fachlich fundiert, menschlich nah und mitten aus dem Leben.Schön, dass du da bist.Themen dieser Folge:• Warum Demenz mehr ist als Vergessen• Vorstellung Christine & Bettina• Was dich in diesem Podcast erwartetVorschau auf Folge 2:Was bedeutet Demenz wirklich?In der nächsten Folge gehen wir einer Frage nach, die viele Menschen beschäftigt – und die doch oft missverstanden wird.Ist Demenz einfach nur Vergesslichkeit? Oder verändert sie das ganze Erleben eines Menschen?Wir sprechen darüber, was Demenz im Innersten bedeutet – für das Denken, das Fühlen, die Wahrnehmung und die Beziehung zur Welt.Warum Verhalten sich verändert. Warum Realität manchmal eine andere wird. Und warum es so wichtig ist, Demenz nicht nur medizinisch, sondern menschlich zu verstehen.Mit eindrücklichen Beispielen aus dem Alltag zeigen wir, wie sich die Welt für Menschen mit Demenz anfühlen kann – und was ihnen wirklich hilft.Eine Folge zum Verstehen. Zum Mitfühlen. Und zum Anders-Hinschauen.Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit Menschen, die sich ebenfalls mit Demenz auseinandersetzen.Gemeinsam machen wir das Unsichtbare sichtbarer.Fragen oder Themenwünsche?Schreib uns gerne unter https://www.damalswieheute.com/„Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, findest du auf meinem Blog weitere Artikel rund um Demenz, Angehörigenalltag und Begleitung.“Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit Menschen, die sich ebenfalls mit Demenz auseinandersetzen.Neue Folgen erscheinen regelmäßig.Themen: Demenz, Angehörige, Pflege, Alzheimer, Begleitung, Verständnis, psychosoziale Unterstützung

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Christine Leyroutz & Bettina Riepl

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