PODCAST · news
Was jetzt?
by DIE ZEIT
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen.Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen
In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt. Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung, räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen könnte. Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Fabian Scheler, Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Labourpartei: Labour in der Krise Nachwahl bei Manchester: Das ist nicht irgendeine Regierungsschlappe Umfragen zu den Parteien: So schnell hat sich Merz unbeliebt gemacht Vertrauensfrage und Minderheitsregierung: Es geht nicht ohne Ein Jahr Schwarz-Rot: Bärbel Bas spricht vom »Ringen um jeden Kompromiss« in der Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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999
Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)
Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36 Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe. ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse. Seit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel. Außerdem im Update: US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«) seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Rechtsextremer Jugendbund: Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur »Führerschule« Rechtsextremismus: Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in zwölf Bundesländern Hantavirus: Präsident der Kanaren will Kreuzfahrtschiff nicht anlegen lassen Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit Hantavirus nicht aus Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff USA und Iran: Marco Rubio erklärt Militäreinsatz im Iran für beendet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz
Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz. Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik. Und sonst so? Gestohlene Brieftauben Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition nicht beruhigen Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um flächendeckend verteidigt zu werden« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Wer ist der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig? (Update)
Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt vom Montag will die Stadt das Sicherheitskonzept überprüfen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen, der erst vor wenigen Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde. Sein Motiv ist noch unklar. Christian Fuchs, Investigativredakteur der ZEIT, berichtet aus Leipzig. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat Jens Spahn erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Spahn erhielt 86,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Dienstag seine letzte Kabinettssitzung geleitet. Im Podcast blicken wir auf die bekanntesten Zitate des »schwarzen Grünen« zurück – und fragen Politikredakteur Peter Dausend, was von Kretschmann bleiben wird. Rumäniens proeuropäischer Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein Misstrauensvotum verloren. Der Sturz seiner Minderheitsregierung könnte in Rumänien für eine politische Blockade sorgen, die sich auch auf die Handlungsfähigkeit der EU und Nato auswirken könnte. Und sonst so? Ein armenisch-französisch-japanisch-südkoreanisches Politorchester. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Leipzig: Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist Mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig: »Wie verwundbar wir sind« Winfried Kretschmann: Den Umverteilungs-Grünen fehlt nun ihr liebster Widersacher Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Leipzig unter Schock
Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um Fassung. Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter Christian Fuchs berichtet vom Ort des Geschehens. Die Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird. Interessant ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der frühere Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger von Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion gewählt worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den gesamten Vorstand mit etwa 60 Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt Spahn als größter Rivale von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz. Wegen umstrittener Maskenkäufe in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie lief noch bis März ein Verfahren gegen Jens Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen den ehemaligen Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns und die Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau. Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch und sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug noch umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am Freitag hatte das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der Bundesrepublik abzuziehen. Der Entscheidung sei eine gründliche Prüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt waren laut US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436 Soldatinnen und Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland stationiert gewesen, mehr als in jedem anderen europäischen Land. Wie die Europäer die drohenden Fähigkeitslücken bei der konventionellen Verteidigung schließen können, was sie dabei von der Ukraine lernen und wie sie unabhängig von den USA werden, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Pints and Ponytails. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Jens Spahn: Was Spahn schützt Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein, ohne queer zu sein? Jens Spahn und Matthias Miersch: "Homosexuell, das klingt für mich furchtbar. Steril" – "Das geht mir genauso" Donald Trump: Trumps Drohungen sollten mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden US-Truppenabzug aus Deutschland: Trump bestraft Merz US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten abziehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Kerosinpreis hebt ab, Flieger bleiben am Boden (Update)
Die US-Billigfluglinie Spirit Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die wegen des Irankriegs den Betrieb einstellt. Als Grund nennt sie gestiegene Treibstoffpreise. Auch andere Airlines geraten dadurch unter Druck. Wie etwa die Lufthansa und andere europäische Airlines damit umgehen, berichtet Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Die USA wollen ab Montag Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten. Laut US-Armee haben bereits zwei Kriegsschiffe, die die Aktion »Projekt Freiheit« unterstützen sollen, die Meerenge durchquert. Der Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Warnschüssen. Fast 50 Staats- und Regierungschefs kommen zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan zusammen – Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vertreten. Auf dem Treffen geht es um Sicherheitspolitik, Demokratieförderung, wirtschaftliche Entwicklung und Energiesicherheit. Die EPG ist ein informelles Gremium europäischer Staaten, das EU-Werte teilt, aber unabhängig von der EU organisiert ist. Und sonst so? Südkorea döst um die Wette. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Erdölmarkt: Der Kampf um Ressourcen hat begonnen Kerosinmangel: Ist jetzt mein Urlaub in Gefahr? US-israelischer Krieg gegen den Iran: Die ganze Welt im Würgegriff Friedrich Merz: Und dann kam alles ganz anders Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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994
Trump bestraft Merz
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende nachgelegt: In der Nacht zum Sonntag hat er gedroht, »weit mehr« als die zunächst angekündigten 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. In den nächsten sechs bis zwölf Monaten will das US-Verteidigungsministerium einen Teil seiner Truppen aus der Bundesrepublik verlegen. Welche der überwiegend im Südwesten Deutschlands gelegenen rund 20 Standorte betroffen sein könnten, ist noch unklar. Neben den sicherheitspolitischen Auswirkungen, die dieser Schritt für Deutschland und Europa hätte, könnte er für die betroffenen Regionen auch wirtschaftliche Folgen haben. Auslöser für die Entscheidung der US-Regierung könnten die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz an einer Schule im Sauerland gewesen sein. Dort hat Merz das amerikanische Vorgehen im Iran kritisiert und Zweifel an der Strategie der USA geäußert. Wie wichtig Deutschland als Drehkreuz für die USA für ihre Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten ist und wem ein solcher Teilabzug US-amerikanischer Truppen mehr schaden würde, erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT. Die Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer hat derzeit zwei Namen: Lecanemab und Donanemab. Seit Herbst 2025 sind die neuen Medikamente auch in Deutschland verfügbar, und erstmals greifen sie nicht nur Symptome an, sondern zielen auf eine der Ursachen für die Krankheit. Forschende sprechen von einem Wendepunkt, manche sogar von einer neuen Ära. Alzheimer ist mit zwei Dritteln aller Fälle die mit Abstand häufigste Demenzerkrankung. Doch zumindest in Deutschland werden die Fortschritte vorübergehend gebremst: Denn der Gemeinsame Bundesausschuss sieht bislang keinen klaren Zusatznutzen gegenüber bestehenden Therapien. Sein Urteil ist maßgeblich für die Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen und Herstellern. Welche Folgen hat das für Patientinnen und Patienten? Und was bedeutet das Urteil des G-BA für den weiteren Kampf gegen die Krankheit? Darüber spricht Tom Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, im Podcast. Und sonst so? Yoko Ono gegen französische Biermarke »John Lemon« Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Reduzierung der US-Truppenstärke in Deutschland: Trump rächt sich US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000 Soldaten abziehen USA: Donald Trump erwägt Truppenabzug auch aus Italien und Spanien Alzheimer-Antikörper: Der Durchbruch im Kampf gegen das Vergessen besteht die deutsche Prüfung nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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993
Neue US-Zölle: Druck auf Europas Autobauer
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Er begründete den Schritt damit, dass sich die EU aus seiner Sicht nicht an das bestehende Handelsabkommen halte. Ausgenommen bleiben Fahrzeuge, die in den USA produziert werden. Die EU-Kommission betont, das Abkommen regelkonform umzusetzen und schließt Gegenmaßnahmen nicht aus. Auch aus dem Europäischen Parlament kam Kritik am Vorgehen der US-Regierung. Warum Donald Trump diesen Schritt jetzt geht und welche Folgen das für die europäische Autoindustrie haben könnte, ordnet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, ein. Reporter ohne Grenzen stuft die Pressefreiheit in rund drei Vierteln aller Länder als eingeschränkt oder schlecht ein. In der Kritik steht aktuell auch das israelische Militär, unter anderem wegen des eingeschränkten Zugangs zum Gazastreifen und wegen Angriffen im Libanon. Dort wurde während einer Waffenruhe die Journalistin Amal Khalil bei einem Luftangriff getötet. Sie recherchierte gemeinsam mit einer Kollegin zu Zerstörungen im Grenzgebiet, als mehrere Angriffe ihr Umfeld trafen. Die israelische Armee bestreitet, gezielt Medienschaffende anzugreifen. Welche Folgen der Tod von Amal Khalil haben könnte, erklärt Lea Frehse, Nahostexpertin der ZEIT. Und sonst so? Der Resilienzcheck Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Zollpolitik: US-Präsident Trump kündigt Zollerhöhung für Autos aus der EU an Zölle: Neuer Angriff Trumps auf die EU Zölle: EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsvereinbarung US-Zölle: Was über Trumps Zollandrohung bekannt ist EU und Ukraine: Gerade jetzt zeigt sich, wie erpressbar Europa ist US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht Autoindustrie: Porsche meldet fast ein Viertel weniger Gewinn Reporter ohne Grenzen: Deutschland rutscht auf Rangliste der Pressefreiheit um drei Plätze ab Reporter ohne Grenzen: Deutschland nicht mehr in Top Ten der Pressefreiheit-Rangliste Amal Khalil: Warum wurde Amal Khalil getötet? Südlibanon: Israelischer Soldat schlägt mit Hammer auf Jesusfigur im Libanon ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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992
Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?
Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind. Das Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee recherchiert. Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken! Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anmerkungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss Wie zerstritten ist Irans Führung? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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991
Plötzliche Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)
Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland. Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab: Irgendetwas stimmt hier nicht. Das Team erreichen Sie unter [email protected]. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcast-Abo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas Redaktion: Ole Pflüger Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser Sounddesign: Joscha Grunewald Mitarbeit: Marco Fründt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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990
Bald nicht mehr frei am 1. Mai?
Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht. Unseren neuen Podcast »Plötzlich Soldat« können Sie ab heute Mittag im Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier. Wenn Sie das Podcast-Abo gratis testen wollen, geht das über diesen Link. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern? Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai als Feiertag ab Quiz zum Tag der Arbeit: Warum demonstrieren Menschen in Deutschland gerade am 1. Mai? Wirtschaft: Studie zweifelt an Wirtschaftswachstum durch weniger Feiertage PCK-Raffinerie in Schwedt: Große Mengen Öl aus Brandenburger Pipeline ausgetreten Druschba-Pipeline: Russland will Öltransit nach Schwedt stoppen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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989
Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg. Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz. Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen. Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt. Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden, wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte. Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung. Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Betreiber des Berliner Buchladens Zur schwankenden Weltkugel nicht als »politische Extremisten« bezeichnen darf. Hintergrund ist die Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei dem Weimer drei bereits ausgewählte Preisträger gestrichen hatte. Und sonst so? NS-Verbrecher jagen: The Darkest Files gewinnt den Deutschen Computerspielpreis 2026. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Sein neuer Mut zur Ehrlichkeit Sicherheitspolitik: USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter in Heizungsgesetz Heizungsgesetz: Der Hammer Deutscher Buchhandlungspreis: Gericht untersagt Wolfram Weimer Aussage zu Berliner Buchladen Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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988
Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?
Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen. Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt. Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals« Iranverhandlungen: Vorteil Iran Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der Iraner Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer Zuckersteuer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Krankenkassenreform: Sparen auf Kosten der Versicherten? (Update)
Die Bundesregierung hat eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken soll ein Defizit von rund 15,3 Milliarden Euro ausgleichen und die Beiträge stabil halten. Die Regierung rechnet mit Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Für Versicherte bedeutet das: höhere Zuzahlungen für Medikamente, Einschränkungen bei der Familienversicherung und höhere Beiträge für Besserverdienende. Das Krankengeld bleibt dabei unverändert. Auch Ärzte, Krankenhäuser und Pharmafirmen sollen sparen. Kritik kommt von Grünen, Gewerkschaften und Krankenkassen, die Nachteile für Versicherte und Versorgung befürchten. Die Reform soll bald im Bundestag beschlossen werden. Was das nun konkret für die Bürger bedeutet, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Lars Klingbeil hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Geplant sind Ausgaben von rund 543 Milliarden Euro, ein großer Teil davon für die Verteidigung. Der Wehretat soll auf etwa 105,8 Milliarden Euro steigen. Zur Finanzierung plant die Regierung neue Schulden von rund 197 Milliarden Euro zusammen mit dem Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur. Gleichzeitig setzt die Regierung auf Einsparungen in den Ministerien, Reformen im Sozialbereich und zusätzliche Einnahmen, etwa durch neue Abgaben und höhere Steuern. Ziel des Haushalts ist es laut dem Finanzminister, die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Außerdem im Update: Die EU-Kommission ermittelt erneut gegen Meta. Im Fokus stehen mangelhafte Alterskontrollen bei Instagram und Facebook. Das Mindestalter von 13 Jahren werde laut Kommission nicht ausreichend überprüft. Neben den Altersregeln untersucht die EU auch, ob suchtfördernde Algorithmen Nutzer länger auf den Plattformen halten. Wie effektiv die EU große Techkonzerne regulieren kann, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, ein. Und sonst so? Rätselhaftes Loch in Bielefeld Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung! Gesundheitsreform: Kabinett beschließt Reform der gesetzlichen Krankenversicherung Gesundheitsreform: Nina Warken verteidigt geplante Einsparungen bei der Krankenkasse Gesundheitsreform: Die Kassenprüferin Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Gesundheitsreform: Grüne werfen Warken Reform zulasten von Versicherten und Betrieben vor Gesundheitsreform: Ver.di kündigt Proteste gegen Warkens Reformpläne an Gesundheitsreform: Kassenärzte-Chef kritisiert geplante Teilkrankschreibung Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt Livestream: Bundeshaushalt 2027: Jetzt live: Das plant Finanzminister Klingbeil für den neuen Haushalt Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil verteidigt höhere Neuverschuldung Bundeshaushalt: CDU-Politiker fordern Klingbeil zu Sparpaket auf Jugendschutz: EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden Kinderschutzes Social-Media-Sucht: "Die Eltern haben keine Ahnung, was ihre Kinder am Smartphone machen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Haushalt 2027: Die 20-Milliarden-Lücke
Die Bundesregierung will die Eckpunkte für den Haushalt 2027 sowie ein Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen im Kabinett beschließen. Geplant sind unter anderem Einsparungen bei der Mitversicherung von Ehepartnern sowie eine teilweise Finanzierung von Bürgergeldkosten aus dem Staatshaushalt. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das parlamentarische Verfahren. Der Haushaltsentwurf wird anschließend im Bundestag beraten und kann dort noch verändert werden. Welche konkreten Regelungen beschlossen werden könnten und welche Auswirkungen sich daraus für die Bürger ergeben, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul hat bei einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York für eine stärkere Rolle Deutschlands geworben. Bei Gesprächen mit UN-Vertretern will der Außenminister Deutschlands Einfluss in der Weltorganisation stärken. Hintergrund ist die Kandidatur Deutschlands für einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Inhaltlich setzt die Bundesregierung unter anderem auf Themen wie Klimawandel als Sicherheitsrisiko, Terrorismusbekämpfung sowie neue Bedrohungen im Cyber- und Weltraum. Wie die Chancen für einen Sitz im Sicherheitsrat stehen, ordnet Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ein. Und sonst so? Paketboten dürfen vor Hunden auf Autos flüchten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Was machen die Reformen mit Ihrem Geld? Erhöhen und senken Sie mit unserem Tool die Steuern Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Wirtschaftskrise: Mehr Geduld wagen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? Friedrich Merz: Der Kanzler sucht seine Geschichte Treffen der EU-Außenminister: Johann Wadephul lehnt weitreichende Sanktionen der EU gegen Israel ab Europäische Union: Deutsche wollen stärkere Führungsrolle in der EU Iran: UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende der iranischen Angriffe Hitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen »Cyberdome« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)
Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen. Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen. Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der »entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor, aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz (KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst. Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind, analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt ist. Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten. Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Falschparker an – Anwohner sprechen vom Krieg. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und welche überhaupt? KI-Kommission: 300 Milliarden für die KI-Revolution KI-Agenten: Mehrfach schrieb sie "STOPP" – es half nicht Opec: Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus S-Einfluss auf den Ölmarkt: Donald Trumps Ölimperium Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Israel: Zusammen gegen Netanjahu
Die israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien Bennett 2026 und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen Büro mit. Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die Zukunft des Landes bedeuten könnte. Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im Podcast über das Phänomen. Und sonst so? Klingeln für Fische. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen Netanjahu Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)
Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt. Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?. An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp aus dem Ressort Arbeit. Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem Statistischen Bundesamt auf 462. Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington bekannt ist Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein« Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Zielscheibe Donald Trump
Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein. Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt. Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt, ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die Gewaltspirale gestoppt werden könnte. Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz« Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf sein Leben »geehrt« Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Mali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in Mali Mali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen« Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Wer steckt hinter den Phishing-Angriffen auf deutsche Politiker?
Signal gilt als einer der sichersten Messenger überhaupt – auch deshalb wird die App von vielen Politikerinnen und Politikern genutzt. Doch nun ist bekannt geworden, dass Angreifer offenbar über Monate hinweg Signal-Gruppen von Bundespolitikern ausspioniert haben. Nach Recherchen des Spiegel sollen unter anderem die Konten von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen sein. Die Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Spionageverdachts. Wie konnten Angreifer die Sicherheitsmechanismen von Signal umgehen, und wie sicher ist politische Kommunikation über Messenger wirklich? Darüber spricht im Podcast Henrik Oerding, Redakteur im Digitalressort der ZEIT. Am 26. April 1986 kommt es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe: Bei einem fehlgeschlagenen Experiment explodiert Reaktorblock 4, es kommt zur Kernschmelze. Radioaktives Material wird in die Atmosphäre geschleudert und verteilt sich über weite Teile Europas. Besonders betroffen sind die heutige Ukraine, Belarus und Russland. Es ist der bis heute schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die sowjetische Führung versucht zunächst, das Ausmaß der Katastrophe zu verschleiern. Erst erhöhte Strahlungswerte in Skandinavien machten das Unglück international bekannt. 40 Jahre später sind die Folgen noch immer spürbar, wie Stefan Schmitt aus dem Wissensressort der ZEIT im Podcast erläutert. Und sonst so? Mit 91 Jahren zum ersten Mal in die Schule. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Spionageverdacht: Auch Karin Prien und Verena Hubertz sollen von Hacks betroffen sein Phishing-Angriffe auf Signal: Warum Politiker derzeit so viel Angst vor Spionage haben wie noch nie Atomkatastrophe von Tschernobyl: Diplomatische Kernschmelze Swetlana Alexijewitsch: »Tschernobyl ist endlos« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Spezial »Der Wahlkreis«: Sind die Rechten doch zu schlagen?
Im Winter 2024 prägte der Historiker Niall Ferguson einen Begriff, der seitdem die politische Debatte dominiert: Vibe Shift. Die Trump-Wahl war für ihn das Zeichen eines globalen Stimmungsumschwungs. Die Vorherrschaft der Linksliberalen sei gebrochen, die alte Ordnung falle in sich zusammen. Es beginne eine neue Zeit der Stärke und Dominanz, in der die globale Rechte den Ton angebe. Anderthalb Jahre später ist Viktor Orbán abgewählt. Und auch Donald Trump steht schwächer da denn je. Seit einigen Monaten taumelt er von Niederlage zu Niederlage und in seiner Maga-Bewegung toben brutale Richtungskämpfe. In dieser Lage treffen sich Sozialdemokraten aus der ganzen Welt zu einer großen Strategiekonferenz in Barcelona. In dieser Folge von Was Jetzt – der Wahlkreis fragen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch: Welchen Plan hat die Linke? Was sind die Gründe für den Streit bei den Rechten? Und kommt Trumps Überwältigungsstrategie an ein Ende? SHOWNOTES Götz Aly in der FAS Fergusons Vibe-Shift-Text Tucker Carlson und sein Bruder über Trump New York Times: How Trump took the U.S. to war with Iran DIE ZEIT (Robert Pausch) über die linke Strategiekonferenz in Barcelona Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Einblicke in einen rechtsextremen Jugendbund: Wer ist der Jungadler?
Nach Recherchen der ZEIT soll sich seit mehr als einem Jahrzehnt eine rechtsextreme Gruppe namens Jungadler weitgehend im Verborgenen bewegen. Die Gruppe veranstaltet Lager und Fahrten, organisiert Schulungen an sogenannten »Führerschulen« und richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Neonazi-Milieus, ohne dabei öffentlich in Erscheinung zu treten oder um neue Mitglieder zu werben. Die Sicherheitsbehörden halten sich bedeckt. Der Verfassungsschutz bestätigt lediglich, die Organisation sei bekannt. Die ZEIT hat über ein Jahr im Umfeld der Gruppe recherchiert und dabei unter anderem Reiseberichte, Fotobücher und interne Unterlagen ausgewertet, die erstmals tiefere Einblicke in das Netzwerk erlauben. Spuren führen bis in den Bundestag hinein, in die Fraktion der AfD. Luisa Hommerich, Redakteurin im Investigativressort der ZEIT, gibt im Podcast Einblicke in die Recherche. Ein US-Soldat soll vertrauliche Informationen für eine lukrative Onlinewette genutzt haben. Der US-Soldat wurde angeklagt, weil er auf der Prognoseplattform Polymarket auf einen Einsatz der USA in Venezuela gewettet haben soll. Er selbst soll vorher Teil der militärischen Planungen gewesen sein. Nach Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft in New York werden dem 38-Jährigen nun unter anderem die unrechtmäßige Nutzung vertraulicher Regierungsinformationen zum persönlichen Vorteil, der Diebstahl nicht öffentlicher Regierungsinformationen, Rohstoffbetrug, Überweisungsbetrug sowie unzulässige Geldtransaktionen vorgeworfen. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. Ingo Malcher, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet den Fall ein und schildert, warum es kein Zufall ist, dass unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft der Insiderhandel an vielen Stellen floriert. Und sonst so? Wie viel Warnhinweis braucht das Fischbrötchen? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremer Jugendbund: Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur »Führerschule« Jugendbund Jungadler: Kind eines AfD-Abgeordneten war in NS-Jugendbund aktiv Polymarket: Wie der Chef, so das Gefolge US-Militäreinsatz in Venezuela: US-Soldat wegen Insiderwette auf Maduros Festnahme angeklagt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Millionen für Kulturprojekte und ein politischer Rücktritt
Berlins parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat ihren Rücktritt angekündigt und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) um ihre Entlassung gebeten. Anlass ist ein Bericht des Berliner Landesrechnungshofs, der bei der Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse feststellt. Bereits zuvor hatte Wedl-Wilson ihren Staatssekretär Oliver Friederici entlassen. Ihren Rücktritt begründet sie mit politischer Verantwortung und dem Ziel, weiteren Schaden im Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus in Berlin abzuwenden. Was wird ihr konkret vorgeworfen, und welche Folgen hat der Rücktritt – auch für die Berliner CDU? Darüber spricht Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, im Podcast. Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft bundesweit zu Protesten gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf. In rund 60 Städten demonstrieren Aktivistinnen und Aktivisten am »Gas-Aktionstag« vor Rathäusern sowie Parteibüros von CDU und SPD. Vorab kritisierte die Bewegung die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Aktivistin Carla Reemtsma wirft ihr vor, mit ihrer Politik fossile Konzerne zu begünstigen und die Energiewende auszubremsen. Kritik kam vor allem wegen Plänen für Gaskraftwerke auf, die künftig die Stromversorgung absichern sollen, und die derzeit noch regierungsintern abgestimmt werden. Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Rolle Fridays for Future heute noch in der Klimadebatte spielt. Außerdem im Update: - Bundestag und Bundesrat haben die Senkung der Mineralölsteuer sowie eine steuerfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte beschlossen: - Der Tankrabatt soll ab dem 1. Mai für zwei Monate gelten und die Spritpreise um rund 17 Cent pro Liter senken – wobei noch unklar ist, wie genau sich das auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. - Die Entlastungsprämie erlaubt Arbeitgebern bis Ende Juni 2027, freiwillige, steuerfreie Zahlungen von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zu leisten. Und sonst so? Ein Berliner Platz erinnert künftig an die jüdische Widerstandskämpferin Eva Mamlok Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Fördermittelaffäre: Kai Wegner entlässt Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson Klimaschutz: Fridays for Future wirft Katherina Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Liveblog: Irankrieg Entlastungspaket: Bundestag stimmt für Tankrabatt und steuerfreie Entlastungsprämie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Eine Klimakonferenz der Willigen
Ab heutigem Freitag treffen sich im kolumbianischen Santa Marta schätzungsweise rund fünfzig Staaten erstmals zu einer Konferenz, bei der es nur um den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas gehen soll. Die Regierungskonferenz wird von Kolumbien und den Niederlanden gemeinsam ausgerichtet – aus Frust über die Ergebnisse der COP29 in Aserbaidschan und auch bei der COP30 im brasilianischen Belém 2025. Dort verhinderten einige Staaten, dass der Fossilausstieg als zentrale Voraussetzung von Klimaschutz festgeschrieben wurde. Rund 90 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen der Menschheit entstehen durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas. Der ZEIT Wissen-Redakteur Stefan Schmitt spricht im Podcast über die Konferenz. Am vergangenen Wochenende hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zu einer sozialdemokratischen Strategiekonferenz nach Barcelona eingeladen. Die »Global Progressive Mobilisation« sollte der Linken den Weg aus ihrer Krise weisen – mit der Konzentration auf Wirtschaftsfragen. Mehr als 4.000 Menschen haben daran teilgenommen, darunter waren etwa 100 Politiker aus 40 Ländern, Wissenschaftler und weitere Gäste. Wie wollen die Linken in Zukunft also wieder erfolgreicher werden? Der politische Korrespondent der ZEIT, Robert Pausch, war in Barcelona dabei. Und sonst so? Teure Cockpit-Selfies zum Abschied. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Transitioning-away-Conference: Organisierter Entzug Abschluss der Klimakonferenz: Das fossile Zeitalter endet, nur der Plan fehlt COP30: Diese Klimakonferenzen können wir uns sparen Linke Konferenz in Barcelona: Themen für den Küchentisch Politische Linke: So einfach ist es nicht Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Schah-Sohn Pahlavi sucht Unterstützung in Berlin (Update)
Reza Pahlavi ist erstmals zu politischen Gesprächen in Berlin, um für die Unterstützung der iranischen Opposition zu werben. Treffen mit Mitgliedern der Bundesregierung sind nicht geplant. Pahlavi wirft dieser vor, im Umgang mit dem iranischen Regime zu nachgiebig zu sein und den Dialog mit ihm zu verweigern. Innerhalb der iranischen Opposition ist seine Rolle umstritten: Während einige Gruppen ihn unterstützen, kritisieren andere ihn unter anderem wegen einer möglichen Rückkehr zur Monarchie und seiner Haltung zum Krieg der USA und Israels. Begleitet wird sein Besuch von Demonstrationen in Berlin. Welche Stimmung dort herrscht, berichtet ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Auf Zypern treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem informellen Gipfel. Per Video zugeschaltet ist auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über die aktuelle Lage im Krieg in der Ukraine berichtet. Weitere Themen sind die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Situation im Iran. Kurz vor dem Gipfel haben die USA und Iran ihre Waffenruhe verlängert. Die EU-Staaten sind nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Wie und wo sich europäische Staaten aber beteiligen könnten, erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT. Außerdem im Update: Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke eine Reform verabschiedet, die demokratische Institutionen stärken soll. Ziel ist es, Blockaden zu verhindern und die Funktionsfähigkeit von Parlament und Verfassungsgericht zu sichern. Die AfD kritisiert die Änderungen als undemokratisch. Und sonst so? Das ist das Pressefoto des Jahres Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Unruhen in Iran: "Mehrheit will ein säkulares Regierungssystem" Sohn des letzten Schahs: Reza Pahlavi kritisiert Bundesregierung für Haltung zum Regime im Iran Israel-Iran-Krieg: "Europa ist den Menschen im Iran in den Rücken gefallen" Führung im Iran: Wer im Iran jetzt um Macht kämpft Krieg in der Ukraine: Selenskyj befürchtet durch Irankrieg weitere Engpässe bei Flugabwehr Ukrainekarte aktuell: Ukrainische Soldaten befreien offenbar Andrijiwka Israel und Libanon: Reden über die Hisbollah, ohne die Hisbollah Liveblog: Irankrieg: Folgen des Irankriegs vergrößern laut UN die weltweite Armut deutlich Iranverhandlungen: Ausweg dringend gesucht Parlamentsreform in Sachsen-Anhalt: Im Zweifel für die Demokratie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Landtagsreform in Sachsen-Anhalt: Stärkt das den Staat – oder die AfD?
Im Landtag von Sachsen-Anhalt wollen CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke an diesem Donnerstag eine Reform zum Schutz demokratischer Institutionen beschließen. Hintergrund ist die Landtagswahl im September und die Möglichkeit eines Wahlsiegs der AfD, die einen grundlegenden politischen Umbau angekündigt hat. Die AfD kritisiert die Reform und sieht sich dadurch benachteiligt. Die anderen Parteien sagen dagegen, dass die Änderungen der allgemeinen Stabilität demokratischer Strukturen dienen sollen. Wie sinnvoll die Reform sein kann, ordnet ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba ein. Das britische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von Zigaretten und E-Zigaretten an alle ab dem 1. Januar 2009 geborenen Menschen dauerhaft verbietet. Das Rauchen selbst bleibt erlaubt, ebenso der Kauf von Vapes. Gesundheitsminister Wes Streeting spricht trotzdem von einem »historischen Moment« und einer künftigen rauchfreien Generation. Großbritannien ist eines der ersten Länder weltweit, das ein solches generationsbezogenes Tabakverbot einführt. Wie das Gesetz in der Praxis funktionieren kann, erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Wie man Fußballgeschichte schreibt: Marie-Louise Eta im Exklusivinterview Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Wahlumfragen zu Landtagswahlen: So schneiden die Parteien in den Bundesländern derzeit ab Bundesverfassungsgericht: Bundesrat stimmt Reform zum Schutz des Verfassungsgerichts zu AfD-Wahlprogramm Sachsen-Anhalt: Sanfter Ton, radikale Pläne Bundesverfassungsgericht: Resilienz light AfD Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD beschließt Wahlprogramm Demokratie in Deutschland: Mutig sein – auch wenn es schmerzt Rauchstopp: Das Mittel, mit dem die Zigarette einfach nicht mehr kickt Tabakverbot in Großbritannien: Britisches Parlament verabschiedet Gesetz für Verbot von Tabakverkauf Tabakkonsum: Warum Sie genau heute mit dem Rauchen aufhören sollten Genussmittel als Gesundheitsrisiko: Die Menschen wollen das so? Bullshit Rauchverbot: Verbotsunkultur, wohin man blickt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Glaubt der Kanzler noch an die Rente? (Update)
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Montag, die gesetzliche Rentenversicherung werde »allenfalls noch die Basisabsicherung« fürs Alter sein. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigte daraufhin »erbitterten Widerstand der Sozialdemokratie« an. Warum die Regierung streitet und was das für Arbeitnehmer bedeutet, beantwortet Mark Schieritz, Leiter des Politikressorts der ZEIT. US-Präsident Donald Trump hat die Feuerpause mit dem Iran verlängert, bis laufende Gespräche in Pakistan abgeschlossen seien. In den vergangenen Wochen hatte er wiederholt mit extremen militärischen Angriffen auch gegen zivile Infrastruktur gedroht. Ob hinter dem ständigen Hin und Her irgendeine Strategie steckt, analysiert Juliane Schäuble, USA-Korrespondentin der ZEIT. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die erste Militärstrategie der Bundeswehr vorgestellt: Russland wird als größte Bedrohung für die Nato benannt, die Bundeswehr soll auf 460.000 Soldatinnen und Soldaten wachsen — mit mehr Präzisionswaffen und stärkeren Kapazitäten im Cyberraum. Die Details des Dokuments sind geheim. Ungarn hat seine monatelange Blockade des EU-Hilfspakets für die Ukraine beendet, zehn Tage nachdem Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren hatte. Die EU kann jetzt ein Darlehen von insgesamt 90 Milliarden Euro auf den Weg bringen, dazu ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Was das für die Ukraine bedeutet, erklärt Uli Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Transparenzhinweis: In der ersten Veröffentlichung dieser Folge haben wir Matthias Miersch versehentlich als SPD-Vorsitzenden bezeichnet. Tatsächlich ist er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Wir haben den Fehler korrigiert. Und sonst so? Schweden gucken Elchen beim Wandern zu. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Benjamin Probst und Marco Fründt Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Altern in Deutschland: »Soziale Ungleichheit erhöht sich im Alter« Rendite der Rente: Wie viel zahle ich ein – und was krieg ich an Rente raus? Iranverhandlungen: Ausweg dringend gesucht Militärstrategie der Bundeswehr: »Die USA sind auch auf uns angewiesen« Niederlage von Viktor Orbán: Bricht jetzt die rechte Welle? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Reservisten: Gesucht. Gebraucht. Vergrault?
Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt am Mittwoch die neue Militärstrategie der Bundeswehr vor – das erste Dokument dieser Art in der Geschichte der Bundesrepublik. Unterdessen sind von den Hunderttausenden ehemaligen Soldatinnen und Soldaten unter 65 Jahren nur 60.000 als Reservisten einsatzbereit. Ist eine große Reserve in Zeiten von Drohnen und Cyberkrieg noch zeitgemäß? Das beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Die Dietrich Bonhoeffer Klinik in Niedersachsen ist die größte Rehaeinrichtung für suchtkranke Jugendliche in Deutschland – 60 von bundesweit etwa 100 Plätzen hängen an ihr. Nun schließt sie: Die Rentenversicherung hat ihre Vergütung angepasst, was laut Klinikleitung die tatsächlichen Kosten bei Weitem nicht deckt. Kaja Klapsa aus dem Politikressort der ZEIT hat zum Fall recherchiert. Und sonst so? Ein Keyboard-spielendes Pony gegen den Schmerz Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. « Weitere Links zur Folge: Wehrpflicht: Und ihr fragt euch noch, warum sich junge Leute abwenden Wehrpflichtgesetz: Ein bisschen Ernstfall Schließung von Suchtklinik: »Wahrscheinlich wäre ich jetzt tot« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Wie Trumps Politik die Energiewende vorantreibt (Update)
Der Petersberger Klimadialog hat in Berlin begonnen. Ziel ist der internationale Austausch zur Klimapolitik sowie die Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz, die im November im türkischen Antalya stattfinden soll. Deutschland wird von Umweltminister Carsten Schneider und Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Inhaltlich geht es vor allem um die Rolle der Klimapolitik für eine sichere Energieversorgung. Carsten Schneider betonte bei seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit schnellerer Fortschritte bei der Energiewende. Was von dem Treffen zu erwarten ist und ob die Debatte um die Energiewende jetzt wieder aufflammt, ordnet Petra Pinzler ein, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Bei einem Treffen in Luxemburg kommen die EU-Außenminister zusammen, um über den Ukrainekrieg und die Lage im Nahen Osten zu beraten. Die Gespräche werden von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas geleitet, aus Deutschland nimmt Außenminister Johann Wadephul teil. Im Fokus stehen die Waffenruhe-Verhandlungen im Konflikt zwischen dem Iran und den USA sowie Gespräche zwischen Israel und dem Libanon. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Krieg in der Ukraine. Nach der Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hoffen viele Staaten auf schnellere Entscheidungen bei den EU-Hilfen für die Ukraine. Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Ungarn mit einem LGBTQI+-feindlichen Gesetz von 2021 gegen EU-Recht verstößt. Das Gesetz, eingeführt unter Viktor Orbán, schränkt unter anderem die Darstellung queerer Themen in Medien ein. Viktor Orbáns Nachfolger Péter Magyar äußerte sich jedoch bisher kaum zu konkreten Verbesserungen für LGBTQI+-Rechte. Bei Apple kommt es zu einem Führungswechsel: CEO Tim Cook tritt nach rund 15 Jahren an der Spitze des Unternehmens zurück. Er hatte die Leitung 2011 nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs übernommen. Nachfolger wird John Ternus. Was von dem neuen Apple-Chef zu erwarten ist, ordnet Henrik Oerding ein, Redakteur im Digitalressort der ZEIT. Und sonst so? Heißluftballon landet plötzlich im Garten. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Klimapolitik: Petersberger Klimadialog startet in Berlin Klimakrise: Zehntausende protestieren gegen Klimapolitik der Bundesregierung Streit mit Australien: Türkei würde nächste Weltklimakonferenz auch allein ausrichten Klimaschutz: Schneiders Wunsch und Reiches Wirklichkeit Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Internationale Energieagentur: Ausbau der erneuerbaren Energien legt weltweit deutlich zu Eva von Redecker: »Wir erleben eine Art Wettrennen um Zerstörungsfähigkeit« Iranüberblick: Iran will nicht unter Drohungen verhandeln, EU-Außenminister beraten EU-Außenminister in der Ukraine: Der Krieg im Krieg Liveblog: Irankrieg: Erneute Gespräche zwischen Iran und USA weiterhin nicht sicher Irankrieg: EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade diplomatisch lösen Nato: Wadephul besorgt über Trumps Drohungen eines Nato-Austritts Reaktionen zur Wahl in Ungarn: »Ungarn hat Europa gewählt« Europäischer Gerichtshof: Ungarn verstößt mit LGBTQI+-feindlichem Gesetz gegen EU-Recht Niederlage von Viktor Orbán: Bricht jetzt die rechte Welle? Führungswechsel bei Apple: Apple-Chef Tim Cook tritt zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Verhandler gegen Hardliner – wer hat das Sagen im Iran?
Seit dem Wochenende ist die Straße von Hormus erneut für den Schiffsverkehr gesperrt. Die iranische Führung hatte die Meerenge am Freitag kurzzeitig geöffnet, die Sperrung jedoch bereits am Samstag wieder in Kraft gesetzt. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der seit dem 13. April anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft am Mittwoch aus. Vor der jüngsten Eskalation hatte der Iran eine zweite Gesprächsrunde mit den USA abgesagt. Haben die iranischen Verhandler genug Durchsetzungskraft, die Hardliner im Regime einzuhegen? Das ordnet der Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein. Am Dienstag entscheidet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über das 100-Milliarden-Euro-Projekt Future Combat Air System (FCAS). Zu diesem europäischen Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er-Jahren einsatzfähig sein. Am Wochenende hatte das Handelsblatt berichtet, dass ein letzter Vermittlungsversuch für den deutsch-französischen Kampfjet offenbar gescheitert sei und das geplante Luftkampfsystem FCAS wohl nicht verwirklicht werde. Zu FCAS recherchiert hat der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs. Und sonst so? Schläge wegen zu lauten Schnitzel-Klopfens Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Iran-Gespräche in Islamabad: Können die Verhandler die Hardliner einhegen? Liveblog: Irankrieg: Pakistan sieht Chancen für iranische Teilnahme an weiteren Gesprächen Krieg im Iran: US-Marine greift iranisches Frachtschiff an, Iran droht mit Vergeltung Future Combat Air System: Europas Rüstungsprojekte zerbröseln FCAS: Scheitert das europäische Kampfjetprojekt? FCAS: Vermittlung für deutsch-französischen Kampfjet offenbar gescheitert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Das Dilemma des JD Vance (Update)
US-Vizepräsident JD Vance übernimmt derzeit den schwierigsten Auftrag, den US-Präsident Donald Trump zu vergeben hat. Er soll einen Frieden mit dem Iran schließen, obwohl er von Anfang an dem Krieg gegen den Iran skeptisch gegenüberstand. In Islamabad wird Vance nun erneut die US-Delegation für weitere Friedensgespräche leiten. Die am Mittwoch auslaufende Waffenruhe mit dem Iran steht infrage – und mit ihr womöglich Vance' politische Zukunft. US-Korrespondentin Juliane Schäuble spricht in dieser Folge über Chancen und Risiken von Vance' Einsatz. Wegen des Irankriegs gibt es eine weltweite Energiekrise, die auch die Luftfahrtbranche unter Druck setzt. Am Montag beriet deshalb Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Vertretern von Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugverbänden über die Kerosinversorgung. Auch am Montag war Reiche auf der Hannovermesse unterwegs. Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Ressorts Politik und Wirtschaft, hat sie dort beobachtet und berichtet, wie selbstbewusst die Ministerin auftritt. Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten in Deutschland ist zum ersten Mal seit vier Jahren gesunken, allerdings stieg die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zum Vorjahr. ZEIT-Politikredakteurin Nina Monecke erklärt, was für den Anstieg bei den erfassten Sexualverbrechen verantwortlich sein könnte. Und sonst so? Helsinki hat ein neues Wahrzeichen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld« Verhandlungen zum Irankrieg: Iran lehnt weitere Verhandlung mit den USA offenbar ab Katherina Reiche: Jetzt geht sie auch Merz zu weit Kerosinversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche streitet drohenden Kerosinmangel ab Treibstoffversorgung: Merz plant Sitzung des nationalen Sicherheitsrates zur Energiekrise Kriminalstatistik 2025: Zahl gemeldeter Vergewaltigungen ist deutlich gestiegen Kriminalstatistik 2025: Sie soll viel erklären. Doch sie hat Schwächen Polizeiliche Kriminalstatistik: Grüne warnen vor pauschaler Schuldzuweisung an Migranten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Irankrieg: Ohne Öl und Gas kein Essen?
Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt. Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion. Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe. Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei. Und sonst so? Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann Lebensmittel Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt Straße von Hormus: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig Antalya Diplomatie-Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier die große Bühne Türkei und Iran: Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu werden Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe Straße von Hormus: Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Kuba: Strom, Sprit und Hoffnung fehlen
Immer wieder hat US-Präsident Donald Trump mit einem schärferen Vorgehen gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen »Übernahme« gesprochen. Nun hat Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA eindringlich vor einer Eskalation gewarnt: Sollte es dazu kommen, werde sich das Land verteidigen – notfalls bis zum Äußersten. Die Spannungen treffen auf eine ohnehin dramatische Lage im Inselstaat. Kuba steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, verschärft durch ein US-Ölembargo und den Wegfall wichtiger Ölimporte aus Venezuela. Stromausfälle, Benzinmangel und Versorgungsengpässe prägen den Alltag vieler Menschen. Wie lebt es sich unter diesen Bedingungen – zwischen wirtschaftlicher Krise und der Angst vor einem möglichen militärischen Konflikt? Miguel Helm, Redakteur im Ressort X der ZEIT, war vor Kurzem in Kuba. Im Podcast erzählt er, wie groß das Vertrauen in die Führung noch ist und warum der große Protest bislang ausbleibt. Seit Wochen sorgt ein Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel für Aufsehen. Immer wieder gerät das Tier, das einige Timmy und andere Hope nennen, in flaches Wasser; mehrere Rettungsversuche liefen bislang ohne Erfolg. Vor Ort treffen Helferinnen und Helfer sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufeinander, von denen einige den Wal für schwer krank und kaum noch zu retten halten. Zugleich reisen Schaulustige an, verfolgen das Geschehen, filmen und diskutieren. Das Schicksal des Tieres bewegt viele, weit über die Region hinaus. Doch wie erleben die Bewohnerinnen und Bewohner von Poel diese Ausnahmesituation direkt vor ihrer Haustür? Tom Kroll schreibt für die ZEIT und ist dort. Im Podcast berichtet er, wer die Menschen sind, die wegen des Wals anreisen, und wie sich der Alltag auf der Insel verändert hat. Und sonst so? Wie aus Marmelade in Europa Politik wurde. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kuba und USA: Kubas Präsident warnt USA vor militärischer Eskalation Krise in Kuba: »Manchmal sage ich bei einem Stromausfall sogar: Danke!« Gestrandeter Buckelwal in der Ostsee: Sie melden sich krank, um beim Wal zu sein Walrettung in der Ostsee: »Wir versuchen zu deuten, was er wohl will, wenn er laut stöhnt« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Spezial: Das Rätsel um ME/CFS
Im Frühjahr 2024 gerät Célines Alltag aus den Fugen: Erst ist da nur dieser Moment am Bahnhof in Halle, in dem der Boden zu wanken scheint. Dann ist da diese Erschöpfung, die alles unfassbar anstrengend macht: Treppensteigen, Duschen, Lesen, später sogar Geräusche und Licht. Deutschlandweit sind rund rund 600.000 Menschen am Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue-Syndrom erkrankt – kurz ME/CFS.– kurz ME/CFS. Sie haben Symptome wie schwere Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen. Aber ME/CFS ist bis heute schwer zu fassen. Es gibt keinen eindeutigen Labortest; Diagnosen beruhen auf den Schilderungen der Betroffenen – und damit auf etwas, das Raum lässt für Zweifel. Diese Leerstelle befeuert eine ungewöhnlich harte Debatte über die Ursachen der Krankheit. In diesem Spezial von »Was jetzt?« begleitet Pia Rauschenberger Betroffene und Forschende, die das Rätsel um ME/CFS endlich lösen wollen. In Regensburg sucht ein Team um Alexander Dejaco und Michael Gruber nach Biomarkern im Blut, mit denen sie ME/CFS messbar machen könnten. Eine mühsame Arbeit, die für Betroffene ein Durchbruch sein könnte. Moderation und Skript: Pia Rauschenberger Redaktion: Tim Howard Produktion: Markus Gläser Sounddesign: Markus Gläser und Tim Howard Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier. Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Digitale Gewalt: Was der Gesetzentwurf bringt
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Straf- und Zivilrecht verschärfen soll. Geplant sind drei neue Straftatbestände: das Verbot der Herstellung und Verbreitung intimer Bilder, die Strafbarkeit täuschender Deepfakes mit rufschädigender Wirkung sowie das Verbot digitaler Überwachung. Zugleich sollen Betroffene zivilrechtlich gestärkt werden. Sie sollen leichter die Identität anonymer Täter ermitteln, Beweise sichern und eine Sperrung von Accounts beantragen können. Auch Plattformbetreiber sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet ein, ob der Gesetzentwurf digitale Gewalt im Netz wirklich eindämmen kann. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor möglichen Flugausfällen in Europa infolge eines drohenden Kerosinmangels. IEA-Chef Fatih Birol erklärte, die Vorräte könnten nur noch für etwa sechs Wochen reichen. Auch andere Experten rechnen in den kommenden Wochen mit Versorgungsengpässen. Die EU-Kommission hält Engpässe für möglich, sieht bislang aber keine akute Knappheit. Wie realistisch Flugausfälle im Sommer tatsächlich sind und ob die Öffnung der Straße von Hormus daran etwas ändert, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jonas Schulze Pals. Und sonst so? Ihr perfekter Drink für warme Frühlingstage Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter Strafe stellen Gesetzeslücke: Bundesländer wollen Initiative zu Verbot von Nacktaufnahmen starten Was jetzt? / Collien Fernandes: Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will Straße von Hormus: IEA-Chef rechnet von Juni an mit Flugabsagen wegen Kerosinmangels Flugverkehr: Lufthansa besorgt wegen möglicher Kerosinknappheit Energiekrise: IEA-Chef Fatih Birol sieht schwierigen April für die Weltwirtschaft Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der Straße von Hormus wissen Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Was jetzt? – Spezial / ME/CFS: »Wie lebendig begraben« – und keiner weiß, warum Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Über Libanons Zukunft wird nicht im Libanon entschieden (Update)
Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt. Trump beansprucht die Waffenruhe für sich und spricht von einem möglichen Durchbruch – sogar erste direkte Gespräche im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon stellt er in Aussicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht die Feuerpause als Chance für eine dauerhafte Friedenslösung. Zudem erklärt er, dass die israelischen Soldaten während der Waffenruhe im Süden des Libanon bleiben werden. Zur gleichen Zeit gibt es Berichte über neue Angriffe trotz Waffenruhe. Wie stabil ist die Waffenruhe wirklich? Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus Israel. Im Podcast erklärt er, warum diese Waffenruhe für Trump so wichtig ist und was sie für den ohnehin unter Druck stehenden Libanon bedeutet. Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell vorangetrieben. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten können. Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands, sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast darüber, um welche Art der militärischen Beteiligung es gehen könnte. Noch während der Sitzung erreichte die Politikerinnen und Politiker die Meldung, dass die Straße von Hormus wieder offen sei. Die Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße wird dem Iran zufolge für die restliche Zeit der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben. Das teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X mit. Außerdem im Update: - Justizministerin Stefanie Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt. Vorgesehen sind neue Straftatbestände, etwa für das Verbreiten intimer Bilder ohne Zustimmung, für täuschend echte Deepfakes und für Cyberstalking. Außerdem sollen Opfer digitaler Gewalt über das Zivilrecht selbst leichter gegen Urheber vorgehen und gerichtlich auch Accountsperren erwirken können. Und sonst so? Wie Schachprofis feiern Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Naher Osten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe Israel und die Hisbollah: Krieg im Libanon – Ein Land zwischen Israel und Hisbollah Libanon: Donald Trump braucht diese Waffenruhe Irankrieg: Macron, Starmer und Merz starten Krisengipfel zur Straße von Hormus Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter Strafe stellen Schifffahrt: Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe im Libanon Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Krankenkassenreform: Große Pläne, kleiner Rückhalt
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein umfassendes Reformpaket für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt, um ein erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro zu schließen. Die Pläne stoßen jedoch in der Koalition auf Widerstand. Im Bundestag werden daher Änderungen erwartet. Erst mal soll der Gesetzentwurf aber Ende April ins Kabinett eingebracht werden. Kaja Klapsa ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, welche von Warkens Reformvorschlägen überhaupt umgesetzt werden können. Sieben Wochen dauert der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran. Die wirtschaftlichen Folgen spüren Menschen weltweit, etwa durch steigende Energiepreise. Wenig im Fokus steht bislang Saudi-Arabien: Das Land ist politisch und wirtschaftlich eng mit den USA verbunden und mit dem Iran verfeindet. Dennoch ist seine Rolle ambivalent: Einerseits ist das Land schwer getroffen von den iranischen Vergeltungsschlägen; andererseits profitiert es vom gestiegenen Ölpreis, zumal es als einziger der Golfstaaten auch einen Zugang zum Roten Meer besitzt. Welche Rolle das Land im Konflikt genau einnimmt, analysiert Lea Frehse, Nahostexpertin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Im Süden von Hessen droht eine Maikäferplage Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Livestream: Reform der gesetzlichen Krankenkassen:Live: Gesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Sparpläne vor Gesetzliche Krankenversicherung: Na, geht doch Nina Warken: Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in Milliardenhöhe an Krankenkassenreform: Warkens Sparpläne sorgen für Kritik Was jetzt? / Nachrichtenpodcast:Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt Liveblog: Irankrieg: Netanjahu plant offenbar Telefonat mit Libanons Präsidenten Aoun Angriffe des Iran auf Golfstaaten: Die Golfstaaten werden angegriffen und wehren sich nicht – warum? Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der Straße von Hormus wissen Humanitäre Hilfe: Die stillen Opfer des Krieges Höhere Preise durch Irankrieg: Mehr als jeder Dritte hält eigene Rücklagen nicht für ausreichend Saudi-Arabien: Wie wird man eine Supermacht? Nahostkonflikt: Wer hält zu wem? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)
Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher. Der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen. Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren, teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken seine Partei geprägt hat. Außerdem im Update: Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre früher als geplant. Und sonst so? Seltener Münzfund Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really? Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit? Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im Tankrabatt-Entwurf Die Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus" Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für Parteivorsitz Lufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline sofort still Lufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken die Mitarbeiter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?
Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9 Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT, Kolja Rudzio, recherchiert. Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken, sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt? ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im Irankrieg ein. Und sonst so? Orgel-Banger Transparenzhinweis: In dieser Folge sagen wir, dass Willi, der in München Orgel spielt, 25 Jahre alt ist. Tatsächlich ist er 27 Jahre alt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Inflation in Deutschland: Butter bald wieder 3,99 Euro? Preissteigerungen: Das wird noch teuer. Auch für uns Deutsche Wirtschaft: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus? Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich! Chinas Außenpolitik: Chinas Freund ist – China Straße von Hormus: "Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten" Digitalisierung in China: Was China kann, ist irre? Fragt mal einen, der hier lebt! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Lufthansa: Zum Geburtstag viel Streik (Update)
Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks bei der Lufthansa wird der Luftverkehr in dieser Woche weiter stark beeinträchtigt: Das Kabinenpersonal der Lufthansa streikt seit Mitternacht unter Führung der Gewerkschaft UFO bis einschließlich Donnerstag. Betroffen sind rund 20.000 Flugbegleiter, wodurch es vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu zahlreichen Flugausfällen kommt. Gleichzeitig bereitet die Pilotengewerkschaft VC bereits einen weiteren Streik für Donnerstag und Freitag vor, der auch Eurowings betreffen könnte. Das alles passiert, während die Lufthansa in Frankfurt ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister Patrick Schnieder angereist sind. Begleitet wird die Feier von Protestkundgebungen der Beschäftigten. Was diese genau fordern, erklärt Jonas Schulz Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, der Krieg im Iran stehe kurz vor dem Ende und zugleich weitere Verhandlungen in Pakistan in Aussicht gestellt. Vermittler prüfen zudem eine Verlängerung der in der kommenden Woche auslaufenden Waffenruhe um mindestens zwei Wochen. Gleichzeitig verschärfen beide Seiten den Druck: Der Iran droht mit einer Ausweitung der Blockade auf das Rote Meer, während die USA laut der »Washington Post« Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten verlegen wollen. Außerdem im Update: Die internationale Geberkonferenz für den Sudan, die Deutschland gemeinsam mit der EU, Großbritannien und den USA organisiert hat, hat mehr als eine Milliarde Euro an Hilfen eingesammelt. Seit drei Jahren bekämpfen sich dort Armee und RSF-Miliz. Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, rund zwölf Millionen wurden bereits vertrieben. Und sonst so? Deutschlands ältester Baum wird Nationalerbe Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Tarifkonflikt im Luftverkehr: Kabinenpersonal folgt dem Streik der Lufthansa-Piloten Lufthansa: Pilotenstreik bei der Lufthansa führt zu zahlreichen Flugausfällen Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung Liveblog: Irankrieg: Vermittler streben Verlängerung der Feuerpause im Irankrieg an Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der Straße von Hormus wissen Irankrieg: USA könnten laut Medien 10.000 Soldaten in Nahen Osten schicken Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung Was jetzt? / Sudankonferenz in Berlin: Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan Nationalerbe Bäume: die Ureibe bei Steibis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan
In Berlin startet am Mittwoch die dritte internationale Sudankonferenz. Politiker sowie internationale Organisationen und Vertreter der sudanesischen Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über die humanitäre Lage des Landes zu beraten. Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei Jahren die reguläre Armee und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe handelt es sich um die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart: Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen Menschen sind bereits innerhalb des Landes vertrieben worden. Als Gastgeberin dämpft die Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz: Ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist, erklärt Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT. Wegen seiner Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst sei »schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch inzwischen bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik von seiner eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo nicht einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung, sagte der Papst. Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des katholischen Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem Papst für Trump ein ernsthaftes politisches Problem werden könnte, analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung Sudan: Der Verrat an den Menschen von Al-Faschir Donald Trump: Auf absurde Weise eine Erlösung Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt (Update)
Gesundheitsministerin Nina Warken hat erste Entscheidungen zur geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Grundlage sind 66 Vorschläge einer Expertenkommission, mit denen bis zu 42 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Nina Warken kündigte »tiefgreifende Reformen« an, betonte jedoch, dass ein Gesamtpaket angestrebt werde. Ziel ist es, die Finanzierung zu stabilisieren und die Ausgaben stärker zu begrenzen. Was mit der Reform in Zukunft auf gesetzlich Versicherte zukommen könnte, analysiert Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Staatsbesuch nach Berlin eingetroffen. Begleitet wird er von mehreren Ministerinnen und Ministern zu den ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren. Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj haben dabei eine »strategische Partnerschaft« zwischen beiden Ländern angekündigt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft, Wiederaufbau und Kultur. Außerdem bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine. Außerdem im Update: Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wollen beide Seiten erstmals seit Jahrzehnten Gespräche führen. Geplant ist ein Treffen in Washington zwischen der libanesischen Botschafterin, dem israelischen Botschafter und US-Außenminister Marco Rubio. Wie aussichtsreich die Gespräche sind, ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer ein. Ein spanisches Gericht auf Mallorca hat sich im Fall der Anzeige von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für nicht zuständig erklärt. Die Ermittlungen sollen an die Staatsanwaltschaft im schleswig-holsteinischen Itzehoe abgegeben werden. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Und sonst so? Ein Fahrrad zur Verlobung. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Gesundheitsministerium: Warum Nina Warken? Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform der Krankenversicherung Was jetzt? / Reform im Gesundheitssystem: 66 Ideen für stabilere Krankenkassenbeiträge Gesetzliche Krankenkassen: Linnemann will gesetzliche Krankenkassen von 93 auf zehn reduzieren Irankrieg: Wolodymyr Selenskyj kündigt baldige Hilfe bei Drohnenabwehr im Golf an Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Friedrich Merz trifft Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in Berlin Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz: "Guten Tag. Was ist nun mit Taurus?" Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen: Merz und Selenskyj verkünden »strategische Partnerschaft« Ukraine: Wolodymyr Selenskyj fordert festen Termin für EU-Beitritt Ungarnwahl: Die Demokratie hat gewonnen Krieg in der Ukraine: Viktor Orbán verhindert Freigabe des EU-Milliardenkredits für Ukraine Krieg gegen die Ukraine: Macron verspricht Ukraine bei Treffen mit Selenskyj EU-Kredit Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Libanon: Netanjahu kündigt Friedensgespräche mit dem Libanon an Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im Libanon Verhandlungen im Irankrieg: Israel schließt Verhandlungen mit Hisbollah aus Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In Sex-Chatgruppen Collien Fernandes: Spanisches Gericht erklärt sich im Fall Ulmen für nicht zuständig Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Russland verliert seinen besten Mann in Europa
In Ungarn hat Péter Magyar die Parlamentswahl klar gegen den seit 16 Jahren amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán gewonnen. Die Niederlage trifft auch die internationalen Verbündeten Orbáns, vor allem den russischen Machthaber Wladimir Putin. Bisher bremste Orbán in der EU als enger Verbündeter Moskaus regelmäßig Ukrainehilfen und Russlandsanktionen. Wie schwer die Abwahl Orbáns das Regime in Moskau trifft und welche Schlüsse der Kreml aus Orbáns Abwahl zieht, analysiert Michael Thumann, Russlandkorrespondent der ZEIT. Jedes Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern muss bald einmal im Jahr offenlegen, was Männer und Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich verdienen. Grund dafür ist die von der EU beschlossene Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL), die ab dem 8. Juni in Kraft treten soll. Was halten deutsche Unternehmen von der neuen Richtlinie? Und wie effizient ist es, um den Gender-Pay-Gap zu verkleinern? Das beantwortet Wirtschaftsredakteurin Ricarda Richter bei "Was jetzt?". Und sonst so? "Eine Insel, da ist eine Insel!" Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Christina Felschen, Maximilian Renzikowski und Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Putin und Orbán: Putins Standleitung ist gekappt Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Presseschau zur Wahl in Ungarn: Kommentatoren sehen Russland als "größten Verlierer der Wahl" EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Die Stunde der Wahrheit – für Sie und Ihren Arbeitgeber Entgelttransparenzrichtlinie der EU: "Die Verurteilungen werden kommen" Gender-Pay-Gap: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern bleibt unverändert deutlich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?
Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe. Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen. Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher symbolische Maßnahme." Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43 Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind. Außerdem im Update: Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die US-Marine soll Schiffe stoppen, die die Meerenge passieren wollen. Als Begründung nannte Trump Drohungen aus Teheran und warf der iranischen Führung "Welterpressung" vor. Und sonst so? Marie-Louise Eta schreibt Geschichte als erste Bundesliga-Cheftrainerin. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition will Mineralölsteuer für zwei Monate senken Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform der Krankenversicherung Einigung auf Reformpaket: Doch, ein Befreiungsschlag Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really? Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht abgewählt Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Irankrieg: Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Orbán abgewählt: "Für Ungarn beginnt eine neue Zeitrechnung"
Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl gegen seinen Herausforderer Péter Magyar klar verloren. Unter Viktor Orbán hat sich das EU-Mitglied Ungarn durch seine Nähe zu Russland und demokratische Defizite zum politischen Außenseiter entwickelt. Magyar verspricht einen proeuropäischen Kurs und ein Ende der Korruption. Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner analysiert im Podcast, was die Wahl für die Zukunft Europas bedeutet. Um die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte Kriegstüchtigkeit zu erreichen, reicht militärische Stärke allein nicht aus. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie wichtig ein funktionierender Zivilschutz ist. Dieser muss die Bevölkerung warnen, Notunterkünfte bieten und die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser garantieren. Wie kriegstüchtig ist der Bevölkerungsschutz – und wo sind die größten Defizite? Das beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Urin für den Umweltschutz Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Wahl in Ungarn: Viktor Orbán räumt Wahlniederlage ein Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Zivilschutz: Sie bereiten Deutschland auf den Krieg vor Zivilschutz: Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur Krisenvorsorge Zivilschutz: Verbände fordern mehr Investitionen in Schutz von Infrastruktur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?
An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung, die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch einstuft. In Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA: Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung für Orbán tatsächlich kippt. Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70! Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Gedenkstätte Buchenwald: Gericht untersagt Demo für Opfer in Gaza vor Buchenwald-Gedenkstätte "Was jetzt? – Spezial" / Parlamentswahl in Ungarn Wahl in Ungarn: "Sonst wird sich Orbán an jedem rächen, der sich ihm widersetzt hat" Parlamentswahl in Ungarn: Diese Wähler entscheiden über Orbáns Niederlage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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954
Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird. Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat. Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser Wahl um? Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der beiden politischen Lager unterstützen. Moderation und Skript: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt Produktion: Joscha Grunewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn jetzt ab? Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für ungarische Opposition Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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953
Droht eine Blockade Taiwans durch China?
Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen. China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets, während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT. Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen. Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist. Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf? Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit Taiwan Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten des Irankriegs vor Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in Taiwan Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch Medizinalcannabis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?
Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim recherchiert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel nach Berlin eingeladen. Die Spitzen der Koalition von Union und SPD beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes Verhalten vor. Außerdem im Update: In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Pakistan: Experten im doppelten Spiel Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran Wortbruch vor Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und Gespräche Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?
Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter. Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung. Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Entlastungspolitik: Erspart uns das! Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in der Energiekrise Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen. Besser spät als nie" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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