PODCAST · sports
Watt the f⚡️ - Radsport, Abenteuer & Training im Alltag
by Daniela Prammer & Martin Behrens
Watt the f⚡️ – zwischen Couch und CarbonWenn Training auf Leben trifft.Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert.Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich.Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen.Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag?Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft?Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele?Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Be
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#24 Zweimal Hochtor und eine Pizza, bitte! – Danis Großglockner-Tour
Letztes Jahr beim Wandern hat Dani ein Selfie mit dem Großglockner im Hintergrund gemacht und sich gedacht: Da will ich hin. Heuer ist sie hingefahren. Mit dem Rennrad, um halb vier in der Früh, gemeinsam mit Thomas – und mit einer Route, die man sich fürs erste Mal nicht unbedingt aussucht. Dani erzählt von ihrer Großglockner-Tour: vom Start im Stockfinsteren in Ferleiten, vom Kopfsteinpflaster hinauf zur Edelweißspitze, auf der die beiden als Erste des Tages standen, über Fuscher Törl und Hochtor hinunter nach Heiligenblut, hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf den Glockner – und dann das Ganze wieder retour. Am Ende stehen rund 90 Kilometer, 3.800 Höhenmeter, zwei Hochtor-Durchfahrten und eine sehr verdiente Pizza in der Sonne. Es geht ums kluge Einteilen und ehrliche Entscheidungen, wenn die Knie mitreden wollen, um Thomas, der mit sechzig einfach allen davonfährt und damit ganz nebenbei ein neues Lebensziel von Dani begründet hat – und um die Erkenntnis, wie viel das Training der letzten Monate möglich gemacht hat. Für alle, die selbst über die Hochalpenstraße wollen, gibt es konkrete Tipps: warum sich der Start früh am Morgen doppelt lohnt, welche Auffahrt schöner ist, was die Rampen von Heiligenblut und Bruck unterscheidet und warum realistische Selbsteinschätzung am Berg wichtiger ist als jeder Ehrgeiz. Außerdem: heiße Zitronen bei 24 Grad im Schatten, eine gefundene Schraube, die diesmal liegen bleiben durfte, ein Reh, das es im Stockfinsteren ziemlich eilig hatte und Martin einen ordentlichen Schreck eingejagt hat – und zwei Kinder am Scooter, die Dani mit einer einfachen Frage den ganzen Tag gerettet haben. Und dann wäre da noch diese Idee, die wir nicht mehr loswerden: ein Watt the f⚡ Großglockner Community Ride. Eine Folge über frühe Wecker, hohe Pässe und die Erkenntnis, dass die besten Radtage oft anfangen, wenn andere noch schlafen. Schöne Grüße an die Füße!
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#23 Zwischen Bienen, Benefiz und Bikepacking – Isabella über Radreisen, Charity und große Ziele
Isabella Pühringer ist Stationsleiterin der Neurologie bei den Barmherzigen Brüdern in Linz, Imkerin und leidenschaftliche Rennradfahrerin – und sie nutzt ihre langen Radreisen längst für mehr als das eigene Abenteuer. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sie überhaupt zum Rennrad gekommen ist, warum aus langen Touren irgendwann Charity-Projekte wurden und was sie antreibt, immer wieder für den guten Zweck aufzubrechen. Wir hören Geschichten von gestohlenen Rädern, Pannen und ziemlich besonderen Begegnungen mit Menschen, die genau im richtigen Moment auftauchen. Isabella erzählt von ihren Reisen nach Paris und Madrid und natürlich von ihrem bisher größten Projekt: über 2.200 Kilometer und fast 19.000 Höhenmeter in zehn Tagen von Irland zurück nach Oberösterreich. Dabei kamen mehr als 7.000 Euro für herzkranke Kinder zusammen. Es geht aber auch darum, wie sich zehn bis zwölf Stunden täglich im Sattel wirklich anfühlen, warum Einsamkeit unterwegs gleichzeitig Herausforderung und Bereicherung sein kann, wie Isabella solche Touren plant und weshalb für sie trotz aller Solo-Kilometer Radfahren ein Teamsport ist. Und natürlich interessiert uns, was nach solchen Distanzen eigentlich noch kommt: weitere Charity-Abenteuer, Portugal, ein neuer Versuch Richtung Oslo – oder vielleicht doch einmal ein richtiges Ultracycling-Rennen? Denn beim RACA 300 scheint zumindest schon ein kleiner Gedanke hängen geblieben zu sein.
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#22 Über 400 Stunden hinterm Radfahrer – Mario über das Leben im Pacecar
Was macht eigentlich einen guten Betreuer bei einem Ultracycling-Rennen aus – und warum tut man sich freiwillig immer wieder tagelangen Schlafmangel, endlose Stunden im Pacecar und ein Leben zwischen Funkgerät, Ernährung und Radfahrer-Hinterrad an? Diesmal sitzt Mario Rametsteiner mit uns am Tisch. Er war nicht nur unser Teamchef beim Race Around Niederösterreich, sondern begleitet seit Jahren Ultracycling-Rennen – viele davon im Team von Lukas Kaufmann – und hat mittlerweile bei zahlreichen Einsätzen über 400 Stunden im Pacecar verbracht. Vom Race Around Austria bis zum Race Across America. Wir sprechen darüber, wie er überhaupt zum Betreuer wurde, wie aus dem anfänglichen „Pulverlmensch“ über die Jahre ein Teamchef wurde und warum bei einem Supported-Ultracycling-Rennen weit mehr hinter der Crew steckt, als man von außen vermuten würde. Es geht um Aufgabenverteilung, Verantwortung, Vorbereitung und Teamzusammenstellung, aber auch um Pacecar-Ausbau, Checklisten, Funk, Schlafmangel und die Frage, warum der Radfahrer während des Rennens im Idealfall eigentlich nur noch eines tun sollte: Rad fahren. Natürlich blicken wir auch auf das aktuelle Race Around Austria und den frisch gewonnenen Weltmeistertitel von Lukas Kaufmann zurück. Mario erzählt, wie fast ein Jahr Vorbereitung in dieses Rennen geflossen ist, was eine funktionierende Crew ausmacht und warum ein vermeintlicher Einzelsport spätestens beim Supported-Ultracycling zum Mannschaftssport wird. Und weil selbst über 400 Stunden hinter Radfahrern nicht nur aus Planung und Verantwortung bestehen, geht es auch um schlechte Pacecar-Witze, zweifelhafte Ernährung, Kaffee mit Kakao, sehr wenig Schlaf und die Geschichten, die aus einer Crew irgendwann weit mehr als nur ein Betreuungsteam machen.
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#21 Kuhglocken um drei Uhr früh – Dani mittendrin beim Race Around Austria
Das Race Around Austria ist vorbei – und Dani war diesmal nicht nur Dotwatcherin, sondern mittendrin. Als Teil der Crew von Lukas Kaufmann hat sie Österreich einmal rundherum aus einer ganz anderen Perspektive erlebt. Am Ende steht nicht nur eine ziemlich eindrucksvolle Fahrt, sondern auch der Ultracycling-Weltmeistertitel für Lukas und sein Team. In dieser Folge erzählt Dani, wie sich so ein RAA aus dem Pacecar anfühlt: zwölfstündige Schichten, überraschend wenig Schlaf in den vermeintlich langen Pausen, Essen und Duschen irgendwo zwischen zwei Wechselpunkten und die Erkenntnis, dass vier Tage Betreuung mindestens genauso wenig mit Erholung zu tun haben wie mit einer gemütlichen Rundreise durch Österreich. Dazu gibt es ein paar Original-Audioeinspieler direkt aus dem Rennen – inklusive jener Gespräche, die offenbar entstehen, wenn eine Crew schon deutlich zu lange wach ist. Es geht aber auch um die Momente, die Ultracycling besonders machen: Menschen, die mitten in der Nacht mit Kuhglocken an der Strecke stehen, andere Teilnehmerinnen, die kurz anhalten, um Lukas anzufeuern, Kipferl fürs Pacecar und eine Crew, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann. Dani erzählt von ihren Highlights entlang der Strecke, ihrer neu entdeckten Vorarlberg-Liebe und davon, warum sie das Race Around Austria ziemlich in seinen Bann gezogen hat. Martin hat das Rennen währenddessen von außen verfolgt – mit viel zu viel Zeit am Live-Tracker und der bekannten Begeisterung für Ultracycling, aber deutlich weniger Begeisterung für Tracking-Plattformen. Gemeinsam sprechen wir deshalb auch darüber, wie unterschiedlich ein solches Rennen von innen und außen wirkt, warum guter Live-Content bei Ultracycling so schwierig ist und was Veranstalter vielleicht noch besser machen könnten. Und das war erst der Anfang: Zum Race Around Austria wollen wir noch tiefer einsteigen und weitere Perspektiven und Geschichten aus dem Rennen in eigenen Folgen aufgreifen. Viel Spaß beim Hören und schöne Grüße an die Füße!
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#20 Pokale fürs Regal, Geschichten fürs Altersheim – Was von unseren Rennen wirklich bleibt
Nicht jede Medaille landet im Regal – aber manche Geschichten begleiten uns ein Leben lang. Zwischen schlechten Wortwitzen, Erinnerungen an unsere erste gemeinsame Radausfahrt und der Frage, ob wir später einmal im Altersheim lieber über Pokale oder über Erlebnisse sprechen, entwickelt sich diesmal eine überraschend persönliche Folge. Wir sprechen darüber, woran wir uns Jahre nach einem Rennen wirklich erinnern: Sind es Platzierungen, Bestzeiten und Pokale – oder doch die Menschen, Begegnungen und Geschichten auf dem Weg dorthin? Dabei geht es um unsere eigenen Erfahrungen beim Race Around Niederösterreich, frühere Wettkämpfe, spontane Sportabenteuer und die Momente, die sich bis heute eingebrannt haben. Außerdem diskutieren wir, warum persönliche Ziele oft wichtiger sind als Platzierungen, welchen Unterschied Team- und Einzelsport machen können, weshalb die Tour de France jedes Jahr neue Geschichten schreibt und warum Rückschläge, Verletzungen und Comebacks manchmal die größten Erfolge sind. Natürlich philosophieren wir auch darüber, was Sport im Leben eigentlich bedeutet – und welche Erinnerungen wir hoffentlich noch mit 103 im Schaukelstuhl erzählen. Eine Folge mit viel Humor, ehrlichen Gedanken, persönlichen Anekdoten und der Erkenntnis, dass Pokale irgendwann verstauben – gute Geschichten aber bleiben.
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#19 Der Schweinehund braucht Sitzcreme – Ausreden, Apotheke und Dr. Doolittle auf zwei Rädern
Von der Apotheke direkt aufs Rad – oder doch lieber zurück aufs Sofa? In dieser Folge sprechen wir über die erstaunlich große Welt der Sitzcremes: vom leicht peinlichen Apothekenbesuch über unterschiedliche Cremes für davor und danach bis hin zur Frage, ob man darüber eigentlich eine ganze Podcastfolge machen könnte. Außerdem geht es um die kreativsten Ausreden, mit denen wir uns selbst vom Training abhalten. Zu kalt, zu heiß, keine saubere Radhose, zu hungrig oder doch nur der innere Schweinehund? Wir sprechen darüber, wann Ausreden wirklich nur Ausreden sind – und wann der Körper vielleicht tatsächlich eine Pause braucht. Natürlich dürfen auch die typischen Watt-the-f-Geschichten nicht fehlen: Dani wird auf einer Ausfahrt plötzlich zu Dr. Doolittle, Martin kämpft mit platten Reifen, wir philosophieren über Motivation im Alltag und blicken auf die Tour de France sowie die Tour de France Femmes. 💬 Und jetzt seid ihr dran: Welche ist eure lustigste Trainings-Ausrede? Schreibt sie uns auf Instagram – wir sind gespannt, was euch schon alles vom Sport abgehalten hat.
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#18 Rennradfahrer grüßen. Meistens. – Eine wissenschaftlich höchst fragwürdige Feldstudie
Warum grüßen sich Rennradfahrer eigentlich? Und noch wichtiger: Warum grüßen manche nicht zurück? Dani hat begonnen, daraus eine wissenschaftlich höchst fragwürdige Feldstudie zu machen – und erste Einflussfaktoren identifiziert: Geschwindigkeit, Rucksack, Radtyp und möglicherweise sogar das Geschlecht. Wir diskutieren die ungeschriebenen Regeln der Rennrad-Grüßkultur und stellen fest, dass wir selbst offenbar auch nicht ganz einig sind, wer eigentlich zum Kreis der Grüßberechtigten gehört. Nebenbei jagt Dani unwissentlich ein E-Bike den Berg hinauf, bekommt Windschattenhilfe von einem E-Bike-Opa und wird in Ulm gerade noch rechtzeitig vor einer Wespe auf der Trinkflasche gewarnt. Martin hingegen steckt mitten in einer unfreiwilligen Saisonpause und entdeckt seine Leidenschaft fürs Dotwatching beim Transcontinental Race. Und weil eine Folge von Watt the f⚡️ offenbar nicht ohne vollständige Eskalation enden kann, landen wir schließlich bei geschmolzener Sitzcreme, einem eingesauten Waschbecken und Geschichten über Popo-Creme, die wir vielleicht besser für eine eigene Folge aufgehoben hätten. Eine Folge über die wirklich wichtigen Fragen des Radsports: Wer grüßt wen? Macht ein Rucksack unsichtbar? Wie erkennt man ein E-Bike rechtzeitig? Und gehört Sitzcreme bei 30 Grad eigentlich in den Kühlschrank? Schöne Grüße an die Füße!
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#17 Lächle, wenn du einen Tanga anhast – Warum 24 Stunden nicht gleich 24 Stunden sind
24 Stunden sind 24 Stunden. Und Radfahren ist Radfahren. Sollte man meinen. Nach dem Race Around Niederösterreich im 2er-Team und dem 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen zu viert stellen wir allerdings fest: Diese beiden Rennen könnten sich kaum unterschiedlicher anfühlen. Also drehen wir diesmal den Spieß um und vergleichen. Große Runde gegen Rundkurs. Regen und Kälte gegen brutale Hitze. Alleine fahren gegen Windschatten und Gruppen. Rundum-Betreuung gegen Flaschen selber mischen, Rad herrichten, Beine ausrollen und irgendwann feststellen, dass „Pause“ ein erstaunlich dehnbarer Begriff ist. Dabei lernen wir auch einiges über uns selbst: Martin gehört offenbar endgültig zu Team 40 Grad, Dani funktioniert nachts und bei kühleren Temperaturen deutlich besser – und vielleicht lässt sich genau daraus irgendwann sogar eine Renntaktik bauen. Wir reden darüber, wie unterschiedlich sich Belastung im 2er- und 4er-Team anfühlt, warum Betreuung plötzlich zum absoluten Luxus wird und weshalb ein Rundkurs mental ganz andere Dinge mit einem macht als eine lange Strecke von A nach B. Natürlich wäre es aber nicht Watt the f⚡️, wenn es ausschließlich bei Rennstrategie bliebe. Deshalb geht es auch um Milchreis in haushaltsunüblichen Mengen, Dani als jene Frau, die mit dem Rad tanzt, die überraschend schwierige Frage „Wo ist eigentlich Mario?“, Martins Karriere als nächtliche Flutlichtanlage, ein sehr spezielles Tanga-Schild am Streckenrand und die Erkenntnis, dass ein jederzeit verfügbares Klo nach genügend Stunden auf dem Rad plötzlich wie purer Luxus wirkt. Und nachdem wir sämtliche Unterschiede analysiert haben, stellen wir uns selbstverständlich die einzig vernünftige nächste Frage: Wie würden wir eigentlich ein 24-Stunden-Rennen zu zweit fahren? Eine Runde? Zwei Runden? Vollgas? Ausrollen? Schlafen? Nicht schlafen? Wir haben da schon wieder Ideen. Das kann eigentlich nur schiefgehen. :D Schöne Grüße an die Füße!
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#16 Nachts Schlager, tagsüber Vollgas – Unser 24-Stunden-Abenteuer in Grieskirchen
24 Stunden, vier Teammitglieder und eine knapp 21 Kilometer lange Runde, die einfach immer wieder von vorne beginnt: Gemeinsam mit Mario und Benji haben wir uns beim 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen auf ein ganz besonderes Staffelerlebnis eingelassen. Was zunächst ein bisschen wie ein Festival mit Fahrrädern, Campingplatz und isotonischen Getränken klingt, wird spätestens in der Nacht ziemlich ernst. Die Temperaturen fallen, der Schlager läuft bis vier Uhr morgens und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Dazu kommen schwere Beine, einsame Runden, eine gerissene Kette und die spontane Frage, wer jetzt eigentlich sofort noch einmal fahren kann. Spoiler: Dani kann. Wir sprechen über unsere Strategie, überraschend harte 21 Kilometer, Windschatten-Gruppen, mentale Tiefpunkte und jene Momente, in denen plötzlich wieder alles leicht wirkt. Außerdem erzählen Mario und Benji selbst, wie sie das Rennen erlebt haben, warum man sich für ein Team doch mehr quält als geplant und weshalb selbst nach 24 Stunden schon wieder über eine Wiederholung gesprochen wird. Eine Folge über Gemeinschaft, Müdigkeit, Sonnenaufgänge und die wichtige Erkenntnis: Wer das beste Licht hat, muss offenbar die ganze Nacht vorne fahren.
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#15 Vom Gardasee nach Grieskirchen – Radurlaub, Rennen & Reality Check
In dieser Folge nehmen wir euch mit vom Gardasee nach Grieskirchen. Dani erzählt von ihrem Radurlaub am Gardasee, warum sich ein Fahrrad dort definitiv lohnt und weshalb die Region zwar perfekt zum Genießen, aber nicht unbedingt für ein klassisches Rennrad-Trainingslager geeignet ist. Martin berichtet von seinem Aquabike beim Challenge Walchsee, den extremen Bedingungen bei über 35 Grad, seinem Altersklassen-Podest und einer Beobachtung, die ihn während des Rennens nicht mehr losgelassen hat: Warum Fahrtechnik gerade im Triathlon oft unterschätzt wird und weshalb sich ein Fahrtechniktraining für alle lohnt. Außerdem sprechen wir über Gegenwind – nicht nur auf der Straße, sondern auch im Kopf. Wie geht man mental mit Wind, Regen und anderen Dingen um, die man ohnehin nicht beeinflussen kann? Welche typischen Fehler machen Einsteiger im Radsport? Und warum sind Regeneration, Geduld und der Austausch mit anderen oft wichtiger als das neueste Material? Zum Abschluss diskutieren wir ein aktuelles Beispiel aus der Social-Media-Welt: Immer mehr Menschen wagen sich ohne ausreichende Vorbereitung an extreme Ausdauer-Challenges. Wo endet Motivation und wo beginnt Selbstüberschätzung? Warum kann fehlende Vorbereitung nicht nur frustrieren, sondern auch gesundheitliche Folgen haben? Und weshalb große Ziele vor allem eines brauchen: Zeit. Natürlich blicken wir auch auf den bevorstehenden 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen und geben einen kleinen Ausblick auf die Tour de France.
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#14 Der Kopf wollte weiter. Die Beine hatten Redebedarf. – Martins 337 Kilometer beim RACA300
Martin ist beim RACA300 – Race Across Austria North-South gestartet. Also offiziell „300“, praktisch aber 337 Kilometer. Unsupported, mit Rennrad, ohne Auflieger, viel Respekt und einem sehr klaren Plan. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie das Rennen wirklich war: der starke Start, die ersten Kilometer voller Spaß, rote Rücklichter als Motivations-Laserpointer, eine Ernährungsstrategie, die ziemlich gut aufgegangen ist, und der Moment, in dem die Beine dann doch sehr deutlich Redebedarf angemeldet haben. Es geht um Hitze, Nachtfahren, Schotterpassagen, Navi-Verwirrung, lauwarmes Brunnenwasser, mentale Tiefpunkte, Platzierungs-Chaos im Kopf und den emotionalen Moment, wenn klar wird: Das Ding bringe ich jetzt wirklich ins Ziel. Und dann war da noch der völlig unerwartete Support an der Strecke. Dani, Elisabeth und Andreas standen nicht nur am Start, sondern plötzlich auch um halb fünf in der Früh irgendwo im Nirgendwo. Genau solche Momente machen aus 337 Kilometern mehr als nur eine lange Radausfahrt. Am Ende wurde es Platz 3 gesamt. Aber noch wichtiger: ein Rennen voller Learnings, Stolz, Schmerzen, Dankbarkeit und sehr viel Watt the f⚡️.
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#13 Acht Tage Ausnahmezustand – Hinter den Kulissen des RAAM
Eine Sprachnachricht von Helmut, den wir aus der gemeinsamen RAAM-Crew rund um Lukas Kaufmann kennen, hat viele Erinnerungen geweckt. Sie erinnert uns daran, dass Ultra-Radrennen nicht nur aus den Athletinnen und Athleten bestehen – sondern aus Menschen, die gemeinsam Tage und Nächte erleben, Entscheidungen treffen, Schlaf opfern und als Team alles dafür geben, damit am Ende jemand die Ziellinie erreicht. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Wie läuft ein Race Across America (RAAM) eigentlich hinter den Kulissen ab? Was macht eine Support Crew den ganzen Tag? Wie funktionieren Schichtwechsel, Schlaf, Wohnmobil, Pace Car und die Versorgung eines Fahrers über fast 5.000 Kilometer? Und warum kann eine gute Teamchemie am Ende genauso entscheidend sein wie starke Beine? Natürlich werfen wir auch einen Blick auf das aktuelle RAAM: Philipp Kaider dominiert das Rennen, wir sprechen über beeindruckende Leistungen wie Bottle Claus, verfolgen die Teamrennen und erzählen, warum Social Media den Sport heute so greifbar macht wie nie zuvor. Außerdem gibt es ein Update zu Danis Training, eine motivierende Hörer-Nachricht zum ersten 100-km-Radtag und viele persönliche Einblicke in das, was Ultra-Radsport für uns so besonders macht.
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#12 Mariechenkäfer beim Sex – Zwischen RACA, RAAM und Nacktschnecken
Während Martin die letzten Vorbereitungen für das RACA 300 trifft, Wasserstellen recherchiert, Kohlenhydrate durchrechnet und über Ersatzakkus nachdenkt, hat Dani bereits ein ganz anderes Problem: Wie findet man eigentlich den Tracker vom Race Across America? Und warum macht es plötzlich so viel Spaß, stundenlang einem kleinen Punkt auf einer Landkarte zuzusehen? In dieser Folge sprechen wir über die Faszination des Dotwatchings, das Race Across America (RAAM) und die Athletinnen und Athleten, die wir in den kommenden Tagen besonders gespannt verfolgen werden. Vom Titelverteidiger Philipp Kaider über Ultra-Cycling-Legenden wie Valerio Zamboni bis hin zu den bekannten Influencer-Teams rund um Rick Zabel, Fritz Meinecke, Sebastian Trimborn, Robert Förstemann und Co. – das diesjährige RAAM verspricht jede Menge spannende Geschichten. Natürlich geht es auch um Martins bevorstehendes RACA 300. Wie bereitet man sich auf über 330 Kilometer alleine und unsupported vor? Wie plant man Wasserstellen, Verpflegung und Wechselbeutel? Und warum beschäftigt einen plötzlich die Frage, ob Friedhöfe mitten in der Nacht überhaupt geöffnet haben? Außerdem blicken wir auf unseren ersten Community Ride zurück. Trotz einiger wetter- und verletzungsbedingter Absagen hatten wir eine richtig schöne gemeinsame Ausfahrt mit Mario und Jürgen, viele gute Gespräche und jede Menge Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Kilometer. Und weil es ohne Watt-the-f⚡️ nicht geht, eskaliert die Themenliste zwischendurch natürlich komplett: Dani berichtet von Schlangen am Donauradweg, fliegenden Nacktschnecken, Bunny-Hop-Überlegungen zur Gefahrenabwehr und wir diskutieren die wichtige Frage, ob Dotwatching eigentlich dasselbe ist wie Punktebeobachtung beim Hautarzt. Irgendwann landen wir dann auch noch bei Mariechenkäfern beim Sex – und spätestens dort war klar, wie diese Folge heißen muss. Eine Folge über Vorfreude, Ultrasport, Community, verrückte Ideen und die Erkenntnis, dass man manchmal gar nicht selbst Rad fahren muss, um mitzufiebern. Also: Seid cool und schaut’s an Punkt an. Schöne Grüße an die Füße!
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#11 Fahrtechnik ist sexy - Fragt den Semmering
Fahrtechnik ist sexy. Zumindest, wenn man nach dieser Folge geht. Ausgelöst durch ein überraschendes Feedback von Roland Königshofer zu Danis Semmering-Abfahrt sprechen wir über eines der am meisten unterschätzten Themen im Radsport: Fahrtechnik und Fahrsicherheit. Roland ist ehemaliger Radprofi, mehrfacher Weltmeister und Fahrtechniktrainer. Sowohl Dani als auch Martin haben vor dem Race Around Niederösterreich an seinem Rennrad-Fahrtechniktraining teilgenommen – und im Rennen erstmals so richtig gemerkt, wie viel Unterschied das tatsächlich macht. Wir sprechen darüber, warum viele Radfahrer ihr Rad zwar bewegen, aber nie wirklich gelernt haben, es zu beherrschen. Was bringt ein Fahrtechniktraining? Warum fühlen sich viele sicher, obwohl sie wichtige Grundlagen nie gelernt haben? Und weshalb kann ein einziger Tag Techniktraining manchmal mehr bewirken als tausende Trainingskilometer? Außerdem beantworten wir eure Fragen zu Kurvenfahren, Bergabfahren, nasser Fahrbahn, weißen Straßenmarkierungen, Luftdruck, Reifenwahl und typischen Anfängerfehlern auf dem Rennrad. Dazu gibt's Geschichten vom Community Ride, seltsame Begegnungen im Supermarkt, einen Bademantel, der es nicht in den finalen Rennfilm geschafft hat, und die Erkenntnis, dass man manchmal erst lernen muss, Fahrer zu werden – bevor man schneller wird.
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#10 Wenn der innere Schweinehund Sprachnachrichten bekommt - Wie Fenja uns motiviert hat
In dieser Folge wird es überraschend emotional. Eigentlich wollten wir über Motivation sprechen. Über Trainingstage, an denen der innere Schweinehund plötzlich wieder lauter wird. Über Routinen, die nach einem großen Ziel verloren gehen. Und über die Frage, warum wir uns manchmal nur schwer aufraffen können, obwohl wir genau wissen, wie gut uns Bewegung tut. Dann kamen Sprachnachrichten von Fenjas Eltern. Wir sprechen über die Übergabe der Galileo-Therapieplatte, die durch eure Unterstützung finanziert werden konnte, über die Momente beim Race Around Niederösterreich, in denen uns das Charity-Projekt zusätzliche Kraft gegeben hat, und darüber, warum ein echtes „Warum“ manchmal stärker ist als jeder Trainingsplan. Außerdem geht es um Trainingsalltag, Gegenwind, verpasste Ausfahrten, Community Rides, Therapieübungen, Motivationstiefs und die Erkenntnis, dass manchmal eine einzige Nachricht genügt, damit aus „Heute lasse ich es bleiben“ wieder „Jetzt ziehe ich das durch“ wird. Eine Folge über schwere Beine, große Gefühle, ehrliche Motivation und darüber, warum Fortschritt oft dort beginnt, wo Ausreden enden. 🚴♀️⚡❤️
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#9 Warum klatscht hier eigentlich keiner? – Über Grenzen, Motivation und diese Ultra-Faszination
Warum tut man sich sowas eigentlich an? Genau diese Frage nehmen wir in dieser Folge auf – ausgelöst durch einen Kommentar zu unserem RAN-Video im Regen, in der Nacht und mit einem ziemlich poetischen Reh-Spruch. Wir sprechen darüber, was Menschen an Ultracycling fasziniert: als Athlet:innen, als Betreuer:innen und manchmal auch als völlig übermüdete Menschen in einem Auto voller schlechter Witze. Es geht um Race Across America, Race Around Niederösterreich, Support Crews, Media Cars, müde Körper, leere Social Batteries und die Frage, warum man nach so einem Erlebnis trotzdem wieder über das nächste nachdenkt. Außerdem geht es um Ziele, Grenzen, Scheitern, gute und schlechte Tage, Startnummern auf Helmen, zu wenig Applaus bei unglaublichen Leistungen und darum, warum selbst ein kurzer Moment am Straßenrand für Fahrer:innen riesig sein kann. Kurz gesagt: eine Folge über Ultra-Faszination, Motivation, Wahnsinn mit System und die einfache Erkenntnis: Manchmal reicht ein Mensch mit Kuhglocke, damit es wieder weitergeht.
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#8 Der Geruch von nassen Socken und Erfolg – Unser RAN 2026
Wir haben es getan. 600 Kilometer rund um Niederösterreich, 6.000 Höhenmeter, ziemlich viel Regen, sehr wenig Schlaf und am Ende: 21 Stunden und 33 Minuten, Zielzeit geschafft und Platz 1 in der 2er Mixed Teamwertung. In dieser Folge versuchen wir zu sortieren, was da eigentlich passiert ist. Wir sprechen über den Start, die ersten Wechsel, das Fahren in der Dunkelheit, Dauerregen, nasse Schuhe, trocknende Socken im Pacecar, Toilettenlogistik, Navigationsansagen, kalte Finger, warme Creme, große Emotionen und den Moment, in dem langsam klar wurde: Wir bringen das Ding wirklich heim. Dazu gibt’s ein paar Originalaufnahmen aus dem Pacecar, ehrliche Einblicke in unsere Pausen, kleine Krisen, viel Dankbarkeit für unsere Crew und natürlich die Frage, wie ein Auto voller nasser Radklamotten eigentlich gleichzeitig nach Waschsalon und Erfolg riechen kann. Wir sind stolz, aber vor allem dankbar: für unser Team, für alle, die uns verfolgt und unterstützt haben, und für das Charity-Projekt für Fenja, das durch euch sogar mehr erreicht hat, als wir gehofft hatten.
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#7 600 Kilometer, ein Charity-Projekt und ein ziemlich verrückter Plan – Geht’s jetzt wirklich los?
Morgen geht’s los. Wirklich. 600 Kilometer rund um Niederösterreich, Regen, wenig Schlaf, Funk im Helm, ein komplett umgebautes Pacecar – und irgendwo zwischen Nervosität, Vorfreude und schlechtem Humor sitzen wir jetzt da und realisieren langsam: Das wird ernst. In dieser Folge nehmen wir euch mit in die letzten 24 Stunden vor dem Start des Race Around Niederösterreich. Wir sprechen darüber, wie unser Team das Pacecar auseinandergebaut und zum fahrenden Kontrollzentrum gemacht hat, warum plötzlich 60 Liter Wasser im Auto liegen und weshalb man kurz vor dem Rennen anfängt, an ganz komische Dinge zu denken. Zum Beispiel daran, ob man morgen überhaupt noch in die Pedale einklicken kann. Außerdem erzählen wir euch nochmal, worum es bei unserem Charity-Projekt für Fenja geht, wie ihr das Rennen live verfolgen könnt und warum diese ganze Reise für uns schon jetzt viel größer geworden ist als nur ein Radrennen. Und ja… schlechte Witze gibt’s natürlich auch wieder.
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#6 Riesenschraube & lange Beine – Große Ziele und warum jeder Kilometer etwas bewegen kann
In dieser Folge wird’s ein bisschen größer als nur Radfahren. Wir erzählen von unserem Charity-Projekt für Fenja und warum uns der Gedanke so wichtig ist, mit unserem Rennen nicht nur Kilometer zu sammeln, sondern auch etwas zu bewegen. Daneben nehmen wir euch mit auf unsere bisher längste Ausfahrt in der RAN-Vorbereitung: Dani mit 205 Kilometern, Martin mit 250 Kilometern, einmal Richtung Weitra und zurück in den langsam sehr real werdenden Rennmodus. Es ging um Windschatten, Höhenmeter, schwere Beine, kluge Entscheidungen und die Frage, ab wann der Kopf eigentlich nur noch „Badewanne“ denkt. Außerdem geben wir einen kleinen Einblick in das, was rund um so ein Rennen im Hintergrund alles passiert: Funk testen, Pace-Car-Abläufe durchgehen, Wasserbedarf ausrechnen, Rollen verteilen und darüber nachdenken, was passiert, wenn unterwegs irgendwas nicht nach Plan läuft. Kurz gesagt: eine Folge über Bewegung, die mehr bewegen kann als nur Beine, über lange Tage am Rad, gute Entscheidungen, schlechte Witze und den Countdown Richtung Race Around Niederösterreich.
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#5 Zwischen Rollmeter, Rennrad und Realität – Muss jede Ausfahrt perfekt laufen?
In dieser Folge sprechen wir darüber, was passiert, wenn Training, Job, Alltag und Rennvorbereitung gleichzeitig viel werden. Denn so sehr Disziplin hilft: Man darf auch mal leer sein, Einheiten kürzen, Dinge ausfallen lassen und trotzdem weiter auf dem richtigen Weg sein. Martin erzählt von durchwachsenen Trainingstagen, fehlender Energie, schlechtem Schlaf und dem Versuch, wieder mehr Spaß statt Druck ins Training zu bringen. Dani spricht darüber, wie sich die letzten Wochen vor dem Race Around Niederösterreich anfühlen, warum die Nervosität steigt und weshalb man trotz Trainingsplan immer ehrlich auf den eigenen Körper hören sollte. Es geht um Regeneration, mentale Belastung, das eigene Warum, schöne Momente am Rad, Sonnenuntergänge, Fundstücke am Straßenrand, Materialfragen, klebrige Gel-Pannen und natürlich darum, dass das RAN immer näher rückt. Kurz gesagt: eine Folge über Realität im Training, kleine Glücksmomente, müde Beine, volle To-do-Listen und die Frage, ob wirklich jede Ausfahrt perfekt laufen muss.
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#4 Watt the Finsternis – Kann man machen, aber sollte man wirklich?
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine besondere Trainingseinheit: unsere Nachtausfahrt mit Pace Car, Warnwesten, Funkkontakt und jeder Menge neuer Eindrücke. Trainingsbeginn um 23 Uhr klingt erstmal nach einer eher fragwürdigen Idee – genau deshalb wollten wir wissen, wie sich das wirklich anfühlt. Wir sprechen darüber, warum wir die Nachtfahrt als Vorbereitung auf das Race Around Niederösterreich unbedingt machen wollten, wie wir das Ganze geplant haben und was sich durch ein Begleitfahrzeug, gutes Licht und die richtige Route komplett verändert. Gleichzeitig geht es aber auch um die andere Seite: Müdigkeit, Kälte, Unsicherheit in Kurven, eingeschränkte Sicht und die Frage, wie sehr einen so eine Einheit körperlich und mental wirklich fordert. Außerdem reden wir über unsere wichtigsten Learnings aus dieser Nacht: warum Licht ein riesiges Thema ist, weshalb das Umziehen in den Pausen wichtiger sein könnte als gedacht, wie anders sich bekannte Strecken im Dunkeln anfühlen und warum so eine Nachtausfahrt weit mehr ist als nur „noch schnell trainieren“. Am Ende war diese Nacht nicht nur ein Training, sondern auch eine echte Selbsterfahrung. Zwischen Dunkelheit, Stille, Sternenhimmel und Wildwechsel haben wir wieder gemerkt, dass man manchmal genau dann am meisten über sich lernt, wenn man Dinge macht, die sich zuerst komplett unnormal anfühlen.
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#3 Zwischen Instagram, Strava, Zielen und Selbstzweifel – Was ist eigentlich noch normal?
In dieser Folge sprechen wir über Social Media, unrealistische Maßstäbe im Sport und die Frage, was eigentlich noch real ist, wenn scheinbar alle locker 200 Kilometer fahren, ständig top performen und nie schlechte Tage haben. Wir reden darüber, warum genau solche Inhalte motivieren können, aber auch Druck erzeugen, Unsicherheit auslösen und ein Bild vermitteln, das mit der eigenen Realität oft wenig zu tun hat. Gerade im Radsport, aber eigentlich auch in jeder anderen Sportart, ist es leicht, sich mit Dingen zu vergleichen, die weder fair noch sinnvoll vergleichbar sind. Außerdem geht es um ehrliche Zielsetzung, kleine Zwischenziele, Motivation im Alltag und darum, warum Fortschritt oft viel unspektakulärer aussieht als auf Instagram. Wir sprechen über Teilziele, Druck, Regeneration, schlechte Trainingstage, echte Entwicklung und warum auch 15, 20 oder 30 Kilometer ein richtig guter Schritt sein können. Kurz gesagt: eine Folge über Realität statt Selbstdarstellung, über Motivation ohne Selbstüberforderung und darüber, wie man seinen eigenen Weg findet, statt ständig dem von anderen hinterherzufahren.
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#2 Man hat mir einen Urlaub versprochen… – Unsere Bikepacking Tour auf den Kanaren (Gran Guanche)
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf unsere Bikepacking-Tour auf den Kanaren entlang der Gran Guanche Route – über vier Inseln, mit Fähren, Gegenwind, vielen Höhenmetern und der einen oder anderen Situation, die wir uns definitiv anders vorgestellt haben. Was als Trainingslager begonnen hat, wurde ziemlich schnell zu einem echten Abenteuer: spontane Planänderungen, Radtransport im Flugzeug, minimalistische Ausrüstung, Ernährung unterwegs und die Frage, wie man eigentlich mehrere Tage am Stück mit dem Rennrad von Insel zu Insel kommt. Wir sprechen über unsere Planung und warum aus Gravel plötzlich Rennrad wurde, wie man ein Rad transportiert und sinnvoll packt, was man wirklich braucht – und was nicht, wie Fähren auf den Kanaren funktionieren (inklusive Seegang-Erfahrungen 😄) und wie sich die einzelnen Inseln fahrerisch und landschaftlich unterscheiden. Dazu gibt’s ehrliche Einblicke in unsere Etappen, Herausforderungen, kleine Fehler, lustige Begegnungen und die Erkenntnis, dass so eine Tour zwar unglaublich viel bietet – aber mit klassischem Urlaub eher wenig zu tun hat. Wenn ihr selbst überlegt, auf den Kanaren Rad zu fahren oder eine Bikepacking-Tour zu machen, findet ihr hier jede Menge Erfahrungen, Tipps und echte Learnings aus erster Hand. In den nächsten Folgen nehmen wir euch weiter mit Richtung Race Around Niederösterreich – Training, Vorbereitung und alles, was noch kommt.
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#1 Watt the f⚡ geht hier eigentlich ab? - Vom ersten Treffen zum gemeinsamen Projekt
In dieser ersten Folge von Watt the f⚡ nehmen wir euch mit an den Anfang unserer Geschichte: wie wir uns kennengelernt haben, warum aus einer zufälligen Begegnung im Betreuerteam beim Race Across America plötzlich gemeinsame Ausfahrten wurden – und wie daraus ein gemeinsames Projekt entstanden ist. Wir erzählen von unserer ersten gemeinsamen Radausfahrt (inklusive Turnschuhen 😄), von unseren völlig unterschiedlichen sportlichen Hintergründen und davon, wie sich Dinge manchmal einfach entwickeln, wenn man sie zulässt. Dabei geht es nicht nur um Radsport, sondern vor allem um das, was dahinter steckt: Motivation, Zweifel, Entwicklung und die Frage, wie man Sport in ein ganz normales Leben integriert, wenn man eben kein Profi ist, sondern Job, Alltag und Verpflichtungen genauso dazugehören. Natürlich sprechen wir auch über unser erstes großes Ziel, das Race Around Niederösterreich: 600 Kilometer, 6000 Höhenmeter und ein Projekt, bei dem wir uns als Team gegenseitig pushen, motivieren und vermutlich auch das eine oder andere Mal fragen werden, warum wir uns das eigentlich antun. Diese Folge ist der Startpunkt unserer Reise als Watt the f⚡ – ehrlich, locker, manchmal chaotisch, aber genau so, wie es sich auch anfühlt. In der nächsten Folge nehmen wir euch dann direkt mit auf unsere Bikepacking-Tour auf den Kanaren. Spoiler: Es war kein klassischer Urlaub.
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#0 Bevor es eskaliert… der Trailer
Kennengelernt als Betreuer beim RAAM, es folgten eine gemeinsame Radausfahrt, eine Idee und dann der Start eines Projektes und gemeinsamer Ziele. Wir freuen uns, euch auf unserer Reise zum Race Around Niederösterreich und weiteren Projekten mitzunehmen sowie eure Fragen, Anregungen und Rückmeldungen.
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ABOUT THIS SHOW
Watt the f⚡️ – zwischen Couch und CarbonWenn Training auf Leben trifft.Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert.Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich.Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen.Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag?Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft?Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele?Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Be
HOSTED BY
Daniela Prammer & Martin Behrens
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