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Weiter gedacht - der Podcast der WZ

Bei „Weiter gedacht - der Podcast der WZ“ präsentieren wir jede Woche eine neue Geschichte - und werden ganz persönlich. Anja Steigmeier, Petra Tempfer und Mathias Ziegler sprechen mit Menschen aus der Mitte der Gesellschaft.

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  1. 125

    Ikkimel im ZDF, Klima und die Fußball-WM | Was los? #34

    In dieser Folge sprechen Maria und WZ-Praktikant Simon unter anderem über Ikkimels Auftritt beim ZDF Morgenmagazin, sexistische Fußballfans und die Frage, warum der Satz „Der Kunde ist König“ endlich ausgedient haben sollte. Diesmal erwartet euch eine ganz besondere Folge, denn sie steckt voller Rubriken: In „Algorithmus WTF“ nimmt Simon uns mit in zwei herrlich schräge Ecken des TikTok-Kosmos. Außerdem bringen Maria und Simon jeweils einen Hot Take mit, der garantiert zum Nachdenken oder Diskutieren anregt. Spoiler: es geht um den Einzelhandel und den Hitzeschutzplan für Schulen. Und zum krönenden Abschluss gibt es natürlich wie immer eine Runde Speed Dating.

  2. 124

    Die große Hitzewelle, Wut und Frozen Yogurt | Was los? #33

    In dieser Folge sprechen Maria und Mimi über die erste Hitzewelle in Österreich – und darüber, was sie mit uns gemacht hat. Wie reagiert unser Körper auf extreme Hitze? Spielen unsere Emotionen verrückt? Von schlaflosen Nächten über Kreislaufprobleme bis hin zu allgemeiner Erschöpfung: Bei Temperaturen jenseits der 37 Grad muss unser Körper einiges leisten. Als kleines Extra verraten Maria und Mimi ihre liebsten Tipps, um auch an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Außerdem gehen wir einer wichtigen Frage nach: Wo ist eigentlich der Frozen Yogurt geblieben? In der Rubrik „Feed me“ macht Mimi ihrem Frust über das Verschwinden des beliebten Froyo Luft. Und zum krönenden Abschluss gibt es natürlich wieder eine Runde Speed Dating.

  3. 123

    Warum die Gen Z weniger feiert und trinkt | Was los? #32

    In dieser Folge sprechen Sandra und Nora darüber, warum junge Menschen immer seltener feiern gehen, weniger Alkohol trinken und stattdessen zu Stricknadeln, Buchclubs und frühen Bettzeiten greifen. Ausgangspunkt ist eine Frage, die sich Sandra stellt: Ist die Gen Z zu vernünftig geworden? Gemeinsam sprechen Sandra und Nora über den Rückgang des Alkoholkonsums, steigende Preise fürs Fortgehen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den Wunsch vieler junger Menschen nach mehr Ruhe und mentaler Gesundheit. Sie diskutieren, warum Hobbys wie Lesen, Häkeln oder Nähen plötzlich als Trends gelten, weshalb Einsamkeit unter jungen Menschen zunimmt und ob der ständige Selbstoptimierungsdruck dazu führt, dass wir das Loslassen verlernen. Was hat das mit Pudding, Gabeln, Matcha-Raves und Stricken zu tun? Im Hot Take geht es anschließend um Junggesellen-Abschiede. Warum stehen auf so vielen T-Shirts Sprüche wie „Letzter Tag in Freiheit“ und was sagt das eigentlich über unsere Gesellschaft und unsere Vorstellungen von Ehe aus? Nora hat dazu eine klare Meinung. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating: Was sagt ihr: Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück?

  4. 122

    Pride ist keine Party | Was los? #31

    In dieser Folge sprechen Mimi und Maria über den Pride Month und darüber, das die Regenbogenparade nicht nur zu Partyzwecken da ist. Am 13. Juni hat Wien wieder gebebt: Die Regenbogenparade hat mit unzähligen feiernden Menschen die Straßen gefüllt. Aber Pride ist damit längst nicht vorbei – der ganze Juni ist Pride Month. Und genau deshalb zeigt Mimi, dass es dabei um mehr geht als nur Party, Glitzer und Regenbogenflaggen: Pride ist auch Protest und bis heute wichtig und notwendig. "Bring back bullying"? In der Rubrik Algorithmus WTF erzählt Maria von einem sehr kontroversen TikTok-Trend, der sie erschreckt und aufregt zugleich. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating zum Schluss.

  5. 121

    #30 Was los? Mit Missbräuchen bei Gynäkologen und Handys bei Konzerten

    TW: Es geht um (sexuelle) Grenzüberschreitungen, medizinische Übergriffe und psychische Belastungen. Der Inhalt kann belastend wirken. In dieser Folge sprechen Mimi und Nora über Grenzüberschreitungen bei gynäkologischen Untersuchungen, Machtgefälle in der Medizin und die Frage, warum Betroffene so selten Beschwerde einlegen. Ausgangspunkt ist Noras Recherche. Was zunächst mit einer einzelnen Geschichte begann, entwickelte sich schnell zu einem größeren Thema: Mehrere Frauen berichten von Erfahrungen bei Gynäkolog:innen, die sie bis heute beschäftigen. Gemeinsam sprechen Mimi und Nora darüber, warum viele Betroffene erst im Nachhinein erkennen, dass eine Grenze überschritten wurde, weshalb Scham und Selbstzweifel oft eine Rolle spielen und welche strukturellen Probleme das Beschwerdesystem mit sich bringt. Im Hot Take geht es anschließend um Handys auf Konzerten. Sind wir noch bei der Musik oder schon beim Content-Produzieren? Mimi und Nora diskutieren, warum immer mehr Menschen Konzerte durch den Smartphone-Bildschirm erleben, weshalb manche Künstler:innen mittlerweile auf handyfreie Shows setzen und ob wirklich jeder Moment dokumentiert werden muss. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating. Wenn du selbst von sexueller Belästigung oder Machtmissbrauch betroffen bist oder jemanden unterstützen möchtest, findest du hier Hilfe: Frauen- und Mädchenberatungsstellen: Tel.: 01 595 37 60 Telefonseelsorge: Tel.: 142 (rund um die Uhr) Frauenhelpline: Für Frauen und Mädchen in Gewaltsituationen ist die Nummer 0800 222 555 Tag und Nacht erreichbar. Patient:innenombudsstelle: Tel.: +43 1 515 01 1270 E-Mail: [email protected]

  6. 120

    #29 Was los? Mit Overtourism durch Social Media und Botox

    In dieser Folge sprechen Sandra und Nora über Overtourism, TikTok als Reiseführer und die Frage, warum plötzlich alle am selben Ort Urlaub machen. Einige kennen es bestimmt: Wird heute eine Reise geplant, wird nicht mehr im Reiseführer gesucht, sondersucht oft nicht mehr im Reiseführer, sondern auf TikTok. Das Problem: Millionen andere machen genau das Gleiche. Gemeinsam reden Sandra und Nora darüber, wie Social Media Reiseziele verändert, warum Japan gerade komplett im Hype ist und weshalb manche Orte mittlerweile Maßnahmen gegen Touristenmassen ergreifen. In der Rubrik „Feed Me“ geht es außerdem um die Aussagen der Rapperin Ikkimel zu Botox. Ist das einfach ehrliche Transparenz oder zeigt sich darin, wie sehr Selbstoptimierung inzwischen zum Alltag geworden ist? Die beiden sprechen über Schönheitsdruck, Social Media und darüber, warum Botox vielleicht nicht nur Falten beeinflusst. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

  7. 119

    #28 Was los? Mit Geschlechtskrankheiten: Tripper, Syphilis und Chlamydien

    In dieser Folge sprechen Mimi und Maria über das Thema Geschlechtskrankheiten und die steigende Zahl der Betroffenen. Sexuell übertragbare Infektionen nehmen in Europa deutlich zu. Besonders betroffen sind Gonorrhö (Tripper), Syphilis und Chlamydien. Die aktuellen Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zeigen, dass das Thema nach wie vor unterschätzt wird, obwohl die Fallzahlen steigen. Gemeinsam sprechen Maria und Mimi darüber, warum bei Verhütung meist nur über Schwangerschaften gesprochen wird und was die Aufklärungslücke damit zu tun hat. Außerdem gibt es in dieser Folge in der Rubrik Algorithmus WTF gleich zwei Takes. Maria erklärt, warum sie den Social Media Trend “Every body is a bikini body” nervig findet und Mimi spricht von einer US-Dokuserie über echte Paare in Paartherapie, die ihr ausgespielt wird. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

  8. 118

    #27 Was los? Arm trotz Arbeit?

    In dieser Folge sprechen Sandra und Mimi über das Thema Working Poor, also Menschen, die arbeiten und trotzdem armutsgefährdet sind. Armut sieht nicht immer so aus, wie viele sie sich vorstellen. Viele Betroffene gehen arbeiten, zahlen Miete, kümmern sich um Kinder und funktionieren im Alltag – und leben trotzdem ständig mit finanzieller Unsicherheit. Es geht um Menschen, die Rechnungen aufschieben, keine Rücklagen haben und bei jeder unerwarteten Ausgabe in Stress geraten. Gemeinsam sprechen Sandra und Mimi darüber, warum Arbeit heute nicht automatisch vor Armut schützt, weshalb gerade Menschen in systemrelevanten Berufen oft schlecht bezahlt werden und warum Working Poor keine individuelle „Fehlleistung“, sondern ein strukturelles Problem ist. Außerdem geht es um steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigung, Teilzeit, Care-Arbeit und die Frage: Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn Arbeit nicht immer zum Leben reicht? Und es gibt auch wieder einen Hot Take: Sandra regt sich über diese neuen AI-generierten „Caught on camera“-Influencer-Videos auf.

  9. 117

    #26 Was los? meets Bonuspunkte: ESC und Queerness

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Nora und Maria mit WZ-Trainee und ESC-Experte Friedi Boecker darüber, warum der Eurovision Song Contest besonders für die girls, gays und theys so wichtig ist. Gleichzeitig gehen sie der Frage nach, ob ein TV-Großereignis wie der ESC überhaupt wirklich unpolitisch sein kann. Braucht es politische Statements in den Songs? Und braucht es den ESC heute überhaupt noch, oder ist längst schon alles erzählt? Außerdem stellt Friedi das Projekt „Bonuspunkte“ vor, an dem er selbst mitgearbeitet hat. Dabei handelt es sich um einen Hörspaziergang rund um den Eurovision Song Contest, der mit sechs Stationen durch die Wiener Innenstadt führt. Und natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating

  10. 116

    Hörtipp: "Bonuspunkte - der Hörspaziergang zu ESC"

    „Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC“ ist ein Hörspaziergang der WZ, produziert von Inselmilieu Reportage. - Jetzt auf WZ Originals und auf wz.at/esc In der Wiener Stadthalle ist alles bereit für die große Show. Der ESC ist wieder in Wien. Doch die Show findet nicht nur in einer Halle oder auf einer Bühne statt. In der ganzen Stadt hat der Eurovision Song Contest seine Spuren hinterlassen. Wir bringen dir Orientierung und führen dich in rund 60 Minuten auf einem Streifzug durch die Wiener Innenstadt vorbei an unseren Hörstationen. Geh mit uns von der Wiener Staatsoper über den Heldenplatz und das Museumsquartier bis zum Café Savoy am Ende des Naschmarkts. Bei jeder Station erzählen dir aktuelle und ehemalige ESC-Teilnehmer:innen, Fans und Historiker persönliche Geschichten, Wissenswertes und Funfacts zum ESC. Jede Station ist einem speziellen Thema gewidmet wie den Fragen, wie sich Klassik und Pop verbinden lassen, oder, wie politisch der ESC eigentlich ist. Und: Beim Museumsquartier erfährst du, wie du Musik nicht nur hören, sondern auch sehen kannst.

  11. 115

    #25 Was los? Mit dem Fall Weißmann. Zu Gast: Barbara Tóth

    Diese Woche ist Sandra alleine am Mikro – und hat eine besondere Gästin: die Falter-Journalistin, Historikerin und Autorin Barbara Tóth. Gemeinsam sprechen sie über ihre Recherche, die aktuell für viel Aufmerksamkeit sorgt: die Causa rund um den ehemaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor – er selbst bestreitet die Vorwürfe. Im Zentrum der Berichterstattung stehen veröffentlichte Chatverläufe, die zeigen sollen, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und einer Mitarbeiterin über Jahre entwickelt hat – und welche Dynamiken dabei entstehen können. Es geht um Fragen wie: Was gilt als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz? Wo beginnt Machtmissbrauch? Wie schwierig ist es für Betroffene, sich gegen Vorgesetzte zu wehren? Barbara Tóth gibt Einblicke in ihre Recherchearbeit beim Falter, spricht über den Umgang mit sensiblen Quellen – und darüber, warum journalistische Aufklärung in solchen Fällen so wichtig ist. Außerdem geht es um strukturelle Probleme: Warum solche Fälle kein Einzelfall sind, welche Rolle Machtgefälle spielen und was sich ändern müsste, damit Betroffene besser geschützt werden.

  12. 114

    #24 Was los? Mit Kinderinfluencern

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Maria über sogenannte Family Blogger und Kinderinfluencer – eine besondere Form von Content-Creator:innen, bei der die minderjährigen Kinder im Mittelpunkt stehen. Vor der Kamera wird gelacht, geweint und es werden Kooperationen umgesetzt. Social Media wird geflutet von Videos von Kindern, die etwas lustiges in die Kamera sagen, und niedlicher Fotos von Babys in Windeln – alles zur Unterhaltung der eigenen Follower:innen. Doch dahinter steckt weit mehr als nur süßer Content: Mit diesen Darstellungen gehen auch zahlreiche Risiken und Probleme einher. Welche Rechte haben die Kinder? Was macht das mit ihrer Psyche? Und welche Gefahren entstehen dadurch, dass fremde Menschen die Inhalte sehen, kommentieren und weiterverbreiten können – und ab wann könnte man sogar von Kinderarbeit sprechen? Außerdem macht Sandra in ihrem Hot Take klar: Für sie ist alles politisch. Rund um das Coachella-Festival findet sie Influencer, die hinfahren, zwar schon fragwürdig, noch schlimmer sind für sie aber die Ausreden, die danach kommen. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

  13. 113

    #23 Was los? Mit Freund:innen. Zu Gast: Verena Bogner

    In dieser Folge gibt es einen Special Guest: Journalistin und Autorin Verena Bogner. In ihrem neuen Roman “I am Cringe but I am free” erzählt sie von Beziehungen, Erwartungen und der Frage, wie man zu sich selbst findet. Mimi und Nora sprechen mit ihr darüber, welche Rolle Freundschaften heute in unseren Leben spielen und warum sie gerade in Zeiten, in denen Einsamkeit für viele ein reales Thema ist, so wichtig sind. Sind Freundschaften Wundermittel? Verena findet ja! Die drei sprechen darüber, warum romantische Beziehungen heutzutage gesellschaftlich immer noch auf ein Podest gestellt werden, dabei aber Freundschaften oft unterschätzt werden. Es geht es um Gemeinschaft, Grenzen, Self-Care und die Frage: Was macht eigentlich eine gute Freundschaft aus? Und wann ist Grenzen-Setzen einfach nur eine Ausrede? Außerdem wird wie immer gespeeddated. Und auch Verena darf ein paar Fragen beantworten.

  14. 112

    #22 Was los? Mit Pollen und Allergien. Und: Trendwechsel beim Veganismus

    Sandra und Mimi sprechen in der aktuellen Folge über ein Thema, das gerade viele betrifft: Allergien. Die Pollensaison ist gestartet – und sie hat es in sich. In Österreich leidet rund ein Viertel der Bevölkerung an Allergien und durch den Klimawandel verändern sich Dauer und Intensität der Saison spürbar. Die beiden sprechen darüber, warum Pollen heute aggressiver wirken, welche Rolle Luftverschmutzung spielt und warum invasive Pflanzen wie Ambrosia das Problem zusätzlich verschärfen. Außerdem geht’s darum, was im Körper bei einer allergischen Reaktion passiert – und warum man Symptome ernst nehmen sollte. Denn unbehandelt können Allergien langfristige Folgen haben. Außerdem: In der Rubrik „Feed Me“ diskutieren die beiden einen möglichen Trendwechsel beim Veganismus. Während früher pflanzliche Ernährung stark gehypt wurde, scheint heute ein anderer Fokus zu dominieren – Stichwort High-Protein, „Clean Eating“ und Wellness. Ist Veganismus wirklich auf dem Rückzug oder hat sich der Trend einfach verändert?

  15. 111

    #21 Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming

    Ausgangspunkt ist eine Meldung aus Russland: Dort sollen Ärzt:innen Frauen künftig gezielt fragen, ob sie Kinder wollen. Wenn nicht, wird ihnen „empfohlen“, psychologische Beratung zu machen, um eine „positivere Einstellung“ zum Kinderkriegen zu entwickeln. Kritiker:innen sehen darin massiven Druck und eine Form von Fortpflanzungszwang. Auch in Österreich sinkt die Geburtenrate: Sie liegt aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau. Maria und Nora sprechen darüber, warum viele Menschen Kinder später oder gar nicht bekommen, von hohen Lebenshaltungskosten über fehlende Kinderbetreuung bis hin zum Wunsch nach Selbstbestimmung. Dabei fällt ihnen auch auf, wie technisch und distanziert man über das Thema spricht. Fast so, als würden Frauen nur als „Brutkästen“ gesehen werden. Ein weiteres Thema ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, es geht um das Unwort „biologische Uhr“ und warum Verantwortung für Familienplanung oft immer noch fast ausschließlich bei ihnen liegt. Außerdem geht es um Social Egg Freezing, also das Einfrieren von Eizellen aus sozialen Gründen: Welche Chancen bietet das Verfahren? Und warum wird es auch als unsoziale oder kommerzielle Lösung kritisiert? Und mal wieder ein Hot Take: Maria sagt: „Die Leute im Internet sollen sich endlich mal wieder schämen.“ Anlass ist ein Gewaltkommentar gegen die Rapperin Ikkimel. Maria spricht darüber, wie normalisiert Frauenhass und Gewaltfantasien im Netz inzwischen sind.

  16. 110

    #20 Was los? Männer, Machtmissbrauch und Manosphere

    Diese Woche sprechen Sandra und Nora über die sogenannte „Manosphere“ – eine digitale Subkultur, in der Influencer wie Andrew Tate oder Sneako antifeministische Weltbilder, starre Geschlechterrollen und ein verzerrtes Verständnis von Erfolg und Männlichkeit propagieren. Ausgangspunkt ist eine aktuelle Doku von Louis Theroux, die zeigt, wie diese Männer auftreten, argumentieren und sich oft selbst widersprechen. Was steckt hinter Begriffen wie „Red Pill“, Incels oder Pick-Up Artists? Warum fühlen sich gerade junge Männer von diesen Inhalten angezogen? Und welche Rolle spielen Plattformen wie TikTok oder YouTube dabei, solche Ideologien zu verstärken? Es geht nicht nur um die problematischen Botschaften der Manosphere, sondern auch um die Ursachen dahinter: Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und gesellschaftlicher Druck. Sandra und Nora diskutieren, warum diese Bewegung längst kein Randphänomen mehr ist, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen und wie man einen konstruktiven Umgang damit finden kann. Außerdem: WZ-Autorin und Kollegin Eva Sager ist kurz zu Gast und spricht mit Sandra und Nora über Machtmissbrauch in der Medienbranche. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

  17. 109

    #19 Was los? Mit ME/CFS: Die unsichtbare Krankheit

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Mimi über eine oft übersehene, aber schwerwiegende Erkrankung: ME/CFS. Ausgehend vom Long Covid Awareness Day geht es um die Frage, was hinter der Krankheit steckt, warum sie so gravierend ist und weshalb Betroffene trotz massiver Einschränkungen häufig nicht ernst genommen werden. Sie sprechen darüber, wie schon kleinste Belastungen sogenannte „Crashs“ auslösen können, warum viele Erkrankte aus dem öffentlichen Leben verschwinden und welche Folgen das für Sichtbarkeit, Anerkennung und Unterstützung hat. Und ja: Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen, auch in Beziehungen. Der Hot Take von Maria dazu: Sich emotionale oder private Nachrichten von einer KI schreiben zu lassen, ist respektlos. Die beiden sprechen darüber, warum das unauthentisch wirkt und was das für zwischenmenschliche Beziehungen bedeutet. Und: Wie immer wird auch diese Woche gespeeddated. Es geht um unnötige Ausgaben, erfundene Gerüchte und die Frage, wann man sich eigentlich wirklich erwachsen fühlt.

  18. 108

    #18 Was los? Mit Schönheitsidealen

    In dieser Folge von „Was los?" sprechen Mimi und Sandra mit Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner über Körpernormen, Schönheitsdruck und Body Positivity. Sie sprechen unter anderem über das dünne Schönheitsideal und wer davon profitiert. Welche Rolle spielen KI, Filter und Abnehm-Spritzen? Und warum sind Körper eigentlich so politisch? Sie überlegen, was Body Positivity wirklich erreicht hat und wie wir uns dem Schönheitsdruck entziehen können. Außerdem: Was hat Lookismus mit Demokratie zu tun? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating zu Traumberufen und dem perfekten Sommerurlaub.

  19. 107

    #17 Was los? Live: Mit Selbstoptimierung und Hate zu Ramadan

    Der Was los?-Podcast war letzte Woche erstmals live: Und zwar bei der Missing Link-Podcastnacht! Die vier Hosts haben über das Gefühl, dass Freizeit immer mehr wie ein durchgetaktetes Projekt wirkt – zwischen Pilates, Coffee Rave und Leistungsdruck, gesprochen. Sie haben diskutiert, wie Hustle Culture und Selbstoptimierung bis in unsere Hobbys hineinreichen, etwa durch Trends wie Hyrox oder das ständige Tracken von Schritten, Büchern und Workouts. Dann auch die Frage: Lassen wir Ruhe überhaupt noch zu? Oder geben wir nur noch mit Stress an? Im zweiten Teil tauchen wir in die „Ramadan-Bubble“ auf TikTok ein: Zwischen Katzen-Videos und friedlichen Kochvideos zum Iftar finden sich auch viele diskriminierende Kommentare. Wir sprechen über antimuslimischen Rassismus, digitale Echokammern und darüber, warum religiöse Sichtbarkeit besonders im Ramadan oft mehr Anfeindungen mit sich bringt. Zum Abschluss gab es natürlich eine Runde Speed-Dating, es ging um Zahnpasta-Geschmack, Impulskäufe, Auto-Marken und Modesünden. Und: Auch das Publikum wurde befragt: Was sagt ihr? Nutella mit oder ohne Butter?

  20. 106

    #16 Was los? Frauen bei Olympia: Periode, Psyche und Leistungsdruck

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Mimi und Nora über über die Olympischen Winterspiele. Es geht um den weiblichen Zyklus im Spitzensport und um die hohe Erwartungshaltung. Welche Themen sind immer noch Tabu? Und welche werden gerade enttabuisiert? Worüber dürfen insbesondere Frauen nicht sprechen? Mimi und Nora überlegen, wie es wohl diesbezüglich weitergehen wird. Und: Der Algorithmus schlägt mal wieder zu: Warum haben Couple-Goals-Reels oft so einen komischen Beigeschmack? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Checkt doch mal [Algokind](https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen, wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!

  21. 105

    #15 Was los? 4 Jahre russischer Angriffskrieg auf die Ukraine und warum wir das Jahr des Pferdes brauchen

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, der sich am 24. Februar zum vierten Mal jährt. Was hat sich in diesen vier Jahren verändert? Wie sieht der aktuelle Status quo aus? Außerdem diskutieren die beiden, warum mediale Aufmerksamkeit und öffentliche Wahrnehmung bei Kriegen in Europa anders ausfallen als bei anderen Konflikten und inwiefern es wichtig ist, wie man Kriege nennt. Und: Laut Chinesischem Horoskop ist mit 17. Februar das Jahr des Pferdes: Ein Thema, das heuer, nicht zuletzt durch Social Media, auch bei uns verstärkt Aufmerksamkeit bekommt. Warum eigentlich? Zum Abschluss gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Wenn ihr "Was los" live sehen wollt, gibt es jetzt eine tolle Möglichkeit: Am 25. Februar. 2026 ab 18:00 Uhr ist die Missing Link Podcast-Nacht. Wo? Im Ehrbar Saal, in der Mühlgasse 30, 1040 Wien, Austria Nähere Infos dazu findet ihr [hier] (https://missing-link.media/podcastnacht/) Und: Checkt doch mal [Algokind] (https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!

  22. 104

    #14 Was los? Black History Month. Mit Tori Reichel

    In dieser Folge von „Was los?" spricht Sandra mit dem Journalisten, Host und DJ Tori Reichel über den Black History Month in Österreich. Dieses Jahr feiert der Monat der Schwarzen Geschichte sein 100-jähriges Jubiläum. Aber was bedeutet dieser Monat eigentlich bei uns? Und warum ist es so wichtig, dass wir über Schwarze Geschichte in Österreich sprechen? Tori Reichel gibt Einblicke in die Lebensrealität von Schwarzen Menschen in Österreich heute – von struktureller Diskriminierung bis hin zur medialen Repräsentation. Er erklärt, warum Österreich sich historisch weniger mit seiner rassistischen Vergangenheit auseinandergesetzt hat als andere europäische Länder. Außerdem sprechen die beiden über die Black Lives Matter-Proteste 2020, bei denen allein in Wien 50.000 Menschen auf die Straße gingen, und das Black Voices Volksbegehren. Tori teilt seine Perspektive als Schwarzer Journalist in Österreich und erklärt, warum er heute vor allem für junge Schwarze Menschen Geschichten erzählt – nicht nur für die weiße Mehrheitsgesellschaft.

  23. 103

    #13 Was los? Mit den Epstein-Files

    In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die Epstein Files – der größte Dokumenten-Release in der US-Geschichte zu einem Kriminalfall. Im Januar und Februar 2026 wurden über 3 Millionen neue Seiten veröffentlicht, die das Ausmaß von Jeffrey Epsteins Netzwerk zeigen. Die beiden erklären, was in den Files steht und welche prominenten Namen auftauchen. Außerdem geht es um den Österreich-Bezug: Epstein war 2015 und 2019 in Wien, suchte Immobilien im 1. Bezirk und traf sich in einem Café mit einem renommierten Mathematikprofessor. Sandra und Mimi diskutieren das Dilemma zwischen öffentlichem Interesse an prominenten Namen und dem Opferschutz, der durch die Veröffentlichung massiv verletzt wurde. In der Rubrik "Feed Me": Warum die Gen -Z plötzlich auf Sardinen steht und nicht alkoholische Getränke im Hype sind.

  24. 102

    #12 Was los? Im Iran: Proteste und Eskalation.

    In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran. Ende Dezember 2025 brachen erneut massive Proteste aus – diesmal eskalierte die Situation wie nie zuvor: Laut Time Magazine wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Was als Wirtschaftsprotest begann, wurde zum Aufstand gegen das gesamte System. Es geht um das komplexe politische System im Iran und warum trotz massiver Proteste das Regime an der Macht bleibt. Sie diskutieren die Rolle der Revolutionsgarden, die Internetabschaltung als Mittel der Unterdrückung und warum die Krise international so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem teilen Sandra und Mimi, in welchen Ecken des Algorithmus sie gerade landen. Von amerikanischem "House Burping" bis zum einsamen Pinguin aus der Werner Herzog-Doku, der zur Gen-Z-Metapher für Weltschmerz wurde.

  25. 101

    #11 Was los? In Grönland

    Diese Woche telefonieren Mimi und Nora nach Grönland: Die beiden WZ-Redakteur:innen Aleks und Simon sind gerade vor Ort. Wie ist die Stimmung rund um Trump? Und wie realistisch ist es, dass seine Versprechen tatsächlich wahr werden? Außerdem geht es um das, was gerade auf Social Media passiert: 2016 scheint überall zu sein, aber warum eigentlich? Weshalb werden wir nostalgisch bei Dingen, die erst zehn Jahre zurückliegen? Sind Retro und Nostalgie inzwischen ineinander verschwommen? Und warum sehnen wir uns überhaupt in ein anderes Jahr?

  26. 100

    # 10 Was los? Mit Mamdani - Trumps Albtraum?

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Mimi und Nora über Politik im Social-Media-Zeitalter. Es geht um New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani, der es durch Social Media schafft, auch internationale Beliebtheit zu erlangen. Sie diskutieren, welche Rolle Inszenierung dabei spielt und warum seine Frau Rama Duwaji als Künstlerin Teil dieser Erzählung ist. Außerdem gibt es eine neue Rubrik, in der die beiden über Foodtrends sprechen und zum Schluss gibt es, wie immer, eine Runde Speed-Dating.

  27. 99

    #9 Was los? Mit 2025 - Über Ikkimel, Haftbefehl und Elch Emil

    In dieser Folge von „Was los?" blicken Sandra, Maria, Mimi und Nora gemeinsam auf das Jahr 2025 zurück. Sie sprechen über die kulturellen Highlights des Jahres: von Ikkimel und den feministischen Debatten, die sie ausgelöst hat, bis hin zu der Haftbefehl-Doku und der Coldplay-Kisscam-Affäre. Außerdem geht es um Social-Media-Phänomene wie Elch Emil und Sidney Sweeneys umstrittene "Great Jeans"-Kampagne. Sie sprechen darüber, wie 2025 einen Ruck nach rechts gezeigt hat – von Taylor Swifts Schweigen zu politischen Themen bis zu Nicki Minaj bei MAGA-Events. Was die größten Food-Trends waren (Matcha Latte, anyone?) und die Frage, wer von ihnen in einem Horrorfilm zuerst sterben würde.

  28. 98

    #109 Von hartnäckigen Versprechern und Lachanfällen I Weiter gedacht

    Nach 109 Folgen ist Schluss: Das Jahr 2026 wird ohne den WZ-Podcast „Weiter gedacht“ starten. In dieser letzten Folge haben wir bisher unveröffentlichtes Material und Outtakes von den hartnäckigsten Versprechern bis hin zu Lachanfällen – und kläffenden Hunden – für euch. Enjoy one last time!

  29. 97

    #8 Was los? Mit Rauhnächten

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Nora über die Zeit rund um die Weihnachts-Feiertage, die sogenannten Rauhnächte. Sie schauen sich an, woher diese Tage eigentlich kommen, welche Bräuche es gibt und warum es vielen psychisch helfen kann, das alte Jahr bewusst abzuschließen und mit neuen Gedanken oder Vorsätzen ins neue zu starten. Außerdem geht es um den Stress vor Silvester: Muss man wirklich noch schnell alle wichtigen Menschen „dieses Jahr“ sehen? Oder darf der Jahreswechsel auch einfach ruhiger, weniger dramatisch und entspannter sein?

  30. 96

    #108 Bewusst Single und schwanger I Weiter gedacht

    Yasmin fuhr nach Tschechien, um mithilfe einer Eizellen- und Samenspende schwanger zu werden, als sie Single war. Der richtige Mann zur richtigen Zeit sei einfach nie dagewesen, sagt sie. Sie betrachte es als Luxus, dass sie sich das genetische Material aussuchen konnte und sich bei der Kindererziehung mit niemandem absprechen muss.

  31. 95

    #7 Was los? Wie geht man an den Feiertagen nicht Crash-out?

    In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über Feiertagsstress und Coping-Mechanismen zu Weihnachten. Mimi hat mit einer Therapeutin gesprochen und erklärt, warum die Feiertage für so viele Menschen belastend sind: alte Familiendynamiken, enge Settings ohne Rückzugsmöglichkeiten und gesellschaftlicher Erwartungsdruck nach dem perfekten harmonischen Fest. Sie besprechen, wie Social Media den Vergleichsdruck verstärkt. Außerdem geht es um Einsamkeit an den Feiertagen – und warum Alleinesein nicht automatisch einsam bedeuten muss. Der Hot Take der Woche lautet, dass wir aufhören sollten, Stars auf ein Podest zu stellen. Hilfsangebote: Rat auf Draht – rund um die Uhr erreichbar – Telefon: 147 Plattform gegen Einsamkeit – (https://plattform-gegen-einsamkeit.at/) Telefonseelsorge Österreich: rund um die Uhr erreichbar – Telefon: 142

  32. 94

    #107 Wie Aluhüte entstehen I Weiter gedacht

    Verschwörungstheorien verbreiten sich aktuell mehr denn je: Es gehe um Zukunftsängste und Skepsis gegenüber der Demokratie, sagt dazu die Leiterin der Bundesstelle für Sektenfragen Ulrike Schiesser.

  33. 93

    #6 Was los? Verlieren wir uns an KI, Algorithmen und Co? Hot Take: Wir sollten uns weniger selbst anschauen.

    In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora über einen Begleiter unseres Alltags: Künstliche Intelligenz. Wo taucht sie auf? Wo schleicht sie sich unmerklich ein? Analysieren wir uns, auch durch Smartwatches und Gesundheitsringe, vielleicht zu sehr? Und verlieren wir dabei ein Stück weit den Bezug zu uns selbst? Wie gehen wir damit um? Und apropos Analyse und Selbstinszenierung: Der Hot Take der Woche lautet, dass wir uns heute durch Selfies, Social Media, Spiegelbilder, Zoom-Calls und Apps wie BeReal viel zu oft selbst sehen. Was macht das mit uns? Und: Verlieren wir daei den Bezug zu unserem echten Selbst?

  34. 92

    #106 „Am meisten bereue ich die in der Haft verlorene Zeit“ I Weiter gedacht

    Drogen, Raub, Gewalt, Waffenhandel: Elias (Name geändert) hat als Jugendlicher „ziemlich viel Scheiß angestellt“ und wurde zu insgesamt zwei Jahren Haft verurteilt. Mit 16 Jahren saß er zum ersten Mal im Gefängnis. Vier Jahre später ist er ein anderer Mensch, betont er. Der 20-Jährige macht jetzt eine IT-Lehre und ist im Sport- und Resozialisierungsverein Phönix aktiv. Dort hilft er jungen Leuten, ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. So wie ihm selbst geholfen wurde.

  35. 91

    #5 Was los? Mit Pflegekräften und Taubenhass

    In dieser Folge von „Was los?“ reden Maria und Mimi über den Pflegekräftemangel in Österreich. Sie erklären, was das Ganze mit dem demografischen Wandel und Pensionierungen zu tun hat. Außerdem fragen sie sich, ob die Akademisierung des Berufs wirklich die richtige Art von Anerkennung für Pflegekräfte ist und ob die Schwerarbeitspension am Ende wirklich eine echte Erleichterung bringt. Der Hot-Take der Woche ist diesmal auch ein Sad-Take: Taubenhass. Alles darüber, wie die Menschen die Vögel zuerst domestiziert und dann im Stich gelassen haben.

  36. 90

    #105 „Der Tod riecht ekelhaft süßlich“ I Weiter gedacht

    Hast du einmal eine Leiche gerochen, vergisst du diesen Geruch nie wieder, sagt Peter Vachutta – er ist Tatortreiniger und wird dann aktiv, wenn ein Mensch in seiner Wohnung verstorben ist. Je länger eine Leiche liegt, desto länger dauert die Reinigung.

  37. 89

    #4 Was los? Mit Medikamenten. Und: Warum Hot Takes manchmal zu weit gehen.

    In dieser Folge von "Was los?" fragen sich Mimi und Nora, wie das eigentlich mit ihren Medikamenten ist: Wieso kommt es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten? Wieso ist die Produktion von Asien abhängig? Was steckt hinter diesen komplexen Regelungen? Was hat es mit dem mysteriösen Boxensystem auf sich und wie wirkt sich das alles auf uns persönlich aus? Außerdem der Meta-Hot Take der Woche: Was los mit Hot Takes? Warum man nicht alle Meinungen hinter dem Naming Hot Take verstecken kann, und bei einer Runde Speed Dating fragen sich die zwei wieder Dinge, damit sie sich und ihr sie besser kennenlernt.

  38. 88

    #104 Luigikid im YouTube-Hamsterrad I Weiter gedacht

    Was im Alter von zwölf Jahren als Spielerei mit seinem großen Bruder begann, ist heute Renés Lebensunterhalt: Unter seinem YouTuber-Namen Luigikid zockt er verschiedenste Horror-Games und lädt die Videos davon für seine inzwischen 1,36 Millionen Fans in aller Welt hoch. Und weil René, der vor kurzem seinen 30. Geburtstag gefeiert hat, seit gut zehn Jahren täglich etwas Neues streamt, hat er mittlerweile mehr als 4.000 Online-Videos produziert.

  39. 87

    #3 Was los? Mit Gewalt gegen Frauen: Femizide, Gewalteisberg und Patriarchat

    In dieser Podcast-Folge sprechen Sandra und Maria über die verschiedene Formen von Gewalt an Frauen. Sie fragen sich, wann man von einem Femizid sprechen kann und was der sogenannte Gewalteisberg damit zu tun hat. Außerdem betrachten sie die Rolle des Patriarchats und der damit verbundenen Geschlechterrollen. Die schwierige Frage bleibt: Was kann getan werden, um solcher Gewalt wirksam vorzubeugen – gerade vor dem Hintergrund, dass Österreich in diesem Jahr bereits 14 Femizide verzeichnet hat, der letzte am 14. November? Auch in dieser Folge: Sandras Hot Take zur Wirtschaftskammer mit der Frage, ob Entscheidungsträger:innen noch einen realistischen Bezug zur Bevölkerung haben.

  40. 86

    #103 Anonym berühmt auf TikTok I Weiter gedacht

    Stell dir vor, du machst TikTok-Videos mit bis zu drei Millionen Views – aber niemand weiß, wer du bist. So geht es Stephan Tschany (32), der seit mehreren Jahren für A1 eSports kurze Clips mit seinem Gesicht online stellt. Sein Name kommt dabei jedoch praktisch nicht vor. Sogar A1 vermarktet ihn nur als „den Typen von TikTok“.

  41. 85

    #2 Was los? Mit Lehrkräften

    In dieser Podcast-Folge fragen sich Maria und Nora, wie es überhaupt zum Lehrer:innenmangel kommen konnte, was die österreichische Politik jahrelang verabsäumt hat und wo die größten Lücken im Bildungssystem liegen. Einig sind sie sich darin: Die Quereinstiegs-Initiativen bekämpfen zwar die Symptome, nicht aber die Ursachen. Außerdem gibt’s einen Hot Take, der Matcha-Mäuse zum Nachdenken bringen dürfte: Was hat der Matcha-Hype mit Kapitalismus und kultureller Aneignung zu tun?

  42. 84

    #102 Tiefe Krise nach American Dream I Weiter gedacht

    Er hatte eine Geschäftsidee, ging ins Silicon Valley und wurde damit reich: Mo Wildman, damals noch Leo Widrich, stammt aus Melk in Niederösterreich und hat das Social-Media-Tool „Buffer” mitgegründet. Zu dieser Zeit war er 20 Jahre alt. Heute ist er 35, hat eine tiefe Sinnkrise und zwei Jahre im Kloster hinter sich. Im Podcast erzählt er, wie auf die Erfüllung seines Traums die totale Ernüchterung folgte, und was ihm heute im Leben wichtig ist.

  43. 83

    #1 Was los? Im Sudan.

    In der ersten Folge von "Was los?" sprechen Sandra und Mimi darüber, was gerade im Sudan passiert und warum über eine der weltweit größten humanitären Katastrophen so wenig gesprochen wird. Außerdem gibt es Mimis Take: Wenn Frauen laut dem Gender Pay Gap Day am 2. November für die restlichen 60 Tage des Jahres nichts verdienen, sollten sie eigentlich aufhören zu arbeiten.

  44. 82

    #101 Warum ich mit 18 ins Kloster ging I Weiter gedacht

    „Ich war verliebt in diese Lebensform, in dieses Leben“, sagt die 27-jährige Schwester Mirjam, die in einem Kloster in Linz lebt. Dass sie mit 18, damals noch als Laura Schwaiger, in den Orden der Marienschwestern vom Karmel eingetreten ist, machte sie zur jüngsten Ordensfrau Österreichs. Wer sich nun eine weltfremde, biedere Klosterschwester vorstellt, irrt: Schwester Mirjam hat rund 4.000 Follower:innen auf Instagram.

  45. 81

    #100 Junge Polizist:innen lassen sich weniger gefallen I Weiter gedacht

    Vor einem Jahr hat uns Anna (Name geändert) erzählt, warum sie bei der Polizei aufgehört hat. Neben Sexismus waren die unzähligen und oft nicht planbaren Überstunden ein Grund dafür. In der 100. Folge unseres WZ-Podcasts „Weiter gedacht“ schauen wir noch einmal auf diese meistgehörte Episode zurück.

  46. 80

    #99 Wir waren an der Gaza-Grenze und in der West Bank I Weiter gedacht

    Zwei Jahre tobte der Krieg um Gaza zwischen Israel und der Hamas. Am Montag sind die letzten überlebenden Geiseln vom Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 freigekommen, und Israel hat im Gegenzug palästinensische Gefangene freigelassen. Unmittelbar davor waren die stellvertretende WZ-Chefredakteurin Aleksandra Tulej und WZ-Redakteur Simon Plank in Israel. Sie haben das Westjordanland besucht und mit israelischen Siedlern an der Grenze zu Gaza gesprochen. Was sie dort erlebt haben, hört ihr in dieser Folge.

  47. 79

    #98 Lieber Wohnmobil als 100-Quadratmeter-Wohnung I Weiter gedacht

    Wie kann man einen Vollzeitjob in der Intensivpflege und das Familienleben mit der kleinen Tochter unter einen Hut bringen? Auf diese Frage hat Christian Fröhlich (38) vor vier Jahren eine ganz spezielle Antwort gefunden: Er hat sich selbständig gemacht und ist gemeinsam mit seiner Frau Svenja (34) in ein Wohnmobil umgezogen, von dem aus er nun mobile Pflege anbietet. Die Fröhlichs haben in ihrem fahrenden Zuhause bereits 19 Länder besucht und sind inzwischen zu fünft.

  48. 78

    #97 Diplomatenkind zwischen Wien, Los Angeles und Nikosia I Weiter gedacht

    Er war gerade einmal drei Wochen alt, als Nik Weiss 1994 mit seinen Eltern zum ersten Mal nach Washington flog, wo sein Vater Martin Weiss in der Botschaft arbeitete. Es sollte nicht der letzte Ortswechsel bleiben, denn in Niks ersten Lebensjahren pendelte die Familie regelmäßig zwischen Österreich und den USA hin und her, ehe sein Vater Generalkonsul in Los Angeles wurde. Mit 15 Jahren zog Nik dann wegen des Botschafterpostens seines Vaters nach Zypern um und kehrte erst nach dem Schulabschluss für den Zivildienst endgültig nach Wien zurück.

  49. 77

    #96 Tausche Hörsaal gegen Nordpol I Weiter gedacht

    Weder die Kälte, die auf der Haut brennt, noch eine Eisbärfamilie hielten Jonathan Fipper davon ab, ein Studienpraktikum auf einem norwegischen Gletscher zu absolvieren. Ganz im Gegenteil: Es zog ihn weiter in die Arktis und ins ewige Eis, das allerdings gar nicht so ewig sein könnte, wie man vielleicht denkt.

  50. 76

    #95 Freiwillig in viele Kriege I Weiter gedacht

    Von einem Tag auf den anderen war Karl Pewny einfach weg. Erst nach fünf Jahren meldete er sich bei Verwandten und Freunden. So lange dauert die Grundausbildung bei der Fremdenlegion: eine professionelle Truppe der französischen Armee, die vor allem aus freiwilligen Soldaten aus dem Ausland besteht, und der er sich angeschlossen hatte.

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