ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

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ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

Wo war die Varusschlacht? Was steckt hinter dem Mythos der Hanse? War Helmut Kohl ein großer Kanzler? Und wo sind eigentlich die Frauen in der Geschichte?Wir stellen Fragen an die Vergangenheit, beleuchten Ereignisse und Persönlichkeiten – und zeigen, was das alles mit heute zu tun hat.Jeden Monat neu zum Thema des aktuellen Hefts von ZEIT Geschichte.Die Hosts von "Wie war das noch mal?", Markus Flohr und Judith Scholter, haben zusammen in Hamburg Geschichte studiert, Geschichten geschrieben und sind nun Redakteur und Redakteurin bei ZEIT Geschichte.Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo

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    Hermann der Cherusker: Der Mythos vom ersten Deutschen

    Am 16. August 1875 pilgern Tausende Menschen in den Teutoburger Wald bei Detmold. Dort wird das Hermannsdenkmal eingeweiht, eine Statue, wie Deutschland sie noch nicht gesehen hat. Inklusive Sockel ist sie 54 Meter hoch, ein kolossaler Recke mit Flügelhelm: Hermann der Cherusker. Allein das Schwert, das er gen Westen – Richtung Frankreich – hebt, misst sieben Meter. Der Hermann ist zu dieser Zeit die höchste Statue der westlichen Welt. Am Festtag ist der Weg auf die Grotenburg, wo der Koloss steht, mit Tribünen gesäumt. Auch Kaiser Wilhelm I. gibt sich die Ehre, um den Triumph der Fertigstellung zu feiern. Doch der so pompös als Ur-Deutscher gefeierte Hermann hieß nicht immer so: Eigentlich trug er den Namen Arminius und war ein germanischer Stammesfürst. Er kommandierte römische Hilfstruppen der Cherusker zwischen Weser und Elbe. Und niemand hätte sich je an ihn erinnert, hätte er sich nicht im Jahr 9. n. Chr. aus unbekannten Gründen plötzlich gegen seinen Dienstherren, den römischen Statthalter in Germanien, Publius Quinctilius Varus, gewandt und diesen mitsamt seinen drei Legionen in einer großen Schlacht vernichtend geschlagen. In der neuen Folge von »Wie war das noch mal« begeben wir uns auf die Spuren des Arminius- und Hermannskultes. Wir besichtigen das Hermannsdenkmal bei Detmold und fragen, was im Jahr 9. n. Chr. eigentlich geschehen ist. Wir erzählen, wie aus der Varusschlacht am Rande des römischen Imperiums 1500 Jahre später ein deutscher Heldenmythos geboren wurde. Und wir reisen ins 19. Jahrhundert, als mit Napoleon ein neuer Feind diesem Mythos wieder Leben einhauchte und die Geschichte von Hermann dem Cherusker schließlich zur chauvinistischen Großmachterzählung wurde. Bis heute ist der angebliche Hermann ein Identitätsspender für rechtsradikale Germanenfans. Höchste Zeit, ihn sich einmal genauer anzusehen. Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft »Wer sind die Deutschen? Und seit wann?« bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter [email protected]. Wir möchten uns sehr herzlich bei dem Schauspieler und Sprecher Fritz Stavenhagen bedanken, der uns die Erlaubnis gegeben hat, Auszüge aus seiner Einspielung aus Heinrich Heines »Deutschland. Ein Wintermärchen« in die Folge einzubauen. Seine Bibliothek gelesener deutscher Lyrik finden Sie hier. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

  2. 5

    Das Lied der Deutschen und seine Geschichte

    Tapfer singen Kanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper und SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt am 10. November 1989, einen Tag nach dem Mauerfall, gegen einen Orkan gellender Pfiffe an: "Einigkeit und Recht und Freiheit …" Aber sie haben keine Chance. Das Volk vor dem Schöneberger Rathaus will das Lied an diesem Abend nicht hören. Die Kakofonie geht durch alle Nachrichtensendungen und sorgt für einen schiefen Ton in aller schwarz-rot-goldenen Euphorie. Mit ihrem ureigenen Lied, so scheint es, haben einige Deutsche nie ihren Frieden gemacht. Auch als die Mauer fällt und Berlin und das ganze Land wieder eins werden. Die Deutschen und ihre Hymne – das ist eine lange, komplizierte und faszinierende Geschichte, der sich die neue Folge von "Wie war das noch mal?" vor allem musikalisch nähert: Wir begeben uns auf die Spuren der Reise, die das "Lied der Deutschen" bis heute zurückgelegt hat, und hören immer wieder hin: Von Wien um 1800, als Joseph Haydn die Melodie ersann – wenn auch zu einem ganz anderen Zweck –, bis auf die Insel Helgoland, wo Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 die bald berühmten und später berüchtigten drei Strophen dichtete. Wir fragen, was das Lied den Deutschen bedeutete, als es noch keine Hymne war – und was der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert erreichen wollte, als er es 1922 zum Nationalgesang erkor. Wir blicken auch auf die Zeit des Nationalsozialismus, als "Deutschland, Deutschland über alles" allenthalben als chauvinistische Drohung skandiert wurde und zur Begleitmusik von Pogrom, Angriffskrieg und Holocaust wurde. Und schließlich diskutieren wir die Frage: Haben wir Deutschen eigentlich kein anderes Lied in petto? Das aktuelle ZEIT-Geschichte-Heft "Wer sind die Deutschen? Und seit wann?" bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Für unseren Podcast haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen wollen: - Jörg Koch: "Einigkeit und Recht und Freiheit. Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2021 - Kurt Reumann: "Die Geschichte der deutschen Nationalhymne", Frank & Timme Verlag, Berlin 2024 - Bernt Ture von zur Mühlen: "Hoffmann von Fallersleben. Biographie", Wallstein Verlag, Göttingen 2010 Wir möchten uns sehr herzlich bei den sogenannten Liedarchäologen Stephan Höning und Joachim Seltmann bedanken, die uns ihre Aufnahmen des "Liedes der Deutschen" und "Was ist des Deutschen Vaterland" zur Verfügung gestellt haben. Die beiden geschichtsbegeisterten Lehrer spielen historische Lieder ein und erzählen dazu die Geschichten, die sich in Texten und Melodien verbergen. Auf ihrer Internetseite sind viele davon zu sehen und zu hören, man findet sie auch bei YouTube. Bedanken wollen wir uns auch bei dem Komponisten und Musiker Örnólfur Eldon Thórsson, der uns seine Version der Melodie des Liedes "Freiheit" von Marius Müller-Westernhagen auf dem E-Piano eingespielt hat. Das "Trizonesien-Lied" stammt im Original vom bekannten Kölner Karnevalisten Karl Berbuer, der auch eine Reihe weiterer bekannter Karnevalsschlager gedichtet hat, wie zum Beispiel "Heidewitzka, Herr Kapitän". Hintergründe zum Song und zum Künstler gibt es hier. Tonaufnahmen von Sitzungen des Parlamentarischen Rats 1948/49, unter anderem die Gesangseinlage "Ich hab mich ergeben" vom 23. Mai 1949, gibt es hier. Unsere in der Sendung erwähnte Folge zum Parlamentarischen Rat und der Geburt des Grundgesetzes finden Sie hier. Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter [email protected]. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

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    Die Macht der Siedler: Israel und das Westjordanland

    Unter einem Vorwand reist der Rabbi Moshe Levinger im April 1968 nach Hebron. Etwa 60 Mitstreiter begleiten ihn in diese Stadt im Westjordanland, das Israel im Vorjahr besetzt hat. Sie sind unterwegs in heiliger Mission: Vor Ort erklären sie sich zur "ersten Gruppe von Siedlern, die gekommen ist, die jüdische Gemeinde in Hebron zu erneuern". Denn sie betrachten das Westjordanland als Teil des Territoriums, das Gott den Juden verheißen hat. Und bald entsteht dort am Rand von Hebron eine der ersten jüdischen Siedlungen. Heute sind die Siedler politisch so einflussreich wie nie zuvor – und gelten als eine der großen Hürden für einen Frieden mit den Palästinensern. Im Schatten des Gazakrieges eskaliert zunehmend auch im Westjordanland die Gewalt. Immer rücksichtsloser treibt die israelische Regierung dort die Besiedelung voran und damit in den Augen von Kritikern eine faktische Annexion.  In unserer neuen Sendung zeichnen wir die Geschichte dieser Siedlerbewegung nach, seit ihren Anfängen 1967, als Israel im Sechstagekrieg Besatzungsmacht wurde und plötzlich die Kontrolle über das Westjordanland erlangte. Der Historiker Moshe Zimmermann ordnet für uns ein, wie radikalreligiöse Aktivisten wie Levinger dort auf eigene Faust Fakten schafften und die Politik unter Zugzwang setzten. Damals begannen auch säkulare Israelis, die Ziele der Siedler zu unterstützen. Es war die Beinahe-Niederlage im Jom-Kippur-Krieg sieben Jahre nach diesen Anfängen, die der Siedlerbewegung einen entscheidenden Schub verschaffte. Wir nehmen das Jahr 1977 in den Blick, als der konservative Likud-Block erstmals an die Macht gelangte. Nun forcierte die israelische Regierung selbst die systematische Besiedlung des Westjordanlandes, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht. Wir berichten von der Rebellion der Siedlerbewegung gegen den Friedensprozess der 1990er-Jahre und von den Terroranschlägen, die Siedler und Palästinenser gegeneinander verübt haben. Außerdem fragen wir: Wer sind die rechtsextremen Siedler, die heute als Minister Benjamin Netanjahus Kabinett angehören? Steht eine offizielle Annexion des Westjordanlandes bevor? Und ist eine Zweistaatenlösung durch die etwa 700.000 Siedler inzwischen unmöglich geworden? Unser aktuelles Heft "Israel und Palästina" bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.   Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier.  Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter [email protected]. Für unsere Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne empfehlen möchten: Idith Zertal, Akiva Eldar: Die Herren des Landes. Israel und die Siedlerbewegung seit 1967, München 2007 Sara Yael Hirschhorn: City on a Hilltop. American Jews and the Israeli Settler Movement, Cambridge, Massachusetts 2017 Moshe Zimmermann: Niemals Frieden? Israel am Scheideweg, Propyläen Verlag, Berlin 2024 Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

  4. 3

    Eine Ankündigung

    Ab sofort werden wir das Archiv von "ZEIT Geschichte. Wie war das nochmal?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter www.zeit.de/geschichtspodcast, auf Apple Podcasts oder Spotify. Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören. Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen. Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören. Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected]. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

  5. 2

    Im Geist der Wehrmacht? Wie vor 70 Jahren die Bundeswehr entstand (Teil 1)

    Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt. Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt. Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen, dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den Frieden zu sichern." Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee  mitmischen und die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon, wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre: Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die Alliierten über eine europäische Armee.   Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden. Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit unterstützen können. Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich um die Geschichte der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen Geschichte unser Heft erzählt. Unter www.zeit.de/geschichte-bundeswehr können Sie uns abonnieren. Das Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe gratis. Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter [email protected] Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

  6. 1

    #1 Spezial: Irma. Das Kind aus Srebrenica – Er drückt ihr sein Baby in die Hand, dann wird er abgeführt

    Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als  Krankenschwester für Ärzte ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang begleitet. Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?   Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie plötzlich eine Email. Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an [email protected] Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou, Markus Gläser Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev Übersetzungen: Samra Halilovic, Tanja Kosic, Lejla Krilić, Branislav Šovljanski Voiceover Irma: Senita Huskić Voicover Mevlida: Lisa Hrdina Bildredaktion: Michael Pfister Fotos: Vedad Divović Cover: Lea Dohle Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta Mujkić,, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja Stjepanović, Liesbeth Zegveld   Alle Folgen von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo der ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcastabo. Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter www.zeit.de/podcastabo. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

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